Samsung Galaxy S22 und S22+ sollen den neuen GN5 Kamerasensor bekommen

Samsung Galaxy S22 und S22+ sollen den neuen GN5 Kamerasensor bekommen – Samsung hat Anfang des Monats die neuen Bild-Sensoren aus der eigenen Fertigung vorgestellt und Leaker IceUniverse hat jetzt veröffentlicht, dass der kleinere GN5 Sensor wohl in den kommenden Galaxy S22 und den Galaxy S22 plus Modelle verbaut sein wird. Eine Bestätigung von Samsung dazu gibt es nicht, Experten hatten dies aber bereits so erwartet. Damit bekommen die kleineren S22 Modelle einen 50MP Hauptsensor für die Kamera.

Samsung schreibt selbst zum GN5 Sensor:

Der ISOCELL GN5 ist der erste 1,0-μm-Bildsensor der Branche, der Dual Pixel Pro integriert, eine alldirektionale Autofokustechnologie, die die Autofokusfunktionen erheblich verbessern kann. Bei dieser Technologie werden zwei Fotodioden, die kleinsten der Branche, innerhalb jedes 1,0 μm-Pixels des Sensors entweder horizontal oder vertikal platziert, um Musteränderungen in alle Richtungen zu erkennen. Mit einer Million phasendetektierender multidirektionaler Fotodioden, die alle Bereiche des Sensors abdecken, erfolgt der Autofokus des ISOCELL GN5 sofort und ermöglicht schärfere Bilder in hellen oder schwach beleuchteten Umgebungen.

Wenn die beiden günstigeren Modelle den GN5 Sensor bekommen, wird wohl der neue ISOCELL HP1 Sensor mit 200 Megapixeln Auflösung für die Galaxy S22 ultra Modelle vorbehalten sein. Die Spitzentechnik bei der Kamera gibt es also auch nur beim Spitzen-Modell von Samsung. Zur Technik der HP1 Sensoren heißt es:

Der ISOCELL HP1 ist der erste mobile Bildsensor der Branche, der 200 MP unterstützt. Basierend auf Samsungs fortschrittlichsten Pixeln mit einer Größe von 0,64 μm bietet der ISOCELL HP1 eine so ultrahohe Auflösung in einem kleinen Gehäuse, das bequem in die heutigen Handheld-Geräte passt. Mit der ISOCELL HP1 enthalten Bilder erstaunlich viele Details, die dazu beitragen, dass das Bild auch beim Zuschneiden oder Ändern der Größe scharf bleibt.

Bleibt abzuwarten, wie gut die Qualität der Aufnahmen dann in der Realität sein wird, die Daten versprechen aber bereits einiges.

Samsung Galaxy S22 – wieder Exynos Prozessor für Europa

Samsung wird auch bei der Galaxy S22 Serie wieder mit 2 Prozessoren arbeiten und daher zwei verschieden Varianten der Modelle anbieten. In Nord-Amerika und in fast allen anderen Märkten wird es dabei die Modelle mit dem Snapdragon 898 SoC von Qualcomm geben. In Europa soll dagegen bereits die Entscheidung gefallen sein, den Exynos 2100 Chipsatz direkt von Samsung anzubieten. Europäische Nutzer werden also wie in den letzten Jahren die Samsung-Chipsätze bekommen.

Es gibt auf Geekbench auch bereits einen ersten Eintrag zu den möglichen Leistungsdaten der Exynos SoC. Darin erzielt das neuen S22 in allen Bereichen Bestwerte. Allerdings wird der Prozessor nur mit maximal 2.59Ghz angezeigt, beim Exynos 2200 werden aber an sich 3GHz erwartet, daher ist unklar, wie zuverlässig dieses Ergebnis wirklich ist.

Samsung Galaxy S22 – teilweise kleinere Akkus im Einsatz

Bisher gibt es noch keine offizielle Informationen rund um die neuen Galaxy S22 Modelle, aber durch die Zertifizierungen und Lieferketten gibt es dennoch einigen wichtige Hinweise zu den technischen Daten. Samsung hat beispielsweise in dieser Woche zwei neue Akkus zertfiziert, die wahrscheinlich in den Modelle der S22 Serie zum Einsatz kommen werden und wohl für das Galaxy S22+ und das Galaxy S22 ultra gedacht sind.

