Galaxy Note 8 schlägt das iPhone 8 plus im DxO Benchmark

Sowohl iPhone 8 als auch das 8 plus haben bei den DxO Tests sehr gute Werte erreicht und mit 92 bzw. 94 Punkten sogar neue Bestmarken aufgestellt. Die Tester haben nun auch das Note 8 unter die Lupe genommen und dabei vor allem im Foto Bereich ein unglaubliche hohe Qualität gefunden. Insgesamt liegt das Note 8 zwar mit 94 Punkten gleichauf mit dem iPhone 8 plus, besonders im Foto Bereich hat das Samsung Modell aber die Nase vor. So schafft das Note 8 im Foto Test satte 100 Punkte und dürfte damit derzeit das beste Foto Handy sein, dass es auf dem Markt gibt. Beim Video muss es dagegen einige Punkte abgeben, daher liegen Note 8 und iPhone 8 plus am Ende gleichauf.

Im Original heißt es im Test:

When all the tests are verified, the scores calculated, and the perceptual analyses discussed, the Samsung Galaxy Note 8 comes out as an outstanding choice for the smartphone photography enthusiast, matching the top overall score of 94 points of the iPhone 8 Plus. Dual-cam setups offering a second telephoto zoom for portraits are a real step forward for high-end smartphone photography, and the implementation on the Note 8 is exceptional, making it the best smartphone for zoom shots we’ve tested.

Add to that extremely fast and accurate autofocus and a very competent flash unit, the Note 8 breaks new ground as the first smartphone to achieve 100 points for its photo sub-score. With new devices on the horizon from several of the key innovators for smartphone photography, will the Note 8 be able to hold onto its top spot? Time will tell.

Grund für die Verbesserung ist die neue Dual Lens Kamera, die Samsung im Note 10 verbaut hat. Diese war bereits für das Galaxy S8* erwartet worden, wurde dann aber aus Kostengründen verschoben. Das Note 8 ist damit das erste Samsung Topmodell, das auf eine Kamera mit zwei Objektiven setzt. Im Note 8 sind nun zwei Objektive mit 2x12MP Auflösung verbaut und es gibt dazu für jede Linse einen Bildstabilisator. Im Original schreibt Samsung* zu den neuen Features der Kamera:

Taking Samsung*’s best-in-class camera technology to the next level, the Galaxy Note8 boasts two 12MP rear cameras – one F1.7 wide-angle lens with Dual Pixel technology and one F2.4 telephoto lens – that both utilize Optical Image Stabilization (OIS).With 2X optical and up to 10X digital zooming capabilities, images are crisp and clear, even when photographing subjects at a far distance. Furthermore, the wide-angle lens has a Dual Pixel sensor with rapid auto-focus, so users can also capture sharper and brighter shots, even in low-light environments.

Das verspricht hohe Qualität bei den Aufnahmen, und wie die neue Benchmarks nun zeigen, schlägt sich diese gute Technikt tatsächlich auch in sehr hochwertigen Aufnahmen nieder.

HUAWEI startet Fotowettbewerb für ausdrucksstarke Bilder

Huawei setzt bei den aktuellen Smartphones (beispielsweise dem Huawei P10 und wohl auch dem neuen Mate 10) verstärkt auf die Kamera um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Unter dem Namen NEXT-IMAGE Award hat man daher nun auch einen Fotowettbewerb gestartet, der in Verbindung mit dem renommierten International Center of Photography (ICP) durchgeführt wird. Im Fokus stehen ausdrucksstarke, kreative Bilder, die mithilfe von Smartphones eingefangen und durch innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz, Virtual und Augmented Reality sowie holographische Elemente zu einzigartigen Motiven werden.

Bereits seit 2016 engagiert sich HUAWEI verstärkt bei Innovationen rund um neue Formen des künstlerischen Ausdrucks mithilfe von Smartphones und Technologie. So kommt in den Smartphones HUAWEI P9/P9 Plus, HUAWEI P10/P10 Plus und HUAWEI Mate 9 jeweils eine Dual-Kamera zum Einsatz, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografie-Pionier Leica entwickelt wurde. Auf der diesjährigen IFA stellte HUAWEI zudem mit dem HUAWEI Kirin 970 den weltweite ersten Smartphone-SoC mit einer speziellen Neural Processing Unit (NPU) für KI-Verarbeitung vor. Ein wegweisender Schritt im Bestreben HUAWEIs, die nächste Generation visueller Bildverarbeitung und optischer Technologien zu entwickeln.

