Galaxy S21 und S21 ultra im Vergleich – das sind die Unterschiede zwischen den Modellen

Galaxy S21 und S21 ultra im Vergleich – das sind die Unterschiede zwischen den Modellen – Samsung hat auch in diesem Jahr wieder 3 Modelle der Galaxy S-Reihe vorgestellt und als absolutes Premium-Modell gibt es dabei das Galaxy S21 ultra. Die Geräte kosten dabei bis zu 1429 Euro und für viele Nutzer stellt sich daher die Frage, ob sich der Aufpreis für die Topmodelle wirklich lohnt bzw. wo genau die Unterschiede zwischen den Geräten sind. In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die Technik und die anderen Funktionen der Modelle werfen und zeigen, an welchen Punkten das Galaxy S21 die bessere Technik bietet.

Die gute Nachricht: 5G Unterstützung und den neuen Exynos 2100 Prozessor gibt es bei allen Modellen. An der Stelle macht Samsung also keine Unterschiede zwischen den Modellreihen.

Die Unterschiede bei den Preisen mit Vertrag

Die Unterschiede in den Preisen ohne Vertrag schlagen sich natürlich auch in den monatlichen Kosten bei Deals mit Tarif und Allnet Flat nieder. O2 berechnet derzeit beispielsweise für die normale Galaxy S21 Version monatlich 50 Euro, bei Galaxy S21+ steigt der Preis bereits auf 60 Euro und die Galaxy S21 ultra Modelle kosten dann bereits 70 Euro monatlich:

Samsung S21 5G (128 GB) für 1 € Zuzahlung + Samsung Galaxy Buds Live + Samsung Galaxy SmartTag mit o2 Free M (20 GB mit 300 Mbit/s) für 49,99 € monatlich

  • Tarifkosten über 24 Monate:            1199,76 € (kein Anschlusspreis)
  • Hardwarekosten (einmalig):              1 € (keine Versandkosten)
  • Gesamtkosten über 24 Mon.:            1200,76 €
  • Rechnerischer Preis pro Monat:        50,03 € monatlich
  • Effektivpreis (eingerechnet 849 € idealo-Preis für’s Smartphone, 119 € für die Kopfhörer und 34,95 € für die Zugabe) => 8,24 € monatlich
  • ZUM DEAL

Samsung S21+ 5G (128 GB) für 1 € Zuzahlung + Samsung Galaxy Buds Live + Samsung Galaxy SmartTag mit o2 Free M (20 GB mit 300 Mbit/s) für 59,99 € monatlich

  • Tarifkosten über 24 Monate:            1439,76 € (kein Anschlusspreis)
  • Hardwarekosten (einmalig):              1 € (keine Versandkosten)
  • Gesamtkosten über 24 Mon.:            1440,76 €
  • Rechnerischer Preis pro Monat:        60,03 € monatlich
  • Effektivpreis (eingerechnet 1049 € idealo-Preis für’s Smartphone, 119 € für die Kopfhörer und 34,95 € für die Zugabe) => 9,91 € monatlich
  • ZUM DEAL

Samsung S21 Ultra 5G (128 GB) für 1 € Zuzahlung + Samsung Galaxy Buds Live + Samsung Galaxy SmartTag mit o2 Free M (20 GB mit 300 Mbit/s) für 64,99 € monatlich

  • Tarifkosten über 24 Monate:            1559,76 € (kein Anschlusspreis)
  • Hardwarekosten (einmalig):              1 € (keine Versandkosten)
  • Gesamtkosten über 24 Mon.:            1560,76 €
  • Rechnerischer Preis pro Monat:        65,03 € monatlich
  • Effektivpreis (eingerechnet 1249 € idealo-Preis für’s Smartphone, 229 € für die Kopfhörer und 34,95 € für die Zugabe) => 1,99 € monatlich
  • ZUM DEAL

Design-Unterschiede bei der Kamera

Die Unterschiede im Design bei Galaxy S21 und Galaxy S21 ultra sind auf der Vorderseite gering. Auf der Rückseite dominiert bei den Ultra-Version aber die deutlich größere Kamera mit 5 Öffnungen. Hieran erkennt man auf den ersten Blick, welches Modell man vor sich hat.

Samsung Galaxy S21(+) – auffallende Farben und ein schmales Kameramodul
Samsung Galaxy S21 ultra – klassische Farben und ein deutlich größeres Kameramodul

Galaxy S21 und S21 ultra im Vergleich – die Unterschiede bei der Technik

Der größte Unterschied bei der Technik besteht im Aufbau der Kamera. Das Galaxy S21 ultra bietet das 108MP Hauptobjektiv und unterstützt Zoom bis 100fache Vergrößerung. Das schaffen die normalen Modelle nicht. Auch die Frontkamera fällt im Galaxy S21 mit 40MP (statt 10MP) deutlich leistungsfähiger aus.

  • 108 MP Hauptobjektiv
  • 12 MP Ultraweitwinkel-Linse
  • 10 MP Tele-Linse (3x optischer Zoom)
  • 10 MP Tele-Linse (10x optischer Zoom)
  • 100x Space Zoom (softwareunterstützt)
  • Frontkamera: 40 MP

Das Galaxy S21 ist auch das größte Modell und hat Abmessungen von 75,6 mm x 165,1 mm x 8,9 mm. Das Display ist 6,8 Zoll groß und hat eine WQHD+-Auflösung. Das schaffen die anderen beiden Modelle nicht.

Auch beim Akku merkt man das Technik-Update: das Galaxy S21 ultra bietet derzeit den größten Akku der Galaxy S21 Serie mit immerhin 5.000mAh.

Eine interessante Neuerung ist der S-Pen. Zum ersten Mal unterstützen die Galaxy S21 den S-Pen der Note-Serie. Allerdings gibt es diese Funktion nur im Galaxy S21 ultra, die anderen beiden Modelle müssen darauf verzichten.

