Bundeskartellamt: United Internet darf Drillisch übernehmen

Die geplant Fusion von 1&1 und Drillisch hat eine weitere Hürde genommen. Das Bundeskartellamt hatte den Deal geprüft und sieht derzeit keine Probleme, wenn United Internet (das Mutterunternehmen von 1&1) Drillisch übernimmt.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, sagt dazu: Der Mobilfunkmarkt wird von den drei großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica bestimmt. Drillisch kann sich hier gemeinsam mit United Internet zu einem belebenden Element entwickeln. Der Zusammenschluss begegnet vor diesem Hintergrund keinen wettbewerblichen Bedenken.

Insgesamt geht das Bundeskartellamt also davon aus, dass mit dem Zusammenschluss bzw. der Übernahme der Wettbewerb im Mobilfunk-Markt wieder gestärkt wird. Durch die Fusion von Eplus und O2 war die Zahl der großen Netzbetreiber auf drei geschrumpft. Nun könnte ein vierter größerer Anbieter dazu kommen, auch wenn die Kundenzahlen von Drillisch und 1&1 zusammengenommen noch deutlich hinter denen von Telekom, Vodafone und O2/Eplus zurück liegen. Beide Unternehmen zusammen kommen auf etwa 14,3 Millionen Kunden. Die Telekom und auch O2 haben dagegen mehr als 40 Millionen Kunden uund auch Vodafone kommt immerhin auf über 30 Millionen Kunden im Mobilfunk-Bereich. Auf Augenhöhe ist das neue Unternehmen damit auch nach der Fusion nicht – die Basis gegenüber den anderen Netzbetreibern sieht aber auf jeden Fall besser aus.

Welche Auswirkungen die Fusion haben wird, haben wir hier zusammen gefasst.

Über Drillisch

Die Drillisch AG ist mit 3,62 Mio. Mobilfunkkunden (Stand: 31.03.2017) einer der großen netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Der Konzern bietet ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste. Im Premiumsegment konzentriert sich das Unternehmen dabei auf seine Marke smartmobil.de (mit Fußballprofi Lukas Podolski als Werbegesicht) sowie auf die Marke yourfone, unter der Drillisch mehr als 200 Ladengeschäfte in den Top-Lagen deutscher Innenstädte betreibt. Darüber hinaus zählen viele weitere erfolgreiche Mobilfunkmarken zum Portfolio der Drillisch AG, darunter simply, sim.de, McSim, helloMobil, WinSim und discoTEL.

Über 1&1 Telecommunication

Die 1&1 Telecommunication SE ist mit 8,7 Mio. Kundenverträgen (Stand: 31.12.2016) ein führender DSL- und Mobilfunkanbieter in Deutschland. Als 100%ige Tochtergesellschaft der börsennotierten United Internet AG bietet sie DSL-Komplettpakete mit attraktiven Mehrwertdiensten und Mobilfunk-Flatrates im D- und E-Netz an.

Die Fusion von 1&1 und Drillisch – was ändert sich für die Kunden?

Die Übernahme von Drillisch durch 1&1 hat im Mobilfunk-Bereich für einige Bewegung gesorgt und es sieht so aus, als würden diese Pläne weiter voran getrieben. Ziel ist es, den viertgrößten Mobilfunk-Betreiber auf dem deutschen Markt zu schaffen.

„Mit dem Zusammenschluss von 1&1 Telecommunication und Drillisch formen wir einen leistungsfähigen Telekommunikations-Komplettanbieter unter dem Dach von United Internet. 1&1 verfügt über eine starke Marke, einen riesigen Kundenstamm und enorme Vertriebskraft. Drillisch ist ein schnell wachsender Mobilfunkanbieter mit einem attraktiven Produktportfolio. Gemeinsam können wir unseren Kunden künftig die komplette Produktpalette auf Basis heutiger und künftiger Netztechnologien aus einer Hand bieten: Highspeed DSL, mobiles Internet und passende Services“, sagt Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender von United Internet.

Was ändert sich für Kunden von Drillisch und 1&1?

Prinzipiell sollte man den Zeithorizont für die Zusammenschluss der beiden Marken beachten. Die rechtliche Klärung und die Verträge zur Übernahme werden wahrscheinlich recht schnell abgwickelt sein. Einige Magazine schreiben als Zeitraum für diese erste Stufe des Zusammenschlusses eventuell schon bis Ende 2017.

