Samsung S9 – neue Probleme beim Display aufgetaucht

Das Display scheint bei den neuen Samsung Galaxy S9 und S9+ Modelle in diesem Jahr recht anfällig zu sein. Erst vor wenigen Wochen gab es Probleme mit den Bildschirmen. In der Regel gibt es dabei Probleme mit Teilen des Bildschirms, die nicht mehr reagieren und keine Eingaben mehr akzeptieren. Dabei ist häufig vom oberen Teil des Displays die Rede, aber auch Fehler in anderen Bereich werden gemeldet. Mittlerweile hat Samsung dieses Problem durch ein Software-Update gelöst.

Allerdings melden Besitzer des Galaxy S9 erneut Schwierigkeiten mit dem Bildschirm. Dabei scheint die Darstellung von schwarzen Bereichen nicht richtig zu funktionieren, daher wurde dieses Problem auch auf den Namen Black Crush getauft – dieses Problem kennt man unter dem Namen auch von anderen Geräten. Beispielsweise schreibt ein Nutzer im Samsung Forum zu diesem Problem im Original:

I do have colour grading issues, I was watching a HDR video at 1440p by Digital Foundry on YouTube and I can definitely see a sort of grainy presentation of dark and black areas of the screen. Black Crush is definitely present. Plenty of stuff on reddit and android central

Allerdings scheinen von diesem neuen Problem diesmal nicht alle Geräte betroffen zu sein. Es ist nur ein kleiner Teil der Nutzer, bei denen die Verzerrung auftritt und die meisten Verbraucher haben damit erfreulicherweise keine Probleme. Trotzdem ist so ein Problem natürlich ärgerlich und sollte bei einem Topmodell zu diesem Preis nicht mehr auftreten.

Bisher gibt es auch von Samsung noch keine offizielle Meldung zu diesem Problem. Daher ist bislang unklar, ob das Unternehmen bereits an einer Lösung arbeitet und auch, wann diese für betroffene Nutzer zur Verfügung stehen könnte. Darüber hinaus ist bislang noch nicht sicher, ob die Darstellungsprobleme überhaupt mit einem Software-Update aus de Welt geschafft werden könnten. Im schlimmsten Fall ist das Problem durch die Hardware begründet und das würde bedeuten, dass betroffenen Besitzer eines Galaxy S9 oder S9+ die Geräte in die Fachwerkstatt bringen müssen. Bisher ist aber noch absolut unsicher, wo genau der Fehler liegt und daher sollte man als betroffener Nutzer abwarten, bis sich Samsung offiziell dazu äußert und nicht bereits jetzt das Display auf eigene Kosten tauschen lassen.

Displays waren die Stärke von Samsung

Die Displayprobleme beim Galaxy S9 sind erstaunlich, weil bisher der Bildschirm eine Stärke des Unternehmens war. Die OLED Displays von Samsung haben in den Test beispielsweise bisher immer sehr gut abgeschnitten und zeichnen sich durch satte Farben und auch ein sehr tiefes Schwarz aus. Das haben unabhängige Tests immer wieder bestätigt. Mittlerweile nutzt auch Apple OLED Displays von Samsung. Auch beim Galaxy S9 hat das Display wieder neue Bestnoten bekommen. Die Fehler, die in den ersten Wochen nach dem Verkaufsstart aufgetreten sind, stören dieses Bild etwas und zeigen, dass auch Samsung bei der Massenfertigung von Displays nicht unfehlbar ist, sondern Probleme auftauchen können.

Das ist vor allem ärgerlich, weil die Preise der Displays von Version zu Version teurer geworden sind. Für ein Samsung Galaxy S6 Display zahlt man derzeit etwa 150 Euro. Das Display des Galaxy S9 kostet aktuell mehr als 230 Euro und ist damit etwa 50 Prozent teurer geworden. Da könnte man an sich auch erwarten, dass die Qualität der Displays besser geworden ist, aber die aktuellen Fehler und Displayprobleme zeigen, dass man wohl eher in die Größe und den gebogenen Rand der Bildschirme investiert hat. Samsung sollte an der Stelle dringend nachbessern, denn niemand will ein Topmodell, dass immer wieder von Probleme heimgesucht wird.

Hotfix für das Black Crush Probleme

Mittlerweile gibt es auch bereits eine Lösung für die aktuellen Screenprobleme des Galaxy S9, allerdings wird diese über eine externe App realisiert und ist daher keine offizielle Lösung.

Bei theandroidsoul schreibt man dazu im Original:

  1. Download the Screen Balance app for free from the Google Play Store.

  2. Install the app and grant the Screen Balance app Accessibility permission to work.

  3. With the app now enabled, set the Fluorescent to “warm”.

  4. Use the slider to set the Strength to “60%”.

  5. Set the Contrast to “100%”.

Eine wirklich dauerhafte Lösung kann das aber nicht sein, denn die Geräte mit einem Kontrast von 100 Prozent zu betreiben, dürfte dauerhaft die Lebenszeit des Displays verkürzen. Es kann also nur eine Übergangslösung sein, bis Samsung selbst eine Lösung für dieses Problem bereit stellt – was hoffentlich bald der Fall sein wird. Die Lösung über die App macht aber dazu Hoffnung, dass dieses Problem über die Software gelöst werden kann. In dem Fall wäre also für die betroffenen Nutzer kein Besuch in einer Fachwerkstatt notwendig und es muss auch kein Display getauscht werden. Mit etwas Glück reicht es, eines der nächsten Updates von Samsung einzuspielen und das Problem ist beseitigt – eine Garantie dafür gibt es aber bisher noch nicht und daher sollte man sich noch nicht allzu sehr auf diese Form der Lösung freuen.

