Volocopter – bemannter Copter absolviert erfolgreich offiziellen Testflug

Die ersten Versuche bemannter Copter-Flüge sahen noch nicht so zuverlässig aus, aber mittlerweile wurde die Technik deutlich weiter entwickelt. Der Volocopter VC200 eines deutschen Unternehmens hat mittlerweile die Zulassung für den Flug in Deutschland und der erste Testflug mit einer Person an Bord wurde am 30. März erfolgreich absolviert.

Der Flug soll dabei wesentlich einfacher sein als mit einem normalen Hubschrauber und der VC200 erreicht immerhin eine Geschwindigkeit von bis zu 100km/h. Beim Testflug hatte man aber die Marke von 20km/h aus Sicherheitsgründen nicht überschritten.

Video: Volovcopter – bemannter Copter mit erfolgreichem Testflug

Video: Kettensägen-Killerdrohne

Heute mal keine News von DJI, sondern ein kleines Video aus Finnland, bei dem einige Farmer eine Drohne mit einer funktionsfähigen Kettensäge ausgestattet haben. Die Kamera der Drohne ist ebenfalls noch in Funktion und so kann man im Video sehr schön beobachten, wie die Drohne samt fernsteuerbarer Kettensäge in den Einsatz geht.

In Deutschland sollte man das im Übrigen nicht nachmachen, das könnte zu sehr empfindlichen Strafen führen.

Video: Kettensägen-Killerdrohne

DJI Phantom 4 Drohne kann ab sofort bestellt werden

Die neuste Version der DJI Phantom Reihe, die Phantom 4, kann ab sofort offiziell im DJI-Shop bestellt werden. Der Versand erfolgt innerhalb von 3 Tagen.

Die neue Drohne erweitert dabei das Konzept der Phantom 3 Drohne um eine Reihe von automatischen Features. Unter anderem gibt es zwei neue Sensoren an der Vorderseite der Drohne, die es auch möglich machen, Hindernisse automatisch zu umfliegen. Bisher hatte die Drohne nur Sensoren nach unten, aber nicht für den Flug selbst.

DJI schreibt zu den Vorteilen des neuen Modells:

  • Umfliegt Hindernisse automatisch.
  • Automatische Objektverfolgung mit der ActiveTrack Funktion.
  • Mit TapFly auf Knopfdruck einfach fliegen.
  • Mit der Smart Return Home Funktion umfliegt der Phantom 4 automatisch Hindernisse auf dem Rückflug zum Homepoint.
  • Bietet eine maximale Flugdauer von bis zu 28 Minuten bei einer Flugreichweite von bis zu 5km.
  • Maximale Geschwindigkeit von bis zu 72km/h

Allerdings hat sich auch der Preis im Vergleich zum Vorgänger Modell deutlich erhöht. Man zahlt jetzt offiziell 1599 Euro für die Drohne. Mit Versicherung (319 Euro) kommt man schon recht nahe an die 2.000 Euro für das Modell. Ob sich das für Hobby-Flieger noch lohnt, muss sich erst zeigen.

DJI stellt neuen Phantom 4 Drohne vor

DJI hat den Nachfolger der erfolgreichen DJI Phantom 3 Drohne vorgestellt und hat dabei die Technik des Vorgänger-Modells nochmal deutlich aufgerüstet. Sowohl im Bereich der Flug-Intelligenz als auch bei der Hardware selbst dürfte die neue Phantom 4 Drohne alles toppen, was es derzeit in diesem Preisbereich auf dem Markt gibt.

Vom Grundprinzip ist man dabei nicht abgewichen: die Drohne verfügt über 4 Motoren und eine fest eingebaute Kamera. Diese schafft Videoaufnahmen mit 4K-Videoauflösung mit 30 Bildern pro Sekunde oder in Full-HD (1080p) mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Der Akku wurde ebenfalls überarbeitet. Statt einer Flugzeit von 23 Minuten sind nun 28 Minuten möglich. Das hört sich nicht viel an, bedeutet aber deutlich mehr Airtime und weniger Akku-Wechsel bei Flügen.

