Infinity-O, Infinity-V und Infinity-U – das steckt hinter den neuen Display Typen beim Samsung

Infinity-O, Infinity-V und Infinity-U – das steckt hinter den neuen Display Typen beim Samsung – Samsung setzt aktuell auf eine ganze Reihe von neuen Display-Formen und Designansätzen, die in den unterschiedlichen Geräteklassen zum Einsatz kommen. Wir wollen hier einen kleinen Überlick geben, was Samsung derzeit alles anbietet.

Infinity-O Display

Galaxy A8s mi Infinity O Display

Das Infinity-O Design kennen wir bereits vom Samsung Galaxy A8s und es kommt ohne Notch aus. Das O steht dabei für eine Öffnung im Display, hinter der sich die Selfie-Kamera verbirgt und die andere Technik wurde an den oberen Rand der Modelle verlagert. Auf diese Weise kann man Handys und Smartphone mit sehr wenig Rand konzipieren ohne dabei auf eine Notch setzen zu müssen. Das Loch im Display ist allerdings auch nicht unbedingt weniger auffällig als eine Aussparung am oberen Rand.

Auch die neuen Galaxy S10 Modelle setzen auf ein Infinity-O Display, wobei die Öffnung beim Galaxy S10+ sogar doppelt ist – es wäre dann also eher ein Infinity-OO Display.

Derzeit scheint diese Displayform vor allem für die Topmodelle geplant zu sein, die etwas günstigeren Geräte bekommen andere Displayformen.

Infinity V Notch-Display

Das Infinity-V Display setzt auf eine Aussparung am oberen Ende der Modelle in der sich die Technik sowie die Selfie-Kamera befindet. Den Namen hat dieses Design vom der tropfenförmigen Aussparung, die an ein V erinnert und daher kommt der Name Infinity-V.

Galaxy M10 mit Infinity V Design

Man findet dieses Design derzeit vor allem in den etwas günstigeren Modellen, beispielsweise haben die M-Modelle von Samsung dieses Display und auch die neuen A-Geräte (A10, A30 und A50) setzen auf diese Form des Design mit der markanten Aussparung. Konkret kann man derzeit am V-Design die etwas weniger teuren Handys und Smartphones bei Samsung erkennen.

Infinity O Notch-Display (Infinity U)

Das Infinity-O Notch Display setzt ebenfalls auf eine mittig angeordnete Notch und der Name dieser Design-Form kommt von der runden Aussparung am oberen Ende. Anders als beim Design ohne Notch ist das Display also nicht durchbrochen, sondern hat eine Aussparung. Bisher ist unklar, bei welcher Geräte-Klasse Samsung dieses Design zum Einsatz bringen will. Allerdings sind für 2019 einige Modelle angekündigt, daher kann es durchaus sein, dass wir im Laufe des Jahres passende Modelle mit einem Infinity O Notch Display sehen werden.

Infinity Flex Display

Das Infinity Flex Display vom Samsung ist eine ganz neue Form des Display und derzeit noch nicht auf dem Markt. Das erste Gerät mit diesem Display soll wohl das kommende Samsung Galaxy Fold sein und dieses hat dann ein faltbares Display, das sich bis auf eine Größe von mehr als 7 Zoll aufklappen lässt. Auf diese Weise haben Nutzer auch gleich ein Tablet, wenn sie etwas mehr Platz auf dem Display brauchen.

Der Kernpunkt des Infinity Flex Display ist die faltbare Stelle, mit der sich das Display auf- und auch wieder zuklappen lässt. Wie genau technisch Samsung dies realisiert hat ist bisher noch nicht bekannt.

New Infinity Display

Das New Infinity Display ist derzeit wohl der progressivste Ansatz, den Samsung vorbereitet und diese Displayform soll ohne Notch und ohne Öffnung auskommen. Die Geräte sollen noch weniger Ränder haben als die aktuellen Modelle – unklar bleibt allerdings, wo die Technik untergebracht werden soll. Möglich wäre ein Popup-Ansatz, bei dem die Kamera ausgefahren wird oder auch die Möglichkeit, diese Technik unter das Display zu verlegen.

Es scheint auf jeden Fall noch etwas Entwicklungsarbeit zu geben, bis diese Displays auf den Markt kommen und daher gehen Experten davon aus, dass frühestens das Samsung Galaxy Note 10 mit dieser Technik ausgestattet werden kann.

Egde Display

Das Edge-Display von Samsung ist keine neue Entwicklung, sondern bereits seit vielen Jahren bekannt und daher führen wir es hier nur der Vollständigkeit halber auf. Das Edge-Display steht für eine Form des Bildschirms mit stark abgerundeten Kanten. Diese findet man derzeit bei den Topmodelle und bis zum Galaxy S7 konnten Nutzer wählen zwischen einer Edge-Version und eine Version mit Flat-Display. Seit dem Galaxy S8 setzt Samsung nur noch auf die Edge-Bildschirme. Beim Galaxy S10E wird Samsung wohl zum ersten Mal wieder auf ein Topmodell mit flachem Display setzen.

