Facebook Smartwatch – Patent zeigt abnehmbares Display

Facebook Smartwatch – Patent zeigt abnehmbares Display – Es gibt Neuigkeiten rund um die kommende Smartwatch von Facebook, denn es ist ein Patent aufgetaucht, dass eine solche Uhr beschreibt und viele Neuerungen mit sich bringt. So soll die Uhr nicht nur eine Kamera bekommen, sondern gleich mehrere Ojektive und das Display ist abnehmbar, so dass man die Anordnung der Kamera auch verändern kann – wenn man also eine andere Position der Objektive braucht, kann man das ohne Probleme machen.

Bei letsgodigital schreibt man dazu:

Einige Monate später, im Oktober 2021, veröffentlichte Bloomberg ein Foto, das eine Facebook-Smartwatch mit Frontkamera zeigt. Das Bild stammt aus der Facebook View App zur Steuerung der Facebook Smart Glasses – die in Zusammenarbeit mit Ray-Ban herausgebracht wurde.

Heute bringt LetsGoDigital neue Informationen über die erwartete Meta Smartwatch. Wir sind auf ein Patent gestoßen, das eine sehr fortschrittliche Uhr beschreibt, mit einem abnehmbaren Display, mehreren Kameras und vielen Funktionen, die wir noch nie zuvor in einer Smartwatch gesehen haben.

Allerdings besteht auch hier natürlich das Problem mt der Umsetzung: vieles, was in Patenten beschrieben wird, findet dann dennoch keine Weg in die Produktion. Bleibt abzuwarten, was davon letztendlich umgesetzt wird.

21.10.2021UPDATE: Bei Bloomberg hat man jetzt auch ein erstes Bild der neuen Facebook Watch veröffentlicht und so kann man bereits eine ersten kleinen Eindruck vom Design bekommen. Viele Details lassen sich aber nicht erkennen, man scheint aber auf eine Krone verzichten zu wollen.

13.02.2021Facebook Smartwatch – das Netzwerk will an das Handgelenk – Facebook will zukünftig noch enger bei den Nutzern sein und plant daher, eine eigene Smartwatch auf den Markt zu bringen. Hintergrund ist, diese Uhr eng mit dem Netzwerk zu verknüpfen und so viele Facebook Funktionen direkt auf die Uhr zu bringen. Daneben soll die Uhr auch viele Gesundheitsfunktionen überwachen können – das Unternehmen würde damit auch Zugriff auf die Gesundheitsdaten der Nutzer bekommen. Das ist ein Bereich, den das Netzwerk bisher noch nicht abdeckt. Auch eine sichere Authentifizierung der Nutzer könnte darüber realisiert werden.

Bisher hatte Facebook solche Hardware-Entwicklungen meistens über Zukäufe realisiert. Die Facebook Watch soll aber wohl direkt von Facebook selbst entwickelt werden, man kauft also kein spezielles Unternehmen dafür ein.

Bei theinformation schreibt man dazu im Original:

Facebook is building a smartwatch it hopes to start selling next year, according to people with direct knowledge of the device. The watch will let wearers send messages using Facebook’s services and also offer health and fitness features, according to four of those people.

Facebook’s planned foray into smartwatches would inch the company further toward CEO Mark Zuckerberg’s aim of controlling the next computing platforms after smartphones. In recent years, the social network has expanded into selling consumer hardware, introducing Oculus virtual reality headsets and its Portal lineup of video-calling devices for the home. 

Zu den Details der neuen Uhr gibt es bisher noch wenige Informationen. Sie soll wohl auf Android basieren, das ist aber ohnehin recht wahrscheinlich, da es Alternativen dazu kaum gibt. Bisher ist unklar, ob die Uhr 2021 noch auf den Markt kommen soll und auch, welchen Preis das Unternehmen dafür aufrufen wird. Es wird aber spannend werden zu sehen, wie das Unternehmen die neue Uhr dann verkaufen wird und ob man eventuell direkt auf Facebook eine Bereich dafür schafft.

