Congstar und fraenk: neue Aktionen bei den D1 Netz Discountern

Congstar und fraenk: neue Aktionen bei den D1 Netz Discountern – Zum Ende des April haben zwei Marken im Telekom Netz ihre Aktionen nochmal nachgeschärft und teilweise auch neue Deals aufgelegt. Sowohl Congstar als auch die Marke fraenk bieten mehr Datenvolumen, wenn man die Tarife im Aktionszeitraum bucht und auf diese Weise bekommt man bei fraenk beispielsweise eine 7 GB Allnet Flatrate im D1 Netz der Telekom für 10 Euro monatlich. Das ist ein echter Kampfpreis in diesem Bereich. Congstar setzt dagegen auf etwas mehr Datenvolumen im Bereich von 15 bis 20 Gigabyte und hat dazu auch den Speed für die eigenen Handytarife erhöht. Man bekommt nun immer LTE 50 (mit bis zu 50MBit/s) kostenlos mit zu den Flatrates. Normalerweise müßte man für diesen Speed Booster extra bezahlen.

Die aktuellen Aktionstarife bei Congstar

Die congstar Allnet Flat L mit 20 GB Datenvolumen inkl. LTE 50

  • 20 GB Datenvolumen (statt 15 GB)
  • Surfen mit LTE 50 (max. 50 Mbit/s)
  • Telefonie- und SMS Flat in alle dt. Netze
  • Preis: 25 Euro pro Monat (statt 30 Euro)

Die congstar Allnet Flat M mit 15 GB Datenvolumen inkl. LTE 50

  • 15 GB Datenvolumen (statt 10 GB)
  • Surfen mit LTE 50 (max. 50 Mbit/s)
  • Telefonie- und SMS Flat in alle dt. Netze
  • Preis: 22 Euro pro Monat

Bei der Marke fraenk gibt es eine ähnliche Aktion, allerdings mit weniger Datenvolumen. Die 5 GB Allnet Flat kann im Aktionszeitraum auf immerhin 7 GB aufgerüstet werden und zwar dauerhaft. Für fraenk benötigt man allerdings sowohl die App als auch einen Paypal Account für die Abrechnung. Die neue Aktion sieht dabei wie folgt aus:

  • 5 GB Daten mit max. 25 Mbit/s (LTE 25) sowie Telefonie und SMS Flat
  • 26. April bis 30. Juni: mit Code «fraenk2» 7 GB Daten (statt 5 GB) pro Monat
  • 10 Euro monatlich, Zahlung einfach per PayPal
  • Monatlich kündbar, kein Bereitstellungspreis
  • 2 GB Extra-Daten für 5 Euro bis zu zehnmal im Monat nachbuchbar

[UPDATE] Telekom Prepaid: doppeltes Datenvolumen sorgt teilweise für Probleme

Die neue Sonderaktion ist mittlerweile online und Neukunden können das doppelte Datenvolumen buchen. Allerdings berichten Bestandskunden, die extra in einen größeren Tarif gewechselt sind, dass sie bisher kein doppeltes Datenvolumen haben. Vor allem beim Upgrade auf den Prepaid Jahrestarif scheint es Probleme zu geben. Wer auch davon betroffen ist und unter datapass.de kein extra Datenvolumen angezeigt bekommt, sollte sich direkt an den Support werden.

Telekom Prepaid: doppeltes Datenvolumen für Neukunden ab 23. Februar – Die Telekom rüstet die eigenen Prepaid Tarife beim Datenvolumen auf und bietet ab dem 23. Januar für 6 Monate doppeltes Datenvolumen bei den eigenen Prepaid Allnet Flat an. Zum gleichen Preis bekommt man im ersten halben Jahr also das verdoppelte Datenvolumen monatlich, ab dem 7. Monat nutzt man dann wieder das normale Datenvolumen der Prepaid Flatrates.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Die Telekom stattet ihre MagentaMobil Prepaid-Tarife für kurze Zeit mit mehr Datenvolumen aus. Wer sich in der Zeit vom 23. Februar bis 10. April für einen dieser Tarife entscheidet, profitiert von der Aktion. Gleiches gilt für Bestandskund*innen, die in einen höherwertigen Tarif wechseln. In den MagentaMobil Prepaid Tarifen M bis XL verdoppelt sich das Datenvolumen in den ersten sechs Abrechnungszyklen. Doppeltes Datenvolumen gibt es somit für insgesamt 24 Wochen, also fast einem halben Jahr. Damit erhalten Kund*innen in dieser Zeit jeweils für vier Wochen 4 GB in der Tarifvariante M, 6 GB in der Tarifvariante L und 10 GB in der Tarifvariante XL. Der Preis sowie alle weiteren inkludierten Tarifleistungen bleiben unverändert.

Die Sonderaktion gilt dabei nr für die originalen MagentaMobil Prepaid Tarife der Telekom. Andere D1 Prepaid Discounter profitieren von diesem Deal nicht – teilweise hat man dort aber eigene Aktionen gestartet.

Die Telekom bietet für die Prepaid Sim mittlerweile auch 5G gegen Aufpreis an. Dieses kostet 3 Euro extra für 28 Tage und gilt auch für das extra Datenvolumen aus der Sonderaktion. Wer diese Option gebucht hat, kann daher auch das zusätzliche Datenvolumen mit 5G Speed nutzen – passendes Smartphone und natürlich ein 5G Netz vor Ort vorausgesetzt. Andeere D1 prepaid Anbieter haben bisher noch keinen Zugriff auf die 5G Netzbereiche der Telekom, 5G Prepaid Angebote sind derzeit ohnehin eher noch die Ausnahme.

