Huawei patentiert Kamera-Modul mit extra Display

Huawei patentiert Kamera-Modul mit extra Display – Die Kameramodule haben im letzten Jahr eine deutliche Aufwertung erfahren und von einer einfacher Kamera wurden sie zu einem komplexen Block mit unterschiedlicher Technik und eigenem Design weiter entwickelt. Dieser Trend scheint auch so weiter zu gehen, denn Huawei hat ein Patent bekommen, wonach das Kameramodul mit einem extra Display ausgestattet werden kann.

Das Display ist dabei selbst sehr klein und eher für Benachrichtigungen und die Zeit geeignet. Größere Bilder anzeigen ist damit wohl nicht möglich und auch eine Bedienung darüber wird wohl nicht machbar sein. Aber das Display reicht aus, um den Besitzer zu informieren, wenn die Geräte auf dem Tisch liegen und es neue Benachrichtigungen gibt oder man einfach nur die Zeit wissen will.

Huawei hat im Patent dabei zwei Varianten dieser Technik beschrieben. Es gibt ein extra Display am oberen Ende des Kameramoduls und die Objektive und die andere Technik sind darunter angeordnet. Daneben wird auch noch eine weitere Anordnung beschrieben: das neue Display sitzt dann mittig und die Technik wird Links und Rechts daneben angeordnet. Das eignet sich wohl vor allem für Modelle, die ein zentrales Kameramodul haben und die damit sehr auf Symmetrie setzen müssen.

Leider gibt es bisher keine Hinweise, ob Huawei plant, dieses Patent auch in der Praxis einzusetzen und bei welchen Modellen diese neue Technik unter Umständen zum Einsatz kommen könnte. Andere Hersteller haben bereits mit zusätzlichen Display experimentiert, allerdings meistens ohne größeren Erfolg – der Zusatznutzen durch ein weiteres Display wiegt meistens den Aufwand und damit die höheren Kosten für die Nutzer nicht auf. Möglicherweise findet aber Huawei eine Möglichkeit, das zusätzliche Display auch in die Kameratechnik so einzubinden, dass es neue Funktionen zur Verfügung stellt und dann könnte es auch bei den Nutzer besser ankommen. Bisher ist in diese Richtung aber leider noch nichts bekannt.

Quelle: Tigermobiles

Xiaomi: neues Patent zeigt Smartphone mit abnehmbaren Display

Xiaomi: neues Patent zeigt Smartphone mit abnehmbaren Display – Xiaomi hat ein neues Patent zugesprochen bekommen, dass die Technik von Smartphones mit abnehmbaren Display zeigt. Die Modelle verfügen dabei über Standart-Kontakt an der Vorderzeit und darauf lassen sich passende Bildschirme aufsetzen. Dabei soll man nicht nur das Display im Schadensfall wechseln können, sondern hinter dem Display verbirgt sich auch die Frontkamera, so dass man bei Selfies einfach das Display abnehmen kann. Mittlerweile gibt es auch ein Video dazu, dass diese Technik nochmal im Detail zeigt. Das Video basiert dabei auf einem Patent, das LetsgoDigital gefunden hat und daher stammen auch die Bilder dazu.

Die Kontakt an dem Dummy im Patent erinnern dabei sehr stark an die Anschlüsse der Moto Mods, die man von einigen Motorola Modellen her kennt und tatsächlich geht dieser Ansatz etwas in die Richtung von modularen Smartphones. Allerdings wird nur das Display ausgetauscht, alle anderen Komponenten der Modelle bleiben gleich. Dennoch wäre das durchaus ein interessanter Schritt, denn das Display ist mit einer der größten Kostenfaktoren bei den Smartphones und ein Wechsel teuer. Mit wechselbaren Bidlschirmen könnte man hier die Kosten etwas senken – zumindest wenn die Konstruktion stabil ist und das Display sicher befestigt werden kann.

Das Video zum abnehmbaren Display im Original

Wie immer gilt dabei: Papier ist geduldig und ein Patent bedeutet leider noch lange nicht, dass die Modelle und diese Technik auch in der Praxis so umgesetzt werden. Es gab schon viele Patente, die nie in den Status von Prototypen oder normalen Modellreihen kamen.

Daher gibt es auch noch keine Hinweise, ob Xiaomi ein neues Smartphone mit dieser Technik plant. Das Unternehmen hat eine ganze Reihe von interessanten Ansätzen in der Hinterhand, wie man die Displaytechnik verändern kann – das abnehmbare Display scheint nur ein Weg zu sein und daher bleibt offen, welchen Ansatz Xiaomi weiter verfolgen wird.