Der inhaltliche Zusammenschluss wird aber wahrscheinlich noch einige Zeit länger dauern. Wer derzeit also Kunde bei einem Unternehmen oder eine Marke von Drillisch oder 1&1 ist, hat zumindest in den nächsten Monaten und wohl auch im nächsten Jahr noch relativ wenig zu beachten. In dieser Zeit dürfte sich noch wenig ändern.

Wie es danach weiter geht, ist aber noch nicht sicher. Nimmt man die Erfahrungen aus de Fusion von Eplus und O2, kann man aber durchaus erwarten, dass die große Markenfülle, die es derzeit bei Drillisch gibt (Smartmobil, WinSIM, Maxxim, Hellomobil, Simply, DeutschlandSIM usw.) wahrscheinlich zusammen gestrichen wird. Das könnte also bedeuten, dass vor allem Kunden bei den kleineren Marken zukünftig in andere Tarife und Anbieter übernommen werden. Es bleibt zu hoffen, dass solche Übernahmen dann besser laufen werden als die Übernahme beispielsweise von Simyo durch Blau.de. Insgesamt wird man sich bei einem Zusammenschluss sicher sehr genau anschauen, welche Marken die gleiche Ausrichtung haben und diese dann möglicherweise zusammenschließen.

Sinkende Preise wird es durch die Fusion im Übrigen wohl nicht geben. Sowohl Drillisch als auch 1&1 treten auch jetzt bereits mit sehr knapp kalkulierten Preisen auf und damit bleibt wohl auch nach der Fusion von 1&1 und Drillisch kaum die Möglichkeit, noch größere Preissenkungen durchzusetzen. Allerdings wird man die aggressiven Preise wohl auch nach der Übernahmen behalten – es wird also auch keine Preissteigerungen in diesem Bereich geben.

Technisch gesehen ist die Fusion der beiden Marken auf jeden Fall deutlich einfacher als es beim Zusammenschluss von O2 und Eplus der Fall war. Weder Drillisch noch 1&1 betreiben ein eigenes Netz, so dass die aufwändige Integration von Netzkomponenten weitgehend entfällt. Man muss also in erster Linie die Backend-Prozesse beim Kundenservice und die Kundenverwaltung synchronisieren. Das sollte nicht nur schneller gehen als bei O2, sondern auch mit weniger Schwierigkeiten verbunden sein.

Neue Tarife und neue Angebote?

Aufgrund der Marktmacht des neuen Anbieters mit den vereinigten Kunden von Drillisch und 1&1 könnte es durchaus möglich sein, dass die Verhandlungsposition gegenüber den großen Netzbetreibern besser wird und man dann eventuell doch bessere Konditionen aushandeln kann. Ob diese dann auch an die Kunden weiter gegeben werden, ist aber noch unsicher.

Insgesamt sollte man sich als Kunde einer Drillisch Markt oder auch bei 1&1 derzeit noch nicht sehr viele Gedanken machen. Innerhalb der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten werden die Auswirkungen noch nicht wirklich spürbar sein und falls doch gibt es bei größeren Änderungen (Preiserhöhungen, Umstellung auf einen neuen Anbieter) in der Regel ein Sonderkündigungsrecht.

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Paukenschlag im Mobilfunk: United Internet und Drillisch fusionieren

Der Mobilfunk-Markt bleibt in Bewegung. Nach der Fusion von O2 und Eplus soll nun ein weiterer großer Betreiber entstehen. Dazu wollen United Internet (1&1) und Drillisch die eigenen Marken zusammen legen und es soll ein neuer vierter Mobilfunk-Konzern entstehen, der Telekom, Vodafone und O2/Eplus Konkurrenz machen soll.

Die Einbringung der 1&1 Telecommunication in Drillisch bietet sowohl für United Internet als auch für die Drillisch-Aktionäre weitreichende Synergien und Wachstumschancen. Die von den Unternehmen gemeinsam ermittelten Synergien werden auf Ebene des kombinierten Geschäfts von 2018 an entstehen. Schon im Jahr 2020 wird mit jährlich ca. 150 Millionen Euro gerechnet. Bis 2025 sollen die Synergien dann auf jährlich ca. 250 Millionen Euro ansteigen. Die Synergien resultieren insbesondere aus einem gemeinsamen Hardware- und Vorleistungseinkauf, einer effizienteren Nutzung der Drillisch zur Verfügung stehenden Netzkapazitäten, einem Ausbau des 1&1-Produktportfolios durch Zukunftstechnologien und einer breiteren Produktpalette für die Drillisch-Ladengeschäfte. Diesen Synergien stehen einmalige Implementierungskosten in Höhe von ca. 50 Millionen Euro auf Ebene des kombinierten Unternehmens gegenüber.