Penny Mobil: 30 GB Datenvolumen extra für neue Kunden des D1 Prepaid Discounters

Penny Mobil: 30 GB Datenvolumen extra für neue Kunden des D1 Prepaid Discounters – Penny Mobil hat für das Frühjahr wieder eine neue Sonderaktion gestartet und bietet zu den Prepaid Tarifen des Discounters nun extra Datenvolumen. Je nachdem, welche Tarif man bucht gibt es bis zu 10 Gigabyte Datenvolumen extra. Die Aktion startet heute und läuft noch bis zu 27. Februar, wer sich dafür interessiert, sollte also recht schnell buchen.


Das Unternehmen schreibt selbst zu der neuen Sonderaktion:

… mit insgesamt 30 GB mehr Datenvolumen in den Frühling: Neukunden des Mobilfunkangebots von Penny Mobil erhalten bei Aktivierung der Prepaid Tarife Smart, Smart Plus oder Smart Max im Zeitraum vom 21. Februar bis zum 27. Februar 2022 insgesamt 30 GB mehr Datenvolumen. Das Datenplus wird über drei Datenpässe in Höhe von jeweils 10 GB bereitgestellt, ein Datenpass ist 31 Tage gültig. Damit stehen beispielsweise Neukunden des Tarifs Smart Max in den ersten drei Zeiträumen jeweils 22 GB Datenvolumen (statt 12 GB) zur Verfügung. …

Leider gibt es diesen Deal nicht für Bestandkunden. Dazu werden nur die Prepaid Allnet Flat mit Datenvolumen versorgt, die anderen Tarife des Discounter erhalten diese Sonderaktion nicht. Die Preise sehen dabei derzeit wie folgt aus:

  • Prepaid Smart: 13 GB Datenvolumen (statt 3 GB) mit LTE 25 inkl. Allnet- und SMS-Flat für 7,99 EUR / 4 Wochen
  • Prepaid Smart Plus: 16 GB Datenvolumen (statt 6 GB) mit LTE 25 inkl. Allnet- und SMS-Flat für 12,99 EUR / 4 Wochen
  • Prepaid Smart Max: 22 GB Datenvolumen (statt 12 GB) mit LTE 25 inkl. Allnet- und SMS-Flat für 19,99 EUR / 4 Wochen

Auch die anderen D1 Prepaid Angebote von Drittanbieter wie Congstar oder ja!mobil profitieren nicht von dieser Aktion, die 3×10 Gigabyte Datenvolumen gibt es so nur direkt bei den Prepaid Karten von Congstar.

Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen

Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen – neben vielen anderen beliebten Smartphone Spielen behauptet sich Pokemon Go immer wieder als bedeutender Konkurrent. Das Spiel ist vor allem unter den Jugendlichen verbreitet, sodass ihre Eltern, die den Tarif für ihre Kinder kaufen, sich des Öfteren Sorgen bezüglich des Datenverbrauchs machen.Die Wikipedia schreibt selbst zur Nutzung des Games.


Bereits kurz nach der Veröffentlichung brach das Spiel zahlreiche Rekorde. So war es mit 206,5 Mio. US-Dollar das Spiel mit dem höchsten Umsatz und mit 130 Millionen Downloads das meistgeladene Spiel im ersten Monat. Zudem erreichte es als bisher schnellstes Spiel nach nur 20 Tagen 100 Mio. US-Dollar Umsatz und stand im ersten Monat in mehr Ländern auf Platz 1 der Handyspielcharts; in 70 Ländern gemessen an der Zahl der Downloads und in 55 Ländern gemessen am Umsatz. Auf dem Markt der Location-based Games hat das Spiel einen Anteil von 84 % bezogen auf Downloads und 92 % bezogen auf Umsatz.

Doch wie viel an Volumen verbraucht man dabei und kann man diese Werte mindern? Das erfahren die Leser im folgenden Beitrag.

Durchschnittlicher Datenverbrauch bei Pokemon Go

Fragt man sich, wie viele MB in einer Stunde von Pokemon Go Spiel verbraucht werden, so findet man im Netz zunächst mehrere Angaben. Bildet man einen Durchschnitt aus diesen, so kommt man auf einen Wert von ungefähr 10 MB pro Stunde. An sich kein großer Verbrauch, wenn man sich auf eine Stunde begrenzt, die Spielzeit also im Auge behält und von keinen Updates oder sonstigen, Volumen belastenden Diensten Gebrauch macht. Dennoch gibt es Wege, über die man den Volumenverbrauch reduzieren kann.

Daten sparen

UPDATE: Mittlerweile setzt Pokemon Go auf OpenStreetmap und nicht mehr auf Google Maps. Daher funktioniert diese Möglichkeit zum Akku-Sparen leider nicht mehr.

