Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen?

Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen? – Bei Datenflatrates für Handys und Smartphones (aber natürlich auch für Tablets) werden die Werte von das verbrauchbare Datenvolumen in der Regel in Megabyte oder Gigabyte angegeben. Das sind aber abstrakte Werte und man kann sich oft nur wenig darunter vorstellen, was genau in diesen Werten an realer Nutzung enthalten ist. Die meisten Nutzer haben bereits Erfahrungen, wie viel Datenvolumen sie im Monat so benötigen, wie haben hier aber noch mal zusammen gefasst, was man mit 1GB Datenvolumen alles machen kann. Die Werte sind dabei natürlich nur Schätzwerte und können im Einzelfall auch abweichen.

Mit 1GB Datenvolumen kann man in der Praxis:

  • etwa 1.000.000 WhatsApp Nachrichten verschicken oder empfangen, wenn diese reinen Text enthalten
  • etwa 2.500 bis 25.000 WhatsApp Nachrichten mit Bildern verschicken oder empfangen (je nach Größe des Bildes)
  • etwa 125 bis 500 Minuten Youtube schauen (abhängig davon, welche Qualität man gewählt hat)
  • etwa 1.000 Minuten Musik streamen (bei höherer Qualität es auch hier weniger)
  • etwa 5.000 Suchen bei Google (ohne Produkte, Bilder und Videos)
  • etwa 850 Webseiten aufrufen

HINWEIS: Mittlerweile gibt es auch bereits erste Tarife ohne Limit und unbegrenztem Datenvolumen auf dem Markt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit diesen AngeboteSurfen, so lange er möchte. Die Preise dafür liegen aber in der Regel noch deutlich über den Kosten für limitierte Flatrates.

Für einzelne Dienste haben wir hier nochmal mehr Details aufgeführt: Datenvolumen beim Streamen | Datenvolumen bei Pokemon Go | Datenvolumen bei Youtube

Gerade bei den Webseiten ist der Unterschied aber deutlich, je nachdem wo man surft. Die Webseiten von größeren Unternehmen hatten 2016 einen durchschnittliche Größe von 1,2 Megabyte. Kleinere Anbieter haben dagegen oft größere Webseiten, hier gehen die Werte bis zu 2,2MB im Durchschnitt. Dazu wachsen die Webseiten auch jährlich, für 2017 und 2018 werden die durchschnittlichen Datenvolumen pro Seitenaufruf also weiter ansteigen und damit sinkt auch die Zahl der Webseiten, die man mit 1GB Datenvolumen aufrufen kann. Man kann hier etwas entgegensteuern, in dem man die Tipps zum Sparen von Datenvolumen umsetzt, aber ganz kann man dem Trend leider nicht entkommen.

Die Unternehmen reagieren darauf, in dem die Datenvolumen in den Tarifen in Intervallen angepasst werden. Waren 2014 und 2015 beispielsweise noch Flatrates mit 500MB Datenvolumen Standard, setzten 2016 immer mehr Unternehmen auf Tarife und Angebote mit 1GB Datenvolumen und mittlerweile bieten selbst die großen Netzbetreiber fast alle Tarife mit mehr als 10GB Datenvolumen an. O2 geht sogar bis 60GB monatliches Freivolumen. Man kann davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren noch mehr Volumen zu geringeren Preisen geben wird.

Surfen ohne Limit – die ersten Angebote sind bereits da

Wer sich um das Datenvolumen bei Handy und Smartphone gar keine Gedanken machen will, findet mittlerweile sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone und O2 Tarife, bei denen man kein Limit hat. Das mobile Surfen ist bei diesen Flatrates grenzenlos möglich und auch die Geschwindigkeit dieser Angebote wird nicht reduziert. Allerdings muss man leider sagen, dass diese Flat ohne Datenvolumen derzeit noch eher teuer sind. Sowohl die Telekom als auch Vodafone verlangen jeweils 80 Euro monatlich für diese Flat. Dazu bekommt man sie nur, wenn man einen Vertrag über 24 Monate abschließt (inklusive einer Kündigungsfrist von 3 Monaten). Die ungedrosselten Tarife sind also auch eher unflexibel und man sollte sich sicher sein, dass man sie zwei Jahre lang braucht.

Wie kann man Datenvolumen sparen?

Besonders viel Volumen wird im Internet durch Bilder, Videos und Musik verbraucht. Wer beim Surfen (aber auch beim Chatten per Messenger) auf diese Inhalte verzichtet und diese nur im WLAN lädt, spart deutlich Datenvolumen ein und entlastet damit die eigene Flatrate. Dazu hilft es, sowohl Limits beim Datenvolumen im Handy einzurichten als auch ab und an zu kontrollieren, wie viel Volumen man verbraucht hat. Mehr dazu haben wir hier zusammen gestellt: Datenvolumen überwachen | Datenvolume sparen – das verbauchen die Dienste

Weitere Artikel zum Thema Datenvolumen

Überblick: So viel Datenvolumen brauchen Spotify, Netflix, Amazon Video und Co.