Bei Sammobile schreibt man dazu:

Zwei neue Samsung SDI-Akkus haben heute die 3C-Zertifizierung bestanden. Den Modellnummern nach kommen sie im Galaxy S22+ und Galaxy S22 Ultra zum Einsatz. Die Modellnummern der Galaxy S22-Serie hatten wir vor einigen Monaten exklusiv verraten. Der Akku mit der Modellnummer EB-BS906ABY hat eine Nennkapazität von 4.370 mAh (typische Kapazität 4.500 mAh) und könnte im Galaxy S22+ landen. Der EB-BS908ABY mit einer Nennkapazität von 4.855 mAh (typische Kapazität von 5.000 mAh) wird das Galaxy S22 Ultra mit Strom versorgen.

Die kapazität der Galaxy S22 ultra Modelle liegt damit auf dem Niveau der Vorgänger-Modelle und das Galaxy S22+ bekommt damit sogar einen kleineren Akku (Vorjahr 4.800mAh). Wahrscheinlich hat Samsung aber weitere Funktionen zum Energiesparen verbaut, so dass die Nutzungsdauer unter Umständen sogar ansteigen kann.

Die erwarteten technischen Daten der Galaxy S22 Smartphones

Display:

  • Samsung Galaxy S22: 6,06 Zoll LTPS Full HD+ Display mit 120 Hz
  • Samsung Galaxy S22+: 6,55 Zoll LTPS Full HD+ Display mit 120 Hz
  • Samsung Galaxy S22 ultra: 6,06 Zoll LTPO Quad HD+ Display mit 120 Hz

Kamera:

  • Samsung Galaxy S22: 50MP Hauptsensor mit 1/155 Blende, 12 MP ultra wide und 12 MP Sensor, 3x optischer Zoom
  • Samsung Galaxy S22+: 50MP Hauptsensor mit 1/155 Blende, 12 MP ultra wide und 12 MP Sensor, 3x optischer Zoom
  • Samsung Galaxy S22 ultra: 108MP Hauptsensor, 12 MP ultra wider und 12 MP Sensor, 3x optischer Zoom, 12MP mit 10fachen optischem Zoom

Akku:

  • Samsung Galaxy S22: 3.800mAh
  • Samsung Galaxy S22+: 4.500mAh
  • Samsung Galaxy S22 ultra: 5.000mAh

Samsung Galaxy S22 soll bereits im Januar vorgestellt werden

Samsung hatte die Modelle der S-Serie lange Zeit im Februar des jeweiligen Jahres auf den Markt gebracht. In diesem Jahr war man davon abgewichen und hatte die Galaxy S21 bereits im Januar vorgestellt. Nach Branchenangaben wird es auch 2022 so beibehalten werden, die Galaxy S22 Modelle werden also bereits im Januar 2022 der Öffentlichkeit präsentiert.

Bei Pulsenews schreibt man dazu eher knapp:

Gerüchten zufolge soll das neue Flaggschiff der Premium-Handy-Serie Galaxy S22 von Samsung Electronics Co. im Januar nächsten Jahres auf den Markt kommen Olympus-Technologie und Samsungs S Pen, laut mehreren Branchenquellen am Sonntag.

Samsung hat sich dazu aber bisher noch nicht geäußert und einen genauen Termin gibt es auch noch nicht. Daher bleibt abzuwarten, ob sich diese Timeline wirklich so bestätigt.

Samsung Galaxy S22 – Flüssigkeitskühlung soll iPhone Performance ermöglichen

Der neue Exynos Prozessor hat bereits in einigen Tests gezeigt, dass der bei der Performance durchaus mit den iPhone Modelle mithalten kann und sogar über deren Werten liegt. In der Praxis ist aber oft die Wärmeentwicklung ein Problem: die SoC können gar nicht die volle Leistung bringen, da sie aufgrund von zu viel Abwärme gedrosselt werden müssen. Ein Bericht von Zulieferern legt nun nahe, dass Samsung bei den Galaxy S22 Modelle wieder auf eine Vapour-Chamber-Technik (Flüssigkeitskühlung in einem abgeschlossenen Dampfkammersystem) setzt um die Abwärme abzuführen und unter Kontrolle zu bringen. Dabei wird die Wärme in Dampfkammern von einer Flüssigkeit aufgenommen. Diese verdampft und wird dann in eine Kondensationskammer gebracht um wieder abzukühlen. Dadurch wird effektiv Wärme abgeleitet und die Prozessoren können länger mit voller Power arbeiten.