Galaxy S7 vs. Galaxy S7 edge (golden)

Samsung: 5G Prototyp zeigt bereits das neue Design für 2019

Samsung wird wohl 2019 bei den Topmodellen (also wohl bei den Galaxy S10 und auch den Note 10 Modellen) auf eine neue Form des Display Design setzen und dabei die Ränder noch kleiner machen. Für die Kamera gibt es dann eine kleine Öffnung im Display. Auf diese Weise kann das Unternehmen auf eine Notch verzichten und dennoch weitgehend randlose Design auf den Markt bringen.

Leaker IceUniverse hat nun auf Twitter erste Bilder veröffentlicht, die zeigen, wie das neue Design wohl aussehen wird. Die Aufnahmen stammen dabei von einem 5G Prototypen und es wird sich bis zum fertigen Endmodell wohl noch einiges ändern, aber zumindest kann man den neuen Designansatz mit Loch im Display bereits gut sehen. Beim Galaxy S10 Premium Modell soll auf diese Weise sogar eine Dual Lens Kamera auf der Vorderseite untergebracht werden – es gibt dann also nicht nur eine Aussparung, sondern gleich zwei Öffnungen bei diesem Smartphone.

Bei genauerem Hinsehen sieht man dann doch eine (sehr kleine) Aussparung am oberen Rand, die den Lautsprecher enthält und die auch das Display nicht beeinträchtigt. Für das Design hat diese Aussparung kaum Auswirkungen, da man sie wirklich nur sehen kann, wenn man die Modelle aus der Nähe betrachtet.

Das erste Modell mit diesem neuen Design wird voraussichtlich das Galaxy S10 werden, dass in mehreren Versionen im ersten Quartal 2019 auf den Markt kommen soll. Ob auch die anderen Modelle im Preisbereich darunter mit diesem Design kommen ist eher fraglich, wahrscheinlich hat Samsung diese Form in 2019 für die Topmodelle reserviert und rollt erst in den nächsten Jahren diese Display-Variante für die A-Serie und die J-Modelle aus. Das nächste Modell mit Loch im Display dürfte dann wohl das Note 10 werden, das für den Herbst 2019 erwartet wird und die Modellpalette im Spitzenbereich abrundet. Unklar ist noch, auf welche Technik Samsung beim faltbaren Handy Galaxy X setzen wird – zu diesem Modell sind bisher noch kaum Informationen bekannt.

Die neuen Galaxy S10 Modelle

Das neue Design soll beim Galaxy S10 dabei wohl bei allen Varianten zum Einsatz kommen. Das LCD-Modell soll dabei das Einsteiger-Gerät werden und billiger sein als der Rest der S10-Modelle. Auf der anderen Seite der Preisspanne befindet sich das Galaxy S10 Beyond X. Dies ist das absolute Premium-Modell des Unternehmens und soll sich preislich wohl an den Apple* iPhone XS Modellen orientieren. Dies legt also einen Preis von über 1000 Euro nahe. Dazu soll es auch beim Design Unterschiede geben – das Premium-Modell soll Dual Lens Frontkameras haben und damit auch etwas abweichend gestaltet sein.

Konkret soll es vier Modelle in unterschiedlichen Größen geben:

  • Samsung* Galaxy S10 mit 5,8 Zoll Amoled Display* und Flat Design
  • Samsung Galaxy S10 mit 5,8 Zoll Amoled Display* und Edge Design
  • Samsung Galaxy S10 mit 6,44 Zoll Amoled Display* und Edge Design
  • Samsung Galaxy S10 Beyond X mit 6,7 Zoll Amoled Display* und Edge Design

Die kleinere Version soll dazu auch nicht auf das bekannten abgerundete Edge-Display* der Samsung Topmodelle setzen, sondern einen flachen Bildschirm haben. Damit würde Samsung zurückkehren zu Designelemente, die man vom Galaxy S6* oder dem S7 her kannte. Die größeren Modelle setzen dagegen auf das bekannte Edge-Design mit den deutlich abgerundeten Kanten.

Sony patentiert transparentes Display mit zweiseitiger Bedienung

Derzeit arbeiten die meisten Hersteller vor allem an flexiblen Display mit denen sich faltbare Handys und Smartphones herstellen lassen. Sony scheint an der Stelle noch etwas weiter gehen zu wollen, denn das Unternehmen hat im Mai dieses Jahres ein Patent für ein Display eingereicht, das transparent ist und sich von beiden Seiten bedienen lässt. Die Technik basiert dabei an sich auf zwei Displaytypen, die beide transparent sind und hintereinander angeordnet sind. Ein Display kann dabei selbst Licht erzeugen und auf diese Weise kann die Transparenz auch abgeschaltet werden – man kann sich beispielsweise vorstellen, dass beim Entsperren der Geräte der Bildschirm automatisch auf eine normale Bedienung umschaltet und ansonsten durchsichtig ist.

Bei letsgodigital schreibt man im Original dazu:

The story is a bit technical, but comes down to the following. The display has self-illuminating pixels that are two-dimensionally arranged in a matrix arrangement. Each pixel includes an individual light control element that controls the transmission and reflection of the incoming light. The light emitting element radiates light to both sides of the display surface (front and rear). Due to the amount of light emission and the amount of light variation, the optical transparency of each pixel changes, resulting in a transparent display.

