Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen

Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen -In den meisten Handytarife und Flatrates gibt es inzwischen auch Flatrates für den mobilen Internet-Zugang und daher sollte es an sich kaum noch notwendig sein, den eigenen Datenverbrauch zu überwachen und zum limitieren. Leider sieht die Realität aber anders aus, denn alle Internet-Flatrates auf dem deutschen Markt sind gedrosselt und werden nach einem bestimmten Datenverbrauch deutlich in der Geschwindigkeit reduziert. Dazu gibt es neue Entwicklungen wie die Datenautomatik, bei der sogar Mehrkosten entstehen können, wenn man ein bestimmtes Volumen im Monat überschreitet. Wer bei solchen Handyverträgen und Flatrates den eigenen Verbrauch nicht überwacht, hat am Ende des Monats unter Umständen eine deutlich höhere Rechnung als gedacht.

Es kann sich daher durchaus lohnen, bei Datenvolumen etwas genauer hin zu schauen, denn die Angebote ohne Limit und mit unbegrenztem Datenvolumen sind nach wie vor selten. Es hilft natürlich, zu sparen und Datenvolumen nicht zu vergeuden. Mit Tipps zum richtigen Umgang kann man einiges Volumen sparen und daher dafür sorgen, dass man nicht so schnell das monatliche Inklusiv-Volumen verbraucht. Dazu hilft es aber auch, den mobilen Traffic im Blick zu behalten und im Zweifel auch direkt ein Limit zu setzen. Die Alternative wäre, sich eine der wenigen echten (und nach wie vor teuren) Flatrates zu holen. O2 hat mittlerweile die Preise bei den Flat mit unbegrenztem Datenvolumen gesenkt und bietet diese inzwischen ab etwa 30 Euro monatlich an, dann ist allerdings der Speed eher niedrig. Mehr dazu: Tarife ohne Drosselung direkt bei O2

Ohne solche Tarife sollte man das Datenvolumen selbst kontrollieren. Wie das geht haben wir hier beschrieben:

Den Datentraffic mit den Apps der Anbieter überwachen

Fast alle größeren Anbieter (auch im Prepaid Bereich) haben mittlerweile eigene Apps, mit denen man die Tarife verwalten kann. Diese Apps stehen in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Oft sind bei diesen Apps auch Daten-Monitore mit dabei, die anzeigen, wie viel Volumen verbraucht wurde. Diese Systeme sind meistens sehr genau, das sie direkt auf den Abrechnungsdaten der Anbieter basieren. Leider gibt es diese Apps nicht bei allen Anbietern und auch nicht alle zeigen das verbrauchte Datenvolumen an. Die Möglichkeit, ein Limit zu setzen und die Datenverbindung ab einem bestimmten Datenverbrauch zu deaktivieren, bietet fast keine App. Man muss also bei diesen Apps dennoch das mobile Internet selbst abschalten.

Daher sind die Anbieter-Apps durchaus interessant, bieten aber nicht in jedem Fall eine Lösung. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass im Zweifel immer das Volumen gilt, was der eigene Anbieter erfasst und abrechnet. Wenn die App auf dem Handy also nicht genau misst, bleibt man dennoch auf eventuell anfallenden Gebühren sitzen.

Screenshot_2016-03-17-08-26-40Android – Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen

In den neueren Versionen bietet Android ein eigenes System, um den Traffic zu kontrollieren und zu überwachen. Es gibt auch die Möglichkeit ein Limit zu setzen.

In der Regel findet man diese Einstellungen unter Android unter Einstellungen => Datennutzung. Dort wird grafisch und auch in Zahlen angezeigt, wie viel Daten übertragen wurden. Allerdings muss die Nutzung nicht in jedem Fall mit der Datenmessung beim Anbieter übereinstimmen, die Werte können abweichen. Trotzdem sieht man an dieser Stelle recht gut, wie viel Daten verbraucht wurden und auch, welche Apps dafür verantwortlich sind.

Man kann an dieser Stelle auch ein Limit hinterlegen. Wird dieses Limit überschritten, deaktiviert das System die mobile Datenübertragung. Das Limit kann man über den Schalter Mobilfunklimit  festlegen (kann teilweise anders heißen) aktivieren. Voreingestellt ist immer ein Limit von 5GB. Über das Diagramm kann man dieses Limit auch verändern. Dazu einfach die Limit-Linie nach oben oder unten ziehen.

Video: Datenvolumen unter Android kontrollieren

iOS  – Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen bei iPhone und iPad

iPhone und iPad bieten ebenfalls systemseitig die Möglichkeit, das verbrauchte Datenvolumen zu kontrollieren. Man findet diese Einstellungen unter Allgemein → Benutzung → Mobile Datennutzung. Auch hier muss das angezeigte Volumen nicht in jedem Fall mit den Messungen beim Anbieter überein stimmen.

Unter iOS ist es leider nicht ganz so einfach, direkt ein Limit zu setzen. Man ist daher beim iPhone und iPad auf die Apps von Drittanbieter angewiesen. Einige Apps die Limits setzen können:

‎HandyEtat
‎HandyEtat
Entwickler: Helmut Neumann
Preis: 1,99 €+

Falls es immer wieder Probleme mit dem Datenlimit gibt, sollte man sich überlegen, Tarife zu nutzen, die mit höheren Datenvolumen arbeiten oder zumindest ohne Datenautomatik auskommen. Datenlimits sind an sich nur ein Hilfsmittel um die Schwächen von Tarifen zu kompensieren.

