Samsung Galaxy S21 – bessere Leistung angeblich auch bei den Exynos Chipsätzen

Samsung Galaxy S21 – bessere Leistung angeblich auch bei den Exynos Chipsätzen – In diesem Jahr waren europäische Nutzer von den S20 Modelle eher enttäuscht, weil der Exynos Prozessor bei der Leistung nicht mit anderen S20 Modellen mit Snapdragon Prozessoren mithalten konnte. Im nächsten Jahr bei der Galaxy S21 Serie sollen nun Exynos 1.000 und Snapdragon 875 Prozessor für die Leistung sorgen. Samsung setzt also auch weiterhin auf unterschiedliche Chipsätze in den Modellen, aber wenn die aktuellen Daten stimmen, fällt die Lücke nicht mehr so groß aus und der Exynos 1.000 Prozessor hat sogar leichte Vorteile. Hintergrund ist wohl, dass beide Prozessoren (trotz des unterschiedlichen Namens) auf das gleiche 5nm Verfahren setzen und auch beim Aufbau recht gleich sind. Daher fallen auch die Leistungsdaten unterschiedlich aus – mit etwas Glück wird es daher im nächsten Jahr keinen Unterschied machen, ob man das Galaxy S21 mit Snapdragon- oder Exynos-Prozessor bekommt.

Die geleakten Leistungsdaten im Vergleich

Snapdragon 875

Samsung Galaxy S21

  • Single score -> 1159
  • Multi score -> 4090

Xiaomi Mi 11

  • Single score -> 1102
  • Multi score -> 4113

Exynos 1000

  •  Single score -> 1302
  •  Multi score -> 4250

Wenn diese Daten stimmen (sie stammen angeblich aus Testgeräten mit den jeweiligen Prozessoren auf Geekbench) wird man wohl keine Unterschiede bei der Performance der Smartphones mehr wahrnehmen können. Allerdings ist offen, wie nah diese Daten an den tatsächlichen Werten der kommende Galaxy S21 Smartphones liegen und ob die Hersteller bis zum Marktstart die Performance nicht noch optimieren können. Insgesamt kann man aber sagen, dass es richtig schneller Werte sind – die Smartphones in 2021 werden also nochmal einen Performance Boost bekommen.

Samsung Galaxy S21: keine LiDAR Technik geplant

Es war fast zu erwarten – Samsung* hatte bereits beim Galaxy Note 20 auf den ToF-Sensor verzichtet und auch bei der kommenden Galaxy S21 Serie im nächsten Jahr wird diese Form des Bildsensors nicht mit an Bord sein. Der ToF-Sensor dient zur Abstandsmessung bei den Bildern und wird verwendet um 3D-Modelle zu erstellen oder Augmented Reality herzustellen. Google und Apple* setzen dabei mittlerweile auf LiDAR Technik, also eine Art von Mini-Radar in den Geräten. Auf diese Funktion müssen Galaxy S21 aber aber wohl verzichten.

Im übersetzen Original heißt es dazu:

Samsung Electronics nutz kein 3D-Flugzeitmodul (ToF) für das Galaxy S21 der nächsten Generation (vorläufiger Name) nach dem Galaxy Note 20. Dies liegt daran, dass es weniger nützlich ist und weniger Leistung hat als Apples ToF.

Laut der Branche vom 14. plant Samsung Electronics nicht, ToF auf der Galaxy S21-Serie zu installieren, die in der ersten Hälfte des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. ToF sollte Augmented Reality (AR) – und Virtual Reality (VR) -Inhalte in 5G-Umgebungen unterstützen. ToF wurde letztes Jahr auf das Galaxy S10* und Note 10 sowie auf die Galaxy S20*-Serie in der ersten Hälfte dieses Jahres angewendet, in der zweiten Hälfte dieses Jahres jedoch nicht auf die Galaxy Note 20-Serie

Hintergrund für den Verzicht sind wohl im wesentlichen 2 Gründe:

  • Samsung sieht in dieser Technik bisher noch keinen wirklichen Vorteil für die Nutzer. Selbst für Foto-Profis ist die 3D-Funktion bisher noch kein wirklich sinnvoller Use-Case und Augmented Reality ist nach wie vor eher ein Nischenthema und kaum in der Breite angekommen.
  • Die von Samsung genutzte Technik (indirektes ToF) scheint im Vergleich zu anderen Ansätzen zu viele Nachteile zu haben und bringt beispielsweise nur die Hälfte der Reichweite des Ansatzes von Apple*. Daher könnte Samsung wenn dann nur ein wenig konkurrenzfähiges System anbieten – auch ein Grund besser darauf zu verzichten und diese Technik erst in den kommenden Topmodellen zu bringen.

Insgesamt dürfte der Wegfall daher wohl nur für die wenigsten Nutzer wirklich ein Problem darstellen, die meisten User werden wohl gar nicht merken, dass diese Funktion im Vergleich zum aktuellen Galaxy S20* nicht mehr mit an Bord ist. Natürlich wäre es dann schön, wenn es zum Ausgleich einige andere interessante Funktionen geben würde.

Bild: Galaxy S20

Samsung Galaxy Note 20 – Preis könnte gleich bleiben

Samsung Galaxy Note 20 – Preis könnte gleich bleiben – Bei den Preisen für die kommende Note 20 Serie von Samsung gibt es immer noch Unsicherheiten. Von steigenden Preisen war da die Rede, mittlerweile gibt es aber immer mehr Hinweise, dass Samsung die Preise doch eher stabil halten wird. Nun gibt es neuen Hinweise, die davon ausgehen, dass die normale Note 20 Variante knapp unter 1000 Dollar kosten soll – das wäre also ein vergleichbares Niveau wie im Vorjahr.

Im Original heißt es:

According to the sources, Samsung could release the Galaxy Note 20 with a price tag of 1.199 million won (US$993) in South Korea, with its high-end Ultra model at 1.452 million won.

The Galaxy Note 20 series is expected to go on sale in South Korea on Aug. 21 after making its debut on the Galaxy Unpacked event on Aug. 5. If rumored prices are correct, the Galaxy Note 20 will be Samsung’s cheapest 5G flagship handset.

Wie sicher das ist, lässt sich leider nicht sagen, dazu wird der deutsche Preis davon wohl nochmal etwas abweichen.

Samsung Galaxy Note 20 – wird auch das neue Topmodell ein Prozessor-Desaster?

Keine gute Nachrichten für die europäischen Fans der Galaxy Note 20 Reihe: Samsung wird für die Exynos Geräte wohl doch kein Prozessor-Update bringen, sondern den Exynos 990 einsetzen, der bereits im Galaxy S20 viel Kritik abbekommen hat. Der Chipsatz kann von der Leistung nicht mit dem Snapdragon 865 mithalten und schon gar nicht mit der neueren Version Snapdragon 865+. Sollten sich die Hinweise als korrekt heraus stellen, dürfte das Note 20 bei den europäischen Nutzern wohl nicht gut ankommen.

Bisher waren die meisten Experten davon ausgegangen, dass Samsung bei der Note 20 Serie auf den verbesserten Exynos 992 Chipsatz setzen wird, aber sowohl Leaker @IceUniverse als auch Max Weinbach gehen mittlerweile davon aus, dass es für die Exynos Geräte kein Prozessor-Update geben wird.

Auf Twitter schreiben die Leaker dazu:

Das wäre natürlich ein schwerer Schlag, denn die europäischen Geräte werden wohl wieder nur den schwachen Exynos-Prozessor bekommen und daher dürfte zumindest in Europa die Note 20 Serie einen deutlichen Nachteil haben was die Power betrifft. Das dürfte die Fans ärgern und die Konkurrenz freuen, denn andere Mitbewerber werden wohl auch in Europa den besseren Snapdragon 865+ Prozessor bringen – beispielsweise wohl auch das OnePlus 8T. Diese Geräte hätten dann einen deutlichen Vorteil gegenüber der Note 20 Serie.