„Mit dem Zusammenschluss von 1&1 Telecommunication und Drillisch formen wir einen leistungsfähigen Telekommunikations-Komplettanbieter unter dem Dach von United Internet. 1&1 verfügt über eine starke Marke, einen riesigen Kundenstamm und enorme Vertriebskraft. Drillisch ist ein schnell wachsender Mobilfunkanbieter mit einem attraktiven Produktportfolio. Gemeinsam können wir unseren Kunden künftig die komplette Produktpalette auf Basis heutiger und künftiger Netztechnologien aus einer Hand bieten: Highspeed DSL, mobiles Internet und passende Services“, sagt Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender von United Internet.

Der Zusammenschluss von 1&1 Telecommunication und Drillisch soll in zwei Schritten vollzogen werden. Zuerst soll die Beteiligung von United Internet an Drillisch von derzeit etwa 20 auch ca. 30 Prozent erhöht werden. Danach soll in einem zweiten Schritt über eine weitere Kapitalerhöhung auf mehr als 90 Porzent steigen.

Als Alternative für kurzfristig orientierte Anleger wird United Internet gegenüber den Aktionären von Drillisch ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot abgeben, das auf den Erwerb aller von diesen gehaltenen Drillisch-Aktien gerichtet ist („das Übernahmeangebot“). Einen entsprechenden Beschluss hat United Internet heute gefasst. Drillisch-Aktionäre erhalten damit die Wahl: Sie können entweder in der Drillisch-Aktie investiert bleiben und von den erheblichen Wachstums- und Synergiepotenzialen der Transaktion profitieren oder ihre auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien zu einem Preis von 50,00 Euro je Aktie andienen. Dies sind 8,2 Prozent mehr als der volumengewichtete Dreimonats-Durchschnittskurs der Drillisch-Aktie zum Schlusskurs des Stichtags 11. Mai 2017 (46,20 Euro).

Sollen die Pläne so umgesetzt werden könnte es bei den vielen Marken in der Drillisch Unternehmensgruppe zu deutlichen Veränderungen kommen. Derzeit nutzt das Unternehmen eine ganze Reihe von verschiedenen Marken. Diese könnten – wie beim Zusammenschluss von O2 und Eplus – im Zuge einer Fusion deutlich reduziert werden. Bisher gibt es aber noch keine inhaltlichen Ankündigungen zur Fusion, das wird dann wohl in den nächtsen Jahren folgen.

1GB Datensnack für WinSIM, Smartmobil, Simply und Co.

Drillisch führt für die eigenen Marken eine kleine Neuerung ein. Wie auch bei den originalen O2 Tarifen gibt es für die Kunden aller Drillisch Marken ab sofort die Möglichkeit, einen Datensnack zu buchen, wenn das monatliche Volumen aufgebraucht ist. Dabei stehen einmal im Monat 1GB zusätzliches Datenvolumen für 4.99 Euro bereit. Der Speed des Datenvolumens beträgt dabei  50Mbit/s – das ist der maximale Wert bei den meisten Drillisch Tarifen.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Die Mobilfunktarife von Drillisch beinhalten bereits von Haus aus üppiges Datenvolumen für rasanten LTE-Surfspaß mit bis zu 50 MBit/s. Doch manchmal darf es eben gern noch etwas mehr sein. Für alle, die spontan weiteren LTE-Turbo benötigen, ermöglicht Drillisch ab sofort bei allen Marken die optionale Zubuchung eines Data-Snacks. Datenhunger stillen mit dem Data-Snack: Ist das Inklusivvolumen und auch das durch die Datenautomatik zusätzlich bereitgestellte Datenvolumen aufgebraucht, muss mit Highspeed-Surfen noch lange nicht Schluss sein. Der praktische und komfortable Data-Snack kann ganz einfach einmal im Monat via SMS gebucht werden. Für nur 4,99 Euro steht damit im laufenden Monat 1 GB LTE-Volumen extra zur Verfügung.

