Drohnen im Test – Stiftung Warentest sieht die DJI Mavic Mini vorn

Drohnen im Test – Stiftung Warentest sieht die DJI Mavic Mini vorn – Die Mavic Mini macht ihren Namen alle Ehre und ist nicht nur klein, sondern wiegt auch 249 Gramm. Das ist nicht nur leicht zu transportieren, sondern auch so leicht, dass die Drohne noch nicht unter die gesetzliche Kennzeichnungspflicht fällt. Die Stiftung Warentest hat sich das Modell aktuell angeschaut und kommt im Test der Drohne zu einem sehr positiven Fazit. Die Modelle sind vor allem für Einsteiger sehr gut geeignet und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Immerhin kostet die Drohne aktuell nur um die 400 Euro – das ist für ein DJI Gerät ein wirklich günstiger Preis.

Die Stiftung Warentest schreibt dabei als Fazit:

Die DJI Mavic Mini ist für Einsteiger aufgrund ihrer stabilen Flug­eigenschaften und exakten Steuerung absolut geeignet. Insbesondere gemessen an ihrem Preis von rund 400 Euro bietet sie eine gute Bild- und Video­qualität und eine ordentliche Auswahl an Auto­matik-Funk­tionen. Auch Ambitioniertere Drohnen-Piloten können ihren Spaß mit der Mavic Mini haben, wenn sie sie im agilen Sport­modus fliegen.

Abzüge gab es allerdings bei der Kamera. So bietet die Mavic-Mini Videos nur in 2,7K Qualität an und bei Fotos hatte die Kamera Probleme mit Überbelichtung, so dass die Bilder teilweise zu hell waren oder zu helle Stellen hatten. Die Coming-Home Funktion wurde auch positiv bewertet, da sie zuverlässig funktioniert hat – Piloten erleben das oft anders, vor allem in unübersichtlichen Gelände führt diese Funktion durchaus dazu, dass die Geräte in Bäumen landen.

Der letzte Test von Drohnen ist bei der Stiftung Warentest bereits aus dem Jahr 2017. Mittlerweile hat sich der Markt deutlich weiter entwickelt und es gibt viele neue Modelle und neue Techniken auf dem Markt. Daher sind die Ergebnisse von damals kaum noch aussagekräftig und daher ist es sehr schön zu sehen, dass auch aktuell Drohnen bei der Stiftung Warentest noch eine Rolle spielen.

DJI Drohnen Testsieger bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (12/2017) das Drohnen-Thema für sich entdeckt und die aktuellen Modelle auf dem Markt unter die Lupe genommen. Vom Flugverhalten über die Kamera bis zum Datenschutz wurde dabei alles getestet. Insgesamt kamen dabei 10 Drohnen zum Einsatz, der Funktionen und Möglichkeiten geprüft wurden. Schlecht schnitten dabei vor allem die Modelle ohne Navigationssystem ab. Diese sind nur schwer stabil in der Luft zu halten und müssen ständig nachkorrigiert werden – schöne Fotos und Videoaufnahmen sind dabei nur für Profis machbar. Daher gab es für Modelle ohne satellitenunterstützte Navigation auch deutliche Abzüge. Die Tester schreiben dazu:

Sieben von zehn der Drohnen im Test sind mit einem Empfänger zur Satel­liten-Naviga­tion für GPS ausgestattet, eine empfängt zusätzlich auch das russische Pendant Glonass. Der Receiver unterstützt die Piloten bei der Steuerung. Schon beim ersten Flug im Test zeigte sich: Mit den Drohnen ohne Navi ist kein Staat zu machen. Sie erkennen nicht, wenn sie ins Driften kommen – selbst bei Wind­stille. Folge: Der Pilot muss ständig nach­steuern. Anders die Navi-Drohnen. Die besten stehen nach dem Start wie fest­genagelt in der Luft. Aber auch die anderen Modelle halten recht stabil die Position.

