iPhones 2018 bekommen Dual-SIM Funktion und eSIM

Apple setzt bei den iPad schon länger auf die Apple SIM – eine fest eingebaute Simkarte, mit der man direkt im Geräte passende Anbieter und Tarife wählen kann. Wie es aussieht hat das Unternehmen nun auch vor, diese Technik in die normalen iPhone Modelle einzubauen. Bisher haben sich dagegen die Provider selbst gesträubt, weil die Befürchtung da war, dass man die Kontrolle über die Simkarte und den Zugang zu den Geräten komplett an Apple würde abgeben müssen. Das scheint nun überwunden zu sein.

Die Pläne sehen dabei vor, zwei Simkarten Systeme zu nutzen: neben der eingebauten Apple SIM soll es auch noch den normalen Slot für eine herkömmlichen Nano-Simkarte geben. Damit haben die Verbraucher die Wahl: Entweder die Tarife über die interne Simkarte buchen (nur möglich bei den Partner, die das bereits unterstützen) oder den normalen Slot nutzen der dann für alle anderen Simkarte offen steht und sich nicht von den herkömmlichen Systemen unterscheidet. Angeblich soll es aber auch Versionen mit zwei Slots geben für alle Märkte auf den die Apple SIM derzeit noch nicht unterstützt wird.

Bei CultofMac schreibt man dazu im Original:

Chinese publication 21st Century Business Herald reports that at least one of the three iPhone models Apple launches this year will support Apple SIM, alongside a traditional SIM tray. Users will be able to employ both simultaneously for dual-SIM functionality. In markets where Apple SIM isn’t supported, such as China, Apple is expected to offer a device with two physical SIM card slots. This will allow users to maintain two lines without carrying two separate devices. Dual-SIM technology is particularly popular in emerging markets like China and India, where other smartphone makers have been offering dual-SIM phones for years.

Einschränkend muss man aber sagen, dass es im Vorfeld der letzten Geräte immer wieder Berichte darüber gab, dass Apple endlich auf eSIM Systeme setzt. Letzendlich hat sich das nie bestätigt, so dass man auch diesen neuen Bericht mit etwas Vorsicht betrachten sollte. Allerdings gehen die Anbieter selbst immer offenen mit eSIM um, Vodafone hat beispielsweise die Tarife vor wenigen Wochen erst eSIM kompatibel gemacht. Daher ist die Chance durchaus da, dass 2018 die iPhone Modelle wirklich mit dieser Technik kommen könnten.

Apple: A12/13 Chipsatz wird noch nicht im 5nm Verfahren gefertigt

Die neuen iPhone Modelle in diesem Jahr werden natürlich auch mit einer neuen Prozessorgeneration auf den Markt kommen und die Chipsätze werden wahrscheinlich unter der Bezeichnung A12 laufen. Der aktuelle A11 Prozessor von Apple wurde im 10 Nanometer Verfahren gefertigt und damit hat das Unternehmen etwa 4.3 Milliarden Schaltkreise auf der Grundfläche untergebracht. Für die nächste Generation wird Apple wohl auf eine noch höhere Dichte an Schaltkreisen setzen und die Prozessoren damit noch leistungsfähiger machen. Im Gespräch war sogar, die Fertigung auf ein 5 Nanometer Verfahren umzustellen, womit doppelt so viele Schaltkreise auf der gleichen Fläche möglich wären.

Mittlerweile sieht es aber eher so aus, als würde Apple wohl „nur“ auf ein 7 Nanometer Fertigungsverfahren setzen, denn die Produktion von 5nm Chips soll erst Ende 2019 starten – so zumindest sind die Aussagen von Apples Chiphersteller TSMC. Das würde auch bedeuten, dass die iPhone Modelle in 2019 noch mit 7nm Prozessoren ausgestattet sein werden.

Bei Appleinsider schreibt man im Original dazu:

Mass production of 5-nanometer chips won’t start until the end of 2019 or early 2020, according to C.C. Wei, the CEO of Apple processor manufacturer TSMC, quoted by DigiTimes. „Risk“ production will start in early 2019, but Apple would likely need mass production to begin by the summer for devices shipping that year.  Wei added that TSMC is expecting to invest $25 billion in 5-nanometer technology, but without offering a timeline.