Bei Sammobile schreibt man dazu im Original:

Ein Bericht aus Taiwan behauptet, dass sich die Lieferkettenpartner und Lieferanten des Unternehmens auf die Entwicklung der Dampfkammer durch Samsung vorbereiten. Sie glauben, dass Samsung diese Kühllösung mit seinen 2022-Flaggschiffen zurückbringen wird, möglicherweise beginnend mit der Galaxy S22-Serie.

Eine Dampfkammer würde erhebliche Vorteile bringen. Niedrigere Temperaturen würden es dem Chipsatz ermöglichen, länger mit Spitzenleistung zu laufen, was den Benutzern ein verbessertes Spiel- und Multitasking-Erlebnis bietet. Ob sich dieses Gerücht bewahrheitet oder nicht, ist eine ganz andere Frage.

Samsung hatte diese Technik bereits in einigen Modellen im Einsatz und nun wird man wohl auch beim Galaxy S22 wieder darauf zurückgreifen. Allerdings ist offen, ob alle Modelle damit auf dem Markt kommen werden, oder ob nur die Ultra-Versionen mit dieser Technik ausgestattet sein werden.

BILD: https://en.letsgodigital.org/smartphones/samsung-galaxy-s22-ultra/

Galaxy S22 – So will Samsung die Kamera wieder auf Top-Niveau bringen

Galaxy S22 – So will Samsung die Kamera wieder auf Top-Niveau bringen – in dieser Woche gab es recht wenige neue Details rund um die neuen Samsung Galaxy S22 Modellen, aber zumindest Leaker Ice Universe hat einige Neuerungen angesprochen, ohne jedoch Hintergründe oder Details dazu zu geben. Der Leaker schreibt dabei von 3 Technologien, die beim neuen Galaxy S22 wohl zum Einsatz kommen sollen, unter anderem gibt es auch einen neuen Hinweis auf eine deutliche Verbesserung der Hauptkamera:

  • Kontinuierlicher optischer Zoom (Samsung Electro-Mechanics + Samsung Semiconductor)
  • Unter-Bildschirm-Kamera (Samsung Display + Samsung Electronics)
  • Samsung x AMD-GPU (Samsung Prozessor + AMD)

Die Kamera unter dem Display war bereits für dieses Jahre erwartet worden, nun soll sie wohl zuerst in den Galaxy Z Modellen zum Einsatz kommen und dann im nächsten Jahr auch bei den neuen Smartphones der Galaxy S22 Serie. Ob es diesmal auch so klappt ist aber noch offen.

Besonders spannend ist dabei die neue Kamera. Samsung hat in diesem Jahr keine richtig guten Ergebnisse bei der Handykamera abgeliefert und im nächsten Jahr will man daher wieder an die Spitzer zurück. Geleakt wurde dabei bereit die Zusammenarbeit mit Olympus und der neue 200MP Sensor, nun kommen immer mehr Details zur Kamera heraus und wenn nun auch der dauerhafte optische Zoom verfügbar ist, könnte es im nächsten Jahr mit der Spitzen-Kamera beim Galaxy S22 (ultra) klappen.

Die schlechte Nachricht: die neue Kamera wird wohl nicht für alle Modelle der Samsung Galaxy S22 Serie zum Einsatz kommen, sondern nur bei den Ultra-Modelle im HighEnd Bereich. Wer also wirklich die beste Kamera haben will, muss wohl deutlich mehr als 1.000 Euro bezahlen, es ist aufgrund der vielen neuen Technik zu erwarten, dass Samsung wohl auch beim Preis etwas nach oben korrigieren wird.

Galaxy S22 Kamera bekommt Sensor Shift Technik zur Bildstabilisierung

In der letzten Woche gab es schon einen recht radikalen Konzept-Entwurf für die neue Galaxy S22 Serie, bei der man das Kameramodul mit der neuen 200MP Kamera ausgestattet hatte und so ein wirklich größeres Objektiv die Rückseite dominiert hat. Nun gibt es einige weitere Leaks rund um die Kamera, denn Samsung wird bei den kommenden Galaxy S22 Modellen wohl auf eine Funktion setzen, die wir bereits aus dem iPhone 12 pro kennen: die Sensor Shift Bildstabilisierung. Bei dieser OIS Technik wird der gesamte Bildsensor bewegt um die Aufnahmen zu stabilisieren und das bringt bessere Resultate als bei den anderen Ansätzen dieser Form. Apple hat im 2020 angefangen, diese Technik einzusetzen und wenn die Hinweise stimmen, wird man Sensor Shift OIS zukünftig auch bei der Galaxy S22 Serie finden.