Die Software bietet nun deutlich mehr Funktionen und es ist endlich auch eingebautes Fliegen per Karte möglich. Zwei neue Sensoren an der Front der Drohne scannen dabei nach Hindernissen und weichen automatisch aus. Das ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur aktuellen Drohne. Dazu gibt es auch eine Objekt- bzw. Personenerkennung. Im scherzhaft Stalker-Modus genannten Flugsystem folgt die Drohne einem festgelegten Objekt oder einer Person und hält dieses immer im Mittelpunkt. Es lassen sich die Distanz und der Winkel einstellen, der gehalten werden soll.

Leider wurde nicht nur an den Funktionen nachgebessert, sondern auch am Preis. Die Drohne ist mit 1599 Euro deutlich teurer als die Vorgänger Modelle, die bei 1000 bis 1300 Euro lagen. Der Versand der Geräte beginnt dabei ab 15. März, bestellt werden kann bereits jetzt. Auch für die Phantom 4 Drohne gibt es die neue Versicherung.

Drohnenflug über Nachbargrundstück kann abmahnfähig sein

Der Flug mit Kameradrohnen dürfte die deutsche Gerichtsbarkeit in den nächsten Jahren zunehmen beschäftigen und es gibt mittlerweile einige Urteile dazu. So gehen die Richter beim Amtsgericht Potsdam (Az. 37 C 454/13) davon aus, dass ein Grundstücksinhaber gegen unberechtigte Drohnenüberflüge einen Unterlassungsanspruch hat.

Im vorliegenden Fall hatte der Nachbar eine Kameradrohne in Höhe von etwa 7 Metern über dem Grundstück fliegen lassen. Das Nachbargrundstück war dabei durch eine hohe Hecke für normale Blick geschützt gewesen. Zufällig hatte dort auch gerade eine Frau ein Sonnenbad genommen. Dagegen durfte der Eigentümer des Grundstücks eine Unterlassung aussprechen. Das AG Potsdam formuliert wie folgt:

Der Kläger hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Unterlassung […]

Der Beklagte hat durch den Überflug der von ihm gesteuerten Flugdrohne unter Fertigung von Bildern in Echtzeitübertragung über das klägerische Grundstück in das Persönlichkeitsrecht des Klägers eingegriffen. Davon ist das Gericht nach Durchführung der Beweisaufnahme überzeugt.

Ob dieses Urteil auch eine generelle Aussagekraft hat, lässt sich nicht konkret sagen. Der Fall ist doch sehr speziell und die Flughöhe mit 7 Metern wirklich sehr nahe an einer Belästigung. Ob die Entschcheidung des AG bei 50 oder 100 Meter Flughöhe ähnlich ausgefallen wäre, darf bezweifelt werden. Dazu wurde in dem Fall auch die Vorgeschicht und das nicht gerade gute Verhältnis der Nachbarn berücksichtig:

Dies gilt umso mehr, wenn wie im vorliegenden Fall – einem offenbar gestörten Nachbarschaftsverhältnis – das Fliegenlassen der Drohne über dem klägerischen Grundstück nicht mehr als zufällig erachtet werden kann, sondern in seiner gezielten Form bereits Züge von Mobbing hat.

Trotzdem zeigt das Urteil, das Flüge mit Drohnen nach wie vor ein sehr heikler rechtlicher Bereich sind, und geeignet in vielen Bereichen in die Schutzsphären anderer Menschen einzugreifen. Das sollte man beachten, wenn man selbst mit einer Drohne unterwegs sein möchte.

DJI zeigt neue Inspire 1 Pro Black Edition Drohne

DJI hat den  Inspire 1 Pro Quadrokopter in einer Black Edition vorgestellt. Das Gerät ist jetzt komplett in Schwarz gehalten und hat nicht mehr den weißen Body der normalen Inspire One. Als Kamera kommen die eigenen Zenmuse X5 und X5R Micro 4/3-Kameras zum Einsatz. Damit sind Videoaufnahmen mit 4K und bis zu 30 Frames pro Sekunde möglich. Im Foto-Bereich erreichen die Aufnahmen 16 Megapixel.

Die Rotoren und Motoren wurden überarbeitet und sollen nun mehr Agilität bieten. DJI gibt die Flugzeiten (je nach Akku und Modell) mit Zeitspannen zwischen 13 und 18 Minuten an. Die Inspire Pro richtet sich dabei in erster Linie an professionelle Nutzer. Das macht sich auch beim Preis bemerkbar. Die normale Inspire 1 Pro kostet im Shop derzeit 4.999 Euro, die Black Edition liegt ebenfalls in diesem Bereich.