Video: Datenvolumen abfragen und kontrollieren

Weitere Links rund um das iPhone

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

Datenverbrauch 2020 – 175 Gigabyte monatlich pro Anschluss

Datenverbrauch 2020 – 175 Gigabyte monatlich pro Bundesbürger – DIe Bundesnetzagentur hat die Zahlen für das Festnetz-Internet in Deutschland für das Jahr 2020 veröffentlicht und wenig überraschend haben die Deutschen deutlich mehr Datenvolumen zu Hause genutzt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 16 Milliarden Gigabyte Datenvolumen mehr als im Vorjahr genutzt, das entspricht einem Anstieg von mehr als 25 Prozent. Im deutschen Festnetz wurden insgesamt mehr als 76 Milliarden Gigabyte übertragen.

Pro Anschluss liegt der Datenverbrauch damit bei 175 Giga­byte. In 2019 waren es nur 142 Gigabyte gewesen. Allerdings nutzen pro Anschluss auch immer mehr Nutzer das Datenvolumen – in der Regel sind hinter jedem Festnetzanschluss gleich mehrere Geräte und mehrere Nutzer über den selben Anschluss online und auch Handys werden im heimischen WLAN sehr gerne eingesetzt um die mobile Datenflatrate zu schonen.

Die Gründe für den Trafficanstieg

Hintergrund für den gestiegenen Datenverbrauch ist natürlich die allgemeine Entwicklung – die Datenvolumina steigen bereits seit Jahren an und dazu die besondere Situation von Corona. Da tägliche Leben wurden in vielen Bereichen nach Hause verlagert und damit ist das Internet zu Hause für viele Nutzer ein wichtiger Kommunikationsbaustein mit der Umwelt. Das betrifft sowohl die Unternehmen (Homeoffice), Online-Weiterbildung über verschiedene Plattformen (offline Kurse wurden kaum noch angeboten) und natürlich auch die reine Kommunikation über Videokonferenzen und Telko-Systeme. Auch Unterricht wurde für längere Zeit oft nur als Homeschooling angeboten und der Kontakt mit den Lehrer erfolgt dann ebenfalls nur online und per Videokonferenz.

Im mobilem Bereich sieht es ähnlich aus, auch hier steigt das Datenvolumen jedes Jahr und Corona wird auch nochmal ein Push gegeben haben, die aktuellen Zahlen für 2020 fehlen aber noch.

Statistik: Durchschnittliches Datenvolumen im Monat pro Mobilfunkanschluss* in Deutschland von 2009 bis 2020 (in Megabyte) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

In 2020 hatten viele Mobilfunk-Unternehmen kostenloses Datenvolumen verteilt. Monatlich gab es dann gleich mehrere Gigabyte Datenvolumen extra und gratis zum Tarif dazu – das hat wahrscheinlich den Datenverbrauch bei den Mobilfunk-Angeboten nochmal deutlich gepusht.

In diesem Jahr wird die Entwicklung sicher so weiter gehen. Die Corona Einschränkungen sind nach wie vor aktiv und zwingen zu digitalen Lösungen um direkt Kontakte zu vermeiden. Es wird daher wohl auch 2021 wieder mehr Datenverbrauch sowohl im Festnetz als auch mobil geben. Dazu kommt eventuell auch der Push durch 5G und die vielen Datenflat mit unlimitiertem Datenvolumen. Die Nutzung könnte daher in diesem Jahr sogar nochmal deutlich mehr ansteiegen als in den vergangenen Jahren.

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Vodafone GigaCube – kostenloses Datenvolumen für Bestandskunden

Vodafone GigaCube – kostenloses Datenvolumen für Bestandskunden – Aktuell gibt es bei Congstar kostenloses Datenvolumen und auch Vodafone bietet derzeit so eine Aktion für den Vodafone GigaCube an. Für Nutzer stehen sowohl im Februar als auch im März jeweils 20 Gigabyte Volumen zur Verfügung, die man gratis mit dazu bekommt, wenn man sie über die App freischaltet. damit lässt sich das monatlich Volumen des Homespot deutlich aufwerten.

Das Unternehmen schreibt dazu:

sicher Dir noch schnell bis zu 2 x 20 GB Extra-Datenvolumen kostenlos für Deinen GigaCube und nutz sie bequem fürs Surfen, Streamen und Spielen. Registrier Deinen GigaCube-Vertrag gleich auf MeinVodafone.de. Meld Dich dann in der MeinVodafone-App an und aktiviere Deine kostenlosen Extra-GB noch je 1 x im Februar und März.

Im normalen Kundenbereich gibt es dieses Datenvolumen leider nicht, man muss also wirklich die App nutzen. Bisher ist nicht bekannt, ob alle Kunden so ein Angebot bekommen haben, aber man kann ja auch jeden Fall einmal in der App nachschauen.