Die Bestnoten im Test gingen an Modelle von DJI. Auf Platz 1 bei der Stiftung Warentest kam die DJI Phantom 4 pro+ mit einem Gesamturteil SEHR GUT und einer Note von 1,3. Besonders begeistert waren die Tester von der Kamera (die besten Aufnahmen im Test) und dem Schutzsystem der Drohne. Die Phanton 4 ist nach fast allen Seiten mit Sensoren ausgerüstet, die Kollisionen in der Luft extrem reduzieren können. Kritikpunkte waren dagegen der Rotorschutz, den es nur gegen Aufpreis gibt und die Datenübertragung an DJI – man braucht immer einen Account beim Anbieter um fliegen zu können. Dazu kostet die Drohne auch 1940 Euro und war damit eine der teuersten Drohnen im Test.

Auf Platz 2 landet mit der DJI Mavic pro ebenfalls ein Modell von DJI, die Wertung lag hier bei 1,5 und damit immer noch bei SEHR GUT. Die Qualität der Aufnahmen reichte bei dieser Drohne zwar nicht an die Phantom 4 heran, konnte die Tester aber immer noch überzeugen und liegen deutlich über den Aufnahmen der Konkurrenz. Auch die Flugeigenschaften der Drohne wurde gelobt. Kritik gab es aber auch hier wieder gegen das Zubehör für das man einen Aufpreis muss und den Zwangs-Account bei DJI. Der Preis liegt mit 1100 Euro deutlich unter den Kosten für eine Phantom 4.

Auf den 3. Platz im aktuellen Test landet die GoPro Karma. Mit einer Note von 2.0 ist der Abstand zu den DJI Modellen aber doch schon deutlich. Auch hier wurde die Fotoqualität gelobt, allerdings hat die Drohne deutlich weniger Sensoren gegen eventuelle Kollisionen und Abstürze, daher waren die Tester nicht ganz so überzeugt. Dazu gab es bereits ab Entfernungen von 200 Metern Aussetzer bei der Verbindung zu Drohne. Das sollte für 1.400 Euro nicht vorkommen.

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Parrot startet zwei Drohnen mit Wärmebildkamera und für die Landwirtschaft

Parrot hat in dieser Woche zwei neue Drohnen vorgestellt, die sich weniger an private Piloten richten, sondern für den Einsatz in der Industrie und Landwirtschaft gedacht sind. Beide Modelle basieren auf einem Parrot-Drohnen-Aufbau, der jeweils mit den entsprechenden Kameras und einigen weiteren Features ausgestattet ist.

Die  Parrot Bebop-Pro Thermal verfügt dabei über eine Wärmebildkamera und eignet sich daher für den Immobilien- und Baubereich aber beispielsweise auch für Rettungsdienste. Die Ausstattung der Drohne sieht dabei nach Angaben des Herstellers wie folgt aus:

  • einen kompakten Quadcopter mit stabilisierter Full-HD-Frontkamera, eine FLIR ONE® Pro Wärmebildkamera und 32GB Speicher
  • die App Parrot FreeFlight Thermal, welche die von den Kameras des Quadcopters gemachten Bilder überträgt und analysiert
  • die Langstreckenfernbedienung Parrot Skycontroller 2

Damit lassen sich Wärmebilder direkt anfertigen und auch auswerten, ohne das ein weiteres System notwendig wäre. Die App für die Drohne gibt es derzeit aber nur für Android und der Preis liegt mit 1.500 Euro durchaus hoch.