Die Kategorien für den neuen Award sind dabei:

  • @All – Aufnahmen von den Lieblingsmenschen
  • Me, Myself & I – Bilder zum künstlerischen Selbstausdruck
  • Hello, Life! – Aufnahmen, die den persönlichen Lifestyle darstellen
  • Check-In – Bilder zu Lieblingsorte
  • Citizen Witness – Bilder zu wichtigen Events oder Lieblingsveranstaltungen
  • 3×3 – Eine Geschichte in neun Bildern
  • Timeline – 30 Sekunden-Kurzvideo

Teilnahmeschluss ist am 19. Dezember 2017; die Gewinner werden noch am gleichen Tag bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Award gibt es online unter http://gallery.consumer.huawei.com/

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Death by selfie

Wie gefährlich sind Selfies und Selfie-Sticks? Mashable hat dazu eine interessante Statistik aufgestellt: Bisher gab es im Jahr 2015 12 Todesfälle, die mit Selfies in Verbindung standen. So stürzte bei der Besichtigung des Taj Mahal eine 66jähriger japanischer Tourist eine Treppe hinunter und verstarb an seinen Verletzungen. Er hatte die Treppe nicht bemerkt, weil er ein Selfie machen wollte.

In Spanien starb ein Mann in Villaseca de la Sagra beim Versuch, ein Foto beim Stiertreiben zu machen. Er wurde von einem Bull so schwer verletzt das jede Hilfe zu spät kam. In Russland überlebte eine junge Frau den Versuch, ein Selfie mit einem Gewehr zu machen, nur knapp. Das Gewehr ging los und verletzte die Frau schwer.

Die Todesfälle basierten dabei meistens darauf, dass die Selfie-Opfer abgelenkt waren und Gefahren in der Umgebung nicht wahrnahmen. Das führt dann zu schweren Stürzen (wie im Fall des Taj Mahal) oder auch so Unfällen mit Fahrzeugen und Zügen, die einfach übersehen wurden. Gerade bei Sehenswürdigkeiten werden Selfies und insbesondere Selfie Sticks daher mittlerweile sehr oft von Anfang an verboten. Russland hat mittlerweile sogar eine Brschüre herausgegeben um vor den Gefahren von Selfie zu waren. Russlands Innenminister warnt ausdrücklich:

„Before taking a selfie, everyone should think about the fact that racing after a high number of ‚likes‘ could lead him on a journey to death and his last extreme photo could turn out to be posthumous,“

iPad 5: Mutmaßliche Fotos der neuen Rückseite gesichtet

Das iPad 5 soll laut den neusten Informationen erst im Oktober dieses Jahres erscheinen, aber nichtsdestotrotz sind schon jetzt genaue Details über die fünfte Generation des Apple-Tablets im Umlauf. Das neue Modell soll sich designtechnisch an dem iPad mini orientieren und sowohl die abgeschliffenen Kanten als auch die einfarbige Rückseite besitzen.

Die Kollegen von 9to5Mac haben nun die ersten Fotos der mutmaßlichen Rückseite in Umlauf gebracht und in Aussicht gestellt, dass sich das neue iPad an seinen kleinen Bruder anlehnen wird. Die Bilder stammen von einem Zubehörhersteller aus China, der womöglich vorab schon erste Einzelteile aus der Test-Produktion schleusen konnte, weswegen vorab auch etwas Skepsis angebracht ist. Die zusehende Schale ist im Grunde nur eine größere Ausgabe der Rückseite des iPad mini und stimmt mit den aktuellen Gerüchten über die fünfte iPad-Generation überein. Die Bilder zeigen aber auch noch, wie dünn das nächste Apple-Tablet werden könnte. Es wäre sicherlich die bisher größte Design-Änderung, die das kalifornische Unternehmen originalen iPad vornehmen würde.

Die Größe würde sich mit diesem Schritt enorm verkleinern, die Kollegen von MacRumors haben aus diesem Grund eine kleine Fotomontage erstellt, die einen Vergleich zwischen dem aktuellen und dem mutmaßlichen Gehäuse zeigt. Das Apple-Tablet wäre damit um einiges handlicher und hoffentlich auch leichter als bisher.