Die wohl gängigste Methode, um das Volumen zu schonen, ist ein Ortsgebundenes Spielen, wobei das Vorhandensein von WLAN hierbei das Schlüsselwort ist. Da man sich aber bei Pokemon Go immer fortbewegen muss, um jeglichen Erfolg in dem Spiel zu haben, wird diese Methode des Öfteren zu einem Problem. Was sich aber tatsächlich lohnen kann, sind die sogenannten „Offline Karten“

Bei Offline Karten handelt es sich um das folgende Prinzip: da Pokemon Go auf den Diensten von Google Maps basiert, also an bestimmte Örtlichkeiten gebunden ist, braucht das Programm die Karten dafür. Diese können entweder im Spiel, sprich unterwegs oder von Zuhause aus, mit WLAN heruntergeladen werden, ohne die Daten zu verschwenden. Folgendes muss man dabei beachten:

  • zunächst muss der Nutzer Google Maps auf das Gerät herunterladen. Das kann man sowohl für iOS, als auch für Android kostenlos machen
  • hat man das Programm installiert und gestartet, wischt man im nächsten Schritt vom linken Rand aus in die Mitte des Bildschirms. Dadurch öffnet man das Menü und wählt dort den Punkt „Offlinekarten“
  • ist das erledigt, drückt man dann auf das Plus-Zeichen und sucht nach dem Gebiet, in welchem man Pokemon Go spielen wird. Anschließend bestätigt man die Wahl mit „Herunterladen“ (hierbei müssen die Leser auch beachten, dass man genügend Speicherplatz auf dem Smartphone hat)
  • nun kann man in dem ausgewählten Bereich spielen, ohne dabei allzu viel Volumen zu verbrauchen

Datenverbrauch von anderen Anwendungen reduzieren

Eine andere Methode für leidenschaftliche Pokemon Go Fans bietet sich in der Reduzierung des Datenverbrauchs anderer Apps. Dadurch spart man an andere Programmen und nutzt dann das Ersparte an dem beliebten Spiel. So kann man bestimmte Programme wie Netflix, Spotify oder Apple Music zunächst Zuhause, mit WLAN bedienen, bestimmte Inhalte also vorher herunterladen und diese dann im Offline Modus zu nutzen. Auch kann man die Dienste von WhatsApp im Bereich von Bilder und Videos Download einschränken. Man kann also den Verbrauch immer im Auge behalten oder in Erfahrung bringen, welche Anwendungen die meisten Daten verbrauchen. Um das letztere zu machen, geht man wie folgt vor:

  • bei iOS Geräten: in den Einstellungen des iPhones begibt man sich in den Bereich „Mobiles Netz“. Ganz unten in der Anzeige kann man sehen, welche Apps wie viel Volumen gebrauchen. Dabei erkennt man an der Übersicht in welchem Zeitraum die besagten Daten verbraucht wurden. Hier kann man den Zugang zum Internet für bestimmte Anwendungen verbitten, wobei man zuerst in den Einstellungen der jeweiligen App überprüfen sollte, ob sich nicht eine Anpassungsoption finden lässt
  • bei Android Geräten: ähnlich wie bei iOS Geräten, kann man auch bei Android unter den Einstellungen, im Punkt „Datennutzung“ bzw. „Datenverbrauch“ nachschauen, wie viel und mithilfe welcher Anwendung man die Daten gebraucht hat. In dem Bereich „Anwendungsmanager“ kann man nach Bedarf den Stopp bestimmter Programme erzwingen

Mobilfunk: Daten-Verbrauch pro Nutzer steigt auf über 3 Gigabyte pro Monat an

Mobilfunk: Daten-Verbrauch pro Nutzer steigt auf über 3 Gigabyte pro Monat an – Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zum Mobilfunk zusammengestellt und wenig überraschend ist der Datenverbrauch der Mobilfunk-Kunden auch 2020 wieder deutlich angestiegen. Überraschend ist dagegen, dass der Verbrauch einen richtigen Sprung nach oben gemacht hat. Im Vergleich zu 2019 wurden gleich um die 50 Prozent mehr an Datenvolumen verbraucht. Insgesamt lag der durchschnittliche Traffic pro Monat und Simkarte bei 3 Gigabyte. Normale Kunden brauchen also inzwischen einen 3GB Flatrate, kleinere Datenvolumen führen häufig zu Drosselungen und zu Mehrkosten, wenn die Datenautomatik aktiv wird und man neues Datenvolumen nachbuchen muss.

Bei inside-sim.de schreibt man zu den Hintergründen dieses Anstiegs:

Man merkt die Corona-Krise auch deutlich an den Verbräuchen, denn vor allem das Datenvolumen hat deutlich zugenommen. Der durchschnittliche Datenverbrauch pro Simkarte stieg 2020 deutlich an und liegt fast 50 Prozent über den Vorjahr. Insgesamt wurde pro Simkarte im Durchschnitt etwas mehr als 3 Gigabyte Datenvolumen monatlich im Mobilfunk verbraucht. Dies dürfte sich auch 2021 so fortgesetzt haben, denn der mobile Traffic kennt in den letzten Jahren nur die Richtung nach oben.

Überraschend ist dagegen, das auch die Zahl der Gesprächsminuten zugelegt hat. Pro Simkarte wurden 2020 mehr als 20 Gesprächsminuten mehr pro Monat genutzt. Das ist wohl auch auf die Corona-Krise zurückzuführen, denn ohne die normalen Kontakte im Real-Life wurden viele Kontakt per Handy aufrecht erhalten.

Quelle. Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur 2020/21

Es gab neben Corona aber auch noch einige andere Effekte in 2020. Zu Anfang der Pandemie haben einige Netzbetreiber ihre Flatrates mit zusätzlichem kostenlosen Datenvolumen freigeschaltet um die Nutzer zu unterstützen. Das macht sich dann natürlich auch in den Zahlen bemerkbar. In 2021 gab es solche Aktionen kaum noch.