Das zweite neue Modell hat die Bezeichnung Parrot Bluegrass und wurde speziell für den Einsatz in der Landwirtschaft entwickelt. Die Drohen soll automatisiert große Flächen abfliegen und auswerten können. Das Unternehmen schreibt dazu:

Parrot Bluegrass ist ein für die Landwirtschaft entwickelter Mehrzweck-Quadcopter, der Landwirten hilft, den ROI zu verbessern, indem die zwei integrierten Kameras genutzt werden; die Videokamera und multispektrale Sensoren. Mit seiner frontalen Full-HD-Videokamera hilft diese Lösung Landwirten, die Infrastruktur und die Land- und Viehbestände des Betriebes visuell zu überwachen. Dank des Multispektralsensors für Präzisionslandwirtschaft, ParrotSequoia, und der benutzerfreundlichen Verarbeitungs-Cloud-Plattform AIRINOV FIRST+ können Landwirte schnell einen Überblick erhalten und Problembereiche in allen Nutzflächen erkennen. 

Dazu gibt es beispielsweise einen ausdauernden Akku, der Flüge über 30 Hektar mit nur einer Aufladung abdecken kann. Damit sollte man auch größere Bereiche ohne weitere Aufladung auswerten können. Bei der Kameratechnik ist die Ausstattung bei dieser Drohne deutlich umfangreicher. Es sind gleich mehreren Sensoren mit an Bord, die eine Auswertung der Bilder ermöglichen:

  • Einen Multispektralsensor mit GPS, der automatisch Bilder von Pflanzen in vier verschiedenen Spektralbändern speichert: grün (500nm Wellenlänge 40nm), rot (660nm Wellenlänge 40nm), Rot-Edge (735nm Wellenlänge 10nm) und Nah-Infrarot (790nm Wellenlänge 40nm)
  • Einen Sensor, der mit einer RGB-Kamera (16 MP) ausgestattet ist
  • 64 GB interner Speicher, um die Bilder zu sichern
  • Einen Helligkeitssensor (‘Sonnenschein’ Sensor), der Lichtbedingungen erfasst und die gesammelten Daten während der Computer-Verarbeitungsphase automatisch mit den multispektralen Sensordaten kalibriert.

Diese Drohne richtet sich allerdings wirklich an Spezialisten und auch der Preis von 5000 Euro macht deutlich, das dies kein Spielzeug für die private Nutzung ist.

Die Parrot Bluegrass im Video

https://www.youtube.com/watch?v=MyQyp_wwpoc

Neue günstige Drohne: Parrot Bebop 2 Power ab sofort erhältlich

Parrot hat ab sofort eine neue Drohne im Sortiment, die vor allem durch den Preis, aber auch durch die Features auf sich aufmerksam macht. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei nur 699 Euro und damit bei etwa der Hälfte des Preises, den man beispielsweise bei  DJI zahlen würde.

Parrot Bebop 2 Power ist ausgestattet mit einem benutzerdefinierten Weitwinkelobjektiv und einer modernsten Anti-Verzerrung-Technologie, die helle und klare Luftaufnahmen ermöglicht.  Die patentierte 3-Achsen-Digitale-Stabilisierungstechnologie bietet  stabilisierte Bilder, reduziert Vibrationen und Aliasing-Effekte. Mit dem CMOS 1/2,3″ 14MPX Sensor kann in Full HD 30fps gefilmt und können JPEG und Adobe DNG Rohformate aufgenommen werden, für das Retuschieren in einem Postproduktionsprozess.  Leider gibt es noch keinen direkten Vergleichsbilder, so dass man schwer sagen kann, wie gut oder schlecht die Aufnahmen im Vergleich zur Konkurrenz sind.

Dazu gibt es den Parrot Start: In die Hand nehmen und dann einfach in die Luft werfen reicht, um die Drohne zu starten. Es besteht auch die Möglichlichkeit, der Drohnen einen Luftbereich zuzuweisen, der dann nicht verlassen werden kann. Das ist sinnvoll, wenn man sich zum Beispiel in der Nähe von Flugverbotszonen befindet.