The patented transparent smartphone from Sony has a light sensor and a gravity position sensor, such as an acceleration sensor and / or a gyro sensor. This sensor determines whether the display is in use at the front or rear. The front is provided with some controls, these can be physical buttons that are placed in the lower screen edge, but they can also be touch buttons.

Insgesamt beschreibt Sony in diesem Patent gleich sechs verschiedene Modi für diese neue Displayform und zeigt sowohl komplett transparente als auch semi-transparente und gar nicht transparente Einsatzmöglichkeiten für den Screen. Dazu zeigt das Unternehmen auch den Einsatz in einem faltbaren bzw. flexiblen Smartphone – man scheint also eine Reihe von Techniken kombinieren zu wollen.

Bisher ist noch nicht klar, wie weit die Produktion eines solchen Systems bereits ist und ob auf absehbare Zeit diese Technik in einem Smartphone zum Einsatz kommen wird. Daher gibt es bisher auch noch keine Hinweise, ob Sony diese Patent in einem kommenden Modell einsetzen wird. Man kann aber auf jeden Fall davon ausgehen, dass der Einsatz von zwei Bildschirmen gleichzeitig teurer wird als ein herkömmliches System und auch die Reparatur dürfte ganz neue Herausforderungen bergen. Daher werden Modelle mit dieser Technik wohl deutlich teurer werden als die bekannten Smartphones und die Technik wird daher wohl zuerst bei den Premium-Smartphones in der Oberklasse zu finden sein.

Insgesamt wirkt das transparente Design deutlich innovativer als nur ein faltbares Handy und birgt auch ganz neue Einsatzmöglichkeiten, die man bisher bei den aktuellen Smartphones auf dem Markt noch nicht hat. Daher wäre es wirklich interessant, dieses Patent auch im Einsatz zu sehen und es bleibt auf jeden Fall zu hoffen, dass auch andere Anbieter bereits an dieser Form der Technik arbeiten und entsprechende eigene Modelle bald auf den Markt bringen könnten.

Bild: https://nl.letsgodigital.org/

Display mit Loch – neues Patent von Huawei zeigt einen Designwechsel

Huawei hat bei den aktuellen Topmodelle immer auf ein Notch-Display gesetzt mit eine mehr oder weniger großen Aussparung am oberen Ende. Das sorgte für viel Kritik, weil viele Fans eine zu deutliche Kopie des iPhone X darin gesehen haben.

Zukünftig könnte das Unternehmen nun einen anderen Weg gehen, denn ein neues Patent von Huawei zeigt ein Design, das nur sehr kleine Ränder hat und komplett ohne Notch auskommt. Stattdessen gibt es mittig im oberen Bereich ein längliches Loch. Dieses scheint wohl für die Lautsprecher gedacht zu sein, denn für eine Kamera ist es an sich zu klein.

Bei Androidheadlines schreibt man dazu:

It seems like Huawei is planning to join the companies who are planning to make holes in the display in order to trim down bezels even further, as the company has applied for a new patent at the USPTO. As you can see in the provided image, the device has a horizontal cutout in the display, and this is a cutout for an earpiece, not the front-facing camera. A number of other phones are planning to make holes for the front-facing camera(s), but not Huawei, it seems like the company has other plans, at least based on what we’re seeing here. Huawei has submitted its application for this patent back on September 2 back in 2016, and it was published on November 6, 2018, in the USPTO database.

Damit könnte das Unternehmen zukünftig auf ein komplett eigenständiges Design setzen, was die Modelle natürlich nochmal aufwerten würde. Fraglich bleibt bei diesem Patent allerdings, was mit der Kamera passieren wird. Denkbar wäre es, dass eine Popup Lösung zum Einsatz kommt und die Kamera bei Bedarf ausgefahren werden kann. Allerdings fehlen dazu Hinweise in den Schemazeichnungen. Daher ist es möglicherweise auch denkbar, dass Huawei an dieser Stelle auf eine Frontkamera unter dem Display setzt. Samsung hatte eine solche Technik erst patentieren lassen um das Display noch größer machen zu können und daher ist es plausibel, dass man auch bei Huawei an einer solchen Lösung arbeitet. Welche Lösung nun genutzt wird ist noch nicht sicher, aber eine Aussparung für die Kamera gibt es bei diesem Patent auf jeden Fall nicht.

Unklar ist auch, wann diese neue Technik zum Einsatz kommen könnte. Möglicherweise denkt das Unternehmen bereits beim kommenden Huawei P30 darüber nach, auf ein solches Design zu setzen. Die Geräte sollen mit dem Kirin 980 Prozessor ausgestattet sein und wohl auch bei der Kamera neue Techniken bekommen, aber ein neues Design mit eigenen Ansätzen wäre auf jeden Fall ein guter Weg um das eigene Topmodell von der Konkurrenz abzuheben. Dazu gab es in letzter Zeit Gerüchte, dass man beim Huawei P30 wohl eine Popup Kamera einsetzt – das würde zumindest zu diesem Design passen.

Selbst wenn diese Technik beim kommenden Huawei P30 noch nicht zum Einsatz kommen sollte, kann man dennoch wohl davon ausgehen, dass die nächsten Topmodelle und früher oder später auch die günstigeren Smartphones damit ausgestattet werden, denn dieses Konzept ist auf jeden Fall eine interessante Lösung um noch größere Displays mit noch mehr Fläche in den Smartphones unterzubringen.

