Video: das doppelt faltbare Display von Samsung in Aktion

Video: das doppelt faltbare Display von Samsung in Aktion – Samsung setzt derzeit sehr stark auf die faltbaren Display und hat mit Galaxy Z Fold 3 und Flip 3 die neusten Versionen der Foldables-Reihe auf den Markt gebracht. Damit wird aber wohl nicht Schluss sein, denn das Unternehmen zeigt auch bereits, in welche Richtung man entwickelt. Es gibt ein neues Video, das ein 2fach faltbares Display in S-Form zeigt. Damit gibt es zwei Faltstellen und 3 Bildschirmbereiche – die Geräten lassen sich also noch weiter aufklappen als das bisherigen Galaxy Z Fold 3.

Allerdings scheint Samsung bisher noch kein direktes Modell zu haben, bei dem diese Technik zum Einsatz kommt. Bis zum Marktstart wird es also wohl noch eine Weile dauern und es bleibt auch abzuwarten, ob das Unternehmen diese Technik 1:1 so umsetzen wird. Zusammengeklappt sind die Modelle dann nämlich schon recht dick – immerhin liegen dann 3 Schichten von Display übereinander.

Dennoch kann man im Video recht gut sehen, dass Samsung mittlerweile von reinen Konzept einen Schritt weiter gegangen ist und bereits Prototypen mit dieser Technik anbieten kann. Der nächste Schritt wären dann vielleicht Kleinserien in ausgewählten Märkten um zu prüfen, wie sich die Technik in der Praxis schlägt und welche Käufergruppen es für diesen Ansatz gibt. Nach wie vor sind die faltbaren Modelle mit die teuersten Smartphones auf dem Markt und es ist nicht zu erwarten, dass ein Gerät mit doppelter Faltung und S-Display dann billiger wird.

Video: das doppelt faltbare Display von Samsung

Samsung Galaxy Z Fold mit 2fach Faltung

Samsung Galaxy Z Fold mit 2fach Faltung – Ein neues Patent von Samsung zeigt, in welche Richtung das Unternehmen im Bereich der faltbaren Geräte weiter gehen möchte. Bereits jetzt steht fest, dass Samsung in dieser Technik die Zukunft im Smartphone Bereich sieht und die Topmodelle alle langsam in Richtung faltbar weiterentwickelt. Zukünftig könnte es aber nicht nur bei einer Faltung bleiben, denn das Patent sieht ein aufklappbares Gerät mit zwei faltbaren Elementen vor. Diese Dual Fold Technik könnte in diesem Jahr zum ersten Mal bei der Galaxy Z Fold 3 Serie zum Einsatz kommen.

Bei Pigtou schreibt man dazu im (übersetzen) Original:

Die Patentanmeldung zeigt ein Gerät, das dem Galaxy Z Fold 2 auffallend ähnlich sieht, sich jedoch nicht halbiert, sondern auf beiden Seiten faltet. Das Telefon verfügt auf beiden Seiten über zwei Scharniere anstelle der Mitte. Dies bedeutet, dass es auch nach dem Zusammenklappen im Tablet-Modus bleibt, wenngleich ein kleinerer Bildschirm und vier Kameras für Selfies vor Ihnen liegen. Sie können die beiden Scharniere weiterhin öffnen, um ein noch größeres Tablet-ähnliches Display auf der Innenseite anzuzeigen, und es gibt eine perforierte Selfie-Kamera, die Sie booten können.

Es ist schwer zu erkennen, welchen Unterschied die doppelte Falte gegenüber der üblichen Falte macht, obwohl diesmal der externe Bildschirm größer aussieht. Auf der anderen Seite bietet es Flexibilität in Bezug auf Unterhaltung und Inhalt, da die beiden Scharniere mehr Freiheit bieten, wenn Sie das Telefon auf einer Oberfläche platzieren. Stellen Sie sich so etwas wie einen Zeltmodus auf Lenovos Yoga-Laptops vor. Wenn Sie sich Samsungs jüngsten Vorstoß mit Dex ansehen, der Lösung, mit der Telefone in Computer verwandelt werden, kann diese Freiheit bei der Arbeit mit Tastaturen usw. nützlich sein. Damit könnte Samsung einen Teil der in der Galaxy Tab-Serie verwendeten Samsung Experience-Software auf das Galaxy Fold 3 übertragen.

