Samsung Galaxy S3: Pentile-Display wurde auf Grund der Langlebigkeit gewählt

Im Vorfeld sorgten die ein oder anderen Gerüchte über das Samsung Galaxy S3 für Aufsehen und haben die Erwartungen an das Flaggschiff ins Unermessliche geschraubt. Mittlerweile wurde das Smartphone auf dem Unpacked-Event vergangene Woche vorgestellt und konnte natürlich nicht allen Erwartungen gerecht werden. Die meisten Anwender sind davon ausgegangen, dass Samsung die neuen Super AMOLED HD Plus-Displays verbauen wird, denn zuvor hatte die OLED-Association bereits bestätigt, dass der koreanische Konzern auf die neue Technologie im Galaxy S3 setzen wird.

Mittlerweile wissen wir, dass im kommenden Samsung Galaxy S3 ein Pentile-Display zum Einsatz kommt und leider nicht die angepriesene Technik angewendet wurde. Die Pentile-Technologie verfügt über eine andere Subpixel-Anordnung und liefert im Vergleich schlechtere Ergebnisse. Denn bei dieser Technik werden die grünen Subpixel nicht einzeln angesteuert, wie bei normalen RGB-Displays, sondern teilweise gemeinsam. Dadurch besteht ein Pixel nicht aus drei RGB-Subpixeln, sondern aus zwei Subpixeln, die immer aus einem grünen Pixel und entweder aus einem roten oder blauen Pixeln bestehen. Dies führt zwar zu einer höheren Auflösung sowie einer günstigen Fertigung, aber die Qualität und die Schärfe des Displays nimmt entsprechend ab. In manchen Fällen kann sogar ein Farbverlust bei Bildrändern erkannt werden.

Die Koreaner wollen dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen und haben die Benutzung des alternativen Subpixel-Layouts gegenüber MobileBurn verteidigt. Samsung hat sich darüber geäußert, dass die Pentile-Displays auf Grund der Langlebigkeit gewählt wurden und die Pixeldichte entsprechend erhöht wurde, damit die oben genannten Probleme nicht auftreten. Die blauen Subpixel in einem Display sollen immer am schnellsten versagen und durch die Mehrheit an grünen Subpixeln beim Pentile-Display, wird eine längere Lebenszeit gewährleistet. Samsung legt nach eigenen Angaben darauf Wert, dass der Bildschirm mehr als 18 Monate einwandfrei funktioniert und angeblich soll dies nur mit der Pentile-Technologie realisierbar sein.

Langlebigkeit ist natürlich ein wichtiges Thema, aber die meisten Benutzer verwenden ihre Smartphones nur maximal zwei Jahre und können wahrscheinlich von der zusätzlichen Lebensdauer nicht profitieren. Nichtsdestotrotz werden die meisten Anwender das Display lieben und keine Probleme bemerken, denn im Grunde werden sich nur Pixel-affine Menschen von dem Pentile-Display gestört fühlen.

via TalkAndroid

Unglaubwürdiges Gerücht: iPhone 5 kommt angeblich mit 4,6-Zoll Display

Bekanntlich legt die Gerüchteküche keine Verschnaufpause ein und konzentriert sich direkt nach einer Veröffentlichung wieder auf ein nächste Apple-Produkt. Demnach kommt bei den iOS-Geräten nur noch das iPhone in Frage und wird vermutlich im dritten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen. Diesmal hat sich die eigentlich renommierte Nachrichtenagentur Reuters zum nächsten Smartphone aus dem Hause Apple geäußert und bezieht sich auf eine angebliche Quelle in Korea.

Das Gerücht widerspricht den bisherigen Spekulationen über die zukünftige Display-Größe und laut diesen Informationen soll in der nächsten iPhone-Generation ein 4,6-Zoll großes Display zum Einsatz kommen. Natürlich könnte die nicht genannte Quelle nur einen Prototypen zu Gesicht bekommen haben, denn Apple produziert während der Entwicklung die verschiedensten Prototypen um das perfekte Produkt herauszupicken. Des Weiteren stimmt das Unternehmen aus Cupertino die iOS-Benutzeroberfläche perfekt an die entsprechende Display-Größe an und überlässt nichts dem Zufall. Demnach ist die aktuelle Displaygröße von 3,5-Zoll ein Ergebnis von einer langwierigen Entwicklung- und Entscheidungsphase.

Apple has decided on the bigger 4.6-inch display for its next iPhone and started placing orders to its suppliers, the Maeil Business Newspaper said, quoting an unnamed industry source.

Natürlich beobachtet Apple auch die Konkurrenz und wird sicherlich merken, dass der Trend momentan in Richtung größeren Display geht. Nichtsdestotrotz wird Apple vermutlich keinen größeren Sprung in Richtung 5-Zoll durchführen und maximal ein 4-Zoll Bildschirm verbauen.

via Schimanke

Gerücht: iPad 3 bekommt ein IGZO-Panel mit einer FullHD-Auflösung

Die aufkommenden Gerüchte über das iPad 3 nehmen dieses Jahr wohl kein Ende und werden uns sicherlich auch im nächsten Jahr weiter begleiten. Erneut nimmt sich der taiwanesische Branchendienst DigiTimes die nächste iPad-Generation zum Thema und berichtet darüber, dass Apple die zukünftigen Displays von dem Hersteller Sharp beziehen wird. Außerdem soll Apple in Zukunft nicht mehr auf die bisherige Display-Technologie IPS (In-Plane Switching) setzen, sondern auf  “Indium Gallium Zinc Oxide Flat”-Panels (IGZO).