Eine offizielle Information zur Technik der Galaxy Note 20 Serie gibt es aber natürlich noch nicht, daher ist immer noch eine gewisse Unsicherheit, was Samsung nun konkret plant. Allerdings deutet die Einigkeit der Leaker schon darauf hin, dass man die Informationen durchaus ernst nehmen kann und das Note 20 keinen Exynos 992 Prozessor bekommen wird. Max Weinbach hat dazu noch die Liste der unterstützen Prozessoren veröffentlicht, ein neuerer Exynos Chipsatz ist nicht mit darunter:

Ein wenig Hoffnung besteht aber noch. Es wird mehrere Note 20 Modelle geben und unter anderem wohl auch ein Galaxy Note 20 Ultra. Daher könnte es durchaus sein, dass die Smartphones auch beim den Prozessoren unterschiedlich ausgestattet sind. Eventuell wird es also bei den teureren Geräten auch bessere Prozessoren geben um den Aufpreis für die Premium-Modelle zu rechtfertigen. Auch hierfür gibt es aber leider noch keine Bestätigung oder Hinweise von Samsung – es bleibt also noch viel offen.

Offiziell: Galaxy Note 20 Vorstellung findet am 5. August statt

Samsung* hat es offiziell gemacht und das nächste Event angekündigt. Es gibt zwar noch keinen Hinweis auf die Galaxy Note 20 Serie, aber im Teaser Video ist deutlich der S-Pen zu sehen und daher kann man sehr sicher davon ausgehen, dass am 5. August das neue Galaxy Note 20 und alle Varianten davon vorgestellt werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

On August 5, join us for a Galaxy Unpacked virtual event to explore our latest ecosystem of Galaxy devices designed to empower your life. Live streaming of the event will be available at Samsung Global NewsroomSamsung.com at 10 a.m. ET. Visit news.samsung.com for regular updates ahead of the event as well as the latest device information following the unveiling.

Leider gibt es von Samsung* selbst über diesen Teaser noch keine weiteren Details zur Technik der neuen Modelle. Es wird also noch etwas dauern, bis wir definitiv wissen, welche Features das Unternehmen in die neuen Topmodelle gepackt hat und auch, wie der Preis in diesem Jahr aussehen wird.

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Samsung Galaxy Note 20 – Exynos 992 Prozessor soll die Leistung deutlich verbessern

Samsung Galaxy Note 20 – Exynos 992 Prozessor soll die Leistung deutlich verbessern – In den Galaxy S20 Modelle war der verwendete Exynos 990 Prozessor ein großer Kritikpunkt und sorgte selbst bei Fans der Reihe für Ärger. Nun gibt es Hinweise, wie Samsung mit diesem Thema umgehen will. Konkret arbeitet das Unternehmen bereits an einem Nachfolger und der neue Prozessor (wahrscheinlich Exynos 992) soll bereits in den Galaxy Note 20 Modellen im Herbst zum Einsatz kommen. Der neue Chipsatz soll dabei in der zweite Hälfte 2020 zur Verfügung stehen und würde damit pünktlich für die Markteinführung der Note 20 Modelle bereit stehen.

In Korea schreibt man im Original dazu:

Es ist bekannt, dass Exynos 992 durch die neueste Technologie von ARM (Cortex A78 und Mali G78) die Energieeffizienz und die Grafikverarbeitungsleistung im Vergleich zum vorherigen Exynos 990 erheblich verbessert hat.

Ein ARM-Mitarbeiter sagte diesbezüglich: „Der Cortex A78 hat die Energieeffizienz im Vergleich zum vorhandenen Cortex A77 (verwendet im Exynos 990) um mehr als 20% verbessert, und der Mali G78 hat eine um mehr als 25% bessere Grafikverarbeitungsleistung als der vorherige Mali G77 (angewendet mit Exynos 990). „Der Cortex A78 wird in einem 5-Nanometer-Verfahren in Massenproduktion hergestellt“, sagte er.