Bei Slashgear erklärt man die neue Technik wie folgt:

In der Vergangenheit wurde OIS oder optische Bildstabilisierung von Smartphone-Herstellern als Prahlerei eingesetzt. Die Technologie ist deutlich besser als EIS (Electronic Image Stabilization) und verursacht unvermeidbare Kosten in Bezug auf zusätzliche Komponenten und folglich Baukosten. Eine effizientere und kostengünstigere Alternative ist immer ideal, und die nächste Generation von High-End-Telefonen verwendet möglicherweise stattdessen die Sensor-Shift-Technologie.

Anstatt das Objektiv zu bewegen, um unerwünschte Bewegungen auszugleichen, bewegt die Sensorverschiebung tatsächlich den gesamten Bildsensor. Dieses System wird seit einiger Zeit in Digitalkameras eingesetzt, in denen Wechselobjektive möglicherweise kein OIS zur Verfügung haben. In jüngerer Zeit hat Apple die Technologie jedoch über das iPhone 12 Pro Max aus dem letzten Jahr in die Smartphone-Welt eingeführt.

Die Kamera bei den kommenden Topmodellen soll dabei in Zusammenarbeit mit Olympus entstehen. Das ist aber bisher auch nur ein Gerücht, eine Bestätigung durch die Unternehmen dazu gibt es bisher noch nicht. Aber da viele Unternehmen mittlerweile auf Zeiss setzen, Huawei Leica als Kamerapartner hat und OnePlus inzwischen auf Hasselblad setzt, wäre ein solcher Partner bei der Kamera auf jeden Fall ein guter und sinnvoller Schritt.

Samsung Galaxy S22 – Markenanmeldung für neue Rahmentechnik

In Europa gibt es neue Markeneintragungen von Samsung unter der Bezeichnung ‘Armor Skin’ and ‘Armor Layer’. Auch ein „Pro Shield“ ist als neue Marke eingetragen. Die Beschreibung dazu heißt einfach: ‘smartphones; smartphone frames; smartwatches; smartwatch frames’ und bei Letsgodigital geht man davon aus, dass es sich dabei im neuen Techniken handelt, wie man Smartphones mit besonders stabilen und robusten Rahmen und Dislays ausstatten kann. Die kommenden Generationen bei Samsung könnten also mit interessanten neuen Funktionen bei der Widerstandsfähigkeit ausgestattet werden. Angeblich sollen bereits die faltbaren Modelle in diesem Jahr mit dieser Technik ausgestattet werden (dann wird es sicher auch mehr Details zu den neuen Markennamen geben), man kann aber wohl davon ausgehen, dass auch das Samsung Galaxy S22 im nächsten Jahr darauf zurückgreifen kann.

Bei letsgodigital schreibt man dazu:

… Teil des Rüstungsrahmens – um den gesamten Rahmen besonders robust und sturzsicher zu machen. „Pro Shield“ ist möglicherweise das Gegenstück zu „Ceramic Shield“, das Apple zur Zeit der iPhone 12-Serie eingeführt hat, um den Bildschirm der neuen iPhone-Modelle 4x kratzfester zu machen. In jedem Fall ist es wahrscheinlich, dass „Armor Frame“ ein besonders starker Rahmen ist, der auch leichter und dünner sein kann als der Aluminiumrahmen, der derzeit in High-End-Smartphones von Samsung verwendet wird.

In diesem Jahr ist Samsung dazu übergegangen, die Kamera direkt im Rahmen mit zu verbauen und dieses Design wird auch für die kommenden Modelle erwartet. Ein stärkerer und vielleicht auch leichterer Rahmen könnte daher dazu beitragen, sowohl die Modelle selbst zu sichern, als auch größere Kameras möglich zu machen, ohne dadurch die Stabilität der Modelle zu beeinträchtigen. Das ist vor allem bei den faltbaren Smartphone wichtig, dürfte aber auch bei der kommenden Galaxy S22 Serie ein wichtiger Punkt sein.

