Google Chrome und Microsoft EDGE – neues Update schließt mehrere Sicherheitslücken

Google Chrome und Microsoft EDGE – neues Update schließt mehrere Sicherheitslücken – Es gibt es neues Update für den Google Chrome und den EDGE Browser und dieser schließt mehrere Lücken, die als recht kritisch eingestuft werden. Beide Browser basieren auf der gleichen Technik und sind daher auch alle beiden von diesen Sicherheitsproblemen betroffen. Konkret betrifft die Lücke alle älteren Versionen der beiden Browser:

Google Chrome < 93.0.4577.82
Microsoft Edge < 93.0.961.47

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu:

In Google Chrome und dem darauf basierenden Browser Microsoft Edge wurden mehrere Schwachstellen
geschlossen. Die möglichen Auswirkungen wurden von beiden Herstellern nicht näher beschrieben. Zu
zwei dieser Schwachstellen ist jedoch bekannt, dass sie bereits ausgenutzt werden. Zur
erfolgreichen Ausnutzung genüg es in der Regel, eine bösartig gestaltete Webseite zu öffnen oder
einen Link zu einer solchen Seite anzuklicken. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten
Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Sowohl Google als auh Mircosoft haben bereits neue Updates zur Verfügung gestellt um diese Lücken zu schließen. In der Regel werden diese Updates auch automatisch installiert und die Lücken sollten im besten Fall bereits auf den meisten Systemen geschlossen sein. Allerdings kann es icht schaden zu prüfen, ob der eigenen Browser bereits auf der neusten Version läuft und im Zweifel das Update nochmal manuell zu installieren.

Google Chrome und EDGE – Sicherheitspatches schließen große Lücken

Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Google Chrome und EDGE – Sicherheitspatches schließen große Lücken – In der Chrome Engine sind größere Sicherheitslücken bekannt geworden und betroffen davon sind nicht nur die Chrome Browser selbst, sondern mittlerweile auch der Microsoft EDGE Browser, der auch diese Engine nutzt. Beide Unternehmen haben erfreulicherweise mittlerweile Sicherheitsupdates bereit gestellt, so dass Nutzer sich recht schnell und einfach gegen diese neuen Sicherheitsprobleme absichern können.

Betroffen sind dabei folgende Systeme:

  • Google Chrome < 90.0.4430.85
  • Microsoft Edge < chromium-based 90.0.818.46

Wer eine Version der beiden Browser mit älteren Versionen als diesen beiden nutzt, sollte auf jeden Fall ein aktuelles Update einspielen. In der Regel geschieht das automatisch, es kann aber nicht schaden, dennoch zu kontrollieren, ob man die aktuelle Version ohne die bekannten Lücken nutzt.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu:

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Google Chrome + Microsoft Chrome-based Edge ausnutzen,
um Schadcode auszuführen. Zur Ausnutzung genügt es, eine bösartig gestaltete Webseite zu laden oder
einen Link zu einer solchen Seite anzuklicken. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten
Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Chrome und EGDE bieten die Sicherheitsupdates kostenfrei an und bei den meisten Browsern erfolgt die Installation der neusten Version automatisch.

Samsung Galaxy S8 – das Edge wird gestrichen

Seit den Galaxy S6 Versionen gab es bei Samsung für die Topmodelle neben dem normalen Gerät auch immer einen edge-Version. Diese war etwas größer und hatte das mittlerweile prägende abgerundete Display an den Seiten. Beim S6 edge war dabei nur die Vorderseite abgerundete, beim S7 edge auch die Rückseite.

Bei den neuen Modellen in 2017 verzichtet Samsung nun auf das Edge – zumindest beim Namen. Stattdessen setzt das Unternehmen auf ein kleines + als Namenszusatz, um die größere Version zu kennzeichnen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass in diesem Jahr sowohl die kleine als auch die größere Version mit dem abgerundeten Edge-Design kommen. Es wird also kein komplett flaches Samsung Galaxy S8 mehr geben. Damit ist das Edge als Namenszusatz auch kein Unterscheidungsmerkmal mehr. Eine + Version gab es zum letzten Mal beim Galaxy S6 edge+, das Ende 2015 mit einem noch größeren Bildschirm als das normale S6 edge kam. Beim Galaxy S7 hatte Samsung auf eine solche Version verzichtet.

Diese Information ist allerdings noch nicht offiziell, sondern wurde von Leaker Evan Blass samt einem passenden Logo veröffentlich. Blass liegt bei solchen Details häufig richtig, daher scheint die neue Benennung recht plausibel.

Der Tweet im Original


Samsung wird in diesem Jahr also zwei Modelle geben, die sich beim der Größe unterscheiden:

  • Samsung* Galaxy S8 SM-G950 mit 5,8 Zoll und 3250mAh
  • Samsung* Galaxy S8+ SM-G955 mit 6,2 Zoll und 3750mAh

Samsung setzt dabei auf ein deutlich größeres Display, allerdings sollen die Maße der Geräte nicht anwachsen. Stattdessen verzichtet man auf weite Bereiche des Rahmens, so dass fast die gesamte Front der Geräte für das Display zur Verfügung steht. Diese Technik kennt man bereits vom Mi Mix und wenn die Gerüchte stimmen, seten wohl auch Apple und LG auf ein ähnliches Design mit kleineren Rändern.