Vodafone schreibt zur Vorgehensweise:

  1. Registrier Dich mit Deiner Kunden-Nummer und Deinem Kunden-Kennwort auf MeinVodafone.de. Die Kunden-Nummer findest Du auf Deinen Vertragsunterlagen. Das Kunden-Kennwort hast Du bei Vertragsabschluss selbst festgelegt. Vergib ein Online-Passwort, damit Du Dich in Zukunft im Web oder in der MeinVodafone-App anmelden kannst. – Beachte: Online-Passwort und Kunden-Kennwort sind nicht identisch. Dein Kunden-Kennwort brauchst Du, wenn Du die Kunden-Hotline anrufst. Dein Online-Passwort brauchst Du für die Anmeldung bei MeinVodafone im Web und in der App.
  2. Wenn du schon registriert bist, füge Deinen GigaCube-Vertrag unter dem Reiter „Mobilfunk“ hinzu und setze ein Häkchen bei „Rufnummer zum Login nutzen“, wenn Du Dich angemeldet hast.
  3. Lade die MeinVodafone-App runter und melde Dich mit der GigaCube-Rufnummer und Deinem Online-Passwort an. Die GigaCube-Rufnummer findest Du in Deinen Vertragsunterlagen
  4. Nach Anmeldung in der App siehst Du das kostenlose Datenvolumen auf einem Banner. Du musst nur draufklicken und schon kannst Du Dein kostenloses Datenvolumen nutzen.

ALDI Talk: deutlich mehr Datenvolumen bei den Prepaid Allnet Flat

ALDI Talk: deutlich mehr Datenvolumen bei den Prepaid Allnet Flat – ALDI verbessert ab dem 28. Januar die Prepaid Tarife und bietet die Allnetflat des Unternehmens mit deutlich mehr Datenvolumen an. Je nach Tarif gibt es (bei gleichen Kosten) bis zu 5 Gigabyte Volumen pro Monat mehr. Damit gibt es beim Discounter derzeit das beste Preis-Leistungsverhältnis bei den Prepaid Datenflatrates – man kann aber wohl davon ausgehen, dass die anderen Unternehmen hier schnell nachziehen werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Mit dem Kombi-Paket L bekommen ALDI TALK Kunden zukünftig 12 GB statt bisher 7 GB – und damit rund 70 Prozent mehr High-Speed-Datenvolumen für gleichbleibend 17,99 Euro. Beim Kombi-Paket M sind es 6 GB statt bisher 5 GB Datenvolumen – und damit 20 Prozent mehr als bisher zum gleichen Preis von 12,99 Euro. Die beliebten ALDI TALK Kombi-Pakete beinhalten zudem eine All-Net-Flat für unbegrenzte SMS und mobile Telefonie ins deutsche Festnetz sowie in alle deutschen Mobilfunknetze. Die einzelnen Pakete sind jeweils für einen Zeitraum von vier Wochen gültig.

Die kleinste Allnet Flat von ALDI wird nicht verändert, hier gibt es weiter das normale Datenvolumen. Auch der ALDI Talk Prepaid Grundtarif bleibt gleich. Die Neuerung betrifft also wirklich nur die beiden größeren Allnet Flatrates des Discounters.

Technisch wurde leider nichts geändert. So kann man bei ALDI Talk zwar VoLTE und WLAN Call nutzen, aber es gibt weiterhin keine eSIM und auch keinen 5G Zugang für die Prepaid Tarife von ALDI Talk. Kunden surfen maximal mit LTE Speed bis 21,6MBit/s im O2 Netz. Höhere Geschwindigkeiten sind auch gegen Aufpreis bisher nicht möglich.

Die Prepaid Flat von ALDI Talk sind aber sehr flexibel und haben nur eine Laufzeit von 28 Tagen. Man kann sie also auch sehr schnell wieder wechseln oder stilllegen. Eine längerfristige Vertragsbindung gibt es nicht. Man kann daher auch sehr gut testen, ob man ohne eSIM und 5G auskommt und falls doch nicht recht einfach wieder zu einem anderen Prepaid Discounter wechseln.

Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen?

Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen? – Bei Datenflatrates für Handys und Smartphones (aber natürlich auch für Tablets) werden die Werte von das verbrauchbare Datenvolumen in der Regel in Megabyte oder Gigabyte angegeben. Das sind aber abstrakte Werte und man kann sich oft nur wenig darunter vorstellen, was genau in diesen Werten an realer Nutzung enthalten ist. Die meisten Nutzer haben bereits Erfahrungen, wie viel Datenvolumen sie im Monat so benötigen, wie haben hier aber noch mal zusammen gefasst, was man mit 1GB Datenvolumen alles machen kann. Die Werte sind dabei natürlich nur Schätzwerte und können im Einzelfall auch abweichen.

Mit 1GB Datenvolumen kann man in der Praxis:

  • etwa 1.000.000 WhatsApp Nachrichten verschicken oder empfangen, wenn diese reinen Text enthalten
  • etwa 2.500 bis 25.000 WhatsApp Nachrichten mit Bildern verschicken oder empfangen (je nach Größe des Bildes)
  • etwa 125 bis 500 Minuten Youtube schauen (abhängig davon, welche Qualität man gewählt hat)
  • etwa 1.000 Minuten Musik streamen (bei höherer Qualität es auch hier weniger)
  • etwa 5.000 Suchen bei Google (ohne Produkte, Bilder und Videos)
  • etwa 850 Webseiten aufrufen

HINWEIS: Mittlerweile gibt es auch bereits erste Tarife ohne Limit und unbegrenztem Datenvolumen auf dem Markt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit diesen AngeboteSurfen, so lange er möchte. Die Preise dafür liegen aber in der Regel noch deutlich über den Kosten für limitierte Flatrates.