Die Neuerungen der Drohne sind:

  • Neue Flugzeit: 30 Minuten Flugzeit; bis zu 60 Minuten dank der beiden mitgelieferten Hochleistungsbatterien.
  • Neue fotografische Möglichkeiten: Zum Fotografieren oder Aufnehmen von Videos wie ein Profi.
  • Neue Steuerungsmodi: Sport oder Video.
  • Neue Startmodi: Entweder per Hand in die Luft werfen oder Starten vom Boden aus.
  • Neuer Komfort für immersive Flüge: Die FPV Parrot Cockpitglasses 2 Pilotenbrille ist kompakt, faltbar und leicht – und speziell für das Gefühl entworfen, wie im Cockpit zu sitzen.
  • Komplett neues Design: Das Design der neuen Parrot Bebop 2 Power wurde überarbeitet. Sie hat ein tiefes mattschwarzes Fertigzeugnis und einen unverwechselbaren Glanzüberzug für einen stylischeren Look.
  • Parrot Skycontroller 2: Der Controller gibt dem Piloten die komplette Kontrolle, für ein präzises Flugerlebnis und eine Reichweite von bis zu zwei Kilometern.

Video: Parrot Bebop 2 Power

DJI: neue DJI Mavic Pro Platinum und Phantom 4 Pro Obsidian Drohne vorgestellt

DJI hat erweitertet die Palette an Drohnen kontinuierlich und hat nun zwei neue Varianten vorgestellt. Sowohl die DJI Mavic Pro Platinum und Phantom 4 Pro Obsidian Drohne sind dabei keine neuen Modelle, sondern nur verbesserte Varianten der bereits vorhandenen Drohnen. So hat die Mavic Pro Platinum eine neue Oberfläche spendiert bekommen. Es gibt nun ein mattes graues Finish auf der Oberfläche. Dazu wurde aber auch an der Technik geschraubt. Die Flugzeit der Drohne wurde auf 30 Minuten erhöht und dazu wurde die Geräuschentwicklung der Motoren reduziert. DJI schreibt, dass man die Drohne etwa 60 Prozent leiser gemacht hätte, das entspricht einer Lärmreduktion von 4 Dezibel.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Verbesserte Flugzeit in Kombination mit einem geräuscharmen Flug, machen die Mavic Pro Platinum zu einer der raffiniertesten Drohnen von DJI.

Ansonsten gibt es wieder eine 12MP Kamera mit Videoaufnahmen mit bis zu 4K und einen 3-Achsengimbal, wie man ihn bereits von der normalen Mavic gewohnt ist. Der Preis liegt mit 1299 Euro aber auch eher hoch.

Die Phantom 4 Pro Obsidian ist ebenfalls eine Weiterentwicklung und basiert auf der normalen Phantom 4 Pro Drohne. Auch hier gibt es die neue Oberfläche. Im Original heißt es dazu:

The iconic Phantom 4 Pro drone which made professional aerial imaging easier for everyone is back with a new professional appearance; a sleek matte-gray Obsidian colour shell featuring a magnesium, electroplated and anti-fingerprint coated gimbal which requires a higher standard manufacturing technique.

In dem Fall gibt es keine technischen Neuerungen, lediglich das Aussehen der Drohne wurde angepasst. Daher bleibt auch dr Preis gleich, für die Pro-Version zahlt man aktuell 1699 Euro.

Die Phantom 4 Pro Obsidian

 

Handybude: Drohne gratis zu jedem Klarmobil Vertrag

Bei Handybude hat man eine interessante Aktion gestartet – wer aktuell einen Klarmobil Tarif über das Unternehmen bucht, bekommt eine Drohne kostenlos mit dazu. Dabei sind alle Klarmobil Tarife, die man derzeit bei Handybude bekommt. Im günstigsten Fall zahlt man dabei nur 3.95 Euro monatlich – die Drohne gibt es trotzdem kostenfrei dazu. Auch die bereits vorhandenen Sonderdeals von Klarmobil (wie die Allnet Flat 1000 für 7.95 Euro) fallen darunter. Auch in diesem Tarif würde man die Drohne mit dazu bekommen.