Samsung Galaxy Note 8.0: Kamera-Aufnahmen des nächsten Note-Tablets aufgetaucht

Vor einigen Tagen hat bereits der Samsung-Chef JK Shin höchstpersönlich die Vorstellung des Galaxy Note 8.0 im Rahmen des Mobile World Congress in Aussicht gestellt. Seitdem sind immer mehr Informationen über das Tablet im Netz aufgetaucht und haben eine ersten Ausblick auf die Spezifikationen sowie das Design vermittelt. Nun konnten wir sogar erste Kamera-Aufnahmen auf Picasa entdecken, die unter anderem bestätigen, dass das Gerät mit einer 5 Megapixel Kamera auf der Rückseite ausgestattet ist.

Nach den ersten Fotos des Samsung Galaxy Note 8.0 in freier Wildbahn ist es kein Wunder, dass weitere Leaks für Aufmerksamkeit sorgen. Ein vietnamesischer Samsung-Mitarbeiter und womöglich seine Frau oder eine nahe Verwandte haben über den Fotodienst Picasa zwei Fotos veröffentlicht, die sehr wahrscheinlich mit dem neuen Tablet aufgenommen wurden. Aus den EXIF-Daten geht hervor, dass die Fotos mit einem Gerät, welches die Bezeichnung GT-N5100 trägt, geschossen wurden und vor zwei Tagen entstanden. Seit geraumer Zeit wird genau diese Bezeichnung mit dem Samsung Galaxy Note 8.0 in Verbindung gebracht. Daneben kann auch noch die Software-Nummer „N5100XXAMA7“ und die Blende von 2,7 aus den Daten gelesen werden.

Bei der Meldung muss man allerdings bedenken, dass solche EXIF-Metadaten sehr leicht gefälscht werden können. Betrachtet man jedoch die Anzahl der Informationen über das Gerät und auch die Möglichkeit, dass das Tablet schon in der Öffentlichkeit zu sehen war, so können wir mit großer Wahrscheinlichkeit von der Authentizität der Bilder ausgehen.

Quelle Picasa (1 / 2)

iPhone 5, Nokia Lumia 920 & Google Nexus 4: Video- und Fotoaufnahmen im Vergleich

In den vergangenen Monaten und Jahren geriet das finnische Unternehmen Nokia ins Straucheln, musste mit kontinuierlichen Umsatzeinbußungen und immer sinkenden Marktanteilen kämpfen. Vor einigen Wochen konnte Nokia mit Hilfe von Microsoft das Lumia 920 ins Leben rufen und hat womöglich den Sprung aus der Misere geschafft.

Ein Highlight des neuen Nokia-Flaggschiffes ist ganz klar die Kamera, welche mit 8,7 Megapixeln ausgestattet ist und durch die so genannte PureView-Technologie einen neuen Standards unter den Smartphones setzt. Der verbaute Bildsensor sorgt dementsprechend nicht nur für besonders gute Fotos, sondern auch die Videoaufnahmen sind hervorragend. In einem kleinen Videovergleich stellt sich das Lumia 920 gegen die Konkurrenz und zeigt, was die Kamera alles auf dem Kasten hat. Das Windows Phone muss sich gegen die beiden ärgsten Feinde stellen und tritt gegen das iPhone 5 und Google Nexus 4 an.

Das Apple-Smartphone ist bereits für seine ausgesprochen gute Kamera bekannt und konnte außer den kleinen Problemenchen mit den lila Reflexionen in den meisten Testberichten relativ gut abschneiden. Das neue Google-Smartphone, welches von LG Electronics hergestellt wird und in den letzten Wochen wegen den schlechten Lieferzeiten für Aufmerksamkeit sorgte, soll dagegen eine weniger gute Kamera besitzen und die ein oder anderen Schwächen bei der Aufnahmequalität zeigen. Der erstellte Vergleich zeigt natürlich, dass sowohl die Bildstabilisierung als auch die Schärfe und die gesamte Farbgebung beim Nokia Lumia 920 überzeugen kann und einen großen Schritt vor den anderen Geräten liegt. Beim schnellen Schwenken des Smartphones sind die bewegten Bilder immer noch sehr scharf und zeigen nur wenige verwaschene Details.