Video: Tipps und Tricks zum Display beim Galaxy S9

Samsung Galaxy S9 – Bestnoten für das Display

Betrachtet man lediglich die technischen Daten, hat sich beim neuen Galaxy S9 im Vergleich zum Vorgänger Galaxy S8 recht wenig geändert. Die Modelle nutzen ein Display mit den gleichen Abmessungen und auch die Auflösung (und damit auch die Pixeldichte) hat sich im Vergleich mit den Modellen aus dem letzten Jahr nicht geändert.

Trotzdem hat man bei Samsung beim Display nochmal verbessert, denn die aktuellen Bildschirme im Galaxy S9 konnten im Test von DisplayMate sogar nochmal höhere Werte erreichen als die Displays im Galaxy S8. Vor allem bei der Darstellung der Farben können die Geräte punkten – der Farbraum wird so nah am Original abgebildet, dass die Unterschiede zum Original kaum noch vom menschlichen Auge wahrzunehmen sind. Dazu ist der Reflexionsgrad des Displays sehr niedrig. Das ist wichtig für den Einsatz im Freien – hier würden viele Reflexionen stören und die Erkennbarkeit erschweren- Der niedrige Reflexionsgrad steht dagegen dafür, dass man die Modelle auch im Sonnenschein noch durchaus gut ablesen kann.

Im Original schreibt Samsung dazu:

Das weltweit führende Testinstitut für Bildschirme „DisplayMate“ hat bekanntgegeben, dass das Samsung Galaxy S9 mit „dem leistungsstärksten Smartphone-Display, das wir je getestet haben,“ ausgestattet ist. Damit hat das Institut dem Gerät die höchste Note „Excellent A+“ verliehen. Obwohl das dual edge Super AMOLED-Display des Galaxy S9 die gleiche Größe1 und Auflösung (2.960 x 1.440) wie das Galaxy S8 hat, übertrifft das neue Smartphone-Display seinen Vorgänger in puncto Farbgenauigkeit, Helligkeit, Sichtbarkeit im Freien und Reflexionsgrad.

Insgesamt zeigt das Unternehmen damit wieder, dass man gerade im Bereich der Bildschirme kaum Konkurrenz zu fürchten hat.

Die Unterschiede zwischen den S8 und den Galaxy S9 Modellen

 Galaxy S9Galaxy S9+Galaxy S8Galaxy S8+
Abmessungen147.77 x 68.7 x 8.5mm158.1 x 73.8 x 8.5mm148.9 x 68.1 x 8.0 mm159.5 x 73.4 x 8.1 mm
Gewicht163g189g155g173g
SchutzklasseIP68
Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display
QHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppi
Prozessor8-Kern Snapdragon 845 – 2.8GHz (nur USA), 2nd gen. 10nm processSnapdragon 835 – nur USA – 8-Kern (2.3GHz Quad + 1.7GHz Quad), 64 bit, 10nm process
8-Kern Exynos 9810 – 2.7GHz (außerhalb USA), 2nd gen. 10nm processExynos 8895 (außerhalb USA) 8-Kern (2.35GHz Quad + 1.9GHz Quad), 64 bit, 10nm process
RAM and Storage4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)6GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1) | 128/256GB soll es für ausgesuchte Lände rgeben4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)
KameraHauptkamera 12MP Super Speed Dual Pixel, F1.5/F2.4 aperture, OISHauptkamera Dual Pixel 12MP OIS (F1.7), 1.4um Pixel
Dual Lens: 12MP F/2.4, 2x optical zoom, OIS –
4K Aufnahmen mit 60fps, Super Slow motion video (960fps at 720p) 4K Aufnahmen mit 30fps, 120fps 1080p slow motion120fps 1080p slow motion
Front: 8MP F/1.7
Akku3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless
VerbindungenWi-Fi ac, Enhanced 4×4 MIMO, LTE Cat. 18 (1.2Gbps download speeds), hybrid dual-SIMWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), VHT80 MU-MIMO, 1024QAM, LTE Cat.16
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo, Samsung Experience 9.0Android 7.0
FarbenMidnight Black, Titanium Gray, Coral Blue, and Lilac PurpleMidnight Black, Orchid Gray, Arctic Silver, Coral Blue, and Maple Gold
BiometrikIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock, Entsperrung durch Kombination aus Iris- und Face-ScanIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock,

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Samsung Galaxy S9 – so sichert Samsung das Topmodell

Auf einem Smartphone sind allerhand wichtige Daten über den Besitzer des Smartphones gespeichert. Dort verbergen sich Telefonnummern, Bankdaten, Adressen und weitere persönliche Informationen. Man sollte also immer dafür sorgen, dass solche Daten gut gesichert sind und kein Unbefugter bei Verlust des Geräts darauf zu greifen kann. Dafür dienen bei Handys zum Beispiel Funktionen wie die SIM-Kartensperre, der PIN und das Sicherheitsmuster zum Entsperren des Bildschirms. Samsung hat nach eigenen Angaben bei den neuen Modellen, Samsung Galaxy S9 und S9 Plus, besonders auf die Sicherheit der Handys geachtet.

Biometrische Daten

Es gibt schon einige Modelle an Smartphones, die mit Gesichtserkennung zum Entsperren des Handys arbeiten. Bei dieser Funktion wird über die Frontkamera überprüft, ob das Gesicht vor dem Handy auch wirklich das registrierte Gesicht, also das Gesicht des Besitzers, ist. Diese Funktion bereitete jedoch manchmal Probleme. Diese traten besonders häufig auf, wenn das Licht nur schwach war oder das Gesicht aus einem anderen Winkel gezeigt wurde. Die Entsperrung über die Gesichtserkennung fiel den meisten Geräten auch schwer, wenn ein teil des Gesichts durch ein Kleidungsstück oder ähnliches verdeckt war.