Die technischen Daten der Galaxy S21 Smartphones

 Samsung Galaxy S21Samsung Galaxy S21+Samsung Galaxy S21 Ultra
Display6,2 Zoll, Infinity-O,

Dynamic AMOLED 2x,

bis zu 120 Hz, max. 1300 Nits
6,7 Zoll, Infinity-O,

Dynamic AMOLED 2x,

bis zu 120 Hz, max. 1300 Nits
6,8 Zoll, Infinity-O,

Dynamic AMOLED 2x,

bis zu 120 Hz, max. 1500 Nits
AuflösungFHD+ (2400 x 1080 Pixel), 421 ppiFHD+ (2400 x 1080 Pixel), 394 ppiWQHD+ (3200 x 1440 Pixel), 515 ppi
ProzessorSamsung Exynos 2100,

5 nm, Octa-Core (1x 2,9 + 3x 2,8 + 4x 2,2 GHz)
Samsung Exynos 2100,

5 nm, Octa-Core (1x 2,9 + 3x 2,8 + 4x 2,2 GHz)
Samsung Exynos 2100,

5 nm, Octa-Core (1x 2,9 + 3x 2,8 + 4x 2,2 GHz)
Speicher8 GB + 128 GB

8 GB + 256 GB
8 GB + 128 GB

8 GB + 256 GB
12 GB + 128 GB

12 GB + 256 GB

16 GB + 512 GB
HauptkameraTriple-Kamera:

12 Megapixel (Ultra-Weitwinkel), 1/2.55“, f/2.2

12 Megapixel (Weitwinkel), 1/1.76“, f/1.8

64 Megapixel (Tele), 1/1.72“, f/2.0


30-facher Space Zoom

8K-Video (16:9 Format, 24 fps)
Triple-Kamera:

12 Megapixel (Ultra-Weitwinkel), 1/2.55“, f/2.2

12 Megapixel (Weitwinkel), 1/1.76“, f/1.8

64 Megapixel (Tele), 1/1.72“, f/2.0


30-facher Space Zoom

8K-Video (16:9 Format, 24 fps)
Quad-Kamera:

108 Megapixel (Weitwinkel), 1/1.33“, f/1.8

12 Megapixel (Ultra-Weitwinkel), 1/2.55“, f/2.2

10 Megapixel (Tele1), 1/3.24“, f/2.4

10 Megapixel (Tele2), 1/3.24“, f/2.9


Hybrid Optical Zoom, 100-fach Space Zoom

8K-Video (16:9 Format, 24 fps)
Frontkamera10 Megapixel (Weitwinkel), 1/3.24“, f/2.210 Megapixel (Weitwinkel), 1/3.24“, f/2.240 Megapixel (Weitwinkel), 1/2.8“ f/2.2
Akku4000 mAh,

Quick Charge 3.0 mit 25 Watt, kabelloses Laden, Wireless Power Share
4800 mAh,

Quick Charge 3.0 mit 25 Watt, kabelloses Laden, Wireless Power Share
5000 mAh,

Quick Charge 3.0 mit 25 Watt, kabelloses Laden (15 Watt), Wireless Power Share
SoftwareAndroid 11,

Samsung One UI 3.1
Android 11,

Samsung One UI 3.1
Android 11,

Samsung One UI 3.1
SicherheitGesichtserkennung, Ultraschall-FingerabdrucksensorGesichtserkennung, Ultraschall-FingerabdrucksensorGesichtserkennung, Ultraschall-Fingerabdrucksensor
VerbindungenBluetooth 5.0, NFCBluetooth 5.0, NFCBluetooth 5.2, NFC
InternetWLAN a/b/g/n/ac/ax, HE80, LTE, 5GWLAN a/b/g/n/ac/ax, HE80, LTE, 5GWLAN a/b/g/n/ac/ax, Wifi 6E, HE160, LTE, 5G
SonstigesIP68, Stereo-Lautsprecher: Sound by AKG, Dual-SIMIP68, UWB, Stereo-Lautsprecher: Sound by AKG, Dual-SIMIP68, UWB, Stereo-Lautsprecher: Sound by AKG, Dual-SIM, Stift-Bedienung
Maße und Gewicht151,7 x 71,2 x 7,9 mm,

ca. 169 g
161,5 x 75,6 x 7,8 mm,

ca. 200 g
165,1 x 75,6 x 8,9 mm,

ca. 227 g
FarbenPhantom Gray, Phantom White, Phantom Pink, Phantom VioletPhantom Black, Phantom Silver, Phantom VioletPhantom Silver, Phantom Black
UVP128 GB: 849 Euro

256 GB: 899 Euro
128 GB: 1049 Euro

256 GB: 1099 Euro
128 GB: 1249 Euro

256 GB: 1299 Euro

512 GB: 1429 Euro

Weitere Links rund um die Samsung Galaxy S21 Serie

Samsung Galaxy Z Fold mit 2fach Faltung

Samsung Galaxy Z Fold mit 2fach Faltung – Ein neues Patent von Samsung zeigt, in welche Richtung das Unternehmen im Bereich der faltbaren Geräte weiter gehen möchte. Bereits jetzt steht fest, dass Samsung in dieser Technik die Zukunft im Smartphone Bereich sieht und die Topmodelle alle langsam in Richtung faltbar weiterentwickelt. Zukünftig könnte es aber nicht nur bei einer Faltung bleiben, denn das Patent sieht ein aufklappbares Gerät mit zwei faltbaren Elementen vor. Diese Dual Fold Technik könnte in diesem Jahr zum ersten Mal bei der Galaxy Z Fold 3 Serie zum Einsatz kommen.