BILD: Symbolbild

Facebook: Gesichtserkennung wird abgeschaltet

Facebook: Gesichtserkennung wird abgeschaltet – Facebook hat nicht nur einen neuen Mutterkonzern, sondern auch intern scheint sich einiges zu ändern, denn das Unternehmen hat angekündigt, dass man die Gesichtserkennung des Netzwerkes abschalten wird und die entsprechenden Nutzerdaten gelöscht werden. Nach Angaben des Unternehmens werden damit auch die Gesichtserkennungs-Vorlagen von 1 Milliarde Nutzer weltweit gelöscht – das System hatte immer wieder für Kritik von Datenschützern gesorgt.

Das Unternehmen schreibt selbst im Blog dazu:

In den kommenden Wochen werden wir das Gesichtserkennungssystem auf Facebook im Rahmen einer unternehmensweiten Maßnahme abschalten, um die Verwendung der Gesichtserkennung in unseren Produkten einzuschränken. Als Teil dieser Änderung werden Personen, die sich für unsere Gesichtserkennungseinstellung entschieden haben, in Fotos und Videos nicht mehr automatisch erkannt und wir löschen die Gesichtserkennungsvorlage, mit der sie identifiziert wurden.

Diese Änderung wird eine der größten Veränderungen bei der Nutzung der Gesichtserkennung in der Geschichte der Technologie darstellen. Mehr als ein Drittel der täglich aktiven Facebook-Nutzer haben sich für unsere Gesichtserkennungseinstellung entschieden und können erkannt werden. Ihre Entfernung führt zur Löschung der individuellen Gesichtserkennungsvorlagen von mehr als einer Milliarde Menschen.

Diese Änderung erforderte sorgfältige Überlegung, da wir eine Reihe von Orten gesehen haben, an denen die Gesichtserkennung von Nutzern von Plattformen sehr geschätzt werden kann. Unser preisgekröntes automatisches Alternativ-Textsystem, das mit fortschrittlicher KI Beschreibungen von Bildern für blinde und sehbehinderte Menschen generiert, verwendet beispielsweise das Gesichtserkennungssystem, um ihnen mitzuteilen, wenn sie oder einer ihrer Freunde in einem Bild zu sehen ist.

Laut Facebook wird dieser Schritt auch direkt im Netzwerk eine Reihe von Änderungen nach sich ziehen. Das Unternehmen geht von folgenden Änderungen aus:

  • Unsere Technologie erkennt nicht mehr automatisch, ob Gesichter von Personen in Erinnerungen, Fotos oder Videos erscheinen.
  • Personen können die Gesichtserkennung für vorgeschlagene Tags nicht mehr aktivieren oder ein vorgeschlagenes Tag mit ihrem Namen in Fotos und Videos sehen, in denen sie möglicherweise erscheinen. Wir empfehlen den Leuten weiterhin, Beiträge manuell zu markieren, damit Sie und Ihre Freunde wissen, wer ist in einem Foto oder Video.
  • Diese Änderung wirkt sich auch auf Automatic Alt Text (AAT) aus, eine Technologie zur Erstellung von Bildbeschreibungen für blinde oder sehbehinderte Menschen. AAT identifiziert derzeit Personen in etwa 4% der Fotos. Nach der Änderung kann AAT weiterhin erkennen, wie viele Personen sich auf einem Foto befinden, versucht jedoch nicht mehr, mithilfe der Gesichtserkennung herauszufinden, wer welche Person ist. Andernfalls wird AAT weiterhin normal funktionieren und wir werden eng mit der blinden und sehbehinderten Gemeinschaft an Technologien zusammenarbeiten, um AAT kontinuierlich zu verbessern. Auf der Facebook Accessibility-Seite erfahren Sie mehr darüber, was diese Änderungen für Benutzer von AAT bedeuten.
  • Wenn Sie sich für unsere Gesichtserkennungseinstellung entschieden haben, löschen wir die Vorlage, die zu Ihrer Identifizierung verwendet wurde. Wenn Sie die Gesichtserkennungseinstellung deaktiviert haben, gibt es keine Vorlage zum Löschen und es wird keine Änderung vorgenommen.