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Apple fast 1 Milliarde Dollar Strafzahlung an Samsung

Apple fast 1 Milliarde Dollar Strafzahlung an Samsung – Samsung hat die aktuellen Quartalszahlen veröffentlich und es gibt Hinweise darauf, dass in die Einnahmen auch wieder eine Zahlung von Apple in Höhe von um die 950 Millionen US Dollar eingeflossen ist. Hintergrund sind die Verträge von Apple mit Samsung zur Lieferung von OLED Display. Diese sind auf eine bestimmte Größenordnung festgelegt und offensichtlich hat es Apple wieder nicht geschafft, die eigenen Verkaufsziele zu erreichen. Daher gab es diese Zahlung an Samsung um den entgangenen Gewinn auf den Displaylieferungen zu kompensieren. Hintergrund ist dabei unter anderem, dass die Verkaufszahlen für die iPhone Modelle eher etwas gesunken sind und daher auch nicht so viele Display benötigt werden.

Bei displaysupplychain.com heißt es im Original dazu:

Last week theelec.net reported that Samsung Display is believed to have received KRW 900 billion from Apple for purchasing fewer OLED smartphone panels than required, but DSCC sources suggest that the payment is closer to US$950 million. The Apple payment likely turned what otherwise would have been an operating loss for display devices into an operating profit. The Q2 payment follows the pattern from a year ago, when DSCC estimated that Apple paid SDC KRW 900 billion in Q2 2019 for a shortfall in OLED panel orders.

In diesem Jahr hat Apple versucht, die Display-Technik auch von anderen Anbietern zu beziehen um die Abhängigkeit von Samsung etwas zu mindern. Dadurch hätte man wohl auch eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Samsung. Allerdings hat sich geeignet, dass es zumindest bei einigen anderen Herstellern Qualitätsprobleme gibt und daher wird wohl Apple auch bei den iPhone 12 Modellen stärker auf OLED Displays von Samsung setzen als man es eigentlich geplant hatte. Daher könnte es solche Zahlungen auch weiterhin geben, zumindest so lange die Verkaufszahlen der iPhone Modelle nicht deutlich anspringen. Das ist aber vor dem Hintergrund der Corona-Krise zumindest kurzfristig nicht zu erwarten.

iPhone 12: 120Hz Display, aber nur für die Topmodelle

iPhone 12: 120Hz Display, aber nur für die Topmodelle – Jon Posser hatte bereits die 120Hz Bildwiederholungsrate bei den iPhone 12 Modellen ins Gesprächs gebracht und Leaker IceUniverse bestätigt nun auf Twitter nochmal diese Technik. Er hat eine „vertrauenswürdige Quelle“, die Displays mit 120Hz für die Pro-Modelle zugesichert hat. Damit werden das iPhone 12 pro und das 12 pro max zumindest mit dieser Technik auf den Markt kommen. Man findet diese Displays mittlerweile auch bei vielen anderen Topmodellen, beispielsweise beim OnePlus 8 oder dem Galaxy S20 (und wohl auch dem kommenden Samsung Galaxy Note 20). Bei Display ist Apple in diesem Jahr also zumindest auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.

Schlechter sieht es dagegen für die normalen Modelle aus. Bisher erwarten alle Experten die 120Hz Display nur für die Topmodelle und daher werden iPhone 12 und iPhone 12 max wahrscheinlich nur mit normalen Displays auf den Markt kommen. Eventuell gibt es hier nur die 90Hz Technik, wenn Apple richtig sparen will vielleicht sogar nur 60Hz.

iPhone 14 beinhaltet auch bereits Einstellungen für die neue Technik, man kann dort beispielsweise die Frame-Rate auch wieder herunter regeln.

Preise und Setup für die kommenden iPhone Modelle im Detail

Jon Posser hatte vor wenigen Tagen erst Details zu den neuen iPhone 12 Display veröffentlicht und legt nun nochmal nach. Im neuen Video leakt er fast die gesamten technischen Details zu den Geräten und auch die Preise. Er ist in der Regel recht gut informiert und daher dürften die meisten der Infos recht zuverlässig sein.