Für einzelne Dienste haben wir hier nochmal mehr Details aufgeführt: Datenvolumen beim Streamen | Datenvolumen bei Pokemon Go | Datenvolumen bei Youtube

Gerade bei den Webseiten ist der Unterschied aber deutlich, je nachdem wo man surft. Die Webseiten von größeren Unternehmen hatten 2016 einen durchschnittliche Größe von 1,2 Megabyte. Kleinere Anbieter haben dagegen oft größere Webseiten, hier gehen die Werte bis zu 2,2MB im Durchschnitt. Dazu wachsen die Webseiten auch jährlich, für 2017 und 2018 werden die durchschnittlichen Datenvolumen pro Seitenaufruf also weiter ansteigen und damit sinkt auch die Zahl der Webseiten, die man mit 1GB Datenvolumen aufrufen kann. Man kann hier etwas entgegensteuern, in dem man die Tipps zum Sparen von Datenvolumen umsetzt, aber ganz kann man dem Trend leider nicht entkommen.

Die Unternehmen reagieren darauf, in dem die Datenvolumen in den Tarifen in Intervallen angepasst werden. Waren 2014 und 2015 beispielsweise noch Flatrates mit 500MB Datenvolumen Standard, setzten 2016 immer mehr Unternehmen auf Tarife und Angebote mit 1GB Datenvolumen und mittlerweile bieten selbst die großen Netzbetreiber fast alle Tarife mit mehr als 10GB Datenvolumen an. O2 geht sogar bis 60GB monatliches Freivolumen. Man kann davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren noch mehr Volumen zu geringeren Preisen geben wird.

Surfen ohne Limit – die ersten Angebote sind bereits da

Wer sich um das Datenvolumen bei Handy und Smartphone gar keine Gedanken machen will, findet mittlerweile sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone und O2 Tarife, bei denen man kein Limit hat. Das mobile Surfen ist bei diesen Flatrates grenzenlos möglich und auch die Geschwindigkeit dieser Angebote wird nicht reduziert. Allerdings muss man leider sagen, dass diese Flat ohne Datenvolumen derzeit noch eher teuer sind. Sowohl die Telekom als auch Vodafone verlangen jeweils 80 Euro monatlich für diese Flat. Dazu bekommt man sie nur, wenn man einen Vertrag über 24 Monate abschließt (inklusive einer Kündigungsfrist von 3 Monaten). Die ungedrosselten Tarife sind also auch eher unflexibel und man sollte sich sicher sein, dass man sie zwei Jahre lang braucht.

Wie kann man Datenvolumen sparen?

Besonders viel Volumen wird im Internet durch Bilder, Videos und Musik verbraucht. Wer beim Surfen (aber auch beim Chatten per Messenger) auf diese Inhalte verzichtet und diese nur im WLAN lädt, spart deutlich Datenvolumen ein und entlastet damit die eigene Flatrate. Dazu hilft es, sowohl Limits beim Datenvolumen im Handy einzurichten als auch ab und an zu kontrollieren, wie viel Volumen man verbraucht hat. Mehr dazu haben wir hier zusammen gestellt: Datenvolumen überwachen | Datenvolume sparen – das verbauchen die Dienste

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Überblick: So viel Datenvolumen brauchen Spotify, Netflix, Amazon Video und Co.

Überblick: So viel Datenvolumen brauchen Spotify, Netflix, Amazon Video und Co. – Unterhaltung und die Nutzung von Medien wie Musik, Filme und Serien wird unterwegs immer einfacher und komfortabler. Besonders Streaming-Dienste wie Spotify, Netflix, Sky, Amazon Video und viele weitere sorgen dafür, dass sich das Streaming immer weiter verbreitet. Es ist ja auch durchaus praktisch, wenn man auf einer längeren Reise, zum Beispiel im Zug, seine Lieblingsserie schauen kann. Diese Streaming-Dienste bringen jedoch einen großen Nachteil mit sich, denn sie verbrauchen einiges an Datenvolumen. Besonders am Monatsende ist das ärgerlich, wenn das Datenvolumen zu früh aufgebraucht ist. Mit gedrosseltem Datenvolumen lässt es sich schließlich nur schlecht Streamen und selbst einfache Videos auf YouTube kosten dann einiges an Nerven. Zum Glück kann man die Streaming-Qualität der verschiedenen Anbieter anpassen und so etwas Datenvolumen sparen. Einige Streaming-Dienste bieten auch Download und so die Nutzung von Offline-Inhalten an. Man kann also zu Hause im WLAN die gewünschten Inhalte herunterladen und diese unterwegs nutzen ohne großartig Datenvolumen zu verbrauchen.

Streaming-Dienste im Bereich Filme und Serien

Beim Streaming von Filmen und Serien sind besonders Netflix und Amazon Video auf dem Vormarsch und damit die am meisten genutzten Anbieter auf diesem Markt. Beide Dienste stellen eine App für Smartphones zu Verfügung, sodass die Nutzung auf dem Smartphone einfacher wird. Generell kann man sagen, dass das Streamen bei Amazon Video deutlich weniger Daten verbraucht als ein Stream bei Netflix.