Facebook: so deaktiviert man das Tracking außerhalb von Facebook

Facebook: so deaktiviert man das Tracking außerhalb von Facebook – Facebook bietet seit Anfang 2020 die Möglichkeit, das Tracking von Aktivitäten der Nutzer außerhalb von Facebook besser zu kontrollieren. Dazu gibt es neue Einstellungen, mit denen man bestimmen kann, welche Aktivitäten gespeichert werden sollen und welche nicht.

Das Unternehmen schreibt konkret zu dieser Funktion:

„Aktivitäten außerhalb von Facebook“ bezeichnet eine Zusammenfassung der Interaktionen zwischen dir und Unternehmen und Organisationen, die diese mit uns teilen. Das kann zum Beispiel das Aufrufen ihrer Apps oder Websites sein. Diese Informationen erhalten wir, wenn die Unternehmen bzw. Organisationen unsere Business-Tools verwenden, wie etwa Facebook Login oder das Facebook-Pixel.

Dieses Tracking betrifft dabei nur die Aktivtäten AUßERHALB von Facebook. Die Aufzeichnung und Auswertung auf Facebook selbst ist davon nicht betroffen. Diese kann man leider auch nicht direkt abschalten.

Tracking der Aktivitäten außerhalb von Facebook abschalten

Neben der Kontrolle des Tracking gibt es in den neuen Einstellungen mittlerweile auch die Möglichkeit, dieses Tracking abzuschalten und daher die Aufzeichnung der Aktivitäten außerhalb von Facebook zu unterbinden. Man kann sich dabei entscheiden ob man bestehende Infos nicht mehr mit dem eigenen Account verknüpfen will und auch neue Aktivitäten abschalten. Es geht natürlich auch beides zusammen.

HINWEIS: Facebook nutzt dieses Tracking unter anderem für die Auslieferung für Werbung. Allerdings bekommt man auch nach der Abschaltung nicht weniger Werbung angezeigt, sondern nur nicht mehr personalisierte Werbung, also Werbung, die eventuell nicht mehr so gut zu den eigenen Ansprüchen passt.

Facebook selbst schreibt dazu:

  1. Klicke oben rechts auf das Mehr-Symbol (Pfeil nach unten).
  2. Wähle Einstellungen und Privatsphäre > Einstellungen aus.
  3. Klicke in der linken Spalte auf Deine Facebook-Informationen und dann auf Aktivitäten außerhalb von Facebook.
  4. Klicke auf Weitere Optionen > Künftige Aktivitäten verwalten > Künftige Aktivitäten verwalten.
  5. Klicke neben Künftige Aktivitäten außerhalb von Facebook und dann auf Deaktivieren, um deine künftigen Aktivitäten außerhalb von Facebook zu deaktivieren.

Mit der Abschaltung kann es passieren, dass man bei einigen Diensten und Apps abgemeldet wird. Hier müßte man dann die Anmeldung erneut durchführen und bleibt eventuell auch nicht mehr angemeldet.

Für diese Optionen muss man allerdings angemeldet sein und daher natürlich auch einen Account bei Facebook haben. Das ist unter anderem ein Kritikpunkt, da man ohne Account das Tracking nicht beeinflusse kann.

Video: Facebook Tracking und Facebook Pixel erklärt

Was Ist Ein Facebook Pixel? Beste ERKLÄRUNG Ever!

WhatsApp: Datenschutzbeauftragter untersagt Datenverarbeitung durch Facebook

WhatsApp: Datenschutzbeauftragter untersagt Datenverarbeitung durch Facebook – WhatsApp hatte den Nutzer bis 15. Mai eine Deadline gesetzt. Bis dahin sollte man die neuen Nutzungsbedingungen (unter anderem auch der Datenverarbeitung durch Facebook) zustimmen, sonst wird der Account möglicherweise eingeschränkt.

Der Datenschutzbeauftragte von Hamburg ist nun in dieser Sache aktiv geworden. Man sieht keine rechtliche Grundlage für die Datenweitergabe an Facebook und auch keine wirklich informierte Einwilligung der Nutzer. Daher wurde nun eine Anordnung erlassen, die es Facebook Ireland Ltd. verbietet, personenbezogene Daten von WhatsApp zu verarbeiten.