Mit dieser Technik wäre es auch möglich, die Geräte mit einer Rundum-Anzeigen auszurüsten. Das Display wäre dann je nach Winkel auf allen Seiten der Geräte. Einen solchen Ansatz kennt man bereits vom Xiaomi Mi Mix Alpha Konzept. Dieses wurde aber bisher nie umgesetzt, bei Samsung scheint die Technik einfacher und damit auch eine Serieproduktion wahrscheinlicher. Allerdings kann man wohl auch davon ausgehen, dass die Preise durch diese neue Technik weiter hoch bleiben werden – im Dual Fold Bereich dürften zumindest mittelfristig die Kosten weiter über 2.000 Euro liegen.

Samsung Galaxy Fold mit Android 10 auf Geekbench – Update soll im April kommen

Samsung Galaxy Fold mit Android 10 auf Geekbench – Update soll im April kommen – Samsung hat bereits einige Smartphones mit dem neuen Android 10 ausgestattet (beispielsweise haben die S10 Android 10 bekommen und auch das Note 10 ist mit Android 10 zu haben). Beim Fold sollte es an sich noch etwas dauern, nun sind aber die ersten Modelle mit Android 10 im Geekbench Leistungstest aufgetaucht. Samsung liegt also gut im Zeitplan für das Android 10 Update beim aktuellen Flaggschiff:

Bei mysmartprice schreibt man dazu:

That changes today, as we have spotted the Galaxy Fold on Geekbench running the Android 10 OS, which confirms that Samsung has developed Google’s latest operating system for its most premium smartphone. Usually, brands benchmark a smartphone with a new version of Android OS when the new firmware is in the final stages of development. So, considering that the development is almost complete, you can expect Samsung to roll out the Android 10 OS to the Galaxy Fold anytime soon.

Der Update Fahrplan von Samsung wurde bereits im letzten Jahr veröffentlicht und daher wissen wir, dass die Modelle im April regulär auf Android 10 aufgerüstet werden sollen. Die Arbeiten an der neuen Version scheinen aber schon begonnen zu haben, wie der Test zeigt.

Welche neue Funktionen bringt Android 10?

  • Gestensteuerung wie beim iPhone – Es gibt in der Systemnavigation nun die Möglichkeit, direkt von Android aus die komplette Gestensteuerung zu aktivieren. Auf diese Weise gibt es keine Navigationsleiste mehr, sondern man nutzt nur noch die Gesten zur Steuerung der Modelle. Ein Wisch von unten nach oben öffnet den App Drawer, ein seitlicher Wisch bei geöffneter App führt einen Schritt zurück. Die Übersicht mit den zuletzt geöffneten Apps erreicht man wie beim iPhone, indem der Daumen nach dem Wischer von unten nach oben kurz auf dem Display verharrt. Viele Anbieter haben das bereits in ihren Systemen umgesetzt, nun kommt es auch direkt von Android.
  • Gesichtsentsperrung – Android 10 unterstützt nun auch von Haus aus die automatische Entsperrung mit Gesichtserkennung. Die Hersteller müssen daher nicht mehr auf eigene Lösungen setzen.
  • Project Mainline – Dabei geht es vor allem um den internen Aufbau von Android. Über dieses System soll es zukünftig einfacher werden, Updates in verschiedenen Formen einzuspielen, ohne das größere Anpassungen am gesamten System vorgenommen werden.
  • Live Caption – Android unterstützt nun die Live-Untertitelung von Videos, Podcasts und Audio-Nachrichten- Die Ressourcen dabei liegen direkt auf den Geräten, man braucht also im besten Fall kein Internet um dies zu nutzen.
  • Focus Mode – Ein neues Feature aus dem Bereich Digital Wellbeing. Wenn dieser Modus aktiviert ist, dann sind nur die Aps aktiv, die man zuvor explizit freigeben hat, alle anderen pausieren. So kann man sich voll auf eine Aufgabe konzentrieren, etwa ungestört (in der Kindle-App) Lesen. Über die Schnellzugriffe lässt sich der Focus Mode bequem ein- und ausschalten.
  • Family Link – Die Zugriffsverwaltung für Kinder wird verbessert und hat nun neue Funktionen. Dazu muss man diese App nicht mehr über den Appstore laden, sondern sie ist direkt in Android integriert, was die Verwaltung einfacher macht.
  • Datenschutz – Die Einstellungen zur Privatsphäre haben nun einen eigenen Bereich bekommen und erlauben es damit, einfacher die Freigabe oder Sperrung von Daten zu verwalten. Man muss sich nicht mehr durch verschiedenen Menüs kämpfen. Dazu gibt es auch neue Funktionen wie bessere Kontrolle über den Standortzugriff. Es wird also mehr mitgeteilt, welche App gerade mit den Standortdaten arbeitet.