Bei Pigtou schreibt man dazu im (übersetzen) Original:

Die Patentanmeldung zeigt ein Gerät, das dem Galaxy Z Fold 2 auffallend ähnlich sieht, sich jedoch nicht halbiert, sondern auf beiden Seiten faltet. Das Telefon verfügt auf beiden Seiten über zwei Scharniere anstelle der Mitte. Dies bedeutet, dass es auch nach dem Zusammenklappen im Tablet-Modus bleibt, wenngleich ein kleinerer Bildschirm und vier Kameras für Selfies vor Ihnen liegen. Sie können die beiden Scharniere weiterhin öffnen, um ein noch größeres Tablet-ähnliches Display auf der Innenseite anzuzeigen, und es gibt eine perforierte Selfie-Kamera, die Sie booten können.

Es ist schwer zu erkennen, welchen Unterschied die doppelte Falte gegenüber der üblichen Falte macht, obwohl diesmal der externe Bildschirm größer aussieht. Auf der anderen Seite bietet es Flexibilität in Bezug auf Unterhaltung und Inhalt, da die beiden Scharniere mehr Freiheit bieten, wenn Sie das Telefon auf einer Oberfläche platzieren. Stellen Sie sich so etwas wie einen Zeltmodus auf Lenovos Yoga-Laptops vor. Wenn Sie sich Samsungs jüngsten Vorstoß mit Dex ansehen, der Lösung, mit der Telefone in Computer verwandelt werden, kann diese Freiheit bei der Arbeit mit Tastaturen usw. nützlich sein. Damit könnte Samsung einen Teil der in der Galaxy Tab-Serie verwendeten Samsung Experience-Software auf das Galaxy Fold 3 übertragen.

Mit dieser Technik wäre es auch möglich, die Geräte mit einer Rundum-Anzeigen auszurüsten. Das Display wäre dann je nach Winkel auf allen Seiten der Geräte. Einen solchen Ansatz kennt man bereits vom Xiaomi Mi Mix Alpha Konzept. Dieses wurde aber bisher nie umgesetzt, bei Samsung scheint die Technik einfacher und damit auch eine Serieproduktion wahrscheinlicher. Allerdings kann man wohl auch davon ausgehen, dass die Preise durch diese neue Technik weiter hoch bleiben werden – im Dual Fold Bereich dürften zumindest mittelfristig die Kosten weiter über 2.000 Euro liegen.

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Galaxy S21 Neuigkeiten: S-Pen, Exynos 1000 und 108 Megapixel Kamera

Galaxy S21 Neuigkeiten: S-Pen, Exynos 1000 und 108 Megapixel Kamera – In dieser Woche gab es wieder eine ganze Reihe von neuen Details und Gerüchten rund um die kommenden Galaxy S21 (oder vielleicht auch Galaxy S30 Modelle). Die Smartphones werden dabei wieder für Anfang 2021 erwartet, aber bereits jetzt scheinen einige wichtige Entscheidung für die kommende Modellreihe getroffen:

  • die Galaxy S21 ultra Modelle sollen einen Stift bekommen und damit auch das S-Pen Konzept der Galaxy Note-Reihe nutzen. Damit wäre ein wichtiges Feature der Note-Modelle auch bei der S-Serie vorhanden und daher spekulieren einigen Experten darüber, ob Samsung die Note-Modelle früher oder später nicht mehr fortsetzen wird. Allerdings gibt es bisher noch keine offiziellen Hinweise, dass diese Smartphones auf der Abschussliste stehen würden.
  • Samsung bleibt bei den S21 Modellen wohl dem 108MP Sensor als Hauptsensor bei der Kamera treu. Andere Hersteller setzen hier auf kleinere Auflösung, die bessere Aufnahmen machen, Samsung wird aber auch bei S21 Reihe die 108MP Hauptkamera nutzen, allerdings mit einem verbesserten Sensor und damit mit dem Nachfolger des aktuellen Kamera-Sensors.
  • Beim Prozessor bleibt es wohl dabei, dass Samsung in Europa und vielen anderen Ländern auf die eigenen Exynos Modelle setzen wird. Dabei soll mit dem Exynos 1000 Chipssatz zum Einsatz kommen. Dieser wird allerdings wohl wieder schlechter performen als der Snapdragon 875 Prozessor (zumindest laut Leaker IceUniverse). Die neue Galaxy S21 Modelle bekommt also in vielen Regionen wieder einen schlechteren Prozessor, aber zumindest sollen die Unterschiede nicht so groß ausfallen wie in diesem Jahr.

Es deutet sich also im Vorfeld bereits viel Licht aber auch Schatten bei den neuen Modellen an. Bleibt zu hoffen, dass Samsung noch einige weitere Features in die Modelle packt um die Kunden mehr von den Geräten zu überzeugen als in diesem Jahr.

Samsung Galaxy S21: keine LiDAR Technik geplant

Es war fast zu erwarten – Samsung* hatte bereits beim Galaxy Note 20 auf den ToF-Sensor verzichtet und auch bei der kommenden Galaxy S21 Serie im nächsten Jahr wird diese Form des Bildsensors nicht mit an Bord sein. Der ToF-Sensor dient zur Abstandsmessung bei den Bildern und wird verwendet um 3D-Modelle zu erstellen oder Augmented Reality herzustellen. Google und Apple* setzen dabei mittlerweile auf LiDAR Technik, also eine Art von Mini-Radar in den Geräten. Auf diese Funktion müssen Galaxy S21 aber aber wohl verzichten.

Im übersetzen Original heißt es dazu:

Samsung Electronics nutz kein 3D-Flugzeitmodul (ToF) für das Galaxy S21 der nächsten Generation (vorläufiger Name) nach dem Galaxy Note 20. Dies liegt daran, dass es weniger nützlich ist und weniger Leistung hat als Apples ToF.

