Meldung „App angehalten“ auf dem Smartphone – Die Lösung für das Problem

Meldung „App angehalten“ auf dem Smartphone – Die Lösung für das Problem – Größtenteils war vielleicht schon einmal jeder Besitzer eines Samsung Galaxy (oder auch von Geräten anderer Hersteller) überrascht gewesen, als unter Android  plötzlich die Meldung auftauchte „App angehalten“ und daraufhin eine bestimmte oder alle Apps daraufhin nicht mehr starteten. Ein Nutzer im AndroidPIT Forum schreibt dazu beispielsweise:

„Google App angehalten“ und “ Google Play-Dienste angehalten“. Ich kann dann auf „ok“ drücken und nach 3 Sekunden kommt die gleiche Meldung wieder.
Was kann ich tun????

Die Ursache dieser Fehlermeldung kann vielfältiger Natur sein und doch lässt sich das Problem bei vielen Apps mit den richtigen Lösungsansätzen schnell beheben. Besonders dann, wenn beispielsweise Meldungen wie „WhatsApp angehalten“ oder „Facebook angehalten“ angezeigt werden. Die nachfolgenden Lösungen können eventuell Abhilfe schaffen, unabhängig davon welche App betroffen ist, wenn die Meldung „App angehalten“ auftritt.

Dieser Artikel beschäftigt sich dabei nur direkt mit dieser Fehlermeldung und was man dagegen tun kann. Bei anderen Fehlern bei Android Handys, haben wir hier passenden Artikel zusammen gestellt: Fehler: Berechtigung verweigert und Fehler: Internet angehalten oder Fehler: App wurde beendet. Proleme mit dem Google Play Store und den Google Play Diensten haben wir hier nochmal im Detail aufgeführt: Google Play beendet

Was tun bei der Meldung „App angehalten“?

Nicht nur bei neueren, sondern auch bei älteren Smartphones taucht gerne mal die obige Fehler-Meldung auf. Ist das der Fall empfiehlt es sich erst einmal zu prüfen, ob die App im Google Play Store noch aktuell ist oder es bereits ein Update gibt. Denn es kommt manchmal vor, dass nach einer Verteilung von Updates auf bestimmten Geräten ein paar Probleme auftreten, die dann oft kurzfristig von dem Entwickler mit einem weiteren Patch behoben werden, den man aber noch nicht installiert hat. Die Folge: Die Fehlermeldung „App angehalten“ tritt auf.

Ist die aktuelle Version der betroffenen App jedoch aktuell und es kommt trotzdem noch zu Fehlermeldungen und Abstürzen, dann kann folgender Trick vielleicht weiterhelfen:

  1. Öffne die Einstellungen und unter Anwendungen den Anwendungsmanager.
  2. Suche in der Liste nach der App, die immer mit „App angehalten“ abstürzt.
  3. Öffne den Eintrag und tippe auf den Menüpunkt „Speicher“ und „Cache leeren“.

Anschließend sollte die betroffene App neu gestartet werden. Es hilft oft manchmal einfach auch die Daten zu löschen oder die App einmal komplett zu deinstallieren. Sollte man vorher allerdings vorhaben die Daten löschen, dann ist es von Vorteil die Daten der App vorher zu sichern. Sonst gehen bei einem Spiel zum Beispiel alle gespeicherten Spielstände verloren.

In 70 bis 80 Prozent der Fälle lässt sich bei Samsung Galaxy Modellen die Fehlermeldung „App angehalten“ mit den obigen Lösungsstrategien beheben. Also oft einfach mal kurz das Cache leeren und die verwendeten Apps aktuell halten.

Hinweis: einige Anbieter bieten Handy-Codes an, mit denen man Zugriff auf Debug-Meldungen und Fehlerlogs bekommt. Damit kann man mit etwas technischen Know-How eventuellen Fehlern auf  die Schliche kommen. Die Codes findet man hier: Samsung Handy Codes | Xiaomi Handy Codes | Huawei Handy Codes  Damit kann man eventuell noch mehr Ansätze für Lösungen bei diesem Fehler finden.