Hierzu Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit: „Die Anordnung soll die Rechte und Freiheiten der vielen Millionen Nutzerinnen und Nutzer sichern, die deutschlandweit ihre Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen geben. Es gilt, Nachteile und Schäden, die mit einem derartigen Black-Box-Verfahren verbunden sind, zu verhindern. Die Datenschutz-Skandale der letzten Jahre von „Cambridge Analytica“ bis hin zu dem kürzlich bekannt geworden Datenleck, von dem mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzer betroffen waren, zeigen das Ausmaß und die Gefahren, die von einer massenhaften Profilbildung ausgehen.

Der Datenschutzbeauftragte schreibt dazu im Original:

Nach Auswertung des gegenwärtigen Sachstands und Anhörung der Facebook Ireland Ltd. fehlt für eine Verarbeitung durch Facebook zu eigenen Zwecken ungeachtet der von WhatsApp derzeit eingeholten Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen eine ausreichende rechtliche Grundlage. Die Bestimmungen zur Datenweitergabe finden sich verstreut auf unterschiedlichen Ebenen der Datenschutzerklärung, sie sind unklar und in ihrer europäischen und internationalen Version schwer auseinanderzuhalten. Zudem sind sie inhaltlich missverständlich und weisen erhebliche Widersprüche auf. Auch nach genauer Analyse lässt sich nicht erkennen, welche Konsequenzen die Zustimmung für die Nutzerinnen und Nutzer hat. Ferner erfolgt die Zustimmung nicht aus freien Stücken, da WhatsApp die Einwilligung in die neuen Bestimmungen als Bedingung für die Weiternutzung der Funktionalitäten des Dienstes einfordert.

Unklar ist aktuell noch, welche Auswirkungen diese Anordnung haben wird. Der Erlass ist recht kurz vor dem 15. Mai gefasst, bleibt abzuwarten, ob WhatsApp hier überhaupt noch technisch reagieren kann. Auf jeden Fall wollen die Datenschützer zeitnah den Europäischen Datenschutzausschuss (EDSA) anrufen um dieses Problem auf EU Ebene klären zu lassen.

Weitere Links rund um WhatsApp

Facebook-Leak: 6 Millionen deutsche Nutzer betroffen, hier kann man den eigenen Account prüfen

Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Facebook-Leak: 6 Millionen deutsche Nutzer betroffen, hier kann man den eigenen Account prüfen – Derzeit gibt es wieder Probleme mit Nutzerdaten von Facebook. Bereits 2019/20 war es durch eine Sicherheitslücke möglich gewesen, die Nutzerdaten von Facebook Accounts abzufragen. Erbeutet wurden dabei die Kontodetails von mehr als 500 Millionen Accounts. Betroffen sind Nutzernamen, Geburtsdaten, Standorte, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und auch der Beziehungstatus und diese Datenbanken scheinen jetzt auch weitergegeben zu werden.

Auch wenn die Daten wohl schon älter sind, gibt es natürlich dennoch ein Problem, wenn Dritte diese Daten für Phonshing-Angriffe oder andere Attacken nutzen. Auch in Deutschland sind Account betroffen, nach Angaben von Sicherheitsexperten sollen auch mehr als 6 Millionen deutsche Accounts auf diese Weise kopiert worden sein.

Auszug der kopierten Accounts nach Land – mehr als 6 Millionen deutsche Facebook Accounts betroffen

Mozilla hat mittlerweile reagiert und die geleakten Datensätze in den eigenen Sicherheitstracker aufgenommen. Daher kann man dort abfragen, ob die eigene Emailadresse und weitere Account-Details von dem Hack (oder auch früheren Attacken auf andere Webseiten) betroffen ist.