Infinity Flex – Samsung zeigt faltbares Display aber noch kein fertiges Smartphones

Viele Experten waren davon ausgegangen, dass Samsung auf der eigenen Entwicklerkonferenz SDC18 nun endlich auch ein erstes Handy vorstellen wird, dass mit einem flexiblen und faltbaren Display ausgestattet ist. Diese Geräte werden schon seit mehreren Jahren immer wieder angekündigt, haben bisher aber noch auf sich warten lassen.

Leider gab es aber auch gestern auf der SDC18 noch kein fertiges Handy mit biegsamen Bildschirm zu sehen. Stattdessen hat Samsung die Grundlage dafür vorgestellt: ein flexibles Display unter dem Namen Infinity Flex. Dieses besteht aus zwei Displayvarianten. Zusammengeklappt ist es ein 4,58 Zoll Display mit 1.960 x 840 Pixeln Auflösung. Ausgeklappt erweitert sich die Größe auf 7,3 Zoll mit 2.152 x 1.536 Pixeln Auflösung. Das ist zumindest ein erster Schritt hin zu flexiblen Display, aber wirklich überzeugend ist das leider noch nicht. Dazu wurde auch erst nur ein Prototyp der neuen Display-Generation gezeigt und noch kein fertiges Endprodukt. Samsung gab dazu an, dass dieser Bildschirm in den nächsten Monaten erst in die Massenproduktion gehen werden. Das bedeutet allerdings auch, dass man wohl auf ein fertiges Smartphone mit dieser Technik noch mehrere Monate wird warten müssen. Sollte sich in der Produktion zeigen, dass es noch Probleme gibt, dürfte sich dies möglicherweise sogar noch weiter verzögern.

Die neue Technik benötigt wohl auch eine angepasste Software, denn der Displaywechsel muss erkannt und korrekt ausgeführt werden und genutzt Apps sollen beispielsweise beim Ausklappen oder auch Einklappen nicht beendet werden, sondern direkt weiter genutzt werden können. Dazu gab Samsung auch an, dass sich auf dem großen Display bis zu drei verschiedene Apps gleichzeitig darstellen lassen – das wäre eine Erweiterung zum aktuellen Smartphone Konzept.

Google arbeitet wohl bereits daran, diese Veränderungen auch in Android mit zu übernehmen. Konkret sollen die nächsten Versionen des Betriebssystems faltbare Handys und Smartphones unterstützen. Bei Android geht man also davon aus, dass in Zukunft mehr Geräte auf diese Technik setzen werden und bereits das Betriebssystem darauf vor, dies zu unterstützen. Möglicherweise ist bereits in Android 10 diese Technik mit implementiert.

Für welche Modelle ist die neue Technik gepant

Samsung wird für die faltbaren Smartphones wahrscheinlich eine neue Modell-Reihe auf den Markt bringen. Es wird also unabhängig von den Topmodellen ein eigenes faltbares Smartphone geben. Ob die Premium-Samrtphones diese Technik übernehmen werden, bleibt noch offen.

Das Galaxy S10 wird beispielsweise noch als normales Modell erscheinen. Sollten die aktuellen Informationen zutreffen, dann scheint Samsung* im nächsten Jahr gleich an drei neuen Galaxy S10 Modellen zu arbeiten. Man wird die Modellpalette also wohl etwas erweitern und mit einem kleineren Modell auch die Kunden ansprechen, denen Smartphone* mit 6 Zoll Display* und darüber hinaus einfach zu groß sind. Geht man davon aus, dass Samsung* auch beim 5 Zoll Modell das weitgehend randlose Design einsetzen wird, könnten die Maße dieses Geräts tatsächlich sehr klein ausfallen und trotzdem noch einen gut nutzbaren Bildschirm bieten.

Konkret soll es drei Modelle in unterschiedlichen Größen geben:

  • Samsung Galaxy S10 mit 5,8 Zoll Amoled Display* und Edge Design
  • Samsung Galaxy S10 mit 6,44 Zoll Amoled Display* und Edge Design
  • Samsung Galaxy S10 mit 5,8 Zoll LCD* Display* und Flat Design

Die kleinere Version soll dazu auch nicht auf das bekannten abgerundete Edge-Display* der Samsung Topmodelle setzen, sondern einen flachen Bildschirm haben. Damit würde Samsung zurückkehren zu Designelemente, die man vom Galaxy S6* oder dem S7 her kannte.

Bei Androidheadlines schreibt man im Original dazu:

According to The Bell, the most powerful Galaxy S10 variant, the Galaxy S10 Plus, will ship with a 6.44-inch display*, while the entry-level model may sport a 5-inch panel. The middle-of-the-road model, the Galaxy S10, will probably sport a 5.8-inch panel, just like its predecessor. The Galaxy S10 Plus is said to sport three cameras on its back, while the small Galaxy S10 variant will stick to one rear-facing camera.