Alle Modelle werden dabei in diesem Jahr auf 5G Technik setzen und eine Glasrückseite haben. Die beiden teureren Modelle setzen bei der Kamera zusätzlich auf LiDAR Technik für die Entfernungsmessung (kennt man bereits vom der Google Pixel Serie). Die Preise sind vorerst nur in Dollar angegeben, einen direkte Umrechnung in Euro funktioniert wohl leider nicht, da in Deutschland beispielsweise noch einige Pauschalabgaben auf die Modelle aufgeschlagen werden. Dennoch ist es in ungefähr eine Orientierung, wie die Modelle preislich liegen werden.

iPhone 12

  • 128 GB: 649 US-Dollar –  256 GB: 749 US-Dollar
  • 5,4″ Super Retina* Display (BOE OLED)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Max

  • 128 GB: 749 US-Dollar – 256 GB: 849 US-Dollar
  • 6,1″ Supe Retina* Display (BOE OLED)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Pro

  • 128 GB: 999 US-Dollar – 256 GB: 1.099 US-Dollar – 512 GB: 1.299 US-Dollar
  • 6,1″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

iPhone 12 Pro Max

  • 128 GB: 1.099 US-Dollar – 256 GB: 1.199 US-Dollar – 512 GB: 1.399 US-Dollar
  • 6,7″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

Die teuereren iPhone 12 max Versionen sollen dabei jeweils beim Display mit Y-OCTA Technik ausgestattet sein. Bei diesem Verfahren wird die Touchscreen-Technik direkt in das Glas integriert. Die zusätzliche Touchscreen Schicht entfällt damit und die Display können dünner und wohl auch etwas leichter werden. Damit bleibt bei den Pro-iPhone Modellen wohl mehr Platz für andere Komponenten oder sie werden insgesamt etwas dünner als die billigeren Versionen. Damit scheint in diesem Jahr auch klar zu sein, dass es keine Modelle mit LCD* Display mehr gibt. Der Übergang auf OLED Displaytechnik ist bei Apple* damit vollständig vollzogen.

Samsung: Patent zeigt Tablet mit ausrollbarem Display

Samsung: Patent zeigt Tablet mit ausrollbarem Display – In diesem Jahr werden wir bereits die zweite Generation von faltbaren Handys bei Samsung sehen und das Unternehmen scheibt die Probleme beim Start dieser Technik mittlerweile in den Griff bekommen zu haben. Der nächste Schritt sind nun wohl Tablet mit flexiblen Display, denn das Unternehmen hat ein Konzept patentiert, mit dem man ein ausrollbares Display integrieren kann und so beispielsweise aus einem Handy ein Tablet macht ohne es falten zu müssen.

Bei pigtou schreibt man im Original dazu:

“The touch bar is disposed between the roller housing and the touch display panel and contacts the touch display panel. The panel driver divides a display portion of the touch display panel into a display area and an non-display area according to positions of touch sensing elements contacting the touch bar,” the patent states.

While the patent doesn’t make the mention of a tablet anywhere, its utility seems to be very well suited to such devices. Samsung could technically use such a rollable mechanism to make tablets much smaller and give a whole new meaning to portability. 

Samsung könnte damit die Modelle mit flexiblen Display im eigenen Angebot erweitern und vor allem eine Lösung anbieten, die ohne das anfällige Scharnier in der Mitte der Smartphones und Tablets auskommt. Bei den aktuellen Geräten hat sich gezeigt, dass vor allem dieser Bereich sehr stark belastet wird und daher immer eine Schwachstelle ist – mit dme Patent könnte man dies von Anfang an umgehen.

Das Patent ist dabei recht neu und wurde erst am 16. Juni 2020 gewährt, so dass man wohl davon ausgehen muss, dass es zumindest kurzfristig noch keine Umsetzung von diesem Konzept gibt. Darüber hinaus sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass ein Patent selbst noch keine Garantie für ein Serienmodell ist, es wäre nicht das erste Mal, dass die technischen Probleme bei der Umsetzung ein Patent in der Schublade verbleiben lassen.

LCD, AMOLED, Retina und Co. – alles Wissenswerte rund um Displays

Monatlich präsentieren große Smartphone-Hersteller neue Geräte. Die Unternehmen versehen die neuen Smartphones stets mit der aktuellsten Technik. Unter anderem sind oftmals Begriffe wie LCD-Bildschirm oder AMOLED-Display zu hören. Apple nennt die eigene Bildschirmtechnologie Retina. Bei einer solchen Vielzahl von Begriffen kann der Überblick schnell verloren gehen. Daher werden im Folgenden die Begriffe und Unterscheide näher erläutert.