Die Abfrage ist dabei hier kostenfrei möglich:

Man gibt einfach die Email-Adresse des Facebook Accounts an und bekommt dann die Details geliefert. Im besten Fall ist die Emailadresse nicht bekannt, dann ist man von diesem Hack nicht betroffen. Falls die Emailadresse erkannt wird, gibt das System aus, welche weiteren Daten betroffen sind und in welchem Datensatz diese gefunden wurden – so kann man zuordnen, bei welchem Hack die Daten gestohlen wurden.

Was sollte man tun, wenn man betroffen ist?

Falls man vom Hack betroffen wurde und die eigenen Daten daher frei zugänglich waren, sollte man auf jeden Fall aktiv werden.

Mozilla schreibt selbst:

Wenn Sie es noch nicht getan haben, ändern Sie Ihr Passwort.
Sperren Sie Ihr Konto mit einem neuen Passwort. Wenn Sie sich nicht anmelden können, wenden Sie sich an die Website, um zu erfahren, wie Sie das Konto wiederherstellen oder schließen können. Sehen Sie ein Konto, das Sie nicht kennen? Die Site hat möglicherweise ihren Namen geändert oder jemand hat ein Konto für Sie erstellt.

Wenn Sie dieses Kennwort für andere Konten verwendet haben, ändern Sie diese ebenfalls.
Hacker versuchen möglicherweise, Ihr offengelegtes Passwort wiederzuverwenden, um in andere Konten zu gelangen. Erstellen Sie für jede Website ein anderes Kennwort, insbesondere für Ihre Finanzkonten, Ihr E-Mail-Konto und andere Websites, auf denen Sie persönliche Daten speichern.

Weitere Details dazu haben wir hier zusammengefasst: Facebook gehackt – das muss man jetzt unternehmen

Facebook: politische Werbung nur noch von identifizierten Accounts

Facebook musste sich in den letzten Jahren immer wieder Vorwürfe gefallen lassen, dass sich über das Netzwerk vor allem im Vorfeld von Wahlen bestimmte Nutzergruppen sehr einfach manipulieren lassen. In verschiedenen Wahlkämpfen der letzten Jahre hatte sich gezeigt, dass man über das System von Facebook bestimmten Nutzern sehr zielgerichtet Informationen (egal ob wahr oder falsch) anzeigen lassen konnte, um deren Entscheidung in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen.

Das Unternehmen geht nun gegen diese Form der Werbung vor und verschärft die Anforderungen an politische Werbung im Netzwerk. Die neue Regelungen sollen dabei ab 15. April scharf geschaltet werden – bis dahin müssen eventuelle Werbetreibende diese umgesetzt haben. Das würde in Deutschland also noch rechtzeitig zur Wahl des EU-Parlaments und einigen Regionalwahlen kommen.

Kernstück der neuen Regelungen ist ein neuer Autorisierungsprozess, bei denen Werbetreibende ihre Identität gegenüber Facebook bestätigen müssen. Diese Identität wird dann auch an den Anzeigen mit angegeben. Es gibt einen neuen Button „Finanziert durch“ über den man sich anzeigen lassen kann, wer diese Werbung geschaltet hat.

Das Unternehmen schreibt dazu:

Alle Werbetreibenden, die innerhalb der EU Anzeigen mit Bezug zu Politikern oder Parteien, zu Wahlen (einschließlich Kampagnen zur Erhöhung der Wahlbeteiligung) oder Themen von besonderer Relevanz in der EU (Einwanderung, politische Werte, Bürgerrechte und soziale Rechte, Sicherheit und Außenpolitik, Wirtschaft, Umweltpolitik) erstellen oder bearbeiten möchten, müssen ihre Identität verifizieren. 

Dazu sind politische Anzeigen nun auch noch 7 Jahre nach der Schaltung sichtbar. Damit kann über einen recht langen Zeitraum nachvollzogen werden, wer welche Form der Werbung auf Facebook geschaltet hat.

Direkte Anforderungen an die Inhalte der Werbung gibt es aber nicht. Hier bleibt alles beim Alten. Das Netzwerk hofft wahrscheinlich, dass allein die Identifizierung der Werbetreibenden reicht, um die Qualität der Werbung zu erhöhen. Das ist natürlich etwas kurzsichtig, denn viele Thinktanks und andere Gruppierungen lassen sich auch mit einer Identifizierung nicht so einfach zuordnen und das öffnet den Weg für vorgeschobene Unternehmen und Vereine, über die man zukünftig politische Werbung verteilen kann.