Im Gegensatz dazu wirken die Aufnahmen des Nexus 4 und iPhone 5 nur noch mittelmäßig und besitzen eine deutlich geringere Schärfe. Die Farben wirken insgesamt auch weniger natürlich und die Texturen verschwimmen sehr schnell beim schnellen Bewegen der Kamera. Nichtsdestotrotz würde ich das Smartphone aus dem Hause Apple noch einen Tick vor dem Nexus 4 sehen, denn sowohl die Farben als auch die Schärfe ist etwas besser gelungen. Allerdings muss man auch sehen, dass die Ergebnisse der Nexus-Kamera doch nicht so schlecht ausfallen wie vielerorts behauptet und für kleinere Videos sowie Schnappschüsse reicht sie vollkommen aus.

Insgesamt kann man sagen, dass das Nokia Lumia 920 genau das richtige Smartphone für Foto- und Videoliebhaber ist, die auch mal zwischendurch ein hervorragendes Bild schießen wollen. Nokia ist es in jedem Fall gelungen, wieder mal ein Kamera zu verbauen, welche seines gleichen sucht und ein Alleinstellungsmerkmal des Gerätes darstellt.

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update:
Ich habe mich nochmals den drei Smartphones zugewendet und nicht nur die Videoqualität miteinander verglichen, sondern unter schlechten Lichtverhältnissen auch noch verschiedene Fotos angefertigt. Das Ergebnis ist eindeutig. Das Nokia Lumia 920 kann auch in diesem Bereich überzeugen und ermöglicht sogar bei sehr schlechten Lichtverhältnisse respektable Ergebnisse. Das iPhone 5 befindet sich bei diesem Test im Mittelfeld, liegt aber dennoch einen großen Sprung hinter dem Nokia-Flaggschiff. Das Schlusslicht bildet das Google Nexus 4, welches bei Nacht fast gar keine Fotos aufnehmen kann, sowohl der Fokus als auch der fehlende BSI-Sensor verhindern das leider.

In dem Test war das Nokia Lumia 920 und das Nexus 4 im Nachtmodus. Das iPhone 5 von Apple hat im Automatikmodus die Fotos geschossen.

Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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Apple iPad mini: Erste Hands-On-Videos und Fotos

Apple hat am gestrigen Abend das Geheimnis gelüftet und das viel erwartete iPad mini der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses Mal konnten interessierte Kunden die komplette Keynote über eine Liveübertragung verfolgen und mussten sich nicht mit den Bildern der örtlichen US-Blogger abfinden. Allerdings konnten die amerikanischen Medien die neuen Geräte bereits erstmalig unter die Lupe nehmen und das kleine Highlight hat dabei besonders viel Aufmerksamkeit bekommen.

Die Kollegen von The Verge, Engadget und Co. haben das 7,2 Millimeter dünne iPad mini in einem Hands-On-Video näher betrachtet und natürlich mit den passenden Fotos veröffentlicht. Die Verarbeitung des Gerätes soll unübertroffen sein und die Konkurrenz muss sich anscheinend warm anziehen, denn Apple ist mit dem kleineren iPad und der neuen iPad-Generation bestens für das Weihnachtsquartal gerüstet.

In den Fotos und Videos könnt ihr einmal die weiße als auch die schwarze Variante des Tablets betrachten und euch einen ersten Eindruck über das Design, die Verarbeitung und die Größe machen:

 

 

 

 

iPhone 5 vs. Samsung Galaxy S3: Die zwei Smartphone-Flaggschiffe im Vergleich

Seitdem das iPhone 5 auf den Markt gekommen ist, gibt es ständig neue Videos in denen die beiden aktuellen Flaggschiffe im Smartphone-Bereich verglichen werden. Das Samsung Galaxy S3 ist wohl der ärgste Konkurrenz des neuen Apple-Smartphones und musste aus diesem Grund des Öfteren für zahlreiche Videos herhalten. Die Geräte wurden bereits in verschiedensten Artikeln miteinander verglichen und im Endeffekt ist die Entscheidung, welches das bessere Smartphone ist, eine sehr subjektive Entscheidung. Nichtsdestotrotz habe ich mir die beiden Geräte geschnappt und in verschiedenen Bereich gegenübergestellt. Vorab kann ich euch schon verraten, dass es kein eindeutiges Ergebnis gibt. Auf diesem Weg möchte ich mich auch noch mal bei GetGoods.de für die Zurverfügungstellung des Samsung Galaxy S3 bedanken.