Pixel Bildschirm RGB Pixabay CC0Die Bildschirmauflösung: HD, Full HD, QHD, 4K

Beim Kauf eines Smartphones ist die Bildschirmauflösung elementar. Diese spiegelt die Anzahl der Pixel in der Höhe und Breite wieder (zum Beispiel: 1.920 x 1.080 Pixel). In den vergangenen Jahren haben sich Auflösungsstandards etabliert:

  • Full High Definition (Full HD): 1.920 x 1.080 Pixel
  • High Definition (HD): 1.280 x 720 Pixel
  • Quad High Definition (QHD, WQHD oder 2K): 2.560 x 1.440 Pixel

Die Auflösung Ultra High Defintion (4K) wird wiederum in zwei Kategorien unterteilt:

  • 4K2K: 4.096 x 2.160 Pixel
  • Quad Full High Defintion (QFHD): 3.840 x 2.160 Pixel

Das Xperia Z5 Premium von Sony ist mit einem 4K-Display (als eines der ersten Geräte auf dem Markt) ausgestattet. Bei Filmen und Bildern schafft es eine maximale Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel. Ansonsten löst es in Full-HD auf.

Die Bildwiederholungsrate – wieviel Hertz hat das Display?

Mittlerweile ist noch ein weiterer wert bei den Bidlschirmen in den Fokus gerückt: die Frequenz der Displays. Diese lag bisher bei den meisten Modellen bei 60Hz (also 60 neue Bilder pro Sekunde), bei den aktuellen Topmodellen wurde sie auch 90Hz und teilweise sogar auch 120Hz erhöht. Das soll für eine schönere Bedienung sorgen, weil Scrolling beispielsweise flüssiger läuft und weniger ruckelt.  Tatsächlich gewöhnt man sich recht schnell an diese neue Technik und bemerkt dann den Unterschied, wenn man ein gerät mit weniger Hertz in der Hand hält.

Die Pixeldichte

Die Pixeldichte ist ausschlaggebend für die Schärfe des Displays. Die Angabe ppi (pixel per inch) zeigt, wie hoch die Pixelanzahl auf der Länge eines Zolls ist. Beim Kauf sollte immer der ppi-Wert beachtet werden. Beispielsweise kann ein 7-Zoll-Tablet mit Full-HD auflösen, wobei die Pixeldichte bei 315 ppi liegt. Demgegenüber kann die Pixeldichte eines 5-Zoll-Smartphones mit der gleichen Auflösung bei 440 ppi liegen. Im Vergleich erreicht das Smartphone eine schärfere Darstellung.

Video: 60Hz, 90Hz und 120Hz im Vergleich

Y-OCTA Technik – Tochscreen direkt im Glas

Bei neueren Modelle findet man oft den Hinweis auf Display mit Y-OCTA Technik. Dahinter steckt ein neues Fertigungsverfahren, mit dem die Touchscreen Technik direkt im Display mit verbaut wird. Es ist dann keine extra Schicht für den Touchscreen mehr notwendig und das reduziert die Dicke des Display deutlich. Dazu soll auf diese Weise auch Gewicht gespart werden und wahrscheinlich sind diese Display dann auch etwas stabiler.

Die verschiedenen Displayarten

Das LCD-Display:

Die einzelnen Bildpunkte des liquid crystal displays (LCD) bestehen aus Flüssigkristallen, welche nicht selbst leuchten. Lediglich der Hintergrund ist beleuchtet. Das Licht scheint durch die einzelnen Pixel. Somit ist das Display entweder komplett beleuchtet oder vollständig ausgeschaltet.

Ein Pixel besteht jeweils aus einem roten, grünen und blauen Subpixel. Insgesamt erreichen LCD-Displays eine höhere maximale Helligkeit. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Farbdarstellung natürlich wirkt.

Das Retina-Display:

Das Retina-Display ist ausschließlich in Apple-Produkten zu finden. Dahinter verbirgt sich ein LCD-Display mit IPS-Technologie. Der Begriff Retina steht für die menschliche Netzhaut des Auges. Mit der Wahl des Namens möchte Apple darauf hinweisen, dass die Auflösung des Displays sehr hoch ist, sodass das menschliche Auge keine einzelnen Bildpunkte mehr erkennt. Im Vergleich lösen bereits aktuelle Android-Smartphones deutlich schärfer auf. Die IPS Technik verringert die Blickwinkelabhängigkeit des Kontrastes in dem die Pixel teilweise gedreht werden.

