Mozilla Firefox: neue Version fixt mehrere Sicherheitslücken

Mozilla Firefox: neue Version fixt mehrere Sicherheitslücken – In dieser Woche hat bereits Google für den Chrome Browser ein Update veröffentlicht, nun gibt es auch für den Mozilla Firefox ein Update. Dabei werden in erster Linie Sicherheitslücken geschlossen, wobei die Risikostufe nicht ganz so hoch ausfällt wie beim Chrome Update. Dennoch sollte man natürlich auf jeden Fall das neue Update einspielen, denn die Lücken sind damit jetzt bekannt und werden wahrscheinlich früher oder später auch für Angriff genutzt werden können. Auch der Email-Client Thunderbird hat ein Update bekommen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt im Original dazu:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Mozilla Firefox, Mozilla Firefox ESR und Mozilla Thunderbird ausnutzen, um Schadcode auszuführen, einen Absturz zu verursachen, vertrauliche Informationen auszuspähen oder Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Zur Ausnutzung genügt es, eine bösartige E-Mail, Webseite oder einen Link dorthin zu öffnen. … Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Betroffen sind folgende Systeme des Browser:

  • Mozilla Firefox < 82
  • Mozilla Firefox ESR < 78.4
  • Mozilla Thunderbird < 78.4

Wie immer stellt Mozilla das Firefox-Update kostenlos bereit und in der Regel wird es automatisch an alle aktives Browser verteilt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann unter Einstellungen => Über Firefox die aktuelle Version prüfen und auch schauen, ob bereits ein Update vorliegt.

Anonym surfen mit dem Mozilla Firefox – so geht es

Anonym surfen mit dem Mozilla Firefox – so geht es – Immer wieder heißt es, dass man im Internet keine privaten Informationen über sich preisgeben soll, da die Gefahr besteht, dass andere auf die Daten zugreifen können. Doch das Nutzen privater Informationen lässt sich im Internet kaum verhindern. Schließlich sind große Faktoren der Internetnutzung das Schreiben von E-Mails, Online Banking und Online Shopping. Bei diesen Aktivitäten kommen Sie gar nicht drumherum, persönliche Daten wie Adressen und sogar Bankverbindungen anzugeben. Es gibt trotzdem einige Möglichkeiten sich vor Hackern und anderen Datensammlern zu schützen. Es ist wirklich empfehlenswert sich zu schützen, denn der Handel mit persönlichen Daten Dritter ist ein lukratives Geschäft und besonders für Werbezwecke sehr verbreitet. Wir nenne hier einige Möglichkeiten, wie Sie Ihren Firefox-Browser sicherer und anonymer machen können.

Privater Modus im Firefox: privat aber nicht anonym

Mit Strg+Umschalt+N kann man im Firefox ein neues Fenster im privaten Modus starten. Das hat einige Vorteile, aber anonym surft man damit nicht.

Folgende Daten werden nicht gespeichert:

  • Besuchte Seiten: Die besuchten Seiten werden nicht in das Menü Chronik, in die Chronik im Bibliotheksfenster oder in die Auswahlliste Ihrer Adressleiste eingetragen.
  • Formular- und Suchfeldeinträge: Keine der Eingaben in Textfelder auf Webseiten oder in die Suchleiste wird für die Formular-Autovervollständigung gespeichert.
  • Downloadliste: Dateien, die Sie herunterladen, werden (auch nach dem Abschalten des Privaten Modus) nicht im Fenster Alle Downloads anzeigen angezeigt (siehe auch den Hinweis am Ende dieses Absatzes).
  • Cookies: Cookies speichern Informationen über die von Ihnen besuchten Webseiten, beispielsweise Seiteneinstellungen, Anmeldeinformationen und Daten, die von Plugins wie dem Adobe Flash Player verwendet werden. Cookies können auch von Drittanbietern genutzt werden, um Sie über mehrere Webseiten hinweg zu beobachten. Weitere Informationen über Tracking erhalten Sie im Artikel Die Nicht-Verfolgen-Funktion einschalten.
    Cookies, die in privaten Fenstern gesetzt werden, bleiben vorübergehend im Speicher, und zwar getrennt von den Cookies aus normalen Fenstern. Am Ende Ihrer privaten Sitzung werden diese Cookies gelöscht (nachdem das letzte private Fenster geschlossen wurde).
  • Zwischengespeicherte Webseiten und Seiten und Daten zur Offline-Verwendung: Temporäre Dateien aus dem Internet (zwischengespeichert im Browser-Cache) und auch Daten, die von Webseiten für die Offline-Verwendung vorgesehen sind, werden nicht gespeichert.