Laut der Branche vom 14. plant Samsung Electronics nicht, ToF auf der Galaxy S21-Serie zu installieren, die in der ersten Hälfte des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. ToF sollte Augmented Reality (AR) – und Virtual Reality (VR) -Inhalte in 5G-Umgebungen unterstützen. ToF wurde letztes Jahr auf das Galaxy S10* und Note 10 sowie auf die Galaxy S20*-Serie in der ersten Hälfte dieses Jahres angewendet, in der zweiten Hälfte dieses Jahres jedoch nicht auf die Galaxy Note 20-Serie

Hintergrund für den Verzicht sind wohl im wesentlichen 2 Gründe:

  • Samsung sieht in dieser Technik bisher noch keinen wirklichen Vorteil für die Nutzer. Selbst für Foto-Profis ist die 3D-Funktion bisher noch kein wirklich sinnvoller Use-Case und Augmented Reality ist nach wie vor eher ein Nischenthema und kaum in der Breite angekommen.
  • Die von Samsung genutzte Technik (indirektes ToF) scheint im Vergleich zu anderen Ansätzen zu viele Nachteile zu haben und bringt beispielsweise nur die Hälfte der Reichweite des Ansatzes von Apple*. Daher könnte Samsung wenn dann nur ein wenig konkurrenzfähiges System anbieten – auch ein Grund besser darauf zu verzichten und diese Technik erst in den kommenden Topmodellen zu bringen.

Insgesamt dürfte der Wegfall daher wohl nur für die wenigsten Nutzer wirklich ein Problem darstellen, die meisten User werden wohl gar nicht merken, dass diese Funktion im Vergleich zum aktuellen Galaxy S20* nicht mehr mit an Bord ist. Natürlich wäre es dann schön, wenn es zum Ausgleich einige andere interessante Funktionen geben würde.

Samsung Galaxy S21 – wieder drei Versionen aber mit unterschiedlichen Prozessoren

Die Modellpolitik ist dabei nicht so direkt überraschend, sondern eine Fortsetzung der aktuellen Modellreihen mit größeren Displays. Interessanter ist dabei, dass es Hinweise auf unterschiedliche Prozessoren bei den Modellen gibt. Bisher waren die Samsung S-Modelle immer mit dem gleichen Prozessor ausgestattet gewesen und nur regional gab es entweder den Snapdragon-Chipsatz oder die Exynos-Version (aber dann immer für alle Varianten der Modellreihe). Beim Galaxy S21 könnte sich das nun zum ersten Mal ändern, denn für das S21 Ultra ist die Topvariante Exynos 1000 im Gespräch, während die anderen Modellen den normalen Nachfolger der aktuellen Prozessor-Reihe bekommen sollen. Das könnte auch daraufhin deuten, dass Qualcomm an einem weiteren Top-Prozessor der Snapdragon Reihe arbeitet. Allerdings ist die Prozessor-Diskussion bisher noch sehr weit im Bereich der Spekulationen – wirklich belastbare Informationen dazu gibt es noch nicht und auch die Chip-Hersteller haben noch keine entsprechende Hinweise gegeben.

BILD: Galaxy S20*

Galaxy Note 20 – Performance der Exynos-Modelle wurde verbessert

Galaxy Note 20 – Performance der Exynos-Modelle wurde verbessert – Das Galaxy Note 20 ist mittlerweile offiziell vorgestellt und leider hat sich dabei bestätigt, dass die Modelle in Deutschland nur den bereits aus dem Galaxy S20 bekannten und viel kritisierten Exynos 990 Prozessor nutzen. Im Vergleich zu den Snapdragon Modelle hat dieser Chipsatz weniger Leistung und europäische Nutzer fühlen sich daher oft als Kunden zweitere Klasse.

Für die Note 20 Serie hatten die Fans daher auf ein Prozessor-Upgrade gehofft. Das hat Samsung leider nicht umgesetzt, aber zumindest scheint man bei der Performance optimiert zu haben, denn es gibt erste Videos, die zeigen, dass vor allem die Wärmeentwicklung mitterweile kein so großes Problem mehr zu sein scheint wie noch bei den Galaxy S20 Modellen.

Im Video kann man sehen, dass man das Galaxy Note 20 mit Exynos Chipsatz recht stark belastet hat (auch über längere Zeit hinweg), aber die Temperaturen nicht deutlich angestiegen sind. Damit war es auch nicht notwendig, die Performance zu drosseln um Überhitzung zu vermeiden. Das könnte darauf hindeuten, dass Samsung die Steuerung des Prozessors verbessert hat, vielleicht hat man aber auch einfach die Wärmeabführung in den Modellen verbessert. Eventuell liegt die schlechte Leistung also gar nicht am Prozessor selbst, sondern daran, dass Samsung die Wärmeentwicklung in der S20 Serie unterschätzt hat und die Kühlung zu gering dimensioniert war. Den Fehler hat man nun bei der Note 20 Serie möglicherweise korrigiert.

Leider fehlen bisher noch bestätigte Performance-Tests, so dass man noch nicht sagen kann, ob die Note 20 Serie mit Exynos Prozessoren wirklich bessere Leistungen bietet als die S20 Modelle, aber das Video macht zumindest Hoffnung. Dazu bleibt natürlich abzuwarten, ob die Verbesserung auch den Snapdragon Modellen mehr Leistung erlaubt und so der Abstand zwischen den unterschiedlichen Prozessor-Modellen dann doch wieder so groß ist, dass die Exynos-Nutzer sich benachteiligt fühlen.

Der Test des Note 20 im Video

Samsung Galaxy S20 – so soll der peinliche Grünstich behoben werden

Samsung Galaxy S20 – so soll der peinliche Grünstich behoben werden – Die Exynos Variante der Galaxy S20 Modelle ist ohnehin nicht sehr beliebt bei den Nutzern, mittlerweile hat sich gezeigt, dass es bei diesem Modellen noch ein weiteres Problem gibt: in den höheren Hz-Modi bei geringer Helligkeit haben die Display oft einen sehr deutlichen Grünstich. In vielen Foren spricht man wegen der Farbe bereits vom Hulk-Display. Das ist vor allem für ein Topmodell sehr peinlich und bei Samsung steht die Qualität der Display besonders im Fokus – das ist dies doppelt unangenehm für das Unternehmen.