Samsung Galaxy Note 10 verkauft sich deutlich besser als der Vorgänger

Samsung Galaxy Note 10 Render

Samsung Galaxy Note 10 verkauft sich deutlich besser als der Vorgänger – Samsung hat die Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2019 veröffentlicht und kann im Vergleich zum Vorjahr auf ein deutliches Wachstum beim Umsatz verweisen. Diese Steigerung geht dabei vor allem auf die guten Verkäufe beim Galaxy Note 10 zurück. Das neue Flaggschiff kommt offensichtlich bei den Kunden gut an und die Absatzzahlen der neuen Modelle sind daher im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen Bereich gewachsen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Mobile earnings in the third quarter improved significantly QoQ on robust shipments of the flagship Galaxy Note 10, a better product mix and higher profitability in the mass-market segment. The Galaxy Note 10 in the third quarter exceeded its predecessor’s sales performance, presenting double-digit growth in volume. Cost reduction brought on by the completion of the A series lineup transition also contributed to improved profitability. Notably in the third quarter, the Company firmed up its global technology leadership with the expansion of 5G smartphones, in addition to the launch of the Galaxy Fold featuring a new form factor.

Dazu konnte Samsung auch einige Erfolg bei den Mittelklasse-Modelle der A-Serie erzielen, hier waren es aber vor allem Kostenreduktionen in der Produktion, die diese Modelle rentabler machten. Leider gibt es keine Angaben von Samsung, wie sich das Galaxy S10 geschlagen hat, daher bleibt offen, wie sich die Verkäufe in diesem Bereich gestalten. Die neuen Galaxy S11 Smartphones werden aber in wenigen Monaten erwartet und dann hoffenlicht wieder für einen weiteren Boom beim den Verkaufszahlen sorgen.

Die Zahlen von Samsung im Detail

Ebenfalls spannend ist der Ausblick, den Samsung für 2020 gibt. Das Unternehmen spricht dabei von mehr 5G Geräten und auch von mehr faltbaren Modellen. Es scheint also, als würde das Galaxy Fold noch weitere Geräte zur Seite bekommen und das könnte bedeuten, dass es neben dem Fold 2 auch noch weitere faltbare Samsung Smartphones in etwas billigere Preisklassen geben wird.

Samsung Galaxy Fold 5G Marktstart in den USA abgesagt, keine Änderung in Europa

Samsung Galaxy Fold 5G Marktstart in den USA abgesagt, keine Änderung in Europa – Lange genug mussten interessierte Nutzer warten. Nach den Qualitätsproblemen mit den Geräten ist es aber nun endlich so weit: ab 18. September kann man das faltbare Galaxy Fold 5G nun endlich kaufen.