Die neue Display-Technologie soll erheblich effizienter arbeiten und rund 30 Prozent an Energie einsparen. Zudem wäre mit dieser Technologie sogar eine FullHD-Auflösung möglich und die Displayqualität würde sich enorm verbessern. Im Gegensatz zu den IPS-Panels wird aber merklich mehr Platz in Anspruch genommen und würde für eine Verdickung des nächsten Tablets aus dem Hause Apple sorgen. Dieses Gerücht wurde in der Vergangenheit bereits des Öfteren erwähnt und scheint sich immer weiter zu bestärken.

Der zuständige Hersteller Sharp soll sich außerdem in einer Umstellungsphase befinden, um in Zukunft IGZO-Panels für Smartphones und Tablets in großen Mengen anbieten zu können. Dadurch könnte der Konzern aus Cupertino auch unvorhersehbare Lieferengpässe vermeiden. Welche Hardware beim iPad 3 endgültig zum Einsatz kommen wird, erfahren wir wohl erst im nächsten Jahr.

via businessinsider

Beta-Version von OS X 10.7.3 beinhaltet Hinweise auf Retina-Displays bei Macs

Wie bereits der taiwanesische Branchendienstes DigiTimes vor einer Woche berichtete, soll Apple intensiv an hochauflösenden Bildschirmen für die zukünftigen Mac-Geräte arbeiten. Außerdem konnten die ersten Hinweise schon Anfang des Jahres in OS X Lion gefunden werden, die eine solche Auflösung bestätigten. Dabei soll die gefundene Pixeldichte dem Retina-Display der aktuellen iPhone-Generation ähneln.

Zuvor sind Behauptungen aufgetaucht, die eine Auflösung von 2.880 x 1.800 für das nächste 15-Zoll MacBook Pro prophezeiten. Dabei würden die Dimensionen einfach verdoppelt werden und den Entwickler somit einen simplen Weg einräumen, ihre Applikationen an die neue Auflösung anzupassen.

Zusätzliche Hinweise konnten in den vergangenen Vorabversion von OS X 10.7.3 gefunden werden. Hier beinhalteten Informationsfenster von Anwendungen eine zusätzliche Checkbox „Open in HIDPI mode“. Dieser Modus konnte genutzt werden, um hochauflösende Grafiken und Schriften zu verwenden. Die eigentliche Bildschirmauflösung wurde jedoch nicht verändert und auch nicht die Größe der grafischen Element. Mit der am gestrigen Tag erschienen Vorabversion (11D36) ist diese Checkbox verschwunden und der Modus kann nicht mehr aktiviert werden.

MacRumors erklärt sich diesen Vorgang folgendermaßen:

While its removal may suggest a step backward in Apple’s implementation of HiDPI support, it is routine for Apple to activate and deactivate portions of features as it works on them. Consequently, the mere change in the checkbox’s visibility in the new build indicates that Apple is indeed likely actively working on the feature.

Anscheinend handelt es sich hierbei um eine normale Routine bei Apple, denn während die Entwickler die Funktion weiter bearbeiten, wird das jeweilige Feature deaktiviert. Daher können wir davon ausgehen, dass Apple intensiviert an der höheren Auflösung arbeitet und das Betriebssystem für die neuen Bildschirme vorbereitet.

Zudem haben die Kollegen von RazorianFly die ersten Grafiken in der Retina-Qualität gefunden. Diese Bilder wurden in der aktuellen Beta-Version von OS X 10.7.3 gefunden und bestärken die oben genannten Gerüchte über ein Retina-Display in den nächsten Mac-Modellen.

Despite many still dismissing that Apple would ever consider integrating ‘Retina’ quality displays into its Macproduct line, the evidence of such desktop display development is overwhelming at this point.

Apple könnte bereits mit der nächsten Version von OS X Lion die hochauflösenden Displays unterstützten und die Gerüchteküche erneut anheizen. Demnach würde eine Veröffentlichung für Anfang des kommenden Jahres sehr wahrscheinlich sein. Im neuen Jahr werden wir hoffentlich neue Hinweise erhalten, wenn Apple die finale Version von OS X 10.7.3 veröffentlicht.

via 

Erneut Gerüchte um ein iPad mini mit 7,85-Zoll-Display

Eines der hartnäckigsten und doch unwahrscheinlichsten Gerüchte in der Blogosphäre handelt von einem iPad mit einem 7-Zoll-Display. In der Vergangenheit bereits mehrmals aufgetaucht, jedoch persönlich von Steve Jobs dementiert und seitdem eher als unrealistisch eingestuft – das iPad mini. Dennoch soll mal wieder der taiwanesische Branchendienst DigiTimes aus industrienahen Quellen erfahren haben, dass Apple bis zum Ende kommenden Jahres ein solches Gerät auf den Markt bringen wird.