Anders als bei anderen Anbietern kann dieser Datensnack aber nur einmal pro Monat gebucht werden. Mehr als 1GB Datenvolumen gibt es also nicht über die neue Option. Dazu gibt es noch eine weitere Voraussetzung: die Datenautomatik muss im Tarif aktiv sein und die Buchung ist auch erst möglich, wenn die Datenautomatik drei mal genutzt wurde. Daher fallen für diese neue Option an sich noch mehr kosten als die genannten 4.99 Euro an:

  • 3 mal 2 Euro für die Buchung von jeweils 100MB Volumen über die Datenautomatik
  • 4.99 Euro für die Buchung von 1GB Datenvolumen über den neuen Datensnack

Insgesamt zahlt man so also für 1,3GB Datenvolumen immerhin 10.99 Euro. Das ist in manchen Tarifen von Drillisch Discountern mehr als eine Verdoppelung der monatlichen Grundgebühr. Während die 4.99 Euro für 1GB Datenvolumen an sich günstig sind, wird der Datensnack durch die Koppelung an die Datenautomatik deutlich teurer.

Die Buchung des Datensnack erfolgt dabei bei allen Drillisch Unternehmen auf die identische Weise per SMS. Drillisch schreibt zu der Vorgehensweise bei der Buchung:

Und so funktioniert es: Hat man das im Rahmen der Datenautomatik bereitgestellte Extra-Volumen ausgeschöpft, wird man automatisch per SMS darüber informiert, dass die Surfgeschwindigkeit für den Rest des Monats reduziert wird. Möchte man weiter mit LTE-Speed über die Datenautobahn brettern, sendet man einfach eine SMS mit dem Kennwort „Snack1GB“ an die in der Benachrichtigungs-SMS genannte Kurzwahl. Nach erfolgreicher Buchung steht dann für den restlichen Monat 1 GB zusätzliches Datenvolumen in LTE-Geschwindigkeit zur Verfügung

Insgesamt gibt es damit auch bei den Drillisch Marken die Möglichkeit, Datenvolumen in größerem Umfang hinzu zu buchen. Bisher stand hier nur die Datenautomatik mit vergleichsweise geringen 300MB zur Verfügung. Nun gibt es auch den Datensnack mit 1GB bzw 1,3GB Datenvolumen – allerdings muss man dafür auch die Datenautomatik nutzen und das könnte für viele Nutzer ein Grund sein, doch lieber auf den neuen Snack zu verzichten und stattdessen darauf zu warten, dass der nächste Abrechnungszeitraum beginnt.

Folgende Marken fallen unter die Neuerung (wenn die genannten Bedingungen erfüllt sind):

  • Smartmobil
  • sim.de,
  • DeutschlandSIM,
  • PremiumSIM,
  • winSIM,
  • simply,
  • maXXim,
  • helloMobil,
  • McSIM,
  • eteleon

BILDconnect Allnet Flat – Preise auf 9.95 und 12.95 Euro gesenkt

BILDconnect ist die neue Allnetflat-Marke der Bild-Zeitung und bietet seit einigen Wochen in Zusammenarbeit mit Drillisch Allnet Flatrates mit LTE im Netz von O2 an. Als Besonderheit gibt es dabei in diesem Fall KEIN Datenautomatik. Stattdessen bietet die Flatrates ein EU-Paket mit 100 Einheiten aus dem EU-Ausland nach Deutschland und im Aufenthaltsland sowie 100 MB Internet und kostenlosen Zugriff auf die BILDplus-Inhalte, die normalerweise hinter eine Bezahlschranke liegen.

Im November (bis zum 5. Dezember 2016) hat BILD die Tarife nochmals etwas abgesenkt:

  • der monatliche Grundpreis der LTE 2000 Flat sinkt von 12.95 Euro auf 9.95 Euro
  • der monatliche Grundpreis der LTE 3000 Flat sinkt von 19.95 Euro auf 12.95 Euro
  • die Aktivierungsgebühr wurde in beiden Tarifen auf 9.95 Euro (war 29.95 Euro) abgesenkt.

Damit liegt BILDconnect aktionsweise preislich auf einer Linie mit den anderen Drillisch Discountern wie Smartmobil oder Simply. Die günstigen Preise gibt es allerdings nur, wenn man sich für die BILDconnet Tarife mit 24 Monaten Vertragslaufzeit entscheidet. Man muss also eine längerfristige Vertragsbindung eingehen, wenn man diese Sonderaktion nutzen will. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Flatrates ohne Laufzeit zu bekommen. Dann können die Allnetflat von BILDconnect jeweils monatlich gekündigt werden.  In diesem Fall steigt der Preis allerdings an: auf 12.95 Euro monatlich für die Flat 2.000 und auf 14.95 Euro pro Monat bei der Flat 3.000.

