Shutdown macht Apple-Zulieferer Foxconn schwer zu schaffen

Shutdown macht Apple-Zulieferer Foxconn schwer zu schaffen – Der Corona Shutdown in China hat die Wirtschaft dort schwer getroffen und das bemerkt man auch bei Foxconn. Durch die Schließung der Werke wurde im ersten Quartal 2020 deutlich weniger produziert und damit ist der Gewinn des Unternehmens in diesem Zeitraum um 90 Prozent eingebrochen. Das liegt auch daran, dass die Nachfrage allgemein nach Smartphones gesunken ist und darunter leidet auch Apple. Das Foxconn vor allem die iPhone Modelle produziert bedeutet dieser Rückgang bei Nachfrage bei Apple auch sinkende Zahlen bei Foxconn.

Im Original heißt es dazu:

Der Gewinn des taiwanischen Elektronikherstellers ist im ersten Quartal um fast 90 Prozent eingebrochen. Der Nettogewinn von Foxconn – früher Hon Hai Precision – rutschte auf 2,1 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 65 Millionen Euro), da die Corona-Pandemie die Nachfrage von Apple (NASDAQ:AAPL) AAPL.0 und anderen Großkunden drückte, wie Foxconn mitteilte. Dies liegt deutlich unter den Analystenschätzungen von 8,88 Milliarden Taiwan-Dollar. Der Konzern erwartet jedoch ein zweistelliges Umsatzwachstum im zweiten Quartal, da die Produktion in China wieder hochgefahren ist. „Hon Hai wird sich im zweiten Quartal stabilisieren“, erklärte der Konzern.

Mittelfristig könnte es noch weitere Probleme für den Zulieferer geben. Apple sucht derzeit sowohl in China als auch in Indien nach neuen Standorten für die Produktion und das heißt möglicherweise, dass immer mehr Aufträge von Foxconn abgezogen werden.  Konkret will Apple ein Auftragsvolumen von um die 40 Milliarden US Dollar nach Indien verlagern und das dürfte sich auch recht deutlich auf die Zahlen von Foxconn niederschlagen. Allerdings sind dies alles noch keine kurzfristigen Effekte – die Verlagerung der Produktion und der Aufbau neuer Standorte dürfte ein Projekt für die nächsten Jahre werden.

 

iPhone 5: Lieferengpässe bei Foxconn dank komplexem Design

Das iPhone 5 ist bald einen Monat auf dem Markt und die Lieferzeiten haben sich immer noch nicht normalisiert. Bei den deutschen Netzbetreibern und auch bei Apple selbst müssen interessierte Kunden mindestens drei bis vier Wochen auf ihr Gerät warten. Jetzt hat sich ein nicht genannter Firmen-Vertreter von Foxconn gegenüber dem Wall Street Journal darüber geäußert, warum es bei der Produktion des neuen Apple-Smartphone zu Engpässen kommen würde.

Das neue Unibody-Gehäuse aus Aluminium und die dünne Bauweise machen aus dem iPhone 5 das bisher am schwersten herzustellende Gerät, welches Foxconn jemals angefertigt hat. Die aufwendigen Fertigungsschritte und das individuelle Design erschweren die Produktion des Smartphones und verursachen die derzeitigen Lieferengpässe. Allerdings lernt der taiwanesische Zulieferant täglich dazu und konnte mittlerweile die Montage verbessern.

“The iPhone 5 is the most difficult device that Foxconn has ever assembled. To make it light and thin, the design is very complicated (…). It takes time to learn how to make this new device. Practice makes perfect. Our productivity has been improving day by day.”

Laut dem Bericht konnte Foxconn nicht nur die Fertigungsanzahl pro Tag erhöhen, sondern auch die Qualitätsprobleme endlich bereinigen. Es wurde ein zusätzlicher Qualitätscheck eingeführt, damit keine Geräte mit Kratzern mehr ausgeliefert werden. Diese Umstellung soll aber auch unter anderem zu den massiven Aufständen in der letzten Zeit geführt haben. Alles in allem macht das neue iPhone dem Zulieferanten einige Problem, die anscheinend erst nach und nach gelöst werden.