Mit dem Kindle Fire hat Amazon einen neuen Verkaufsschlager auf den Markt gebracht und einige Analysten vermuten, dass das Android-Tablet in naher Zukunft den Markt dominieren könnte. Aus diesem Grund will Apple im nächsten Jahr mit einem eigenen 7,85-Zoll-Displays dagegen halten und spätestens zum Weihnachtsgeschäft den Markt erneut aufmischen. Anhand der aktuellen Informationen soll das Display von LG und AU Optronics bezogen werden.

Zitat aus dem Bericht:

Apple is likely to launch a 7.85-inch iPad prior to the fourth quarter of 2012 in addition to a new iPad scheduled to be released at the end of the first quarter, according to sources in the supply chain

In order to cope with increasing market competition including the 7-inch Kindle Fire from Amazon and the launch of large-size smartphones from handset vendors, Apple has been persuaded into the development of 7.85-inch iPads

Mit einem niedrigen Einstiegspreis und der bisherigen Auflösung von 1024 x 768 Pixeln würde ein solches Gerät perfekt in die Produktlinie von Apple passen. Zudem könnte das Unternehmen dadurch auch eine deutliche Abgrenzung zwischen dem 7-Zoll-iPad und dem iPad 3 mit einem hochauflösenden Retina-Display schaffen. Demnach würden zwei neue Tablets aus dem Hause Apple im nächsten Jahr auf uns zu kommen.

Bildquelle iLounge via appleinsider

Apple veröffentlicht iTunes 10.5.2 und Thunderbolt Display Firmware Update 1.1

Neben der zweiten Entwicklerversion von iOS 5.1 hat Apple auch zwei kleine Softwareaktualisierungen am gestrigen Abend veröffentlicht. Das erste Update erhält die Mediensoftware iTunes und bekommt mit der Version 10.5.2 nur marginale Veränderungen spendiert. In erster Linie beinhaltet das Update nur Verbesserungen für iTunes Match, behebt aber zusätzlich auch ein Problem mit Störgeräuschen, bei der Wiedergabe oder beim Importieren mancher CDs. iTunes 10.5.2 kann sowohl über die Softwareaktualisierung oder die iTunes-Webseiten heruntergeladen werden.

In den Releasenotes steht dazu folgendes:

iTunes 10.5.2 enthält mehrere Verbesserungen für iTunes Match und behebt ein Problem, das bei der Wiedergabe oder beim Importieren mancher CDs Audioverzerrungen verursacht.

Als zweites wurde ein Update für die Thunderbolt Display Firmware veröffentlicht und befasst sich mit einem Lüfterproblem, welches vereinzelt aufgetreten ist. Darüber hinaus bringt das Update allgemeine Stabilitätsverbesserungen mit sich. Nach der Installation befindet sich die Anwendung in den Dienstprogrammen und führt sich selbstständig aus. Das Update kann entweder direkt über die Softwareaktualisierung oder auf der entsprechenden Support-Seite geladen werden.

Auszug aus den Releasenotes:

This update addresses a fan noise issue affecting a small number of Apple Thunderbolt Displays and improves stability.

Gerücht zum iPhone 5 – Verschiedene Display-Auflösungen und Prozessoren in der Entwicklungsphase

Das iPhone 4S ist zwar erst seit geraumer Zeit auf dem Markt, dennoch erscheinen bereits die ersten Gerüchte rund um die zukünftige iPhone-Generation. Den neusten Hinweisen zufolge soll Apple verschiedene Kombinationen zwischen Display-Auflösung und Prozessor genau unter die Lupe nehmen.

Die Kollegen von Macerkopf sollen neue Informationen zum iPhone 5 in Erfahrung gebracht haben, wobei sich insgesamt 14 verschiedene Grafiktreiber in der Entwicklungsphase befinden. Zudem sollen die beiden Prozessor-Architekturen Dual-Core und Quad-Core mit den Treibersätzen getestet werden, um die perfekte Kombination zu erhalten. Vier Versionen sollen einen Steuersatz für eine Auflösung von 960 x 640 Pixel, zwei Versionen für eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel und eine Version für eine Auflösung von 1440 x 800 Pixel beinhalten. Dabei sollen diese Steuersätze einmal für die neue Prozessorgeneration und einmal für den aktuellen Prozessor entwickelt werden. Anhand dieser Hinweise hätte Apple einige Möglichkeiten im Petto und könnte ihr neues iPhone mit einer Displaygröße zwischen 3,5- und maximal 4,5-Zoll.

Die verschiedenen Kombinationen lassen viel Spielraum für Spekulationen und könnten wiederum auch für die übernächste iPhone-Generation bestimmt sein. Denn anscheinend sollen insgesamt acht Treiber die aktuelle Auflösung besitzen und würden gegenüber der wachsenden Konkurrenz ziemlich alt aussehen. Apple hätte aber das Potential erneut Maßstäbe für Smartphones zu setzen und ein Retina-Display mit größerer Bildschirmdiagonalen auf den Markt zu bringen. Bis zur endgültigen Veröffentlichung werden wir bestimmt nähere Informationen zum iPhone 5 erfahren.