Überblick: So viel Datenvolumen brauchen Spotify, Netflix, Amazon Video und Co. – Unterhaltung und die Nutzung von Medien wie Musik, Filme und Serien wird unterwegs immer einfacher und komfortabler. Besonders Streaming-Dienste wie Spotify, Netflix, Sky, Amazon Video und viele weitere sorgen dafür, dass sich das Streaming immer weiter verbreitet. Es ist ja auch durchaus praktisch, wenn man auf einer längeren Reise, zum Beispiel im Zug, seine Lieblingsserie schauen kann. Diese Streaming-Dienste bringen jedoch einen großen Nachteil mit sich, denn sie verbrauchen einiges an Datenvolumen. Besonders am Monatsende ist das ärgerlich, wenn das Datenvolumen zu früh aufgebraucht ist. Mit gedrosseltem Datenvolumen lässt es sich schließlich nur schlecht Streamen und selbst einfache Videos auf YouTube kosten dann einiges an Nerven. Zum Glück kann man die Streaming-Qualität der verschiedenen Anbieter anpassen und so etwas Datenvolumen sparen. Einige Streaming-Dienste bieten auch Download und so die Nutzung von Offline-Inhalten an. Man kann also zu Hause im WLAN die gewünschten Inhalte herunterladen und diese unterwegs nutzen ohne großartig Datenvolumen zu verbrauchen.

Streaming-Dienste im Bereich Filme und Serien

Beim Streaming von Filmen und Serien sind besonders Netflix und Amazon Video auf dem Vormarsch und damit die am meisten genutzten Anbieter auf diesem Markt. Beide Dienste stellen eine App für Smartphones zu Verfügung, sodass die Nutzung auf dem Smartphone einfacher wird. Generell kann man sagen, dass das Streamen bei Amazon Video deutlich weniger Daten verbraucht als ein Stream bei Netflix.

Netflix hat in der App verschiedene Qualitätseinstellungen. Hier können Nutzer zwischen Niedrig, Mittel und Hoch entscheiden. In der niedrigsten Qualitätsstufe dauert es vier Stunden Streaming bis ein Gigabyte Datenvolumen verbraucht ist. Bei der mittleren Qualität ist dieser eine Gigabyte schon nach zwei Stunden dauerhaftem Streamen verbraucht und in der höchsten Qualität reicht ein Gigabyte lediglich für eine Stunde. Außerdem kann man einstellen, dass man nur Streamen möchte, wenn sich das Smartphone im WLAN befindet. Dies erschwert jedoch das Streamen unterwegs. Außerdem bietet Netflix auch die Option „Automatisch einstellen“ an. Hier wählt Netflix je nach Qualität der Internetverbindung die geeignetste Qualität. Die passende Option kann man in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Mobiler Datenverbrauch“ individuell auswählen.

Auch bei Amazon Video können sich Kunden zwischen verschiedenen Qualitätsstufen entscheiden. Hier gibt es die Abstufungen Optimal, Besser, Gut und Data Server. Ein Stream in „optimaler Qualität“ verbraucht pro Stunde nur 0,46 Gigabyte und hat damit einen ähnlichen Datenverbrauch wie ein Stream bei Netflix in mittlerer Qualität. Man kann zwischen den verschiedenen Optionen im App-Menü wählen. Dort geht man auf „Einstellungen“ und wählt dann den Punkt „Streaming und Download“ aus. Unter dem Menüpunkt „Streaming-Qualität“ finden sich dann die oben genannten Abstufungen. Im Menü steht auch jeweils dabei, wie viel Datenvolumen die jeweilige Qualität verbraucht.

Streaming von Musik

Spotify bietet ebenfalls die Nutzung verschiedener Streamingqualitäten an. Hier können Kunden zwischen normaler, hoher und extremer Qulität wählen. Bei der normalen Qualität verbraucht eine Stunde Streaming in etwa 40 MB, da pro Sekunde 96 Kilobit Datenverbrauch anfallen. In hoher Qualität liegt der Datenverbrauch schon bei 70 MB pro Stunde und für die extreme Qualität müssen Kunden 100 MB pro Stunde opfern. Die gewünschte Qualität kann man hier in den Einstellungen von Spotify auswählen. Dafür klickt man auf den Menüpunkt „Soundqualität“. Außerdem können Nutzer auch die Option „automatische Qualität“ auswählen. Hier wird je nach Stabilität und Geschwindigkeit der Internetverbindung die passende Qualität gewählt.

Seit dem Update auf iOS 9 können auch Nutzer von Apple Music selber entscheiden, mit welcher Qualität sie ihre Musik streamen möchten. Leider können Nutzer hier nur zwischen normalem Streaming und Streaming in hoher Qualität wählen. Bei der hohen Qualität fällt pro Stunde eine Datenverbrauch von 120 MB an. Wie hoch der Datenverbrauch bei normaler Qualität ist, ist nicht genau bekannt. Kunden können die Qualität des Streams in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Musik“ auswählen. Unter der Option „Mobile Daten“ befindet sich dann die gewünschte Einstellung. Leider steht auch hier im Menü nicht, welcher Stream wie viel Datenvolumen verbraucht.

Streaming von Sportübertragungen

Bei der Übertragung von Sportveranstaltungen sind besonders SkyGo und Dazn weit verbreitet. Diese beiden Streaming-Dienste bieten Liveübertragungen verschiedener Sportarten und -wettbewerbe an. Leider kann der Nutzer bei beiden Diensten nicht selber über die Streamingqualität bestimmen. Die Apps entscheiden selber je nach der gegebenen Bandbreite, welche Qualität sie nutzen. Bei der optimalen Qualität liegt der Datenverbrauch bei beiden Diensten bei etwas 1,5 Gigabyte pro Stunde. Bei der Sky-App können Kunden lediglich einen Schnelltest durchführen, der die verfügbare Bandbreite und damit einhergehende Streamingqualität ermittelt.