Dazu setzen immer mehr Nutzer auf unbegrenztes Datenvolumen. Dann macht es natürlich keinen Unterschied mehr, wie viel Datenvolumen man verbraucht und man nimmt auch größeren Traffic in Kauf, da er keine Mehrkosten verursacht. Der Trend zu Unlimited Flat wird daher den Datenverbrauch wohl noch weiter anheizen. Mittlerweile gibt es diese Flatrates ab 15 bis 30 Euo monatlich – sie kommen also langsam in einen Bereich, der auch für normale Nutzer interessant wird.

Überblick: So viel Datenvolumen brauchen Spotify, Netflix, Amazon Video und Co.

Überblick: So viel Datenvolumen brauchen Spotify, Netflix, Amazon Video und Co. – Unterhaltung und die Nutzung von Medien wie Musik, Filme und Serien wird unterwegs immer einfacher und komfortabler. Besonders Streaming-Dienste wie Spotify, Netflix, Sky, Amazon Video und viele weitere sorgen dafür, dass sich das Streaming immer weiter verbreitet. Es ist ja auch durchaus praktisch, wenn man auf einer längeren Reise, zum Beispiel im Zug, seine Lieblingsserie schauen kann. Diese Streaming-Dienste bringen jedoch einen großen Nachteil mit sich, denn sie verbrauchen einiges an Datenvolumen. Besonders am Monatsende ist das ärgerlich, wenn das Datenvolumen zu früh aufgebraucht ist. Mit gedrosseltem Datenvolumen lässt es sich schließlich nur schlecht Streamen und selbst einfache Videos auf YouTube kosten dann einiges an Nerven. Zum Glück kann man die Streaming-Qualität der verschiedenen Anbieter anpassen und so etwas Datenvolumen sparen. Einige Streaming-Dienste bieten auch Download und so die Nutzung von Offline-Inhalten an. Man kann also zu Hause im WLAN die gewünschten Inhalte herunterladen und diese unterwegs nutzen ohne großartig Datenvolumen zu verbrauchen.

Streaming-Dienste im Bereich Filme und Serien

Beim Streaming von Filmen und Serien sind besonders Netflix und Amazon Video auf dem Vormarsch und damit die am meisten genutzten Anbieter auf diesem Markt. Beide Dienste stellen eine App für Smartphones zu Verfügung, sodass die Nutzung auf dem Smartphone einfacher wird. Generell kann man sagen, dass das Streamen bei Amazon Video deutlich weniger Daten verbraucht als ein Stream bei Netflix.

Netflix hat in der App verschiedene Qualitätseinstellungen. Hier können Nutzer zwischen Niedrig, Mittel und Hoch entscheiden. In der niedrigsten Qualitätsstufe dauert es vier Stunden Streaming bis ein Gigabyte Datenvolumen verbraucht ist. Bei der mittleren Qualität ist dieser eine Gigabyte schon nach zwei Stunden dauerhaftem Streamen verbraucht und in der höchsten Qualität reicht ein Gigabyte lediglich für eine Stunde. Außerdem kann man einstellen, dass man nur Streamen möchte, wenn sich das Smartphone im WLAN befindet. Dies erschwert jedoch das Streamen unterwegs. Außerdem bietet Netflix auch die Option „Automatisch einstellen“ an. Hier wählt Netflix je nach Qualität der Internetverbindung die geeignetste Qualität. Die passende Option kann man in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Mobiler Datenverbrauch“ individuell auswählen. Das Unternehmen gibt für die einzelnen Stufen diese Werte zum Verbrauch an:

  • Niedrig: Basis-Videoqualität, bis zu 0,3 GB
  • Mittel: Standard-Videoqualität, bis zu 0,7 GB
  • Hoch: Beste Bildqualität: Standardauflösung: bis zu 1 GB, HD: bis zu 3 GB, Ultra-HD (4K): bis zu 7 GB

In der Regel ist bei den Einstellungen die automatische Anpassung ausgewählt, dann liefert das System selbst die passende Qualität je nach Anschluss.

Auch bei Amazon Video können sich Kunden zwischen verschiedenen Qualitätsstufen entscheiden. Hier gibt es die Abstufungen Optimal, Besser, Gut und Data Server. Ein Stream in „optimaler Qualität“ verbraucht pro Stunde nur 0,46 Gigabyte und hat damit einen ähnlichen Datenverbrauch wie ein Stream bei Netflix in mittlerer Qualität. Man kann zwischen den verschiedenen Optionen im App-Menü wählen. Dort geht man auf „Einstellungen“ und wählt dann den Punkt „Streaming und Download“ aus. Unter dem Menüpunkt „Streaming-Qualität“ finden sich dann die oben genannten Abstufungen. Im Menü steht auch jeweils dabei, wie viel Datenvolumen die jeweilige Qualität verbraucht.