Auch die kleinere Phantom 3 Drohne wurde aufgewertet und steht nun auch in einer 4K Version zur Verfügung. Dazu wurde die Übertragung zwischen Drohne und Controller per WiFi aufgewertet. Damit kann die Drohne nun über Distanzen von bis zu 1,2 Kilometern gesteuert werden. Allerdings dürfte das für Deutschland derzeit kaum von Interesse sein, denn hier dürften Drohnen ohnehin nur auf Sichtweite gesteuert werden.

Die Phantom 3 ist im Vergleich zur Inspire deutlich billiger und kostet derzeit um die 1000 Euro. Die Standard Variante ist sogar für nur 819 Euro zu haben. Preise für die neue 4K Version wurden bisher noch nicht genannt.

Rinspeed mit schicken neuem Drohnen-Case mit mehreren hundert PS

Rinspeed hat per Pressemitteilung einen ersten Blick auf ein neues Projekt gegeben: Der „Σtos“ ist ein selbstfahrendes Auto auf der Basis des BMW i8und er hat – neben einigen anderen technischen Spielereien wie einem einfaltbaren Lenkrad – auch eine DJI Drohne samt passendem Landeplatz an Bord. Die Landeplattform verfügt dabei über 12.000 einzeln ansteuerbare LEDs und ist damit eher ein Landemonitor. Man kann sie auch als Infotafel oder „optischen Dancefloor“ nutzen.

Warum braucht man eine bordeigene Drohne? Rinspeed liefert die Antwort gleich mit:

Die Drohne selbst kann wirklich nützliche Dinge. Ein auf dem Heimweg online bestellter Blumenstrauß für die Liebste ist so schnell herbeigeholt. Und der kleine Flieger verbreitet Spass als „UFO“, das ein Selfie vom Ritt im „Σtos“ über die Hausstrecke dreht und live an die Freunde streamt.

Wer sich also ein teures Auto mit viel technischem Kram kauft, will natürlich das auch zeigen und dafür ist dann die Drohne da: um schicke Fotos zu schießen und Überflug Videos zu drehen.

Über den Sinn oder Unsinn einer solchen Kombination braucht man sich nicht zu streiten. Rinspeed hat hier ein Konzeptentwurf vorgestellt und alles rein gepackt, was technisch möglich ist. Offiziell fahren wird dieses Modell wohl nie.

DJI gibt Tipps zum Drohnenflug bei Kälte

Na gut, so wirklich ist der Winter in Deutschland bei Temperaturen von 10 bis 15 Grad noch nicht angekommen, DJI hat aber trotzdem ein paar Tipps per Mail verschickt geschickt, die sich mit dem Drohnen-Flug bei Kälte befassen und natürlich in erster Linie auf den Akku und dessen Laufzeit abzielen. Die DJI Drohnenmodelle nutzen (wie die meisten andere Drohnen auch) Lithium-Polymer (LiPo) Akkus, die bei Kälte einen Teil ihrer Leistungsfähigkeit einbüßen.

Daher gibt der Hersteller einige Empfehlungen zur Nutzung der Akkus bei kalten Temperaturen:

  • Akkus sollten vor dem Flug voll aufgeladen sein. Das ist an sich keine neue Empfehlung, sondern sollte ohnehin vor jedem Flug durchgeführt werden.
  • Akkus sollte vor dem Flug auf etwa 25 Grad erwärmt werden und das Unternehmen rät dazu, Wärmekissen für die Akkus mit zu nehmen
  • Nach dem Start sollte man die Drohne etwa 1 Minute kurz über dem Boden fliegen lassen, um die Batterie zu erwärmen
  • Die Akku Anzeige sollte direkt in der App eingeblendet werden, um bei Probleme oder einem Leistungsabfall schnell reagieren zu können. Dazu sollte man nicht nur die Leistung, sondern auch die Spannung im Blick behalten. DJI empfiehlt die sofortige Landung wenn die Spannung unter 3,2 Volt sinkt.

Prinzipiell ist ein Flug mit einer Drohne natürlich auch bei Kälte und Minustemperaturen möglich. Allerdings sollte man zu den normalen Vorbereitungen die oben genannten Punkte beachten. Ein Flug bei starken Schneefall und Wind ist im Übrigen nicht angeraten.

