Essential PH-1 mit Android 11 aufgetaucht

Essential PH-1 mit Android 11 aufgetaucht – Vor einem Monat hatte die Firma Essential den Betrieb eingestellt und verkündet, dass es weder ein neues Essential Phone geben wird noch neue Updates für das aktuelle Essential PH-1 geplant sind.

Das Unternehmen hatte selbst im Blog dazu geschrieben:

As part of the company wind down, the security update for PH-1 released on February 3 is the last update from the Essential software team. Your PH-1 will continue to work but we will not be providing any additional updates or customer support. Current Newton Mail users will have access to the service through April 30, 2020. For developer fans, a prebuilt of our vendor image and everything else needed to keep hacking on PH-1 will be hosted on our github.

Nun ist aber im Geekbench Leistungstest ein Essential PH-1 mit Android 11 (aka Android R) aufgetaucht. Das bedeutet zumindest, dass es eine lauffähige Version des Betriebssystems auf den Modellen geben kann.

Allerdings wird es Android 11 wohl nicht offiziell von Essential geben, aber es ist durchaus denkbar, dass Dritte eine inoffizielle Version für die Geräte entwickeln werden (oder sogar bereits dabei sind). Auf Dauer sind die Geräte aber natürlich nicht mehr konkurrenzfähig, da es keine Sicherheitsupdates und Ähnliches mehr geben wird.

Essential 2 – neues Modell soll mit besserer Kamera kommen

Beim aktuellen Essential-Smartphone war die verbaute Kamera der größte Kritikpunkt gewesen und die meisten Tester zeigten sich sehr enttäusch von der Kamera, die qualitativ kaum zum restlichen Gerät zu passen schien. Das soll sich in diesem Jahr ändern, dann Essenatial hat nun angekündigt, dass man vor allem bei der Kamera auf die Kritik reagieren möchte.

Das Magazin zitiert Linda Jiang, verantwortlich für das Design bei Essential wie folgt:

„In general, one thing that we got hit hard with was the quality of our camera, and we’re really looking forward to improving that with our next-gen, making sure that we’re listening to our customers and their pain points,“ Jiang told Business Insider. „We’re going to make it better for you. We can say, we heard you and we’re going to do it better on the second-gen for sure,“ Jiang said. Essential hasn’t given any indication when it’s next-generation phone will be coming out, although it could be as soon as this summer if Essential takes cues from other premium smartphone manufacturers, which release new phones annually. 

Daraus kann man zwei Punkte ableiten: zum einen bestätigt sich damit natürlich, dass Essential an einem neuen Modell arbeitet und das man wahrscheinlich in wenigen Monaten mit einem neuen Smartphones auf den Markt kommen wird. Der zweite Punkt betrifft die Kamera und das Unternehmen verspricht, dass man beim zukünftigen Handy an dieser Stelle nachbessern wird. Das ist auch dringend notwendig, denn auch die Konkurrenz hat im letzten Jahr nicht geschlafen und vor allem bei den Kameras nachgebessert – man denke nur an die neue Triple Lens Kamera im Huawei P20 mit bis zu 40MP Auflösung und auch die Kameratechnik im Galaxy S9 wurde deutlich verbessert und die Qualität nach oben geschraubt. Insgesamt muss Essential also einiges an Arbeit investieren, wenn man mit den anderen Android-Topmodelle auf dem Markt mithalten will.

Ein weiterer erfeulicher Punkt: Man wird wohl das bisherige Equipment für die Geräte auch beim neuen Modell nutzen können. Wer auf die neuste Essential Generation wechselt, muss also nicht alles neu kaufen. Das ist auf jeden Fall sehr kundenfreundlich gedacht.

Update: Wo bleibt das Essential Phone?

Update 2: Das Warten hat ein Ende, bereits seit dem 25. August werden die Modelle verschickt und es gibt bereits die ersten Testberichte und Reviews dazu zu sehen. Nach wie vor sind die Geräte aber nur in den USA zu haben. Wann der Launch auch international kommt, ist noch offen.

Update: Andy Rubin hat für sein Startup Essential mittlerweile eine weitere Finanzierungsrunde erhalten. Damit wird der Wert des Unternehmens auf über 1 Milliarde US Dollar geschätzt – wohlgemerkt ohne bisher auch nur ein Handy verkauft zu haben. Nach wie vor warten die Kunden auf die neuen Essential Phones und es gibt noch keinen konkreten Termin, wann die Smartphones zu haben sein werden.

Das neuen Edel-Modell von Andy Rubin sollte eigentlich schon auf den Markt sein. Der Android-Mitbegründer hatte das neue Modell bereits Ende Mai einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und dabei auch verkündet, dass die Modelle bereits in 30 Tagen verfügbaren sein sollen – zumindest in den USA. Das Essential Phone PH1 sol dabei 699 Dollar kosten und in Schwarz oder Weiß zur Verfügung stehen.

Seit dem hat man sehr wenig zum neuen Modell gehört. Die Frist für die Auslieferung bzw. den wirklichen Marktstart ist Ende Juni bereits abgelaufen, aber bisher gibt es weder das Gerät selbst zu kaufen noch einen Hinweis, ob es Probleme gibt. Andy Rubin selbst hat sich im letzten Monat nur einmal auf Twitter zu Wort gemeldet und dort hat er lediglich einen Tweet zur Kamera weiter geteilt. Auf der Webseite selbst kann man die Geräte zwar nach wie vor reservieren, ein Datum, wann genau sie verschickt werden, gibt es aber nicht. Stattdessen wird dort eher vage mitgeteilt:

You are one step closer to securing the new Essential Phone. Please fill out the form below to save your spot in line. We will notify you when your phone is ready to ship to complete your order. Note we are shipping to the US only at this time.