Das AMOLED-Display:

Das active-matrix organic light-emitting diode-Display (AMOLED-Display) benötigt keine Hintergrundbeleuchtung, da selbstleuchtende Dioden zum Einsatz kommen. Jedes Pixel wird einzeln angesteuert. Bei dunklen und schwarzen Darstellungen kann dadurch viel Strom gespart werden. Beispielsweise nutzen Technologien wie Motorolas Active Notifications und Samsungs Quick Check diese Eigenschaft. Bei den genannten Technologien werden lediglich die Pixel aktiviert, die auch wirklich benötigt werden.

Die Pixel des AMOLED-Displays setzen sich aus roten, grünen und blauen Subpixeln zusammen. Diverse Samsung-Smartphones weichen allerdings von diesem Schema ab. In diesem Zusammenhang werden die Subpixel nach der PenTile-Matrix angeordnet. Diese nutzt das RGBG-Schema (Rot-Grün-Blau-Grün). Dadurch kann eine höhere Auflösung kostengünstiger erreicht werden. Zudem sind sie stromsparender. Im Vergleich zu den LC-Displays gelten diese als unschärfer.

Vor- und Nachteile von LCD und AMOLED-Displays:

AMOLED-Displays erreichen eine hohe Sättigung und Kontrast. Außerdem sind sie bekannt für tiefe Schwarzwerte und gute Blickwinkelstabilität. Im Vergleich zu LCDS können sie flacher produziert werden. Lediglich mit der OLED-Technologie können flexible und gebogene Bildschirme hergestellt werden.

LCD erreichen eine höhere Helligkeit und sind kostengünstiger. Zudem ist die Haltbarkeit von LCD höher.

Super AMOLED-Display:

Ähnlich wie Apple, verwendet Samsung ihren eigenen Marketingbegriff. Bei den meisten Super AMOLED-Displays kommt ein traditionelles RGB-Schema (Rot, Grün und Blau) zum Einsatz.

IPS:

Die meisten aktuellen Smartphones, welche über einen LCD verfügen, sind mit der IPS-Technologie ausgestattet. Durch In-Plane Switching (IPS) wird die Blickwinkelstabilität verbessert. Dadurch kann das Display aus verschiedenen Winkeln betrachtet werden, ohne dass sich Farben, Kontraste und Helligkeit sichtbar verändern. Notebook-Bildschirme werden nur selten mit dieser Technologie versehen, bei Smartphones setzt vor allem Apple auf diese Technik

Fazit

Worauf ein Kunde beim Kauf eines neuen Smartphones zu achten hat, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Wird beispielsweise viel mit dem Smartphone gelesen, muss ein gerät mit hoher Auflösung gesucht werden. Dabei sollte die Pixeldichte 300 ppi nicht unterschreiten, da die Schrift unscharf wirken könnte. Dies könnte zu einer schnellen Ermüdung der Augen führen.

Samsung: Kamera soll 2020 unter dem Display verschwinden – aber wohl noch nicht bei den Topmodellen

Note 10

Samsung: Kamera soll 2020 unter dem Display verschwinden – aber wohl noch nicht bei den Topmodellen – Die Frontkamera ist aktuell für viele Hersteller ein Problem, denn sie verbraucht Platz auf der Vorderseite, den die meisten Anbieter lieber gerne für ein großes Display nutzen würden. Daher gibt es mittlerweile verschiedenen Ansätze: Öffnungen im Display, die bekannten Notch-Technik und auch die Popup-Kamera, die bei Bedarf ausgefahren werden.

Samsung könnte 2020 nun endlich auf eine Technik setzen, die dieses Problem lösen könnte: die Kamera verschwindet komplett hinter dem Display und dem Glas und braucht damit keinen separaten Platz auf der Vorderseite des Smartphones mehr. Auf diese Weise könnte die komplette Front der Modelle für das Display genutzt werden und man braucht trotzdem keinen komplexen Slider- oder Popup-Mechanismus für die Kamera. Die entsprechende Technik ist an sich bereits vorhanden, aber die Qualität der Aufnahmen wurde damit so schlecht, dass die Unternehmen lieber auf einen Einsatz verzichtet haben.

Bei Samsung scheint man dieses Problem nun gelöst zu haben, denn Leaker Ice Universe geht davon aus, dass man dort in 2020 ein erster Modell mit dieser Technik auf den Markt bringen wird. Allerdings soll die Kamera unter dem Display wohl nicht beiden kommenden Premium-Modellen eingesetzt werden – das Galaxy S11 und auch das Galaxy Fold 2 werden also wohl mit normaler Frontkamera auf den Markt kommen. Stattdessen wird es entweder eine neue Geräteklasse geben oder Samsung testet diese Technik wieder an einem Mittelklasse-Modelle. Das kennt man aus diesem Jahr vom Samsung Galaxy A80.  Dort setzt das Unternehmen auf eine rotierende Kamera die je nach Anwendung als Hauptkamera oder auch als Frontkamera eingesetzt werden konnte. So wirklich durchgesetzt hat sich diese Technik aber wohl eher nicht. Daher bleibt auch abzuwarten, wie die Nutzer auf eine Kamera unter dem Display bei kommenden Samsung Modellen reagieren werden. Von diesem Feedback wird auch abhängen, ob diese Technik dann auch in weiteren Smartphones des Unternehmens zu finden ist oder eher nicht.

