Patent aufgetaucht: arbeitet auch Xiaomi an einem faltbaren RAZR-Style Smartphone?

Patent aufgetaucht: arbeitet auch Xiaomi an einem faltbaren RAZR-Style Smartphone? – Das neue Motorola RAZR mit dem interessanten faltbaren Design ist mittlerweile offiziell vorgestellt und bietet das aktuell kleinste faltbare Smartphone am Markt.

Bei Xiaomi sind nun Patente aufgetaucht, die ein Modell mit einem ähnlichen Design beschreiben. Es handelt sich dabei um ein zusammengeklapptes Smartphone, das halb so groß ist wie normale Geräte und sich aufklappen lässt – dann hat es einen normal großes Display und ist vergleichbare mit aktuellen Smartphones. Dieses Konzept hat Motorola beim RAZR 2019 bereits praktisch umgesetzt und es sieht so aus, als würde auch Xiaomi in diese Richtung entwickeln.

Bei Techradar scheibt man in Original dazu:

This news comes from tech site Tiger Mobiles, which uncovered a patent filed by Xiaomi in 2018 that’s just become public. It shows a ‚clamshell-style‘ foldable phone, which looks like flip-phones of old with a screen on the outside, but opens up into one big smartphone. It’s an interesting coincidence that this patent has been uncovered just days after the launch of the new Motorola Razr, a similar device from Motorola based on the Razr V3 flip phone from 2004 (except, of course, the new version has a foldable screen inside).

Allerdings hat die Vergangenheit bereits gezeigt, dass Patente erstmal nur Ideen sind und meistens noch weit von einer Umsetzung entfernt. Daher bleibt auch offen, ob Xiaomi wirklich bereits in der Praxis an entsprechenden Modellen arbeitet und natürlich auch, ob diese zeitnah auf dem Markt erscheinen könnten. Es fehlen zumindest noch offizielle Hinweise von Xiaomi in diese Richtung

Bisher setzt das Unternehmen mit dem Mi Mix Alpha eher auf ein anderes Konzept und nutzt ein umlaufendes Display als neuen Ansatz für die Smartphones. Das schließt aber natürlich nicht aus, dass Xiaomi auch in andere Richtung weiter entwickelt. Möglicherweise wartet man auch erstmal, wie Motorola das RAZR 2019 am Markt platziert und wie die Kunden darauf reagieren um dann selbst aktiv zu werden.

Samsung Galaxy Fold – faltbares Handys zum Spitzenpreis um die 2000 Dollar

Samsung hat gestern neben den neuen Galaxy S10 Modellen auch (endlich) das Samsung Galaxy Fold vorgestellt und damit ein Gerät mit einem Infinity Flex Display, das sich auffalten lässt. Auf dise Weise bekommt man ein 7,3 Zoll Display und daher an sich ein kleines Tablet. Wer es nicht braucht, kann es wieder zusammen falten und hat dann ein deutlich kleineres und kompakteres Handy.

„Heute schreibt Samsung das nächste Kapitel in der Geschichte mobiler Innovationen, indem wir die Grenzen der Kategorie Smartphone verschieben und so neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Das Galaxy Fold mit unserem Infinity Flex Display schafft eine neue Produktkategorie mit zuvor nicht denkbaren Funktionen“, sagt DJ Koh, President und CEO der IT & Mobile Communications Division, Samsung Electronics. „Das Galaxy Fold haben wir für diejenigen entwickelt, die sich ein mobiles Premiumgerät wünschen, das gegenüber einem traditionellen Smartphone noch vielfältige weitere Möglichkeiten entfaltet.“

Das Unternehmen hat mittlerweile auch ein neues Video veröffentlicht, dass die Technik und die Faltung der neuen Modelle nochmal deutlicher zeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=z9z_mF4XL4s

Samsung selbst schreibt zu den Neuerungen des Modells:

  • Neue Anzeigematerialien: Der innere Bildschirm biegt sich nicht einfach nur: Er faltet sich. Falten ist eine intuitivere Bewegung – und eine schwieriger zu realisierende Display-Innovation. Dafür hat Samsung eine neue Polymerschicht erfunden und ein Display entwickelt, das rund 50 Prozent flacher ist als ein typisches Smartphone-Display. Das neue Material macht das Galaxy Fold flexibel, widerstandsfähig und ermöglicht eine lange Lebensdauer.
  • Neuer Faltmechanismus: Das Galaxy Fold öffnet sich sanft wie ein Buch und schließt sich mit einem zufriedenstellenden Klick. Um dies zu erreichen, hat Samsung ein ausgeklügeltes Scharnier mit mehreren ineinandergreifenden Zahnrädern entwickelt. Der gesamte Mechanismus ist elegant im Gehäuse versteckt.
  • Neue Gestaltungselemente: Vom Bildschirm über das Gehäuse bis hin zu jedem Bedienelement – Samsung hat das Galaxy Fold gänzlich neu gestaltet. Der Fingerabdruckscanner befindet sich auf der Seite, auf der der Daumen natürlich ruht, sodass sich das Gerät leicht entsperren lässt. Zwei Akkus und sämtliche Komponenten sind gleichmäßig im Gehäuse ausbalanciert, wodurch das Galaxy Fold angenehm in der Hand liegt. Die Farben „Space Silver“, „Cosmos Black“, „Martian Green“ und „Astro Blue“ sowie das gravierte Scharnier mit Samsung Logo vervollständigen das edle Design.