Video: So viel Daten verbrauchen diese Dienste


Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen

Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen – neben vielen anderen beliebten Smartphone Spielen behauptet sich Pokemon Go immer wieder als bedeutender Konkurrent. Das Spiel ist vor allem unter den Jugendlichen verbreitet, sodass ihre Eltern, die den Tarif für ihre Kinder kaufen, sich des Öfteren Sorgen bezüglich des Datenverbrauchs machen. Doch wie viel an Volumen verbraucht man dabei und kann man diese Werte mindern? Das erfahren die Leser im folgenden Beitrag.

Durchschnittlicher Datenverbrauch bei Pokemon Go

Fragt man sich, wie viele MB in einer Stunde von Pokemon Go Spiel verbraucht werden, so findet man im Netz zunächst mehrere Angaben. Bildet man einen Durchschnitt aus diesen, so kommt man auf einen Wert von ungefähr 10 MB pro Stunde. An sich kein großer Verbrauch, wenn man sich auf eine Stunde begrenzt, die Spielzeit also im Auge behält und von keinen Updates oder sonstigen, Volumen belastenden Diensten Gebrauch macht. Dennoch gibt es Wege, über die man den Volumenverbrauch reduzieren kann.

Daten sparen

UPDATE: Mittlerweile setzt Pokemon Go auf OpenStreetmap und nicht mehr auf Google Maps. Daher funktioniert diese Möglichkeit zum Akku-Sparen leider nicht mehr.

Die wohl gängigste Methode, um das Volumen zu schonen, ist ein Ortsgebundenes Spielen, wobei das Vorhandensein von WLAN hierbei das Schlüsselwort ist. Da man sich aber bei Pokemon Go immer fortbewegen muss, um jeglichen Erfolg in dem Spiel zu haben, wird diese Methode des Öfteren zu einem Problem. Was sich aber tatsächlich lohnen kann, sind die sogenannten „Offline Karten“

Bei Offline Karten handelt es sich um das folgende Prinzip: da Pokemon Go auf den Diensten von Google Maps basiert, also an bestimmte Örtlichkeiten gebunden ist, braucht das Programm die Karten dafür. Diese können entweder im Spiel, sprich unterwegs oder von Zuhause aus, mit WLAN heruntergeladen werden, ohne die Daten zu verschwenden. Folgendes muss man dabei beachten:

  • zunächst muss der Nutzer Google Maps auf das Gerät herunterladen. Das kann man sowohl für iOS, als auch für Android kostenlos machen
  • hat man das Programm installiert und gestartet, wischt man im nächsten Schritt vom linken Rand aus in die Mitte des Bildschirms. Dadurch öffnet man das Menü und wählt dort den Punkt „Offlinekarten“
  • ist das erledigt, drückt man dann auf das Plus-Zeichen und sucht nach dem Gebiet, in welchem man Pokemon Go spielen wird. Anschließend bestätigt man die Wahl mit „Herunterladen“ (hierbei müssen die Leser auch beachten, dass man genügend Speicherplatz auf dem Smartphone hat)
  • nun kann man in dem ausgewählten Bereich spielen, ohne dabei allzu viel Volumen zu verbrauchen

Datenverbrauch von anderen Anwendungen reduzieren

Eine andere Methode für leidenschaftliche Pokemon Go Fans bietet sich in der Reduzierung des Datenverbrauchs anderer Apps. Dadurch spart man an andere Programmen und nutzt dann das Ersparte an dem beliebten Spiel. So kann man bestimmte Programme wie Netflix, Spotify oder Apple Music zunächst Zuhause, mit WLAN bedienen, bestimmte Inhalte also vorher herunterladen und diese dann im Offline Modus zu nutzen. Auch kann man die Dienste von WhatsApp im Bereich von Bilder und Videos Download einschränken. Man kann also den Verbrauch immer im Auge behalten oder in Erfahrung bringen, welche Anwendungen die meisten Daten verbrauchen. Um das letztere zu machen, geht man wie folgt vor:

  • bei iOS Geräten: in den Einstellungen des iPhones begibt man sich in den Bereich „Mobiles Netz“. Ganz unten in der Anzeige kann man sehen, welche Apps wie viel Volumen gebrauchen. Dabei erkennt man an der Übersicht in welchem Zeitraum die besagten Daten verbraucht wurden. Hier kann man den Zugang zum Internet für bestimmte Anwendungen verbitten, wobei man zuerst in den Einstellungen der jeweiligen App überprüfen sollte, ob sich nicht eine Anpassungsoption finden lässt
  • bei Android Geräten: ähnlich wie bei iOS Geräten, kann man auch bei Android unter den Einstellungen, im Punkt „Datennutzung“ bzw. „Datenverbrauch“ nachschauen, wie viel und mithilfe welcher Anwendung man die Daten gebraucht hat. In dem Bereich „Anwendungsmanager“ kann man nach Bedarf den Stopp bestimmter Programme erzwingen

So viel Datenvolumen verbrauchen Videos bei Youtube, Facebook und Co.