Design und Material

Den größten Unterschied sieht man auf den ersten Blick. Samsung setzt beim Galaxy S3 auf ein größeres Display mit 4,8 Zoll, das fast die komplette Frontseite einnimmt und von einem Gorilla Glas geschützt wird. Ansonsten haben sich die Südkoreaner etwas am Galaxy Nexus orientiert und ein gewölbtes Design entworfen. Dabei besteht das komplette Gehäuse aus einem Kunststoff, der wiederum sehr robust ist und nicht so kratzanfällig ist. Zugleich kann auch die Rückseite ausgetauscht werden, falls irgendwelche Macken oder Kratzer im Laufe des Gebrauches entstehen.

Das iPhone 5 dagegen beinhaltet ein 4 Zoll Display, welches im Vergleich zum Vorgänger nur langgezogen wurde. Apple setzt beim Schutz des Displays auf ein bislang unbekanntes Glas, vermutlich aber auch auf Gorilla Glas. Das Design hat sich in der Grundbasis nicht sonderlich verändert, wurde aber bei einigen wichtigen Merkmalen verfeinert. Das iPhone 5 besitzt ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium, das aus einem Stück gefräst wurde und einen wertigen Eindruck vermittelt. Auf der Rückseite sind oben und unten zwei Aussparungen, die mit Glas ausgestattet sind. Die Kanten des Rahmens wurden mit einem Diamanten abgeschliffen und besitzen dadurch einen leicht glänzenden Look.

Im Vergleich zwischen den beiden Flaggschiffen gefällt mir das Design und die gewählten Materialen des Apple-Smartphones um einiges besser und für mich liegt das Gerät auch etwas besser in der Hand. Allerdings muss man auch sagen, dass das Kunststoff des Samsung Galaxy S3 natürlich auch seine Vorteile mit sich bringt, die im Alltag natürlich sehr nützlich sein können.

Display

Hier streiten sich bekanntlich die Geister. Nicht nur, dass die Größe des Bildschirms einen erheblichen Unterschied darstellt, sondern auch die Farbgebung der beiden Geräte ist vom Grund auf verschieden. Hinsichtlich der Größe muss ich sagen, dass mir ein handliches Smartphone etwas besser im täglichen Gebrauch gefällt, aber beim Spielen und Filme anschauen hat mir das Galaxy S3 definitiv mehr Laune bereitet. Für mich ist das Samsung-Flaggschiff schon eine Art Entertainment-Device, welches durch das große Display ein Riesenspaß macht.

Aber wie gesagt unterscheidet sich nicht nur die Größe des Bildschirms zwischen den Geräten, sondern auch die Technologie dahinter. Samsung setzt auf das bewährte Super AMOLED HD-Display, welches mit einer Pentile-Matrix ausgestattet ist und einen sehr großen Farbraum beinhaltet. Das Display des Samsung Galaxy S3 besitzt eine Bildschirmdiagonale von 4,8 Zoll und eine Auflösung von 1280 x 740 Pixeln. Das iPhone 5 wiederum besitzt ein IPS-Display, das eine Bildschirmgröße von 4 Zoll mit einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln besitzt und mit der In-Cell-Technologie gefertigt wurde. Somit liegen die berührungsempfindlichen Touch-Sensoren nicht mehr in einer gesonderten Schicht, sondern wurden direkt in das Glas eingearbeitet. Das ermöglicht wiederum eine dünnere Bauweise, mehr Farbsättigung und einen besseren Betrachtungswinkel.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Der Unterschied zwischen den beiden Bildschirmen ist auf dem ersten Blick zu sehen. Das Super AMOLED HD-Display besitzt einen größeren Farbraum als das IPS-Display, welches dem sRGB-Standard entspricht und beinhaltet dadurch kräftigere Farben, mehr Kontrast und einen besseren Schwarzwert. Das iPhone 5 kann allerdings mit einer helleren Hintergrundbeleuchtung auftrumpfen und stellt die Farben natürlichen dar. Ich persönlich finde die Farbgebung des Apple-Smartphones besser, da die Farben nicht so übersättigt aussehen und näher an der Realität liegen.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Performance

