Fast 20.000 neue 5G Basisstationen in 2020

Fast 20.000 neue 5G Basisstationen in 2020 – Die Bundesnetzagentur hat neue Zahlen zum Netzausbau in Deutschland veröffentlicht und im mobilen Bereich war dabei vor allem der Fokus auf 5G. Die Netzbetreiber haben dabei im letzten Jahr fast 20.000 neue Basisstationen mit 5G Ausgerüstet, die Zahl steigt von 139 5G Stationen Ende 2019 auf 19510 5G Basisstationen Ende 2020. Mittlerweile dürften es sogar noch etwas mehr geworden sein.

Der Netzausbau erfolgte aber nicht nur im 5G Bereich, sondern auch die 4G/LTE Netze wurden weiter ausgebaut und 2020 kamen mehr als 13.000 neue LTE Standorte mit dazu. Damit hat das LTE Netz in Deutschland mittlerweile die meisten Baisstationen über alle Technik und liegt auch noch deutlich vor den 5G Netzbereichen.

Bei inside-sim.de schreibt man zum Ausbau der LTE Netz-Bereiche:

Ende 2020 gab es in Deutschland fast 80.000 LTE Funkzellen und damit so viele wie noch nie. Es gibt damit auch mehr LTE Bereiche als 2G Funkzellen, LTE übernimmt die Führung in Deutschland und ist damit die Netztechnik mit den meisten Basisstationen über allen Techniken hinweg. Die Anbieter haben also neben 5G vor allem auch in den Ausbau von LTE investiert und etwa 13.500 neue LTE Funkzellen in Betrieb genommen. Vor allem im O2 Netz war dies notwendig, weil die Bundesnetzagentur mit Bußgeldern gedroht hatte, falls man die Versorgungsauflagen im LTE Bereich nicht erfüllen würde.

Die Verteilung der 5G Netzbereiche ist aber noch sehr unterschiedlich und die Netzbetreiber haben hier bereits extrem verschieden weit ausgebaut. Nach den Zahlen der Unternehmen lag die Telekom Ende 2020 deutlich vorn und hatte die meisten Netzbereiche in Deutschland bereits mit 5G versorgt. O2 hat dagegen vor allem die größeren Städte ausgebaut, in einigen Bundesländern hinkt der Ausbau daher noch deutlich hinterher.

In 2021 dürfte es nochmal eine größere Umstellung in diesem Bereich geben. Mit der Abschaltung der 3G Netzbereiche bei Telekom, Vodafone und O2 werden diese Stattionen nicht mehr mit aufgeführt und viele der Standorte werden dann wohl für LTE und 5G Basisstationen genutzt werden.

Mobilfunk: 11,5 Prozent des Bundesgebietes ohne LTE oder UMTS

Die Mobilfunk-Versorgung in Deutschland ist vor allem im ländlichen Raum immer wieder ein Grund zur Kritik. Die FDP hat im Bundestag daher eine Anfrage gestellt, wie sich der Netzausbau in Fläche gestaltet und welche Bereiche derzeit noch nicht versorgt sind. Dabei hat sich ergeben, dass nach dem aktuellen Stand derzeit etwa 41.000 Quadratkilometer nicht mit schnellem mobilen Internet abgedeckt sind.

Das heißt konkret in diesem Bereich gibt es noch keinen Mobilfunk mit Datenübertragung per UMTS, HSDPA oder LTE. Man surft dort also maximal im 2G Bereich mit EDGE und das ist dann doch sehr langsam. In diesen Regionen nützt es dann auch nichts, wenn man einen passenden Handytarife oder eine Allnet Flat mit LTE und viel Datenvolumen hat, denn wenn das Netz keine schnellen Verbindungen unterstützt, kann man diese auch mit dem Smartphone nicht nutzen. Unter Umständen bezahlen Verbraucher daher in diesen Bereichen für eine Leistung, die gar nicht angeboten wird, weil die Netze nicht so weit ausgebaut sind.

Allerdings ist der Netzausbau regional höchst unterschiedlich. In den Ballungsgebieten beträgt die Netzabdeckung fast 100 Prozent und in der Fläche liegen die Anteile teilweise deutlich niedriger.