Facebook App stürzt nach Aktualisierung häufig ab

Die Nutzer der Facebook App hatte gestern sehr große Probleme mit der App, denn man konnte die Software auf den Handys kaum noch starten. Viele Verbraucher klagten darüber, dass die App direkt nach dem Start wieder beendet wurde. Oft kam dabei auch die Fehlermeldung Facebook wurde angehalten oder Facebook wurde beendet. Die App war damit nicht mehr nutzbar und damit war auch der Zugriff auf den Account über die App nicht mehr möglich. Wer beispielsweise bei anderen Apps über Facebook eingeloggt war, bekam ebenfalls Probleme durch den Fehler der Facebook Apps. Das Problem scheint dabei sehr massiv gewesen zu sein, denn allein hier im Blog kamen mehrere tausend Anfragen dazu an.

In den Rezensionen heißt es beispielsweise zu diesem Thema:

… Seit dem letzten Update kein ich keine Fotos aus meiner Galerie in Gruppen posten. Das kann doch nicht euer Ernst sein? Ich wünsche, dass das schnellstens wieder möglich ist. So wie es jetzt läuft, ist es schrottig. 12.7.18: Seit heute nach einer Aktualisierung öffnet sich die App nur für Sekunden und wird automatisch wieder beendet. Ich bin stinksauer. Bitte sofort beheben. …

oder auch

… Es war ja vorher schon schlimm da totales Chaos im Feed (nicht nach Postingzeit sortiert, keine aktuellen Infos über Geburtstage, viel zu viel Werbung)… Und jetzt kann man die App garnicht mehr nutzen. Stürzt sofort ab. ES WIRD ECHT IMMER SCHLIMMER. Instagram mittlerweile 1000x besser.

Mittlerweile hat Facebook ein weiteres Update veröffentlicht, das unter anderem die Stabilität der App verbessern soll. Das scheint auch funktioniert zu haben, denn seit dem gibt es kaum noch Anfragen zu Abstürzen der App. Wer sich also nach wie vor über die App nicht einloggen kann, sollte m Playstore oder dem Appstore so schnell wie möglich die neuste Version der Facebook App installieren, denn damit ist der gestrige Fehler dann wohl beseitigt.

Die Alternative zur Facebook App

Wer den Facebook Zugang ohne App nutzen will, sollte den mobilen Zugang wählen. Dieser war auch gestern die beste Alternative zur Facebook App, da dieser auch während der Probleme mit der App zur Verfügung stand und es beim mobilen Zugang keine Schwierigkeiten und Fehler gab. Der mobile Zugang ist hier zu finden:

  • https://m.facebook.com

Der Login funktioniert auch hier mit den normalen Zugangsdaten, die man auch für die App verwenden würde.

Was tun bei der Meldung „App angehalten“?

Nicht nur bei neueren, sondern auch bei älteren Smartphones taucht gerne mal die obige Fehler-Meldung auf. Ist das der Fall empfiehlt es sich erst einmal zu prüfen, ob die App im Google Play Store noch aktuell ist oder es bereits ein Update gibt. Denn es kommt manchmal vor, dass nach einer Verteilung von Updates auf bestimmten Geräten ein paar Probleme auftreten, die dann oft kurzfristig von dem Entwickler mit einem weiteren Patch behoben werden, den man aber noch nicht installiert hat. Die Folge: Die Fehlermeldung „App angehalten“ tritt auf.

Ist die aktuelle Version der betroffenen App jedoch aktuell und es kommt trotzdem noch zu Fehlermeldungen und Abstürzen, dann kann folgender Trick vielleicht weiterhelfen:

  1. Öffne die Einstellungen und unter Anwendungen den Anwendungsmanager.
  2. Suche in der Liste nach der App, die immer mit „App angehalten“ abstürzt.
  3. Öffne den Eintrag und tippe auf den Menüpunkt „Speicher“ und „Cache leeren“.