Um dieses Problem zu umgehen, kombiniert Samsung bei den beiden neusten Modellen der S-Serie zwei biometrische Technologien. Die beiden Smartphones verfügen also sowohl über Gesichtserkennung als auch über einen Iris-Scan. Durch eine Funktion namens „Intelligent Scan“ wird dann je nach Lichtverhältnis die richtige Entsperrungsmethode gewählt. So soll auch bei schlechteren Lichtverhältnissen eine Entsperrung über die biometrischen Daten, die am meisten Sicherheit bieten, möglich sein.

Außerdem wurden die Softwares der beiden Entsperrungsmethoden überarbeitet. Die Gesichtserkennungstechnologie soll ein Gesicht auch aus verschiedenen Blickwinkeln erkennen. So muss man das Handy nicht immer in einer bestimmten Position halten, damit das Handy entsperrt werden kann.  Auch die Iris-Scan-Technologie wurde verbessert, sodass die Iris auch aus einer etwas größeren Entfernung eindeutig identifiziert werden kann.

Samsung überlegt außerdem, die Funktion nicht nur für die Entsperrung des gesamten Smartphones zu nutzen. Es wäre auch vorstellbar, dass Intelligent Scan in verschiedene Apps integriert wird. Dies soll bei Samsung Pass beginnen. Durch die Integration der biometrischen Sicherung in Apps sollen Website-Logins und andere sensible Informationen noch sicherer werden als es ein herkömmliches Passwort gewährleisten kann.

Fingerabdrucksensor

Der Fingerabdrucksensor ist schon lange in der Smartphone-Welt verbreitet und wird langsam zu einer Standard-Funktion. Doch je nach Umsetzung erkennt der Sensor einen Fingerabdruck unterschiedlich schnell und auch die Positionierung des Sensors ist je nach Hersteller und Modell unterschiedlich. Beim Galaxy S9 und S9+ befindet sich der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Geräts unterhalb der Kamera. Somit ist der Sensor viel besser zu erreichen als beim Vorgängermodell. Man kann nun bei dem Fingerabdrucksensor des der S9-Modelle seinen kompletten Fingerabdruck speichern. Dafür fährt man einfach mit dem Finger der Länge nach über den Sensor und schon wird der gesamte Fingerabdruck gescannt.

Eine neue Funktion des Fingerabdrucksensors ist der „sichere Ordner“. Über diese Funktion sollen sich besonders persönliche Daten und Informationen noch besser schützen lassen. Man kann einen Fingerabdruck für diese Funktion auswählen. Nutzt man diesen dedizierten Fingerabdruck, dann öffnet sich nicht der herkömmliche Startbildschirm sondern der Inhalt des sicheren Ordners. Nutzer haben die Wahl diesen sicheren Ordner entweder als normale App oder als Launcher darzutsellen. Nutzt man die Darstellung als Launcher, dann entsteht durch den sicheren Ordner eine Art alternativer Startbildschirm. Um Apps und Daten dem ordner hinzuzufügen, nutzt man einfach das „Sicherer Ordner“-Widget.

Weitere Links rund um das Galaxy S9

Die besten Tipps und Tricks rund um das Galaxy S9

Die besten Tipps und Tricks rund um das Galaxy S9 – Samsung hat seine S-Serie um zwei weitere Modelle erweitert und vor einigen Wochen das Samsung S9 und S9+ veröffentlicht. Mit diesen beiden Smartphones brachte Samsung jedoch nicht besonders erstaunliche Neuerungen wie in den vergangenen Jahren. Das Samsung Galaxy S7 brachte zum Beispiel den Trend mit sich, dass Bildschirme möglichst groß werden sollen. Das S9 beherbergt zwar kaum komplett Neues, aber es hat das Samsung Galaxy S8 an einigen Stellen überholt. So wurden einige Makel beseitigt und viele Funktionen überarbeitet. Da die S8 Modelle Ende Februar ihr Update auf die aktuelle Android-Version, Android Oreo, bekommen haben, laufen beide Modelle nun mit nahezu der gleichen Serie. Viele Tipps, die in diesem Artikel aufgelistet sind, lassen sich wahrscheinlich also auch beim Galaxy S8 und anderen Modellen von Samsung anwenden.

Bixby und seine zusätzlichen Funktionen deaktivieren

Bixby ist der Sprachassistent, der in manchen Samsung Modellen eingebaut ist. So hatten zum Beispiel auch das Galaxy S8 und S8+ diesen digitalen Assistenten schon integriert. Bixby lässt sich über einen bestimmten Knopf aktivieren. Dies ist jedoch manchmal problematisch, da der Knopf in der Nähe der Lautstärkenwippe angebracht ist. Besonders wenn Nutzer die Lautstärkenwippe als Auslöser für die Kamera nutzen, kann es hier zu  Komplikationen kommen. Wie schnell hat man den falschen Button gedrückt und Bixby aktiviert sich, anstatt dass ein Foto geschossen wird. Um dieses Problem zu umgehen, kann man die Bixby-Taste deaktivieren. Dafür muss man die Bixby-Übersicht öffnen und dort auf das kleine Zahnrad in der rechten oberen Ecke tippen. Unter dem Menüpunkt „Bixby-Taste“ schiebt man dann den Regler nach links und schon ist die Taste deaktiviert. Bixby lässt sich jedoch immer noch über den linken Homescreen öffnen. Man muss also nicht komplett auf die Funktion verzichten.

Wer Bixby jedoch gar nicht nutzt, kann die Funktion auch gleich ganz abschalten. Um die Funktion komplett zu deaktivieren, muss man für einige Sekunden auf den Startbildschirm drücken. Dieser Langdruck öffnet dann die Startseiten-Einstellungen. In diesen Einstellungen muss man nur noch nach rechts wischen und gelangt zu Bixby-Home. Diesen Homescreen kann man dann ganz einfach abschalten.

