iPhone 5: A6-Prozessor schneller als gedacht – dynamische Taktung mit bis zu 1,3 GHz

Obwohl das iPhone 5 bereits bis ins letzte Detail auseinander genommen wurde, ist der neue A6-Prozessor immer noch für eine Überraschung gut. Die ersten Benchmark-Ergebnisse haben vor einigen Tagen bewiesen, dass das neue Apple-Smartphone eine ordentliche Leistung mit sich bringt und durchaus mit der Konkurrenz mithalten kann. Allerdings ist nun bekannt geworden, dass die bisherigen Ergebnisse nicht die richtige Geschwindigkeit des CPUs angezeigt haben, denn der von Apple entwickelte Prozessor wird dynamisch getaktet und kann bei Bedarf auf 1,3 GHz hochgetaktet werden.

Der A6-Prozessor ist in der Lage sich den Bedürfnissen des Betriebssystems anzupassen und je nach Anwendung die Taktfrequenz des CPUs dynamisch zu verändern. In der neusten Version der Benchmark-Software Geekbench wurde der Algorithmus zur Erkennung der CPU-Frequenz verbessert und kann nun die tatsächliche Megaherz-Anzahl ermitteln. Durch diese Verbesserung konnte herausgefunden werden, dass der A6-Chip bei leistungsfähigen Anwendungen auf bis zu 1,3 GHz hochgetaktet werden kann. Dahingegen kann der CPU aber auch auf eine niedrige Taktfrequenz von 550 MHz heruntergeschraubt werden. Somit passt sich der Prozessor den erforderlichen Leistungen an und spart dadurch wichtige Akkulaufzeit.

Durch diese dynamische Taktung ist es Apple gelungen den Akkuverbrauch in der neusten iPhone-Generation weiterhin zu minimieren, obwohl ein größeres Display und der schnellere Mobilfunkstandard LTE zum Einsatz kommt. In dem Prozessor steckt sicherlich noch viel Potential, sodass man davon ausgehen kann, dass im nächsten Jahr auch das iPad die neue CPU-Generation erhält.

via

 

iPhone 5: Fotos zeigen Logic-Board ohne Abdeckungen

Die Gerüchteküche brodelt auf höchstem Niveau und hat bislang fast jedes vermeintliche Bauteil des iPhone 5 hervorgebracht. Weitere Fotos sind nun im Netz aufgetaucht, die erneut das angebliche Logic-Board des neuen Apple-Smartphone zeigen. Dieses Mal ist jedoch die Chip-Abdeckung nicht vorhanden und lässt somit einen kleinen Ausblick erhaschen. Das Logic-Board ist aber leider nicht vollkommen montiert und auch die schlechte Qualität der Fotos verhindert, dass genaue Spezifikationen des Prozessors entdeckt werden können.

Die Blogosphäre rätselt momentan noch, welcher Prozessor zum Einsatz kommen wird und es gibt keinerlei handfeste Beweise, dass Apple auf einen Quad-Core-CPU setzen wird. Verschiedene Quellen haben aber bereits vor Monaten verlauten lassen, dass eine abgewandelte Version des im aktuellen iPad verbauten A5X-Prozessor entwickelt wird und im neuen iPhone verbaut werden soll. Bislang sucht man aber ein Foto des Prozessors und neue Hinweise in dem mobilen Betriebssystem vergeblich. Vor einigen Monaten sind einige Prozessor-Bezeichnungen aufgetaucht, die aber nicht bestätigt werden konnten.

Es ist weiterhin fraglich, ob Apple wirklich die Leistung des iPad-Prozessors benötigt, zumal der Dual-Core CPU eine Taktrate von 1 GHz besitzt und einen Quad-Core Grafikprozessor. Außerdem setzt ein solch leistungsstarker Grafikeinheit einen zusätzlichen Kühlkörper voraus, der wiederum auf dem Foto nicht zu sehen ist. Dies könnte gegen den A5X-Prozessor aus dem iPad sprechen.

Durch die fehlenden Bestandteile des Logic-Boards kann leider auch nicht abgeschätzt werden, welche Bauweise und SoC-Kategorie in Zukunft verwendet wird. Apple wird aber voraussichtlich nicht mehr auf das 45-nm-Verfahren setzen, um den Fertigungsprozess zu optimieren und den Akkuverbrauch zu verringern. Jedenfalls deuten die Anzeichen daraufhin, dass im kommenden iPhone kein Prozessor mit vier Kernen verbaut wird. Aber möglicherweise hat Apple noch eine Überraschung in petto.

via MacRumors

Intel Ivy Bridge: Informationen zur mobilen Variante aufgetaucht

Vor wenigen Tagen kamen erstmalig neue Details zu den kommenden Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel zu Tage. Diese umfassten die Verspätung der Desktop-Variante auf das zweite Quartal 2012. Die mobile Version wurde bisher noch nicht thematisiert, obwohl sie ein wichtiger Bestandteil in den kommenden MacBook Air- und MacBook Pro-Modellen sein wird.

Die Kollegen von VR-Zone haben am gestrigen Dienstag Dokumente veröffentlicht, welche neue Details über die kommende Produktplanung aufzeigen. In der Zukunft wird es nur noch zwei verschiedene Versionen von dem Ivy-Bridge-Prozessor geben, einmal die Standard Perfomance- (M-Serie, 55W, 45W und 35W TDP) und die Ultra-Variante (U-Serie, 17 Watt TDP). Momentan setzt Intel mit seinem Sandy-Bridge-Prozessor noch auf drei Varianten.

Die genauen Taktraten der verschiedenen Modelle sind auch bereits bekannt. Anhand der aktuellen Informationen soll die leistungsstärkste Variante der Quad-Core i7-3920XM mit 2,9GHz werden. Darunter soll es noch zwei weitere Vier-Kerner mit 2,6 (Core i7-3720QM) und 2,7 GHz (Core i7-3820QM) geben. Dazu kommt noch ein Core i7 mit zwei Kernen und 2,9 GHz (Core i7-3520M) und zwei Dual-Core i5 Prozessoren (i5-3360M mit 2,8GHz und i5-3320M mit 2,6GHz). Darüber hinaus soll der Ivy-Bridge-Chipsatz auch DDR3-Speicher mit bis zu 1.600 MHz unterstützen. Einiger dieser Modelle könnten Einzug in kommenden MacBook Pros finden.

Zusätzlich wird Intel eine U-Serie auf den Markt bringen, die sehr wahrscheinlich in den kommenden MacBook Air ihren Platz finden wird. Dabei gibt es zwei Varianten, die sich mittels Turbo-Boost hochtakten lassen. Einmal der Core i5-3427U mit 1,8 GHz, welcher sich maximal auf 2,6 GHz (Dual-Core) beziehungsweise 2,8 GHz (Single-Core) hochtakten lässt. Zweitens kann das i7-Modell mit 2 GHz (Core i7-3667U) eine Leistung von 3,0 oder 3,2 GHz erbringen.

Als integriertes Grafikmodul wird die Intel HD Graphics 4000 mit an Bord sein und sollte bis zu zwei externe Displays unterstützen. Laut der bisherigen Planung sollen die genannten Modelle im zweiten Quartal 2012 auf den Markt kommen.

Bilder: VR-Zone Via Macnews