via 9to5mac

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

iPhone 5: Erhöhte Qualitätskontrollen verringern die Produktionsleistung

Das iPhone 5 hat einen phänomenalen Start hingelegt, allerdings sind bereits kurz nach der Auslieferung die ersten Ernüchterungen eingetreten. Bei einigen Geräten haben die Besitzer Kratzer im Aluminiumgehäuse festgestellt und mussten das kürzlich erstandene iPhone umtauschen. Apple hat sich natürlich schnellsten mit der Problematik befasst und die Qualitätskontrollen angestrafft. Das hat aber nicht nur zu heftigen Streiks und Schlägereien bei den Foxconn-Mitarbeitern geführt, sondern auch die Liefersituationen haben sich dadurch verschlimmert.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg haben die Werke von Foxconn wegen der erhöhten Qualitätskontrollen einen höheren Ausschuss der Aluminiumteile, wodurch die Zulieferanten nicht mehr genügend Bauteile zur Verfügung stellen können. Die Mitarbeiter haben berichtet, dass die Kratzer sehr leicht zustande kommen und in jedem Produktionsschritt in der Fertigung vorkommen können. Die erhöhten Standards erschweren dementsprechend die Produktion von genügend Geräten und Apple lässt nur mikrometergenaue Abweichungen bei den Modellen zu. Insgesamt können dadurch natürlich auch nur weniger Einheiten pro Tag angefertigt werden und die Chargen sinken.

Foxconn wird vermutlich schnellsten reagieren und zusätzliche Arbeitskräfte einstellen, um die zusätzlichen Stückzahlen zu generieren. Das Weihnachtsgeschäft steht nämlich vor der Tür und Apple wird sicherlich enormen Druck aufbauen.

iPhone 5: Foxconn dementiert Streik im Werk Zhengzhou

In der gestrigen Nacht ist eine Presseerklärung des China Labor Watch im Netz aufgetaucht, die besagte, dass 3.000 bis 4.000 Angestellte die Arbeit eingestellt haben und in den Streit getreten sind. Die verschärften Qualitätsanforderungen und der immense Produktionsdruck in der Fertigung des iPhone 5 soll dazu geführt haben, dass die Arbeiter nicht mehr mit gespielt haben. Der chinesische Zulieferant Foxconn soll immer höhere Leistungen gefordert haben und zahlreiche Überstunden wurden den Mitarbeitern aufbrummt. Sogar der Urlaub während des traditionellen Neujahrsfest wurde angeblich gestrichen.

Mittlerweile hat Foxconn eine offizielle Stellungnahme gegenüber Reuters veröffentlicht und bekannt gegeben, dass es nur eine kurze Auseinandersetzung zwischen den Angestellten in der Fertigungsanlage und der Qualitätskontrolle gegeben haben soll. Diese Streitigkeiten waren aber angeblich nur von kurzer Dauer und konnten schon am selben Tag beigelegt werden. Die Produktion wurden somit nicht unterbrochen und konnte nach Plan fortgesetzt werden. Ebenfalls dementierte der Sprecher, dass 4000 Mitarbeiter in dem Streik involviert waren.

“Any reports that there has been an employee strike are inaccurate,” the [Foxconn] said in an emailed statement, adding that “there has been no workplace stoppage in that facility or any other Foxconn facility and production has continued on schedule”. Foxconn said the quarrels happened on October 1-2, and were “immediately addressed and measures taken, including providing additional staff for the lines in question.” Foxconn also said that employees who worked over China’s National Day break did so voluntarily and were paid three times their usual hourly compensation, as demanded by law.

Darüber hinaus konnte man auch der Aussage entnehmen, dass Apple die höheren Qualitätsanforderungen gestellt hat, um die zahlreichen Kratzer und Macken bei den Smartphones in Zukunft zu vermeiden. Bislang hat sich Apple zu den Vorfällen nicht geäußert, aber allem Anschein nach stellt die Produktion des neuen iPhones die Mitarbeiter und Foxconn selbst vor großen Herausforderungen.

“The instruction to strengthen quality inspections for the iPhone 5 was given by Apple Inc. following multiple complaints from customers regarding aesthetic flaws in the phone,” said the unnamed spokesman for the industrial zone that holds the Foxconn plant. Apple has not commented on the incident.

iPhone 5: Foxconn-Arbeiter streiken wegen zu hoher Qualitätsanforderungen

Nach schwere Unruhen mit einigen Verletzten vor zwei Wochen steht der chinesische Zulieferant und Fertigungsproduzent Foxconn wieder mal im Mittelpunkt der Medien. Am heutigen Tag hat der China Labor Watch (CLW) in einer Presseerklärung bekannt gegeben, dass 3.000 bis 4.000 Mitarbeiter der Qualitätskontrolle die Arbeit eingestellt haben und auf die Barrikaden gegangen sind.