Das Unternehmen schreibt im Original zu dieser Aktion:

Bitte beachtet das Ende der einmaligen +10GB Aktion für die Telekom-Klarmobile-Tarife! Als Ersatz spendieren wir allen Klarmobil-Angeboten (alle Netze) ab sofort eine kostenlose Drohne! Dabei handelt es sich um eine Cheerson CX-10 inkl. Funkfernsteuerung im Wert von ca. 15-25 € (je nachdem ob man in China oder Deutschland bestellt).

Die Drohne ist einer der kleinsten Quadcopter (4x4cm, 11,5g), wird mit Funkfernsteuerung geliefert (4-Kanal, 2,4 GHz) und unterstützt 6-Achsen Flugbewegungen inkl. 3D-Flip für jede Menge Spaß! Mit LED-Licht und 3 Fluggeschwindigkeiten. Flugzeit ca. 5-8 Minuten, Ladezeit ca. 30 Minuten. Die Lieferung erfolgt farblich gemischt und die Farbe ist nicht wählbar! Die Funkfernbedienung benötigt 2x AAA Batterien (nicht im Lieferumfang). Die Lieferung erfolgt 10-20 Werktage nach Antragsaktivierung automatisch! Dabei ist jede Sonder-Aktion der Klarmobil, egal ob 3,95 € Smartphone-Paket, 7,85 € Allnet-Flat oder 14,85 € 5 GB-Flat.

Die Cheerson CX-10 ist allerdings aufgrund der Größe eher ein Spielzeug und keine wirklich gut nutzbare Kameradrohne. Man kann damit natürlich fliegen (wenn der Wind nicht zu stark ist) mit den Drohnen von DJI und anderen Anbietern kann man diese kleine Drohne aber nicht vergleichen. Aufnahmen sind mangels Kamera gar nicht erst möglich. Trotzdem ist diese Aktion natürlich interessant, vor allem, wenn man ohnehin mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen Handyvertrag von Klarmobil zuzulegen.

Zur Aktion: Kameradrohne bei Klarmobil*

Dazu gibt es eine weitere Aktion mit einer Drohne: in dem Fall sogar eine Kameradrohne. Dafür muss man allerdings 2x den 8 Cent Tarif von Freenetmobile abschließen und dann bekommt man die Cheerson CX-10WD mini Drohne im Wert von 49,99 Euro mit dazu. Diese Drohne ist die etwas größere Version und bereits mit einer Kamera ausgerüstet – wirklich professionelle Aufnahmen sollte man sich aber auch von dieser Drohne natürlich nicht versprechen.

Zur Aktion: Kameradrohne bei Freenetmobile*

Drohnen sollen zukünftig auch per VR Brille geflogen werden dürfen

Viele Drohnen bringen bereits die Möglichkeit mit, auch über eine VR-Brille gesteuert zu werden. Der Pilot nutzt dann die Kamera der Drohne um sich zu orientieren und steuert die Drohne in der Regel durch Bewegungen des Headsets. Allerdings ist diese Möglichkeit in Deutschland bisher nicht erlaubt. Die Drohnen dürfen nach den aktuellen gesetzlichen Regelungen nur in der Sichtweite des Steuerers geflogen werden. Das ist bei einer VR-Brille nicht der Fall da man zwar mit der Drohne sieht, aber eben nicht mehr die Drohne und deren Umfeld. Einige Systeme setzten daher auf Hybridlösung für zwei Personen: eine Person, die das Steuer der Drohne übernimmt und eine zweite Person, die per VR Brille die Kamera bedient.

Mit einem neuen Gesetzentwurf zum Drohnenflug möchte das Verkehrsministerium nun einige Änderungen beim Drohnenflug vornehmen, unter anderem soll auch der VR-Flug erlaubt werden – zumindest dann, wenn einige Bedingungen erfüllt sind. Der neue gesetzliche Rahmen wird in der „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ neu geregelt.