Die Performance ist natürlich wie immer ein wichtiges Kriterium bei Smartphones und wird meistens durch zahlreiche Benchmarks unterlegt. Das Samsung Galaxy S3 besitzt einen Exynos 4412 Quad-Core-Prozessor mit jeweils 1,4 GHz, der auf dem ARM-Design Cortex A9 basiert und natürlich Performancetechnisch durchaus überzeugen kann. Hingegen beinhaltet das iPhone 5 einen A6-Dual-Core-Prozessor mit einer dynamischen Taktrate von bis zu 1,3 GHz. Apple hat erstmalig ein eigenes Chip-Design anhand des ARM-Befehlssatzes entwickelt und konnte auf diesem Weg die Hardware perfekt auf die Software abstimmen.

Die verschiedenen Benchmark-Tests zeigen, dass sich die beiden Flaggschiffe sich nicht viel nehmen. In einigen Tests ist das Samsung Galaxy S3 dem iPhone 5 voraus, bei anderen wiederum umgedreht. Die Performance auf dem Gerät zeigt allerdings, dass das iPhone 5 etwas flüssiger läuft. Im unten eingebetteten Video könnt ihr sehen, dass Apps schneller gestartet und geschlossen werden. Aber auch Internetseiten werden beim neuen Apple-Smartphone schneller geladen. Hierbei sind aber wirklich nur Millisekunden im Spiel, die im täglichen Einsatz keinen großen Unterschied mit sich bringen.

Kamera

Die Kamera wird für zahlreiche Kunden immer wichtiger und ist einer der Hauptkriterien bei der Kaufentscheidung. Beide Smartphones besitzen eine 8 Megapixel Kamera mit einer rückwärtigen Beleuchtung, die dadurch auch bei schlechten Lichtverhältnissen Bilder aufnehmen kann. Die folgenden Vergleichsfotos zeigen jeweils dieselben Motive bei den gleichen Lichtverhältnissen und sollten einen guten Eindruck über die Qualität der Bilder vermitteln.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Bei schlechten Lichtverhältnissen kann das iPhone 5 durchaus überzeugen und liefert immer noch ziemlich gute Ergebnisse. Natürlich rauscht das Bild bei einer genauen Analyse, aber im Vergleich zum Samsung Galaxy S3, welches nur sehr dunkle Fotos abgeliefert hat, ist es definitiv ein Mehrwert.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Darüber hinaus können die beiden Flaggschiffe Videos in Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Der folgende Clip vergleicht die Aufnahmen der beiden Geräte und zeigt, dass die Bildstabilisierung des iPhone 5 deutlich fortgeschrittener ist und um einiges besser funktioniert als beim Konkurrenten. Hingegen lässt die Tonqualität des Apple-Smartphones zu wünschen übrig und kann nicht ansatzweise mit dem Galaxy S3 mithalten.

Akkuverbrauch

Obwohl der Akkuverbrauch bei jedem Nutzer anders ist und eine sehr subjektive Sache ist, wollte ich trotzdem meine Erfahrungen in diesem Bereich mit euch teilen. Das Samsung Galaxy S3 besitzt einen 2100 mAh starken Akku, der einem locker über den Tag bringt. Push-Notification, Twitter, Facebook, Telefonieren sowie ab und zu ein paar Spiele sind kein Problem für das Flaggschiff. Bei eingeschränkter Nutzung könnte man sogar einen zweiten Tag damit verbringen, allerdings sollte man dann auf Ortungsdienste, Push-Notification und aufwendige Spiele verzichten. Das iPhone 5 hingegen hat nur einen 1440 mAh Akku an Bord, der ab und an auch ins Straucheln kommt. Bei normaler Benutzung, also Benachrichtigungen, Twitter, Facebook, Telefonieren und WhatsApp, hält der Akku in dem Gerät auch einen Tag durch. Allerdings ist die Akkulaufzeit sehr stark vom Empfang abhängig, bei schlechtem oder stark wechselndem Empfang leidet die Laufzeit des iPhones. Bislang bin ich jedoch immer über den Tag gekommen und hatte keine starken Probleme mit dem Akku. Man sollte aber auch die typische Ortungsdienste (Diagnose & Nutzung, Ortsabhängige iAds, Verkehr und Zeitzone einstellen) ausschalten, um das Ganze etwas zu optimieren. Bei intensiver Benutzung und leistungsstarken Apps kann das iPhone 5 aber auch mal schnell in die Kniee gehen. Alles in allem können Besitzer eines Samsung Galaxy S3 immer noch einen Ersatzakku verwenden, um die Akkulaufzeit zu erweitern. Die iPhone-Benutzer können auf eine zweite Batterie leider nicht zurückgreifen.