Standardlösung: Handy neu starten

Häufig kann man dieses Problem auch mit einem Neustart der Geräte lösen. Dann werden die Apps alle komplett beendet (und eventuell neu gestartet). Das behebt oft bereits das Problem. Den Neustart von Android Geräten haben wir hier erklärt: Android neu starten Sollte auch der Neustart Probleme machen, haben wir hier passenden Lösungen zusammen gestellt: Handy startet nicht.

Sollte das Problem nach dem Reset der Smartphones immer noch auftreten, kann es durchaus sein, dass es tatsächlich ein Problem mit der App gibt. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die App zu alt ist oder das Handy nicht mehr das neuste. Im letzteren Fall könnte beispielsweise zu wenig Speicher diese Fehlermeldung verursachen.

Wenn gar nichts mehr geht, sollte man die Geräte sichern und die Smartphones auf die Werkseinstellungen zurück setzen. Dann gehen zwar alle Daten verloren, es wird aber auch das Betriebssystem komplett neu aufgespielt und damit auch eventuelle Fehler im alten System behoben.

Video: App angehalten bzw. Oberfläche angehalten beheben

„Please enable Screenshot at Android“ – das steckt hinter dieser Fehlermeldung

„Please enable Screenshot at Android“ – das steckt hinter dieser Fehlermeldung – Google bietet mit dem Google Assistant eine Sprachsteuerung für Android Handys an. In Deutschland ist dies noch nicht so verbreitet, aber auch hier kann man diese Funktionen nutzen. Unter anderem lässt sich auf diese Weise per Okay Google auch ein Screenshot machen. Das klappt aber nicht in jedem Fall, teilweise kommt die Fehlermeldung „Please enable Screenshot at Android“

So schreibt ein Nutzer im Android Hilfe Forum dazu:

Seitdem ich auf das OP7 Pro umgestiegen bin lässt mich der Google Assistant keine Screenshots mehr erstellen. Es kommt folgende Meldung:  „Please enable Screenshot at Android, Google Search App and Google Assistant Settings.“

Zumindest in den Android Einstellungen konnte ich das finden und aktivieren, wo aber muss ich das sonst noch tun? Habe mich bereits durch sämtliche Einstellungen gewühlt, bin aber nicht fündig geworden. Die Anleitungen die man in den Google Foren findet sind veraltet und die erwähnten Menüpunkte gibt es bei mir nicht.

Das ist kein größeres Problem, sondern in der Regel muss man dann nur in den Einstellungen die korrekten Rechte und Berechtigungen setzen. Wie das geht haben wir hier zusammen gestellt.

„Please enable Screenshot at Android“ – so behebt man den Fehler

Die Vorgehensweise bei diesem Fehler ist an sich auf allen Geräten gleich. Es kann aber sein, dass je nach installierter Benutzeroberfläche die Menüpunkte auch etwas anders heißen – hier sollte man unter Umständen etwas ausprobieren und die richtigen Menüpounkte zu treffen. Bei reinem Android-Systemen ist die Durchführung aber immer gleich.

Google schreibt selbst zur Vorgehensweise in diesem Fall:

Schritt 1: Android-Einstellungen überprüfen

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Android-Smartphone oder -Tablet die App „Einstellungen“ 
  2. Tippen Sie auf Apps und Benachrichtigungen > Erweitert > Standard-Apps > Assistent & Spracheingabe.
  3. Aktivieren Sie Screenshot verwenden.

Schritt 2: Assistant-Einstellungen überprüfen

  1. Halten Sie die Startbildschirmtaste Ihres Smartphones oder Tablets gedrückt.
  2. Tippen Sie rechts unten auf .
  3. Tippen Sie rechts oben auf Ihr Profilbild oder Ihre Initiale.
  4. Tippen Sie auf Einstellungen > Assistant.
  5. Tippen Sie unter „Assistant-Geräte“ auf Ihr Gerät.
  6. Aktivieren Sie unter „Allgemein“ die Option Bildschirmkontext verwenden.