Allerdings erinnert das kleinere Modell dann doch frappierend an ein Galaxy S10 mini oder lite, so dass es durchaus sein kann, dass möglicherweise doch nur zwei Topmodelle kommen und dazu ein (eventuell auch nur für den asiatischen Markt gedachte) technisch abgespeckte Version. Daher sollte man sich bisher noch nicht zu sehr auf die kleinere Variante freuen, bisher ist es nur eine erste Info und bis zur Vorstellung der Modelle wird ja ohnehin noch einige Zeit vergehen.

 

 

 

TANAKA stellt zwei neue Techniken für faltbares Displays vor

Biegsame Handys und faltbare Smartphones wurden in den letzten Jahren immer wieder angekündigt. Bisher gibt es aber noch kein einziges passendes Gerät zum Kauf und es sieht auch nicht so aus, als würde sich das kurzfristig ändern. Der Grund: bei den Prototypen hat sich recht schnell gezeigt, dass die aktuellen Materialien einer dauerhaften Biegsamkeit nicht gewachsen sind. Ab einer bestimmten Anzahl von Faltvorgängen gingen die eingesetzten Materialien kaputt und zwar so schnell, dass es mit einem aktuellen Smartphone und dessen Nutzungszeit nicht vereinbar war.

Der japanische Hersteller TANAKA Precious Metals hat nun verkündet, dass man hier einen Schritt weiter gekommen ist und gleich zwei Möglichkeiten anbieten kann, mit denen man faltbare Display herstellen könnte.  Das Unternehmen selbst schreibt zum technischen Hintergrund:

  • Bei der ersten Technologie werden die Leiterbahnen für die Touch-Funktion als feines Metallgewebe mit einer silberhaltigen Tinte aufgedruckt. Auch andere Unternehmen haben bereits Metallgewebe-Sensoren entwickelt, allerdings sind die Leiterbahnen dort bis zu sieben Mikrometer breit und damit für das bloße Auge sichtbar und störend. Bei dem Verfahren von TANAKA entstehen Leiterbahnen von deutlich unter vier Mikrometern, damit sind sie für das bloße Auge unsichtbar – die Bildqualität ist höher, ebenso die Haltbarkeit. Bisherige Druckverfahren funktionierten zudem erst bei über 130 Grad Celsius und damit nicht auf hitzeempfindlichen Kunststoffen wie PET. TANAKA ist es gelungen, die Temperatur für das Sintern – das „Backen“ der Tinte – auf 70 Grad Celsius zu senken. Das Geheimnis steckt in der Tinte, die zwischen 10 und 100 Nanometer kleine Nanopartikel aus Silber in hoher Konzentration enthält, sowie in einem neuartigen Verarbeitungsprozess. Die Technologie eignet sich für schnelle und kostengünstige Rolle-zu-Rolle-Verfahren, bei denen Displays auf Folienbahnen aufgedruckt werden.
  • Eine zweite Technologie stellt TANAKA Display-Hersteller ebenfalls zur Verfügung, die das ITO-Verfahren weiter verwenden wollen, um größere Investitionen zu vermeiden. TANAKA nutzt die Nanosilber-Tinte hier, um großflächige Silber-Filme herzustellen, die sich mit ITO-Prozessen ätzen lassen – allerdings auf flexiblen Substraten, wie sie für biegsame Displays notwendig sind.

Dazu weist Tanaka darauf hin, dass die Fertigung von Displays dank dieser neuen Techniken auch billiger werden könnte. Konkret entfallen einige aufwendige Fertigungsschritte im Produktionsprozess und dadurch können die Display mit diesen Techniken einfacher und sparsamer produziert werden.

Damit scheinen Geräte mit biegsamen und faltbaren Displays in greifbare Nähe gerückt zu sein. Allerdings bleibt offen, ob und wann die großen Hersteller auf diese Technik setzen werden. Bisher gibt es (bis auf Samsung mit dem Galaxy F) keine Anbieter, die auf biegsame Modelle setzen. Das könnte sich aber natürlich ändern, wenn es nun Technologien auf dem Markt gibt, mit denen man diesen Ansatz dauerhaft und stabil umsetzen kann. Es bleibt also abzuwarten, ob die großen Smartphone Hersteller diese Möglichkeit aufgreifen werden und ob sich die Modelle dann auch in der Praxis bewähren können.

LG Display liefert bis zu 24 Millionen Displays an Apple

Bereits vor einigen Wochen gab es Hinweise, dass Apple mit LG einen weiteren Zulieferer für OLED Display bekommen würde und nun haben sich die Hinweise nochmal deutlich verdichtet. Nach einem Bericht der Digitimes soll Apple in diesem Jahr noch etwa 20 Millionen LCD Displays und 3 bis 4 Millionen OLED Display von LG Displays kaufen und diese wohl für die Produktion der neuen iPhone Modelle in 2018 nutzen.

Im Original heißt es bei Digitimes:

 … LG Display has reportedly signed a deal with Apple under which it will start shipping both LCD and OLED panels to the US smartphone vendor for the production of its next-generation iPhone devices in the second half of 2018, according to a Korea-based Newspim report.