Verschärfte Qualitätsanforderungen und ein erhöhter Produktionsdruck haben dazu geführt, dass die niedrig bezahlten Arbeiter nicht mehr mitspielen und einen Streik angezettelt haben, um die unhaltbaren Zustände zu beenden. Auf Grund der zahlreiche Qualitätsprobleme beim neuen iPhone, hat Apple und auch Foxconn eine bessere Leistung gefordert und die Richtlinien noch weiter verschärft. Dabei soll eine Produktion ohne die bereits mehrfach berichteten Kratzern oder Macken gewährleistet werden.

China Labor Watch (CLW) announced that at 1:00PM on October 5 (Beijing time), a strike occurred at Foxconn’s Zhengzhou factory that, according to workers, involved three to four thousand production workers. In addition to demanding that workers work during the holiday, Foxconn raised overly strict demands on product quality without providing worker training for the corresponding skills. This led to workers turning out products that did not meet standards and ultimately put a tremendous amount of pressure on workers.

Allerdings konnten die Arbeiter mit diesen erhöhten Anforderungen nicht genügend Geräte anfertigen, um den Auftraggeber zu befriedigen. Ebenfalls sollen Mängel im Design des iPhone 5 die Fertigung erschwert haben und gleichzeitig wurden die Arbeitszeiten massiv erhöht. Es wurde sogar verlangt, dass die Mitarbeiter an Wochenenden und Feiertagen ihrer Tätigkeit nachkommen.

Diese Missstände haben anscheinend zu dramatischen Auseindersetzungen zwischen den Arbeitern der Fertigung und den Inspektorer der Qualitätskontrolle geführt. Das wiederum führte zu Schlägereien zwischen den Mitarbeitern und die komplette Qualitätskontrolle konnte an diesem Tag nicht seiner Arbeit nachgehen. Foxconn hat diese Problematik bis zuletzt ignoriert und im gleichen Zug sogar die Richtlinien erhöht.

Wie lange der Streik noch geht, ist momentan nicht bekannt, aber die Lieferzeiten werden sich auf Grund dieser Problematik natürlich nicht normalisieren. Apple und Foxconn müssen jetzt den Mitarbeitern entgegenkommen, um die Nachfrage weiterhin zu befriedigen.

via Gizmodo

iPhone 5: Nächstes Apple-Smartphone angeblich aus Foxconn-Fabrik geschmuggelt

Seit einigen Wochen dominiert das iPhone 5 die gesamte Gerüchteküche und bringt nahezu täglich neue Spekulationen rund um das neue Apple-Smartphone hervor. Vor allem das angeblich größere Display, der kleinere Dock-Connector und die NFC-Konnektivität haben es der Blogosphäre angetan. Bislang gibt es aber keinerlei handfeste Beweise für die Mutmaßungen und das Unternehmen aus Cupertino lässt sich natürlich auch nicht in die Karten schauen. Jetzt wurde aber angeblich die finale Version der sechsten iPhone-Generation aus einer Foxconn-Fabrik geschmuggelt und bildlich festgehalten.

Die amerikanischen Kollegen von Gizmodo haben darüber berichtet, dass ein chinesischer Schutzhüllen-Hersteller das neue iPhone in die Finger bekommen hat und zur bildlichen Veranschaulichung der eigenen iPhone-Cases verwendet. Das angebliche Apple-Smartphone spiegelt natürlich den aktuellen Stand der Gerüchte wider und besitzt die mehrfach erwähnten Merkmale, die in der letzten Zeit durch das Internet kursiert sind. So verfügt das Gerät beispielsweise über den schmaleren 19-Pin-Connector und über ein vergrößertes Display. Darüber hinaus ist auch die Frontkamera zentriert und der Kopfhöreranschluss befindet sich am unteren Ende des iPhones.

Allerdings sollte man das gezeigte Fotomaterial mit Vorsicht genießen, denn zu diesem Zeitpunkt soll sich das neue iPhone noch in der Testproduktion befinden und die Sicherheitsvorkehrungen sind sicherlich in diesem Stadium auf dem höchsten Niveau. Ebenfalls scheinen einige Symbole nicht mit den Beta-Versionen von iOS 6 übereinzustimmen, so beinhaltet das gezeigte Bild immer noch die Google Maps-App, obwohl diese Anwendung in der neuen Betriebssystem-Version durch die eigene Karten-App abgelöst wird. Das mutmaßliche Geräte scheint eher ein Mittel zum Zweck zu sein und wird vermutlich dazu dienen, die eigenen Schutzhüllen-Verkäufe anzukurbeln. So wurden von dem gleichen Hersteller auch einige Vergleichsbilder ins Netz gestellt, welche die Cases für das neue iPhone und der aktuellen Generation gegenüberstellen.