Sprachqualität

Neben den zahlreichen Funktionen eines Smartphones ist natürlich auch das Telefonieren ein wichtiger Bestandteil. Die Sprachqualität hat bei älteren Geräte immer etwas gelitten, aber bei den beiden Flaggschiffen können die verbauten Mikrofone durchaus überzeugen. Die Gespräche klingeln beim Samsung Galaxy S3 sehr verständlich und realistisch, durch die erweiterte Geräuschunterdrückung stören auch Hintegrundgeräusche nicht sonderlich. Ansonsten kann der Lautsprecher auch für Gespräche genutzt werden, jedoch leidet die Qualität bei maximaler Lautstärke etwas und ein klares Telefonat wird schwieriger. Der Lautsprecher beim neuen iPhone hingegen liefert auch bei höheren Lautstärken immer noch einen klaren Sound.

Beim iPhone 5 hat Apple auch etwas an der Sprachqualität geschraubt und zusätzlich noch ein dritten Mikrofon verbaut, um die Umgebungsgeräusche herauszufiltern. Dadurch sind Gespräche auch in lauten Lokalitäten möglich. Zusätzlich unterstützt das neue Apple-Smartphone auch den AMR-Wideband-Codec, der so genannte HD-Voice-Telefonate ermöglicht. Allerdings wird die verbesserte Sprachübertragung momentan nur von der deutschen Telekom unterstützt, andere Netzbetreiber müssen sich also mit der herkömmlichen Übertragungsqualität zufriedenstellen. Ansonsten könnte der Sound bei „normalen“ Gesprächen etwas klarer wirken.

Insgesamt bieten beide Smartphone eine sehr gute Sprachqualität und nur Kleinigkeiten sind zu bemängeln, die aber zu keinen Verständigungsproblemen führen.

Fazit

Sowohl das Apple iPhone 5 als auch das Samsung Galaxy S3 kann ich ohne Kompromisse empfehlen. Beide Geräte liegen ganz klar im High-End-Bereich und kosten auch dementsprechend ihren Preis. Allerdings hat jedes Smartphone seine Vor- und Nachteile, die man natürlich vor seinem Kauf abwiegen sollte. Die reine Verarbeitungsqualität ist natürlich bei dem iPhone der klare Sieger, dafür hat das S3 einen austauschbaren Akku und einen microSD Slot. Beides sind Punkte, die für einen selbst Ausschlaggebend sein können. Neben der Handlichkeit und der Größe des Displays, spielt auch die Software eine maßgebliche Rolle. Der Unterschied zwischen Android und iOS ist jedoch längst nicht mehr so groß wie noch vor ein oder zwei Jahren. Beide Betriebssysteme sind auf einem sehr ausgereiften Niveau und den größten Unterschied stellt im Grunde der App Store dar. Android Nutzer haben viele kostenlose Apps, die aber des Öfteren nicht sonderlich viel Nutzen mit sich bringen oder eine geringere Qualität anbieten. iPhone-Besitzer müssen jedoch öfter Geld hinblättern, bekommen dafür aber auch hochwertigere Anwendungen geliefert. Zusätzlich kann aber Android auch mit einigen innovativen Funktionen auftrumpfen, die zahlreiche Kunden bei iOS vermissen. In diesem Vergleichstest habe ich mich allerdings absichtlich von dem jeweiligen Betriebssystem distanziert, denn im Grunde sollte jeder für sich entscheiden, da es wie gesagt nicht mehr so stark darauf ankommt. Alles hat seine Vor- und Nachteile, sowohl die Hardware als auch die Software.