In den FAQ gibt Google auch noch einen interessanten Hinweis für iPhone und iPad. Diese Funktion klappt nicht auf diesen Geräten, daher kann man sich Einstellungen und Suche sparen – Screenshot sind dort auf diese Weise nicht möglich.

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Windows 10 – Microsoft muss das Update schon wieder für einige PCs stoppen

18.11.2018 – Die neuste Windows 10 Version macht nach wie vor Probleme. Nachdem Microsoft die neue Windows 10 Version in der letzten Woche wieder frei gegeben hatte und auch einige PCs das Update ausführen konnten, scheint es nun für eine ganze Riehe von Modellen wieder gestoppt worden zu sein, weil Probleme aufgetreten sind. Laut Winfuture sind folgende Modelle von diesem Stopp betroffen:

  • PC mit AMD Radeon HD2000 und HD4000 Grafikprozessoren
  • PC mit Sicherheitslösungen von Trend Micro
  • PC mit VPN-Clients von F5
  • PC mit Apple iCloud Client (Version7.7.0.27)

Man kann also nach wie vor nur mit Vorsicht zum Update auf die neue Version raten.


Windows hat mit der neuen Version 1809 für Windows 10 eine Variante veröffentlicht, die so viele Probleme macht wie schon lange nicht mehr. Ein Teil der Schwierigkeiten und Fehler der neuen Version wurden bereits wieder gefixt, nun hat das Unternehmen aber offiziell bestätigt, dass es in der neuen Version zusätzlich einen Fehler bei ZIP-Dateien gibt. Das Entpacken von Dateien sorgt unter Umständen dafür, dass bereits bestehende Daten überschrieben werden und zwar ohne dass es eine Rückmeldung gibt. Bisher wurden Windows 10 Nutzer in solchen Fällen immer erst gefragt wie mit den Dateien umgegangen werden soll.

Bei techradar schreibt man im Original dazu:

A Microsoft representative has confirmed that the October 2018 Update for Windows 10 suffers from a bug that acts up with ZIP files in certain circumstances, while providing advice on how to work around the issue for now. We wrote about this problem at the beginning of the week, and on Microsoft’s support forum, a moderator from the company has now stated that if you copy or move files straight from a ZIP archive to a destination folder, if that folder already has existing files of the same name in it, you will not get a prompt asking if you want to overwrite those files.

Insgesamt empfehlen wir daher nach wie vor, das Update so lange wie möglich zu verschieben, in der Hoffnung, dass Mircosoft bis dahin weiter Fehler behebt.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

iOS 10.0 bis 10.1.1 – Message of Death ist wieder da

Wer bisher noch nicht die neuste iOS Version 10.2 nutzt, hat nun einen Grund mehr, das Update so schnell wie möglich durchzuführen, denn es ist wieder eine Buchstabenfolge aufgetaucht, mit der man iPhones und iPad mit den älteren Betriebssystemen angeblich zum Absturz bringen kann. Dazu reicht es, zwei bestimmte Emojis zu kombinieren und dann einen 0 daran zu hängen – wie diese Nachricht dann per iMessage verschickt, soll das genutzte System einfrieren bzw. abstürzen.

Angeblich soll der Fehler auch bei Geräten mit iOS 10.2 auftreten, allerdings reicht dann eine einfache Textnachricht nicht mehr aus. Stattdessen muss man auch eine vCard mit verschicken. Dieses Problem ist aber bereits länger bekannt und sollte mit der nächsten Variante in iOS 10.2.1 auch gefixt sein.

Das Video zum Crash:

Bei Heise konnte man den Fehler auf diese Weise allerdings nicht reproduzieren. Dort schreibt die Redaktion:

Auf einem iPhone der Mac & i-Redaktion mit iOS 10.0.2 zeigte die Textnachricht allerdings keine Wirkung – das Telefon fror durch die Benachrichtigung weder ein noch stürzte es ab. Auch lässt sich die Konversation in iMessage beziehungsweise der Nachrichten-App normal öffnen.

Trotzdem empfiehlt man Nutzern, sicherheitshalber auf iOS 10.2 zu wechseln und zwar nicht nur wegen diesem Fehler sondern auch, weil iOS 10.2 eine Reihe von weiteren Fehlern und Problemen behebt, die unter 10.1 noch besteen.