Bild: Samsung Galaxy Note 10

Galaxy S11 und iPhone XI – Samsung gleicht die Bildschirme an

Galaxy S11 und iPhone XI – Samsung gleicht die Bildschirme an – Samsung liefert schon seit dem iPhone X die OLED Display Technik für Apple und verdient daher an den aktuellen Generationen der iPhone Modelle kräftig mit. Allerdings gab es immer noch einen technischen Unterschied bei den verwendeten Materialien zwischen den Displays für die Samsung-Geräte und denen der Apple iPhone Modelle. Dieser Unterschied soll nach einem aktuellen Bericht mit der neuen iPhone XI Generation weg fallen. Damit würden Galaxy S10, Note 10, iPhone XI und Galaxy S11 wohl auf die grundlegend gleiche Display-Technik setzen. Das muss nicht bedeuten, dass Größe und Auflösung oder andere Werte identisch sind, aber zumindest die Produktionsprozesse sind damit gleich.

Bei Tomsguide schreibt man im Original dazu:

However, this may be changing. Korean site The Elec (via 9to5Mac) claims that the iPhone 11 series will use the ‘M9’ materials set for its OLED displays, the same set found on the Galaxy S10 and Galaxy Note 10. The old materials you can find on the iPhone X or iPhone XS, codenamed ‘LT2’, have been abandoned. This could potentially be because of the increased quality of the M9 set, a change of heart by Apple, or possibly because Samsung has forced the change because it’s less of a financial risk.

Das Galaxy S11 ist in dieser Aufzählung nicht explizit mit erwähnt, aber man kann davon ausgehen, dass auch die neuen Samsung Modelle in 2020 auf diese Technik setzen werden, denn es ist unwahrscheinlich, dass Samsung bis zum Start der neuen S11 Modelle neue Produktionsprozesse etabliert.

Hintergrund könnten die großen Rechnungen sein, die Samsung Apple gestellt hat, weil die Nachfrage und damit der Absatz der neuen iPhone Modelle nicht so gut gelaufen ist, wie gedacht. Samsung konnte also auch weniger Display verkaufen und Apple musste daher eine Vertragsstrafe zahlen. Mit der Angleichung der Technik könnte Samsung flexibler auf solche Nachfrageprobleme reagieren und Apple Display eventuell auch in eigenen Modellen einsetzen.

Kamera des Galaxy S11 soll Update bekommen

Leaker Ice Universe hat auf Twitter angekündigt, dass die neuen Galaxy S11 ein substanzielles Update bei der Kamera bekommen werden. Das könnte der neue 64MP Hauptsensor sein, den Samsung* bereits vorgestellt hat und der wahrscheinlich im S11 verbaut wird. Angeblich wird auch die Öffnung im Display beim Galaxy S11 kleiner ausfallen – das heißt aber auch, dass es beim S11 weiterhin das Display mit Loch geben wird. In diesem Jahr haben die Anbieter vor allem auf den Night-Modus gesetzt um auch bei sehr schlechten Licht gute Fotos machen zu können. Durchaus denkbar, dass Samsung auch in diesem Bereich aktiv werden wird um die Modelle mit besseren Aufnahmen bei Nacht erfolgreicher zu machen.

Verbesserungen auch beim Speed

Inzwischen wurde ein neuer 12GB LPDDR5 RAM Baustein vorgestellt bzw. ist dieser nun in der Massenproduktion und wird in den nächsten Monaten für die Topmodelle bei den Samsung Smartphones* zur Verfügung stehen. Man kann recht sicher davon ausgehen, dass dieser neue Chip auch im Galaxy S11 zum Einsatz kommen wird und damit werden dort wohl mindestens 12GB RAM zur Verfügung stehen. Die größere Neuerung ist aber der Speed*, der der neuen RAM-Baustein kann Daten mit bis zu 5.500MBit/s und ist damit nochmal 30 Prozent schneller als die aktuellen Chips mit LPDDR4. Damit bekommen die Galaxy S11 Modelle also nochmal einen Speedboost, weil intern auch größere Datenmengen wie Videos besonders schnell bewegt werden können.