Die Chips mit 7nm Fertigungsverfahren dürften auch deutlich schneller sein als die aktuellen Modelle. Samsung* hat ebenfalls bereits angekündigt, das man die neuen Prozessoren im 7nm Verfahren fertigen wird, daher dürfte es bei der Leistung kein Problem sein, wenn auch Apple bei den aktuellen iPhone Modellen noch nicht mit 5nm Technik arbeitet.

Vodafone startet eSIM Tarif

Die ersten guten eSIM Angebote waren bereits 2016 erwartet worden, aber bis auf einige sehr komplex zu buchende Tarife gab es bisher in diesem Bereich auf dem Markt recht wenig. Vodafone geht dabei aber ab sofort in die Offensive und bietet mit den aktuellen Tarifen auch die Möglichkeit, bis zu 2 RED+ Multisims als eSIM zu buchen. Auf diese Weise kann man das Datenvolumen der entsprechende Tarife auch für weitere Geräte nutzen – Voraussetzung ist dabei natürlich, dass diese eSIM unterstützen. Darüber hinaus werden bei der Nutzung von eSIM zusätzliche Kosten fällig. Vodafone berechnet pro eSIM 5 Euro monatlich in den neuen Tarifen und im RED XL ohne Drosselung kostet jede eSIM sogar 10 Euro. Dazu gibt es pro neuer eSIM einen Anschlusspreis von 39.99 Euro, so dass die Nutzung der integrierten Simkarten auf jeden Fall nicht billig wird. Erfreulicherweise sind die eSIM aber unabhängig vom Hauptvertrag separat kündbar – haben also keine lange Laufzeit und lassen sich auch jeweils zum Monatsende wieder abschalten. Die Vodafone RED Tarife selbst haben dagegen jeweils eine Laufzeit von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Verpasst man diese Frist, verlängert sich die Laufzeit um weitere 12 Monate.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Neu- und Bestandskunden in den aktuellen Tarifen Red, Young und Red+ haben die Möglichkeit, bis zu zwei Red+ MultiSIMs pro Rufnummer zu buchen. Sie kostet fünf Euro pro Monat (im neuen Red XL zehn Euro) und ist jederzeit kündbar bei einem einmaligen Anschlusspreis von 39,99 Euro. Wer die Red+ MultiSIM bis Ende des Jahres bestellt, spart in den ersten drei Monaten den Basispreis. Geschäftskunden können in den Red Business+ und Black-Tarifen die bereits bestehende UltraCard als Zweitkarte nutzen. Ab sofort bietet Vodafone diese Karte ebenfalls im digitalen Formfaktor einer eSIM an.

Leider gibt es derzeit in Deutschland (aber auch weltweit) nur wenige Geräte, die eSIM unterstützen und die bereits einen passenden Chip eingebaut. Das könnte mit ein Grund sein, warum die Netzbetreiber so lange gewartet haben, bis sie eigenen Tarife und Lösung für eSIM angeboten haben, denn ein Massenmarkt ist dieser Bereich auf jeden Fall noch nicht.

Man benötigt für dieses Angebot aber in jedem Fall einen Vodafone RED Tarif. Für die Callya Prepaid Angebote von Vodafone gilt diese Neuerung noch nicht und auch die Smart-Tarife von Vodafone scheinen nicht in den Genuss einer eSIM Unterstützung zu kommen. Eingebettete Simkarten bleiben also vorerst nur mit den Premiumangeboten des Unternehmens nutzbar. Unabhängig davon ist es ein wichtiger Schritt, dass ein erster großer Anbieter hier Tarife mit eSIM Unterstützung anbietet und es bleibt abzuwarten, wie die Konkurrenz in Form von Telekom und o2 darauf reagieren wird. Mit etwas Glück wird es auch bei den beiden anderen großen Netzbetreibern bald die ersten eSIM Tarife geben.

O2 hatte erst vor wenigen Tagen die sogenannte Connect Funktion für die O2 Free Flatrates eingeführt. Damit kann man mittlerweile die Tarife mit bis zu 10 Simkarten nutzen. Möglich sind insgesamt 3 MultiSIM Karten (mit Nummer) und bis zu 7 Datenkarten. Allerdings bietet O2 auch mit der Connect Funktion keine eSIM Unterstützung an. Die Karten bei O2 sind alles normale Simkarten und damit an sich nicht wirklich vergleichbar mit dem Angebot von Vodafone.