Bei der HAZ schreibt man dazu:

… Im Ranking der Bundesländer ist das mobile Breitbandinternet am schlechtesten in Rheinland-Pfalz ausgebaut. Hier sind 16,8 Prozent der Landesfläche unterversorgt. Auch in Baden-Württemberg (16,4 Prozent Unterversorgung), Bayern (14,5 Prozent), Brandenburg (14,4 Prozent) und Thüringen (11,8 Prozent) gibt es überdurchschnittlich viele Funklöcher. In Mecklenburg-Vorpommern und Hessen (jeweils 11,2 Prozent), dem Saarland (9,8 Prozent), Sachsen (9,4 Prozent), Sachsen-Anhalt (8,5 Prozent), Niedersachsen (8,4 Prozent), Nordrhein-Westfalen (5,5 Prozent) und Schleswig-Holstein (4,5 Prozent) ist der Netzausbau weiter als im Bundesdurchschnitt. Eine vollständige oder nahezu vollständige mobile Breitbandabdeckung gibt es in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin. …

Das ist eher kein gutes Zeichen, denn derzeit steht die Versteigerung der neuen 5G Fequenzen vor der Tür und es gibt aber immer noch Lücken in den 3G und 4G Bereichen. Es besteht daher zu befürchten, dass auch im 5G Bereich zuerst die Ballungsgebiete versorgt werden und sich in den 41.000 Quadratkilometern, in denen derzeit schnelles Internet fehlt, auch zukünftig nichts tun wird. Bei der Versteigerung der 4G Lizenzen hatte die Bundesregierung zwar die Auflage erteilt, zuerst die weißen Flecken bei der Versorgung zu schließen, das scheint aber nach wie vor nicht vollständig abgeschlossen zu sein. Etwas ähnliches ist auch im 5G Bereich geplant, allerdings gibt es noch keine konkreten Details zur Ausgestaltung dieser Regelungen. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu lediglich:

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, die Vergabe der Frequenzen an eine Versorgungsverpflichtung zu koppeln, die den Mobilfunknetzbetreibern Auflagen zur Netzabdeckung macht. Der Umfang dieser Verpflichtungen – insbesondere hinsichtlich der zeitlichen und finanziellen Realisierbarkeit – ist noch zu klären. Erörtert wurden zudem die Interessen von Diensteanbietern. Diensteanbieter tragen wesentlich zum Wettbewerb bei. Die bislang aus den UMTS-Lizenzen geltenden Diensteanbieterverpflichtungen enden im Jahr 2020. Daher ist zu prüfen, wie Diensteanbieter diese Rolle beibehalten können.

Es bleibt also abzuwarten, ob mit der Vergabe von 5G auch Bereiche geschlossen werden können, in denen es bisher noch kein schnelles mobiles Internet gibt, oder ob man auch hier wieder eher auf hohe Einnahmen setzt und die Anforderungen an die Bieter entsprechend gering hält.

LG V20 – kein Start in Europa?

Das neue LG V20 soll am 6. September in San Francisco vorgestellt werden. LG hat das Event und die Vorstellung bereits offiziell angekündigt. Auch Google hat sich bereits zum neuen Gerät geäußert mit dem Hinweis, dass hier Android 7.0 Nougat direkt vom Start an zum Einsatz kommen soll.

Was bisher fehlte waren Infos, ab wann das Gerät (vor allem in Deutschland) zu haben sein wird. Mittlerweile gibt es auf Twitter die ersten Hinweise, dass es das LG V20 anfangs wohl gar nicht in Deutschland und Europa geben wird. Dort heißt es mit Hinweis auf Informationen des offiziellen Distributors:

 

 

Das wäre eine ziemliche Enttäuschung für LG Kunden. Der neuen Technologie-Träger mit Android 7 würde damit für deutschen Kunden nicht zur Verfügung stehen. Allerdings wurde auch der Vorgänger, das LG V10, zuerst nicht in Europa auf den Markt gebracht. Der Start erfolgte zuerst in den USA. Erst mit deutlicher Verzögerung von mehreren Monaten wurde das V10 dann auch mehr oder weniger still und heimlich in Deutschland auf den Markt gebracht.

Selbst wenn sie die ersten Gerüchte dieser Art bestätigen sollten, ist damit nicht ausgeschlossen, dass LG das V20 später auch noch in Europa auf den Markt bringen wird.

 

Huawei Ascend D2 und Ascend Mate: Erst ab Juli in Deutschland erhältlich

Im Laufe des gestrigen Abends hat Huawei im Rahmen der CES 2013 zwei neue Smartphones der Öffentlichkeit präsentiert. Die beiden Huawei-Geräte Ascend D2 und Ascend Mate haben wir bereits näher beleuchtet, aber ein Verkaufsstart in Deutschland war bislang unbekannt. Bislang wurde nur ein Release in China und Japan in Aussicht gestellt.