BILDconnect selbst schreibt zu den weiteren Bedingungen der Sonderaktion:

Beide Allnet-Flatrates von BILDconnect enthalten eine Telefonie- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze. Für das richtige Surfvergnügen sorgt superschnelles LTE mit bis zu 50 MBit/s. Ganz nach dem Motto von BILDconnect bietet die „kleinere“ der beiden Allnet-Flatrates noch mehr Volumen für alle! Statt 1,5 GB sind ab sofort volle 2 GB LTE-Highspeed-Volumen enthalten.

Datenvolumen rauf – Preis runter: Die Einsteiger-Flatrate „FLAT 2000 LTE“ bietet mehr denn je und das zu einem noch günstigeren Preis. Denn aktionsweise ist der Rundum-Sorglos-Tarif auf nur noch 9,95 Euro pro Monat reduziert – ein Sparvorteil von 23 % gegenüber dem regulären Preis von 12,95 Euro. Wer flexibel bleiben möchte, zahlt für die Variante mit kurzer Laufzeit statt bisher 14,95 Euro bei Bestellung im Aktionszeitraum nur noch 12,95 Euro monatlich. Alle Aktionspreise gelten über die gesamte Laufzeit.

Im Vergleich zu den anderen Drillisch Discountern unterscheidet sich BILDconnect vor allem durch die weiteren Optionen, die es zu den Handy Flatrates dazu gibt. Im Preis enthalten ist die EU Roaming Option und das BILDplus Abo, mit dem man die kostenflichtigen BILDplus Inhalte lesen kann, ohne zusätzlich dafür bezahlen zu müssen. Das gibt es so bei den anderen O2 Anbietern nicht. Allerdings sind diese Vorteile natürlich nur dann von Interesse, wenn man sie auch nutzen kann. Wer ohnehin BILDplus nicht lesen möchte und sich auch kaum im EU Ausland aufhält, hat von diesen besonderen Zusatz-Optionen nichts und ist daher auch mit anderen Drillisch-Angeboten gut versorgt.

Ein Punkt ist aber auf jeden Fall vor Vorteil: Das Datenvolumen kann manuell aufgestockt werden. Das O2 Datenreset gilt auch für BILDconnect. Das Unternehmen schreibt dazu:

Sollte selbst das aufgestockte Datenvolumen einmal vor Ablauf des Monats aufgebraucht sein, kann der LTE-Datenzähler dank der praktischen Data-Reset-Funktion von BILDconnect für nur 6 Euro wieder zurückgesetzt und mit vollem Highspeed weiter gesurft werden.

Damit hat man selbst die volle Kontrolle und es gibt keine Datenautomatik, die automatisch Volumen nachbucht, auch wenn man es gar nicht möchte.

PremiumSIM – Allnet Flat mit 3GB Volumen für 9.99 Euro monatlich

PremiumSIM ist einer der eher wenig bekannten Drillisch Discounter. Das könnte sich nun aber ändern, denn innerhalb der Unternehmensgruppe hat die Marke neue Allnetflat spendiert bekommen, die preislich sogar noch unter den ohnehin schon günstigen Angeboten der anderen Marken bei Drillisch liegen.

Statt der bisherigen PremiumSIM Allnet Flatrates stehen nun zwei neue Tarife zur Auswahl:

  • PremiumSIM LTE 2000 M mit kostenlosen Gesprächen und SMS und 2GB Datenvolumen für 7.99 Euro monatlich
  • PremiumSIM LTE 3000 M mit kostenlosen Gesprächen und SMS und 3GB Datenvolumen für 9.99 Euro monatlich

In allen beiden Allnet Flat sind Gespräche und SMS kostenlos, dazu sind die Tarife monatlich kündbar und es gibt eine EU Flat mit 1GB Datenvolumen und kostenfreien Gespräche aus  der EU nach Deutschland.