Die IP bleibt aber beispielsweise gleich.

Anderer Server nutzen um die IP-Adresse zu verdecken

Zum einen haben Sie die Möglichkeit sogenannte Proxy-Server zu nutzen. Dieses Tool verschlüsselt den Datenverkehr und verdeckt Ihre IP-Adresse. Es gibt jedoch verschiedene Arten von Proxy-Servern, die mehr oder weniger gut sind. Manche Proxy-Server sind sehr transparent und verschlüsseln nur den Datenverkehr. Die IP-Adresse kommt trotzdem auf der Internetseite, die Sie besuchen, an und lässt sich relativ einfach ablesen. Die anonymen Proxy-Server verdecken Ihre eigentliche IP-Adresse. Sie surfen dann über die IP-Adresse des Proxy-Servers. manche Webseiten erkennen jedoch, wenn man mit Proxy-Server auf die Seite geht und sperren dann die Inhalte, um den Nutzer zum Abschalten des Proxys zu bewegen. Die Elite-Proxy-Server verstecken die eigentliche IP-Adresse, zeigen den Internetseiten aber auch nicht an, dass sie einen Proxy-Server nutzen. Mit dieser Variante des Proxy-Servers sind Sie im Internet am sichersten unterwegs. Ein mögliches Elite-Proxy-Tool ist „UltraSurf“. Dieser verschlüsselt die Daten in bestehenden Konversationen und verdeckt Ihre IP-Adresse. Sie müssen jedoch Vertrauen in diese Server und Tools mitbringen. Denn dadurch, dass der Server die Daten an Ihre eigentliche IP-Adresse weiterleitet, kennt er diese natürlich auch. Für dieses Toll sind sie also nicht anonym. Nutzen Sie solche Server also am besten nicht gerade für Online Banking, denn Sie können nie ganz sicher sein, wer hinter dem Surfer steht. Firefox selbst bietet auch Add-Ons an, die mit Proxy-Servern arbeiten. Diese sind zum Beispiel „Stealthy“ oder „ProxMate“. Vorteil dieser Server ist, dass man auch Webangebote außerhalb von Deutschland nutzen kann. Leider drosseln diese Add-Ons die Datengeschwindigkeit enorm.

Auch über VPN-Tools kann man seine IP-Adresse verschleiern lassen. Sie haben gegenüber den Proxy-Servern den Vorteil, dass Plug-Ins diese Verbindung nicht umgehen können. Damit sind Sie auch geschützt, wenn Sie sich über einen Hotspot einwählen. Und besonders beim Surfen über Hotspots ist Sicherheit und Anonymität wichtig, da man nie genau weiß, wem der Hotspot gehört. Ein mögliches Angebot ist hier „Hotspot Shield“. leider ist bei diesem Angebot wie bei vielen anderen auch Werbung enthalten. Für eine Version ohne Werbung fallen Kosten an.

Bei Proxy-Servern und VPN wird zwar Ihre IP-Adresse verschleiert, doch zwischen Ihnen und der besuchten Internetseite ist nur ein einziger Server. Sie sind also doch noch relativ gut zurück zu verfolgen. Etwas bessert wird das bei den Proxy-Kaskaden. Bei diesem Prinzip werden ganz viele Server zwischen geschaltet und an jedem werden die Daten neu verschlüsselt. Hier wären Optionen zum Beispiel „Tor-Browser-Paket“ oder „Torbutton“. Bei der ersten Version kann man sogar nachvollziehen über welche Server das Signal geht. leider wird hier die Surfgeschwindigkeit wieder sehr gedrosselt. Bei der zweiten Option lässt sich Tor in Firefox integrieren und ganz einfach aktivieren und deaktivieren. Eine Alternative zu Tor wäre „JonDoFox“. Doch auch diese Variante drosselt die Datengeschwindigkeit sehr.