So viel Datenvolumen verbrauchen Videos bei Youtube, Facebook und Co. – Jeder Besitzer eines Smartphones schaut sich zumindest gelegentlich auch Videos auf seinem Gerät an und seien es nur Videos, die per WhatsApp verschickt wurden. Das Konsumieren von Videos kann besonders unterwegs Zeit überbrücken und dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt. Schließlich kann man auch unterwegs Filme und Serien bei Streaming-Diensten wie Amazon Video und Netflix genießen. Doch im Internet tummeln sich noch viel mehr Videos. In sozialen Medien teilen Menschen fleißig Videos und so möchte man sich vielleicht auch manche dieser Videos anschauen, wenn sie einen ansprechen. Man kommt also nur schwer an Videos vorbei. Wer jedoch unterwegs über sein Smartphone Videos abspielt tut dies auf Kosten seines Datenvolumens, denn Videos haben einen recht hohen Datenverbrauch. Wie hoch der Verbrauch an Datenvolumen bei Videos auf unterschiedlichen Plattformen ist, hat nun das Verbraucherportal Verivox ermittelt. Hier ist die Liste des verbrauchten Datenvolumens die eine Minute Video auf unterschiedlichen Medien mit sich bringt:

  • Facebook: rund 3 Megabyte (MB)
  • YouTube: zwischen 5 MB und 30 MB (je nach Qualität der Auflösung)
  • WhatsApp: zwischen 12 MB und 20 MB
  • Snapchat: circa 15 MB
  • Streaming-Dienste (Amazon, Netflix, maxdome etc.): zwischen 5 MB und 116 MB (je nach Dienst und Auflösung)
  • Instagram: 1 bis 5 Megabyte pro Bild/Beitrag

Hinweis: mittlerweile macht es einen deutlichen Unterschied, ob man die Portale per Handy oder Desktop nutzt, denn auf dem Handy werden oft standardmäßig kleiner Formate genutzt und damit weniger Volumen übertragen.

Besonders wenn das inklusive Datenvolumen des Handytarifs nicht sonderlich groß ist, kann schon eine geringe Nutzung von Videos das Inklusivvolumen übersteigen. Ist das Datenvolumen aufgebraucht wird die Geschwindigkeit, mit der man surfen kann, erheblich gedrosselt, sodass einige Funktionen nahezu unmöglich werden. Im schlimmsten Fall nutzt der Handytarif die sogenannte Datenautomatik und neues Datenvolumen wird kostenpflichtig nachgebucht. Es gibt jedoch einige Einstellungen, die man berücksichtigen kann, sodass beim Ansehen von Videos möglichst wenig Datenvolumen verbraucht wird und somit zusätzliche Kosten und Drosselung verhindert werden können.

Folgende Einstellungen verringern den Datenverbrauch

Eine Möglichkeit, die man in Erwägung ziehen kann, ist zum Beispiel die Autoplay-Funktion. Diese sollte man so einstellen, dass sie nur aktiviert ist, wenn sie das Gerät im WLAN befindet. Auch besonders hochauflösende Videos sollte man nur im WLAN anschauen. Dies kann man bei YouTube auch in den App-Einstellungen festlegen. Unter dem Unterpunkt „Qualität“ kann man dort einige Änderungen vornehmen. So hat man unterwegs gar nicht die Möglichkeit auf YouTube Videos zu schauen, die sehr viel Datenvolumen verbrauchen.

Einige Messenger bieten auch die Möglichkeit, das Herunterladen von Videos zu verhindern, wenn das Gerät nicht mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist. So kann man bei WhatsApp unter dem Menüpunkt „Mehr Möglichkeiten“ den Daten-Sparmodus aktivieren. Dieser verhindert, dass Inhalte wie Videos automatisch heruntergeladen werden. Bei zu großen Videos blockiert WhatsApp sogar automatisch die Übertragung. Laut Verivox betrifft dies Videodateien ab einer Größe von circa 16 MB.

Möchte man unterwegs nicht aufs eine Lieblingsserie verzichten, dann bieten Streaming-Dienste wie Amazon Video auch den Download dieser Dateien an. Man kann also die gewünschten Inhalte, wie Folgen einer Serie oder Filme, zu Hause im WLAN herunterladen und dann später im offline-Modus anschauen. So verbraucht man für das Abspielen des Videos unterwegs nichts von seinem inklusiven Datenvolumen des Handyvertrags.

Passender Mobilfunktarif auswählen

Sind alle Einstellungen entsprechend getätigt und der Videokonsum übertrifft das inklusive Datenvolumen immer noch, dann sollte man den Mobilfunktarif an das Nutzungsverhalten anpassen. Besonders wenn unterwegs doch viele Videos geschaut werden, bringt auch die geminderte Qualität durch diverse Einstellungen nicht viel. Hier muss ein Tarif mit ausreichend Datenvolumen her, sodass eine Drosselung umgangen werden kann. Hier lohnt sich durchaus ein Tarif, der 3 GB Datenvolumen oder mehr enthält. Da es mittlerweile immer mehr Discount-Anbieter auf dem Mobilfunkmarkt gibt, bekommt man solche Tarife schon zwischen 10 Euro und 15 Euro pro Monat und dies sogar ohne risikoreiche Datenautomatik.