Anschließend sollte die betroffene App neu gestartet werden. Es hilft oft manchmal einfach auch die Daten zu löschen oder die App einmal komplett zu deinstallieren. Sollte man vorher allerdings vorhaben die Daten löschen, dann ist es von Vorteil die Daten der App vorher zu sichern. Sonst gehen bei einem Spiel zum Beispiel alle gespeicherten Spielstände verloren.

In 70 bis 80 Prozent der Fälle lässt sich bei Samsung* Galaxy Modellen die Fehlermeldung „App angehalten“ mit den obigen Lösungsstrategien beheben. Also oft einfach mal kurz das Cache leeren und die verwendeten Apps aktuell halten.

Facebook UK: 4327 Pfund Steuern in 2014

Das sage noch mal jemand, die großen globalen Unternehmen würden keine Steuern bezahlen. Facebook UK hat im Jahr 2014 immerhin 4,327 Pfund  ( entspricht etwa 6,643 US DOllar) an Unternehmensteuern gezahlt.

Der geringe Betrag ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen in UK einen Verlust von 28.5 Millionen Pfund eingefahren hat. Trotzdem konnte man den 362 Angestellten immerhin insgesamt 35,4 Millionen Pfund als Boni ausschütten. Pro Angestellten waren das fast 100.000 Pfund extra zum Gehalt. Ohne diese Boni hätte das Unternehmen wahrscheinlich sogar Gewinn gemacht und deutlich mehr Steuern gezahlt. So liegt die Steuerquote bei Facebook UK unter der eines normalen Angestellten. Im Durchschnitt zahlen Beschäftigte in Großbritannien etwa 5393 Pfund Steuern pro Jahr, Facebook liegt hier noch mal 1000 Pfund darunter.

Der Gesamtgewinn des Unternehmens (weltweit) lag im Übrigen bei fast 3 Milliarden Pfund für 2014, die Einnahmen aus der Werbung lagen bei knapp 3,6 Milliarden Pfund.  Das Facebook trotz dieser Zahlen so wenig Steuern zahlen muss liegt in den komplexen Steuergesetzen weltweit, die es Unternehmen erlauben, Gewinne so lange zu verschieben, bis davon kaum noch etwas übrig (und zu versteuern) ist. Die niedrigen Zahlen sind dabei keine Steuerhinterziehung sondern rechtlich legal. Facebook sagte dazu:

„We are compliant with UK tax law, and in fact in all countries where we have operations and offices. We continue to grow our business activities in the UK.“

Damit hat das Unternehmen durchaus recht, es ist die Politik, die hie rbei der Steuergesetzgebung weitgehend versagt hat und zwar nicht nur in UK sondern in vielen anderen Staaten (unter anderem auch Deutschand):

 

Facebook ist an Whatsapp Übernahme interessiert

Nachdem WhatsApp bereits letzte Woche mehrfach in der Blogosphäre aufgeschlagen ist und durch Fehlermeldungen sowie Kettenbriefe für Aufmerksamkeit gesorgt hat, macht am heutigen Tag eine weitere Meldung über den beliebten Messenger die Runde.

Den neusten Gerüchten von TechCrunch zufolge ist Facebook momentan mit den Entwicklern von WhatsApp im Gespräch und soll über eine mögliche Übernahme verhandeln. Das soziale Netzwerk möchte allem Anschein nach den Fokus auf die mobilen Endgeräte weiter ausbauen und nach dem Kauf von Instagram den nächsten großen Fisch an Land ziehen. In der Regel sind die Redakteure von TechCrunch auch sehr gut über die Geschehnisse im Silicon Valley informiert, so kann man davon ausgehenen, dass an diesem Gerücht wirklich etwas dran ist. Es gibt allerdings noch keine genauen Details zum möglichen Kaufpreis oder einem genauen Stand der Verhandlungen.