Nun gibt es aber Hinweise, dass Samsung bereits an einer Lösung arbeitet und für die Modelle ein Software-Update vorbereitet, um dieses Problem zu lösen. Der Grünstich im Display scheint damit erfreulicherweise kein Hardware-Problem zu sein, sondern sich über Anpassungen in der Firmware lösen zu lassen.

Bei Sammobile schreibt man im Original dazu:

We hear from trusted insiders that Samsung is aware of the issue and that it’s going to release a software update soon to fix the problem. For the time being, those who don’t want to be annoyed by this bug, they can just keep the refresh rate locked to 60Hz. That’s obviously not an ideal solution.

One of the reasons that many customers bought the Galaxy S20 Ultra was that it offers a 120Hz refresh rate display. For them to not be able to utilize one of the best features of their $1,400 device is a little sad. Hopefully, it won’t be too long before Samsung releases this update for the Galaxy S20 Ultra.

Wann genau die neue Version zur Verfügung stehen wird, ist aber noch nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass Samsung mit Hochdruck daran arbeitet, denn derzeit scheint die S20-Serie eher mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam zu machen und das kann natürlich nicht im Sinne des Unternehmens sein.

Sammobile hat auch bereits die schnelle Übergangslösung für das Problem angedeutet: die Display-Frequenz sollte auf 60Hz gesetzt werden und dann tritt dieses Problem nicht auf. Allerdings kann man dann auch die Vorteile des neuen Displays kaum nutzen – eine Dauerlösung ist das also eher nicht.

Das S20 Ultra Video im Original:

Die Unterschiede der Galaxy S20 Modelle im Überblick

ModellSamsung Galaxy S20 (5G)Samsung Galaxy S20 Plus (5G)Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
Display6,2 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 563 ppi)6,7 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 525 ppi)6,9 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 511 ppi)
BetriebssystemAndroid 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2
Hauptkamera- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- 3x Hybrid-Zoom

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- ToF-Sensor

- 3x Hybrid-Zoo

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video;
- 108 MP Standard-Zoom (f/2,4);

- 48-MP-Telezoom (f/3,5);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/2,2);

- ToF-Sensor;

- 4 bis 5x-optischer Zoom;

- 10x Hybrid-,Zoom;

- bis zu 100x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
Frontkamera- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 40 MP (f/2,2) mit Pixelbinning auf 10 MP;

- 4K 60 fps Video
ProzessorExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHz
Arbeitspeicher8/12 GB RAM LPDDR58/12 GB RAM LPDDR512/16 GB RAM LPDDR5
Interner Speicher128 GB (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (nur 5G mit großer Speicheroption) (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (per microSD-Karte erweiterbar)
Akkukapazität4.000 mAh4.500 mAh5.000 mAh
KonnektivitätWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (nur Sub 6 GHz), TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD), Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIM
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos
Abmessungen151,7 x 69,1 x 7,9 mm 161,9 x 73,7 x 7,8 mm166,9 x 76 x 8,8 mm
Gewicht163 g186 g220 g
FarbenCloud Pink, Cloud Blue, Cosmic GrayCloud Blue, Cosmic Gray, Cosmic Black

Cosmic Gray, Cosmic Black

Preis (UVP)ab 899 Euro / 999 Euro (5G)ab 999 Euro/ 1.099 Euro (5G)ab 1.349 Euro

Weitere Links rund um Samsung Galaxy S20

 

Samsung Galaxy S20 – „niedrigste Verkaufzahlen der S-Serie in den letzten Jahren“

Samsung Galaxy S20 – „niedrigste Verkaufzahlen der S-Serie in den letzten Jahren“ – Mittlerweile scheinen sich die schlechten Verkaufszahlen weltweit zu bestätigen und Leaker IceUniverse spricht in diesem Zusammenhang sogar von einem Negativ-Rekord, denn die Galaxy S20 Serie aufstellen könnte, weil so schlecht kein anderes S-Modell in den letzten Jahren gestartet ist. Auf Twitter schreibt er dazu:

It is expected that the sales of the Galaxy S20 series will create the lowest record of the Galaxy S series in recent years. Many people point the main factor to Corona-19, but is this really the case?

Etwas Hoffnung macht allerdings, dass die Galaxy S20 ultra wohl besser laufen als gedacht. Vor allem das absolute Topmodell (mit dem höchsten Preis) scheint sich also in der Serie am besten zu schlagen.

Samsung Galaxy S20 – schlechte Verkaufszahlen bestätigen sich und es könnte noch schlimmer kommen

Die neuen Galaxy S20 Reihe liegt bei den Verkäufen deutlich unter den Werten im Vorjahr. Dieser Trend hatte sich bereits angedeutet und nun bestätigt ein neuer Bericht aus Südkorea diese Zahlen. Danach liegt das Verkaufsvolumen der gesamten Galaxy S20 Reihe nur bei 60 Prozent der Verkaufszahlen auf dem Vorjahr – so zumindest schätzen es Experten ein, denn offizielle Zahlen von Samsung dazu gibt es bisher nicht. Dazu bleibt offen, ob dieser Trend auch in Europa so zu sehen ist – die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber hoch.

Bei Sedailay schreibt man im (übersetzten) Original dazu:

Nach Angaben der Wertpapierbranche führte Samsung Electronics am 26. eine informelle Telefonkonferenz mit mehreren großen Wertpapierunternehmen in Korea durch. Bei der Telefonkonferenz wurde berichtet, dass die offizielle Gewinnprognose von Samsung Electronics nicht nach unten korrigiert wurde. Die Branche schätzt jedoch, dass das neue Smartphone von Samsung Electronics, das Galaxy S20, nur 60% seines Vorgängers ausmacht. Ein Analyst eines Wertpapierunternehmens sagte: „Die offizielle Ankündigung von Samsung Electronics wird im ersten und vierten Quartal veröffentlicht, aber das aktuelle Verkaufsvolumen des S20 ist 60% niedriger als das vorherige Produkt oder sogar noch schlimmer.“ Die Zahlen können sich verschlechtern, wenn sie herauskommen.“

Hintergrund dafür ist unter anderem die Corona Pandemie, die dafür sorgt, dass die Kunden aus den Shops fernbleiben und allgemein lieber abwarten, anstatt neue Geräte zu kaufen. Mittelfristig könnte Samsung auch Probleme bei der Produktion bekommen, wenn die Lieferketten und Produktionsstätten weiterhin unter der Pandemie leiden.