Das Speichern von Daten verhindern

Doch nicht nur die IP-Adresse gibt Informationen über Sie preis. Auch die sogenannten Cookies können im Internet gefährlich werden. Firefox und auch andere Browser speichern Daten der von Webseiten auf Ihrem Computer. Leider geschieht dies ungefragt. Die Cookies sollen dann beim erneuten Besuchen der Internetseite den Zugriff vereinfachen und schneller machen. Leider werden diese Cookies auch missbraucht, da man über sie einen Verlauf Ihrer kompletten Internetnutzung bekommt. Besonders einfach fällt das natürlich, wenn Sie einen öffentlichen Computer nutzen. Es ist also hilfreich immer mal wieder die Cookies zu lösche, um nicht allzu viele Daten über sich zu sammeln. Gehen Sie dafür ins Firefox Menü oben rechts. Unter dem Menüpunkt „Chronik“ wählen Sie den Punkt „neuste Chronik löschen“ aus. Geben Sie den gewünschten Zeitraum an. Achten Sie darauf, dass Sie die Option „Alles“ auswählen. Sonst werden die Cookies nicht mit gelöscht. Man kann im Firefox Menü auch einstellen, dass die Chronik immer gelöscht wird, wenn Sie Firefox schließen. Dafür gehen Sie im Firefox Menü auf „Eigenschaft“, dann auf „Datenschutz“ und auf „Chronik“. Dort ändern Sie die Auswahl in „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“ und setzen einen Haken bei „Die Chronik löschen, wenn Firefox geschlossen wird“. Es gibt jedoch auch einige Add-Ons wie zum Beispiel „NoScript“, die verhindern, dass Cookies gespeichert werden.

Firefox verfügt außerdem noch über den Privatmodus. Öffnen Sie dafür das Firefox Menü und wählen Sie die Option „neues privates Fenster“ aus. oder nutzen Sie die Tastenkombination „Strg-Umschalt-P“.  Im Privatmodus speichert Firefox so wenig Daten wie möglich. Das heißt Verlaufsdaten und Cookies werden nun gar nicht erst gespeichert. Leider ist auch dieser Modus nicht komplett anonym. In Firefox installierte Add-Ons können manchmal noch Daten speichern genau so wie Windows. Dazu bleiben Spuren im Cache der Festplatte und im Arbeitsspeicher zurück, denn auf letztere greift Firefox auch im Privatmodus zu.

Außerdem übermittelt Firefox Daten an Mozilla. Auch diese Funktion kann man im Menü abschalten. gehen Sie auf „Einstellungen“ und „Datenschutz&Sicherheit“. Dort könne Sie die Datenübermittlung deaktivieren. Firefox lässt sich also mit einigen Veränderungen im Menü und eventuell einem zusätzlichen Server verhältnismäßig sicher und anonym machen.

Video: IP ändern im Firefox

Firefox 77 mit Sicherheitsupdates und neuen Funktionen

Firefox 77 mit Sicherheitsupdates und neuen Funktionen – Mozilla verteilt derzeit die neue Version 77 für den Firefox (und hat auch bereits ein Fix 77.01.1 nachgeschoben). Unter anderem schließt die neue Version auch wieder Sicherheitslücke, die beim Risiko als Hoch und Mittel eingestuft werden und daher ist das Update durchaus wichtig.

Beim BSI rät man daher zu einem schnellen Update:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Mozilla Firefox und Mozilla
Firefox ESR ausnutzen, um Schadcode auszuführen, einen Absturz zu verursachen, vertrauliche
Informationen auszuspähen oder Dateien zu manipulieren. Zur Ausnutzung genügt es, eine bösartige
Webseite oder einen Link dorthin zu öffnen. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Daneben gibt es aber auch einige neuen Funktionen. So ist jetzt auch Web-Render automatisch aktiv und soll den Grafikaufbau beschleunigen und vor allem auf großen Displays schneller machen. Dazu wurde die Verwaltung der Zeritfikate verbessert.