UK: Über 3.000 Strafe für illegale Drohnenflüge

UK: Über 3.000 Strafe für illegale Drohnenflüge – In UK gab es eine erste Verhaftung wegen illegalen Drohnenflügen. Ein Drohnenpilot aus Nottingham ist dabei zu knapp 2500 Euro Strafe verurteilt worden sowie zur Übernahme der Kosten des Verfahrens (nochmals etwa 800 Euro).

Der Mann war mit seiner Flugdrohne über verschiedene Fußballstadien geflogen. Unter anderem auch über das Etihad Stadion von Manchester City sowie über weitere Stadien als gerade Spiele (auch Championsleague Spiele) im Gange waren. Das wäre auch in Deutschland nicht erlaubt, denn der Flug über Menschenmengen ist auch in Deutschland aus Sicherheitsgründen verboten. Kameradrohnen wiegen bis zu 1 Kilogramm, bei technischen Problemen könnten abstürzende Geräte oder Teile Menschen daher schwer verletzen. Private und kommerzielle Drohnenflüge dürfen daher in diesen Bereichen nicht stattfinden.

In Deutschland gab es auch schon verschiedene Bußgelder für Drohnenflüge.  Die Drohnenlandung vor Angela Merkel im Wahlkampf 2013 wurde beispielsweise mit 500 Euro Bußgeld bestraft, auch in der Mecklenburg-Vorpommern musste ein Pilot 1500 Euro Strafe zahlen. er hatte ebenfalls Menschenmengen mit geringer Höhe überflogen und so verschiedene Beschwerden ausgelöst. Eine Aufstiegsgenehmigung hatte er nicht.

Die Behörden reagieren mittlerweile auch auf Drohnen deutlich kritischer als noch vor einigen Jahren und legen Wert darauf, das bei Aufstiegen und Aufnahmen die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. So wird auf Datenschutz (Recht am Bild, Privatsphäre) aber auch auf die erforderlichen Genehmigungen und Versicherungen mittlerweile deutlich intensiver geachtet.

 

 

Kickstarter: OpenROV Trident Unterwasserdrone für Jedermann

Kickstarter: OpenROV Trident Unterwasserdrone für Jedermann – Quadrokopter und Flugdrohnen mit und ohne Kamera sind mittlerweile keine Seltenheit mehr und selbst professionelle Geräte gibt es zu vergleichsweise erschwinglichen Preisen. Für Unterwasserfahrten gibt es dagegen noch keine fertigen Lösungen, zumindest nicht im privaten Bereich mit überschaubaren Kosten. Das könnte sich ändern, denn mit der OpenROV Trident Unterwasserdrone ist auf Kickstarter derzeit ein Projekt kurz vor dem Abschluss, in dem es genau um eine solche Drohne für Unterwasserfahrten geht.

Die technischen Daten sind dabei durchaus interessant: Die Drohne soll Unterwasserfahrten mit einer Laufzeit von bis zu 3 Stunden ermöglichen. Die maximale Geschwindigkeit liegt dabei bei 2 Metern pro Sekunde und das Kabel für die Versorgung hat eine Länge von 100 Metern. Ausgeliefert wird die Kameradrohne allerdings nur mit 25 Meter-Kabel, die 100 Meter müssen separat gekauft werden. Die Steuerung kann per Fernbedienung oder 3D Brille erfolgen.

Der Preis für die Trident Drohne soll bei 1199 Dollar liegen. Das entspricht in etwa auch den Kosten für einen DJI Phantom 3 pro Kopter. Wer bei Pledge mit macht, konnte sich dazu das Early Bird Angebot sichern, dann bekommt man die Drohne für 599 Dollar.

Das Projekt brauchte auf Kickstarter eine Finanzierungssumme von 50.000 Dollar, mittlerweile sind bereits 252.000 Dollar zusammengekommen und es sind noch 46 Tage bis zum Ende der Sammel-Kampagne. Es sieht also sehr gut aus für die Umsetzung des Projektes. Die normalen Early Bird Angebote sind beispielsweise alle bereits vergriffen, nur das Angebot für 799 Dollar ist noch verfügbar.

Die Umsetzung und Auslieferung der Drohne ist für Ende 2016 geplant. Im Oktober und November sollen die Geräte regulär zu haben sein.

OpenROV Trident Unterwasserdrone im Video