Mit hundertprozentiger Gewissheit kann man natürlich die Echtheit der gezeigten Fotos nicht widerlegen, demnach könnte es auch einen frühen Prototypen der Testproduktion oder aber auch nur ein Abbild der aktuellen Gerüchte darstellen. Im Laufe des Oktobers wird Apple vermutlich das Geheimnis um das neue iPhone lüften und das endgültige Produkt präsentieren.

iPhone 5: Tausende Chinesen stehen bei Foxconn Schlange

In Angesicht der näherrückenden Vorstellung des iPhone 5 zwischen September und Oktober steigt natürlich auch die Frequenz der Gerüchte und die Erwartungshaltung an das neue Apple-Smartphone ist in den letzten Wochen enorm gestiegen. Aktuell streiten sich die Gemüter, ob die Produktion des neuen Produktes bereits angelaufen ist oder es sich noch in einer Art Testphase befindet. In Anbetracht der Tatsache, dass momentan tausende Arbeitssuchende vor den Fertigungsanlagen von Foxconn stehen, scheint die Produktion kurz bevor zu stehen.

Das chinesische Blog M.I.C. Gadget konnte vor Ort genauer recherchieren und hat herausgefunden, dass zahlreiche chinesische Arbeiter vor den Fertigungsanlagen in Chengdu und Zhengzhou stehen. In Chengdu soll sich die Produktion des so genannten iPad mini befinden, welches sehr wahrscheinlich zeitgleich mit dem neuen iPhone erscheinen wird. Das iPhone 5 wird Gerüchten zufolge in Zhengzhou angefertigt und soll sich momentan noch in der Probe-Produktionsstufe befinden. Bisher wurden nur sehr geringe Stückzahlen angefertigt, um die Produktion auf Fehler zu untersuchen und entsprechend zu optimieren. Demzufolge kann man davon ausgehen, dass die finale Produktion in wenigen Wochen beginnen wird, um die nötigen Verkaufsmengen für die Marktstart bereit zu stellen.

Ebenfalls geht es aus dem Bericht hervor, dass die Arbeiter nur ein einziges Kriterium aufweisen müssen. Ein ausgezeichnetes Sehvermögen muss bestehen, um die extrem kleinen Bestandteile sorgfältig zusammenzusetzen und auch mögliche Produktionsfehler zu erkennen. Trotz des einseitigen Jobs ist der Arbeitgeber Foxconn in China anscheinend sehr beliebt.

Quelle M.I.C. Gadget

Foxconn CEO: Apples iPhone 5 wird das Samsung Galaxy S3 blamieren

Der Konkurrenzkampf zwischen dem kalifornischen Unternehmen Apple und dem koreanisches Elektronikgigant Samsung ist auf einem Höhepunkt und die beiden Hersteller lassen nicht nur die Patente für sich kämpfen, sondern auch die technikbegeisterten Benutzer sind zwiegespalten. Jetzt wirft sogar ein der größte Zulieferanten von Apple seine Meinung in die Waagschale und behauptet gegenüber der China Times, dass das nächste iPhone das Samsung Galaxy S3 beschämen wird.

Möchte man den Aussagen von Foxconn CEO Terry Gou Glauben schenken, wird das neue iPhone das High-End-Smartphone von Samsung in den Schatten stellen und die verlorenen Marktanteile wieder zurückgewinnen. Ebenfalls hat Gou bereits vor einigen Monaten sich darüber geäußert, in den nächsten 5 Jahren das koreanische Unternehmen  in der Produktion von LCD-Panels den Rang abzulaufen. Aus diesem Grund hat Foxconn auch vor einigen Wochen rund 10 Prozent der Aktien von Sharp gekauft und ist damit der größte Anteilseigner von dem japanischen Unternehmen. Die beiden Konzerne wollen in Zukunft für 800 Millionen US-Dollar ein neues Werk bauen, in dem man sich auf die Massenproduktion von LCD-Panels konzentrieren will.

Nebenbei empfiehlt Terry Gou ebenfalls noch den Kunden, auf das neue iPhone zu warten, welches im Herbst erwartet wird. Denn die neue Generation wird das Samsung Galaxy S3 umweiten übertrumpfen.

On Monday, Hon Hai’s chairman Terry Gou told China Times flat-out that he urges “consumers to wait for the launch of the iPhone 5,” saying that “the new model will put Samsung’s Galaxy III to shame.”