Wie kann man danach den Fehler wieder beheben?

Der Absturz auf diese Weise ist zwar nervig, scheint aber keine größeren Auswirkungen auf das System zu haben. Bei macobserver beschreibt man daher auch eine sehr einfache Möglichkeit, die Geräte wieder in Gang zu bringen. Dort heißt es:

Luckily, the fix to this problem is simple. All you have to do is delete the iMessage conversation that contains the booby-trapped message.

Note: Some people have said that their iPhone locks up repeatedly so they can’t delete the conversation. To clear this type of block, try having another person send you an iMessage. You can also create a new message with Siri via the lockscreen.

iOS 9.3.2 für das iPad Pro 9.7 zurück gezogen

Apple hat auf die Probleme einiger Nutzer des iPad Pro 9.7 beim Update auf die neuste iOS Version reagiert. Man konnte den Fehler, der dafür sorgte, dass einige Geräte beim Update hängen blieben und sich danach auch nicht mehr starten oder zurücksetzen lassen, aber offensichtlich nicht schnell beseitigten. Stattdessen wurde das Update für diese Geräte zurück gezogen. Die neue Version iOS 9.3.2 wird damit nicht mehr als Softwareupdate auf den iPad pro 9.7 angezeigt. Für alle anderen Geräte steht diese Version aber nach wie vor zur Verfügung. Bei den anderen Modellreihen und den iPhones gab es diese schwerwiegenden Probleme auch nicht.

Damit dürfte es keine neuen Problemfälle mehr geben, offen ist allerdings, was Nutzer tun können, die bereits von dem Fehler betroffen sind. Die Geräte starten nicht mehr und selbst die Wiederherstellung über iTunes bringt lediglich einen „Fehlers 56“ und macht die iPad nicht mehr lauffähig. Die Geräte mit dem Fehler sind damit aktuell nicht nutzbar. Apple hat angekündigt, relativ schnell einen Bugfix veröffentlichen zu wollen, bisher steht diese Fehlerbehebung aber noch aus. Es scheint auch noch etwas länger zu dauern, sonst hätte Apple die neue Version für die Geräte nicht zurück gezogen.

Betroffenen Nutzer sollen sich an den Apple Support wenden, ob man dort weiter helfen kann ist aber nicht sicher.

„Message of Death“-Bug bei Skype gefixt

Skype hatte in den letzten Tagen mit einem ärgerlichen Bug zu kämpfen. Es reichte dabei aus, einem anderen Nutzer die simple Zeichenfolge “http://:” (ohne Anführungszeichen) zu schicken um dessen Skype zum Absturz zu bringen. Noch schlimmer: auch nach dem Absturz war ein Login nicht möglich. Betroffen war dabei sowohl die Desktop-Versionen unter Windows als auch die Messenger unter Android und iOS.

Apple hatte ebenfalls mit einem ähnlichen Fehler zu kämpfen, hier mußte man aber eine Unicode-Nachricht verschicken um das System zum Absturz zu bringen und anders als bei Skype gab es verschiedene Varianten nach einem Absturz wieder auf die Nachrichten zu zugreifen.

Bei Skype hat man allerdings deutlich schneller auf den Fehler reagiert als bei Apple. Während unter iOS der Bug nach wie vor besteht und ein Fix dafür nur angekündigt ist, hat Skype innerhalb weniger Stunden einen ersten Fix nachgeschoben, der die problematischen Nachrichten ausgefiltert hat. Beim Versuch “http://:” wurde die Nachricht dann einfach nicht angezeigt. Das war nicht besonders schick aber effektiv gegen den Bug. Mittlerweile hat man den Fehler auch komplett behoben. Im Support-Forum von Skype heißt es dazu:

We are aware of a problem that was causing Skype clients to crash.  Our engineering teams worked hard to resolve this issue, and have released updates for all impacted Skype platforms. 