Huawei Deutschland hat nun aber reagiert und in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die neuen High-End-Modelle erst im Juli auf den deutschen Markt erscheinen werden. Die beiden Geräte sind durchaus vielversprechend. Das Huawei Ascend D2 kann durch ein 5 Zoll großes Full-HD-Display und einem Quad-Core-Prozessor auftrumpfen. Dagegen hat das Huawei Ascend Mate durch seine Bildschirmgröße von 6,1 Zoll auf der gestrigen Pressekonferenz für Aufmerksamkeit gesorgt. Einen endgültigen Preis hat das chinesische Unternehmen allerdings noch nicht verkündet.

Leider hat es aber Huawei wieder nicht geschafft einen zeitnahen Marktstart in Europa auf die Beine zu stellen. Ein halbes Jahr müssen sich Interessenten gedulden und bis dahin wird die Konkurrenz sicherlich schon längst vergleichbare Modelle auf den Markt gebracht haben. Demzufolge scheint ein Erfolg in Deutschland eher unwahrscheinlich zu sein, außer Huawei wird die Geräte mit einem Kampfpreis bewerben.

Oppo Find 5: 5 Zoll Full HD-Smartphone kommt nach Deutschland

Das Oppo Find 5 wurde vor zwei Wochen in Peking offiziell vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war leider noch nicht klar, in welchen Märkten das neue High-End-Smartphone aufschlagen wird, nun ist bekannt, dass das Gerät auch in Deutschland erhältlich sein wird. Im Laufe des ersten Quartals 2013 soll es bereits soweit sein.

Neben ZTE oder auch Huawei wird auch der chinesische Hersteller Oppo immer bekannt und ist auch bei den europäischen Kunden angesagt. Das neue Flaggschiff des Elektronikkonzern wird nächstes Jahr auf den Markt kommen und wird auch in Europa erscheinen. Das Flaggschiff wird über ein 5 Zoll großes Display verfügen, welches eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln beinhaltet und somit eine Pixeldichte von 441 ppi beinhaltet. Angetrieben wird das Gerät von einem Qualcomm Snapdragon S4 Quad-Core  Prozessor, der jeweils mit 1,5 GHz getaktet ist und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite steht. Im Kamerabereich kann das Smartphone auch auftrumpfen und ist mit einem 13-Megapixel-Sensor ausgestattet. Als interner Speicher kommt entweder 16 oder 32 Gigabyte zum Einsatz, der allerdings nicht durch eine MicroSD-Karte erweitert werden kann. Ebenfalls ist der 2500 mAh starte Akku fest verbaut und kann nicht ausgewechselt werden.

In den USA geht die 16-GB-Version für 499 US-Dollar über die Ladentheke und die Variante mit 32 Gigabyte steht für 569 US-Dollar zur Verfügung. In Deutschland wird das Preismodell wohl ähnlich ausfallen.

Oppo Find 5 : First look hands on review!

Google Nexus 4: In Deutschland ab sofort bestellbar – 16GB Lieferzeit von 6-7 Wochen

Das Nexus 4 erfreut sich großer Beliebtheit und Google konnte der hohen Nachfrage schon zu Beginn des Verkaufsstart leider nicht nachkommen. In den USA können Interessenten das Smartphone wieder erwerben, müssen sich aber mit einer sehr hohen Lieferzeit zufrieden stellen. In Deutschland hat sich Google bislang zurückgehalten, aber jetzt geht es auch hierzulande wieder los.

Vor wenigen Minuten hat sich Google endlich gemeldet und über die E-Mail-Benachrichtigungen mitgeteilt, dass das Nexus 4 am heutigen Tag wieder über den Google Play Store zur Verfügung stehen wird. Der Verkauf wird um 17 Uhr deutscher Zeit losgehen und sicherlich einen riesigen Ansturm hervorbringen. Es ist dementsprechend wieder mit Server-Problemen und einer erhöhten Lieferzeit zu rechnen. Falls man heute auch vom Pech verfolgt ist, kann das Nexus 4 ab dem 15. Dezember bei Media Markt und ab dem 19. Dezember bei Saturn erwerben, dann aber mit einem Aufpreis von 50 Euro.