UPDATE: Samsung hat den Start der Modelle in den USA ohne Angaben von nähern Gründen wieder gestoppt. Den Start in Europa betrifft das aber nicht, hier sollen die Modelle ohne Verzögerung auf den Markt kommen.

Preislich gesehen muss man dafür aber nach wie vor tief in die Tasche greifen. Samsung verlangt für die Modelle immerhin 2100 Euro. Damit ist das Fold 5G derzeit das teuerste Modell bei Samsung. Die Geräte werden dabei direkt mit dem Aramid Fiber Cover geliefert – das scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass Samsung aus den bisherigen Modellen mit den Geräten gelernt hat und sie nun besser schützen will.

Samsung schreibt selbst zum Galaxy Fold 5G:

„Das Galaxy Fold ist ein Gerät, das die Grenzen des traditionellen Smartphone-Designs überwindet. Jetzt freuen wir uns, das Premium-Smartphone auf den Markt zu bringen und es den Verbrauchern zu ermöglichen, die bahnbrechende Technologie selbst zu erleben“, sagt DJ Koh, President und CEO der IT & Mobile Communications Division bei Samsung Electronics. „Unsere Kunden verlangen nach immer größeren Bildschirmen. Dank des revolutionären Formfaktors bietet das Galaxy Fold 5G ein sehr großes Display, ohne aber die Portabilität zu beeinträchtigen. Es ist ein Gerät, das die Grenzen des traditionellen Smartphone-Designs überwindet; es ist Innovation in Aktion.“

Das Fold kommt dabei mit dem Snapdragon 855 Prozessor und damit mit dem Vorgänger des aktuellen Snapdragon 855 plus Chipsatzes.  Hier merkt man doch recht deutlich, dass die Modelle an sich bereits im Mai auf den Markt kommen sollten und daher auch mit der Technik aus dem Frühjahr 2019 ausgestattet sind. In der Praxis sollte das aber kein Problem sein, denn auch der SD855 bietet nach wie vor richtig viel Leistung.

Der Verkauf startet dabei auch in Deutschland, allerdings spricht Samsung vorerst nur von „ausgewählten Vertriebspartnern“. Es bleibt damit spannend, wo genau die Modelle zu haben sein werden.

Samsung Galaxy Fold – überarbeitete Version soll ab September kommen, aber nicht bei allen Anbietern

Das faltbare Samsung Galaxy Fold sollte bereits vor einigen Monaten gestartet werden, allerdings gab es bei vielen Testern qualitative Probleme und daher hat Samsung den Start verschoben. Nun scheint man diese Probleme in den Griff bekommen zu haben, denn Samsung hat angekündigt, dass eine überarbeitete Version des Samsung Galaxy Fold bereits ab September zur Verfügung stehen soll. Die Überarbeitung selbst bezieht sich dabei nicht auf die Technik der Modelle, sondern vor allem auf den Faltmechanismus, der Probleme gemacht hat.

Samsung schreibt selbst zu den Veränderungen am Modell:

  • The top protective layer of the Infinity Flex Display has been extended beyond the bezel, making it apparent that it is an integral part of the display structure and not meant to be removed.
  • Galaxy Fold features additional reinforcements to better protect the device from external particles while maintaining its signature foldable experience:
    • The top and bottom of the hinge area have been strengthened with newly added protection caps.
    • Additional metal layers underneath the Infinity Flex Display have been included to reinforce the protection of the display.
    • The space between the hinge and body of Galaxy Fold has been reduced.

Update: In den USA werden die Modelle wohl nicht bei allen Netzbetreibern zu haben sein. T-Mobile hat dort bereits angekündigt, dass man die Geräte nicht ins Angebot aufnehmen wird. Bei TheVerge schreibt man dazu:

AT&T isn’t saying anything definitive yet, but we got an unambiguous answer from a T-Mobile spokesperson: T-Mobile will not carry the Galaxy Fold because we already offer customers a wide range of the latest smartphones. Please reach out to Samsung for any further inquiries.

Bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen ausreichend sein werden, um die Modelle dauerhaft zu schützen, denn nochmal Probleme mit der Qualität kann sich Samsung beim Samsung Galaxy Fold kaum leisten. Angeblich hat man aber das gesamte Gerät nochmal geprüft und auch sehr harte Tests durchgeführt um die Qualität sicher zu stellen.

 

Unklar ist bisher, ob das Samsung Galaxy Fold auch in Deutschland bereits ab September starten wird. Die Modelle sollen auf ausgewählten Märkten kommen und mit etwas Pech ist Deutschland nicht mit dabei. Genauere Details will Samsung später noch bekannt geben. Preislich dürfte sich dagegen wenig ändern. Die Samsung Galaxy Fold liegen im Preisbereich von 2000 Euro und diesen Preis wird Samsung sicher auch beim Marktstart der Modelle liegen.

Paukenschlag nach Qualitätsproblemen: Samsung verschiebt den Start des Galaxy Fold

In den letzten Tagen gab es immer wieder Berichte und Hinweise von Testern und Nutzer zu Qualitätsproblemen beim neuen Spitzenhandy. Samsung hat darauf nun reagiert und verschiebt den Marktstart der neuen Modelle. Die Geräte werden also nicht wie angekündigt auf den Markt kommen, sondern das Unternehmen wird sich die Zeit nehmen und die Probleme auszuwerten und darauf zu reagieren. In der nächsten Woche soll dann ein neues Datum genannt werden, wann die Galaxy Fold in den Handel kommen werden.

Das Statement im Original:

Wir haben kürzlich eine völlig neue Smartphone-Generation vorgestellt: Ein Smartphone, das flexibel genug ist, um es zu falten. Während viele Tester über das enorme Potenzial dieses neuen Smartphones berichteten, zeigten uns andere Tests auch, dass das Gerät für eine bestmögliche Benutzerfreundlichkeit weiter verbessert werden muss.

Um dieses Feedback vollständig auszuwerten und weitere interne Tests durchzuführen, werden wir den Launch des Galaxy Fold verschieben. Den neuen Veröffentlichungstermin werden wir in den kommenden Wochen bekannt geben.

Erste Ergebnisse aus den Auswertungen der gemeldeten Display-Probleme zeigen, dass die Ursache am Scharnier liegen kann. Es gab auch einen Fall, in dem Stoffe, die sich im Inneren des Geräts befanden, die Display Leistung beeinträchtigten. Wir werden Maßnahmen ergreifen, um den Schutz und die Stabilität des Displays zu verstärken. Wir werden auch die Anleitung zur Pflege und Verwendung des Displays einschließlich der Schutzschicht verbessern, damit unsere Kunden das Beste aus ihrem Galaxy Fold herausholen können.

Die Kundenzufriedenheit hat für Samsung oberste Priorität. Wir setzen uns daher für eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern ein, um die Branche voranzubringen. Wir danken ihnen allen für ihre Geduld und ihr Verständnis.

Probleme beim Display und der Folie

Die größten Probleme scheint dabei das Display* zu machen. Auf dem Display* gibt es eine Folie, die verdächtig an eine Displayschutzfolie erinnert, aber wohl technisch notwendig für die Modelle ist. Einige Tester der neuen Geräte haben diese Folien entfernt (eben weil sie dachten, es wäre nur eine Schutzfolie) und danach waren die Geräte nicht mehr nutzbar. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass diese Folie notwendig ist und nicht entfernt werden darf – durch einen simplen Irrtum sind die 2000 Euro Modelle dann auf einmal nicht mehr nutzbar oder haben schwerwiegende Mängel.

Es gibt aber auch Nutzer, die diese Folie nicht entfernt haben und bei denen es dennoch Probleme gab – etwa weil Fremdkörper in den Faltbereich gelangt sind.