Quelle

Samsung Galaxy Nexus – Ausführlicher Testbericht [Update: Zusätzliches Video-Review]

Lange mussten wir warten, doch seit Mittwoch Nachmittag konnte man es in Filialen der Firma Media Markt kaufen: Das Samsung Galaxy Nexus. Wir hatten das Glück in einem Media Markt nahe Frankfurt ein Gerät ergattern zu können und haben es einem ausführlichen Test unterzogen. Zu Beginn: Der Lautstärke-Bug wurde in der Deutschland Version bereits gefixt.

Für alle Käufer direkt der Hinweis: Media Markt wollte für das Gerät 629 Euro haben. Erst nach einem Vergleich mit dem Internetpreis (Amazon.de) und etwas Nachdruck bekamen wir das Gerät letztendlich doch für 539 Euro – und damit am ersten Tag des Verkaufs in Deutschland.

Das Review ist in folgende Punkte gegliedert:

  • Technische Daten
  • Der äußere Eindruck
  • Auf einen Blick – Design, Technik und Ice Cream Sandwich
  • Ein Auge auf die Kamera
  • Google erfindet seine Apps neu
  • Video Review (Update: Jetzt Drei Teilig)
  • Gesamteindruck
  • Nachtrag (SMS, Navigation, Massenspeicher)

Technische Daten

Damit alles seine Richtigkeit hat, liste ich hier erstmal die wichtigsten offiziellen technischen Daten der deutschen Version des Galaxy Nexus auf.

Akku: Li-Ion (1750 mAh)
Display: 4,65″ HD Super-AMOLED Display (1280 * 720 Pixel)
Gewicht: 135 Gramm
Datenverbindungen: Bluetooth 3.0, WLAN 802.11 a/b/g/n, Wi-Fi Direct, HSPA+ (bis zu 21 MBit/s), NFC
Prozessor: 1,2 GHz Dual Core-Prozessor
Speicher: 16 GB Speicher, 1 GB Arbeitsspeicher (RAM)
Kamera: 5 MP Kamera mit ständig aktivem Autofokus, LED Blitz / Videolicht, 1,3 MP Frontkamera, Video Aufnahmen in 1080p
Sonstiges: Benachrichtigungs LED, 2 Mikrofone, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Annäherungs- und Lichtsensor, Barometer

Der äußere Eindruck

… täuscht zwar gerne, jedoch ist bei dem Galaxy Nexus nicht der Fall. Der erste Eindruck des Gerätes ist wortwörtlich groß. Die gesamte Vorderseite besteht fast nur aus einem Display. Das Handy liegt gut in der Hand, denn es ist ergonomisch geformt und ist fast schon ein Handschmeichler. Die Rückseite ist leicht geriffelt; dies fühlt sich gut an und bietet etwas mehr halt als eine glatte Oberfläche.

Das Smartphone ist mit 4,65″ natürlich recht groß. Es lässt sich aber dennoch gut bedienen, auch wenn man es unter Umständen etwas anders in der Hand halten muss als kleinere Modelle. Menschen mit kleinen Händen sollten das Handy daher vor dem Kauf lieber einmal in die Hand nehmen. Im Normalfall sollte es aber keine Probleme bereiten.

Das Handy hat eine sehr glatte, leicht gebogene Form. Dadurch kann es nicht nur angenehm gehalten werden, sondern hat auch ein ansprechendes Design, welches sich von den meisten anderen Smartphones unterscheidet. Alles wirkt sehr stabil und durchdacht. Auch die Haptik ist gelungen – obwohl das Handy zum Großteil aus Kunststoff besteht, hat man in der Hand kein billiges Gerät und das Material mindert definitiv nicht den guten Eindruck. Besonders die geriffelte Rückseite fühlt sich gut an.

Neben dem Bildschirm hat das Handy folgende Merkmale: Die Kamera mitsamt LED-Blitz, die Lautsprecheröffnung, der Kopfhörer-Anschluss, der Micro-USB-Anschluss, die Höhrer-Lautsprecher, die Lautstärke-Regler, die drei „Docking-Pins“ und der Power Knopf. Alle sind sehr klein sowie unauffällig verbaut und stören daher nicht in der Bedienung. Selbst der Micro-USB Anschluss wirkt durch die Größe des Handys noch winziger als in anderen Modellen.

Das Gewicht von 135 Gramm ist angenehm spürbar. Bei einem Gerät dieser Größe vermutet man etwas mehr Gewicht, jedoch ist es schwer genug um „etwas in der Hand zu halten“ aber leicht genug, um in der Hosentasche nicht zu stören.

Auf einen Blick – Design, Technik und Ice Cream Sandwich

Das Display ist riesig – liefert ein sehr scharfes und deutliches Bild. Dank der hohen Pixelanzahl eignet es sich gut zum lesen von Texten oder Webseiten und ansehen von Bildern oder Videos. Mit 1280 x 720 Pixeln hat es eine ähnlich hohe Auflösung wie viele Computermonitore vor 10 Jahren. Wenn man nun auch noch bedenkt, dass es sich nicht um ein (ordinäres) LC-Display handelt, sondern um ein Super-AMOLED-Display, muss so mancher schon erste Freudentränen unterdrücken. Der Bildschirm ist grandios.