Auf der Webseite des Ministeriums heißt es dazu im Original:

Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

Damit sind drei wichtige Bedingungen genannt, unter denen ein VR-Drohenflug durchgeführt werden kann:

  • die maximale Flughöhe beträgt 30 Meter
  • bei Drohnen bis zu 250 Gramm kann der Flug alleine durchgeführt werden
  • bei Drohnen über 250 Gramm muss eine weitere Person den Flug beaufsichtigen (aber nicht direkt steuern)

Mit dieser Regelung könnte der VR-Flug in Deutschland deutlichen Auftrieb bekommen. Allerdings ist bisher noch nicht klar, wann genau die neuen Regelungen in Kraft treten werden. Das Bundeskabinett hat der neuen Verordnung bereits zugestimmt. Nun fehlt noch die Zustimmung des Bundesrates, damit diese Verordnung in Kraft treten kann.

Neben der Freigabe von VR-Brillen zur Drohnensteuerung enthält die neue Verordnung noch eine ganze Reihe von weiteren Regelung zum Drohnenflug. Unter anderem werden die Bedingungen, unter denen eine Drohne eingesetzt werden kann präzisiert und teilweise auch deutlich verschärft. So soll die maximale Flughöhe von Drohnen einheitlich auf 100 Meter begrenzt werden. Dazu müssen Drohnen ab einem Gewicht von 250 Gramm zukünftig gekennzeichnet werden. Es wird eine Plakette mit dem Namen und der Anschrift des Besitzers gefordert. Ziel soll es sein, im Schadensfall den Verursacher ausfindig machen zu können. Wie allerdings kontrolliert werden soll, dass die Daten auf der Drohne auch korrekt sind, bleibt offen. Darüber hinaus ist zukünftig auch der Betrieb über Wohngrundstücken verboten, so lange nicht die Erlaubnis des Überflogenen eingeholt wurde. Das gilt für alle Drohnen, die mit Kameras oder Mikrofonen ausgestattet sind.

Im Bundesrat besteht rein theoretisch die Möglichkeit, dass sich an den Regelungen noch einiges ändert. Es ist damit auch möglich, dass beispielsweise die VR Regelung wieder aus dem Gesetzt genommen wird. Von daher sollte man sich noch nicht zu sehr freuen, auch wenn es bisher kaum Anlass zur Vermutung gibt, dass dieser Passus geändert wird.

Pro-Modellflug – Modellflieger gründen Initiative gegen Gesetzesverschärfungen

Im Bereich der Drohnenflüge sind die Medien häufig überfrachtet mit Aufnahmen von Beinahe-Zusammenstößen und Crash sowie den Gefahren von Quadrokotper-Einsätzen. Daher plant das Bundesverkehrsministerium eine Novellerierung der flugrechtlichen Bestimmungen, um möglichen Gefahren zu minimieren.

Auf der Seite „Pro Modellflug ‑ Hände weg von meinem Hobby” haben sich nun viele Vereine, Verbände, Messegesellschaften, Hersteller, Händler und Fachverlage zusammengeschlossen, um der Regelungswut des Gesetzgebers Fakten und Informationen entgegen zu setzen. So schreibt die Initiative beispielsweise zum geplanten Verbot von Modellen mit Kameras in Wohngebieten:

Ein Wohngebiet beginnt laut Definition bereits ab einer Ansammlung von drei Häusern. Modellflug wäre in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland dann praktisch nicht mehr möglich. Für eine solch unverhältnismäßige Maßnahme fehlt zudem jede Grundlage. Sämtliche uns bekannte Schadensfallstatistiken weisen keine konkreten Vorfälle in Wohngebieten auf. Die Persönlichkeitsrechte Dritter sind bereits ausreichend geregelt. Zu dieser Einschätzung kommt selbst das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Zitat aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Bürgeranfrage: “Wie Sie sehen, steht damit nach geltendem Recht ein umfassender und ausreichender rechtlicher Schutzmechanismus gegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch sog. Drohnen zur Verfügung.“

Um die Forderungen der Modellflieger auch in die Politik zu tragen, wurde eine Petition gestartet. Diese kann hier eingesehen unter unterschrieben werden:

Aktuell gibt es bereits etwas mehr als 66.000 Unterstützer, das Quorum ist allerdings erst bei 120.000 Stimmen erreicht. Dafür bleiben noch 25 Tage Zeit.