Die neue Version wird bereits automatisch verteilt und in der Regel im Hintergrund installiert. Wer sicher stellen möchte, dass die neuste Version aktiv ist, kann unter Einstellungen => Hilfe => über Firefox prüfen, ob die 77er Version bereits aktiv ist. Dort kann man auch das Update manuell anstoßen, falls es notwendig sein sollte.

Mozilla Firefox 74.0.1 schließt kritische Sicherheitslücken

Mozilla Firefox 74.0.1 schließt kritische Sicherheitslücken – Mozilla hat eine Sicherheitsupdate für den Firefox Browser veröffentlicht das problematische Sicherheitslücken schließt. Das Unternehmen stuft diese Lücken selbst als kritisch ein, da darüber unter anderem auch Schadcode auf dem System ausgeführt werden kann und der Angriff keine größeren Voraussetzungen erfordert. Daher ist es auch dringend angeraten, das neue Update für Firefox zeitnah zu installieren um sicher surfen zu können. Betroffen sind dabei Firefox mit Versionen kleiner als 74.0.1 und Mozilla Firefox ESR mit Versionen vor 68.6.1.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu im Original:

Mozilla Firefox und Mozilla Firefox ESR sind von mehreren Schwachstellen betroffen, wodurch ein
Angreifer Schadcode ausführen kann. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine bösartige Webseite
zu öffnen, bzw. einen Link dorthin anzuklicken. Laut Mozilla werden diese Schwachstellen bereits
aktiv im Internet ausgenutzt. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Das Update mit dem Sicherheitspatch wird wieder automatisch und kostenlos ausgeliefert und die Installation erfolgt in der Regel auch automatisch. wr prüfen will, ob er schon die neuste Version nutzt, kann unter Einstellungen => Hilfe => über Firefox anzeigen lassen, welche Version genutzt wird. Wird dort eine Version 74.0.1 oder höher angezeigt, ist man bereits abgesichert. Bei kleineren Version sollte man unter Umständen das Update manuell machen.

Firefox 74 – neue Version schließt Sicherheitslücken

Firefox 74 – neue Version schließt Sicherheitslücken – Mozilla hat für den Firefox Browser eine neue Version veröffentlicht, die unter anderem auch einige Sicherheitslücken schließt. Dazu unterstützt Firefox 74 nicht mehr die TLS-Versionen 1.0 und 1.1 – diese sind ohnehin veraltet und gelten als unsicher.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu:

In Mozilla Firefox und Mozilla Firefox ESR bestehen mehrere Schwachstellen. Ein Angreifer kann
dadurch Schadcode ausführen, das Programm zum Absturz bringen, vertrauliche Informationen ausspähen
oder Sicherheitsvorkehrungen umgehen. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine bösartige
Webseite oder einen Link zu einer solchen zu öffnen.

Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten
Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Mozilla stellt die neuen Version dabei wieder automatisch per OTA Update zur Verfügung und damit sollten die meisten Nutzer in den nächsten Tagen Firefox 74 installieren können. Wer sich unsicher ist, welche Version aktuell aktiv ist, kann dies in den Einstelungen unter Hilfe => über Firefox prüfen. Dort wird die derzeit genutzte Version angezeigt und auch, ob ein Update zur Verfügung steht oder eventuell bereits herunter geladen wird.