Obwohl das Display nicht die AMOLED+ Technik bietet, sind aufgrund der hohen Pixeldichte von 316 ppi keine einzelnen Pixel oder Subpixel zu erkennen. Das Bild ist stets scharf und die Farben leuchten wesentlich kräftiger als bei normalen LCDs. Da es momentan fast das einzige Modell weltweit mit einem solchen Bildschirm ist, ist dies schon einer der Hauptargumente für das Handy.

Anfangs etwas ungewöhnlich sind jedoch die fehlenden Knöpfe. Diese werden an der Unterseite des Displays angezeigt und bei Bedarf – zum Beispiel wenn ein Video im Vollbildmodus abspielt – auch ausgeblendet. An diese Art der Steuerung muss man sich kurz gewöhnen, aber das dadurch gewachsene Display bietet natürlich einen großen Vorteil gegenüber anderen Handys.

Android wurde komplett überarbeitet und unterscheidet sich grundlegend von den alten Android 2.x Versionen. Grob könnte man sagen es wurde Android mit Tron Legacy und einem Hauch Windows Phone 7 gemischt und das neue Design danach mit viel Benutzerfreundlichkeit serviert. In jede Funktion wurde der neue Stil integriert – die normalen Apps von Drittherstellern wirken dadurch fast altbacken. Android sieht jetzt nicht mehr nur funktionell, sondern wirklich schön aus. Die Farben Grün und Grau der alten Versionen sind jetzt durch Schwarz und Blau ersetzt worden. Als wäre das nicht genug, hat Google sogar eine eigene Schriftart namens Roboto designt.

Die Apps werden jetzt nicht mehr in einer Scroll-Liste dargestellt, sondern auf Seiten angezeigt. Die Widgets sind ebenfalls dorthin verschoben worden. Endlich gehört auch ein gutes Kalender-Widget zur Standardausstattung – dies musste man vorher oft mit Widgets aus dem Market nachbessern.

Das Nexus hat noch eine fast schon in Vergessenheit geratene, technische Besonderheit: Die Benachrichtigungs LED. Diese dient der Information des Nutzers bei neuen SMS, entgangenen Anrufen, neuen Emails… ohne das Display einschalten zu müssen. Obwohl diese LED bereits im ersten Android Handy überhaupt – dem T-Mobile G1 (von HTC) – verbaut war, schien sie in der Zwischenzeit fast in Vergessenheit geraten zu sein. Besonders Samsung hatte konsequent auf die LED verzichtet. Daher ist es umso erfreulicher sie endlich wieder zu haben.Ebenfalls neu ist die Möglichkeit den mobilen Traffic zu überwachen und das Datennetz bei Überschreitung eines monatlichen Limits automatisch zu deaktivieren.

Die LED blinkt bei jeder Benachrichtigung Weiß, es ist aber eine Multicolor LED. Wenn eine App es unterstützt kann man sie somit auch in andere Farben blinken lassen. Die LED befindet sich mittig unter dem Display.

Über Face Unlock wurde im Vorfeld ebenfalls viel berichtet. Diese Sicherheitsfunktion entsperrt das Smartphone nur, wenn die Frontkamera das Gesicht ihres Besitzers erkennt. Sollte ein anderer versuchen das Handy zu entsperren, wird er nicht erkannt und wird zur PIN Eingabe aufgefordert.

In unserem Test hat dies vorbildlich funktioniert. Habe ich mein Gesicht der Frontkamera entgegengestreckt war das Handy in weniger als einer Sekunde entsperrt. Als der liebe Herr Kollege in die Kamera blickte, verweigerte sich das Nexus ihm und verlangte einen PIN. Möglicherweise erkannte das Nexus einen reinen Apple-Fan und wollte sich daher nicht entsperren, oder die Erkennung funktioniert tatsächlich! (Achtung, Ironie).

Mit meinem Facebook-Foto wollte sich die Kamera allerdings nicht entsperren lassen, obwohl ich keine wirklichen Unterschiede zwischen dem Foto und meinem aktuellen Aussehen feststellen konnte. Dies kann zwei Dinge bedeuten: Entweder ist die Erkennung doch gut genug um ein echtes Gesicht von einem Foto unterscheiden zu können oder die Erkennung funktioniert so schlecht, dass sie unter anderen Lichtverhältnissen oder mit anderer Kleidung ihren Besitzer nicht mehr erkennt.

Wir hoffen auf den ersten Fall, aber raten sicherheitshalber lieber davon ab, Face Unlock als Sicherheitssperre zu benutzen. Es ist eine lustige Spielerei, aber bietet scheinbar keine große Sicherheit.

Ein Auge auf die Kamera

Die Kamera ist noch ein Highlight des Handys. Dies liegt jedoch nicht an der Auflösung (5MP) oder der Bildqualität (welche gut, aber nicht überragend ist), sondern an der Geschwindigkeit. Der Start der Kamera aus dem Lockscreen heraus benötigt etwa eine Sekunde. Danach ist die Kamera sofort einsatzbereit.

