Samsung: Exynos 2100 Prozessor offiziell vorgestellt

Samsung: Exynos 2100 Prozessor offiziell vorgestellt – Samsung hat heute den neuen Exynos 2100 Prozessor aus dem eigenen Haus vorgestellt und gibt damit einen Blick auf die Leistungen, die man in diesem Jahr von den Modellen des Unternehmens erwarten kann. Das ist vor allem für europäische Nutzer interessant, weil die kommenden Topmodelle von Samsung (das Galaxy S21 und das Galaxy Note21) wohl wieder mit diesem Chipsatz ausgestattet sein werden. Das Unternehmen schreibt selbst zum neuen Premium-Prozessor:

“Our Exynos team has been committed to creating premium mobile computing experiences by bringing innovations to processors that are at the heart of today’s smart devices,” said Inyup Kang, President of System LSI Business at Samsung Electronics. “Today we are delighted to introduce the Exynos 2100, our most advanced mobile processor yet. Armed with powerful processing technologies and an advanced 5G modem on a power-efficient 5nm process node, Exynos 2100 will set a new standard for tomorrow’s flagship mobile devices.”

Insgesamt spricht Samsung von einem Leistungszuwachs von etwa 19 Prozent bei Single Core Messungen und von etwa 33 Prozent bei Multi-Core Tests. Dabei macht sich vor allem die neue Architektur der Prozessoren und auch das neue Fertigungsverfahren positiv bemerkbar. Der Stromverbrauch des Exynos 2100 soll auch wieder niedriger liegen, dafür sorgt unter anderem auch das mittlerweile direkt verbaute Modem.

Der neuen SoC unterstützt dazu bis zu 6 Kameras und kann bis zu 4 Kamera gleichzeitig auslesen. Damit können die Bilder von Quadcam Systeme kombiniert und zusammengerechnet werden. Insgesamt ist aus Auflösung von bis zu 200 Megapixeln durch den Exynos 2100 Prozessor möglich.

Der technische Überblick über den neuen Prozessor

Process5nmAI26 TOPS
Multi-coreOcta-coreCPU (Main)Arm Cortex-X1 (2.9GHz)
CPU (Sub)Arm Cortex-A78 and Cortex-A55GPUArm Mali-G78
Connectivity5G (sub-6GHz/mmWave),
4G LTE (1024 QAM),
3G WCDMA,
2G GSM/CDMA
MemoryLPDDR5 (51.2GB/s)
StorageUFS 3.1, UFS 2.1Camera (Rear)200MP
Video (Encoding)4K UHD 120fpsVideo (Decoding)8K 60fps

Das Video zum Exynos 2100

Samsung: Exynos 2100 Spitzenprozessor soll am 15. Dezember vorgestellt werden

Samsung: Exynos 2100 Spitzenprozessor soll am 15. Dezember vorgestellt werden – Snapdragon hat mit dem Snapdragon 888 SoC bereits die Premium-Variante für das nächste Jahr vorgestellt. Samsung wird am 15. Dezember folgen und dann wird das Unternehmen den Exynos 2100 Prozessor öffentlich präsentieren, der im nächsten Jahr die Topmodelle mit Leistung versorgen soll. Unter anderem wird der Prozessor wohl wieder in den deutschen Varianten des Galaxy S21 und des Note21 zum Einsatz kommen. Daher ist vor allem für deutsche Nutzer spannend, welche Leistungsdaten das Unternehmen präsentieren wird.

In diesem Jahr hat Samsung den Terminhinweis in einem kleinen Video verpackt. Darin bedankt man sich bei den Fans und gibt auch gleich noch den Termin für die Vorstellung des Chipsatzes heraus.

Ansonsten gibt es leider keine Hinweise auf eventuelle neuen Funktionen oder die Technik des Samsung Exynos 2100 SoC. Angeblich soll der Prozessor in nächsten Jahr aber mehr Leistung bieten als der Snapdragon Chipsatz. Das wäre wohl auch dringend notwendig, denn in diesem Jahr war das Exynos Gegenstück wenig konkurrenzfähig und die deutschen und europäischen Nutzer fühlten sich daher als 2. Wahl bei den Geräten. Natürlich wird der neue Chipsatz auch wieder 5G Verbindungen unterstützen. Snapdragon hat die entsprechenden Modems mittlerweile direkt im Prozessor verbaut. Es bleibt abzuwarten, ob Samsung eine ähnliche Lösung gefunden hat oder ob es zum Prozessor auch wieder ein separates 5G Modem als Chip geben muss. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, dass auch Samsung die Technik direkt im Prozessor zusammenfast.