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Huawei Watch 2 2018 – alles bleibt gleich, bis auf die eSIM

Wie es aussieht arbeitet Huawei derzeit an einer neuen Version für die Huawei Watch 2. Allerdings sollte man nicht zu viel erwarten, denn stimmen die Informationen von Evan Blass (und er ist meistens recht zuverlässig), dann wie die 2018er Version der Huawei Watch genau die Vorgänger-Version sein, nur mit einer zusätzlichen eSIM Karten. Über diese könnte man, wenn die deutschen Anbieter es unterstützen, spezielle Datentarife auf die Uhr buchen, so dass diese auch unabhängig von einem Handy bzw. Smartphones ins mobile Netz gehen kann. Ob und mit welchen Anbietern Huawei hier zusammen arbeiten wird, ist aber noch unklar. Insgesamt werden eSIM Angebote derzeit ohnehin eher widerwillig angeboten und es ist teilweise noch recht komplex, die Tarife auf die Uhr zu buchen.

Blass schreibt zur Huawei Watch 2 2018 im Original:

https://twitter.com/evleaks/status/996015771712131072

Allerdings hatten wie die eSIM bereits für die originale Huawei Watch erwartet und Anfang 2017 dazu geschrieben:

Interessant ist vor allem die Ankündigung, dass die neue Smartwatch wohl über eine eingebaute Simkarte verfügen soll. Diese eSIM System waren Anfang 2016 groß angekündigt worden, im Laufe des Jahres hatte sich in diesem Bereich wenig getan. Die Anzahl der Modelle, die über eine eigene Simkarte verfügen, ist nach wie vor sehr überschaubar. Daher ist es erfreulich, wenn Huawei zumindest bei einigen Varianten der neuen Huawei Watch 2 wieder auf diese Technik setzt. Damit wäre die Uhr auch ohne ein Handy einsetzbar und die vielen smarten Funktionen ließen sich auch ohne Koppelung an WLAN oder ein Smartphone nutzen. Allerdings würde dann für die Uhr wohl auch ein weitere Handyvertrag notwendig werden.

Das hatte sich so nicht bestätigt, daher bleibt offen, wie es in 2018 mit der Huawei Watch 2 aussehen wird. Auf der anderen Seite bräuchte Huawei keine neue Version der Uhr heraus zu bringen, wenn sich auch bei der eSIM nichts ändert. Von daher ist die Hoffnung, dass es doch ein weiteres Modell mit eSIM geben könnte.

eSIM: erstes Android Tablet mit integrierter Simkarte von DOCOMO

Bereits 2016 sollte eigentlich der Durchbruch der integrierten Simkarten kommen, doch bisher gibt es bis auf einige sehr wenige Geräte bisher kaum Unterstützung für eSIM Techniken. Das könnten sich ändern, denn mit DOMOCO gibt es den ersten Hersteller, der auch im Android Bereich eSIM Lösungen integriert. Das Apple iPad hat solche Lösungen schon länger, nun könnte es auch bei Android Modellen so weit sein. Damit wird es möglich, Tarife und Verträge direkt im Gerät zu buchen, ohne dass die Simkarte gewechselt werden muss. Die eSIM ist fest eingebaut und lässt sich neu programmieren, je nachdem welcher Tarif und welcher Anbieter genutzt wird.

Für die eSIM Technik ist dabei G+D Mobile Security verantwortlich. Das Unternehmen schreibt dazu:

„Diese Markteinführung stellt für G+D Mobile Security und die gesamte Telekommunikationsbranche einen entscheidenden Schritt dar“, erklärt Carsten Ahrens, Vorsitzender der Geschäftsführung von G+D Mobile Security. „Sie zeigt, dass sich unsere Investitionen in eSIM-Management-Systeme für die Endverbraucher auszahlen, denn sie können nun von allen Vorteilen dieser benutzerfreundlichen Technologie profitieren.“

Die RSP-kompatible SIM-Karte wird bei der Herstellung in das Tablet integriert. Beim Erwerb des Tablets in einem Store von DOCOMO wird sie durch Scannen eines Barcodes auf der Außenseite der Geräteverpackung direkt im DOCOMO-Backend mit dem Kundenvertrag verknüpft. Der Kunde muss nur noch das Tablet einschalten und wenigen Installationsschritten folgen, um im Handumdrehen online zu sein. Im Hintergrund lädt der AirOn-Dienst von G+D Mobile Security das eSIM-Profil von DOCOMO direkt auf die SIM. Dazu sind die Systeme direkt mit DOMOCO als Mobilfunk-Anbieter verbunden und haben Zugriff auf die Backend-Systeme des Unternehmens. Damit wird es möglich, die Tarife direkt auf dem Tablet zu buchen und auch zu ändern.