Sobald man jetzt auf den Auslöser drückt werden die Bilder ohne merkliche Verzögerung geschossen, sind gespeichert und die Kamera steht direkt für neue Fotos bereit. Der ganze Vorgang braucht geschätzt cirka 1/10 Sekunde! Die Kamera hat auch einen sehr schnellen Autofokus, welcher sich ständig, unabhängig vom Auslöser, scharf stellt. Das Ganze geschieht schneller als bei der größten Konkurrenz, dem iPhone 4S. Wir haben es getestet!

Die Kamera LED ist überraschend hell für ein Smartphone. Natürlich kann sie nicht mit einem kleinen Xenonblitz mithalten, sie sollte jedoch für die meisten Schnappschüsse genügen. Bei ausreichender Helligkeit kann man mit der Kamera jedoch sehr schöne Bilder schießen.

Zur Nachbearbeitung von Fotos gibt es jetzt diverse Filter, welche man auf seine Bilder anwenden kann. Sie dienen sowohl der Bildverbesserung, bei nicht optimal gelungenen Bildern, als auch einfach den Effekten. Die Filter sind zwar nicht so gut wie bei „der“ iPhone Foto-App Instagram, können sich für eine native Bildbearbeitung jedoch sehen lassen.

Wir haben eine Collage mit den Effekten zusammengestellt. Die schönsten Effekte sind unserer Ansicht nach „Cross-Entwickl.“ oben in der Mitte und „Lomo“ unten Links.

Die Kamera macht natürlich auch Videos im 1080p Format. Diese wirken für einen so kleinen Sensor sehr scharf und gut. Dazu werden verschiedene Live Effekte geliefert. Wenn diese aktiviert sind, kann die Kamera beispielsweise während dem filmen per Gesichtserkennung dem gefilmten Menschen eine große Nase oder einen kleinen Kopf machen. Dies ist natürlich mehr eine Spielerei, als wirklich eine produktive Funktion – aber es macht Spaß und das soll dieses Handy ja machen.

Auch die Panorama-Foto-Funktion ist mit von der Partie. Auch wenn sie Google als große Neuerung angekündigt hat, gibt es sie eigentlich schon seit dem Samsung Galaxy S und ist zumindest für mich eher ein alter Hut. Aber dennoch ist es natürlich eine sehr schöne Funktion, welche automatisch sehr schöne Panoramen erstellt. Man muss die Kamera lediglich starten und langsam über die Landschaft ziehen – den Rest erledigt die Software und erstellt daraus ein Panorama.

Die Panoramen haben zwar kleine Ungereimtheiten, aber sind für die Urlaubserinnerung perfekt geeignet. (Hier klicken, um das Originalbild herunterzuladen)

Google erfindet seine Apps neu

Nicht nur Android wurde erneuert, sondern auch die Google eigenen Apps. Alle wurden an den neuen Google-Stil angepasst und benutzerfreundlicher gestaltet.

Der Kalender hat zum Beispiel eine Pinch-to-Zoom Funktion. Somit werden die Termine nicht nur starr angezeigt, sondern man kann die Ansicht, je nachdem wie viele Termine man hat, ändern. Die Umgewöhnungszeit sollte hier nicht sehr lange dauern, der Kalender ist wirklich sehr gut gelungen.

Mit dazu geliefert wird, wie bereits erwähnt, ein neues Kalender-Widget. Endlich hat es Google geschafft ein anständiges Kalender-Widget einzufügen! Man sieht jetzt nicht nur den nächsten Termin, sondern hat eine richtige Terminliste. Außerdem kann man innerhalb des Widgets durch seine Termine scrollen. Dies ist sehr gut gelungen.

Google Mail wurde auch komplett umgestaltet. Jede Aktion wird jetzt über die neuen Buttons ausgeführt, daher muss man sich erst einmal daran gewöhnen. Leider gibt es keine Textbeschreibung, weshalb ich aus Versehen direkt einige Mails archiviert hatte. Der Knopf mit dem geschlossenen Briefumschlag steht für „Als ungelesen markieren“ – auch dies muss man erst einmal herausfinden. Es werden ab jetzt automatisch die Mails der letzten 30 Tage auf dem Gerät gespeichert, um sie auch offline lesen zu können. Dies ist sehr sinnvoll, da zuvor nur ein paar Mails im Cache waren und man stets eine Internetverbindung gebraucht hat.

Mail hat sicher sinnvolle Verbesserungen erhalten, aber der Benutzer „leidet“ hier etwas während der Umgewöhnungsphase. Der Übergang von Textoptionen zu Piktogrammen ist ungewohnt, aber sieht dafür immerhin sehr gut aus.