Der Trailer im Original

Bei der Namenwahl verabschiedet sich Samsung in nächsten Jahr wohl von den hohen Zahlen für die Premium-Prozessoren. Stattdessen setzt man auf die Namensgleichheit zum jeweiligen Jahr. In 2021 wird also der Exynos 2100 zum Einsatz kommen, im nächsten Jahr dann sicher der Exynos 2200 Prozessor. Damit passt der Exynos 2100 Prozessor auch besser zur Galaxy S21 Geräte-Generation und macht es den Nutzern damit etwas einfacher, die Technik zuzuordnen.

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Samsung Exynos 1080 – neuer Top-Prozessor für die kommenden Premium-Modelle vorgestellt

Samsung Exynos 1080 – neuer Top-Prozessor für die kommenden Premium-Modelle vorgestellt – Samsung hat den neuen eigenen Top-Prozessor vorgestellt. Unter dem Namen Exynos 1080 wird der Chipsatz zukünftig in den Premium-Modelle der Galaxy S21 Serie und wohl auch beim Galaxy Note21 zum Einsatz kommen. Samsung setzt dabei auf das 5nm Verfahren mit der man nochmal 80 Prozent mehr Schaltkreise auf die gleiche Fläche bekommen kann. Der Exynos 1080 ist der erste Prozessor von Samsung, der auf diese Technik setzt. Damit steigt die Leistung an und der Stromverbrauch sinkt – Samsung gibt hier auch einige Werte, allerdings muss sich in der Praxis erst noch zeigen, wie gut der Prozessor tatsächlich performt.

Die Architektur des Prozessors sieht wie folgt aus:

  • 2.8GHz Single-core (Cortex®-A78) +
  • 2.6GHz Triple-core (Cortex®-A78) +
  • 2.0GHz Quad-core (Cortex®-A55)

Insgesamt stehen so acht Kerne mit einem Hochleistungskern und 4 energiesparenden Kernen zur Verfügung.

Für die Grafikleistung sogt die neuen Mali-G78 MP10 GPU, dazu gibt es Unterstützung für LPDDR5 / LPDDR4x RAM Speicher sowie UFS 3.1 für externen Speicher.

Für die Verbindungen ist natürlich auch wieder 5G mit an Bord. Das Unternehmen schreibt selbst zu den unterstützten Bereichen:

  • 5G NR Sub-6GHz 5.1Gbps (DL) / 1.28Gbps (UL)
  • 5G NR mmWave 3.67Gbps (DL) / 3.67Gbps (UL)
  • LTE Cat.18 6CA 1.2Gbps (DL) /
  • Cat.18 2CA 200Mbps (UL)

Im 5G Bereich dürften damit alle Netze in Deutschland unterstützt werden. Wifi 6 und Bluetooth 5.2 sind ebenfalls mit an Bord.

Leider sagen die reinen technischen Daten noch eher wenig darüber aus, wie gut sich der neue Prozessor im Vergleich zur Konkurrenz auf dem Markt schlagen wird. In diesem Jahr hatte sich gezeigt, dass vor allem der Praxiseinsatz der Exynos Topmodelle problematisch war und man an die Leistungen der Snapdragon Chipsätze von Qualcomm nicht anschließen konnte. Daher bleibt abzuwarten, wie der Exynos 1080 unter realen Bedingungen arbeiten wird und welche Leistung dann zur Verfügung steht. Die Rahmendaten sehen auf jeden Fall nicht schlecht aus.

Samsung: neuer Mittelklasse-Prozessor bekomm Zertifizierung

Samsung: neuer Mittelklasse-Prozessor bekomm Zertifizierung – Samsung wird die kommenden Topmodelle der Galaxy S21 Serie auch wieder mit eigenen Chipsätzen auf den Markt bringen. Daneben arbeitet das Unternehmen aber auch an Prozessoren, die in den günstigeren Geräten zum Einsatz kommen werden und wie es aussieht hört die Mittelklasse bei den SoC bei Samsung im nächsten jahr auf die Bezeichnung Exynos 981. Ein solcher Prozessor ist jetzt in der Zertifizierung bei Bluetooth Sig aufgetaucht und das deutet in der Regel auf einen baldigen Marktstart hin.