Netflix hat in der App verschiedene Qualitätseinstellungen. Hier können Nutzer zwischen Niedrig, Mittel und Hoch entscheiden. In der niedrigsten Qualitätsstufe dauert es vier Stunden Streaming bis ein Gigabyte Datenvolumen verbraucht ist. Bei der mittleren Qualität ist dieser eine Gigabyte schon nach zwei Stunden dauerhaftem Streamen verbraucht und in der höchsten Qualität reicht ein Gigabyte lediglich für eine Stunde. Außerdem kann man einstellen, dass man nur Streamen möchte, wenn sich das Smartphone im WLAN befindet. Dies erschwert jedoch das Streamen unterwegs. Außerdem bietet Netflix auch die Option „Automatisch einstellen“ an. Hier wählt Netflix je nach Qualität der Internetverbindung die geeignetste Qualität. Die passende Option kann man in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Mobiler Datenverbrauch“ individuell auswählen.

Auch bei Amazon Video können sich Kunden zwischen verschiedenen Qualitätsstufen entscheiden. Hier gibt es die Abstufungen Optimal, Besser, Gut und Data Server. Ein Stream in „optimaler Qualität“ verbraucht pro Stunde nur 0,46 Gigabyte und hat damit einen ähnlichen Datenverbrauch wie ein Stream bei Netflix in mittlerer Qualität. Man kann zwischen den verschiedenen Optionen im App-Menü wählen. Dort geht man auf „Einstellungen“ und wählt dann den Punkt „Streaming und Download“ aus. Unter dem Menüpunkt „Streaming-Qualität“ finden sich dann die oben genannten Abstufungen. Im Menü steht auch jeweils dabei, wie viel Datenvolumen die jeweilige Qualität verbraucht.

Streaming von Musik

Spotify bietet ebenfalls die Nutzung verschiedener Streamingqualitäten an. Hier können Kunden zwischen normaler, hoher und extremer Qulität wählen. Bei der normalen Qualität verbraucht eine Stunde Streaming in etwa 40 MB, da pro Sekunde 96 Kilobit Datenverbrauch anfallen. In hoher Qualität liegt der Datenverbrauch schon bei 70 MB pro Stunde und für die extreme Qualität müssen Kunden 100 MB pro Stunde opfern. Die gewünschte Qualität kann man hier in den Einstellungen von Spotify auswählen. Dafür klickt man auf den Menüpunkt „Soundqualität“. Außerdem können Nutzer auch die Option „automatische Qualität“ auswählen. Hier wird je nach Stabilität und Geschwindigkeit der Internetverbindung die passende Qualität gewählt.

Seit dem Update auf iOS 9 können auch Nutzer von Apple Music selber entscheiden, mit welcher Qualität sie ihre Musik streamen möchten. Leider können Nutzer hier nur zwischen normalem Streaming und Streaming in hoher Qualität wählen. Bei der hohen Qualität fällt pro Stunde eine Datenverbrauch von 120 MB an. Wie hoch der Datenverbrauch bei normaler Qualität ist, ist nicht genau bekannt. Kunden können die Qualität des Streams in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Musik“ auswählen. Unter der Option „Mobile Daten“ befindet sich dann die gewünschte Einstellung. Leider steht auch hier im Menü nicht, welcher Stream wie viel Datenvolumen verbraucht.

Streaming von Sportübertragungen

Bei der Übertragung von Sportveranstaltungen sind besonders SkyGo und Dazn weit verbreitet. Diese beiden Streaming-Dienste bieten Liveübertragungen verschiedener Sportarten und -wettbewerbe an. Leider kann der Nutzer bei beiden Diensten nicht selber über die Streamingqualität bestimmen. Die Apps entscheiden selber je nach der gegebenen Bandbreite, welche Qualität sie nutzen. Bei der optimalen Qualität liegt der Datenverbrauch bei beiden Diensten bei etwas 1,5 Gigabyte pro Stunde. Bei der Sky-App können Kunden lediglich einen Schnelltest durchführen, der die verfügbare Bandbreite und damit einhergehende Streamingqualität ermittelt.

Video: So viel Daten verbrauchen diese Dienste

Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen

Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen – neben vielen anderen beliebten Smartphone Spielen behauptet sich Pokemon Go immer wieder als bedeutender Konkurrent. Das Spiel ist vor allem unter den Jugendlichen verbreitet, sodass ihre Eltern, die den Tarif für ihre Kinder kaufen, sich des Öfteren Sorgen bezüglich des Datenverbrauchs machen. Doch wie viel an Volumen verbraucht man dabei und kann man diese Werte mindern? Das erfahren die Leser im folgenden Beitrag.

Durchschnittlicher Datenverbrauch bei Pokemon Go

Fragt man sich, wie viele MB in einer Stunde von Pokemon Go Spiel verbraucht werden, so findet man im Netz zunächst mehrere Angaben. Bildet man einen Durchschnitt aus diesen, so kommt man auf einen Wert von ungefähr 10 MB pro Stunde. An sich kein großer Verbrauch, wenn man sich auf eine Stunde begrenzt, die Spielzeit also im Auge behält und von keinen Updates oder sonstigen, Volumen belastenden Diensten Gebrauch macht. Dennoch gibt es Wege, über die man den Volumenverbrauch reduzieren kann.