Google Music hat natürlich auch ein Update bekommen. Da die Beta Phase des gleichnamigen Dienstes in den USA jetzt beendet wurde, wurde die App natürlich komplett auf das Streaming von seinem Google Account ausgelegt. Nutzer außerhalb der USA können theoretisch nicht streamen, jedoch kann man in unserem Artikel nachlesen, wie man auch außerhalb der USA Music nutzen kann.Die Galerie wurde auch einer kompletten Neugestaltung unterzogen. Die mit Android 2.x eingeführte 3D Gallerie wurde komplett entfernt und durch Design, welches an Kacheln beziehungsweise Windows Phone 7 erinnert, ersetzt. Bilderordner werden genau so dargestellt wie die eigentlichen Bilder (siehe Screenshot). Das ganze sieht sehr gut aus und man hat sich in kürzester Zeit an die Umgestaltung gewöhnt. Die Teilen-Funktion von Bildern wurde ebenfalls neu gemacht und vereinfacht.

Natürlich kann auch auf dem Gerät gespeicherte Musik abgespielt werden. Dies funktioniert natürlich problemlos und wurde neben dem neuen Design nicht großartig verändert.

Video Review (Drei Teilig)

Gesamteindruck

Ich hatte hohe Erwartungen an das Samsung Galaxy Nexus und ich muss sagen, dass sie nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden! Bisher hatten wir kein Android in den Händen, welches die Animationen so flüssig wie geschmolzene Butter abspielt und dabei voll Multitasking fähig ist. Der Arbeitsspeicher scheint nie vollkommen gefüllt zu werden und selbst wenn eine App nicht geöffnet ist, wird sie fast ohne Verzögerung gestartet. Das Galaxy Nexus ist mit Sicherheit das momentan beste Android Smartphone auf dem Markt und kann selbst dem iPhone 4S Paroli bieten. Denn erstmals kann Android nicht nur mit „Vorsprung durch Technik“ punkten – Android 4.0 ist endlich eine so ausgereifte Version, dass man nun auch als Android Nutzer stolz sagen kann „Das Beste oder nichts“.

Solltet ihr Fragen zu Software, Programmen oder Bugs haben, schreibt einfach ein Kommentar. Wir werden die Antwort nachreichen.

Nachtrag

In diesen Bereich kommen alle Updates von Fragen zu dem Galaxy Nexus.

SMS App

Die SMS Funktion wurde sehr schön gestaltet, bietet aber keine besonderen Funktionen, SMS eben. Auf dem Screenshot ist auch einer der neu gestalteten Android Smileys zu sehen, welche sich zum Beispiel auch in Google Talk wiederfinden.

Navigation / GPS

Die Navigations-Funktion ist noch die Gewohnte. Die Geschwindigkeit der App und der GPS-Lokalisierung ist aber sehr hoch. Vor allem im Vergleich zu meinem letzten Handy, dem Samsung Galaxy S, ist die Navigation wesentlich schneller geworden. Wenn GPS generell aktiviert ist, hat das Handy innerhalb von Sekunden den genauen Standort und fängt sofort mit der Navigation an. Auch wenn man anders fährt als es das Navi vorgibt, passt es sich innerhalb von Sekunden an. Dies bin ich vom Samsung Galaxy S definitiv nicht gewohnt – hier brauchte es teilweise Minuten um die aktuelle Position zu finden.

Akku-Laufzeit

Heute war der erste Tag, an dem ich das Galaxy Nexus komplett ohne Ladekabel getestet habe. Das Handy hält bis jetzt etwas über 12 Stunden durch, ist inzwischen aber auch fast leer. Ich habe das Handy bis auf eine 3-Stündige Pause die ganze Zeit in der Hand gehabt und alle möglichen Funktionen getestet. Ich denke bei normaler Nutzung wird der Akku noch etwas länger halten und bin daher mit der Akkulaufzeit recht zufrieden. Länger könnte es natürlich immer sein, aber das ist ein generelles Problem aller Smartphones.

Laut der eigenen Statistik sind fast 50% des Akkuverbrauches heute allein auf den Bildschirm zurückzuführen. An zweiter Stelle steht das Android OS, mit einem Anteil von 23%.

Die Akkuladezeit beträgt mit dem mitgelieferten Ladekabels 2 Stunden. Dabei war das Handy eingeschaltet, hatte WLAN aktiviert und es wurde ein paar Mal Google Talk benutzt.

Dateiübertragung: Galaxy Nexus an einen Windows PC anschließen

Dem Galaxy Nexus fehlt das Protokoll, um vom Computern als Massenspeicher erkannt zu werden (wie zum Beispiel ein USB Stick). Dies ist aufgrund des nicht getrennten Speichers zwischen Apps und Daten der Fall. Als Alternative bietet das Nexus die Protokolle MTP (Mediengerät, zum Beispiel manche MP3 Player) und PTP (Kamera) an.

Dies hat natürlich einigen Nutzern Kopfzerbrechen bereitet, was natürlich sehr verständlich ist. Ich habe heute das MTP Protokoll an einem Windows 7 PC ausprobiert: Es funktioniert fast als wäre es ein USB Stick. Man kann jede Datei wie gewohnt mit dem Explorer übertragen, jedoch gibt es bei Nicht-Mediendateien eine Warnung, dass das Gerät sie vielleicht nicht abspielen kann. Mit Linux habe ich es auf die schnelle noch nicht hinbekommen, für Apple bietet Google eine eigene Software unter http://www.android.com/filetransfer/ an.