 

Samsung Galaxy Fold: 2000 Euro Handy mit Qualitätsproblemen und Schwierigkeiten

Das Samsung Galaxy Fold mit dem faltbaren Display ist das aktuell teuerste Samsung-Smartphone auf dem Markt und richtet sich vor allem vom Preis her (aber auch von der Technik) an Highend-Nutzer. Das Konzept scheint auch zu funktionieren, denn die Galaxy Fold Modelle waren kurz nach dem Marktstart schon schnell wieder ausverkauft. Samsung hat für das Fold extra große Testreihen gefahren um zu prüfen, ob die neue Technik der Belastung in der Praxis stand hält.

Daher ist es durchaus verwunderlich, dass Nutzer der neuen Galaxy Fold Modelle auf Twitter und in anderen Netzwerke über deutliche Probleme mit den Geräten berichten. Das fängt bei flackernden Bildschirmen an und endet bei komplett toten Modellen, die sich nicht mehr nutzen lassen. Die Tester haben ihre Probleme auch gut dokumentiert – es scheint sich also nicht nur um Einzelfälle zu handeln.

Die größten Probleme scheint dabei das Display zu machen. Auf dem Display gibt es eine Folie, die verdächtig an eine Displayschutzfolie erinnert, aber wohl technisch notwendig für die Modelle ist. Einige Tester der neuen Geräte haben diese Folien entfernt (eben weil sie dachten, es wäre nur eine Schutzfolie) und danach waren die Geräte nicht mehr nutzbar. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass diese Folie notwendig ist und nicht entfernt werden darf – durch einen simplen Irrtum sind die 2000 Euro Modelle dann auf einmal nicht mehr nutzbar oder haben schwerwiegende Mängel.

Es gibt aber auch Nutzer, die diese Folie nicht entfernt haben und bei denen es dennoch Probleme gab – etwa weil Fremdkörper in den Faltbereich gelangt sind.

Derzeit scheinen die neuen Topmodelle sowohl den Nutzern als auch Samsung wenig Freude zu machen und es deutet viel auf einige massive Qualitätsprobleme bei den Geräten hin. Samsung hat die Faltstelle ausgiebig getestet, aber möglicherweise die andere Bereiche der Modelle etwas vernachlässigt. Das rächt sich nun bei den ersten Tests von Nutzer, die nicht mit den Geräten vertraut sind.

Bleibt abzuwarten, wie Samsung mit diese Schwierigkeiten umgeht und was man tut um bei zukünftigen Verkäufen die Mängel zu reduzieren. Angeblich soll sich das Unternehmen bereits entschieden haben, Hinweise mit beizulegen, dass die Folie auf dem Display nicht entfernt werden darf. Das könnte bereits einige Mängel beseitigen.

 

 

Samsung Galaxy Fold: geleaktes Video zeigt das Gerät in der Praxis

Das Galaxy Fold soll das absolute Topmodell von Samsung werden und mit einem Preis von knapp 2000 Euro alle anderen Modelle ausstechen. Samsung lässt sich also die neue Technik des faltbaren Display ziemlich gut bezahlen. In einem neuen Video gibt es die Geräte nun in der Praxis zu sehen, angeblich wurde dort ein AT&T Modell des Samsung Galaxy Fold gefilmt.

Wann kommt das Galaxy Fold auf den Markt?

Samsung hat das Galaxy Fold bereits offiziell vorgestellt, allerdings bisher noch keinen Termin genannt, wann die Modelle offiziell im Handel zu haben sein werden. Gestern hat das Unternehmen nun eine Meldung mit einem Zeitplan für den Marktstart verschickt – allerdings wohl versehentlich. Das Unternehmen hat die Meldung mittlerweile wieder gelöscht – möglicherweise weil sie zu früh online genommen wurde und man das Datum noch nicht mitteilen wollte, möglicherweise auch, weil sich am Termin noch etwas verschoben hat. Die Seite ist allerdings noch im Google Cache auffindbar und dort kann man nachlesen:

Pre-orders for Galaxy Fold will go live on Samsung.com and participating partner websites from Friday 26th April ahead of its retail launch on Friday 3rd May in 15 European countries2, allowing customers to be amongst the first to purchase one of the most talked-about smartphones of the year.