Streaming von Musik

Spotify bietet ebenfalls die Nutzung verschiedener Streamingqualitäten an. Hier können Kunden zwischen normaler, hoher und extremer Qulität wählen. Bei der normalen Qualität verbraucht eine Stunde Streaming in etwa 40 MB, da pro Sekunde 96 Kilobit Datenverbrauch anfallen. In hoher Qualität liegt der Datenverbrauch schon bei 70 MB pro Stunde und für die extreme Qualität müssen Kunden 100 MB pro Stunde opfern. Die gewünschte Qualität kann man hier in den Einstellungen von Spotify auswählen. Dafür klickt man auf den Menüpunkt „Soundqualität“. Außerdem können Nutzer auch die Option „automatische Qualität“ auswählen. Hier wird je nach Stabilität und Geschwindigkeit der Internetverbindung die passende Qualität gewählt. Spotify gibt es in FAQ auch einige Hinweise, wie man Datenvolumen sparen kann:

  • Wenn du Spotify Premium nutzt, kannst du Musik herunterladen, um sie offline anzuhören.
  • Tipp: Achte darauf, dass die App nur bei einer WLAN-Verbindung Inhalte herunterlädt. Deaktiviere dazu in den Einstellungen unter Soundqualität die Option Über Mobilnetzwerk laden.
  • Sieh nach, welche Soundqualität du eingestellt hast. Bei Musik in höherer Qualität verbrauchst du mehr Daten.
  • Deaktiviere in den Einstellungen der App die Option Autoplay. Dadurch wird die Wiedergabe nach deinen ausgewählten Inhalten beendet.
  • Verwende WLAN, wenn du die App im Ausland verwendest. Überprüfe deinen Mobilfunkvertrag, um mehr über die Roaminggebühren zu erfahren.
  • Dein Gerät hat möglicherweise auch eine Funktion zur Reduzierung des Datenverbrauchs. Schau auf der Support-Website für dein Gerät nach.

Seit dem Update auf iOS 9 können auch Nutzer von Apple Music selber entscheiden, mit welcher Qualität sie ihre Musik streamen möchten. Leider können Nutzer hier nur zwischen normalem Streaming und Streaming in hoher Qualität wählen. Bei der hohen Qualität fällt pro Stunde eine Datenverbrauch von 120 MB an. Wie hoch der Datenverbrauch bei normaler Qualität ist, ist nicht genau bekannt. Kunden können die Qualität des Streams in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Musik“ auswählen. Unter der Option „Mobile Daten“ befindet sich dann die gewünschte Einstellung. Leider steht auch hier im Menü nicht, welcher Stream wie viel Datenvolumen verbraucht.

Streaming von Sportübertragungen

Bei der Übertragung von Sportveranstaltungen sind besonders SkyGo und Dazn weit verbreitet. Diese beiden Streaming-Dienste bieten Liveübertragungen verschiedener Sportarten und -wettbewerbe an. Leider kann der Nutzer bei beiden Diensten nicht selber über die Streamingqualität bestimmen. Die Apps entscheiden selber je nach der gegebenen Bandbreite, welche Qualität sie nutzen. Bei der optimalen Qualität liegt der Datenverbrauch bei beiden Diensten bei etwas 1,5 Gigabyte pro Stunde. Bei der Sky-App können Kunden lediglich einen Schnelltest durchführen, der die verfügbare Bandbreite und damit einhergehende Streamingqualität ermittelt.

Video: So viel Daten verbrauchen diese Dienste

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Telekom: nicht unbegrenzt aber 100 Gigabyte kostenloses Datenvolumen

Telekom: nicht unbegrenzt aber 100 Gigabyte kostenloses Datenvolumen – Die Telekom vergibt wieder ein Datengeschenk für den Dezember und diesmal gibt es zwar kein unlimitiertes Datenvolumen mehr, aber immerhin satte 100 Gigabyte kostenloses Datenvolumen für Kunden des Unternehmens.

Die Buchung kann dabei direkt in der App erfolgen oder auch unter pass.telekom.de und das zusätzliches Datenvolumen steht dann den gesamten Monat bis zum 31.12.2021 zur Verfügung. Danach entfällt nicht genutztes Datenvolumen. Die Tarife der Telekom mit unbegrenztem Datenvolumen sind von dieser Aktion natürlich ausgenommen, mit diesen Flatrates kann man ohnehin unbegrenzt surfen, daher machen an der Stelle 100 GB extra keinen großen Unterschied mehr.

Nach Angaben im myDealz Forum sind auch die Prepaid Tarife der Telekom von dieser Aktion betroffen, man kann also auch mit einem MagentaMobil Prepaid Tarif die 100 GB nutzen. Testen konnte wir das leider bisher nicht.

Sicher ist dagegen, dass andere D1 Prepaid Karten kein extra Volumen aus dieser Aktion bekommen. Unsere Congstar Test-Karten zeigten leider keinen Bonus an und daher kann man davon ausgehen, dass auch andere D1 Anbieter wie Kaufland mobil, ja!mobil oder EDEKA Smart davon nicht profitieren werden. Dennoch kann es natürlich nicht schaden, unter pass-telekom.de nachzuprüfen, ob es vielleicht doch einen Bonus gibt.

Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen?

Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen? – Bei Datenflatrates für Handys und Smartphones (aber natürlich auch für Tablets) werden die Werte von das verbrauchbare Datenvolumen in der Regel in Megabyte oder Gigabyte angegeben. Das sind aber abstrakte Werte und man kann sich oft nur wenig darunter vorstellen, was genau in diesen Werten an realer Nutzung enthalten ist. Die meisten Nutzer haben bereits Erfahrungen, wie viel Datenvolumen sie im Monat so benötigen, wie haben hier aber noch mal zusammen gefasst, was man mit 1GB Datenvolumen alles machen kann. Die Werte sind dabei natürlich nur Schätzwerte und können im Einzelfall auch abweichen.