Based on the contract, LG Display is expected to ship 3-4 million OLED panels as well as 20 million LCD smartphone panels to Apple in 2018, said the report, which added that LG Display will produce the OLED panels needed for the iPhone from its E6 6G fab in Paju. …

Konkret wird LG wohl die größeren 6,5 Zoll Diplays mit OLED Technik liefern und damit die größten der neuen iPhone Modelle ausstatten. Das würde umgekehrt wohl auch bedeuten, das Apple in diesem Segement wohl nur mit einem Absatz von weniger als 5 Millionen Stück in 2018 rechnet. Die restlichen Displays und vor allem die Bildschirme für die anderen Modelle wird Apple in diesem Jahr wohl auch weiterhin von Samsung beziehen. Die Preise dafür liegen allerdings recht hoch, so das Apple mit LG einen Partner gefunden hat, der die Position des Unternehmens im Preiskampf mit Samsung stärken könnte.

Sollten sich die Gerüchte so bestätigen, dürfte es interessant werden zu sehen, wie sich die iPhone Modelle in 2018 in Sachen Qualität unterscheiden. Durchaus denkbar, dass es sowohl bei der Darstellung als auch bei der Fehleranfälligkeit Unterschiede zwischen den Herstellern und damit auch zwischen den Modellen gibt.

Die geplanten neuen iPhone im Überblick

Apple scheint beim den kommenden iPhone Modelle wohl umzuplanen und rechnet damit, dass vor allem die Modelle mit LCD Display* besonders beliebt sein werden. Derzeit geht man davon aus, dass das Unternehmen beim iPhone 2018 auf drei Modelle setzt:

  • iPhone mit LCD Display* und 5,7 bis 5,8 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display* und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,4 bis 6,5 Zoll Bildschirm

Alle drei Modelle sollen dabei mit dem neuen Notch Design kommen. Dabei war man bisher davon ausgegangen, dass sich die Käufe etwa zur Hälfte auf die OLED Modelle und zur anderen Hälfte auf die LCD Modelle aufteilen werden. Davon scheint Apple nun aber abzuweichen und man geht beim Unternehmen eher davon aus, dass die überwiegende Zahl der Verkäufe auf das LCD Modell entfallen wird – unter anderem auch, weil diese wohl billiger werden wird als die beiden anderen Modelle.Die LCD Displays allein sind etwa 60 Dollar billiger als die OLED Varianten und das schlägt sich natürlich auch im Endpreis der Modelle nieder.

Beim Wallstreetjournal schreibt man dazu im Original:

Apple expects LCD models to make up the majority of iPhone sales in its lineup to be released this fall, a greater proportion than analysts had anticipated, and plans to use the displays next year as well, said people involved in the Apple supply chain. The production planning suggests the transition to a newer type of screen called organic light-emitting diode, or OLED, is likely to be slower than many in the industry believed a year ago, when the iPhone maker was preparing its first OLED smartphone*. Analysts say demand was weaker than their initial forecasts for that phone, the iPhone X*, due mainly to its price tag, which starts at $999.

Aktuell kostet das teuerste LCD Modell bei Apple (das iphone 8* plus) 909 Euro und ist damit fast 250 Euro billiger als die Variante mit OLED Display. Diesen Unterschied kann man wahrscheinlich auch für die neueren Modelle erwarten und daher ist es durchaus plausibel anzunehmen, dass die Kunden zur preiswerteren Variante greifen werden, wenn diese vom Design her ähnlich ist.

Apple kauft OLED Display von LG für die iPhone Modelle

Apple hat sich im letzten Jahr zum ersten Mal auf Modelle mit OLED Display eingelassen und dafür diese Bildschirme in großen Stückzahlen von Samsung gekauft. Andere Hersteller gab es nicht und die Preise für die Display sollen auch sehr hoch gewesen sein – unter anderem ein Grund für die hohen Preise für das iPhone X mit OLED Display. In diesem Jahr will man die Preise zwar drücken, die Verhandlungsposition dafür ist für Apple aber eher schwierig, wenn man nur einen Zulieferer hat.

Das mag erklären, warum Apple nun den Schritt geht und auch OLED Display von LG kauft. Die Stückzahlen sind zwar recht niedrig und liegen angeblich im Bereich von 2 bis 4 Millionen Stück, aber es ist ein Schritt um sich von der Abhängigkeit von Samsung zu befreien.

Bei Bloomberg schreibt man zu diesem Deal:

South Korea’s LG Display Co. will initially supply between 2 million and 4 million units, small relative to Apple’s sales, as it continues to work on ramping up capacity, said one of the people, who asked not to be identified because the matter is private. That would however help Apple gain leverage in price negotiations with Samsung, the sole supplier of OLED displays for the iPhone X and Apple’s primary rival in smartphones. The expense of that component is a key reason iPhone X pricing starts at $1,000 and sales haven’t met initial expectations.

Die Display von LG sollen auch bereits in den kommenden Modellen verbaut werden und das deutet darauf hin, dass bei den iPhone 2018er Modellen wohl Geräte mit Samsung OELD Display und mit LG OLED Display zu finden sein werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Geräte dann qualitativ unterscheiden.

Dieser erste Kauf könnte auch als Test gesehen werden, ob man mit LG dauerhaft und in großen Stückzahlen zusammenarbeiten kann. Durchaus denkbar, dass Apple bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit in diesem Jahr dann in 2019 ganz oder zumindest in großen Teilen auf LG setzt um die Modelle mit OLED Displays auszustatten. Das wird sicher auch eine Frage des Preises sein und es wird natürlich auch davon abhängen, wie Samsung auf diese Zusammenarbeit reagiert. Durchaus denkbar, dass Samsung die Preise für die Bildschirme senken kann, wenn es Konkurrenz gibt, die gleiche Technik bei  gleicher Qualität für weniger Geld anbietet.