Mozilla Firefox – mehrere Schwachstellen in älteren Versionen

Mozilla Firefox – mehrere Schwachstellen in älteren Versionen – Für den Mozilla Firefox Browser wurden vor einigen Tagen mehrere Sicherheits-Schwachstellen veröffentlicht, die teilweise kritisch eingestuft wurden und dies es im schlimmsten Fall erlauben Malware auf dem Rechner zu installieren. Erfreulicherweise sind diese Sicherheitsprobleme aber in der aktuellen Version (ab Mozilla Firefox 70) bereits gefixt. Wer alle Updates gemacht hat, ist damit also nicht von diesen neu bekannte gewordenen Schwachstellen betroffen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu im Original:

Es bestehen mehrere Schwachstellen in Mozilla Firefox und Mozilla Firefox ESR. Ein Angreifer kann
dies ausnutzen, um den Browser zum Absturz zu bringen, um Daten zu manipulieren, um
Sicherheitsmechanismen zu umgehen, um vertrauliche Daten einzusehen oder schädlichen Programmcode
auszuführen. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, einen bösartigen Link anzuklicken bzw. eine
E-Mail mit schädlichen Inhalten zu öffnen. […] Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Firefox 70 mit den geschlossenen Sicherheitslücken wird dabei seit dem 22. Oktober verteilt und man sollte aufgrund der Sicherheitsprobleme in den älteren Versionen prüfen, ob man bereits die neuste Version nutzt. Nur dann sind die Lücken auch sicher geschlossen. Die Version kann man dabei recht einfach unter Einstellungen (die drei Striche rechts oben) => Hilfe => über Firefox anzeigen lassen. Dort wird die Versionsnummer der aktuell genutzten Variante angezeigt. Diese sollte auf 70 lauten. Wir eine ältere Version angezeigt, sollte man ebenfalls in diesem Menü die Aktualisierung manuell anstossen und herunter laden. Das Update ist wie immer kostenfrei, bei der mobilen Version können aber durch den Datenverbrauch eventuell Kosten entstehen (je nach Tarif).

 

 

Firefox 66 – neue Version macht Video-Autoplay abschaltbar

Mozilla hat die neuste Version des Firefox Browsers vorgestellt und mit Firefox 66 soll vor allem das lästige Autoplay von Werbungen abgeschaltet werden können. Wer also nicht möchte, dass im Browser auf einmal die Videowiedergabe startet (oft auch noch mit lautem Ton) kann dies im Firefox 66 zukünftig abschalten bzw. so konfigurieren, wie er es möchte.

Das Unternehmen erklärt die neuen Funktionen dazu wie folgt:

Szenario 1 – für alle, die in Ruhe surfen möchten: Besuchen Sie eine Webseite, die Videos oder Audio abspielt. Dies könnte beispielsweise ein Nachrichtenportal sein oder eine Webseite, die Filme und Fernsehsendungen zeigt. Die „Automatische Wiedergabe blockieren“-Funktion stoppt das automatische Abspielen von Audio und Video auf diesen Seiten. Wenn Sie das Video dennoch ansehen möchten, klicken Sie einfach auf die Wiedergabetaste.

Einige Webseiten, wie etwa Social-Media-Portale, schalten den Ton automatisch stumm, spielen das Video aber dennoch ab. In diesem Fall stoppt die neue „Automatische Wiedergabe blockieren“-Funktion die Wiedergabe des Videos nicht.

Szenario 2 – für Binge-Watcher: Sie wollen alle Folgen Ihrer Lieblingsserie nacheinander anschauen und möchten, dass die Videos ohne Unterbrechungen abgespielt werden? Dann drücken Sie einfach auf Play und alle Videos in der Warteschlange werden automatisch wiedergegeben.

Wenn Sie die automatische Wiedergabe auf Ihren Lieblingsseiten aktivieren möchten, können Sie sie ganz einfach auf Ihre Berechtigungsliste setzen. Öffnen Sie dazu das Kontrollzentrum, indem Sie den umkreisten Buchstaben „i“ in der Adresszeile anklicken. Von dort aus gehen Sie zu „Berechtigungen“ und wählen im Dropdown-Menü „Zulassen“, um Medien mit Ton automatisch wiederzugeben.

Szenario 2 – für Binge-Watcher: Sie wollen alle Folgen Ihrer Lieblingsserie nacheinander anschauen und möchten, dass die Videos ohne Unterbrechungen abgespielt werden? Dann drücken Sie einfach auf Play und alle Videos in der Warteschlange werden automatisch wiedergegeben.