Grundlage für den Exynos Prozess ist das 5nm Verfahren und sowohl die Grafik-Einheit als auch die Prozessoren werden ein Update bekommen. Die Leistungssteigerung sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Grafik lesen sich dabei recht gut und dürften auch im praktischen Einsatz eine Steigerung bedeuten. Besonders interessant ist auch die verbesserte Energieeffizienz. Diese soll 20 Prozent besser ausfallen und das bedeutet neben einer geringeren Belastung des Akkus auch weniger Wärme-Entwicklung. Beim Vorgänger-Prozessor war vor allem die Wärme-Entwicklung ein Problem. Bei hoher Beanspruchungen konnte der Prozessor die Leistung kaum ausspielen, weil die Wärmeentwicklung zu stark war und noch genug abgeleitet werden konnte. Die Geräte musste daher die Leistung reduzieren um eine Überhitzung zu vermeiden. Möglicherweise hat man diese Entwicklung nun beim Exynos 992 entschärft.

Samsung Exynos Auto V9 – spezieller Prozessor für smarte Fahrzeuge vorgestellt

Samsung hat heute eine neue Generation von Prozessoren vorgestellt und diese richten sich nun explizit auf den Einsatz in Fahrzeugen und PKW und sind auch entsprechend konzipiert worden. Der Samsung Exynos Auto V9 soll dabei die smarten Systeme von Fahrzeugen unterstützen und zukünftig die Leistung für vernetzte PKW zur Verfügung stellen.

Das Unternehmen schreibt zu den technischen Daten des neuen Chipsatzes:

Exynos Auto V9 is a powerful automotive processor designed for advanced IVI systems that display content on multiple displays, providing information that assists drivers and passengers for a safer and more enjoyable in-vehicle experience. Based on cutting-edge 8-nanometer (nm) process technology, the V9 packs ARM’s latest Cortex-A76 CPU cores, ARM Mali G76 GPU, premium HiFi 4 audio digital signal processor (DSP), intelligent neural processing unit (NPU), and a safety island core that supports Automotive Safety Integrity Level (ASIL)-B standards. The processor also supports fast and power-efficient LPDDR4 and LPDDR5 DRAM.

Der neuen Exynos Auto V9 Prozessor erinnert dabei vom Aufbau her etwas an den bereits vorgestellten Exynos 9820 Chipsatz, der unter anderem im kommenden Galaxy S10 eingesetzt werden soll. Im Unterschied zum Smartphone Prozessor ist der Auto V9 aber vor allem darauf ausgelegt mit verschiedenen Displays und Systemen zusammen zu arbeiten. Daher kann der neue Prozessor bis zu 6 unterschiedliche Displays ansteuern und die Informationen von bis zu 12 Kameras verarbeiten. Hier kann man sich sehr gut vorstellen, wie verschiedene Kameras in den Fahrzeugen koordiniert werden und für den Fahrer auf ein Hauptdisplay oder auch auf verschiedene Spiegel gelegt werden. Dazu arbeitet der neue Prozessor mit 3 verschiedenen Grafikkernen (Mali G76 GPU), die unabhängig voneinander arbeiten können und damit auch verschiedene Prozesse simultan verarbeiten können. Auf diese Weise kann der Prozessor sowohl das zentrale Informationsdisplay (CID) ansteuern, als auch die Entertainment Systeme auf den Rücksitzen bedienen.