In Bixby ist außerdem ein Nachrichten-Dienst eingebaut. Dieser lässt sich personalisieren, sodass man Nachrichten zu bestimmten Themen oder von bestimmten Quellen bekommt. Doch auch bei der Deaktivierung von Bixby wird diese Nachrichten-Funktion nicht ganz abgeschaltet. Nutzer bekommen immer noch sogenannte „Breaking News“, also angebliche sehr wichtige Nachrichten. Diese Breaking News kommen als Push-Nachrichten in die Benachrichtigungsleiste. Dies kann ganz schön nervig sein, wenn man diese Funktion nicht möchte, da man zum Beispiel eine andere Nachrichten-App bevorzugt. Man kann diese Funktion aber auch abschalten. Dafür öffnet man die Upday-Einstellungen und klickt auf das Symbol mit den drei kleinen Punkten oben rechts in der Ecke. Wählt man den Menüpunkt „Mein Profil“ aus, wird man in das richtige Menü weitergeleitet. Unter dem Menüpunkt „Benachrichtigungen“ kann man dann die Eilmeldungen und die personalisierten Benachrichtigungen abschalten.

Onscreen-Navi einstellen

Google macht eigentlich Design-Vorgaben bezüglich der Onscreen-Navigation, doch Samsung ignoriert diese schon seit einigen Jahren. So kann es für Nutzer, die gerade mit dem S9 zu Samsung gewechselt sind, verwirrend sein, dass die Anordnung hier anders ist. Man kann jedoch immerhin die Navi-Buttons tauschen. Dafür geht man in die Einstellungen und öffnet dort das Menü „Anzeige“. Unter dem Menüpunkt „Navigationsleiste“ kann man dann die gewünschte Änderung vornehmen, indem man unter „Schaltflächenlayout“ die andere Darstellungsweise auswählt.

Wer die Onscreen-Navigation nicht ständig auf seinem Bildschirm haben möchte, da er zum Beispiel auf der vollen Größe des Displays ein Video gucken möchte, kann diese auch ausblenden. Dafür benötigt man ebenfalls die Anzeige-Einstellung, die man im Menü findet. Unter dem Punkt „Navigationsleiste“ klickt man auf die Option „Anzeigen/Ausblenden“-Schaltfläche. Man kann sogar festlegen, für welche Apps die Ausblendung der Navigationsleiste gilt und bei welchen die Leiste noch angezeigt wird.

Bei der Onscreen-Navigation gibt es eine weitere technische Spielerei, die eigentlich eher unnötig ist, denn man kann die Hintergrundfarbe der Navigation ändern. So kann man zum Beispiel eine Farbe wählen, die mit dem Bildschirmhintergrund harmoniert. Es gibt sieben verschiedene Farben, welche jedoch nicht von allen Apps unterstützt werden. Die Farbe kann man auch unter dem Menüpunkt „Navigartionsleiste“ ändern.

Display anpassen

Das S9 verfügt als einzigen Handy der S-Serie von Samsung über die Möglichkeit den Homescreen im Querformat anzeigen zu lassen. Diese Funktion muss jedoch erst aktiviert werden, da sie im Werkszustand deaktiviert ist. Dafür gelangt man über einen Langdruck auf den Startbildschirm in die entsprechenden Einstellungen. Dort gibt es den Menüpunkt „Nur Hochformatmodus“, welchen man deaktivieren muss. Möglicherweise muss man anschließend noch die Option „Bildschirmdrehen“ in den Schnelleinstellungen auswählen, wenn diese noch nicht ausgewählt ist. Der Sperrbildschirm kann jedoch nicht im Querformat dargestellt werden.

Besonders beim S9+ kann der „Einhändige Modus“ besonders hilfreich sein, denn das 6,2-Zoll große Display wird sich nicht von jedem problemlos einhändig bedienen lassen. Diesen Modus kann man in den „Erweiterten Einstellungen“ aktivieren. Ist der einhändige Modus aktiviert, wird die Fläche des angezeigten Displayinhalts verkleinert. Man kann entweder per diagonale Wischgeste von einer der unteren Ecken aus oder durch dreifaches Tippen auf den Homebutten den Bildschirm verkleinern.

Das Display des S9 bietet außerdem noch viel mehr Möglichkeiten das Smartphone zu personalisieren. So kann man zum Beispiel unter dem Menüpunkt „Anzeige“ sogar den „Bildschirmmodus“ anpassen. Dort gibt es die Funktion“Farbbalance“, die verschiedenen Bildschirmmodi zur Verfügung stellt. Wer jedoch mit keinem der Modi zufrieden ist, kann sich die Farbzusammenstellung des Displays auch selber einstellen. Unter „Farbbalance“ kann man dann ganz individuell den Anteil der unterschiedlichen Farben regulieren.

Der Blaufilter, manchmal auch Nachtmodus genannt, ist ein Modus, in dem die blauen Farbtöne aus der Anzeige ausgefiltert werden, da sich diese negativ auf das Schlafverhalten auswirken sollen. Unter dem Menüpunkt „Anzeige“ können Nutzer den „Blaufilter“ je nach den individuellen Wünschen einstellen. Man kann die Stärke des Filters bestimmen sowie einen Zeitraum festlegen, in dem der Filter aktiv ist.