Wenn Sie die automatische Wiedergabe auf Ihren Lieblingsseiten aktivieren möchten, können Sie sie ganz einfach auf Ihre Berechtigungsliste setzen. Öffnen Sie dazu das Kontrollzentrum, indem Sie den umkreisten Buchstaben „i“ in der Adresszeile anklicken. Von dort aus gehen Sie zu „Berechtigungen“ und wählen im Dropdown-Menü „Zulassen“, um Medien mit Ton automatisch wiederzugeben.

Darüber hinaus gibt es in der neuen Version des Firefox Browsers noch einige andere Neuerungen: Über eine Scrollverankerung bleibt der Browser immer im angewählten Bereich, auch wenn sich eventuell Elemente auf der Webseite verschieben. Die Suchfunktion wurde überarbeitet und die Warnungen bei Problemen mit den Sicherheitszertifikaten sind aktueller gestaltet worden. Alle Funktionen und Neuerungen kann man hier nachlesen.

Firefox 65 verbessert den Tracking-Schutz für die Nutzer

Mozilla hat eine neue Version des Browsers Firefox veröffentlicht und bietet mit Firefox 65 nun neue Einstellungen um die Privatsphäre von Nutzer noch weiter zu schützen. User bekommen in der neusten Version die Möglichkeit, bestimmte Seitenelemente seitenübergreifend zu blockieren und damit nicht mehr anzeigen zu lassen. Auf diese Weise kann man beispielsweise das Tracking durch bestimmte Systeme verhindern und so mit mehr Privatsphäre im Netz surfen.

Das Unternehmen schreibt ganz konkret zu den Neuerungen:

Heute freuen wir uns, Ihnen ein brandneues Set an Einstellung zum Blockieren von Seitenelementen anbieten zu können, die aus früheren Tests entstanden sind. Mit ihrer Hilfe können User ab sofort ihren individuellen Privatsphäre-Grad in den Firefox-Einstellungen auswählen.

Allerdings ist bekannt, dass sich nur die wenigsten Nutzer im Detail mit den Datenschutzeinstellungen auseinandersetzen. Daher bietet der neue Firefox 65 die Möglichkeit, diese Einstellungen sehr einfach und pauschal zu setzen und so mit einem Klick zu bestimmen, auf welchem Schutzniveau man im Netz unterwegs sein will. Es müssen also nicht selbst die Elemente definiert werden, die man nicht mehr laden möchte, sondern das kann per Voreinstellungen global geregelt werden.

Der Browser bietet dafür zukünftig drei Möglichkeiten bzw. Voreinstellungen, mit denen man das Tracking-Verhalten steuern kann. Mozilla schreibt dazu:

  • Standard: Für alle, die es „kurz und schmerzlos” mögen, ist dies die richtige Wahl. Im Standardmodus blockieren wir bekannte Tracker im Privaten Modus. Diese Einstellung blockiert in Zukunft auch Tracking-Cookies von Drittanbietern.
  • Streng: Für diejenigen, die etwas mehr Schutz wollen und denen es nichts ausmacht, dass einige Seiten nicht einwandfrei funktionieren. Diese Einstellung blockiert alle Tracker, die Firefox bekannt sind, in allen Fenstern.
  • Benutzerdefiniert: Für die Nutzer, die die volle Kontrolle wollen und selbst auswählen möchten, welche Tracker und Cookies sie blockieren. Hier erfahren Sie mehr über das Tracking von Cookies und über Cross-Site-Tracking in unserem Firefox Frontier Blogbeitrag.
    • Tracking: Entscheiden Sie selbst, ob Sie Tracking nur im Privaten Modus oder in allen Fenstern unterbinden möchten. Außerdem können Sie aus zwei Listen von Disconnect wählen: „basic“ (empfohlen) oder „strict“ (blockiert alle bekannten Tracker).
    • Cookies: Ihnen stehen insgesamt vier Varianten zum Blocken von Cookies zur Verfügung: Drittanbieter-Tracker, Cookies von nicht besuchten Webseiten, alle Cookies von Drittanbietern (kann dazu führen, dass Webseiten nicht einwandfrei funktionieren) sowie alle Cookies (was dazu führt, dass Webseiten nicht richtig angezeigt werden).