Bis zum Einsatz des neuen Prozessors wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen. Samsung selbst spricht davon, dass der Exynos Auto V9 zusammen mit dem Audi Infotainmentsystem (IVI) eingesetzt werden soll, das 2021 auf den Markt kommen wird. Ob das Unternehmen in der Zwischenzeit auch mit anderen Herstellern zusammenarbeiten wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Nachtrag: Möglicherweise wird Audi schon schneller als gedacht vorstellen, was das Unternehmen mit dem neuen Prozessor plant, denn Audi hat einen Termin für die CES in Las Vegas angekündigt. Zu diesem Termin möchte der Hersteller unter anderem einen „Einblick in die Zukunft des In-Car-Entertainment“ geben und das hört sich doch sehr stark nach einem Einsatzgebiet für den neuen Samsung Exynos Auto V9 Prozessor an. Konkret schreibt Audi dazu:

Die International Consumer Electronics Show (CES) findet von 8. bis 11. Januar 2019 in Las Vegas statt. Audi zeigt auf der weltgrößten Elektronikmesse die nächste Stufe des In-Car-Entertainments und gibt einen Ausblick auf das digitale Premiumerlebnis der Zukunft. Die Marke mit den Vier Ringen überträgt die Pressekonferenz live per Satellit, Internet und Smart TV.

Wer sich dafür interessiert: Am Dienstag, 8. Januar 2019 ab 20.00 Uhr (MEZ) soll es einen Livestream dazu geben, den man auch in Deutschland anschauen kann. Der Stream wird kostenfrei unter anderem auf Audi MediaTV (www.audimedia.tv) auch auf Deutsch übertragen.

Samsung Exynos 9820 Prozessor vorgestellt: 2Gbit/s LTE und eigene AI NPU

Samsung hat heute die nächste Prozessorengeneration vorgestellt. Der Samsung Exynos 9820 Prozessor soll zukünftig in den Topmodellen des Unternehmens zum Einsatz kommen und vor allem der Konkurrenz aus Apple und auch Huawei (mit dem neuen Kirin 980) etwas entgegensetzen können. Dabei setzt Samsung natürlich wieder auf mehr Leistung aber auch bei der Architektur hat man in diesem Jahr nachgearbeitet und bietet nun einen separaten Bereich für AI-Prozesse (NPU) wie man ihn bereits von Huawei her kennt.

Samsung schreibt im Original dazu:

“As AI-related services expand and their utilization diversify in mobile devices, their processors require higher computational capabilities and efficiency,” said Ben Hur, vice president of System LSI marketing at Samsung Electronics. “The AI capabilities in the Exynos 9 Series 9820 will provide a new dimension of performance in smart devices through an integrated NPU, high-performance fourth-generation custom CPU core, 2.0Gbps LTE modem and improved multimedia performance.”

Der Samsung Exynos 9820 Prozessor setzt dabei wieder auf 8 Kerne. Insgesamt kommen zwei M4-Kerne für die Hochleistungs-Operationen zu Einsatz, dazu gibt es noch zwei Corex-A75 und vier Cortex-A55 Kerne. Auf diese Weise soll die Power für die einzelnen Kerne im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 20 Prozent gesteigert worden sein, im Multi-Core Bereich soll die Leistung um 15 Prozent steigen. Dazu wurde auch die Leistungsaufnahme der Kerne verbessert und damit sinkt der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger. Die neue Mali-G76 GPU soll im Grafikbereich nochmal 40 Prozent schneller sein und 35 Prozent effizienter arbeiten.

Dazu gibt es noch weitere Neuerungen beim Exynos 9820 Prozessor:

  • Die neue NPU soll den Prozessor selbst von AI Prozessen entlasten und beispielsweise auch mit externen Server zusammenarbeiten können. Leider wurden an dieser Stelle noch keine weiteren Details zur Leistung und zum Einsatz gegeben, es gab lediglich den Hinweis auf 7fache Geschwindigkeit der Verarbeitung dieser Anfragen.
  • Beim mobilen Internet setzt der Prozessor auf eine achtfache Carrier-Aggregation und erreicht damit Geschwindigkeiten bis zu 2Gbit/s im Download und 316 MBit/s im Upstream. Allerdings unterstützt der Prozessor wohl noch kein 5G.
  • Im Videobereich unterstützt der Chipsatz nun auch 8K Aufnahmen und kann unter anderem 4K UHD Videos mit 150 Frames pro Sekunden (fps) dekodieren.