Mit 1GB Datenvolumen kann man in der Praxis:

  • etwa 1.000.000 WhatsApp Nachrichten verschicken oder empfangen, wenn diese reinen Text enthalten
  • etwa 2.500 bis 25.000 WhatsApp Nachrichten mit Bildern verschicken oder empfangen (je nach Größe des Bildes)
  • etwa 125 bis 500 Minuten Youtube schauen (abhängig davon, welche Qualität man gewählt hat)
  • etwa 1.000 Minuten Musik streamen (bei höherer Qualität es auch hier weniger)
  • etwa 5.000 Suchen bei Google (ohne Produkte, Bilder und Videos)
  • etwa 850 Webseiten aufrufen

HINWEIS: Mittlerweile gibt es auch bereits erste Tarife ohne Limit und unbegrenztem Datenvolumen auf dem Markt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit diesen Angeboten Surfen, so lange er möchte. Unbegrenztes Datenvolumen ist aber weiter die Ausnahmen und die Preise dafür liegen aber in der Regel noch deutlich über den Kosten für limitierte Flatrates.

Für einzelne Dienste haben wir hier nochmal mehr Details aufgeführt: Datenvolumen beim Streamen | Datenvolumen bei Pokemon Go | Datenvolumen bei Youtube

Gerade bei den Webseiten ist der Unterschied aber deutlich, je nachdem wo man surft. Die Webseiten von größeren Unternehmen hatten 2016 einen durchschnittliche Größe von 1,2 Megabyte. Kleinere Anbieter haben dagegen oft größere Webseiten, hier gehen die Werte bis zu 2,2MB im Durchschnitt. Dazu wachsen die Webseiten auch jährlich, für 2017 und 2018 werden die durchschnittlichen Datenvolumen pro Seitenaufruf also weiter ansteigen und damit sinkt auch die Zahl der Webseiten, die man mit 1GB Datenvolumen aufrufen kann. Man kann hier etwas entgegen steuern, in dem man die Tipps zum Sparen von Datenvolumen umsetzt, aber ganz kann man dem Trend leider nicht entkommen. Das merkt man auch am Datenverbrauch eines durchschnittlichen Nutzer. Dieser ist 2021 auf 3,2GB pro Monat geklettert. Mit 1GB Datenflat kommt man also nicht mehr sehr weit.

Die Unternehmen reagieren darauf, in dem die Datenvolumen in den Tarifen in Intervallen angepasst werden. Waren 2014 und 2015 beispielsweise noch Flatrates mit 500MB Datenvolumen Standard, setzten 2016 immer mehr Unternehmen auf Tarife und Angebote mit 1GB Datenvolumen und mittlerweile bieten selbst die großen Netzbetreiber fast alle Tarife mit mehr als 10GB Datenvolumen an. O2 geht sogar bis 60GB monatliches Freivolumen. Man kann davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren noch mehr Volumen zu geringeren Preisen geben wird.

Surfen ohne Limit – die ersten Angebote sind bereits da

Wer sich um das Datenvolumen bei Handy und Smartphone gar keine Gedanken machen will, findet mittlerweile sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone und O2 Tarife, bei denen man kein Limit hat. Das mobile Surfen ist bei diesen Flatrates grenzenlos möglich und auch die Geschwindigkeit dieser Angebote wird nicht reduziert. Allerdings muss man leider sagen, dass diese Flat ohne Datenvolumen derzeit noch eher teuer sind. Sowohl die Telekom als auch Vodafone verlangen jeweils 80 Euro monatlich für diese Flat. Dazu bekommt man sie nur, wenn man einen Vertrag über 24 Monate abschließt (inklusive einer Kündigungsfrist von 3 Monaten). Die ungedrosselten Tarife sind also auch eher unflexibel und man sollte sich sicher sein, dass man sie zwei Jahre lang braucht.

Wie kann man Datenvolumen sparen?

Besonders viel Volumen wird im Internet durch Bilder, Videos und Musik verbraucht. Wer beim Surfen (aber auch beim Chatten per Messenger) auf diese Inhalte verzichtet und diese nur im WLAN lädt, spart deutlich Datenvolumen ein und entlastet damit die eigene Flatrate. Dazu hilft es, sowohl Limits beim Datenvolumen im Handy einzurichten als auch ab und an zu kontrollieren, wie viel Volumen man verbraucht hat. Mehr dazu haben wir hier zusammen gestellt: Datenvolumen überwachen | Datenvolumen sparen – das verbauchen die Dienste

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So viel Datenvolumen verbrauchen Videos bei Youtube, Facebook und Co.

So viel Datenvolumen verbrauchen Videos bei Youtube, Facebook und Co. – Jeder Besitzer eines Smartphones schaut sich zumindest gelegentlich auch Videos auf seinem Gerät an und seien es nur Videos, die per WhatsApp verschickt wurden. Das Konsumieren von Videos kann besonders unterwegs Zeit überbrücken und dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt. Schließlich kann man auch unterwegs Filme und Serien bei Streaming-Diensten wie Amazon Video und Netflix genießen. Doch im Internet tummeln sich noch viel mehr Videos. In sozialen Medien teilen Menschen fleißig Videos und so möchte man sich vielleicht auch manche dieser Videos anschauen, wenn sie einen ansprechen. Man kommt also nur schwer an Videos vorbei. Wer jedoch unterwegs über sein Smartphone Videos abspielt tut dies auf Kosten seines Datenvolumens, denn Videos haben einen recht hohen Datenverbrauch. Wie hoch der Verbrauch an Datenvolumen bei Videos auf unterschiedlichen Plattformen ist, hat nun das Verbraucherportal Verivox ermittelt. Hier ist die Liste des verbrauchten Datenvolumens die eine Minute Video auf unterschiedlichen Medien mit sich bringt:

  • Facebook: rund 3 Megabyte (MB)
  • YouTube: zwischen 5 MB und 30 MB (je nach Qualität der Auflösung)
  • WhatsApp: zwischen 12 MB und 20 MB
  • Snapchat: circa 15 MB
  • Streaming-Dienste (Amazon, Netflix, maxdome etc.): zwischen 5 MB und 116 MB (je nach Dienst und Auflösung)
  • Instagram: 1 bis 5 Megabyte pro Bild/Beitrag

Hinweis: mittlerweile macht es einen deutlichen Unterschied, ob man die Portale per Handy oder Desktop nutzt, denn auf dem Handy werden oft standardmäßig kleiner Formate genutzt und damit weniger Volumen übertragen.

Besonders wenn das inklusive Datenvolumen des Handytarifs nicht sonderlich groß ist, kann schon eine geringe Nutzung von Videos das Inklusivvolumen übersteigen. Ist das Datenvolumen aufgebraucht wird die Geschwindigkeit, mit der man surfen kann, erheblich gedrosselt, sodass einige Funktionen nahezu unmöglich werden. Im schlimmsten Fall nutzt der Handytarif die sogenannte Datenautomatik und neues Datenvolumen wird kostenpflichtig nachgebucht. Es gibt jedoch einige Einstellungen, die man berücksichtigen kann, sodass beim Ansehen von Videos möglichst wenig Datenvolumen verbraucht wird und somit zusätzliche Kosten und Drosselung verhindert werden können.

TIPP: Mittlerweile bieten fast alle Mobilfunk-Anbieter bereits deutlich mehr Datenvolumen als noch vor einigen Jahren an. Bei Problemen mit der Drosselung kann es daher helfen, auf einen aktuellen Tarif mit mehr Volumen zu wechseln. 10 GB Flat und auch 20 GB Allnet Flat sind dabei bereits für unter 20 Euro monatlich zu bekommen und auch unbegrenztes Datenvolumen findet man mittlerweile bei einigen Anbieter.

Folgende Einstellungen verringern den Datenverbrauch

Eine Möglichkeit, die man in Erwägung ziehen kann, ist zum Beispiel die Autoplay-Funktion. Diese sollte man so einstellen, dass sie nur aktiviert ist, wenn sie das Gerät im WLAN befindet. Auch besonders hochauflösende Videos sollte man nur im WLAN anschauen. Dies kann man bei YouTube auch in den App-Einstellungen festlegen. Unter dem Unterpunkt „Qualität“ kann man dort einige Änderungen vornehmen. So hat man unterwegs gar nicht die Möglichkeit auf YouTube Videos zu schauen, die sehr viel Datenvolumen verbrauchen.

Einige Messenger bieten auch die Möglichkeit, das Herunterladen von Videos zu verhindern, wenn das Gerät nicht mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist. So kann man bei WhatsApp unter dem Menüpunkt „Mehr Möglichkeiten“ den Daten-Sparmodus aktivieren. Dieser verhindert, dass Inhalte wie Videos automatisch heruntergeladen werden. Bei zu großen Videos blockiert WhatsApp sogar automatisch die Übertragung. Laut Verivox betrifft dies Videodateien ab einer Größe von circa 16 MB.

Möchte man unterwegs nicht aufs eine Lieblingsserie verzichten, dann bieten Streaming-Dienste wie Amazon Video auch den Download dieser Dateien an. Man kann also die gewünschten Inhalte, wie Folgen einer Serie oder Filme, zu Hause im WLAN herunterladen und dann später im offline-Modus anschauen. So verbraucht man für das Abspielen des Videos unterwegs nichts von seinem inklusiven Datenvolumen des Handyvertrags.

Passender Mobilfunktarif auswählen

Sind alle Einstellungen entsprechend getätigt und der Videokonsum übertrifft das inklusive Datenvolumen immer noch, dann sollte man den Mobilfunktarif an das Nutzungsverhalten anpassen. Besonders wenn unterwegs doch viele Videos geschaut werden, bringt auch die geminderte Qualität durch diverse Einstellungen nicht viel. Hier muss ein Tarif mit ausreichend Datenvolumen her, sodass eine Drosselung umgangen werden kann. Hier lohnt sich durchaus ein Tarif, der 3 GB Datenvolumen oder mehr enthält. Da es mittlerweile immer mehr Discount-Anbieter auf dem Mobilfunkmarkt gibt, bekommt man solche Tarife schon zwischen 10 Euro und 15 Euro pro Monat und dies sogar ohne risikoreiche Datenautomatik.

Eine weitere Option wäre ein Tarif, der unbegrenztes Streaming enthält. Der Mobilfunkanbieter Telekom bietet seit gut einem Jahr zum Beispiel die Option „StreamOn“ an. Diese Option lässt sich zu den MagentaMobil-Tarifen hinzubuchen. Mit dieser Option können Kunden die Angebote verschiedener Partner der Telekom wie zum Beispiel Amazon Prime Video, Netflix, YouTube und andere Streaming-Dienste  nutzen, ohne dass das verbrauchte Datenvolumen vom inklusiven Datenvolumen des Tarifs abgezogen wird. Bei dieser Option sollte man jedoch einen Blick in das Kleingedruckte werfen, denn die Option deckt die Datennutzung nicht in allen Fällen zu 100 Prozent ab.