Weitere Links rund um die Samsung Galaxy S21 und S22 Serie

Bild: letsgodigital

Samsung Galaxy S22 soll Kamera-Features der iPhone Reihe bekommen

Samsung Galaxy S22 soll Kamera-Features der iPhone Reihe bekommen – In der letzten Woche gab es schon einen recht radikalen Konzept-Entwurf für die neue Galaxy S22 Serie, bei der man das Kameramodul mit der neuen 200MP Kamera ausgestattet hatte und so ein wirklich größeres Objektiv die Rückseite dominiert hat. Nun gibt es einige weitere Leaks rund um die Kamera, denn Samsung wird bei den kommenden Galaxy S22 Modellen wohl auf eine Funktion setzen, die wir bereits aus dem iPhone 12 pro kennen: die Sensor Shift Bildstabilisierung. Bei dieser OIS Technik wird der gesamte Bildsensor bewegt um die Aufnahmen zu stabilisieren und das bringt bessere Resultate als bei den anderen Ansätzen dieser Form. Apple hat im 2020 angefangen, diese Technik einzusetzen und wenn die Hinweise stimmen, wird man Sensor Shift OIS zukünftig auch bei der Galaxy S22 Serie finden.

Bei Slashgear erklärt man die neue Technik wie folgt:

In der Vergangenheit wurde OIS oder optische Bildstabilisierung von Smartphone-Herstellern als Prahlerei eingesetzt. Die Technologie ist deutlich besser als EIS (Electronic Image Stabilization) und verursacht unvermeidbare Kosten in Bezug auf zusätzliche Komponenten und folglich Baukosten. Eine effizientere und kostengünstigere Alternative ist immer ideal, und die nächste Generation von High-End-Telefonen verwendet möglicherweise stattdessen die Sensor-Shift-Technologie.

Anstatt das Objektiv zu bewegen, um unerwünschte Bewegungen auszugleichen, bewegt die Sensorverschiebung tatsächlich den gesamten Bildsensor. Dieses System wird seit einiger Zeit in Digitalkameras eingesetzt, in denen Wechselobjektive möglicherweise kein OIS zur Verfügung haben. In jüngerer Zeit hat Apple die Technologie jedoch über das iPhone 12 Pro Max aus dem letzten Jahr in die Smartphone-Welt eingeführt.

Die Kamera bei den kommenden Topmodellen soll dabei in Zusammenarbeit mit Olympus entstehen. Das ist aber bisher auch nur ein Gerücht, eine Bestätigung durch die Unternehmen dazu gibt es bisher noch nicht. Aber da viele Unternehmen mittlerweile auf Zeiss setzen, Huawei Leica als Kamerapartner hat und OnePlus inzwischen auf Hasselblad setzt, wäre ein solcher Partner bei der Kamera auf jeden Fall ein guter und sinnvoller Schritt.

Insgesamt gesehen ist Samsung mittlerweile beim Thema Kamera deutlich unter druck geraten. Viele andere Hersteller haben ihre Kamerasystem massiv verbessert und die Hauptkamera des Galaxy S21 ist dadurch mittlerweile nur noch bessere Mittelklasse. Sowohl beim Galaxy S21 ultra hat die Kamera im Test enttäuscht, bei den normalen Galaxy S21 Modellen liegt sie sogar nur auf dem Niveau der Vorgängermodelle. Samsung braucht also einen große Wurf bei der Handykamera der S22 Serie, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Sonst kann es passieren, das aus den einstigen Topmodellen nur normale teure Handys werden.

Gegen einen solchen Technologie-Sprung spricht allerdings, dass die Galaxy S-Serie mittlerweile nicht mehr der Technologieträger bei Samsung ist. Die neuste und beste Technik wird aktuell vor allem in den faltbaren Modellen verbaut, allen voran in den Smartphones der Galaxy Z Fold Serie. Daher wäre es auch denkbar, dass vielleicht bereits die Z Fold 3 im 3. oder 4. Quartal 2021 mit dieser Technik auf den Markt kommen und Sensor Shift OIS bei Samsung einführen. Das spricht natürlich nicht dagegen, dass auch die Galaxy S21 Serie auf diese Form der Bildstabilisierung setzt, aber die S22 Modelle wären dann nicht die ersten Samsung Geräte mit dieser Technik.

Bilder: https://nl.letsgodigital.org/smartphones/samsung-galaxy-s22/