Galaxy Nexus wurde erkannt: Man öffne es mit dem Windows Explorer
Man fügt seine Dateien ganz normal auf das Telefon. Auch Ordner erstellen etc ist möglich
Vom Computer getrennt sieht man: Die Dateien sind wohlbehalten auf das Handy gelangt

 

Bericht: Neue MacBook Airs inklusive 15″-Variante für 1. Quartal 2012 erwartet

Die Konkurrenten haben die Ultrabooks erst vor kurzem für sich entdeckt und brachten in den letzten Monaten zahlreiche Modelle auf den Markt. Dennoch kann Apple mit der aktuellen MacBook Air-Serie immer noch ihre Markanteile verteidigen und setzt mit einem niedrigen Preis sowieso einer guten Performance die Messlatte sehr hoch. Im Vergleich zum MacBook Air konnte bisher kein Ultrabook ähnliche Erfolge erzielen und die gelieferte Qualität entspricht nicht dem gesetzten Standard von Apple. Aus diesem Grund wird das Unternehmen im nächsten Jahr weiter an ihrer Serie arbeiten und der Konkurrenz keine Möglichkeit bieten den Verlust aufzuholen.

Laut den neusten Berichten des taiwanesischen Branchendienstes DigiTimes wird der Konzern aus Cupertino bereits Anfang nächsten Jahres ihre komplette MacBook Air-Serie überarbeiten. Zusätzlich soll eine neue 15-Zoll-Variante vorgestellt werden, welche den bisherigen Vorsprung weiter ausbauen wird. Neben einer neuen Bildschirmdiagonalen wird vermutlich der Ivy-Bridge Prozessor von Intel seinen Platz in den kommenden MacBook Air-Modellen finden. Mit Hilfe dieses Prozessors wird die Grafikleistung deutlich verbessert und die Programmierschnittstelle OpenCL in Zukunft unterstützt. Außerdem wird der neue 22-nm-Prozessor die Batterielaufzeit deutlich erhöhen und den neuen Modellen die nötige Leistung liefern.

Laut Digitimes ist aus Zulieferer-Quellen mittlerweile zu erfahren, dass die Testproduktion der kommenden Geräte inzwischen angelaufen sei und die Vorstellung im ersten Quartal 2012 stattfinden soll. Eine solche Einführungen würde auch in den traditionellen Update-Zyklus von Apple passen, denn dieser ist laut dem Einkaufsratgeber von Macrumors auf 312 Tage gesetzt und würde damit auf den Mai 2012 fallen. Bis dahin rechnet der Branchendienst mit Preisnachlässen von bis zu 150 US-Dollar auf die aktuellen Apple-Laptops.

Jegliche Auswirkungen auf die MacBook Pro-Linie sind derzeit noch unbekannt. Apple könnte beide Serien mittelfristig zusammenführen oder das MacBook Pro weiterhin als High-End Lösung anbieten, jedoch mit einem ebenfalls verschlankten Gehäuse.

via Schimanke

iPad 3: Display mit neuartiger Technologie und Retina-Auflösung?

Die Gerüchteküche war sich schon seit längerem einig – in naher Zukunft wird Apple ihr Tablet mit einem hochauflösenden IPS-Display ausstatten. Die letzten Spekulationen waren der Meinung, dass sich der Formfaktor des Gerätes verändern wird und eine leichte Verdickung aufgrund der neuen Hintergrundbeleuchtung zu sehen sein wird.

Wie gewohnt melden sich auch die Analysten zu Wort und geben ihren Senf dazu. Vor kurzem wurde ein Bericht von dem Analysten Peter Misek veröffentlicht, welcher in Frage stellt ob Apple weiterhin auf die IPS-Technologie setzen wird. Denn laut den Behauptungen von Misek soll der Konzern aus Cupertino einen Betrag zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde US-Dollar in neue Maschinen investiert haben, welche dem Display-Hersteller Sharp neue Möglichkeiten bieten sollen. Mit Hilfe dieser Werkzeuge soll der Apple-Zulieferer eine neue Technik verwenden können, um das zukünftige Display dünner und energiesparender zu entwickeln.

Außerdem soll durch die zusätzliche Modifizierung der IGZO (Indium Gallium Zink Oxid) Technologie die Pixeldichte von 330 dpi erreicht werden. Mit diesem Wert würde Apple die Retina-Qualität erreichen und könnte damit einen neuen Standard setzen. Beide Technologien zusammen könnten die nächste Generation des iPads wieder dünner werden lassen und trotzdem ein Retina-Display beinhalten, sowie eine bessere Akkulaufzeit ermöglichen.

Die meisten Aussagen von Analysten bewahrheiten sich im Endeffekt leider nicht, dennoch wäre ein solcher Technologiewechsel eine logische Schlussfolgerung damit Apple ihr Gerät weiter verbessern kann. Nichtsdestotrotz können wir solchen Berichten nicht 100-prozentig vertrauen und sollten unsere Erwartungen nicht zu hoch ansetzen.

via Schimanke.com