Eine weitere Option wäre ein Tarif, der unbegrenztes Streaming enthält. Der Mobilfunkanbieter Telekom bietet seit gut einem Jahr zum Beispiel die Option „StreamOn“ an. Diese Option lässt sich zu den MagentaMobil-Tarifen hinzubuchen. Mit dieser Option können Kunden die Angebote verschiedener Partner der Telekom wie zum Beispiel Amazon Prime Video, Netflix, YouTube und andere Streaming-Dienste  nutzen, ohne dass das verbrauchte Datenvolumen vom inklusiven Datenvolumen des Tarifs abgezogen wird. Bei dieser Option sollte man jedoch einen Blick in das Kleingedruckte werfen, denn die Option deckt die Datennutzung nicht in allen Fällen zu 100 Prozent ab.

Weitere Artikel zu dem Thema

Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen

Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen -In den meisten Handytarife und Flatrates gibt es inzwischen auch Flatrates für den mobilen Internet-Zugang und daher sollte es an sich kaum noch notwendig sein, den eigenen Datenverbrauch zu überwachen und zum limitieren. Leider sieht die Realität aber anders aus, denn alle Internet-Flatrates auf dem deutschen Markt sind gedrosselt und werden nach einem bestimmten Datenverbrauch deutlich in der Geschwindigkeit reduziert. Dazu gibt es neue Entwicklungen wie die Datenautomatik, bei der sogar Mehrkosten entstehen können, wenn man ein bestimmtes Volumen im Monat überschreitet. Wer bei solchen Handyverträgen und Flatrates den eigenen Verbrauch nicht überwacht, hat am Ende des Monats unter Umständen eine deutlich höhere Rechnung als gedacht.

Es kann sich daher durchaus lohnen, bei Datenvolumen etwas genauer hin zu schauen, denn die Angebote ohne Limit und mit unbegrenztem Datenvolumen sind nach wie vor selten. Es hilft natürlich, zu sparen und Datenvolumen nicht zu vergeuden. Mit Tipps zum richtigen Umgang kann man einiges Volumen sparen und daher dafür sorgen, dass man nicht so schnell das monatliche Inklusiv-Volumen verbraucht. Dazu hilft es aber auch, den mobilen Traffic im Blick zu behalten und im Zweifel auch direkt ein Limit zu setzen. Die Alternative wäre, sich eine der wenigen echten (und nach wie vor teuren) Flatrates zu holen. O2 hat mittlerweile die Preise bei den Flat mit unbegrenztem Datenvolumen gesenkt und bietet diese inzwischen ab etwa 30 Euro monatlich an, dann ist allerdings der Speed eher niedrig. Mehr dazu: Tarife ohne Drosselung direkt bei O2

Ohne solche Tarife sollte man das Datenvolumen selbst kontrollieren. Wie das geht haben wir hier beschrieben:

Den Datentraffic mit den Apps der Anbieter überwachen

Fast alle größeren Anbieter (auch im Prepaid Bereich) haben mittlerweile eigene Apps, mit denen man die Tarife verwalten kann. Diese Apps stehen in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Oft sind bei diesen Apps auch Daten-Monitore mit dabei, die anzeigen, wie viel Volumen verbraucht wurde. Diese Systeme sind meistens sehr genau, das sie direkt auf den Abrechnungsdaten der Anbieter basieren. Leider gibt es diese Apps nicht bei allen Anbietern und auch nicht alle zeigen das verbrauchte Datenvolumen an. Die Möglichkeit, ein Limit zu setzen und die Datenverbindung ab einem bestimmten Datenverbrauch zu deaktivieren, bietet fast keine App. Man muss also bei diesen Apps dennoch das mobile Internet selbst abschalten.

Daher sind die Anbieter-Apps durchaus interessant, bieten aber nicht in jedem Fall eine Lösung. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass im Zweifel immer das Volumen gilt, was der eigene Anbieter erfasst und abrechnet. Wenn die App auf dem Handy also nicht genau misst, bleibt man dennoch auf eventuell anfallenden Gebühren sitzen.

Screenshot_2016-03-17-08-26-40Android – Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen

In den neueren Versionen bietet Android ein eigenes System, um den Traffic zu kontrollieren und zu überwachen. Es gibt auch die Möglichkeit ein Limit zu setzen.

In der Regel findet man diese Einstellungen unter Android unter Einstellungen => Datennutzung. Dort wird grafisch und auch in Zahlen angezeigt, wie viel Daten übertragen wurden. Allerdings muss die Nutzung nicht in jedem Fall mit der Datenmessung beim Anbieter übereinstimmen, die Werte können abweichen. Trotzdem sieht man an dieser Stelle recht gut, wie viel Daten verbraucht wurden und auch, welche Apps dafür verantwortlich sind.

Man kann an dieser Stelle auch ein Limit hinterlegen. Wird dieses Limit überschritten, deaktiviert das System die mobile Datenübertragung. Das Limit kann man über den Schalter Mobilfunklimit  festlegen (kann teilweise anders heißen) aktivieren. Voreingestellt ist immer ein Limit von 5GB. Über das Diagramm kann man dieses Limit auch verändern. Dazu einfach die Limit-Linie nach oben oder unten ziehen.

Video: Datenvolumen unter Android kontrollieren

iOS  – Datenvolumen kontrollieren und Limit festlegen bei iPhone und iPad

iPhone und iPad bieten ebenfalls systemseitig die Möglichkeit, das verbrauchte Datenvolumen zu kontrollieren. Man findet diese Einstellungen unter Allgemein → Benutzung → Mobile Datennutzung. Auch hier muss das angezeigte Volumen nicht in jedem Fall mit den Messungen beim Anbieter überein stimmen.