Daten sparen

UPDATE: Mittlerweile setzt Pokemon Go auf OpenStreetmap und nicht mehr auf Google Maps. Daher funktioniert diese Möglichkeit zum Akku-Sparen leider nicht mehr.

Die wohl gängigste Methode, um das Volumen zu schonen, ist ein Ortsgebundenes Spielen, wobei das Vorhandensein von WLAN hierbei das Schlüsselwort ist. Da man sich aber bei Pokemon Go immer fortbewegen muss, um jeglichen Erfolg in dem Spiel zu haben, wird diese Methode des Öfteren zu einem Problem. Was sich aber tatsächlich lohnen kann, sind die sogenannten „Offline Karten“

Bei Offline Karten handelt es sich um das folgende Prinzip: da Pokemon Go auf den Diensten von Google Maps basiert, also an bestimmte Örtlichkeiten gebunden ist, braucht das Programm die Karten dafür. Diese können entweder im Spiel, sprich unterwegs oder von Zuhause aus, mit WLAN heruntergeladen werden, ohne die Daten zu verschwenden. Folgendes muss man dabei beachten:

  • zunächst muss der Nutzer Google Maps auf das Gerät herunterladen. Das kann man sowohl für iOS, als auch für Android kostenlos machen
  • hat man das Programm installiert und gestartet, wischt man im nächsten Schritt vom linken Rand aus in die Mitte des Bildschirms. Dadurch öffnet man das Menü und wählt dort den Punkt „Offlinekarten“
  • ist das erledigt, drückt man dann auf das Plus-Zeichen und sucht nach dem Gebiet, in welchem man Pokemon Go spielen wird. Anschließend bestätigt man die Wahl mit „Herunterladen“ (hierbei müssen die Leser auch beachten, dass man genügend Speicherplatz auf dem Smartphone hat)
  • nun kann man in dem ausgewählten Bereich spielen, ohne dabei allzu viel Volumen zu verbrauchen

Datenverbrauch von anderen Anwendungen reduzieren

Eine andere Methode für leidenschaftliche Pokemon Go Fans bietet sich in der Reduzierung des Datenverbrauchs anderer Apps. Dadurch spart man an andere Programmen und nutzt dann das Ersparte an dem beliebten Spiel. So kann man bestimmte Programme wie Netflix, Spotify oder Apple Music zunächst Zuhause, mit WLAN bedienen, bestimmte Inhalte also vorher herunterladen und diese dann im Offline Modus zu nutzen. Auch kann man die Dienste von WhatsApp im Bereich von Bilder und Videos Download einschränken. Man kann also den Verbrauch immer im Auge behalten oder in Erfahrung bringen, welche Anwendungen die meisten Daten verbrauchen. Um das letztere zu machen, geht man wie folgt vor:

  • bei iOS Geräten: in den Einstellungen des iPhones begibt man sich in den Bereich „Mobiles Netz“. Ganz unten in der Anzeige kann man sehen, welche Apps wie viel Volumen gebrauchen. Dabei erkennt man an der Übersicht in welchem Zeitraum die besagten Daten verbraucht wurden. Hier kann man den Zugang zum Internet für bestimmte Anwendungen verbitten, wobei man zuerst in den Einstellungen der jeweiligen App überprüfen sollte, ob sich nicht eine Anpassungsoption finden lässt
  • bei Android Geräten: ähnlich wie bei iOS Geräten, kann man auch bei Android unter den Einstellungen, im Punkt „Datennutzung“ bzw. „Datenverbrauch“ nachschauen, wie viel und mithilfe welcher Anwendung man die Daten gebraucht hat. In dem Bereich „Anwendungsmanager“ kann man nach Bedarf den Stopp bestimmter Programme erzwingen

So viel Datenvolumen verbrauchen Videos bei Youtube, Facebook und Co.

So viel Datenvolumen verbrauchen Videos bei Youtube, Facebook und Co. – Jeder Besitzer eines Smartphones schaut sich zumindest gelegentlich auch Videos auf seinem Gerät an und seien es nur Videos, die per WhatsApp verschickt wurden. Das Konsumieren von Videos kann besonders unterwegs Zeit überbrücken und dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt. Schließlich kann man auch unterwegs Filme und Serien bei Streaming-Diensten wie Amazon Video und Netflix genießen. Doch im Internet tummeln sich noch viel mehr Videos. In sozialen Medien teilen Menschen fleißig Videos und so möchte man sich vielleicht auch manche dieser Videos anschauen, wenn sie einen ansprechen. Man kommt also nur schwer an Videos vorbei. Wer jedoch unterwegs über sein Smartphone Videos abspielt tut dies auf Kosten seines Datenvolumens, denn Videos haben einen recht hohen Datenverbrauch. Wie hoch der Verbrauch an Datenvolumen bei Videos auf unterschiedlichen Plattformen ist, hat nun das Verbraucherportal Verivox ermittelt. Hier ist die Liste des verbrauchten Datenvolumens die eine Minute Video auf unterschiedlichen Medien mit sich bringt:

  • Facebook: rund 3 Megabyte (MB)
  • YouTube: zwischen 5 MB und 30 MB (je nach Qualität der Auflösung)
  • WhatsApp: zwischen 12 MB und 20 MB
  • Snapchat: circa 15 MB
  • Streaming-Dienste (Amazon, Netflix, maxdome etc.): zwischen 5 MB und 116 MB (je nach Dienst und Auflösung)
  • Instagram: 1 bis 5 Megabyte pro Bild/Beitrag

Hinweis: mittlerweile macht es einen deutlichen Unterschied, ob man die Portale per Handy oder Desktop nutzt, denn auf dem Handy werden oft standardmäßig kleiner Formate genutzt und damit weniger Volumen übertragen.