Diese Kombination aus Allnet- und Datenflatrate findet man auch bei anderen Drillisch Discounter, aber dann sind oft die monatlichen Kosten höher oder es gibt eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. So gibt es die 3GB Flat in dieser Form auch bei Smartmobil. Allerdings zahlt man dort 11.99 Euro für die gleiche Flatrate und hat dazu eine lange Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Bei WinSIM kostet die 2GB Flat zwar nur 6.99 Euro, dafür gibt es dort aber auch eine lange Laufzeit von 24 Monaten und keine EU Optionen.

PremiumSIM macht den eigenen Marken bei Drillisch mit den neuen Angeboten also kräftig Konkurrenz und gerade Smartmobil dürfte darunter zu leider haben, dass es mittlerweile im eigenen Haus preiswertere Angebote gibt. Die Kunden dürfte es aber freuen – billigere Preise sind nie verkehrt.

Einen Nachteil gibt es aber: Auch PremiumSIM setzt auf eine Zwangsdatenautomatik, die fester Tarifbestandteil ist und nicht deaktiviert werden kann. Das Unternehmen schreibt dazu:

  • Nach Verbrauch des monatlichen Inklusiv-Volumens wird automatisch bis zu 3x pro Monat 100 MB zusätzliches Datenvolumen für jeweils nur 2 € bereitgestellt.
  • Bei jeder Erweiterung wird eine automatische SMS-Benachrichtigung versendet.
  • Die Datenautomatik ist fester Tarifbestandteil.

 

 

UPDATE 3: Drillisch-Webseiten wieder erreichbar: Smartmobil.de, Winsim.de, discotel.de, Simply usw. nicht erreichbar

UPDATE 3: Seit gestern Mittag sind alle Webseiten wieder komplett erreichbar. Leider gibt es keine Infos, woran genau der Ausfall gelegen hat.

UPDATE 2: Nachdem heute Morgen die Webseiten wieder erreichbar waren, sind sie nun wieder alle weg. Nach wie vor keine Nachricht von Drillisch dazu.

UPDATE: Mittlerweile sind alle Webseiten wieder erreichbar und auch die Apps der Marken gehen wieder.

Drillisch-Webseiten down: Smartmobil.de, Winsim.de, discotel.de, Simply usw. nicht erreichbar – Es sieht nach einem gravierenden Problem bei Drillisch aus, denn sowohl die Webseite des Unternehmens selbst als auch die wichtigsten Marken sind derzeit nicht erreichbar. Betroffen sind nach einem schnellen Check:

  • Smartmobil.de,
  • Winsim.de,
  • discotel.de,
  • Simply.de
  • Maxxim.de
  • Hellomobil.de

Bisher gibt es leider noch keine Meldung, was genau die Hintergründe sind und ob es an einem technischen Defekt liegt oder eventuell auch ein DDOS Angriff von außen vorliegt.

Problematisch ist vor allem, das auch bestimmte Systemprozesse (beispielsweise die Registrierung von Simkarten) nicht mehr funktionieren, da sie über die Webseite abgewickelt werden.

Nutzern und Kunden kann man derzeit nur Geduld empfehlen. Es ist bisher leider auch noch nicht bekannt, wie lange die Störung dauern wird.

Hellomobil – Tarifaktionen mit LTE Tarifen ab 7.77 Euro monatlich

Im Jahr 2015 überraschten die Drillisch-Marken mit äußerst günstigen Tarifangeboten. Nahezu jeden Monat veröffentlichten die Discounter neue Aktionen. Das Jahr ist noch frisch und schon jetzt können sich Kunden über weitere Aktionen freuen. Ab Dienstag, den 02. Februar, hält der Mobilfunk-Dsicounter helloMobil zwei Angebote bereit. Bis Dienstag, den 16. Februar, kann der All-in + LTE-Tarif günstig erworben werden. Falls der Wunsch nach einem umfangreicheren Tarif besteht, bietet der LTE M-Tarif eine gute Alternative.

Sowohl der All-in + LTE- als auch der LTE M-Tarif enthalten eine Internetflatrate mit einem dazugehörigen Datenvolumen. Sobald das Datenvolumen verbraucht ist, wird die Datenautomatik aktiviert. Das bedeutet, dass für 2 Euro jeweils 100 Megabyte zusätzliches Datenvolumen bereitgestellt wird. Dieser Vorgang kann bis zu dreimal pro Monat genutzt werden. Bedauerlicherweise ist die Datenautomatik fester Bestandteil des Tarifs und kann daher nicht gekündigt werden. Ist jegliches Datenvolumen aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit auf 16 kbit/s gedrosselt.