Mit diesem Schritt könnte sich Facebook aber auch für die Zukunft in der Smartphone-Welt festigen, denn mittlerweile ist der WhatsApp-Messenger auf nahe zu jedem Geräte zu finden. Die Verbreitung des sozialen Netzwerks wäre damit erstmals gewährleistet, denn WhatsApp besitzt über 100 Millionen aktive Nutzer und am Tag werden mehr als 1 Milliarde Nachrichten verschickt. Auf Basis dieser Zahlen könnte Facebook seinen Messenger-Dienst ausbauen und die fehlende Datenübertrag integrieren.

Die Frage ist nur, wie Facebook mit dem WhatsApp-Clienten nach der Übernahme umgehen wird. Der eigentliche Konkurrent würde aller Wahrscheinlichkeit in den eigenen Facebook Messenger übergehen und somit auf lange Sicht eingestampft werden. Es ist davon auszugehen, dass Facebook natürlich die aktiven Benutzer auf die eigene Platform umschifften will und das möglichst bald. Hingegen hat Facebook bei Instagram gezeigt, dass man den gekauften Dienst auch weiterführen kann und ohne große Änderungen beibehält. Hierbei muss man allerdings bedenken, dass Instagram kein aktiver Konkurrent zu einem Facebook-Dienst ist, WhatsApp dagegen schon.

Darüber hinaus setzt WhatsApp auf ein anderes Geschäftsmodell, denn im Gegensatz zu Facebook vermeiden die beiden Gründer Koum und Brian Acton auf den Einsatz von Werbung und wollen lieber den ein oder anderen Cent von den Kunden sehen. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich das soziale Netzwerk bei einer Übernahme entscheidend und möglicherweise könnten wir bald schon einen mit Werbung infizierten WhatsApp-Messenger sehen. Die nächsten Wochen werden zeigen, was an dem Gerücht dran ist und sicherlich noch detaillierte Informationen hervorbringen.

via mobiflip

iPhone 5: Samsung macht unfreiwillig Werbung für das neue Apple-Smartphone

Das soziale Netzwerk Facebook ist für Unternehmen nicht immer von Vorteil und des Öfteren können Werbekampagnen auch nach hinten los gehen. Zuletzt haben die Südkoreaner mit einer Vergleichstabelle zwischen dem Samsung Galaxy S3 und dem iPhone 5 für Aufmerksamkeit gesorgt. In Folge dessen hat die Fan-Gemeinde des abgebissenen Apfels zurückgeschlagen und eigene Tabelle auf die Beine gestellt. Trotzdem ist das Samsung-Flaggschiff dadurch im Gespräch geblieben und konnte sicherlich den ein oder anderen potentiellen Kunden überzeugen.

In der neuen Werbekampagne des südkoreanischen Unternehmens sollte eigentlich für das eigene Gerät Werbung gemacht werden, aber im Endeffekt hat Samsung dem kalifornischen Konzern den Ball zugespielt. Auf der Facebook-Seite von Samsung Mobile US wurde die Frage „Welches elektronische Gerät würdet Ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?“ in die Runde geworfen und natürlich hätte Samsung mit anderen Antworten gerechnet. Aber der Großteil der Kommentare hat auf die Frage irgendein Apple-Gerät genannt und sogar sehr häufig das neue iPhone 5. Dahingegen wurden nur von sehr wenigen Benutzern das Galaxy S3 oder andere Samsung-Geräte genannt.

Die Antworten bestätigen wiederum, dass der amerikanische Markt auch in diesem Jahr noch maßgeblich von dem Unternehmen aus Cupertino dominiert wird und sich Samsung immer noch nicht vordringen konnte. In anderen Ländern beziehungsweise Kontinenten sieht das Ganze natürlich anders aus. In Deutschland und auch in den restlichen europäischen Ländern konnte sich Samsung bereits durchsetzen und verkauft weitaus mehr Geräte als Apple.

In Asien bekommt hingegen Apple keinen Fuß in die Tür und besitzt nur geringe Marktanteile. Das könnte sich aber mit dem iPhone 5 ändern, denn Anfang nächsten Jahres wird sehr wahrscheinlich der größte chinesische Netzbetreiber das neue Apple-Smartphone ins Sortiment nehmen und mehr als 650 Millionen potentielle Kunden mit sich bringen.

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