Wer sich das die Farben des Displays passend eingestellt hat, möchte natürlich auch, dass die Apps ordentlich angezeigt werden und das Menü übersichtlich gestaltet ist. Der Samsung App-Drawer ist jedoch bekanntlich nicht die übersichtlichste Funktion von Samsung. Nutzer haben hier lediglich die Möglichkeit, die Apps entweder unsortiert zu lassen oder nach Alphabet zu sortieren. Dafür öffnet man die App-Übersicht und klickt auf die drei vertikalen Punkte am oberen rechten Rand. Dort kann man auswählen, dass man die Apps gerne „Sortieren“ würde und kann dann durch einen Klick auf „Alphabetische Reihenfolge“ etwas Ordnung in die Apps bringen. Man kann außerdem die Größe der App-Symbole einstellen, sodass mehr Symbole auf eine Seite passen. Diese Einstellung findet man in den Startseiten-Eisntellungen, in die man über einen Langdruck auf den Startbildschirm gelangt. Dort wählt man den Menüpunkt „Startbildschirmgitter“ aus und kann zwischen drei verschiedenen Größen auswählen.

Kamera

Manchmal kommt es beim Schießen eines Fotos auf Schnelligkeit an. Wie schnell ist der richtige Moment und das perfekte Motiv verpasst. Um möglichst schnell auf die Kamera zugreifen zu können, gibt es beim S9 den Zugriff über den Powerbutton. Ein Doppelklick auf diesen Knopf öffnet direkt die Kamera-App. Ist die Kamera-App schon geöffnet kann man über diesen Doppelklick auch die Kamera wechseln.

Die Kamera des S9 verfügt außerdem über eine Superslowmotion, bei der bis zu 960 Bilder pro Sekunde in HD-Qualität aufgenommen werden. Für gute Aufnahmen mit der Superslowmotion-Funktion müssen jedoch die Lichtverhältnisse gut sein, da ansonsten die Bildqualität nicht gut ausfällt. Man kann die Zeitlupenfunktion entweder automatisch oder manuell aktivieren. Bei der manuellen Aktivierung muss man während der Aufnahme den Superslowmo-Button drücken. Wer dies nicht im richtigen Moment schafft, kann sich auf die automatische Aktivierung verlassen. Hier wird die Zeitlupe aktiviert, sobald eine Veränderung der Bewegung im Bild stattfindet. Im Nachhinein kann man bei den Zeitlupenvideos auch noch passende Musik hinterlegen.

Tipps und Tricks zum S9 im Video

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Samsung Galaxy S9 ab 713 Euro – aber leider nicht in Deutschland

Für die neuen Amazon S9 und S9+ Modelle zeigt sich derzeit bei den Preisen europaweit ein höchst uneinheitliches Bild. Die Smartphones werden zwar von Samsung an sich in allen Ländern mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 849 Euro beworben, aber die tatsächlichen Preise sind wenige Tage nach dem Marktstart bereits extrem unterschiedlich. In einigen Länder sind die Geräte sogar mittlerweile wirklich billig und liegen deutlich unter den Preisen, die man in Deutschland bekommt.

In Deutschland lag der Preis für die Modelle bei etwas mehr als 800 Euro, mittlerweile sind die Preise teilweise auf 799 Euro gesunken. Das wären 50 Euro weniger als die unverbindliche Preisempfehlung – es geht aber auch noch billiger. Bei Amazon Italien werden die Modelle derzeit für 713 Euro gehandelt. Dabei kommen die Geräte direkt von Samsung (über den Amazon Account des Unternehmens) und nicht über einen Drittanbieter. Samsung selbst setzt hier also solche niedrigen Preise an. Update: Mittlerweile gibt es die Modelle sogar ab 702 Euro – es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis das Galaxy S9 in Italien für weniger als 700 Euro zu haben ist. Der Kaufpreis liegt also mehr als 10 Prozent unter dem deutschen Preis – zumindest bei Amazon.

Das Samsung Galaxy S9 in Italien ab 713 Euro:

Auch in Polen sind die Geräte mittlerweile etwas billiger (aber nicht so deutlich wie in Italien):

Unklar ist, was hinter diesen Preisunterschieden steckt. Eventuell gibt es gerade in Italien Mitbewerber, die sehr aggressiv bei den Preisen auftreten. An sich könnte man erwarten, das Samsung auf dem europäischen Markt auch mehr oder weniger einheitlich reagiert und nicht in verschiedenen Ländern verschiedene Preise aufruft. So wird Kunden nur deutlich gemacht, dass sich das Galaxy S9 auch für 100 Euro weniger durchaus noch verkaufen lässt und Samsung auch dann noch Gewinn macht. Ob das wirklich eine gute Unternehmensentscheidung ist, kann man durchaus in Frage stellen.

Die Neuerungen beim Galaxy S9

 Galaxy S9Galaxy S9+Galaxy S8Galaxy S8+
Abmessungen147.77 x 68.7 x 8.5mm158.1 x 73.8 x 8.5mm148.9 x 68.1 x 8.0 mm159.5 x 73.4 x 8.1 mm
Gewicht163g189g155g173g
SchutzklasseIP68
Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display
QHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppi
Prozessor8-Kern Snapdragon 845 – 2.8GHz (nur USA), 2nd gen. 10nm processSnapdragon 835 – nur USA – 8-Kern (2.3GHz Quad + 1.7GHz Quad), 64 bit, 10nm process
8-Kern Exynos 9810 – 2.7GHz (außerhalb USA), 2nd gen. 10nm processExynos 8895 (außerhalb USA) 8-Kern (2.35GHz Quad + 1.9GHz Quad), 64 bit, 10nm process
RAM and Storage4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)6GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1) | 128/256GB soll es für ausgesuchte Lände rgeben4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)
KameraHauptkamera 12MP Super Speed Dual Pixel, F1.5/F2.4 aperture, OISHauptkamera Dual Pixel 12MP OIS (F1.7), 1.4um Pixel
Dual Lens: 12MP F/2.4, 2x optical zoom, OIS –
4K Aufnahmen mit 60fps, Super Slow motion video (960fps at 720p) 4K Aufnahmen mit 30fps, 120fps 1080p slow motion120fps 1080p slow motion
Front: 8MP F/1.7
Akku3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless
VerbindungenWi-Fi ac, Enhanced 4×4 MIMO, LTE Cat. 18 (1.2Gbps download speeds), hybrid dual-SIMWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), VHT80 MU-MIMO, 1024QAM, LTE Cat.16
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo, Samsung Experience 9.0Android 7.0
FarbenMidnight Black, Titanium Gray, Coral Blue, and Lilac PurpleMidnight Black, Orchid Gray, Arctic Silver, Coral Blue, and Maple Gold
BiometrikIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock, Entsperrung durch Kombination aus Iris- und Face-ScanIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock,