Auch bei der weiteren Technik hat Samsung nicht gespart – es gibt natürlich den Bixby-Assistenten mit an Bord und die Geräte sollen mit 12GB RAM auf den Markt kommen. Damit wäre die Ausstattung wohl vergleichbar mit der größten Varoante des Samsung Galaxy S10+.

Die Geräte sollen ab 2. Quartal 2019 in den Handel gehen, einen genauen Termin nannte das Unternehmen noch nicht. Dazu gibt es auch noch keine konkreten Preis für die Geräte – angeblich sollen die Kosten aber bei 2000 Euro pro Modell liegen. Das Galaxy Fold wäre damit aktuell das teuerste Smartphone, das Samsung anbietet.

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Samsung – faltbares Handys soll als Prototype im 3. Quartal 2017 kommen

In den letzten Jahren gab es in regelmäßigen Abständen immer wieder Meldungen, dass die Hersteller an faltbaren Smartphones arbeiten würden und diese in absehbarer Zeit auf den Markt kommen würden. Bisher hat sich das noch nie bestätigt und faltbares Handys sind nach wie vor eher ein Traum denn eine marktreife Alternative. Daher sollte man die aktuelle Meldung von ETNews auch etwas skeptisch betrachten – trotzdem scheint man bei Samsung die Ideen eines faltbaren Smartphones nicht ganz aufgegeben zu haben.

Stimmen die Angaben von ETnews, soll Samsung intern mittlerweile als Ziel ausgegeben haben, im dritten Quartal 2017 eine größere Anzahl von Prototypen mit faltbarem Display zur Verfügung zu haben. Als Zielmarke sind hier mehrere tausende Modelle angegeben. Diese sollen dann in einem größeren Test auf die Qualität und die Verarbeitung in der Praxis getestet werden. Wahrscheinlich wird man auch prüfen, wie das Handling im täglichen Einsatz ist.

Im Original heißt es dazu:

According to industries on the 13th, Samsung Electronics and Samsung Display have set a goal of releasing prototype of foldable Smartphone in this third quarter in order to verify quality of foldable Smartphone by producing thousands of prototypes. They are going to test quality and performance of these prototypes internally and check responses from markets in advance by supplying them to their major customers such as mobile network providers.
When prototypes pass standards of quality and performance and seem to be able to induce certain amount of demands from markets, Samsung Electronics and Samsung Display are going to decide to mass-produce them officially. When prototypes are produced during third quarter, it is likely that official mass-production will take place in 2018.

Es könnte also durchaus sein, dass wird im dritten und vierten Quartal einige Prototypen von faltbaren Geräten sehen werden, die von Samsung weltweit im Test sind. Ob diese Modelle aber dann in eine Massenfertigung gehen werden, ist zu diesem Zeitpunkt dann noch unklar, denn dies wird auch davon abhängen, wie der Testlauf mit den Prototypen ausfallen wird. Es besteht also auch die Möglichkeit, dass der Test so schlecht abläuft, dass man nicht in eine Massenfertigung gehen wird.

Bisher gibt es auch schon einige Gerüchte, wie die neuen Modelle (möglicherweise unter dem Namen Samsung Galaxy X) aufgebaut sein könnten. Das Unternehmen soll dabei an zwei Modellen arbeiten, die beide in diese Richtung gehen und das Thema faltbare Modelle wieder aufgreifen. Allerdings hat das Unternehmen dabei die Strategie geändert:

  • das erste Modell soll noch nicht direkt faltbar sein ,sondern nur mit zwei Displays an Vorder- und Rückseite ausgestattet sein. Dieses Gerät soll zuerst auf den Markt gebracht werden (ETnews schreibt hier von 2017 als Marktstart) und ein Testlauf dafür sein, wie diese Lösung mit zwei Display* bei den Nutzern ankommt.
  • Falls das Echo auf dieses Gerät gut ausfallen sollte, hat Samsung ein weitere Modell mit zwei Bildschirmen in Vorbereitung. Dieses Gerät ist dann wirklich faltbar und der hintere Bildschirm lässt sich so umklappen, das ein sehr großer Bildschirm auf der Front entsteht. Angeblich wird dieses Gerät gerade unter dem Arbeitsnamen „Project Valley“ entwickelt.

Samsung faltet also nicht direkt das Display*, sondern nutzt eine zwei Display*-Technik, die sich falten lässt. Damit umgeht man die technischen Schwierigkeiten, die das Falten und Biegen eines Displays mit sich bringen würde. Das hört sich deutlich marktreifer an als die bisherigen Konzepte in diesem Bereich. Dazu wurde bisher immer von Displays ausgegangen, die im Geräte liegen und die man erst sieht, wenn man die Geräte aufklappt. Nun sieht es so aus, als wären die Displays außen angebracht und man bekommt durch das Klappen nur ein doppelt so großes Display*.