Unter iOS ist es leider nicht ganz so einfach, direkt ein Limit zu setzen. Man ist daher beim iPhone und iPad auf die Apps von Drittanbieter angewiesen. Einige Apps die Limits setzen können:

‎HandyEtat
‎HandyEtat
Entwickler: Helmut Neumann
Preis: 1,99 €+

Falls es immer wieder Probleme mit dem Datenlimit gibt, sollte man sich überlegen, Tarife zu nutzen, die mit höheren Datenvolumen arbeiten oder zumindest ohne Datenautomatik auskommen. Datenlimits sind an sich nur ein Hilfsmittel um die Schwächen von Tarifen zu kompensieren.

Video: Datenvolumen auf dem iPad abfragen

 

Congstar Homespot: 25 Prozent mehr Datenvolumen in den größeren Tarifen

Congstar Homespot: 25 Prozent mehr Datenvolumen in den größeren Tarifen – Congstar erhöht aktionsweise für die eigenen WLAN Cubes das Datenvolumen. Das könnte eine Reaktion auf die Corona-Krise sein, direkt Bezug genommen hat das Unternehmen aber nicht. Es gibt aber mittlerweile eine ganze Reihe von Anbietern, die deswegen mehr Datenvolumen zur Verfügung stellen. Die Aktion startet ab sofort und läuft bis Ende Mai. Leider gilt diese Sonderaktion nur für Neukunden, die sich im Aktionszeitraum für einen der neuen Tarife entscheiden. Bestandskunden bekommen also leider nicht mehr Datenvolumen.

Das Unternehmen schreibt dazu selbst:

Der Mobilfunkanbieter congstar wertet seine Homespot Tarife im Aktionszeitraum vom 24.03. bis zum 31.05.2020 auf. Für 30 Euro pro Monat gibt es den Homespot 100 mit 125 GB Datenvolumen (statt 100 GB), der Homespot 200 beinhaltet 250 GB Datenvolumen (statt 200 GB) für 45 Euro pro Monat. Mit dem congstar Homespot kann in einem Surfbereich mit bis zu 50 Mbit/s im LTE-Netz gesurft werden. Der flexible Internetanschluss bietet dabei viele Vorteile: Schnelle Installation ohne Techniker, auf Wunsch ohne Vertragslaufzeit, einfaches Wechseln des Surfbereichs und eine Pausenoption.

Die Neuerungen gelten allerdings nur für die beiden größeren Homspot Tarife von Congstar. Der Homespot 30 bleibt leider wie er ist und bekommt kein weiteres Datenvolumen extra. Die neuen Homespot-Tarife mit mehr Datenvolumen sehen dabei wie folgt aus:

congstar Homespot 100

  • 125 GB monatliches Datenvolumen (statt 100 GB) mit max. 50 Mbit/s (LTE 50)
  • Einstecken und lossurfen – ohne Techniker
  • Pausieren des Vertrags jederzeit möglich
  • Kosten: 30,00 Euro pro Monat

congstar Homespot 200

  • 250 GB monatliches Datenvolumen (statt 200 GB) mit max. 50 Mbit/s (LTE 50)
  • Einstecken und lossurfen – ohne Techniker
  • Pausieren des Vertrags jederzeit möglich
  • Kosten: 45,00 Euro pro Monat

An den weiteren Tarifdetails hat sich nichts geändert. Die Congstar Homespot können das LTE Netz der Telekom mitnutzen, allerdings gibt es kein LTE max und die Geschwindigkeiten sind auf LTE50 (50MBit/s begrenzt). Leider gibt es noch weitere Kritikpunkte, denn die WLAN Cubes von Congstar sind Standortgebunden und können damit nur an einem vorangemeldeten Standort genutzt werden. Nur dort gibt es Datenverbindungen und wenn man den Standort des Homespot von Congstar ändern möchte, muss man dafür bezahlen. Im Kleingedruckten des Unternehmens gibt es folgenden Hinweis:

Der Tarif ermöglicht die Datennutzung innerhalb Deutschlands via der Mobilfunktechnologie LTE an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter Surfbereich). Eine Datennutzung außerhalb des Surfbereichs ist nicht möglich. Voraussetzung für die Nutzung ist die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie LTE am  angegebenen Standort sowie ein LTE-fähiges Endgerät.

Der Homespot des Discounters ist also eher für den stationären Einsatz geeignet und weniger direkt für den mobile Einsatz.

Congstar: 5GB kostenloses Datenvolumen als Corona-Hilfe

Congstar: 5GB kostenloses Datenvolumen als Corona-Hilfe – Auch Congstar hat mittlerweile auf die Corona Pandemie reagiert und stellt ab sofort 5 Gigabyte Datenvolumen kostenlos zur Verfügung. Dieses extra Datenvolumen gibt es dabei für alle Kunden – es macht also keinen Unterschied, ob man eine Prepaid Karte des Unternehmens nutzt oder eine Allnet Flat. Die 5GB gibt es für alle und wenn man die LTE Option gebucht hat, kann man die 5GB auch mit LTE Speed bis 25MBit/s nutzen. Hintergrund dafür ist die aktuelle Situation in der Kunden teilweise deutlich mehr Datenvolumen benötigen und ein Zugang zu Informationen auch mobil sehr wichtig ist.