Bei mysmartprice schreibt man dazu im Original:

As seen in the Bluetooth SIG certification image, the Exynos 981 processor appears to be a new chipset, which could likely power the company’s future mid-range smartphones. The certification description for the processor says, “The Exynos 981 is to be used together with a compatible RF chip to build a full BT + WiFi solution supporting Bluetooth 5.2”. The presence of Bluetooth 5.2 support hints that the processor could be a new one. Other than what we mentioned above, the Bluetooth SIG certification for the Exynos 981 processor does not tell us anything about it. Plus, since this is the first time that we have come across this new processor moniker, the information surrounding it is next to none for now.

Technisch gibt es leider über die Bluetooth Angaben hinaus wenige Details zur neuen Technik und daher bleibt offen, welche Leistungen der neuen Chipsatz anbieten kann und beispielsweise auch, ob 5G unterstützt wird. Man kann sich aber mittlerweile kaum noch vorstellen, dass Samsung Mittelklasse-Smartphones ohne 5G auf den Markt bringen wird. Daher wird wohlauch der Exynos 981 Chipsatz diese Technik unterstützen. Unbekannt ist bisher auch noch, bei welchen Modellen dieser Prozessor zum Einsatz kommen wird. Wahrscheinlich ist er für neue Modelle das Samsung Galaxy A- und M-Serie geplant, welche Geräte aber genau diesen Chip bekommen werden, muss sich erst noch zeigen.

Samsung Galaxy S21 – das bringt der neue Exynos Prozessor

Samsung Galaxy S21 – das bringt der neue Exynos Prozessor – Samsung hat die ersten Details zur kommenden Prozessor-Generation veröffentlicht und damit gibt es auch die ersten Hinweise, wie die neuen Galaxy S21 Modelle in 2021 in Europa aufgestellt werden. Die Smartphones werden aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem neuen Exynos 1080 Chipsatz auf den Markt kommen und wenn die Details dazu korrekt sind, bekommen die Modelle dadurch neben dem obligatorischen zusätzlichen Speed und geringeren Energieverbrauch auch einige interessante neue Möglichkeiten. Das ist wohl auch dringend notwendig, denn vor allem beim Akku-Verbrauch waren die aktuellen Exynos Prozessor den Snapdragon Varianten nicht gewachsen. Im Tests zeigte sich, dass Exynos Galaxy S20 nur etwa 70 Prozent der Nutzungsdauer von Snapdragon-Versionen hatten und das soll sich mit der neuen Generation der Exynos Chipsätze nun ändern.

Im übersetzen Original schreibt man bei mydrivers dazu:

Nach fast einem Jahr hat Exynos 1080 erneut das Recht erhalten, Cortex A78 auf den Markt zu bringen. Im Vergleich zu Cortex A77 wurde die Leistung um 20% verbessert und der Stromverbrauch gegenüber der Vorgängergeneration um 50% gesenkt. Darüber hinaus wurde die Fläche des Cortex A78 um 5% reduziert, wodurch etwa 15% der Fläche für den Quad-Core-Cluster eingespart wurden, wodurch mehr Platz für zusätzliche GPUs, NPUs und andere Komponenten frei wird. Noch wichtiger ist, dass die laufende Punktzahl von AnTuTu 650.000 Punkte überstieg . Nach Optimierung und Training wird erwartet, dass die Punktzahl weiter verbessert wird, worauf es sich zu freuen lohnt.

Die reinen Leistungsdaten, die Samsung veröffentlich hat, lesen sich dabei sehr gut:

  • Antutu Werte von über 650.000 Punkten bedeuten eine Leistungssteigerung von etwa10 Prozent im Vergleich zu aktuellen Systemen. Derzeit liegen die besten Handys im Antutu Ranking bei etwas über 600.000 Punkten.
  • Der Stromverbrauch wurde sogar halbiert – die neue Prozessor-Generation arbeitet also wesentlich energiesparender. Daher kann man wohl auch davon ausgehen, dass die Abwärme deutlich reduziert wird, wenn weniger Energie benötigt wird. Das macht Hoffnung auf kleinere Kühlsysteme in den Handys und damit auch mehr Platz für andere Systeme.
  • Insgesamt soll der Prozessor selbst ebenfalls kleiner ausfallen – Samsung spricht hier von 5 Prozent Reduktion.

Das macht Hoffnung, dass in diesem Jahr die Galaxy S21 Varianten mit dem Exynos-Chipsatz (die in Europa angeboten werden) nicht ganz so starke Abweichungen zu den Snapdragon Geräten aufweisen werden. Das wird allerdings auch davon abhängen, wie gut die neuen Snapdragon Prozessoren aufgestellt sein werden, die in den USA und in einigen anderen Märken zusammen mit dem Galaxy S21 zum Einsatz kommen. Generaues dazu wird man aber erst wissen, wenn beide Prozessoren-Typen offiziell vorgestellt wurden.