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Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen

Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen -In den meisten Handytarife und Flatrates gibt es inzwischen auch Flatrates für den mobilen Internet-Zugang und daher sollte es an sich kaum noch notwendig sein, den eigenen Datenverbrauch zu überwachen und zum limitieren. Leider sieht die Realität aber anders aus, denn alle Internet-Flatrates auf dem deutschen Markt sind gedrosselt und werden nach einem bestimmten Datenverbrauch deutlich in der Geschwindigkeit reduziert. Dazu gibt es neue Entwicklungen wie die Datenautomatik, bei der sogar Mehrkosten entstehen können, wenn man ein bestimmtes Volumen im Monat überschreitet. Wer bei solchen Handyverträgen und Flatrates den eigenen Verbrauch nicht überwacht, hat am Ende des Monats unter Umständen eine deutlich höhere Rechnung als gedacht.

Es kann sich daher durchaus lohnen, bei Datenvolumen etwas genauer hin zu schauen, denn die Angebote ohne Limit und mit unbegrenztem Datenvolumen sind nach wie vor selten. Es hilft natürlich, zu sparen und Datenvolumen nicht zu vergeuden. Mit Tipps zum richtigen Umgang kann man einiges Volumen sparen und daher dafür sorgen, dass man nicht so schnell das monatliche Inklusiv-Volumen verbraucht. Dazu hilft es aber auch, den mobilen Traffic im Blick zu behalten und im Zweifel auch direkt ein Limit zu setzen. Die Alternative wäre, sich eine der wenigen echten (und nach wie vor teuren) Flatrates zu holen. O2 hat mittlerweile die Preise bei den Flat mit unbegrenztem Datenvolumen gesenkt und bietet diese inzwischen ab etwa 30 Euro monatlich an, dann ist allerdings der Speed eher niedrig. Mehr dazu: Tarife ohne Drosselung direkt bei O2

Ohne solche Tarife sollte man das Datenvolumen selbst kontrollieren. Wie das geht haben wir hier beschrieben:

Den Datentraffic mit den Apps der Anbieter überwachen

Fast alle größeren Anbieter (auch im Prepaid Bereich) haben mittlerweile eigene Apps, mit denen man die Tarife verwalten kann. Diese Apps stehen in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Oft sind bei diesen Apps auch Daten-Monitore mit dabei, die anzeigen, wie viel Volumen verbraucht wurde. Diese Systeme sind meistens sehr genau, das sie direkt auf den Abrechnungsdaten der Anbieter basieren. Leider gibt es diese Apps nicht bei allen Anbietern und auch nicht alle zeigen das verbrauchte Datenvolumen an. Die Möglichkeit, ein Limit zu setzen und die Datenverbindung ab einem bestimmten Datenverbrauch zu deaktivieren, bietet fast keine App. Man muss also bei diesen Apps dennoch das mobile Internet selbst abschalten.

Daher sind die Anbieter-Apps durchaus interessant, bieten aber nicht in jedem Fall eine Lösung. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass im Zweifel immer das Volumen gilt, was der eigene Anbieter erfasst und abrechnet. Wenn die App auf dem Handy also nicht genau misst, bleibt man dennoch auf eventuell anfallenden Gebühren sitzen.

Screenshot_2016-03-17-08-26-40Android – Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen

In den neueren Versionen bietet Android ein eigenes System, um den Traffic zu kontrollieren und zu überwachen. Es gibt auch die Möglichkeit ein Limit zu setzen.

In der Regel findet man diese Einstellungen unter Android unter Einstellungen => Datennutzung. Dort wird grafisch und auch in Zahlen angezeigt, wie viel Daten übertragen wurden. Allerdings muss die Nutzung nicht in jedem Fall mit der Datenmessung beim Anbieter übereinstimmen, die Werte können abweichen. Trotzdem sieht man an dieser Stelle recht gut, wie viel Daten verbraucht wurden und auch, welche Apps dafür verantwortlich sind.

Man kann an dieser Stelle auch ein Limit hinterlegen. Wird dieses Limit überschritten, deaktiviert das System die mobile Datenübertragung. Das Limit kann man über den Schalter Mobilfunklimit  festlegen (kann teilweise anders heißen) aktivieren. Voreingestellt ist immer ein Limit von 5GB. Über das Diagramm kann man dieses Limit auch verändern. Dazu einfach die Limit-Linie nach oben oder unten ziehen.

Video: Datenvolumen unter Android kontrollieren

iOS  – Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen bei iPhone und iPad

iPhone und iPad bieten ebenfalls systemseitig die Möglichkeit, das verbrauchte Datenvolumen zu kontrollieren. Man findet diese Einstellungen unter Allgemein → Benutzung → Mobile Datennutzung. Auch hier muss das angezeigte Volumen nicht in jedem Fall mit den Messungen beim Anbieter überein stimmen.

Unter iOS ist es leider nicht ganz so einfach, direkt ein Limit zu setzen. Man ist daher beim iPhone und iPad auf die Apps von Drittanbieter angewiesen. Einige Apps die Limits setzen können:

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Falls es immer wieder Probleme mit dem Datenlimit gibt, sollte man sich überlegen, Tarife zu nutzen, die mit höheren Datenvolumen arbeiten oder zumindest ohne Datenautomatik auskommen. Datenlimits sind an sich nur ein Hilfsmittel um die Schwächen von Tarifen zu kompensieren.

Video: Datenvolumen abfragen und kontrollieren

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