Congstar schreibt dazu:

„Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus wird den Alltag der nächsten Wochen massiv verändern. Das Smartphone wird für viele damit noch wichtiger, um mit Familie und Freunden etwa über Social Media oder Messaging in Verbindung zu bleiben. Mit den 5 GB Extra-Daten wollen wir unsere Kunden dabei unterstützen“, so congstar Geschäftsführer Dr. Peter Opdemom.

Bei Congstar gibt es dieses Datenvolumen allerdings nicht automatisch, sondern man muss es extra mit dazu buchen. Die Extra-Daten können ab sofort über die congstar App, im Online-Kundencenter und unter datapass.de gebucht werden und sind anschließend für 31 Tage gültig. Man muss also selbst aktiv werden, um das extra Datenvolumen zu bekommen.

Mittlerweile haben viele Mobilfunk-Anbieter vergleichbare Optionen gestartet. Beim Congstar Mutterunternehmen Telekom gibt es beispielsweise gleich 10 Gigabyte kostenloses Datenvolumen und dort wird dieser Bonus auch automatisch und monatlich aufgebucht. Das ist deutlich einfacher und intuitiver als die aktuelle Lösung bei Congstar. Bei O2 hat man einen ganz anderen Ansatz gewählt. Das Unternehmen hat die Drosselung auf 384Kbit/s erhöht und damit kann man auch dann noch Informationen abrufen, wenn man das Datenvolumen an sich schon aufgebraucht hat. Diese Aktion gilt sowohl für die originalen Handytarife als auch für alle Angebote (auch Prepaid) bei der Tochtermarke Blau.

Congstar Prepaid: 10GB extra Datenvolumen für Bestandskunden bei WhatsApp Aufladung

Congstar Prepaid: 10GB extra Datenvolumen für Bestandskunden bei WhatsApp Aufladung – WhatsApp bietet für die Prepaid Karten bereits seit letztem Jahr die Möglichkeit an, neues Guthaben auch per WhatsApp aufzuladen. Nun hat das Unternehmen in diesem Bereich eine Sonderaktion gestartet und bietet 10GB extra Guthaben für alle, die WhatsApp zu Aufladung nutzen. Das extra Datenvolumen steht dabei einmalig bei der ersten WhatsApp Aufladung zur Verfügung und ist damit auch für Bestandskunden nutzbar. Dafür ist dann natürlich aber auch ein WhatsApp Account notwendig.

Mittlerweile kann man die Congstar Prepaid Tarife auch als LTE Variante nutzen (mit LTE Speed bis 25MBit/s). Dann würden auch die 10 Gigabyte kostenloses Datenvolumen mit LTE zur Verfügung stehen. Ansonsten surfen man im 3G Netz der Telekom mit Geschwindigkeiten bis zu 25MBit/s.

Congstar selbst schreibt zu neuen Sonderaktion:

Wie funktioniert das Ganze? Einfach Guthaben bis zum 23.02.2020 über WhatsApp aufladen und 10 GB Datenvolumen* erhalten.

    • Speichern Sie die Nummer des congstar WhatsApp-Aufladeservice +49 170 448 98 18 in Ihren Kontakten. Nun können Sie per WhatsApp-Nachricht Ihren gewünschten Aufladebetrag senden: „15 €“, „30 €“ oder „50 €“.
    • Per WhatsApp-Chat werden Sie sofort weitergeleitet zum Bezahlen über ein Bezahlverfahren Ihrer Wahl.
    • Sobald Ihr congstar Prepaid-Guthaben per WhatsApp-Chat erfolgreich aufgeladen ist, erhalten Sie einen Code per WhatsApp-Nachricht. Diesen Code geben Sie bis spätestens zum 31.03.2020 auf datapass.de/voucher ein und erhalten zusätzlich 10 GB Datenvolumen. Bitte beachten Sie, dass Sie das WLAN an Ihrem Smartphone vorab deaktivieren müssen.*

Die 10 Gigabyte extra Datenvolumen sind auch an einige Bedingungen gebunden. Beispielsweise sind sie nur 30 Tage gültig, man muss dieses Datenvolumen also recht schnell versurfen. Zu den weiteren Details schreibt das Unternehmen:

Nach Einlösen des Codes erhält der Kunde 10 GB zusätzliches Datenvolumen mit der Geschwindigkeit seines gebuchten Tarifs/seiner gebuchten Option, welches ab dem Buchungszeitpunkt für 30 Tage gültig ist. Nach 30 Tagen verfällt nicht verbrauchtes Datenvolumen. Das 10 GB Datenvolumen gilt für die paketvermittelte Datennutzung innerhalb Deutschlands und im EU-Ausland. Bei einem Tarifwechsel verfällt das zusätzliche Datenvolumen.

15GB Datenvolumen für die kostenlosen Prepaid Sim von O2

Bei O2 hat man für die Nutzer der O2 Prepaid Freikarten ein interessantes Angebot gestartet. Über eine Aktionsseite können alle Prepaid Kunden 15GB Datenvolumen kostenlos holen. Dieser Deal steht dabei auch für Bestandkunden zur Verfügung. Die bisherige Sonderaktion mit dem Freimonate zur kostenlose O2 Sim gilt zusätzlich – Neukunden können also gleich zwei Aktionen nutzen.