Die Fertigung des neuen Samsung Exynos 9820 Prozessor soll Ende dieses Jahres beginnen und man kann recht sicher davon ausgehen, dass das kommende Galaxy S10 Anfang 2019 das erste Smartphone sein wird, dass auf diesen Prozessor setzt. Wahrscheinlich werden 2019 auch die Galaxy Mate 10 Modelle auf diesen Chipsatz setzen.

Insgesamt muss man aber sagen, dass dem Prozessor bisher noch der gewisse Kick fehlt. Eine eigene NPU kennt man mittlerweile bereits von Huawei (sogar mit zwei NPU) und die Verbesserung bei der Leistung fällt auch eher moderat aus. Einen wirklichen Sprung bei der Leistung gibt es nicht, die Zuwächse sind okay aber keine Revolution. Es bleibt abzuwarten, ob man dies in der Praxis überhaupt bemerken kann.

Es bleibt daher abzuwarten, wie sich der neue Prozessor in den ersten Benchmark schlagen wird und welche Werte der Chipsatz dort erzielen kann. Dazu wird es natürlich auch interessant werden zu sehen, welche Funktionen Samsung mit der neuen AI NPU realisiert und wie sinnvoll dies für die Praxis ist.

Exynos 8 Octa 8890 – Der Prozessor für das Samsung Galaxy S7?

Der Snapdragon 820 Prozessor wurde vor einigen Tagen vorgestellt und nun hat Samsung auch den eigenen neuen Prozessor für 2016 enthüllt: den Exynos 8 Octa 8890. Dieser Chip wird aller Voraussicht nach im Samsung Galaxy S7 und wohl auch im Note 6 eingesetzt werden, auch wenn es dazu noch keine offizielle Stellungnahme von Samsung gibt.

Bei der Technik setzt Samsung dabei auf eine One-Chip-Lösung und das  14-nm-FinFET-Verfahren das auch beim Snapdragon 820 Prozessor genutzt wird. Allerdings wird der Exynos 8 weiterhin 8 Kerne nutzen, während man sich beim Snapdragon 820 auf 4 Kerne beschränkt hat um Energie zu sparen. Es dürfte spannend werden zu sehen wie sich diese unterschiedliche Konstruktionsweise in der Praxis bei der Leistung und dem Energieverbrauch auswirkt. Im Grafikbereich setzte Samsung auf die ARM Mali T88 GPU, die man auch bereits vom Kirin 950 her kennt.

Insgesamt spricht Samsung von deutlichen Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger-Modelle Exynos 7:

  • 30 Prozent mehr Leistung im Vergleich zum Vorgänger
  • 10 Prozent weniger Energiebedarf als bei Vorgänger

Die Produktion des neuen Prozessor soll dabei noch in diesem Jahr anlaufen um pünktlich für die Serienfertigung des Galaxy S7 (Marktstart voraussichtlich Q1/2017) darauf zurück greifen zu können.

Quelle: samsungtomorrow

Samsung Galaxy S3: Update für Telekom- & Vodafone-Geräte behebt Exynos-Exploit und Sudden Death

In den letzten Wochen ist das Samsung Galaxy S3 nicht nur durch die Vermeldung der neusten Verkaufszahlen in Aktion getreten, sondern hatte auch mit zwei negativen Schlagzeilen zu kämpfen. Eine Sicherheitslücke wurde im vorherigen Jahr entdeckt, die Zugang zum System gewährt hat und auch die „Sudden Death“-Problematik ist ein großen Thema bei vielen Besitzern. Ein neues Update soll nun die beiden Fehler im Samsung-Flaggschiff beheben.