Apple: A12/13 Chipsatz wird noch nicht im 5nm Verfahren gefertigt

Die neuen iPhone Modelle in diesem Jahr werden natürlich auch mit einer neuen Prozessorgeneration auf den Markt kommen und die Chipsätze werden wahrscheinlich unter der Bezeichnung A12 laufen. Der aktuelle A11 Prozessor von Apple wurde im 10 Nanometer Verfahren gefertigt und damit hat das Unternehmen etwa 4.3 Milliarden Schaltkreise auf der Grundfläche untergebracht. Für die nächste Generation wird Apple wohl auf eine noch höhere Dichte an Schaltkreisen setzen und die Prozessoren damit noch leistungsfähiger machen. Im Gespräch war sogar, die Fertigung auf ein 5 Nanometer Verfahren umzustellen, womit doppelt so viele Schaltkreise auf der gleichen Fläche möglich wären.

Mittlerweile sieht es aber eher so aus, als würde Apple wohl „nur“ auf ein 7 Nanometer Fertigungsverfahren setzen, denn die Produktion von 5nm Chips soll erst Ende 2019 starten – so zumindest sind die Aussagen von Apples Chiphersteller TSMC. Das würde auch bedeuten, dass die iPhone Modelle in 2019 noch mit 7nm Prozessoren ausgestattet sein werden.

Bei Appleinsider schreibt man im Original dazu:

Mass production of 5-nanometer chips won’t start until the end of 2019 or early 2020, according to C.C. Wei, the CEO of Apple processor manufacturer TSMC, quoted by DigiTimes. „Risk“ production will start in early 2019, but Apple would likely need mass production to begin by the summer for devices shipping that year.  Wei added that TSMC is expecting to invest $25 billion in 5-nanometer technology, but without offering a timeline.

Die Chips mit 7nm Fertigungsverfahren dürften auch deutlich schneller sein als die aktuellen Modelle. Samsung* hat ebenfalls bereits angekündigt, das man die neuen Prozessoren im 7nm Verfahren fertigen wird, daher dürfte es bei der Leistung kein Problem sein, wenn auch Apple bei den aktuellen iPhone Modellen noch nicht mit 5nm Technik arbeitet.

iPhone X – Apple spricht von eingebrannten Bildern und visuellen Änderungen

Update: Um es noch mal klar zu machen – da einige Nachfragen kamen: Apple warnt an der Stelle nicht aufgrund von tatsächlichen Fällen sondern beschreibt die Eigenschaften (auch die eher negativen) durch die Umstellung auf OLED Displays. Das man selbst von einem solchen Fehler betroffen ist, bleibt also höchst unwahrscheinlich und dazu hat Apple die Tipps veröffentlicht, mit denen man solchen Problemen vorbeugen kann.


Apple setzt beim iPhone X zum ersten Mal ein OLED-Display ein und mit einer Größe von 5,8 Zoll und einem Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 ist es eines der besten mobilen Displays, die man derzeit bekommen kann.

Allerdings kann auch Apple an dieser Stelle nicht zaubern und so gibt es die bekannten Effekte von OLED Displays (die man auch von anderen Geräten her kennt) auch beim neuen iPhone X. Das Unternehmen hat dazu ein eigenes FAQ-Dokument erstellt, in dem man die neue Technik erklärt und auch auf einige Gefahren hinweist. Unter anderem schreibt das Unternehmen von „leichten visuelle Änderungen“, die auftreten können, wenn die Geräte lange Zeit sehr intensiv genutzt wurden. Dazu schreibt Apple auch, das es in extremen Fällen zu einem „eingebrannten Bild“ kommen kann. Dies kann passieren, wenn Bilder mit sehr starken Kontrasten sehr lange Zeit aktiv auf dem Bildschirm bleiben. Dann kann es passieren, dass ein Abbild dieses Bildes sehr schwach bestehen bleibt, auch wenn man mittlerweile andere Bilder anzeigt.

Allerdings weist Apple auch darauf hin, da vor allem ein Einbrennen eines Bildes nur in absoluten Ausnahmenfällen passiert und dass die Bildschirme der neuen iPhone X Modelle so gebaut wurden, dass dies sogar noch deutlich seltener Auftritt als bei der Konkurrenz. Bisher wurde auch noch kein entsprechender Fall bekannt, aber die Geräte sind ja auch erst einen Tag auf dem Markt.