Samsung Galaxy Note 2: Verschwommenes Foto im Netz aufgetaucht

In weniger als zwei Wochen wird Samsung den Nachfolger des Galaxy Notes auf der IFA in Berlin vorstellen und ein weiteres Geräte der Smartlet-Kategorie in absehbarer Zeit auf den Markt bringen. Mit dem aktuellen Modell konnte das koreanische Unternehmen bereits einen Siegeszug von 10 Millionen verkauften Geräten verzeichnen und mit der nächsten Generation versucht der Konzern diesen Erfolg noch zu übertrumpfen. Das Galaxy Note 2 soll laut den aktuellen Gerücht ein noch größeres Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 5,5 Zoll beinhalten und zusätzlich noch den leistungsstärkeren Prozessor vom Samsung Galaxy S3 erhalten. Das Design ist aber bislang gänzlich unbekannt und immer noch ein heißes Diskussionsthema in der Blogosphäre.

Nun ist ein neues Foto bei KnowYourMobile aufgetaucht, das ein verschwommenes Galaxy Note 2 darstellen könnte. Die Aufnahme könnte unter Umständen den geleakten Rahmen des Gerätes bestätigen. Denn sowohl die Anordnung der Sensoren und der Kamera als auch die Größe könnten übereinstimmen. Die Außenränder sind ebenfalls sehr dünn geraten und werden vermutlich durch die Aluminiumumrandung stabilisiert. Dadurch könnte das größere Display mit 5,5 Zoll vielleicht sogar in ein Gehäuse gefasst werden, welches ähnliche Abmessungen hat wie das Galaxy Note. Ansonsten erinnert das Design sehr stark an das aktuelle Galaxy S WiFi, das ebenfalls mit einem Aluminiumrahmen ausgestattet ist.

Im Vergleich wurde erst vor Kurzem ein ähnliches Bild über Twitter veröffentlicht, welches das gleiche Design zeigt:

Quelle KnowYourMobile via AllAboutSamsung

iOS 6: Rundumerneuerung für die vorinstallierten Apps

Die vergangenen Wochen haben sich bereits des Öfteren auf die Karten-App von iOS gestürzt und zahlreiche Hinweise für eine interne Umsetzung ohne Google Maps hervorgebracht. Aber nicht nur eine neue Kartenansicht soll das mobile Betriebssystem von Apple spendiert bekommen, sondern auch die anderen vorinstallierten Anwendungen sollen einige größere Änderungen beinhalten.

Die Kollegen von 9to5Mac haben kürzlich darüber berichtet, dass Apple womöglich die verschiedenen Stores eine Rundumerneuerung verpassen wird. Demnach könnte der iTunes Store, App Store und der iBookstore mit iOS 6 ein neues Gesicht erhalten. Bei dieser Umstrukturierung sollen vor allem soziale Komponenten und verstärkte Interaktivität eingeführt werden. Jedoch soll leider nicht die Suche und damit die Auffindbarkeit der Inhalte verbessert werden. Dies wurde zuletzt durch die Übernahme des Suchspezialisten Chomp bestärkt und sollte eigentlich mit iOS 6 realisiert werden. Anscheinend hebt sich Apple dieses Update aber für einen späteren Zeitpunkt auf.

Der Analyst Shaw Wu von Sterne Agee schlägt in eine ähnliche Kerbe und erwartet die bereits spekulierte Sharing-Funktion für Fotos. In diesem Zusammenhang soll dann auch die native Kamera- und Foto-App ein größeres Update erhalten und womöglich sich an der Funktionalität von Instagram orientieren. Dadurch müssten die Benutzer weniger auf andere Apps zurückgreifen und könnten von vornherein die vorinstallierten Apps verwenden.

Ebenfalls ist ein Farbwechsel bei den nativen Anwendungen von iOS 6 im Bereich des Möglichen und wurde erstmalig durch die iPhoto- sowie die WWDC-App hervorgebracht. Auch bei den kürzlich veröffentlichten Screenshots der neuen Karten-App ist der Wandel zu sehen. Allem Anschein nach möchte Apple von den Blau- und Schwarztönen wegkommen und die eigenen Anwendungen mit einem Silberton auffrischen.

Gewissheit über die neuen Funktionen, die Farbgebung und weitere Neurungen werden wir am 11. Juni um 19:00 Uhr erhalten, wenn das Unternehmen aus Cupertino ihre Keynote zur Worldwide Developer Conference 2012 abhalten wird. Es wird erwartet, dass Apple einen Ausblick auf iOS 6 veröffentlicht und gleichzeitig auch die erste Beta-Version für die Entwickler bereitstellt. Dementsprechend werden wir in genau neun Tagen detaillierte Informationen über iOS 6 erhalten.