Es könnte aber sogar noch schlimmer kommen, denn die Konkurrenz scheint die Topmodelle angreifen zu wollen. Konkret hat Huawei mit dem Huawei P40 pro+ ein Gerät vorgestellt, das als S20 ultra Killer konzipiert ist und möglicherweise noch mehr Käufer von den Samsung Modellen abziehen könnte. Noch gibt es allerdings keinen genauen Termin für den Marktstart der pro+ Smartphones, daher hat Samsung in dieser Hinsicht noch eine Frist um aktiv zu werden und beispielsweise über Deals oder die Preispolitik die Modellpalette attraktiver zu machen. Ob und wie genau Samsung darauf reagieren wird, ist bisher noch nicht bekannt, man kann aber wohl davon ausgehen, dass es in den nächsten Wochen Veränderungen in dieser Hinsicht geben wird.

Das S20 Ultra Video im Original:

Die Unterschiede der Galaxy S20 Modelle im Überblick

ModellSamsung Galaxy S20 (5G)Samsung Galaxy S20 Plus (5G)Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
Display6,2 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 563 ppi)6,7 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 525 ppi)6,9 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 511 ppi)
BetriebssystemAndroid 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2
Hauptkamera- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- 3x Hybrid-Zoom

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- ToF-Sensor

- 3x Hybrid-Zoo

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video;
- 108 MP Standard-Zoom (f/2,4);

- 48-MP-Telezoom (f/3,5);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/2,2);

- ToF-Sensor;

- 4 bis 5x-optischer Zoom;

- 10x Hybrid-,Zoom;

- bis zu 100x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
Frontkamera- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 40 MP (f/2,2) mit Pixelbinning auf 10 MP;

- 4K 60 fps Video
ProzessorExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHz
Arbeitspeicher8/12 GB RAM LPDDR58/12 GB RAM LPDDR512/16 GB RAM LPDDR5
Interner Speicher128 GB (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (nur 5G mit großer Speicheroption) (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (per microSD-Karte erweiterbar)
Akkukapazität4.000 mAh4.500 mAh5.000 mAh
KonnektivitätWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (nur Sub 6 GHz), TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD), Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIM
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos
Abmessungen151,7 x 69,1 x 7,9 mm 161,9 x 73,7 x 7,8 mm166,9 x 76 x 8,8 mm
Gewicht163 g186 g220 g
FarbenCloud Pink, Cloud Blue, Cosmic GrayCloud Blue, Cosmic Gray, Cosmic Black

Cosmic Gray, Cosmic Black

Preis (UVP)ab 899 Euro / 999 Euro (5G)ab 999 Euro/ 1.099 Euro (5G)ab 1.349 Euro

Weitere Links rund um Samsung Galaxy S20

Samsung Galaxy S7 bekommt nur noch vierteljährliche Sicherheits-Updates

Die Galaxy S7 und S7 edge Modelle sind bereits seit einigen Jahren auf dem Markt und Samsung hat sie nun aus der Liste der Geräte mit monatlichen Updates genommen. Stattdessen werden die Geräte ab sofort die Sicherheitsupdates nur noch quartalsweise erhalten. Das bedeutet unter Umständen auch, dass die Geräte etwas länger warten müssen, bis bekannte Sicherheitslücken geschlossen sind.

Die Änderung betrifft allerdings wirklich nur die monatlichen Sicherheitsupdates, die von Google bereit gestellt werden und hat nichts mit beispielsweise neue Android Versionen zu tun. Bisher wurden die Sicherheitsupdates von Samsung relativ zeitnah nach der Veröffentlichung durch Google auch für Galaxy S7 und Galaxy S7 edge bereit gestellt, nun gibt es diese Updates nur noch einmal im Vierteljahr.

Das Galaxy S7 ist allerdings nicht allein in diesem Segment, teilweise haben auch recht aktuelle Modelle )beispielsweise die Galaxy A8 oder A9 aus dem letzten Jahr) nur quartalsmäßig Sicherheitsupdates.

Die Modelle mit quartalsmäßigen Updates

  • Galaxy S7, Galaxy S7 Edge, Galaxy S8 Lite, Galaxy Note FE
  • Galaxy A5 (2016), Galaxy A6, Galaxy A6+, Galaxy A7 (2018)
  • Galaxy A8+ (2018), Galaxy A8 Star, Galaxy A8s, Galaxy A9 (2018)
  • Galaxy A2 Core, Galaxy A10, Galaxy A20, Galaxy A30, Galaxy A40, Galaxy A50, Galaxy A70
  • Galaxy J2 (2018), Galaxy J2 Core, Galaxy J3 (2017), Galaxy J3 Top
  • Galaxy J4, Galaxy J4+, Galaxy J4 Core, Galaxy J5 (2017), Galaxy J6, Galaxy J6+
  • Galaxy J7 (2017), Galaxy J7 Duo, Galaxy J7 Max, Galaxy J7 Neo, Galaxy J7 Pop, Galaxy J7 Top, Galaxy J7 Prime2, Galaxy J7+, Galaxy J8
  • Galaxy M10, Galaxy M20, Galaxy M30
  • Galaxy Tab A (2017), Galaxy Tab A 10.5, Galaxy Tab A 10.1 (2019), Galaxy Tab A Plus 8 (2019), Galaxy Tab Active2, Galaxy Tab S4 10.5, Galaxy S5e 10.5, Galaxy Tab E 8 Refresh, Galaxy View 2

Die Galaxy S7 und S7 edge bleiben also auch weiterhin sicher und bekommen die aktuellen Sicherheitsupdates, nur die Intervalle der Aktualisierung der Modelle mit dem neusten Android-Sicherheitspatch werden länger werden.