Unabhängig von der Technik besteht bei allen OLED Displays diese Gefahr und man sollte daher auch als Nutzer darauf achten, die Geräte gar nicht erst mit Dauerbildern zu überlasten. Daher gibt das Unternehmen auch gleich einige Tipps, wie man das Display am besten nutzen sollte. In den FAQ dazu heißt es konkret:

  • Aktualisieren Sie Ihr iPhone X auf die neueste iOS-Version. Sobald ein Update verfügbar ist, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. Unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Softwareupdate“ können Sie ebenfalls nachsehen, ob ein Update verfügbar ist.
  • Mit Auto-Helligkeit passen Sie die Helligkeit Ihres Displays automatisch den bestehenden Umgebungslichtbedingungen an. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Überprüfen Sie diese Einstellung unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Bedienungshilfen“ > „Display-Anpassungen“.
  • Stellen Sie Ihr iPhone X so ein, dass das Display ausgeschaltet wird, sobald es nicht in Gebrauch ist. Es empfiehlt sich, hier einen kürzeren Zeitraum einzustellen. Die Einstellung kann unter „Einstellungen“ > „Anzeige & Helligkeit“ > „Automatische Sperre“ angepasst werden.
  • Vermeiden Sie es, über längere Zeit Standbilder bei maximaler Helligkeit anzuzeigen. Falls Sie über eine App verfügen, die dafür sorgt, dass das Display auch dann eingeschaltet bleibt, wenn Sie Ihr iPhone X nicht aktiv nutzen, können Sie die Helligkeit über das Kontrollzentrum vorübergehend reduzieren.

 

iPhone 8 – Umstellung auf OLED Displays treibt die Reparaturkosten in die Höhe

Eine der größten Neuerungen beim kommenden iPhone 8 soll in diesem Jahr die Umstellung des Displays auf die OLED Technik werden. Bisher setzt Apple bei den iPhone Modelle auf LCD Display, diese sind aber weniger flexibel einsetzbar und scheinen den Ansprüchen des Unternehmens nicht mehr zu genügen. Daher wird das iPhone 8 nicht nur mit einem größeren Display kommen, sondern auch mit einer neuen Technik. Samsung setzt schon länger auf OLED Displays und fährt damit an sich recht gut.

Allerdings wird diese Umstellung wahrscheinlich auch die Reparaturkosten der neuen iPhone 8 Modelle in die Höhe treiben, denn LCD Displays sind im Durchschnitt etwas günstiger in der Reparatur als die OLED Bildschirme. Der Unterschied liegt dabei bei etwa 25 Prozent. Bei Clickrepair hat man folgende Zahlen ermittelt:

Dazu kommt noch ein weiterer Punkt, der die Kosten für die Displays allgemein ein damit auch die Reparaturkosten in die Höhe treiben wird: die 3D Touch Funktionalität. Diese hatte Apple noch bei den älteren LCD Display eingeführt und sie wird wohl auch im iPhone 8 zum Einsatz kommen. Allerdings macht diese Technik die OLED Displays deutlich teurer. Einige Quellen gehen davon aus, dass sich der Preis für das Display von etwa 9 Dollar auf über 20 Dollar fast verdreifachen könnte.

Dazu könnte noch der neue TouchID Sensor kommen, der unter Umständen bereits im Display verbaut ist und den Preis nochmal erhöht. Allerdings sind auch andere Varianten für den Sensor im Gespräch, dieser Faktor muss also nicht in jedem Fall den Preis nach oben treiben.

Was bisher bereits zum iPhone 8 bekannt ist

Dazu gibt es noch einige weitere interessante Details:

  • Das iPhone 8 soll mit 3GB RAM ausgeliefert werden.
  • Die Rückseite der Modelle wird aus Glas gefertigt sein um drahtloses Laden zu ermöglichen. Damit gibt es auch gleichzeitig nochmal die Bestätigung, dass drahtloses Laden als neues Feature bei iPhone 8 eingebaut wird.
  • Für das Laden über den Lightning-Anschluss soll auch Fast Charge angeboten werden.
  • Beim Design soll das iPhone 8 durchaus noch an das aktuelle iPhone 7** erinnern, aber weniger Ränder haben und ein neues TouchID Modul.

Insgesamt werden damit also einige der Punkte, die bereits geleakt worden sind, noch einmal bestätigt.

Mit den neuen Modellen könnten Siri einen eigenen Prozessor bekommen. Eine Quelle von Bloomberg hat für die Veröffentlichung dieses Chips auch ein interessantes Datum genannt: Apple soll den neuen Prozessor bereits testen und damit wäre es durchaus möglich, dass bereits beim iPhone 8 diese Technik zum Einsatz kommt. Die neuen iPhone Modelle könnte damit bereits mit einer besseren Version von Siri ausgestattet sein. Das wäre dann noch eine weitere Neuerung, die im ohnehin schon komplett runderneuerten iPhone 8 verbaut wäre.

Geplant sind in diesem Jahr drei neue Modelle:

  • iPhone 7s mit 4,7 Zoll Display** und TFT-LCD* Bildschirm
  • iPhone 7s plus mit 5,5 Zoll Display** und TFT-LCD* Bildschirm
  • iPhone 8 mit 5,8 Zoll Display* und AMOLED* Bildschirm

Sowohl das iPhone 7s als auch das 7s plus sind dabei sehr ähnlich den aktuellen Modellen und stellen nur eine geringe Weiterentwicklung dar. Die meisten Innovationen wird das neuen iPhone 8 bekommen: hier setzt Apple nicht nur zum ersten Mal auf ein OLED* Display*, sondern es wird wohl auch ein größeres Display* mit deutlich kleineren Rändern geben (vergleichbar dem Design des Galaxy S8**) sowie möglicherweise auch ein erstmals etwas abgerundetes Display*.