Der All-in + LTE-Tarif

Das Tarifpaket ist mit 250 freien Gesprächsminuten in alle deutschen Netze ausgestattet. Für jede weitere Minute fällt eine Gebühr von jeweils 15 Cent an. Zudem sind insgesamt 250 Kurzmitteilungen inklusive. Ab der 251. SMS muss eine Gebühr von jeweils 15 Cent gezahlt werden. Die Nutzung des Internets ist ebenfalls möglich. Hierbei kann ein Datenvolumen von 500 Megabyte verbraucht werden. Innerhalb des Datenkontingents ist eine maximale Geschwindigkeit von 21,1 Mbit/s möglich.

Der Vertrag ist flexibel gestaltet und kann somit jeden Monat gekündigt werden. Die einmalige Anschlussgebühr beträgt 29,99 Euro. Wird der Tarif bis zum 16. Februar bestellt, liegt die monatliche Grundgebühr bei 7,77 Euro.

Zusammenfassend:

  • 250 Freiminuten
  • 250 Frei-SMS
  • 500 Megabyte Internetflatrate (O2-Netz)
  • 29,99 Euro einmalige Anschlussgebühr
  • 7,77 Euro monatliche Grundgebühr
  • 1 Monate Vertragslaufzeit

Der LTE M-Tarif

Ist der All-in + LTE-Tarif nicht ausreichend, sollte der LTE M-Tarif bestellt werden. Mit diesem kann sowohl eine Gesprächs- als auch eine SMS-Flatrate genutzt werden. Für das Internet steht ein Datenvolumen von insgesamt 2000 Megabyte zur Verfügung. Dabei kann eine maximale Geschwindigkeit von 50 Mbit/s erreicht werden.

Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei 1 Monat. Der Mobilfunk-Discounter erhebt eine einmalige Anschlussgebühr von 29,99 Euro. Die monatliche Grundgebühr beträgt 14,99 Euro.

Zusammenfassend:

  • Gesprächsflatrate
  • SMS-Flatrate
  • 2000 Megabyte Internetflatrate (O2-Netz)
  • 29,99 Euro einmalige Anschlussgebühr
  • 14,99 Euro monatliche Grundgebühr
  • 1 Monate Vertragslaufzeit

In den vergangenen Jahren erhielt das Netz von o2 lediglich durchschnittliche Bewertungen. Tester der diversen Fachzeitschriften kritisierten die Qualität und die Verfügbarkeit. Vor einem Jahr wurde E-Plus von Telefónica aufgekauft. Bereits seinem halben Jahr können O2- und E-Plus-Kunden das UMTS-Netz des jeweils anderen nutzen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Drillisch mit immer mehr Zwangs-Datenautomatik

Bei einigen Drillisch-Discountern gibt es seit gestern neue Tarife und neben einigen Änderungen bei den Leistungen fällt vor allem eines auf: alle neuen Tarife sind mit einer nicht deaktivieren Datenautomatik ausgerüstet. Damit wird automatisch bis zu 3 Mal im Monat 100MB Datenvolumen für jeweils 2 Euro nachgebucht ohne das der Kunde das verhindern könnte. Bisher kennt man diese Form der Zwangsautomatik nur von Yourfone, die bereits in allen Tarifen damit arbeiten.

Bei den gestern gestarteten neuen LTE mini Tarifen bei Maxxim und WinSIM ist diese Datenautomatik nun ebenfalls nicht mehr deaktivierbar. Den Unterschied erkennt man allerdings nur im Kleingedruckten. Bei der Beschreibung der Datenautomatik heißt es:  „Die Datenautomatik ist fester Tarifbestandteil.„. Damit ist gemeint, dass Kunden die Automatik nicht mehr kündigen können. Bei Tarifen mit deaktivierbarer Datenautomatik fehlt dieser Hinweis.

In der Praxis könnte so der monatliche Preis um mehr als 100 Prozent steigen. So kostet der Maxxim LTE mini S 4.99 Euro monatlich und bietet 500MB Datenvolumen. Wer dieses Volumen überschreitet zahlt für 100MB zusätzliche 2 Euro und das maximal 3 Mal pro Monat. So können Mehrkosten von 6 Euro monatlich entstehen, statt 4.99 Euro kostet der Tarif dann 10.99 Euro.