Christian von Mobileroundup hat am heutigen Tag berichtet, dass Samsung in Deutschland die Ausrollung eines kleinen Updates für das Galaxy S3 begonnen hat. Die Softwareaktualisierung soll die erwähnte Sicherheitslücke beheben, die momentan im Kernel des Exynos-Prozessors für Unruhe sorgt und in null Komma nichts einer App Root-Rechte gewähren kann. Dadurch kann sehr leicht Schadcode auf das System eingespielt werden oder persönliche Daten extrahiert werden. Das Update ist bereits Anfang Januar in Großbritannien zum Vorschein getreten und behebt die Schwachstelle nun auch in Deutschland.

Daneben soll die neue Firmware auch die „Sudden Death“-Problematik lösen und bewerkstelligen, dass in Zukunft die Geräte nicht einfach den Geist aufgeben. Der Bootloader wurde hierzu das erste Mal aktualisiert. Der Defekt im NAND-Speicher, der nach ungefähr 150-200 Tagen zur Geltung kommt, konnte dadurch anscheinend repariert werden. Diese Feststellung wurde allerdings nicht offiziell bestätigt.

Das Update kann wie gewohnt entweder über die Software KIES als auch über WLAN durchgeführt werden. Ansonsten ist die Aktualisierung rund 15 Megabyte groß und wird innerhalb kürzester Zeit installiert. Um die Verfügbarkeit des Updates zu überprüfen kann man in den Einstellungen unter “Telefoninfo -> Software Aktualisierung” die Aktualisierung manuell anstoßen und daraufhin direkt installiert.

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update:
In den Kommentaren wurde nun darauf hingewiesen, dass die Geräte mit Telekom-Branding auch das Update erhalten.[/box]

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update #2:
Telekom hat soeben über Facebook bestätigt, dass das Update auch die „Sudden Death“-Problematik behebt. Die Softwareaktualisierung wird also jedem wärmstens empfohlen:

Liebe Samsung Galaxy S3 Besitzer,
ein Update zur Behebung des Exynos-Bugs eures Telekom-Geräts wird ausgespielt. TopApps empfiehlt: Schnell updaten und den gefürchteten „Sudden Death“ vermeiden.[/box]

Samsung P10: Neues Tablet mit 11,8 Zoll und einer Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten als iPad-Konkurrent

Im Smartphone-Bereich konnte Samsung dem kalifornischen Unternehmen mittlerweile die Spitzenposition abluchsen, aber im Tablet-Segment kann sich Apple weiterhin behaupten und dominiert seit der Einführung des iPads den Markt. Die Koreaner haben mit verschiedenen Tablet-Modellen versucht, sich auch in diesem Bereich zu bewähren, konnten aber bislang nur geringe Erfolge erzielen. Gerüchten zufolge soll aber Samsung an einem neuen Tablet arbeiten, dass nicht nur einen starken Prozessor beinhalten soll, sondern auch ein Retina-ähnliches Display.

Das Gerät mit dem Codenamen „P10“ soll der neue iPad-Konkurrent werden und für den erhofften Durchbruch im Tablet-Bereich sorgen. Ausgestattet wird das neue Gerät angeblich mit dem neuen Exynos-5-Dual-Prozessor, der eine Leistung von 1,7 GHz pro Kern mit sich bringt. Dadurch könnte sich Samsung zumindest hinsichtlich der Performance vom neuen iPad absetzen. Als Display soll sehr wahrscheinlich ein 11,8 Zoll großes WQXGQ-Display zum Einsatz kommen, welches eine stolze Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten beinhaltet und demzufolge eine Pixeldichte von 256 ppi besitzt. Im Vergleich verfügt das neuste iPad vom abgebissenen Apfel über eine Auflösung 2048 x 1536 Pixeln mit 264 ppi.

Es bleibt aber natürlich abzuwarten, ob sich die genannten Spezifikationen bewahrheiten und ob die potentiellen Kunden auf den größeren Formfaktor ansprechen werden. Im Bereich der Couch-Tablets könnte es sich definitiv durchsetzen, aber als portables Gerät wird es vermutlich nicht allzu viele Freunde finden.

Quelle SlashGear via MobiFlip