Galaxy AI Watch als Marke eingetragen – allerdings nicht von Samsung

Samsung hatte in diesem Jahr die Smartwatch Modelle umbenannt und statt Gear heißen die Uhren nun Galaxy Watch. Hintergrund dafür ist wohl eine Anpassung an die Produktpalette. Die Smartphones werden auch alle als Galaxy Phones vermarktet und nun macht bereits der Name der Smartwatch deutlich, dass die Uhren zu Samsung gehören…

Allerdings scheint diese Umbenennung nicht bei allen auf positive Resonanz gestoßen zu sein, den ein Mitbewerber von Samsung fühlt sich dadurch in seinen Rechten beschnitten und hat unter anderem bereits mit verschiedenen Markeneintragungen in diesem Bereich reagiert. Kritik gibt es vor allem vom hierzulande ehe unbekannten Uhrenhersteller Orient Bio Inc. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben schon seit Jahre mit der Marke Galaxy und sieht daher in der Umbenennung durch Samsung einen Angriff auf die eigenen Uhren. Bei Letsgodigital wird das Unternehmen wie folgt zitiert:

An Orient official said: We have registered Galaxy and Galaxy Gold trademarks since 1984. Samsung Electronics’ advertisement of Galaxy Watch as a watch is a violation of the unfair competition prevention law and the trademark law.

Als Reaktion gibt es verschiedene neue Markeneintragungen in diesem Bereich. Unter anderem gibt es neue Markeneintragungen für „Galaxy AI Watch“ und „Galaxy Smart Watch“. Auch der Begriff „Galaxy Watch“ wurde versucht einzutragen, allerdings hatte Samsung hier bereits eine Markeneintragung für die aktuelle Galaxy Watch des Unternehmens und daher dürfte das wohl nicht genehmigt werden.

Insgesamt sieht das alles so aus, als würde es für Samsung in diesem Bereich einige gerichtliche Auseinandersetzungen um den Markenname und die neuen Markeneintragungen geben. Es ist nicht zu erwarten, dass Samsung Marken wie „Galaxy Smart Watch“ einfach so toleriert, denn diese Bezeichnung liegt dann doch recht nahe an der eigene Smartwatch-Marke. Bisher gibt es aber noch keine  Reaktion von Samsung, wahrscheinlich wird es auch kein offizielles Statement dazu geben, sondern man klärt dieses Problem eher direkt oder über Gerichte.

Die Samsung Galaxy Watch im Detail

Von der neuen Smartwatch von Samsung gibt sowohl eine Variante mit 24 als auch mit 46 Millimetern Durchmesser und die Modelle sind entweder mit Bluetooth Schnittstelle ausgerüstet oder verfügen über LTE und eine eSIM. Die eSIM Version kostet dabei 399 Euro, die Version ohne Internet nur 309 Euro. Bisher ist allerdings unklar, welche Anbieter die eSIM in den Geräten unterstützen werden. Das Unternehmen schreibt zu den Funktionen der Uhr:

… Die Galaxy Watch bringt die Vorteile des Galaxy Ökosystems mit sich und schafft ein nahtloses Erlebnis, inklusive SmartThings, Samsung Health, Samsung Flow, Samsung Knox, Bixby und Partnerschaften wie Spotify3 und Under Armour. Mit SmartThings lassen sich andere vernetzte kompatible Geräte ganz einfach mit der Galaxy Watch bedienen. Vom Einschalten der Beleuchtung und des Fernsehers am Morgen bis zur Einstellung der Temperatur vor dem Schlafengehen sind viele Smart Home-Optionen mit nur einem Handgriff möglich. Der Zugang zur Musik und die Verwaltung der Musiksammlung sind auf der Galaxy Watch dank Spotify kinderleicht. Songs lassen sich offline speichern und abspielen, ohne dass ein Smartphone* benötigt wird. Samsung Knox schützt wichtige Daten, während Nutzer mithilfe von Samsung Flow verbundene PCs oder Tablets schnell und einfach entsperren können. …

Bei Betriebssystem setzt Samsung wieder auf Tizen. Die Bedienung der Galaxy Watch unterscheidet sich damit noch besonders von den Gear-Vorgänger Modellen. Wer also bereits eine Samsung Smartwatch hatte, sollte auch mit der Galaxy Watch keine größeren Probleme haben. Im Vorfeld war spekuliert worden, dass Samsung nicht nur den Namen ändert, sondern die Uhr auch auf WearOS von Google laufen lässt. Das hat sich aber nicht bestätigt – trotz des neuen Namens ist das Betriebssystem weitgehend gleich geblieben.

Samsung Galaxy Note 10 soll mit 6,66 Zoll Display kommen

Das aktuelle Samsung Galaxy Note 9 ist mit einer Displaygröße von 6,4 Zoll bereits eines der größten Geräte, die Samsung anzubieten hat. Es sieht aber so aus, als würde das Nachfolgermodell im nächsten Jahr nochmal größer werden und mit 6,66 Zoll Display auf den Markt kommen. Das zumindest vermutet Leaker IceUniverse auf Twitter. Die Geräte würden damit dem Trend folgen, dass die Bildschirme weiter wachsen (auch deshalb weil die Ränder kleiner werden), aber bis zum Start der Note 10 Modelle (wahrscheinlich im August oder September 2019) wird noch einige Zeit vergehen und bis dahin kann sich noch einiges ändern.