Die neuste Version des Mozilla Firefox Browser wird dabei bereits verteilt und kann direkt unter Updates geladen und danach installiert werden. Der Download und die Nutzung sind wie immer kostenfrei.

Im Video: der neue Tracking-Schutz in Firefox 65

Firefox Test-Pilot Programm wird eingestellt

Mozilla hat etwas überraschend mitgeteilt, dass das sogenannten Test-Pilot-Programm für die Mozilla Firefox Browser eingestellt wird. Über diees Programm konnten bisher interessierte Nutzer neue Funktionen und Addons testen, bevor diese in den tatsächlichen Einsatz kamen und auch Feedback zu den entsprechenden Programmen geben bzw. Fehler melden. Auf diese Weise hat das Unternehmen eine ganze Reihe von Neuerungen vorab ausprobieren können ohne dass es den Betrieb des Browser gefährdet hätte. Das Test-Pilot-Programm war faktisch das Beta-Programm für Mozilla.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Test Pilot wurde ins Leben gerufen, um den Elan und das Engagement unserer leidenschaftlichsten User in die Entwicklung einzubinden. Im Rahmen des Programms haben wir ihnen frühe Prototypen und experimentelle Produkte zur Verfügung gestellt, die noch nicht für eine breite Markteinführung bereit waren. Im Gegenzug haben sie uns ihre Einschätzung mitgeteilt und sind stets drangeblieben, während wir diese Projekte zu den auf Hochglanz polierten Features weiterentwickelt haben, die heute in unseren Produkten stecken. Mithilfe von Test Pilot konnten wir schnell Änderungen vornehmen, mutige neue Dinge ausprobieren und Produkte entwickeln, die unsere User begeistert aufgenommen haben.

Einen genauen Grund für die Einstellung bzw. das Ende des Test-Pilot-Programms nennt das Unternehmen dabei allerdings nicht. Man schreibt zwar, dass es besser funktioniert hat, als erwartet und auch, dass man diese Erkenntnisse aus dem Programm in eine neue Struktur für Tests überführen will, wie genau das zukünftig aussehen wird, bleibt aber offen. Sicher ist nicht, dass ein Teil der noch laufenden Tests im Test-Pilot-Programm als offiziele Addons eingeführt werden sollen und eine Reihe von weiteren Experimenten sollen für die Teilnehmer des Programms auch weiterhin nutzbar bleiben.

Als Ausblick verkündet Mozilla nur, dass man in den nächsten Monaten weitere Details zu kommenden Tests veröffentlichen will und das es sich für die Nutzer daher durchaus lohnt, aber und an im Presseblog nachzulesen, was konkret geplant ist. Es scheint daher durchaus aus in Zukunft die Möglichkeit zu geben, an Beta-Tests für den Firefox mitzuarbeiten und neue Entwicklungen bereits vor einem Release auszuprobieren. Was genau aber geplant ist, wird das Unternehmen wohl erst im Laufe des Jahres enthüllen, in der aktuellen Meldung findet sich dazu nur dieser eher wenig hilfreiche Ausblick:

Die Umstellung auf eine neue Struktur bedeutet nicht, dass wir weniger Experimente durchführen – tatsächlich werden es sogar noch mehr sein! Die Innovationsprozesse, die zu Produkten wie Firefox Monitor geführt haben, liegen nicht mehr in der Verantwortung einiger weniger Personen, sondern der gesamten Organisation. Jede*r ist für die Aufrechterhaltung der Experimentierkultur verantwortlich, die Firefox mit diesem Prozess entwickelt hat. Diese Techniken und Werkzeuge sind Teil unserer DNA und Identität geworden. 