Die neue Version, die den Fehler nicht mehr enthält, steht unter http://www.skype.com/download zum kostenfreien Download bereit. Wer Probleme mit dem Bug hat sollte daher dringend auf die neuste Version upgraden. Für die mobilen Varianten gibt es ebenfalls eine neue Version im Appstore bzw. im Playstore.

iPhone 5: Bilder von verbogenen Apple-Smartphones häufen sich

Apple hatte es mit dem iPhone 5 nicht gerade einfach und von Anfang an musste das neue Flaggschiff mit Problemen kämpfen. Neben der schlechten Verfügbarkeit haben auch die ein oder anderen Produktionsfehler für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit einiger Zeit gibt es erneute Meldungen über einen Konstruktionsfehler beim Apple-Smartphone.

Im Netz kursieren momentan verschiedenste Fotos, die ein verbogenes iPhone aufzeigen. Das Aluminium-Gehäuse soll sich in der hinteren Hosentasche nur durch das eigene Körpergewicht verformt haben. Beim ersten Bild wurde noch von einem Einzelfall gesprochen, aber mittlerweile haben sich die Fälle gehäuft und eine Vielzahl von Fotos schwirren durch die Blogosphäre. Das Glas des iPhones ist dabei nicht gebrochen und scheint sich mit dem Gehäuse zu biegen. Darüber hinaus sollen die Smartphones weiterhin voll funktionsfähig sein. Es ist aber unbekannt, ob dieser Mangel auf eine gewisse Marge oder ein minderwertiges Aluminium zurückzuführen ist. Jedenfalls soll Apple die jeweiligen Geräte anstandslos austauschen.

Die aufkommenden Fälle haben natürlich einen faden Beigeschmack und zeigen, dass die Wahl des Aluminiums auch einige Nachteile mit sich bringt und in speziellen Bereichen anfälliger für Mängel sind als beispielsweise Plastik oder Glas.

Quelle Nowhereelse (Danke Mar)

Google Nexus 10: Ein wirklich echter Bug im Display

Google hat vor etwas mehr als einen Monat den Verkaufsstart des Nexus 10 gefeiert und in Kooperation mit Samsung den ersten richtigen iPad-Konkurrenten hervorgebracht. Die Freude der Android-Community war allerdings nur von kurzer Dauer, nur wenige Minuten nach dem Start war das Nexus-Tablet bereits ausverkauft und viele Kunden gingen leer aus. Es gibt aber natürlich auch die ein oder anderen Nutzer, die trotz der zahlreichen Server-Probleme Glück hatten und das neue Nexus 10 ergattern konnten. Einer der Besitzer hat allerdings Glück im Unglück gehabt und ein Tablet mit einem wahrhaftigem Bug erhalten.

Normalerweise versteht man unter einem Bug einen Fehler im System, aber dieses Mal kann man den Bug wortwörtlich nehmen. Ein Nutzer hat kurz nach dem Auspacken eines neuen Nexus-Tablets festgestellt, dass sich eine kleine Ameise zwischen dem Schutzglas und dem Display befindet. Das Insekt kroch in dem winzigen Hohlraum eine geraume Zeit herum und ist am Ende auch dort verendet. Das Google Nexus 10 besitzt somit zwar keinen toten Pixel, aber dafür eine tote Ameise. Es bleibt unklar, wie kein einziges Staubkorn zwischen den Bildschirm und das Glas gekommen ist, aber dafür eine kleine Ameise dort sorgenlos sein Unwesen trieb.

Quelle XDA via AllAboutSamsung

 

Samsung Galaxy S3: Besitzer beschweren sich über Lackschäden

Smartphones werden heutzutage in nie da gewesenen Stückzahlen hergestellt und umfassen hunderte von kleinen Einzelteilen. In der Produktion sind zahlreiche Schritte für die Fertigstellung verantwortlich und jede kleinste Abweichung erhöht die Chance auf einen Fehler in der Verarbeitung. Damit muss jeder Elektronikhersteller umgehen und nachdem das iPhone 5 bereits mit einigen Problemen zu kämpfen hatte, häufen sich nun auch die Meldungen beim aktuellen Samsung-Flaggschiff.