Besonders wenn das inklusive Datenvolumen des Handytarifs nicht sonderlich groß ist, kann schon eine geringe Nutzung von Videos das Inklusivvolumen übersteigen. Ist das Datenvolumen aufgebraucht wird die Geschwindigkeit, mit der man surfen kann, erheblich gedrosselt, sodass einige Funktionen nahezu unmöglich werden. Im schlimmsten Fall nutzt der Handytarif die sogenannte Datenautomatik und neues Datenvolumen wird kostenpflichtig nachgebucht. Es gibt jedoch einige Einstellungen, die man berücksichtigen kann, sodass beim Ansehen von Videos möglichst wenig Datenvolumen verbraucht wird und somit zusätzliche Kosten und Drosselung verhindert werden können.

Folgende Einstellungen verringern den Datenverbrauch

Eine Möglichkeit, die man in Erwägung ziehen kann, ist zum Beispiel die Autoplay-Funktion. Diese sollte man so einstellen, dass sie nur aktiviert ist, wenn sie das Gerät im WLAN befindet. Auch besonders hochauflösende Videos sollte man nur im WLAN anschauen. Dies kann man bei YouTube auch in den App-Einstellungen festlegen. Unter dem Unterpunkt „Qualität“ kann man dort einige Änderungen vornehmen. So hat man unterwegs gar nicht die Möglichkeit auf YouTube Videos zu schauen, die sehr viel Datenvolumen verbrauchen.

Einige Messenger bieten auch die Möglichkeit, das Herunterladen von Videos zu verhindern, wenn das Gerät nicht mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist. So kann man bei WhatsApp unter dem Menüpunkt „Mehr Möglichkeiten“ den Daten-Sparmodus aktivieren. Dieser verhindert, dass Inhalte wie Videos automatisch heruntergeladen werden. Bei zu großen Videos blockiert WhatsApp sogar automatisch die Übertragung. Laut Verivox betrifft dies Videodateien ab einer Größe von circa 16 MB.

Möchte man unterwegs nicht aufs eine Lieblingsserie verzichten, dann bieten Streaming-Dienste wie Amazon Video auch den Download dieser Dateien an. Man kann also die gewünschten Inhalte, wie Folgen einer Serie oder Filme, zu Hause im WLAN herunterladen und dann später im offline-Modus anschauen. So verbraucht man für das Abspielen des Videos unterwegs nichts von seinem inklusiven Datenvolumen des Handyvertrags.

Passender Mobilfunktarif auswählen

Sind alle Einstellungen entsprechend getätigt und der Videokonsum übertrifft das inklusive Datenvolumen immer noch, dann sollte man den Mobilfunktarif an das Nutzungsverhalten anpassen. Besonders wenn unterwegs doch viele Videos geschaut werden, bringt auch die geminderte Qualität durch diverse Einstellungen nicht viel. Hier muss ein Tarif mit ausreichend Datenvolumen her, sodass eine Drosselung umgangen werden kann. Hier lohnt sich durchaus ein Tarif, der 3 GB Datenvolumen oder mehr enthält. Da es mittlerweile immer mehr Discount-Anbieter auf dem Mobilfunkmarkt gibt, bekommt man solche Tarife schon zwischen 10 Euro und 15 Euro pro Monat und dies sogar ohne risikoreiche Datenautomatik.

Eine weitere Option wäre ein Tarif, der unbegrenztes Streaming enthält. Der Mobilfunkanbieter Telekom bietet seit gut einem Jahr zum Beispiel die Option „StreamOn“ an. Diese Option lässt sich zu den MagentaMobil-Tarifen hinzubuchen. Mit dieser Option können Kunden die Angebote verschiedener Partner der Telekom wie zum Beispiel Amazon Prime Video, Netflix, YouTube und andere Streaming-Dienste  nutzen, ohne dass das verbrauchte Datenvolumen vom inklusiven Datenvolumen des Tarifs abgezogen wird. Bei dieser Option sollte man jedoch einen Blick in das Kleingedruckte werfen, denn die Option deckt die Datennutzung nicht in allen Fällen zu 100 Prozent ab.

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Congstar Homespot: 25 Prozent mehr Datenvolumen in den größeren Tarifen

Congstar Homespot: 25 Prozent mehr Datenvolumen in den größeren Tarifen – Congstar erhöht aktionsweise für die eigenen WLAN Cubes das Datenvolumen. Das könnte eine Reaktion auf die Corona-Krise sein, direkt Bezug genommen hat das Unternehmen aber nicht. Es gibt aber mittlerweile eine ganze Reihe von Anbietern, die deswegen mehr Datenvolumen zur Verfügung stellen. Die Aktion startet ab sofort und läuft bis Ende Mai. Leider gilt diese Sonderaktion nur für Neukunden, die sich im Aktionszeitraum für einen der neuen Tarife entscheiden. Bestandskunden bekommen also leider nicht mehr Datenvolumen.