Tatsächlich gibt es aber über die Displaygröße hinaus bereits erste Hinweise, was Samsung mit dem Galaxy Note 10 plant:

  • Samsung will 2019 auf die 5G Technologie setzen um schnellere Datenübertragung für die Handys und Smartphones umsetzen zu können. Daher soll es bereits beim Galaxy S10 ein Modell mit 5G Technik geben und man kann davon ausgehen, dass die Galaxy Note 10 Modelle dann alle mit 5G Internet-Modul ausgestattet sein werden.
  • Insider gehen davon aus, dass Samsung 2019 dazu übergehen wird, bei den Topmodellen und möglicherweise auch in der Mittelklasse den Anschluss für die Kopfhörer weg zu lassen. Stattdessen soll es eine Adapter für die Geräte geben, mit denen man die herkömmlichen Kopfhörer direkt an den USB Anschluss stecken kann. Das Samsung Galaxy Note 10 könnte damit das erste Topmodell bei Samsung werden, dass ohne einen Anschluss für die Kopfhörer auskommt. Auf diese Weise will das Unternehmen Platz bekommen für andere Technik und es wird wohl dann auch billiger, die Geräte gegen Staub und Wasser abzudichten und auf diese Weise eine hohe Schutzklasse zu erreichen.
  • Natürlich kann man auch jetzt bereits davon ausgehen, dass Samsung das S-Pen Konzept auch beim Galaxy Note 10 wieder einsetzen wird. Die Geräte werden also mit einem Stift geliefert und haben auch eine Halterung für diesen Stift mit eingebaut. In diesem Jahr hat Samsung den Stift smart gemacht und mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Es gibt die ersten Hinweise, dass der S-Pen im nächsten Jahr möglicherweise in diese Richtung noch weiter entwickelt wird und dann noch mehr Funktionen bekommt.

Unklar ist, wie es im Bereich der Kamera weiter gehen wird. Samsung hat mittlerweile mit dem Galaxy A7 und dem A9 zwei Modelle auf dem Markt, die auf eine Kamera mit drei und sogar vier Linsen setzen. Damit hat das Unternehmen technisch einen Vorteil, den andere Hersteller so noch nicht haben. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass auch die kommenden Topmodelle und darunter natürlich auch das Galaxy Note 10 mit mehr Objektiven auf den Markt kommen. Ob es nun aber eine Kamera mit Triple-Lens System oder Quadro-Lens Technik sein wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Hier muss man wahrscheinlich den Start der Galaxy S10 Modelle abwarten und schauen, was genau dort eingesetzt wird.

Beim Prozessor wird es dagegen wenige Überraschungen geben. Samsung setzt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch beim Galaxy Note10 auf den Nachfolger des aktuelles Snapdragon 845 Prozessors bzw. dessen Exynos Gegenstück. Leider gibt es bisher noch keine offiziellen Details zu diesen Chipsätzen.

Bild: Samsung Galaxy Note 9, da es leider noch keine Grafiken des neuen Modells gibt.

Samsung: neue Formsprache und Farben für die Mittelklasse-Modelle

Samsung scheint sich für 2019 ziemlich viel vorgenommen zu haben, denn neben den bekannten Informationen und Entwicklung beispielsweise zum Galaxy S10 scheint das Unternehmen auch im Bereich der Mittelklasse-Modelle auf ein neues Design und eine neue Farbpalette zu setzen. Auf Weibo sind dazu erste Hinweise aufgetaucht, in welche Richtung Samsung die Modelle der A-Serie entwickeln will und Leaker IceUniverse hat diese bereits veröffentlicht.

Danach werden die neuen Modelle aus dem mittleren Preisbereich neue Farben bekommen, die wohl deutlich kräfter ausfallen werden als bei den bisherigen Modellen und auch Farbverläufe werden 2019 standardmäßig zum Einsatz kommen.

Im Original schreibt IceUniverse auf Twitter:

Samsung hat bereits mit dem Galaxy A7 und dem Galaxy A9 gezeigt, dass man auch im mittleren Preisbereich wieder angreifen will. Die Modelle wurden mit einer Triple-Lens Kamera ausgerüstet und das A9 hat sogar die erste Kamera mit vier Objektiven auf dem Markt bekommen. Technisch macht das bereits deutlich, in welche Richtung Samsung die Mittelklasse-Smartphones weiter entwickeln will und wie es aussieht will man dies auch durch ein neues Design und eine neue Formsprache unterstützen.

Die Rückseite zeiggt dabei die neuen Farben, die teilweise Verläufe zu beinhalten scheinen und dazu auch auf Glanz setzen. Dazu ist der Sensor für die Fingerabdrücke nach oben gerutscht und sitzt nun in der Mitte des oberen Drittels. Er ist auch eher oval und nicht rund. Der Sensor zeigt allerdings wohl auch, dass Samsung in diesem Preisbereich noch nicht dazu übergehen wird, die Modelle mit einem Sensor im Display auszustatten, wie es bei den Topmodellen erwartet wird. Insgesamt scheinen daher die Modelle der A-Serie von Samsung auch im nächsten Jahr auf einen externen Sensor für die Fingerabdrücke auf der Rückseite zu setzen. Das ist natürlich etwas schade, auf der anderen Seite muss man aber natürlich auch irgendwo Abstriche machen um den Preis halten zu können.

Auf der Vorderseite der Modelle gibt es gar nicht so viele Änderungen zu den bestehenden Galaxy-A Modellen. Es gibt ein flaches Design mit nur geringen Abrundungen an den Rändern. Das Edge-Design der Modelle wird auf jeden Fall nicht kopiert. Dazu fallen die Ränder (vor allem oben und unten) dann doch noch eher groß aus. Wenn man davon ausgeht, dass einige Anbieter ihr randloses Design im nächsten Jahr vielleicht schon in einen günstigeren Preisbereich bringen werden, könnte es sein, dass die Modelle dann im Vergleich dazu eher etwas altbacken aussehen.

Insgesamt ist es aber gut zu sehen, dass Samsung auch im Bereich der Mittelklasse-Modelle weiter aktiv bleibt und versucht, eigenständige Modelle auf den Markt zu bringen und nicht nur einfach technisch abgespeckte Versionen der Top-Smartphones.