Allerdings bringt DOMOCO dieses Modell wohl nur in Japan auf den Markt kommen und auch die Kombination von Tarif und Simkarte klappt derzeit wohl nur in Japan. Es ist aber davon auszugehen, dass andere Hersteller und auch Mobilfunk-Anbieter sich dies sehr genau anschauen werden um eventuell auch eigene Lösung mit dieser Technik auf den Markt zu bringen.

Neben Tablets sind es derzeit vor allem die Smartwatches, die auf eSIM setzen. Handys und Smartphones mit dieser Technik gibt es bisher noch nicht und es wäre sehr interessant zu sehen, welcher Anbieter hier den ersten Schritt gehen wird.

Windows 10 soll bald eSIM unterstützen

Integrierte Simkarten, die fest in Geräte verbaut werden, waren 2016 ein interessantes Ansatz, bei dem sich bisher aber leider wenig getan hat. Es gibt nach wie vor nur sehr wenige Modelle auf dem Markt, die eSIM überhaupt unterstützen und auch die Auswahl der Tarife ist vergleichsweise gering. Das könnte sich nun ändern, denn Microsoft und der Simkarten hersteller Gemalto wollen in diesem Bereich zusammen arbeiten und damit soll Windows 10 zukünftig eSIM unterstützen können. Microsoft hatte diesen Schritt bereits in Aussicht gestellt, nun scheint man auch offiziell so weit zu sein.

Im Original heißt es dazu:

Gemalto and Microsoft have teamed up to make this advance a reality for end users to have a secure and ubiquitous connectivity experience. Gemalto’s On-Demand Connectivity subscription management solution, together with Windows 10 native eSIM support enable consumers to seamlessly manage the connectivity experience of their devices. 

The eSIM is designed to be remotely provisioned by mobile network operators with subscription information and is globally interoperable across all carriers, device makers and technology providers implementing the specification. This technology will serve as the framework devices of all shapes and sizes use to connect to operator networks. The first wave of devices with this technology is expected to be available to consumers this holiday 2017. 

Die Definition von eSIM:

e-SIM Karten sind fest verbaute Simkarten, die sich über das Handy, Smartphone oder Tablet mit Tarifen verschiedener Anbieter programmieren lassen.

In der Praxis kann man sich das so vorstellen, dass es zukünftig unter Windows 10 und Windows 10 mobile einen neuen Bereich in den Einstellungen geben wird, über den man die eSIM konfigurieren und steuern kann. So kann man dann wohl direkt unter Windows einen passenden Tarif buchen oder auch wieder deaktivieren. Dazu ist keine neue Simkarte notwendig, sondern die benötigten Daten für den Tarif und den Anbieter werden direkt auf der elektronischen Simkarte im Gerät gespeichert. Dazu wird es aber natürlich notwendig sein, dass die Hersteller diese Möglichkeit auch nutzen und eSIM Systeme in die PC, Laptops und Tablets integrieren. Bisher ist es oft noch daran gescheitert, so gibt es bisher noch kein Handy, dass über eine eSIM verfügbt.

Mit der Unterstützung durch Windows 10 wäre aber der Markt für diese Simkarten aber natürlich mit einem Schlag sehr groß und damit entsprechend attraktiv. Wenn Windows 10 wirklich diese Unterstützung bekommt, dürfte dies also ein wichtiger Fortschritt für die eSIM werden.

Allerdings haben beide Unternehmen noch nicht bekannt gegeben, wann genau diese neue Funktion unter Windows 10 Einzug halten soll. Im Creators Update, dass wohl in den nächsten Wochen live gehen wird, dürfte die eSIM Unterstützung auf jeden Fall noch nicht mit enthalten sein. Microsoft hat hierfür schon die finale Testversion frei gegeben, die alle neuen Features enthält. Ein neuer Berich für eSIM Systeme war nicht mit dabei. Allerdings hat das Unternehmen angekündigt, dass es gegen Ende 2017 noch ein weitere Update mit neuen Funktionen geben soll. Möglicherweise ist dass dann auch bereits der Zeitpunkt, zu dem die eSIM Tauglichkeit von Windows 10 live gestellt wird. Eine Bestätigung dafür gibt es aber seitens der Unternehmen noch nicht, es könnte durchaus auch sein, dass man darauf bis 2018 warten muss.