 

 

Samsung Galaxy S9 – Nutzer melden Probleme mit dem Display

Rein vom Design hat Samsung beim Display recht wenig geändert, es scheint aber bei der eingesetzten Technik einige Neuerungen gegeben zu haben, denn in verschiedenen Foren und Plattformen melden Nutzer Probleme mit dem Galaxy S9 und dem S9+, die es so in diesem Ausmaß beim Vorgänger-Modell noch nicht gab.

Im Original heißt es bei piunikaweb.com:

We’ve come across several reports (1,2,3,4,5) where Galaxy S9/S9+ users are complaining about touch screen issues on their devices. While some say the screen fails to register touches correctly, others have observed a far more serious problem of dead spots on their device’s display.

In der Regel gibt es dabei Probleme mit Teilen des Bildschirms, die nicht mehr reagieren und keine Eingaben mehr akzeptieren. Dabei ist häufig vom oberen Teil des Displays die Rede, aber auch Fehler in anderen Bereich werden gemeldet. Auf Reddit hat ein Nutzer ein schönes GIF gepostet, auf dem man sehen kann, wie bestimmte Buchstaben auf der Tastatur nicht mehr reagieren:

 

Samsung selbst scheint auf die Probleme in erster Linie mit Austauschgeräten zu reagieren. Man kann also die betroffenen Geräte einschicken und bekommt dann ein neues Gerät. Allerdings ist es wohl auch bereits aufgetreten, dass dann die neuen Geräte ebenfalls diese Fehler aufgewiesen haben.

Leider ist bisher unklar, was diese Fehler verursacht und wie man sich selbst helfen kann. Die üblichen Methoden (Neustart und Hard-Reset) scheinen auf jeden Fall nicht zu helfen und das Problem bleibt weiterhin bestehen. Man kann also derzeit nur in erster Linie  den Support vom Samsung bemühen, falls das eigene Galaxy S9 und S9 betroffen sein sollte. Das bedeutet aber auch, dass man auf das neue Gerät möglicherweise einige Tage verzichten muss, bis ein Austauschgerät zugeschickt werden kann.

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Samsung Galaxy S9 – Besitzt das Smartphone ein Benachrichtigungs-LED?

Samsung Galaxy S9 – Besitzt das Smartphone ein Benachrichtigungs-LED? Das Smartphone wurde Ende Februar auf dem Mobile World  Congress in Barcelona vorgestellt. Seit 16. März ist das Samsung Galaxy S9 auch im deutschen Handel erhältlich. Allerdings muss man bei den Kauf des Smartphones tief in die Tasche greifen. Die Standardversion ist für 849 Euro erhältlich, die Version mit 64 GB internen Speicher kostet 949 Euro.

Besitzt das Samsung Galaxy S9 eine Benachrichtigungs-LED?

Das Feature der Benachrichtigungs-LED ist zwar schon älter – beispielsweise verfügte bereits das Samsung Galaxy S2 über diese Funktion – allerdings ist es nicht bei allen Samsung-Smartphones integriert. Diesbezüglich ist die Frage danach beim Galaxy S9 durchaus berechtigt. Die Frage kann jedoch schnell mit „Ja“ beantwortet werden. Die LED-Anzeige befindet sich bei Draufsicht links oben beim Samsung Galaxy S9. Im Benutzerhandbuch steht diesbezüglich:

LED-Anzeige: Gerät so einstellen, dass die LED-Anzeige bei ausgeschaltetem Bildschirm eingeschaltet wird, wenn der Akku geladen wird, Sie Benachrichtigungen erhalten oder Sie eine Sprachaufnahme erstellen.

Diese Funktion muss man indes zuvor aktivieren. Diese Einstellung ist jedoch schnell vorgenommen:

  1. Zunächst das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Anschließend zu „Anzeige“ navigieren.
  3. Dort gibt es die Rubrik „LED-Anzeige“, per Schieberegler lässt sich diese Funktion leicht aktivieren (nach rechts) oder deaktivieren (nach links).

Was bedeuten die Farben?

Im Support-Bereich von Samsung gibt es einen Eintrag mit dem Titel „Was bedeuten die Farben der Benachrichtigungs-LED bei meinem Samsung Galaxy Modell?„,  darin heißt es:

Rote LED – Die rote LED ist immer dann zu sehen, wenn entweder der Akkustand zu niedrig ist oder Sie das Gerät aufladen und noch keine 100% Akku-Ladestand erreicht sind.

Grüne LED – Die grüne LED leuchtet, wenn der Akku des Smartphones vollständig geladen ist.

Blaue LED – Die blaue LED leuchtet immer dann, wenn Sie eine Benachrichtigung erhalten haben (z.B. bei Eingang einer E-Mail). Bei einigen Modellen leuchtet die LED auch, wenn Sie eine Sprachmemo aufzeichnen während der Bildschirm ausgeschaltet ist.

Diese voreingestellten Farben lassen sich beim Samsung Galaxy S9 nicht ändern. Allerdings gibt es einige Apps, wo sich eine Benachrichtigung per LED ebenfalls anzeigen lässt.