Als BASE 2014 die Datenautomatik eingeführt hat und diese zu Anfang nicht deaktivierbar war, gab es durchaus heftige Kritik und sogar eine Abmahnung durch die Verbraucherschutz-Zentrale. Mittlerweile ist es aber ruhig geworden und man findet kaum noch Widerspruch. Die Datenautomatik wird als Tarifbestandteil akzeptiert und die Neuerung der nicht mehr deaktivierbaren Datenautomatik dürfte den wenigsten Kunden auffallen. Dazu ist die Drillisch Datenautomatik etwas entschärft, denn es wird noch automatisch ein höherer Datentarif gebucht, wenn man zu viel Volumen verbraucht. Das scheint eher akzeptiert zu werden.

Eines hat sich aber geändert: die Drillisch Discounter sprechen bei den Tarifen mit einer Datenautomatik nicht mehr von einer Internet-Flatrate. Stattdessen wird nur noch das Datenvolumen erwähnt und auch noch der Begriff Volumen benutzt. Damit will man eventuellen Abmahnungen vorbeugen.

Ob sich diese Form der Datenautomatik durchsetzt wird sicher auch von den Kunden abhängen. Akzeptieren diese die neuen Tarife werden sich noch mehr Anbieter auf diese Form der kostenpflichtigen Tarifaufrüstung zurück greifen.

Drillisch baut Marken zur Aktiengesellschaft um

Drillisch baut Marken zur Aktiengesellschaft um – In der Drillisch Unternehmensgruppe hat man heute einige Änderungen bei der Drillisch Telecom und bei Yourfone bekannt gegeben. Beide Unternehmen werden zukünftig nicht mehr als GmbH weitergeführt sondern als Aktiengesellschaft, dazu lautet der Name der Drillisch Telecom zukünftig Drillisch Online AG. Die Geschäftsangaben ändern sich daher wie folgt:

  • yourfone AG,  Vorstand: Florian Jung, Dieter Pohlmann, Julian Valdenaire
  • Drillisch Online AG,  Vorstand: André Driesen, Alexander-Kim Hardt, Tobias Valdenaire

Bis auf den Namen und die Änderungen in den AGB bei den Bezeichnungen ändert sich zumindest vorläuftig für die Kunden nichts. Die bestehenden Tarife und Angebote werden so weitergeführt.

Die Drillisch Online AG betreut dabei die Marken Simply, hellomobil, McSIM und Phonex. Die Tarifstruktur ist dabei relativ einheitlich, lediglich bei Sonderaktionen unterscheiden sich die Marken.

Die neue YourfoneAG hat dagegen eine etwas bewegtere Geschichte. Das Unternehmen war ursprünglich als selbstständige Marke im Eplus Netz gestartet, im zuge der Fusion von Eplus und O2 aber an Drillisch verkauft worden. Die bis dahin bestehenden Eplus Tarife wurden durch O2 Tarife ersetzt. Auch die Business Tarife (eher ungewöhnlich im Discount Bereich) wurden gestrichen. Entsprechende Angebote findet man daher derzeit nur bei O2 direkt. Stattdessen wurde die Tarifpalette von Drillisch übernommen. Vor einigen Monaten wurden dann mehrere hundert Shops von BASE und Eplus an Yourfone übergeben sowie Netzkapazitäten verkauft. Auch das war eine Bedingung für den Zusammenschluss von O2 und Eplus. Drillisch charakterisiert daher die Stellung von Yourfone im Unternehmen wie folgt:

Innerhalb der Drillisch-Gruppe ist yourfone die Premium-Marke für den stationären Vertrieb, setzt aber zugleich auch auf attraktive online Angebote.

Der Start der neuen Shops ging allerdings nicht ganz reibungslos von Statten. Es gab einige Kritik von den Händlern selbst und die Handy-Miete, die anfangs kaum direkt kommuniziert wurde, verärgerte die Kunden. Mittlerweile scheint sich aber alles eingespielt zu haben.

Warum man sich für eine Aktiengesellschaft als neue Unternehmensform entschieden hat, wurde leider nicht mitgeteilt. Interessanterweise gibt es zu den Änderungen auch keine offizielle Pressemitteilung oder Nachrichten allgemein, die Neuigkeit wurde zumindest bisher lediglich an Unternehmenspartner verteilt. Allerdings kamen die Nachrichten auch erst nach Ende der Geschäftszeiten, durchaus denkbar, das morgen noch etwas nachgereicht wird.