GigSky mit AppleSIM Tarifen in 140 Ländern – auch für Deutschland

GigSky dürfte bisher nur Insidern ein Begriff sein, aber das könnte sich ändern, denn das Unternehmen hat die Unterstützung für die AppleSIM ausgebaut und bietet nun Tarife in 140 Länder (darunter auch Deutschland) an. Bisher konnte man die Tarife nur in etwa 90 Länder weltweit buchen.

Der Zugriff auf die Tarife erfolgt dabei direkt über die AppleSIM, die entweder in die iPads eingelegt wird oder im neuen iPad Pro 9,7 Zoll bereits integriert wurde. Über den Punkt Mobile Daten kann man dann direkt im Gerät einen Tarif wählen und diesen buchen. Danach können die iPad mit diesem Tarif ins Internet gehen.

Die Preise sind allerdings noch vergleichsweise hoch:

  • 100MB Volumen für 15 Euro (3 Tage gültig)
  • 400MB Volumen für 25 Euro (7 Tage gültig)
  • 800MB Volumen für 35 Euro (14 Tage gültig)
  • 3.000MB Volumen für 50 Euro (30 Tage gültig)

(Quelle)

Gerade im kleinsten Tarif muss man schon genau überlegen, ob man so etwas bucht, das Gigabyte Datenübertragung kostet hier immerhin satte 150 Euro und ist nur 3 Tage nutzbar. Bei anderen Anbietern bekommt man für 50 Euro (selbst ohne Vertragsbindung und im Prepaid Bereich) bereits 10GB Datenvolumen und mehr, so dass zumindest preislich bei den Angeboten kein Vorteil zu erkennen ist. Die Stärke liegt viel mehr in der einfachen und unkomplizierten Buchung direkt über die Geräte und die (intergrierte) Apple Simkarte. Die Tarife sind auch nicht für die dauerhafte Nutzung gedacht sondern eher als schnelle Buchung im Urlaub oder von unterwegs.

Vodafone eSIM – in diesen Shops gibt es die Technik bereits

Vodafone bietet als erster Mobilfunk-Anbieter in Deutschland seit 11. März die eSIM samt passenden Tarifen an. Dabei gibt es bisher allerdings nur die Samsung Gear S2 classic Smartwatch mit eSIM, andere Geräte sind leider noch nicht verfügbar. Dazu wird dieses Angebot auch noch nicht online verkauft, sondern nur über 60 ausgewählte Shops in den großen Städten. Man bekommt daher die eSIM noch nicht einmal in jedem Vodafone Shop. Nach Angaben des Unternehmens kann man sie bisher nur in folgenden Filialen erwerben:

Berlin
Vodafone Shop Leipziger Platz Leipziger Platz 12-13
Vodafone Shop Alexa Grunerstraße 20
Vodafone Shop Charlottenburg Wilmersdorfer Straße 59

Vodafone Shop Kranzler Eck Kurfürstendamm 19-24
Vodafone Shop City Tauentzienstraße 18a
Vodafone Shop Eastgate Berlin Marzahner Promenade 1
Vodafone Shop Gesundbrunnen-Center Badstraße 4
Vodafone Shop Turmstraße Turmstraße 31
Vodafone Premium Store Hermannplatz  Karl-Marx-Straße 1
Vodafone Shop Tempelhofer Damm Tempelhofer Damm 202
Vodafone Shop Adlershof Dörpfeldstraße 31
Vodafone Shop im Allee-Center Landsberger Allee 227
Vodafone BPS Pankow Breite Straße 33-34
Vodafone BPS Rathauscenter Panlow Breite Straße 20
Vodafone Shop am Borsigturm Am Borsigturm 2