Wer sich weiter informieren möchte, findet hier einen Überblick über Probleme und Lösungen dazu: http://www.pro-modellflug.de/behauptungen/

Amazon: Flugkorridore für Drohnenlieferungen gefordert

Amazon hält am Traum der vollautomatischen Zustellung von Paketen und Päckchen fest. Das Unternehmen hat nun nochmal konkretisiert, wie man sich diese Lieferungen vorstellt und auch, was man von der Regierungen dieser Welt erwartet.

Konkret stellt sich Amazon-Manager Gur Kimchi eine neue Flugzone vor, die speziell für Lieferdrohnen vorgesehen ist. Der Luftraum im Bereich zwischen einer Höhe von 400 und 500 Fuß (122 bis 152 Meter) soll diesen Drohnen vorbehalten sein und weder von privaten Drohnen noch von der normalen Luftfahrt genutzt werden.  Erst ab einer Höhe von 152 Meter würde dann die normale (bisherige) Luftfahrt stattfinden.

Der Bereich unter 400 Fuß soll ebenfalls nochmal reguliert werden. Flughöhe über 61 Meter sollen schnelleren und leistungsfähigeren Drohnen vorbehalten sein und darunter wäre der Bereich für kleinere Hobbygeräte. Diese dürften aber nicht höher als bis 400 Fuß (etwa 61 Meter) aufsteigen.

Damit das Konzept umgesetzt wird, müssten weltweit die Luftfahrtbehörden mitspielen und die entsprechenden Regelungen in die Gesetze aufgenommen werden. Das dürfte noch ein sehr weiter Weg sein, vor allem, weil sicher auch andere Nutzer gerne exklusive Flugbereiche hätten. Es wird also kein leichter Weg, aber Amazon macht deutlich, dass man am Ziel festhalten will.  „Wir wollen, dass der Standard vom ersten Tag an weltweit gilt„, machte Kimchi deutlich, „Der einzige Weg, auf dem es funktionieren wird, ist, wenn alle die selbe Sprache sprechen.

via heise

Matrice 600 – neue Hightech-Drohne von DJI

DJI hat heute mit der Matrice 600 eine neue Drohnen-Reihe vorgestellt, die alle bisherigen Serien bei der Technik und den Leistungen übertrifft und vor allem für den Profi-Bereich gedacht ist. Damit bekommt die Phanton- und Inspire-Serie eine Erweiterung nach oben. Allerdings schlägt sich das auch im Preis nieder. Die neue Drohne soll 4.600 Dollar kosten und ist damit deutlich teurer als alle bisherigen Modelle.

Dafür bietet die Matrice 600 aber auch eine ganze Reihe von neuen Möglichkeiten:

  • bis zu 35 Minuten Flugzeit mit der DJIs Zenmuse-Kamera
  • Videostreaming mit 1080p und 60fps
  • Reichweite bis zu 3 Meilen oder etwa 4,8 Kilometer
  • drei GPS Empfänger für eine absolut exakte Positionierung
  • 6 separate Batteriepacks, die unterwegs umgeschaltete werden können

Die maximale Fluglast wird mit 13 Pfund angegeben. Das reicht auch für größere Kameras, allerdings sinkt dann die reine Flugzeit, wenn die Lasten größer werden.

Insgesamt sieht DJI die neue Drohne als Lösung für den absoluten Profieinsatz, beispielsweise im Filmgeschäft oder für Inspektionen von großen Industrieanlagen oder Bohrinseln.

Die Drohne kann bereits bestellt werden, allerdings beträgt die Wartezeit derzeit etwa 7 bis 10 Tage bis zur Auslieferung.

Video: Die neue Matrice 600 Profi-Drohne