Bei PC-Welt schreibt man im Original dazu:

Das Gratis-Volumen lässt sich allerdings nicht über die O2-App am Smartphone buchen. Stattdessen muss die Aktionsseite von O2 im Browser angesteuert werden. Dabei ist es wichtig, dass die Seite mit der Mobilfunkverbindung des O2-Prepaid-Tarifs und nicht über das heimische WLAN aufgerufen wird. Nach der Eingabe der Zugangsdaten auf der Aktionsseite kann das 15-GB-Paket gratis gebucht werden. Als Bestätigung für die Buchung erhalten Nutzer im Anschluss eine SMS. Ebenfalls wichtig: Das Datenpaket gilt nur einmalig, eine mit Kosten verbundene Verlängerung findet laut O2 nicht statt. Das üppige Datenvolumen hat also offenbar keinen Haken und könnte vielen Urlaubern ihre Zeit unterwegs versüßen.

O2 ist derzeit beim Datenvolumen auch im Prepaid Bereich recht großzügig und hatte bereits Anfang des Jahres die O2 Simkarten aktionsweise mit 150GB Datenvolumen ausgestattet. Das scheint derzeit notwendig zu sein, denn die gratis Prepaid Angebote auf dem Markt unterscheiden sich nur noch teilweise voneinander und daher müssen die Anbieter auf solche Sonderaktionen setzen, um den Kunden von der eigenen Freikarte zu überzeugen.

Speed und LTE bei der O2 Freikarte

Die gute Nachricht gleich zum Anfang: O2 bietet die eigenen Prepaidtarife zwar als kostenlose Freikarten an, beim Speed* und auch beim LTE müssen Kunden aber deswegen dennoch keine Einschränkungen hinnehmen. Auch die gratis Simkarten von O2 haben Zugriff auf das 4G LTE Netz des Unternehmens und können daher LTE nutzen. Das Unternehmen hat die Freikarten sogar für LTE max frei geschaltet – die Handykarten nutzen also immer den maximalen Speed*, den das O2 Netz vor Ort anbietet. Limitierungen gibt es nicht. Damit sind die O2 Freikarten im mobilen Internet genau so schnell wie die normalen Handytarife und Flatrates von O2 und surfen im Maximum mit bis zu 225MBit/s im Handy-Netz von O2.

In der Grafik kann man aber dennoch gut erkennen, dass O2 nicht die schnellsten Prepaid Tarife* auf dem Markt bietet. Vor allem Telekom* und Vodafone* bieten noch mehr Speed*, während die meisten Discounter deutlich langsamer sind. Dazu kommt, dass die 225Mbit/s bei O2 natürlich nur der maximale Wert sind und man in der Praxis oft deutlich langsamer surft. Hier macht sich der Netzausbau und die Auslastung des O2 Netzes bemerkbar.

Netzclub mit neuer Prepaid Flat Netzclub Hero

Bereits vor einigen Wochen hatte der Prepaid Discounter Netzclub den „Sponsored Surf Basic 2.0“ Tarif neu eingeführt und damit das kostenlose Datenvolumen für Nutzer der Netzclub Freikarte verdoppelt. Nun gibt es einen weiteren neuen Tarif unter dem Namen Netzlub Hero. Dieser ist allerdings nicht mehr kostenlos, sondern umfasst eine monatliche Gebühr. Dafür gibt es aber auch deutlich mehr Inklusiv-Leistungen mit zum Tarif. Unter anderem ist auch eine Internet-Flatrate mit 2,5GB Datenvolumen mit enthalten – im Vergleich zum Grundtarif bekommt man bei der neuen Hero Flat also mehr als das doppelte Datenvolumen. Die anderen Tarifoptionen werden durch die neue Hero Flat ersetzt.

Die Tarif-Details zur neuen Hero-Flat:

  • 2,5 GB – EU-weit gültig mit bis zu 21,6 Mbit/s
  • 300 Einheiten – in alle dt. Netze
  • netzclub Community-Flat – gratis innerhalb netzclub telefonieren und SMS schreiben
  • Gratis Prepaid-SIM – Keine Vertragsbindung

Die Kosten für den neuen Tarif inklusive dieser Leistungen belaufen sich auf 9.99 Euro monatlich.

Auch bei diesem Tarif gibt es wieder die Werbefinanzierung. Wer Werbenachrichten empfangen möchte, bekommt die vollen 2,5GB Datenvolumen. Wer sich für den Tarif ohne Werbung entscheidet, bekommt 1GB monatlich weniger – dann sind nur 1,5GB monatliches Datenvolumen im Hero Tarif enthalten.

Bei den weiteren technischen Daten gibt es wenig Unterschiede zu den bisherigen Handytarifen von Netzclub. Auch der neue Hero-Tarife nutzt das Handy Netz von O2 bzw. Telefonica und hat Zugriff auf das 4G Netz von O2. Damit können die Netzclub Simkarten mit LTE surfen. Der maximale Speed für Datenverbindungen liegt aber bei 21,6MBit/s und damit vergleichsweise niedrig, wenn man sich andere Prepaidkarten anschaut. Die originalen O2 Prepaid Tarife erreichen beispielsweise bereits Speed bis maximal 225Mbit/s und sind damit deutlich schneller als alle Netzclub Angebote. Allerdings gibt es dort dann auch nicht das zusätzliche Datenvolumen durch die Werbefinanzierung.

Ansonsten hat der Tarif keine längerfristige Vertragsbindung, sondern kann monatlich auch immer wieder gekündigt werden. Unabhängig davon gilt aber auch das Prepaid Prinzip: die neue Hero Flat von Netzclub kann also nur gebucht werden, wenn genug Guthaben auf der Simkarte vorhanden ist.