Das Nexus 4, welches in Kooperation von Google und LG entwickelt wurde, beinhaltet einen 1,5 GHz Quad-Core Snapdragon S4 Pro Prozessor von Qualcomm, ist mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet und besitzt ein 4,7 Zoll großes True HD IPS Plus Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixel. Auf der Rückseite kommt eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz und auf der Front ist eine Kamera mit 1,3 Megapixeln zu finden. Für Fotos, Apps, Musik und alle anderen Dateien steht entweder ein interner Speicher von 8 Gigabyte oder 16 Gigabyte zur Verfügung. Dazu ist auch noch ein fest verbauter Akku mit 2,100 mAh vorhanden und ansonsten besitzt das Google Nexus 4 auch noch NFC und kommt mit einer kabellosen Ladestation auf den Markt. Als Betriebssystem setzt Google natürlich auf Android 4.2. Die 8-GB-Version kann bereits für 299,00 Euro erstanden werden und für die 16-GB-Version muss man 349,00 Euro berappeln.

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update um 17:00 Uhr am 04.12.2012:
Der Verkauf des Nexus 4 ist ab sofort im Google Play Store angelaufen. Die 8GB-Version als auch die 16GB-Variante steht mit einer Lieferzeit von vier bis fünf Wochen zur Verfügung. Google hat ebenfalls die Bestellung auf ein Gerät pro Kunde limitiert.[/box]

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update um 19:21 Uhr am 04.12.2012:
Die 16GB-Version hat nun erneut an Lieferzeit zugenommen und wird ab sofort erst nach fünf bis sechs Wochen ausgeliefert[/box]

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update um 08:01 Uhr am 05.12.2012:
Die 8GB-Version ist nun komplett ausverkauft und kann momentan nicht mehr bestellt werden. Die 16GB-Variante steht immer noch mit einer Lieferzeit von fünf bis sechs Wochen zur Verfügung. Es ist aber davon auszugehen, dass auch das größere Modell in Kürze nicht mehr erhältlich sein wird.[/box]

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update um 20:19 Uhr am 05.12.2012:
Die Lieferzeit der 16GB-Variante hat sich weiter verschlechtert und liegt ab sofort bei sechs bis sieben Wochen. Es ist davon auszugehen, dass wir im Laufe der nächsten Tage die gleichen Zustände wie in den Vereinigten Staaten erhalten.[/box]

via mobiflip

Microsoft Surface: Vorbestellungen starten ab 479 Euro in Deutschland

Gestern sind erstmalig die amerikanischen Preise für das Microsoft Surface im Netz aufgetaucht und nun kann das Tablet aus dem Hause Redmond bereits im deutschen Online-Store vorbestellt werden. In genau neun Tagen wird das Surface auf den Markt kommen und spätestens am 30. Oktober bei den ersten Vorbestellern ankommen. Es handelt sich hierbei aber vorerst nur um die Version mit Windows RT und kann daher nur Anwendungen aus dem Windows Store verwenden. Normale Programme für die Desktop-Version von Windows 8 sind nicht mit dem Gerät kompatibel.

Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten wurden die Preise etwas an den Euro angeglichen und das Microsoft Surface kann hierzulande ab 479 Euro erworben werden. Hierfür bekommt man das Modell mit 32 GB Speicher, allerdings ohne das Touch Cover. In Kombination mit der anklippbaren Tastatur kostet das Gerät noch mal 100 Euro mehr. Separat müsste man normalerweise 120 Euro berappeln. Die Version mit 64 GB Speicher inklusive Touch Cover ist für 679 Euro erhältlich. Ab sofort kann man die Geräte im Microsoft Store vorbestellen.

Leider gibt es noch keinerlei Informationen über die Pro-Variante, die mit einem vollwertigem Windows 8 ausgestattet ist und deutlicher mehr Leistung mit sich bringt. Hierzu könnte Microsoft am 25. Oktober noch einige Worte verlieren.

Nokia Lumia 920 und Lumia 820 erscheint in Deutschland im November

Mit dem Lumia 920 setzt Nokia alles auf eine Karte und möchte endlich wieder die verlorenen Marktanteile zurückgewinnen. Die letzten Jahre hat das finnische Unternehmen stetig abgebaut, aber mit Windows Phone 8 und dem neuen High-End-Modell stehen die Chancen gut, dass sich der Konzern wieder aufrappelt.

Nokia hat nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das Spitzenmodell und das etwas günstigere Lumia 820 ab November in Deutschland zur Verfügung stehen werden. Die ersten beide Geräte werden mit dem neuen Betriebssystem Windows Phone 8 ausgeliefert und werden dadurch sicherlich für Aufmerksamkeit sorgen. Das Nokia Lumia 920 wird bei Vodafone und mobilcom-debitel erhältlich sein, das Lumia 820 dagegen bei Vodafone, O2 Telefonica und der Telekom. Beide Geräte kommen in den Farbvarianten gelb, rot, weiß und schwarz auf den Markt.