Die Galaxy S21 Akkugrößen sind bereits zertifiziert

Der Akku für die Modelle scheint bereits festzustehen. Offizielle Details kamen dabei von der 3C Zertifizierungsstelle. Dort sind zwar noch nicht die neuen Smartphones aufgetaucht, aber zumindest die Akkus haben eine offizielle Zertifizierung bekommen. Damit kann man recht sicher davon ausgehen, dass beim Galaxy S21 ein Akku mit 3.880mAh verbaut sein wird und das Galaxy S21 ultra einen 4.660mAh Akku bekommen wird. Daten zum erwarteten Galaxy S21 ultra gibt es leider noch nicht, der Akku wird aber sicher noch größer ausfallen und vielleicht über 5.000mAh haben. Mittlerweile gibt es auch Hinweise zum Akku des Galaxy S20 ultra. Bei Galaxyclub NL hat man dazu den Akku identifiziert und geht von 4885mAh für die Smartphones aus. Das wären nochmal 200mAh mehr als beim S21+ Modell. Der neue Akku beim S21 ultra ist mittlerweile auch beim TÜV zertifiziert.

Video: Galaxy S21 Konzept

Samsung Galaxy S21 – bessere Leistung angeblich auch bei den Exynos Chipsätzen

Samsung Galaxy S21 – bessere Leistung angeblich auch bei den Exynos Chipsätzen – In diesem Jahr waren europäische Nutzer von den S20 Modelle eher enttäuscht, weil der Exynos Prozessor bei der Leistung nicht mit anderen S20 Modellen mit Snapdragon Prozessoren mithalten konnte. Im nächsten Jahr bei der Galaxy S21 Serie sollen nun Exynos 1.000 und Snapdragon 875 Prozessor für die Leistung sorgen. Samsung setzt also auch weiterhin auf unterschiedliche Chipsätze in den Modellen, aber wenn die aktuellen Daten stimmen, fällt die Lücke nicht mehr so groß aus und der Exynos 1.000 Prozessor hat sogar leichte Vorteile. Hintergrund ist wohl, dass beide Prozessoren (trotz des unterschiedlichen Namens) auf das gleiche 5nm Verfahren setzen und auch beim Aufbau recht gleich sind. Daher fallen auch die Leistungsdaten unterschiedlich aus – mit etwas Glück wird es daher im nächsten Jahr keinen Unterschied machen, ob man das Galaxy S21 mit Snapdragon- oder Exynos-Prozessor bekommt.

Die geleakten Leistungsdaten im Vergleich

Snapdragon 875

Samsung Galaxy S21

  • Single score -> 1159
  • Multi score -> 4090

Xiaomi Mi 11

  • Single score -> 1102
  • Multi score -> 4113

Exynos 1000

  •  Single score -> 1302
  •  Multi score -> 4250

Wenn diese Daten stimmen (sie stammen angeblich aus Testgeräten mit den jeweiligen Prozessoren auf Geekbench) wird man wohl keine Unterschiede bei der Performance der Smartphones mehr wahrnehmen können. Allerdings ist offen, wie nah diese Daten an den tatsächlichen Werten der kommende Galaxy S21 Smartphones liegen und ob die Hersteller bis zum Marktstart die Performance nicht noch optimieren können. Insgesamt kann man aber sagen, dass es richtig schneller Werte sind – die Smartphones in 2021 werden also nochmal einen Performance Boost bekommen.

Samsung Galaxy S21: keine LiDAR Technik geplant

Es war fast zu erwarten – Samsung* hatte bereits beim Galaxy Note 20 auf den ToF-Sensor verzichtet und auch bei der kommenden Galaxy S21 Serie im nächsten Jahr wird diese Form des Bildsensors nicht mit an Bord sein. Der ToF-Sensor dient zur Abstandsmessung bei den Bildern und wird verwendet um 3D-Modelle zu erstellen oder Augmented Reality herzustellen. Google und Apple* setzen dabei mittlerweile auf LiDAR Technik, also eine Art von Mini-Radar in den Geräten. Auf diese Funktion müssen Galaxy S21 aber aber wohl verzichten.