Hamburg
Vodafone Flagship Store Hamburg Jungfernstieg 14
Vodafone Shop Mönckebergstraße Mönckebergstraße 19
Vodafone Shop Spitalerstraße Spitalerstraße 16
Vodafone Shop Lüneburger Straße Lüneburger Straße 30
Vodafone Shop Pöseldorf Milchstraße 1
Vodafone Shop Eppendorf Eppendorfer Baum 43
Vodafone Shop Gänsemarkt Gänsemarkt 36
Vodafone Shop Billstedt Bilstedter Platz 39k
Vodafone Shop AEZ Heegbarg 31
Vodafone Shop C+S EKZ Langenhorner Markt 7

München
Vodafone Flagship Store München Marienplatz 25
Vodafone Shop Stachus Neuhauser Straße 16

Vodafone Shop Sendlinger Straße Sendlinger Straße 50
Vodafone Shop OEZ Hanauer Straße 68
Vodafone Shop PEP Ollenhauer Straße 6
Vodafone Shop Riem Arcaden Willy-Brandt-Platz 5
Vodafone Shop Pasing Arcaden Pasinger Bahnhofsplatz 5
Vodafone Shop München Isartor Rumfordstraße 57
Vodafone Shop Lindwurmstraße Lindwurmstraße 36
Vodafone Shop München Stachus Stachus EKZ/KG/Laden 210
Vodafone Shop München Harras Plinganser Straße 37
Vodafone Shop Neuperlach Albert-Schweitzer-Straße 78
Vodafone Shop Haidhausen Reißenburger Straße 37
Vodafone Shop Nymphenburg Notburgastraße 4
Vodafone Shop München Mona EKZ Pelkovenstraße 143-147
Vodafone Shop Sonnenstraße Sonnenstraße 16
Vodafone Shop Riemarcarden Willy-Brandt-Platz 5

Köln
Vodafone Flagship Store Köln Schildergasse 69-73
Vodafone Shop Kalker Hauptstraße Kalker Hauptstraße 55
Vodafone Shop Aachener Straße  Aachener Straße 1253
Vodafone Shop Hohe Straße Hohe Straße 177-119
Vodafone Shop Köln-Kalk Kalker Hauptstraße 159
Vodafone Shop Porz Bahnhofstraße 26
Vodafone Shop Wiener Platz Wiener Platz 1
Vodafone Shop Köln-Deutz Deutzer Freiheit 106
Vodafone Shop Friesenplatz Friesenplatz 5
Vodafone Shop Severinstraße Severinstraße 9
Frankfurt am Main
Vodafone Shop Frankfurt/Zeil Zeil 85
Düsseldorf Vodafone Shop Düsseldorf Campus
Ferdinand-Braun-Platz 1 Vodafone Shop Carlsplatz
Carlsplatz 16 Dortmund
Vodafone Flagship Store Dortmund Westenhellweg 52
Vodafone Shop Kammerstück Kammerstück 17
Vodafone Shop Ostenhellweg Ostenhellweg 5
Vodafone Shop Schleefstraße Schleefstraße 15
Vodafone Shop Hermannstraße Hermannstraße 53-57

via esim-karte-com

Auch O2 bringt die eSIM per Smartwatch

Nachdem gestern bereits Vodafone angekündigt hatte, erste Geräte und Systeme mit eSIM anbieten zu wollen, gibt es auch von O2 eine entsprechende Ankündigung. Erstes Geräte dafür soll die Samsung Galaxy Gear S2 classic 3G Smartwatch sein, die bereits über einen eSIM Chip verfügt – als eines der wenigen Modelle derzeit auf dem Markt. Der Mobilfunk-Weltverband GSMA hat mittlerweile die Spezifikationen für den eSIM Einsatz veröffentlicht, so dass die Technik an sich für alle Anbieter zur Verfügung steht.

O2 schreibt im Blog zur Entwicklung der Technik und dem weiteren Ausblick:

„Schon in vier Jahren soll es mehr als 35 Milliarden vernetzte Geräte auf der Erde geben und ein Großteil davon möchte sich in Mobilfunknetze einbuchen“, erklärt Markus von Böhlen, Director Devices, SIM & Logistic von Telefónica Deutschland. „Dieser Ansturm lässt sich nur mit fest eingebauten SIM-Chips bewältigen, die sich bequem per Software konfigurieren lassen. Die eSIM ist damit die Basis für das Internet der Dinge und ein großer Durchbruch für die Mobilfunk-Branche.“

Bei O2 wird man allerdings bis April warten müssen, die bis Smartwatch samt eSIM verfügbar ist. Vodafone ist an der Stelle schneller und hat die Uhr samt Technik bereits für März angekündigt. Warum es bei o2 länger dauert ist nicht bekannt – der Preis für die erste eSIM auf dem Markt dürfte damit aber an Vodafone gehen. Die Telekom hat ebenfalls für 2016 eSIM angekündigt, konkrete Meldungen wie bei O2 oder Vodafone gibt es dazu aber noch nicht.