Obwohl Nokia eigentlich aggressiv vorgehen sollte, liegen die unverbindlichen Preisempfehlungen für das Lumia 920 bei 649 Euro und für das Lumia 820 bei 499 Euro. Im Einzelhandel und natürlich auch bei den deutschen Netzbetreibern werden die Preise natürlich nach unten korrigiert und sollten unter dem UVP liegen.

Google bestätigt Nexus 7 in zwei Versionen für Deutschland

Am gestrigen Tag haben sich die Gerüchte über einen Verkaufsstart des ersten Google-Tablets in Deutschland verdichtet und erstmalig wurden konkrete Termine genannt. Laut den neusten Informationen wird das Nexus 7 am 30. August bereits im Google Play Store zur Verfügung stehen und ab dem 3. September auch bei den lokalen Händlern aufschlagen. Eine offizielle Stellungnahme von Google blieb bislang aus und auch die Pressestelle von Saturn haben leider die aufgetauchten Informationen nicht bestätigt.

Jetzt hat sich der Suchmaschinengigant endlich gegenüber Golem geäußert und bekannt gegeben, dass das Nexus 7 zunächst nur online zum Verkauf stehen wird. Der Vertrieb wird sicherlich über den Google Play Store erfolgen und momentan nur die Bezahlung per Kreditkarte akzeptieren. Es ist aber davon auszugehen, dass der Einzelhandel wenige Tage danach auch die Regale füllen darf. Darüber hinaus hat Google noch bestätigt, dass beide Versionen nach Deutschland kommen werden. Die Variante mit 8 GB Speicher wird für 199 Euro zum Kauf stehen und die Version mit 16 GB Speicher wird 249 Euro kosten. Allerdings wurden die spekulierten Termine für den Marktstart nicht bestätigt, vermutlich wird ASUS das genaue Datum im Rahmen der IFA ankündigen.

via MobiFlip

Samsung Galaxy S3: Deutschland bekommt LTE-Version für 749 Euro

Momentan existieren nur LTE-Versionen vom Samsung Galaxy S3 für den amerikanischen und koreanischen Markt, aber in Kürze können auch die deutschen Kunden von dem schnelleren Mobilfunkstandard profitieren. Die Deutsche Telekom hat gegenüber Netzwelt bestätigt, dass ein Samsung Galaxy S3 mit LTE-Unterstützung ins Sortiment aufgenommen wird. Es ist jedoch unklar, welche Version genau nach Deutschland kommt, denn in USA und Korea sind jeweils zwei verschiedene Modelle im Angebot. Die amerikanische Variante ist mit einem Dual-Core-Prozessor und 2 Gigabyte RAM ausgestattet, wobei das koreanische Modell einen Quad-Core-Prozessor und ebenfalls den erhöhten Arbeitsspeicher beinhaltet.

Ein Hinweis könnte aber die verwendete LTE-Frequenzen geben. Im Gegensatz zu den USA wird im Galaxy S3 aus Korea die selben Frequenzen wie hierzulande die Telekom verwendet. Somit können wir davon ausgehen, dass Samsung in Deutschland eine verbesserte Version des Galaxy S3 auf den Markt bringen wird, welche nicht nur eine LTE-Unterstützung spendiert bekommt, sondern auch einen Arbeitsspeicher von 2 Gigabyte. Unklar ist ebenfalls, ob die Telekom auch die „Voice over LTE“-Funktion anbieten wird. Bislang steht das LTE-Netz nur zum Surfen zur Verfügung und wechselt bei Anrufen in das normale Handynetz.

Bisherige Käufer dürften nicht allzu glücklich über diese Entwicklung sein, aber zu diesem Zeitpunkt macht eine LTE-Unterstützung nicht unbedingt Sinn. Die Verfügbarkeit ist noch ziemlich begrenzt und die Kosten sind auch utopisch. Trotzdem bekommt das Gerät vielleicht auch den erhöhten Arbeitsspeicher und ist damit noch besser für zukünftige Android-Versionen gerüstet.

Update:
Samsung hat vor wenigen Minuten die offizielle Pressemitteilung für die LTE-Version des Samsung Galaxy S3 veröffentlicht und gleichzeitig den UVP von 749 Euro angekündigt. Weiterhin wird die Variante ebenfalls einen Quad-Core-Prozessor beinhalten, ob auch 2 GB RAM zum Einsatz kommen, ist aber noch unklar.

via MobiFlip