Im übersetzen Original heißt es dazu:

Samsung Electronics nutz kein 3D-Flugzeitmodul (ToF) für das Galaxy S21 der nächsten Generation (vorläufiger Name) nach dem Galaxy Note 20. Dies liegt daran, dass es weniger nützlich ist und weniger Leistung hat als Apples ToF.

Laut der Branche vom 14. plant Samsung Electronics nicht, ToF auf der Galaxy S21-Serie zu installieren, die in der ersten Hälfte des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. ToF sollte Augmented Reality (AR) – und Virtual Reality (VR) -Inhalte in 5G-Umgebungen unterstützen. ToF wurde letztes Jahr auf das Galaxy S10* und Note 10 sowie auf die Galaxy S20*-Serie in der ersten Hälfte dieses Jahres angewendet, in der zweiten Hälfte dieses Jahres jedoch nicht auf die Galaxy Note 20-Serie

Hintergrund für den Verzicht sind wohl im wesentlichen 2 Gründe:

  • Samsung sieht in dieser Technik bisher noch keinen wirklichen Vorteil für die Nutzer. Selbst für Foto-Profis ist die 3D-Funktion bisher noch kein wirklich sinnvoller Use-Case und Augmented Reality ist nach wie vor eher ein Nischenthema und kaum in der Breite angekommen.
  • Die von Samsung genutzte Technik (indirektes ToF) scheint im Vergleich zu anderen Ansätzen zu viele Nachteile zu haben und bringt beispielsweise nur die Hälfte der Reichweite des Ansatzes von Apple*. Daher könnte Samsung wenn dann nur ein wenig konkurrenzfähiges System anbieten – auch ein Grund besser darauf zu verzichten und diese Technik erst in den kommenden Topmodellen zu bringen.

Insgesamt dürfte der Wegfall daher wohl nur für die wenigsten Nutzer wirklich ein Problem darstellen, die meisten User werden wohl gar nicht merken, dass diese Funktion im Vergleich zum aktuellen Galaxy S20* nicht mehr mit an Bord ist. Natürlich wäre es dann schön, wenn es zum Ausgleich einige andere interessante Funktionen geben würde.

Bild: Galaxy S20

Samsung Galaxy Note 20 – Preis könnte gleich bleiben

Samsung Galaxy Note 20 – Preis könnte gleich bleiben – Bei den Preisen für die kommende Note 20 Serie von Samsung gibt es immer noch Unsicherheiten. Von steigenden Preisen war da die Rede, mittlerweile gibt es aber immer mehr Hinweise, dass Samsung die Preise doch eher stabil halten wird. Nun gibt es neuen Hinweise, die davon ausgehen, dass die normale Note 20 Variante knapp unter 1000 Dollar kosten soll – das wäre also ein vergleichbares Niveau wie im Vorjahr.

Im Original heißt es:

According to the sources, Samsung could release the Galaxy Note 20 with a price tag of 1.199 million won (US$993) in South Korea, with its high-end Ultra model at 1.452 million won.

The Galaxy Note 20 series is expected to go on sale in South Korea on Aug. 21 after making its debut on the Galaxy Unpacked event on Aug. 5. If rumored prices are correct, the Galaxy Note 20 will be Samsung’s cheapest 5G flagship handset.

Wie sicher das ist, lässt sich leider nicht sagen, dazu wird der deutsche Preis davon wohl nochmal etwas abweichen.

Samsung Galaxy Note 20 – wird auch das neue Topmodell ein Prozessor-Desaster?

Keine gute Nachrichten für die europäischen Fans der Galaxy Note 20 Reihe: Samsung wird für die Exynos Geräte wohl doch kein Prozessor-Update bringen, sondern den Exynos 990 einsetzen, der bereits im Galaxy S20 viel Kritik abbekommen hat. Der Chipsatz kann von der Leistung nicht mit dem Snapdragon 865 mithalten und schon gar nicht mit der neueren Version Snapdragon 865+. Sollten sich die Hinweise als korrekt heraus stellen, dürfte das Note 20 bei den europäischen Nutzern wohl nicht gut ankommen.

Bisher waren die meisten Experten davon ausgegangen, dass Samsung bei der Note 20 Serie auf den verbesserten Exynos 992 Chipsatz setzen wird, aber sowohl Leaker @IceUniverse als auch Max Weinbach gehen mittlerweile davon aus, dass es für die Exynos Geräte kein Prozessor-Update geben wird.

