Apple senkt die Preise im App-Store für Entwickler

Apple senkt die Preise im App-Store für Entwickler – Apple hat für die ersten kleineren Entwickler die Preise im App Store abgesenkt. Ab 1. Januar müssen Developer mit weniger als 1 Millionen Dollar Jahresumsatz nur noch 15 Prozent Kommission an Apple abführen. Bisher waren es 30 Prozent gewesen. Für größere Entwickler ändert sich nichts. Mit mehr als 1 Millionen Euro Umsatz bleibt es bei den 30 Prozent Anteil für Apple.

Bei Macrumors schreibt man dazu:

Earlier this week, Apple began emailing eligible developers about their acceptance into the program, noting that the reduced 15% commission rate would go into effect by January 1, 2021. And as it turns out, Apple isn’t waiting long to flip the switch, as some developers are already starting to see the 15% rate applied to their earnings.

A few of the developers already seeing the reduced rate include David Hodge, maker of the third-party Tesla vehicle app Nikola for the iPhone, and Jacob Gorban, a developer of the photo editing app ImageFramer for the Mac.

Diese neue Änderung ist wohl auch eine Reaktion auf den Streit mit Epic Games. Das Unternehmen hatte Apple vorgeworfen, die Marktstellung auszunutzen und zu hohe Gebühren für den Zugang zum App Store zu verlangen. Daher gibt es nun das neue Small Business Programm in dem die Gebühren abgesenkt wurden. Nach Angaben des Unternehmens profitieren die Mehrzahl der Entwickler von dieser Neuerung.

Ob die Senkung dann auch an die jeweiligen Nutzer weitergegeben wird, ist nicht sicher. Das hängt sehr vom jeweiligen Entwickler ab und ob dieser die Preise nach der Senkung anpassen wird.

Rückwirkend bis 2008: GEMA und Co. bekommen Abgaben pro Handy

Der Digitalverband Bitkom und die Verwertungsgesellschaften (GEMA, VG Wort usw) haben sich auf Pauschalabgaben für Smartphones und Tablets geeinigt. Die urheberrechtlichen Abgaben müssen dabei von den Herstellern direkt entrichtet werden. Die Sätze liegen ab sofort (und bis 2018) in folgender Höhe:

  • Handys und Smartphones: 6,25 Euro pro Gerät
  • Tablet: 8,75 Euro pro Gerät

Gezahlt werden muss dabei rückwirkend bis 2008 für Handys und 2012 für Tablets.

Die Unternehmen haben vorerst Planungssicherheit und auch für die Verbraucher schaffen die Verträge Klarheit“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die bestehenden Rechtsstreitigkeiten können jetzt beigelegt und neue verhindert werden.

Mit den Pauschalabgaben werden private Kopien von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik, Film, Foto oder Texten abgegolten. Nach deutschen Recht sind Privatkopien zulässig, die Urheber erhalten dafür einen Ausgleich in Form der pauschalen Angabe für Datenträger und Speichermedien.

Ob dieses System noch angemessen ist, wird auch beim Bitkom kritisch betrachtet. Es wurde eingeführt um Radioaufnahmen auf Leerkassetten möglich zu machen, da solche Mitschnitte kaum kontrolliert werden könnten. Mittlerweile gibt es die Kassette nicht mehr und auch Radios haben als Musiklieferant deutlich Boden verloren. Das Vergütungssystem aber lebt weiter.

Die bisherigen Sätze waren aber teilweise noch deutlich höher:

urheberrechtabgabe-handy

 

via Bitkom