In einschlägigen Foren beschweren sich momentan eine Vielzahl von Benutzern, dass sich der Lack am Silberrahmen des Samsung Galaxy S3 langsam ablöst. Der Rahmen besteht aus Kunstoff und wird während der Produktion mit einer Metall-Lackierung ausgestattet, die bei manchen Geräten nicht sonderlich widerstandsfähig zu sein scheint. Bei einen Besitzern hat sich die Schicht gelöst und darunter wird dann das schwarze Kunststoff sichtbar. Ein ärgerliches Unterfangen, das bei einem so hochpreisigen Smartphone nicht passieren sollte.

Als wäre die Problematik noch nicht schlimm genug, mussten auch die betroffenen Benutzer vom Reparaturdienst „Datrepair“, bei dem Samsung seine Geräte in der Regel repariert, erfahren, dass die Behebung der Schäden im Rahmen der Herstellergarantie nicht möglich ist. Der Dienst verlangt für die Reparatur stolze 223,95 Euro. Die ein oder anderen Nutzer haben sich damit nicht zufriedengestellt und sich nochmals an den Samsung-Support gewendet. Mit einer enttäuschenden Standard-Antwort lehnt dieser die Ansprüche allerdings auch ab:

[…] vielen Dank für Ihre Kulanzanfrage zu Ihrem Samsung Smartphone.

Unser Servicepartner hat Ihr Gerät überprüft und eine mechanische Beschädigung festgestellt.

Derartige mechanische Beschädigungen, die auf eine unsachgemäße Handhabung zurückzuführen sind, unterliegen nicht der Garantie. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Kulanzreparatur in diesem Fall ausgeschlossen ist.

iOS-Fehler: Fehlgeleitete Nachrichten bei iMessage und Probleme mit Ortungsdiensten

Die nächste iOS-Version befindet sich bereits in der zweiten Beta-Phase und könnte Anfang nächsten Jahres freigegeben werden. Nichtsdestoweniger wird sich Apple hoffentlich auch mit den aktuellen iOS-Bugs befassen und mit der kommenden Version beheben. Denn seit geraumer Zeit sorgen zwei schwerwiegende Fehler für Aufsehen.

Bildquelle ArsTechnica

In den letzten Tagen kamen vermehrt neue Beschwerden über den integrierten Nachrichtendienst von iOS 5 auf. Denn hierbei kann es zu unerwünschten Nachrichtenzustellungen auf gestohlene oder verlorene iPhones kommen. Der amerikanische Blog ArsTechnica konnte herausfinden, dass iMessage auch nach einer Fernlöschung oder einem Zurücksetzen weiterhin Nachrichten zustellt. Neben dem vermeintlich gestohlenen oder verkauften iPhone bekommen auch andere angemeldete iOS-Geräte die Nachrichten. Allem Anschein nach wird die Identifikationsnummer des gestohlenen iPhones nicht aus der Apple-Datenbank gelöscht, sondern ist weiterhin mit der für iMessage verwendeten Apple ID verbunden. Demnach könnte Apple dieses Problem auch ohne ein Firmware-Update in den Griff bekommen und müsste nur das entsprechenden Datenbank-Verfahren aktualisieren.

Bildquelle iFun

In der Vergangenheit hatten immer mal wieder Anwender Probleme mit den Zeitzonen-Einstellungen und mussten mit einer fehlerhaften Zeitumstellung leben. Momentan wirken sich die Probleme mit den Ortungsdiensten auf die eigene Zeitzone aus. So haben vereinzelte Benutzer in verschiedenen Foren darüber berichtet, dass sich der eigene Standort des Öfteren komplett verändert. Dabei springt die eigene Ortung innerhalb weniger Stunden von einem Kontinent zum anderen und ändert dementsprechend die Uhrzeit auf dem Gerät. Dabei kann dies besonders ärgerlich werden, wenn das iPhone auch als Wecker verwendet wird. In einem aktualisierten Support-Artikel empfiehlt Apple die Deaktivierung der automatischen Zeitzonen-Einstellung (Allgemein -> Ortungsdienste -> Systemdienste).

via Schimanke