Auf Twitter schreiben die Leaker dazu:

Das wäre natürlich ein schwerer Schlag, denn die europäischen Geräte werden wohl wieder nur den schwachen Exynos-Prozessor bekommen und daher dürfte zumindest in Europa die Note 20 Serie einen deutlichen Nachteil haben was die Power betrifft. Das dürfte die Fans ärgern und die Konkurrenz freuen, denn andere Mitbewerber werden wohl auch in Europa den besseren Snapdragon 865+ Prozessor bringen – beispielsweise wohl auch das OnePlus 8T. Diese Geräte hätten dann einen deutlichen Vorteil gegenüber der Note 20 Serie.

Eine offizielle Information zur Technik der Galaxy Note 20 Serie gibt es aber natürlich noch nicht, daher ist immer noch eine gewisse Unsicherheit, was Samsung nun konkret plant. Allerdings deutet die Einigkeit der Leaker schon darauf hin, dass man die Informationen durchaus ernst nehmen kann und das Note 20 keinen Exynos 992 Prozessor bekommen wird. Max Weinbach hat dazu noch die Liste der unterstützen Prozessoren veröffentlicht, ein neuerer Exynos Chipsatz ist nicht mit darunter:

Ein wenig Hoffnung besteht aber noch. Es wird mehrere Note 20 Modelle geben und unter anderem wohl auch ein Galaxy Note 20 Ultra. Daher könnte es durchaus sein, dass die Smartphones auch beim den Prozessoren unterschiedlich ausgestattet sind. Eventuell wird es also bei den teureren Geräten auch bessere Prozessoren geben um den Aufpreis für die Premium-Modelle zu rechtfertigen. Auch hierfür gibt es aber leider noch keine Bestätigung oder Hinweise von Samsung – es bleibt also noch viel offen.

Offiziell: Galaxy Note 20 Vorstellung findet am 5. August statt

Samsung* hat es offiziell gemacht und das nächste Event angekündigt. Es gibt zwar noch keinen Hinweis auf die Galaxy Note 20 Serie, aber im Teaser Video ist deutlich der S-Pen zu sehen und daher kann man sehr sicher davon ausgehen, dass am 5. August das neue Galaxy Note 20 und alle Varianten davon vorgestellt werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

On August 5, join us for a Galaxy Unpacked virtual event to explore our latest ecosystem of Galaxy devices designed to empower your life. Live streaming of the event will be available at Samsung Global NewsroomSamsung.com at 10 a.m. ET. Visit news.samsung.com for regular updates ahead of the event as well as the latest device information following the unveiling.

Leider gibt es von Samsung* selbst über diesen Teaser noch keine weiteren Details zur Technik der neuen Modelle. Es wird also noch etwas dauern, bis wir definitiv wissen, welche Features das Unternehmen in die neuen Topmodelle gepackt hat und auch, wie der Preis in diesem Jahr aussehen wird.

Samsung Galaxy Note 20 – Exynos 992 Prozessor soll die Leistung deutlich verbessern

Samsung Galaxy Note 20 – Exynos 992 Prozessor soll die Leistung deutlich verbessern – In den Galaxy S20 Modelle war der verwendete Exynos 990 Prozessor ein großer Kritikpunkt und sorgte selbst bei Fans der Reihe für Ärger. Nun gibt es Hinweise, wie Samsung mit diesem Thema umgehen will. Konkret arbeitet das Unternehmen bereits an einem Nachfolger und der neue Prozessor (wahrscheinlich Exynos 992) soll bereits in den Galaxy Note 20 Modellen im Herbst zum Einsatz kommen. Der neue Chipsatz soll dabei in der zweite Hälfte 2020 zur Verfügung stehen und würde damit pünktlich für die Markteinführung der Note 20 Modelle bereit stehen.

In Korea schreibt man im Original dazu:

Es ist bekannt, dass Exynos 992 durch die neueste Technologie von ARM (Cortex A78 und Mali G78) die Energieeffizienz und die Grafikverarbeitungsleistung im Vergleich zum vorherigen Exynos 990 erheblich verbessert hat.

Ein ARM-Mitarbeiter sagte diesbezüglich: „Der Cortex A78 hat die Energieeffizienz im Vergleich zum vorhandenen Cortex A77 (verwendet im Exynos 990) um mehr als 20% verbessert, und der Mali G78 hat eine um mehr als 25% bessere Grafikverarbeitungsleistung als der vorherige Mali G77 (angewendet mit Exynos 990). „Der Cortex A78 wird in einem 5-Nanometer-Verfahren in Massenproduktion hergestellt“, sagte er.