Vodafone bringt die ersten eSIM Karten im März

Die Telekom hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, in 2016 die ersten fest verbauten Simkarten unterstützen zu wollen, bei Vodafone hat man nun laut einer aktuellen Mitteilung bereits einen konkreten Termin für den Start der eSIM Karten: ab 11. März will das Unternehmen als erster deutscher Mobilfunker diese Karten unterstützen. In der Meldung heißt es:

Die eSIM ist ein weiterer wichtiger Schritt in die digitale Zukunft. Sie wird zum Schlüssel für das Internet der Dinge. Hersteller werden noch mehr Geräte und Maschinen noch einfacher miteinander vernetzen. Telekommunikationsanbietern eröffnen sich völlig neue Vermarktungschancen. Und Mobilfunkkunden bietet die eSIM künftig noch mehr Komfort beim Umgang mit zahlreichen Geräten.

Allerdings bezieht sich die Ankündigung in erster Linie auf Datentarife und eSIM Karten für Smartwatches, Fitness-Tracker oder auch Datenbrillen. Ein eSIM fähiges Gerät soll mit der Samsung Gear S2 classic zum Start bereits angeboten werden. Es bleibt abzuwarten, ob in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Hardware vorgestellt wird, die eSIM Karten anbietet.

eSIM Karten sind dabei laut Definition:

fest verbaute Simkarten, die sich über
das Handy, Smartphone oder Tablet mit Tarifen
verschiedener Anbieter programmieren lassen.

Damit lassen sich Tarif sehr einfach wechseln, in dem man die Karte neu programmiert. Das kann zum Beispiel einfach durch das Einscannen einer QR-Codes erfolgen, der dann die notwendigen Änderungen auf der eingebauten Simkarte vornimmt.

Microsoft geht unter die Mobilfunk-Provider

Im Windows Store ist eine neue App aufgetaucht, die unter dem Namen „Cellular Data“ zu finden ist und der Beschreibung nach Internetverbindungen über ein „vertrauenswürdiges, landesweites Mobilfunknetz“ anbietet. Für den Zugang ist dann nur ein Microsoft Konto notwendig sowie – und an dieser Stelle wird es spannend – eine spezielle Simkarte von Microsoft. Zur Karte selbst wurden leider noch keine weiteren Angaben gemacht.  Für den Einsatz reicht es, das WLAN Symbol anzutippen und dann werden mögliche Tarife unter dem Unterpunkt „Cellular Data“ angezeigt.

Das System erinnert an die Apple SIM – eine embedded Simkarte über die man verschiedene Tarife auf den neueren Modellen von iPad air und iPad Mini buchen kann. Apple bietet die Tarife aber nicht selbst an, sondern nutzt hier Tarife verschiedener Anbieter. In Deutschland ist dieses System leider noch nicht verfügbar.

Leider gibt es zu dem Vorstoß von Micrsoft bisher noch nicht viele weitere Informationen. Bis auf die App hat das Unternehmen noch anderen offiziellen Informationen bekannt gegeben. Dazu ist auch unklar, ob es diese Karte auch sofort in Deutschland geben wird. Da die App allerdings auch bereits in deutscher Sprache verfügbar ist, scheint der Start auch für Deutschland geplant. Es ist auch noch nicht ganz sicher ob Microsoft selbst Tarife anbieten wird. In der Beschreibung der App heißt es dazu:

Sie müssen keine Vertragsbindung oder langfristigen Verpflichtungen mit einem Mobilfunkanbieter eingehen. Ab jetzt können Sie Mobilfunkkontingente ganz nach ihren Wünschen erwerben und nutzen.

Das klingt danach als wäre kein extra Vertrag mit einem Provider notwendig und Microsoft der einzige Vertragspartner. Damit müsste das Unternehmen die Tarife auch selbst anbieten – es bleibt also spannend.

(via entwickler.de)