Das Unternehmen schreibt dazu selbst:

Der Mobilfunkanbieter congstar wertet seine Homespot Tarife im Aktionszeitraum vom 24.03. bis zum 31.05.2020 auf. Für 30 Euro pro Monat gibt es den Homespot 100 mit 125 GB Datenvolumen (statt 100 GB), der Homespot 200 beinhaltet 250 GB Datenvolumen (statt 200 GB) für 45 Euro pro Monat. Mit dem congstar Homespot kann in einem Surfbereich mit bis zu 50 Mbit/s im LTE-Netz gesurft werden. Der flexible Internetanschluss bietet dabei viele Vorteile: Schnelle Installation ohne Techniker, auf Wunsch ohne Vertragslaufzeit, einfaches Wechseln des Surfbereichs und eine Pausenoption.

Die Neuerungen gelten allerdings nur für die beiden größeren Homspot Tarife von Congstar. Der Homespot 30 bleibt leider wie er ist und bekommt kein weiteres Datenvolumen extra. Die neuen Homespot-Tarife mit mehr Datenvolumen sehen dabei wie folgt aus:

congstar Homespot 100

  • 125 GB monatliches Datenvolumen (statt 100 GB) mit max. 50 Mbit/s (LTE 50)
  • Einstecken und lossurfen – ohne Techniker
  • Pausieren des Vertrags jederzeit möglich
  • Kosten: 30,00 Euro pro Monat

congstar Homespot 200

  • 250 GB monatliches Datenvolumen (statt 200 GB) mit max. 50 Mbit/s (LTE 50)
  • Einstecken und lossurfen – ohne Techniker
  • Pausieren des Vertrags jederzeit möglich
  • Kosten: 45,00 Euro pro Monat

An den weiteren Tarifdetails hat sich nichts geändert. Die Congstar Homespot können das LTE Netz der Telekom mitnutzen, allerdings gibt es kein LTE max und die Geschwindigkeiten sind auf LTE50 (50MBit/s begrenzt). Leider gibt es noch weitere Kritikpunkte, denn die WLAN Cubes von Congstar sind Standortgebunden und können damit nur an einem vorangemeldeten Standort genutzt werden. Nur dort gibt es Datenverbindungen und wenn man den Standort des Homespot von Congstar ändern möchte, muss man dafür bezahlen. Im Kleingedruckten des Unternehmens gibt es folgenden Hinweis:

Der Tarif ermöglicht die Datennutzung innerhalb Deutschlands via der Mobilfunktechnologie LTE an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter Surfbereich). Eine Datennutzung außerhalb des Surfbereichs ist nicht möglich. Voraussetzung für die Nutzung ist die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie LTE am  angegebenen Standort sowie ein LTE-fähiges Endgerät.

Der Homespot des Discounters ist also eher für den stationären Einsatz geeignet und weniger direkt für den mobile Einsatz.

Congstar: 5GB kostenloses Datenvolumen als Corona-Hilfe

Congstar: 5GB kostenloses Datenvolumen als Corona-Hilfe – Auch Congstar hat mittlerweile auf die Corona Pandemie reagiert und stellt ab sofort 5 Gigabyte Datenvolumen kostenlos zur Verfügung. Dieses extra Datenvolumen gibt es dabei für alle Kunden – es macht also keinen Unterschied, ob man eine Prepaid Karte des Unternehmens nutzt oder eine Allnet Flat. Die 5GB gibt es für alle und wenn man die LTE Option gebucht hat, kann man die 5GB auch mit LTE Speed bis 25MBit/s nutzen. Hintergrund dafür ist die aktuelle Situation in der Kunden teilweise deutlich mehr Datenvolumen benötigen und ein Zugang zu Informationen auch mobil sehr wichtig ist.

Congstar schreibt dazu:

„Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus wird den Alltag der nächsten Wochen massiv verändern. Das Smartphone wird für viele damit noch wichtiger, um mit Familie und Freunden etwa über Social Media oder Messaging in Verbindung zu bleiben. Mit den 5 GB Extra-Daten wollen wir unsere Kunden dabei unterstützen“, so congstar Geschäftsführer Dr. Peter Opdemom.

Bei Congstar gibt es dieses Datenvolumen allerdings nicht automatisch, sondern man muss es extra mit dazu buchen. Die Extra-Daten können ab sofort über die congstar App, im Online-Kundencenter und unter datapass.de gebucht werden und sind anschließend für 31 Tage gültig. Man muss also selbst aktiv werden, um das extra Datenvolumen zu bekommen.

Mittlerweile haben viele Mobilfunk-Anbieter vergleichbare Optionen gestartet. Beim Congstar Mutterunternehmen Telekom gibt es beispielsweise gleich 10 Gigabyte kostenloses Datenvolumen und dort wird dieser Bonus auch automatisch und monatlich aufgebucht. Das ist deutlich einfacher und intuitiver als die aktuelle Lösung bei Congstar. Bei O2 hat man einen ganz anderen Ansatz gewählt. Das Unternehmen hat die Drosselung auf 384Kbit/s erhöht und damit kann man auch dann noch Informationen abrufen, wenn man das Datenvolumen an sich schon aufgebraucht hat. Diese Aktion gilt sowohl für die originalen Handytarife als auch für alle Angebote (auch Prepaid) bei der Tochtermarke Blau.