Grundlage für den Exynos Prozess ist das 5nm Verfahren und sowohl die Grafik-Einheit als auch die Prozessoren werden ein Update bekommen. Die Leistungssteigerung sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Grafik lesen sich dabei recht gut und dürften auch im praktischen Einsatz eine Steigerung bedeuten. Besonders interessant ist auch die verbesserte Energieeffizienz. Diese soll 20 Prozent besser ausfallen und das bedeutet neben einer geringeren Belastung des Akkus auch weniger Wärme-Entwicklung. Beim Vorgänger-Prozessor war vor allem die Wärme-Entwicklung ein Problem. Bei hoher Beanspruchungen konnte der Prozessor die Leistung kaum ausspielen, weil die Wärmeentwicklung zu stark war und noch genug abgeleitet werden konnte. Die Geräte musste daher die Leistung reduzieren um eine Überhitzung zu vermeiden. Möglicherweise hat man diese Entwicklung nun beim Exynos 992 entschärft.

Samsung Exynos Auto V9 – spezieller Prozessor für smarte Fahrzeuge vorgestellt

Samsung hat heute eine neue Generation von Prozessoren vorgestellt und diese richten sich nun explizit auf den Einsatz in Fahrzeugen und PKW und sind auch entsprechend konzipiert worden. Der Samsung Exynos Auto V9 soll dabei die smarten Systeme von Fahrzeugen unterstützen und zukünftig die Leistung für vernetzte PKW zur Verfügung stellen.

Das Unternehmen schreibt zu den technischen Daten des neuen Chipsatzes:

Exynos Auto V9 is a powerful automotive processor designed for advanced IVI systems that display content on multiple displays, providing information that assists drivers and passengers for a safer and more enjoyable in-vehicle experience. Based on cutting-edge 8-nanometer (nm) process technology, the V9 packs ARM’s latest Cortex-A76 CPU cores, ARM Mali G76 GPU, premium HiFi 4 audio digital signal processor (DSP), intelligent neural processing unit (NPU), and a safety island core that supports Automotive Safety Integrity Level (ASIL)-B standards. The processor also supports fast and power-efficient LPDDR4 and LPDDR5 DRAM.

Der neuen Exynos Auto V9 Prozessor erinnert dabei vom Aufbau her etwas an den bereits vorgestellten Exynos 9820 Chipsatz, der unter anderem im kommenden Galaxy S10 eingesetzt werden soll. Im Unterschied zum Smartphone Prozessor ist der Auto V9 aber vor allem darauf ausgelegt mit verschiedenen Displays und Systemen zusammen zu arbeiten. Daher kann der neue Prozessor bis zu 6 unterschiedliche Displays ansteuern und die Informationen von bis zu 12 Kameras verarbeiten. Hier kann man sich sehr gut vorstellen, wie verschiedene Kameras in den Fahrzeugen koordiniert werden und für den Fahrer auf ein Hauptdisplay oder auch auf verschiedene Spiegel gelegt werden. Dazu arbeitet der neue Prozessor mit 3 verschiedenen Grafikkernen (Mali G76 GPU), die unabhängig voneinander arbeiten können und damit auch verschiedene Prozesse simultan verarbeiten können. Auf diese Weise kann der Prozessor sowohl das zentrale Informationsdisplay (CID) ansteuern, als auch die Entertainment Systeme auf den Rücksitzen bedienen.

Bis zum Einsatz des neuen Prozessors wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen. Samsung selbst spricht davon, dass der Exynos Auto V9 zusammen mit dem Audi Infotainmentsystem (IVI) eingesetzt werden soll, das 2021 auf den Markt kommen wird. Ob das Unternehmen in der Zwischenzeit auch mit anderen Herstellern zusammenarbeiten wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Nachtrag: Möglicherweise wird Audi schon schneller als gedacht vorstellen, was das Unternehmen mit dem neuen Prozessor plant, denn Audi hat einen Termin für die CES in Las Vegas angekündigt. Zu diesem Termin möchte der Hersteller unter anderem einen „Einblick in die Zukunft des In-Car-Entertainment“ geben und das hört sich doch sehr stark nach einem Einsatzgebiet für den neuen Samsung Exynos Auto V9 Prozessor an. Konkret schreibt Audi dazu:

Die International Consumer Electronics Show (CES) findet von 8. bis 11. Januar 2019 in Las Vegas statt. Audi zeigt auf der weltgrößten Elektronikmesse die nächste Stufe des In-Car-Entertainments und gibt einen Ausblick auf das digitale Premiumerlebnis der Zukunft. Die Marke mit den Vier Ringen überträgt die Pressekonferenz live per Satellit, Internet und Smart TV.