Nur eine normale Kamera

Die neuen Bilder zeigen auch, dass sich die Hoffnungen auf eine Dual Lens Kamera im Galaxy S8 nicht bestätigt haben. Auf der Rückseite der Geräte ist – im typischen eckigen Look von Samsung* – nur ein Objektiv angebracht. Man wird hier sicher wieder viel Qualität erwarten können, immerhin hatte der Vorgänger eine der besten Kameras auf dem Markt, aber Dual Lens Technik gibt es im S8 leider nicht.

Der Preis und die Verfügbarkeit

Laut Evan Blass soll der Verkaufsstart in Europa zum 21. April starten. Der Termin wurde etwas hinausgezögert, da Samsung* mittlerweile deutlich umfangreichere Qualitätstests durchführt. Ein Debakel wie beim Note 7 soll um jeden Preis vermieden werden. Die neuen Prüfungen kosten aber mehr Zeit, daher hat sich der Verkaufsstart im Vergleich zum letzten Jahr etwas nach hinter verschoben. Die Geräte sollen aus diesem Grund auch nicht auf dem MWC vorgestellt werden, sondern zu einem separaten Event im März.

Beim Preis gibt es ebenfalls einige Änderungen. Wie bereits vermutet werden die Geräte deutlich teurer und liegen in Europa und damit auch in Deutschland jeweils 100 Euro über den Preisen für die Vorgänger-Version. Das bedeutet 799 Euro für die normale Galaxy S8 Version und 899 Euro für die Galaxy S8 Version mit 6,2 Zoll Display*. Samsung* hat sicher wieder viel neue Technik in die Geräte gepackt, lässt sich das aber auch gut bezahlen.

Windows 10 soll 1password Erweiterung erhalten

Bei Windows 10 arbeitet man derzeit an verschiedenen Neuerungen, was genau geplant ist wurde aber bisher noch nicht direkt bekannt gegeben. Einen ersten kleinen Einblick in neue Funktionen brachte aber ein Tweet von @MSEdgeDev in dem angekündigt wurde, dass Microsoft 10 – oder genauer der EDGE Browser – eine Erweiterung bekommen wird. Dabei soll es sich um 1password handeln.

Der Tweet im Original:

Bei 1password handelt es sich um einen Passwort-Manager. Das System merkt sich die Passwörter für verschiedene Seiten und speichert sie im geschützten Bereich ab. Dieser ist nur über das Systempasswort erreichbar. Daher kommt auch der Name: mit nur einem Passwort hat man Zugriff auf alle gespeicherten Passwörter. Moderne Browser bieten diese Funktion mittlerweile auch bereits an, allerdings werden die Passwörter dann in der Regel nicht zusätzlich gesichert – jeder der den Browser nutzt hat damit auch Zugriff auf die gespeicherte Passwörter im Browser. 1password bietet an der Stelle deutlich mehr Sicherheit und dieses Konzept soll auch bald als Extension im EDGE verfügbar sein.

Microsoft geht damit im Übrigen keinen neuen Weg. 1password gibt es als Erweiterungen bereits für verschiedene andere Browser. So ist das Programm bereits für Firefox, Chrome sowie Opera verfügbar. EDGE ist also eher der Nachzügler und es ist höchste Zeit, dass man hier aufholt.

Wann genau diese Neuerung unter Windows 10 Einzug halte wird, ist bisher aber noch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass es 2017 zwei größere Feature-Updates geben soll. Das Unternehmen schrieb in einem Blogpost dazu:

Today’s release of Windows 10, version 1607 is initially considered the Current Branch (CB) and will become Current Branch for Business (CBB) in about four months from today. For a list of Windows 10 versions by servicing option, see Windows 10 release information. For more information about these servicing options, see Windows 10 servicing options for updates and upgrades. Windows 10, version 1607 is our third Windows 10 feature update released. Based on feedback from organizations moving to Windows 10, this will be our last feature update for 2016, with two additional feature updates expected in 2017.

Das erste Update wird dabei bereits für Anfang 2017 erwartet. Dieses Update (möglicherweise mit den Namen Redstone 2) soll dabei die Versionsnummer 1703 tragen und ist für den März 2017 eingetaktet. Ob dieses Update so kommt, hängt aber natürlich in jedem Fall auch davon ob, welche Probleme Microsoft* bei der Entwicklung hat. Man erinnere sich an die Einführung von Windows 10 mobile, das monatelang wegen Bugs verschoben wurde.

Bisher ist auch noch nicht klar, welche Features genau dieses neue Update beinhalten wird. Es bleibt also offen, auf was man sich bei der neusten Version von Windows 10 freuen kann und ob dann bereits 1password als Erweiterung für EDGE bereits enthalten sein wird.