Farben der Benachrichtigungs-LED in Apps ändern

Wie bereits erwähnt gibt es diese Funktion nicht bei allen Apps, exemplarisch wird die Vorgehensweise für die „Facebook-App“ und „WhatsApp“ beschrieben.

Facebook-App

  1. Zunächst die Facebook-App öffnen.
  2. Anschließend über „App-Einstellungen“ zu „Benachrichtigungen“ navigieren.
  3. Dort gibt es die Option „LED-Anzeige“, per Schieberegler lässt sich die Funktion zügig aktivieren (Regler nach rechts) oder deaktivieren (Regler nach links).

Die Facebook-Nachrichten werden nun – bei ausgeschalteten Bildschirm – jeweils mit einer blauen LED angezeigt. Bei WhatsApp gibt es hingegen eine Farbauswahl.

WhatsApp

  1. Zu Beginn WhatsApp starten.
  2. Oben rechts auf die drei übereinander liegenden Punkte drücken und auf „Einstellungen“ klicken.
  3. Nachfolgend auf „Benachrichtigungen“ tippen.
  4. Dort die Option „Licht“ auswählen.
  5. Man hat nun die Auswahl zwischen „Weiß“, „Rot“, „Gelb“, „Grün“, „Cyan“, „Blau“, „Lila“ oder „Keine“. Abschließend lediglich auf die gewünschte Farbe tippen und die Änderung wird direkt übernommen.

Genauer gesagt gibt es die Option „Licht“ sogar zweimal, denn man kann die oben erwähnten Einstellungen separat auch für „Gruppenbenachrichtigungen“ vornehmen.

Apps mit denen man die LED-Anzeigen ändern kann

Natürlich gibt es auch in dem Bereich bereits entsprechende Apps, obgleich es eine überschaubare Auswahl ist. Eine solche App lohnt sich hauptsächlich, wenn man die LED-Benachrichtigungen sehr häufig nutzt, ansonsten sollten die voreingestellten LED-Farben vollkommen ausreichen. Beim Durchstöbern des Google Play Store ist es bei der App-Auswahl empfehlenswert sich an den Downloadzahlen und den Kundenbewertung zu orientieren. Nichtsdestotrotz werden hier zunächst zwei Apps erwähnt an denen man sich bei der Suche im Play Store orientieren kann: „Light Manager“ und „Light Flow – Lite“. Mit beiden Applikation lassen sich die LED-Farbeinstellungen manuell festlegen.

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Galaxy S9 – 256GB Version exklusiv im Samsung Online-Shop

Die neuen Galaxy S9 und S9+ Modelle sind ab heute offiziell im Handel zu haben und Samsung hat zum Verkaufsstart nochmal einige Details veröffentlicht. So wird es die Geräte mit dem Speicherupdate auf 256GB voerst nur exklusiv im Samsung Shop geben. Wer also eines der Geräte mit wirklich viel Speicher haben möchte (die normalen Modelle sind mit 64GB ausgerüstet) muss die Smartphones direkt bei Samsung kaufen. Dazu liegt der Preis für diese Modelle nochmal 100 Euro über den normalen Preisen – de Geräte sind für 1049 Euro zu haben und rücken damit bei den Kosten sehr nach an die iPhone X Geräte.

Leider gibt es auch noch keine wirklichen Sonderaktionen und Schnäppchen in diesem Bereich. Da Galaxy S9 ohne Vertrag ist bei den meisten Händler zum Einstandspreis von 849 bzw. 949 Euro zu haben und auch das Galaxy S9 mit Vertrag liegt noch in einem Preisbereich von 30 bis 50 Euro monatlich.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Samsung sieht wie folgt aus:

  • Galaxy S9 64 GB – 849 Euro (UVP)
  • Galaxy S9 64 GB DUOS – 849 Euro (UVP)
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  • Galaxy S9+ 256 GB – 1.049 Euro (UVP) – exklusiv im Samsung Online-Shop
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Samsung selbst hat wenig Zweifel, dass die Geräte trotz des erhöhten Preises ein Erfolg werden und ist sich sicher, das auch die teureren Modelle mit 256GB ihre Fans finden werden.

„Die positive Einschätzung der Experten der Fachmedien spricht eine deutliche Sprache: Das Samsung Galaxy S9 ist das Smartphone der Stunde und setzt mit seinen Kamerafunktionen Maßstäbe im Markt“, sagt Mario Winter, Senior Director Marketing IT & Mobile Communication Samsung Electronics GmbH. „Kunden wollen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und auf spannende, neue, überraschende Art mit ihren Freunden und Familien kommunizieren. Mit dem Galaxy S9 und S9+ bieten wir die modernste Kameratechnik für atemberaubende Fotos, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, für emotionale Momente in Zeitlupenvideos oder für personalisierte Avatare für noch persönlichere Kommunikation.“

Die Unterschiede zwischen den Galaxy S9 Modellen (und den Vorgängern)