Dazu setzt Samsung sicher wieder auf den neusten Snapdragon-Prozessor bzw. auf das eigene Exynos Gegenstück. Allerdings hat sich gezeigt, das reiner Speed* und die Power immer weniger Modelle verkaufen, unter anderem auch, weil es Speed*-Modelle gibt, die vergleichbare Leistungen zu einem, deutlich günstigeren Preis bringen.

Ist der Preis für die Galaxy S-Modelle zu hoch?

Neben den Features kann Samsung natürlich auch beim Preis justieren und versuchen, die Modelle in einem Preisbereich zu halten, der für die meisten Verbraucher noch interessant ist. In diesem Jahr hatte man dies mit dem Galaxy S10e versucht und eventuell wird es auch wieder ein Galaxy S11e geben. Allerdings konnte auch das S10e die Verkaufszahlen wohl nicht nachhaltig stabilisieren, so dass der Preis vielleicht doch keine wirklich sinnvolle Stellschraube bei Samsung ist. Immerhin bieten Xiaomi* und auch andere Anbieter die Topmodelle deutlich günstiger an und in diesen Preisbereich wird Samsung sicher nicht mehr gehen wollen.

Insgesamt wird es in den nächsten Monaten spannend werden zu sehen, was an Gerüchten rund um die neuen Modelle noch kommen wird und was sich das Unternehmen noch alles einfallen lässt um die Galaxy S11 Modelle erfolgreicher als die Vorgängermodelle zu machen.

Bild: Samsung Galaxy S10* 5G

Schlechte iPhone Verkäufe – Apple muss 680 Millionen Dollar an Samsung zahlen

Die iPhone Verkäufe bei Apple laufen nicht so gut, wie erwartet und dies zieht sich nun schon einige Quartal so hin. Das allein ist bereits ein Problem, aber Apple hat dadurch auch Probleme, die Lieferverträge einzuhalten. Die Displays für die iPhone Modelle kommen nach der Umstellung auf OLED Technik beispielsweise von Samsung und hier scheint es in den Verträgen eine Mindestabnahmemenge zu geben. Analysten sprechen zumindest mittlerweile davon, dass Apple diese Zielvorgaben nicht geschafft hat und daher nun an Samsung eine Vertragsstrafe zahlen muss. Angeblich soll diese nicht zu knapp ausfallen und bei um die 680 Millionen US Dollar liegen.

Bei Pocketnow schreibt man dazu:

Companies are preparing to release their detailed earnings figures later this month and Samsung is expected to post declines for the third consecutive quarter, mostly due to the U.S.-China trade war and Japanese export curbs. However, Samsung’s display division will post some attractive numbers, but it’s not due to selling the panels. On the contrary, Apple owes Samsung penalties for not reaching its agreed quota because of slowing down iPhone sales.

Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es von Apple und von Samsung nicht (und wird es wohl auch nicht geben) aber es gab bereits seit längerem Gerüchte über solche Vertragsdetails. Neu ist dabei an sich nur die konkrete Zahl von 680 Millionen US Dollar. Samsung selbst verdient mittlerweile recht gut an den Apple iPhones.

Apple wird dies allerdings wohl verschmerzen können. Das Unternehmen konnte auch im letzten Quartal trotz eher stagnierender Verkaufszahlen hohe Gewinne vermelden. Die lagen in den ersten 3 Monaten 2019 bei über 11 Milliarden US Dollar und daher sind die Millionestrafen für Apple wohl zwar ärgerlich, aber keine existenzbedrohende Gefahr. für die Zukunft wird das Unternehmen aber wohl eher mit geringen Zahlen rechnen und man kann wohl davon ausgehen, dass die Lieferverträge für die kommenden Modellreihen mit weniger Wachstum bei den Absatzzahlen geplant sind.

Infinity-O, Infinity-V und Infinity-U – das steckt hinter den neuen Display Typen beim Samsung

Infinity-O, Infinity-V und Infinity-U – das steckt hinter den neuen Display Typen beim Samsung – Samsung setzt aktuell auf eine ganze Reihe von neuen Display-Formen und Designansätzen, die in den unterschiedlichen Geräteklassen zum Einsatz kommen. Wir wollen hier einen kleinen Überlick geben, was Samsung derzeit alles anbietet.