Introducing a whole new smartphone category, the Galaxy Fold features the world’s first foldable 7.3-inch Dynamic AMOLED Infinity Flex Display, which folds into a compact device when closed, fully protected with a Gorilla Glass 6 finish.

Wenn das alles so passt wird das Galaxy Fold also am 3. Mai offiziell in den Verkauf gehen und der Vorverkauf startet bereits am 26. April. Dazu soll es für die Modelle auch die Galaxy Buds mit dazu geben sowie eine Schutzhülle. Allerdings bleibt offen, ob Samsung dies nur als Sonderaktion zum Start mit dazu gibt oder ob es dieses Zubehör dauerhaft als Zugabe geben wird.

Dazu spricht das Unternehmen davon, dass die Modelle in Europa nur in ausgesuchten Ländern zu haben sein wird. Deutschland ist erfreulicherweise mit dabei und daneben gibt es die Geräte nur bei bestimmten Partner. In Deutschland sind das neben Telekom, Vodafone und O2 auch Proximus. Andere Anbieter sind nicht genannt und daher bleibt offen, ob man das Galaxy Fold auch bei weiteren Händlern bekommen kann.

Die Meldung im Original:

Samsung Galaxy Fold – getestet mit 200.000 Faltvorgängen

Bei der Entwicklung von faltbaren Smartphones war vor allem die dauerhafte Nutzung der Geräte bisher ein technisches Problem gewesen. Die Falt-Stelle selbst wurde mit der Zeit sehr beansprucht und es gab lange Zeit kein Material, dass dieser Beanspruchung hätte standhalten können. Daher gab es zwar immer wieder Prototypen mit dieser Technik, aber ein Serienmodell ist nach wie vor nicht auf dem Markt.

Mittlerweile haben verschiedene Anbieter dieses Problem aber gelöst und daher wird es in absehbarer Zeit sowohl bei Samsung als auch bei Huawei und einigen anderen Anbietern faltbare Modelle geben. In einem Video zeigt Samsung nun auch, welche Tests man durchgeführt hat, um sicherzustellen, dass die neuen Galaxy Fold Modelle in der Praxis auch wirklich brauchbar sind. Konkret wurden die Modelle mit mindestens 200.000 Faltvorgängen getestet, um zu prüfen, ob sie auch dauerhaft der Belastung stand halten können. Das waren etwa 5 Jahre im Einsatz bei etwa 100 Faltvorgängen am Tag.

Samsung selbst schreibt dazu:

Samsung subjected the device to several rounds of extensive tests in its state-of-the-art reliability labs to make sure that the Galaxy Fold is ready to come to market.

Naturally, given the smartphone’s design, a Folding Test was a pivotal part of the Galaxy Fold’s durability assessment. This test, which examines whether the Galaxy Fold can outlast 200,000 folds and unfolds (or around five years of use, if used 100 times a day), takes a full week to complete. While the extent of the test may seem like overkill to some, Samsung viewed it as vital to ensuring the durability of device’s hinged design and Infinity Flex Display.

Bleibt abzuwarten, wie sich dies in der Praxis dann darstellen wird. Durchaus denkbar, dass Nutzer auch auf mehr Faltvorgänge am Tag kommen. Auf der anderen Seite werden die Modelle wohl auch auf mehr als 200.000 Faltungen ohne Probleme kommen – in vielen Fällen werden die Geräte darüber hinaus ohnehin nur zwei Jahr genutzt und dann gegen neuere Smartphones eingetauscht.

Samsung Galaxy Fold im Video