Wer sich dafür interessiert: Am Dienstag, 8. Januar 2019 ab 20.00 Uhr (MEZ) soll es einen Livestream dazu geben, den man auch in Deutschland anschauen kann. Der Stream wird kostenfrei unter anderem auf Audi MediaTV (www.audimedia.tv) auch auf Deutsch übertragen.

Samsung Exynos 9820 Prozessor vorgestellt: 2Gbit/s LTE und eigene AI NPU

Samsung hat heute die nächste Prozessorengeneration vorgestellt. Der Samsung Exynos 9820 Prozessor soll zukünftig in den Topmodellen des Unternehmens zum Einsatz kommen und vor allem der Konkurrenz aus Apple und auch Huawei (mit dem neuen Kirin 980) etwas entgegensetzen können. Dabei setzt Samsung natürlich wieder auf mehr Leistung aber auch bei der Architektur hat man in diesem Jahr nachgearbeitet und bietet nun einen separaten Bereich für AI-Prozesse (NPU) wie man ihn bereits von Huawei her kennt.

Samsung schreibt im Original dazu:

“As AI-related services expand and their utilization diversify in mobile devices, their processors require higher computational capabilities and efficiency,” said Ben Hur, vice president of System LSI marketing at Samsung Electronics. “The AI capabilities in the Exynos 9 Series 9820 will provide a new dimension of performance in smart devices through an integrated NPU, high-performance fourth-generation custom CPU core, 2.0Gbps LTE modem and improved multimedia performance.”

Der Samsung Exynos 9820 Prozessor setzt dabei wieder auf 8 Kerne. Insgesamt kommen zwei M4-Kerne für die Hochleistungs-Operationen zu Einsatz, dazu gibt es noch zwei Corex-A75 und vier Cortex-A55 Kerne. Auf diese Weise soll die Power für die einzelnen Kerne im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 20 Prozent gesteigert worden sein, im Multi-Core Bereich soll die Leistung um 15 Prozent steigen. Dazu wurde auch die Leistungsaufnahme der Kerne verbessert und damit sinkt der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger. Die neue Mali-G76 GPU soll im Grafikbereich nochmal 40 Prozent schneller sein und 35 Prozent effizienter arbeiten.

Dazu gibt es noch weitere Neuerungen beim Exynos 9820 Prozessor:

  • Die neue NPU soll den Prozessor selbst von AI Prozessen entlasten und beispielsweise auch mit externen Server zusammenarbeiten können. Leider wurden an dieser Stelle noch keine weiteren Details zur Leistung und zum Einsatz gegeben, es gab lediglich den Hinweis auf 7fache Geschwindigkeit der Verarbeitung dieser Anfragen.
  • Beim mobilen Internet setzt der Prozessor auf eine achtfache Carrier-Aggregation und erreicht damit Geschwindigkeiten bis zu 2Gbit/s im Download und 316 MBit/s im Upstream. Allerdings unterstützt der Prozessor wohl noch kein 5G.
  • Im Videobereich unterstützt der Chipsatz nun auch 8K Aufnahmen und kann unter anderem 4K UHD Videos mit 150 Frames pro Sekunden (fps) dekodieren.

Die Fertigung des neuen Samsung Exynos 9820 Prozessor soll Ende dieses Jahres beginnen und man kann recht sicher davon ausgehen, dass das kommende Galaxy S10 Anfang 2019 das erste Smartphone sein wird, dass auf diesen Prozessor setzt. Wahrscheinlich werden 2019 auch die Galaxy Mate 10 Modelle auf diesen Chipsatz setzen.

Insgesamt muss man aber sagen, dass dem Prozessor bisher noch der gewisse Kick fehlt. Eine eigene NPU kennt man mittlerweile bereits von Huawei (sogar mit zwei NPU) und die Verbesserung bei der Leistung fällt auch eher moderat aus. Einen wirklichen Sprung bei der Leistung gibt es nicht, die Zuwächse sind okay aber keine Revolution. Es bleibt abzuwarten, ob man dies in der Praxis überhaupt bemerken kann.

Es bleibt daher abzuwarten, wie sich der neue Prozessor in den ersten Benchmark schlagen wird und welche Werte der Chipsatz dort erzielen kann. Dazu wird es natürlich auch interessant werden zu sehen, welche Funktionen Samsung mit der neuen AI NPU realisiert und wie sinnvoll dies für die Praxis ist.