Firefox 63 soll den Tackingschutz im Internet verbessern

Mozilla hat die neuste Version von Firefox veröffentlicht und mit Firefox 63 setzt das Unternehmen vor allem auf eine Verbesserung des Schutzes der Nutzer vor Tracking. Konkret soll Firefox 63 das sogenannte Cross-Site-Tracking erschweren. Dazu hat das Unternehmen angekündigt, dass diese Funktion Anfang 2019 wohl standardmäßig kommen soll. Aktuell muss man den Schutz noch selbst aktivieren und auch eventuell Ausnahmen definieren, wenn es auf Webseiten Probleme gibt. Ab 2019 könnte dieser Schutz dann der Standard werden.

Mozilla selbst schreibt dazu:

Mit dem heutigen Release haben Nutzer*innen die Möglichkeit, Cookies zu blockieren und Trackern von Drittanbietern den Zugriff auf ihren Speicher zu verwehren. Diese Funktion wurde entwickelt, um die am häufigsten verwendete Technik zum Cross-Site-Tracking zu unterbinden. […]

Es kann sein, dass manche Webseiten dadurch nicht mehr richtig angezeigt werden. Sollte das der Fall sein, können Sie die Funktion jederzeit für bestimmte Webseiten deaktivieren. Klicken Sie dazu einfach auf das Schild-Symbol in der Adressleiste des Browsers und wählen „Blockieren für diese Seite aufheben” aus.

Technisch geht dabei Mozilla gegen Drittanbieter vor, die auf einer Webseite Cookie für Dritte setzen wollen. Das geht mit den neuen Schutz dann nicht mehr, der Zugriff auf den Speicher wird für solche Dienste verwehrt. Die Auslieferung von Cookies der Seite selbst wird damit aber nicht beeinträchtigt, diese können auch mit aktivem Schutz gesetzt werden. Viele Trackinganbieter sind daher bereits dazu übergegangen, statt Drittanbieter Cookies auf Frist-Party-Lösungen zu setzen. Es wird also bereits daran gearbeitet, auch diesen Schutz wieder etwas auszuhebeln.

Weitere Funktionen in der neuen Firefox-Version:

  • Shortcuts für die Suche: Wir wissen, dass Menschen das Web vor allem nutzen, um Informationen zu finden. Wir wissen auch, dass sie sich freuen, wenn sie Zeit sparen, um zu bestimmten Orten zu gelangen. Etwa, indem sie Nebenstraßen nutzen, anstatt auf der Autobahn im Stau stecken zu bleiben. Wir haben diese beiden Dinge kombiniert, indem wir Shortcuts für die Websuche eingerichtet haben: Amazon und Google – die beiden Web-Dienste, die am häufigsten für die Websuche verwendet werden – finden Sie ab sofort auf die Startseite der neu geöffneten Tabs. Aktuell ist diese Funktion nur in den USA verfügbar. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie unseren Firefox Frontier Blog Post.
  • Anpassung an die Farbeinstellungen in Windows: Ab sofort passt sich Firefox automatisch dem Dark- oder Light-Theme an, dass Sie in Ihren Windows-Einstellungen ausgewählt haben und generiert auf diese Weise eine harmonische und vertraute Nutzungsumgebung.
  • Siri Shortcuts für Firefox für iOS: Mit dem heutigen Release können Nutzer*innen einen neuen Tab in Firefox ganz einfach per Sprachsteuerung öffnen. Dies ist nur der erste von vielen Shortcuts für iOS-User, die wir in den nächsten Monaten hinzufügen werden.
  • Auch für Entwickler*innen haben wir einige neue, hilfreiche Tools hinzugefügt. Schauen Sie auf unserem Hacks Blog vorbei, um mehr darüber zu erfahren.

Firefox 63 wird wie immer automatisch verteilt und beim Start von Firefox automatisch herunter geladen. Der Start kann sich durch dieses Update etwas verzögern, in der Regel steht die neuste Version aber in wenigen Sekunden bereit und kann genutzt werden. Größere Änderungen am Design gibt es aber nicht, man muss sich also nicht weiter umstellen um mit Firefox 63 arbeiten zu können.