 Galaxy S9Galaxy S9+Galaxy S8Galaxy S8+
Abmessungen147.77 x 68.7 x 8.5mm158.1 x 73.8 x 8.5mm148.9 x 68.1 x 8.0 mm159.5 x 73.4 x 8.1 mm
Gewicht163g189g155g173g
SchutzklasseIP68
Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display
QHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppi
Prozessor8-Kern Snapdragon 845 – 2.8GHz (nur USA), 2nd gen. 10nm processSnapdragon 835 – nur USA – 8-Kern (2.3GHz Quad + 1.7GHz Quad), 64 bit, 10nm process
8-Kern Exynos 9810 – 2.7GHz (außerhalb USA), 2nd gen. 10nm processExynos 8895 (außerhalb USA) 8-Kern (2.35GHz Quad + 1.9GHz Quad), 64 bit, 10nm process
RAM and Storage4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)6GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1) | 128/256GB soll es für ausgesuchte Lände rgeben4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)
KameraHauptkamera 12MP Super Speed Dual Pixel, F1.5/F2.4 aperture, OISHauptkamera Dual Pixel 12MP OIS (F1.7), 1.4um Pixel
Dual Lens: 12MP F/2.4, 2x optical zoom, OIS –
4K Aufnahmen mit 60fps, Super Slow motion video (960fps at 720p) 4K Aufnahmen mit 30fps, 120fps 1080p slow motion120fps 1080p slow motion
Front: 8MP F/1.7
Akku3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless
VerbindungenWi-Fi ac, Enhanced 4×4 MIMO, LTE Cat. 18 (1.2Gbps download speeds), hybrid dual-SIMWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), VHT80 MU-MIMO, 1024QAM, LTE Cat.16
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo, Samsung Experience 9.0Android 7.0
FarbenMidnight Black, Titanium Gray, Coral Blue, and Lilac PurpleMidnight Black, Orchid Gray, Arctic Silver, Coral Blue, and Maple Gold
BiometrikIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock, Entsperrung durch Kombination aus Iris- und Face-ScanIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock,

Samsung Galaxy S9 – Benachrichtigungen bleiben teilweise aus

Besitzer des neuen Galaxy S9 oder auch des S9+ haben derzeit besonders im O2 Netz teilweise deutliche Probleme mit dem Empfang. Aber auch in anderen Netzen gibt es Schwierigkeiten mit den neuen Modellen. So berichten einige Benutzer, dass beispielsweise die Benachrichtigungen bei verpassten Anrufen ausbleiben. Man sieht die verpassten Anrufe zwar dann in der Historie der Verbindungen, aber weder in den Benachrichtigungen noch per LED wird darauf hingewiesen, dass es einen neuen Anruf gab.

So heißt es beispielsweise im Forum von Android-Hilfe dazu:

Hab soeben festgestellt, dass die gewohnte Notification über verpasste Anrufe, ausbleibt.

Getestet und von 5 Anrufen, bleibt 1x eine Benachrichtigung stehen. Habe auch alle Apps, welche Zugriff auf die Notifications haben, blockiert, brachte keine Besserung.

Beim S8+ hatte ich mit den selben Apps nie Probleme. Verwende zusätzlich die App Professionell Reminder; diese Benachrichtigung bleibt stehen und macht die Sache erträglich.

Googlen ergab, dass manche beim S8 ähnliche Probleme hatten.

Ähnliche Problembeschreibungen gibt es auch auf Facebook und in anderen Foren. Alle Nutzer hatten die Benachrichtigungen aktiviert und trotzdem kamen keine entsprechenden Meldungen.

Bisher hat Samsung selbst noch nicht reagiert und den Fehler bestätigt oder angekündigt, wie man weiter verfahren will. Betroffenen Nutzern bleibt also derzeit nur, den Support zu bedrängen, dass dieses Problem existiert und das doch bitte schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden sollte.

Weitere Links rund um das Galaxy S9

Samsung Galaxy S9 – Verkaufszahlen 30 Prozent unter dem Start des Galaxy S8

Das Samsung Galaxy S9 und das S9+ sind seit mehreren Tagen per Presale erhältlich und die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass sich die neuen Topmodelle nicht ganz so gut verkaufen wie beim Vorgänger Galaxy S8. In Südkorea sind in den ersten Tagen seit dem Start etwa 180.000 Geräte verkauft wurden, beim Galaxy S8 waren es im vergleichbaren Zeitraum 260.000 Stück gewesen und damit etwa 30 Prozent mehr.

Bei AndroidAuthority schreibt man dazu:

There is still reason for Samsung to remain cautious. First-day sales of the Galaxy S9 and Galaxy S9 Plus in Korea were reportedly only 70 percent of the sales achieved by the S8 in its first day of availability. According to Yonhap, Korean carriers sold about 180,000 Galaxy S9/S9 Plus units on the first day of pre-orders, versus 260,000 units for the Galaxy S8.

Allerdings war das Galaxy S8 auch ein Modell mit einem komplett neue Design, so dass viele Nutzer dieses sofort haben wollten. Beim Galaxy S9 sind die Verbesserungen eher weniger ausgeprägt, trotzdem ist das S9 ein hochwertiges Gerät und wird möglicherweise im Laufe des Jahres diesen Rückstand gegenüber dem Galaxy S8 aufholen. Dazu kam im Vorjahr das Debakel um das Note 7 – durchaus denkbar, dass viele Kunden, die ihr Gerät zurück geben mussten, dann auf das Galaxy S9 gewechselt sind.

Samsung plant für 2018 für Galaxy S9 und S9+ auf jeden Fall mit höheren Zahlen als beim Galaxy S8. Folgende Stückzahlen sollen beim Verkauf erreicht werden:

  • 1. Quartal: 12 Millionen Stück
  • 2. Quartal: 13 Millionen Stück
  • 3. Quartal: 10 Millionen Stück
  • 4. Quartal: 8 Millionen Stück

Insgesamt rechnet Samsung also damit, dass in 2018 etwa 43 Millionen Geräte verkauft werden. Beim Galaxy S8 hatte man 2017 insgesamt 41 Millionen Stück gekauft. Das Unternehmen geht also davon aus, dass beim S9 die Verkäufe noch besser laufen werden. Dazu kommt, dass die S8 Modelle einen Monat später auf den Markt kamen – Samsung hat also beim S9 in 2018 einen Monat mehr Zeit für die Verkäufe. Rechnet man dieses Unterschied heraus, sind die Zahlen in etwa gleich. Dazu beziehen sich die bisherigen Zahlen auf Südkorea – durchaus denkbar, dass es in anderen Teilen der Welt beim Absatz etwas anders aussieht.