Infinity-O Display

Galaxy A8s mi Infinity O Display

Das Infinity-O Design kennen wir bereits vom Samsung Galaxy A8s und es kommt ohne Notch aus. Das O steht dabei für eine Öffnung im Display, hinter der sich die Selfie-Kamera verbirgt und die andere Technik wurde an den oberen Rand der Modelle verlagert. Auf diese Weise kann man Handys und Smartphone mit sehr wenig Rand konzipieren ohne dabei auf eine Notch setzen zu müssen. Das Loch im Display ist allerdings auch nicht unbedingt weniger auffällig als eine Aussparung am oberen Rand.

Auch die neuen Galaxy S10 Modelle setzen auf ein Infinity-O Display, wobei die Öffnung beim Galaxy S10+ sogar doppelt ist – es wäre dann also eher ein Infinity-OO Display.

Derzeit scheint diese Displayform vor allem für die Topmodelle geplant zu sein, die etwas günstigeren Geräte bekommen andere Displayformen.

Infinity V Notch-Display

Das Infinity-V Display setzt auf eine Aussparung am oberen Ende der Modelle in der sich die Technik sowie die Selfie-Kamera befindet. Den Namen hat dieses Design vom der tropfenförmigen Aussparung, die an ein V erinnert und daher kommt der Name Infinity-V.

Galaxy M10 mit Infinity V Design

Man findet dieses Design derzeit vor allem in den etwas günstigeren Modellen, beispielsweise haben die M-Modelle von Samsung dieses Display und auch die neuen A-Geräte (A10, A30 und A50) setzen auf diese Form des Design mit der markanten Aussparung. Konkret kann man derzeit am V-Design die etwas weniger teuren Handys und Smartphones bei Samsung erkennen.

Infinity O Notch-Display (Infinity U)

Das Infinity-O Notch Display setzt ebenfalls auf eine mittig angeordnete Notch und der Name dieser Design-Form kommt von der runden Aussparung am oberen Ende. Anders als beim Design ohne Notch ist das Display also nicht durchbrochen, sondern hat eine Aussparung. Bisher ist unklar, bei welcher Geräte-Klasse Samsung dieses Design zum Einsatz bringen will. Allerdings sind für 2019 einige Modelle angekündigt, daher kann es durchaus sein, dass wir im Laufe des Jahres passende Modelle mit einem Infinity O Notch Display sehen werden.

Infinity Flex Display

Das Infinity Flex Display vom Samsung ist eine ganz neue Form des Display und derzeit noch nicht auf dem Markt. Das erste Gerät mit diesem Display soll wohl das kommende Samsung Galaxy Fold sein und dieses hat dann ein faltbares Display, das sich bis auf eine Größe von mehr als 7 Zoll aufklappen lässt. Auf diese Weise haben Nutzer auch gleich ein Tablet, wenn sie etwas mehr Platz auf dem Display brauchen.

Der Kernpunkt des Infinity Flex Display ist die faltbare Stelle, mit der sich das Display auf- und auch wieder zuklappen lässt. Wie genau technisch Samsung dies realisiert hat ist bisher noch nicht bekannt.

New Infinity Display

Das New Infinity Display ist derzeit wohl der progressivste Ansatz, den Samsung vorbereitet und diese Displayform soll ohne Notch und ohne Öffnung auskommen. Die Geräte sollen noch weniger Ränder haben als die aktuellen Modelle – unklar bleibt allerdings, wo die Technik untergebracht werden soll. Möglich wäre ein Popup-Ansatz, bei dem die Kamera ausgefahren wird oder auch die Möglichkeit, diese Technik unter das Display zu verlegen.

Es scheint auf jeden Fall noch etwas Entwicklungsarbeit zu geben, bis diese Displays auf den Markt kommen und daher gehen Experten davon aus, dass frühestens das Samsung Galaxy Note 10 mit dieser Technik ausgestattet werden kann.

Egde Display

Das Edge-Display von Samsung ist keine neue Entwicklung, sondern bereits seit vielen Jahren bekannt und daher führen wir es hier nur der Vollständigkeit halber auf. Das Edge-Display steht für eine Form des Bildschirms mit stark abgerundeten Kanten. Diese findet man derzeit bei den Topmodelle und bis zum Galaxy S7 konnten Nutzer wählen zwischen einer Edge-Version und eine Version mit Flat-Display. Seit dem Galaxy S8 setzt Samsung nur noch auf die Edge-Bildschirme. Beim Galaxy S10E wird Samsung wohl zum ersten Mal wieder auf ein Topmodell mit flachem Display setzen.

Galaxy S7 vs. Galaxy S7 edge (golden)