Auch im Unternehmensblog gibt es leider wenig Hinweise darauf, wann genau das neue Modell nun tatsächlich verfügbar sein wird. Andy Rubin wäre nicht der erste Entwickler, der Probleme damit bekommt, die Deadlines beim Start einzuhalten. Man denke nur an Turingphone, die immerhin mehr als ein halbes Jahr brauchten, um die Geräte mehr schlecht als recht zu verteilen. Bei Andy Rubin und dem Essential Phone wird es hoffentlich nicht ganz so lange dauern, die fehlende Kommunikation zu der Verzögerung ist aber auf jeden Fall nicht vertrauenserweckend.

Die Technik im Essential Phone PH1

Bei den allgemeine technischen Daten setzt das Essential Phone mit auf das beste, was man derzeit am Markt bekommen kann. So gibt es für die Leistung den Snapdragon-835-Prozessor, der auf 4GB RAM zurück greifen kann. Der interne Speicher bietet 128GB Platz und der Akku ist 3040mAh groß. Dieser Wert wirkt etwas unterdimensioniert für das große Display*, bleibt abzuwarten, wie sich das auf die Einsatzdauer in der Praxis auswirkt.

Bei der Kamera setzt das neue Smartphone* auf Dual Lens Technik. Verbaut sind zwei Objektive mit 13 Megapixeln und f/1.85-Blende. Ein Objektiv ist dabei für die Farbaufnahmen zuständig und das zweite Objektiv steuert monochrome Tiefenschärfe hinzu. Insgesamt soll so die Qualität der Aufnahmen verbessert werden.

Als Betriebssystem kommen natürlich Android* in der Version 7.1.1 zum Einsatz. Dazu soll es keine größeren Veränderungen an Android* geben, man bekommt also ein reine Android Version, auf die sich Updates auch sehr schnell einspielen lassen.

Insgesamt zeigt das Essential Phone damit sehr gut, was heute an Technik möglich ist und sticht mit seiner Kombination aus Leistung und modularem Aufbau viele andere Topmodelle aus. Allerdings muss sich erst noch zeigen, ob die Kunden Module wirklich möglich, ein erster Versuch mit dem LG G5 war wenig erfolgreich verlaufen. Es wird vor allem davon abhängen, welche Module man zukünftig kaufen kann und welche Funktionen damit nutzbar sind. Dies war bisher bei allein Modellen mit diesem Ansatz das Problem : die Auswahl an Zusatzfunktionen war eher beschränkt.

Essential Phone soll auch in Europa verfügbar sein

Bisher gibt es das Essential Phone von Android Mitbegründer Andy Rubin noch nicht im freien Handel. Das Gerät verspätet sich und der angekündigte Liefertermin konnte bisher nicht eingehalten werden. Es ist auch nicht direkt bekannt, wann die Modelle verfügbar sein sollen.

Dafür gibt es jetzt aber die Nachricht, dass die Modelle nicht nur in den USA in den Handel gehen sollen, sondern auch in Europa, UK und in Japan zur Verfügung stehen sollen. Bei AndroidCentral schreibt man dazu:

Andy Rubin’s Essential Phone is looking to spread its reach beyond the United States, according to The Financial Times. The paper reports that Essential wants to bring its phone to the UK, mainland Europe and Japan, and that the company is already in talks with UK carriers including EE around an exclusivvity deal.

Allerdings wird es wohl in diesen Ländern noch etwas länger dauern, bis die Geräte bestellbar sind. Zuerst soll der Start in den USA erfolgen und dann in den anderen Märkten. Wie es in Asien und anderen Ländern weltweit aussieht, wurde leider nicht mitgeteilt. Derzeit fehlen auch noch Angaben zum Preis. In den USA sollen die Smartphones für 699 Dollar zu haben sein. Das könnte auch eine Marke für die anderen Länder sein, eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber noch nicht.

Die Technik im Essential Phone PH1

Bei den allgemeine technischen Daten setzt das Essential Phone mit auf das beste, was man derzeit am Markt bekommen kann. So gibt es für die Leistung den Snapdragon-835-Prozessor, der auf 4GB RAM zurück greifen kann. Der interne Speicher bietet 128GB Platz und der Akku ist 3040mAh groß. Dieser Wert wirkt etwas unterdimensioniert für das große Display*, bleibt abzuwarten, wie sich das auf die Einsatzdauer in der Praxis auswirkt.

Bei der Kamera setzt das neue Smartphone* auf Dual Lens Technik. Verbaut sind zwei Objektive mit 13 Megapixeln und f/1.85-Blende. Ein Objektiv ist dabei für die Farbaufnahmen zuständig und das zweite Objektiv steuert monochrome Tiefenschärfe hinzu. Insgesamt soll so die Qualität der Aufnahmen verbessert werden.

Als Betriebssystem kommen natürlich Android* in der Version 7.1.1 zum Einsatz. Dazu soll es keine größeren Veränderungen an Android* geben, man bekommt also ein reine Android* Version, auf die sich Updates auch sehr schnell einspielen lassen.

Insgesamt zeigt das Essential Phone damit sehr gut, was heute an Technik möglich ist und sticht mit seiner Kombination aus Leistung und modularem Aufbau viele andere Topmodelle aus. Allerdings muss sich erst noch zeigen, ob die Kunden Module wirklich möglich, ein erster Versuch mit dem LG G5 war wenig erfolgreich verlaufen. Es wird vor allem davon abhängen, welche Module man zukünftig kaufen kann und welche Funktionen damit nutzbar sind. Dies war bisher bei allein Modellen mit diesem Ansatz das Problem : die Auswahl an Zusatzfunktionen war eher beschränkt.