Im weiteren Verlauf des Interviews konnte die Zeitung dem Foxconn CEO aber keine weiteren Informationen über das neue iPhone entlocken. Erst in ein paar Monaten, vermutlich zwischen September und Oktober, werden wir erfahren, ob die Aussage der Wahrheit entsprach oder nur eine schlechte Lüge war. In jedem Fall hat das Samsung Galaxy S3 die Messlatte sehr hoch gesetzt und kann mit den neusten technischen Spezifikationen auftrumpfen, auch hinsichtlich der Software muss sich Apple noch einiges einfallen lassen, um mit dem Flaggschiff gleichzuziehen.

Foxconn-Chef bestätigt Apple-Fernseher – Vorbereitungen sind im Gange

Der Apple-Fernseher ist nicht mehr aus der Gerüchteküche wegzudenken und in regelmäßigen Abständen werden angebliche Informationen zum gemunkelten iTV veröffentlicht. Aber auch innerhalb der Blogosphäre sind sich die Spekulanten nicht über das Veröffentlichungsdatum einig und die verschiedensten Zeiträume wurden in letzter Zeit bekannt gegeben. Den neusten Informationen zufolge scheinen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren zu laufen und die Produktion könnte in absehbarer Zeit gestartet werden.

Die englischsprachige Tageszeitung China Daily möchte aus direkter Quelle neue Fakten über den Apple-Fernseher erfahren haben. Demnach soll sich der Foxconn-Chef Terry Gou persönlich gegenüber der Zeitung über das zukünftige Produkt geäußert  haben und dabei anscheinend angedeutet, dass das Unternehmen bereits die Vorbereitungen für die Produktion des Apple-Fernsehers gestartet hat. Die tatsächliche Produktion des Gerätes hat aber momentan noch nicht begonnen, aber bereits das Joint-Venture zwischen Foxconn und Sharp war ein Teil dieser Vorbereitungen. Demnach wird vermutlich das japanische Unternehmen Sharp das zugehörige Display und andere Komponenten für den iTV anfertigen.

Des Weiteren wurde in dem Gespräch mit dem Terry Gou die bereits mehrfach angesprochen Gerüchte bestätigt. Die Optik des aktuellen Cinema Displays soll übernommen und entsprechend hochskaliert werden. Ebenfalls wird das Gerät die gemunkelte Siri- und FaceTime-Integration erhalten. Dies sind allesamt keine neuen Informationen, aber trotzdem ein wichtiger Hinweis darauf, dass sich die Gerüchte immer weiter verdichten und spezifizieren. Außerdem wurde in dem Bericht das Gerät als „iTV“ bezeichnet, obwohl es sich hierbei auch nur um einen Projektnamen halten könnte.

Nimmt man die zahlreichen Gerüchte und die oberen Aussagen zusammen, können wir davon ausgehen, dass der Produktionsstart noch in diesem Jahr stattfinden wird und Apple womöglich Ende des Jahres ein neues Produkt auf den Markt bringen wird.

iFactory: Inside Apple – US-Sender ABC zeigt heute exklusive Eindrücke über Foxconn

Am heutigen Dienstag wird der US-Fernsehsender ABC exklusive und einzigartige Einblicke in den chinesischen Hersteller Foxconn veröffentlichen. Ein Kamera-Team sowie der ABC-Reporter Bill Weir war erstmalig vor Ort und konnte einen Blick hinter Kulissen gewinnen. Der größte Zulieferant von Apple sorgte in den vergangenen Jahren für heftige Aufregung und zahlreiche Beschwerden hinsichtlich der Arbeitsbedingungen bei Foxconn. Mittlerweile hat das Unternehmen aus Cupertino reagiert und schärfere Sicherheitskontrollen eingeführt. Zudem wurden auch die Arbeitsbedingungen und Entlohnungen der Mitarbeiter von Foxconn verbessert.

Um das heutige Special entsprechend anzukündigen wurde ein erstes Video zur Sendung Nightline veröffentlicht. Die Dokumentation wurde direkt in der Foxconn-Fabrik in Shenzhen und Chengdu gedreht, in denen das Team nach eigenen Angaben freien Zugang hatten. Neben den zahlreichen Einblicken in die Welt von Foxconn soll auch ein Interview mit hochrangigen Mitarbeitern Bestandteil der Sendung sein.

Die Sendung wird am heute in den USA um 23:35 ET/PT auf ABC ausgestrahlt werden.