OnePlus 8 übernimmt die Führung beim Geekbench Leistungstest

OnePlus 8 übernimmt die Führung beim Geekbench Leistungstest – OnePlus legt traditionell immer viel Wert auf die Performance der eigenen Smartphones und auch beim aktuellen OnePlus 8 scheint man wieder viel richtig gemacht zu haben, denn die Geräte liegen im Geekbench Benchmark auf dem ersten Platz und verdrängen damit die Smartphones der Galaxy S20 Reihe. Die OnePlus 8 Reihe erreicht dabei um die 900 Punkte im Single Core Test und um die 3300 Punkte beim Multi-Core Test. Interessanterweise sind die Pro-Modelle dabei unwesentlich langsamer als die normalen OnePlus 8.

Die Geekbench Single Core Charts

Der Abstand zu den Galaxy S20 Modellen fällt dabei trotz des gleichen Prozessors sehr deutlich aus und liegt bei um die 50 Punkte. Die Exynos-Modelle der S20 Reihe sind sogar noch etwas weiter entfernt und liegen etwa 100 Punkte hinter den OnePlus 8 Modellen (was aber zu erwarten war). Im letzten Jahr sah das noch etwas anders aus. Die OnePlus 7 Modelle lagen in 2019 einige Punkte hinter der Galaxy S10 Serie. In diesem Jahr hat OnePlus also bei der Optimierung der OnePlus 8 nochmal nachgearbeitet und das macht sich in den besseren Resultaten bemerkbar.

Die aktuellen Huawei Modelle sind bisher noch nicht in den Charts mit zu finden. Allerdings nutzt die Mate 30 Serie bereits den Prozessor, den man beispielsweise auch im Huawei P40 findet und daher werden an der Stelle keine Spitzenwerte zu erwarten sein – das OnePlus 8 dürfte also durch die Huawei P40 Serie wenig zu befürchten haben.

Die Geekbench Multi-Core Charts

Für den praktischen Einsatz dürften die Unterschiede aber weniger eine Rolle spielen, da nur die wenigsten Nutzer wirklich an die Leistungsgrenzen der eigenen Smartphones gehen.

Für die kommenden Topmodelle arbeiten sowohl Samsung als auch Qualcomm an überarbeiteten Versionen ihre Top-Prozessoren und daher könnten die neuen Modelle im Herbst nochmal mehr Speed bieten und damit auch bessere Werte im Benchmark erzielen. Wie genau sich das in den Resultaten der Tests niederschlagen wird, muss sich aber erst noch zeigen.

HTC Mittelklasse Modell im Leistungstest aufgetaucht

HTC hat in den letzten Monaten vor allem mit dem Blockchain Handy HTC Exodus 1 auf sich aufmerksam gemacht und darüber hinaus war es weitgehend ruhig um das Unternehmen geworden. Hintergrund dafür ist wohl auch, dass das Smartphone-geschäft trotz vieler Bemühungen nur Verluste eingefahren hat und es daher wichtig wurde, über eine Neuausrichtung nachzudenken.

So ganz scheint HTC die alte Strategie nicht aufgegeben zu haben, denn sowohl bei Geekbench als auch bei Antutu sind Tests zu einem neuen HTC Modell aufgetaucht, dass von der Technik her wohl im Bereich der Mittelklasse Modelle angesiedelt sein wird. Leider gibt es auch noch keinen neuen Namen zu dem Modell, die Geräte tauchen in erster Linie als HTC 2Q7A100 auf und daher bleibt offen, in welchem Bereich der eigenen Modellpalette sich die neuen Smartphones einordnen werden.

Technisch kann man bereits erkennen, dass die neuen Modelle von HTC mit einem Snapdragon 710 Prozessor ausgeliefert werden und 6GB RAM haben werden. Dazu gibt es Android 9 als Betriebssystem. Die Ergebnisse in den Leistungstests entsprechen auch diesem Setup.

Anhand dieser Daten ist bereits recht sicher, dass es sich um kein Modell aus dem Einsteigerbereich handelt wird und auch mit dem Topmodellen kann das neue HTC nicht mithalten. Wahrscheinlich wird der Preisbereich zwischen 300 und 400 Euro liegen.

Es wird daher spannend werden, auch welche Form des Design HTC bei den neuen Modellen setzt und ob es einen Notch geben wird, ein durchbrochenes Display oder einen Slider für die Kamera. Auch die anderen Funktionen sind bisher noch unklar – interessant werden wird sicher auch das Kamerasetup und die Zahl der Kamera und ob auch die neuen Geräte auch einen Blockchain-Ansatz setzen werden wie das Exodus 1. Insgesamt muss man aber sagen, dass die Konkurrenz in diesem Preisbereich doch recht ausgeprägt ist und vor allem mit Xiaomi ein aggressiver neuer Anbieter auf dem Markt aktiv wurde. Daher muss sich HTC einiges einfallen lassen um an der Stelle mithalten zu können.

 

 

Samsung Galaxy S10+ angeblich bereits live zu sehen

In China ist angeblich ein erstes Galaxy S10+ in der freien Wildbahn gesehen worden und natürlich wurde auch gleich ein passendes Foto gemacht. Man sieht dabei (trotz der eher mäßigen Qualität) den sehr kleinen Rahmen und das neue Infinity O Display mit Öffnung in der rechten oberen Ecke. Die größere Öffnung zeigt dazu, dass es sich wohl um das Galaxy S10+ handelt, denn die anderen Modelle haben nur eine Front-Kamera und daher auch eine entsprechend kleinere Öffnung an dieser Stelle.

 

Samsung Galaxy S10+ sorgt für neue Bestwerte im Leistungstest

Es gibt einen ersten Leistungstest für die neuen Galaxy S10 Modelle und wenn die Ergebnisse auch in der Realität so schnell werden, wie es dieser erste Test verspricht, dürfen sich die Kunden auf einen deutlichen Boost bei der Leistung freuen. Konkret ist im Geekbench Benchmark ein Galaxy S10+ (SM-G975U) aufgetaucht, dass im MUlti-Core Test satte 10256 Punkte erreicht hat und beim Single Core immerhin auf 3413 Punkte kommt. Das ist deutlich schneller als im Vorjahr, die Galaxy S9 Punkte erreichten 3315 Punkte im Single-Core Test und 8660 Punkte im Multi-Core-Test. Damit verkleinert die Galaxy S10 Modelle auch den Abstand zu den iOS Geräte, wobei sie diese nach wie vor nicht erreichen.

Der neue Prozessor zeigt hier also bereits, dass man einiges an zusätzlicher Leistung erwarten kann und das trifft natürlich nicht nur auf das Galaxy S10 zu, sondern auch auf die anderen Modelle, die 2019 auf diesen Chipsatz setzen werden (beispielsweise das OnePlus 7 oder die Spitzenmodelle von HTC und Xiaomi).

Wann wird das Samsung Galaxy S10 zu haben sein?

Die Samsung* Galaxy Modelle werden in der Regel im ersten Quartal des jeweiligen Jahres vorgestellt und daher wird auch das neuen Galaxy S10 bzw. diese Reihe in diesem Zeitraum erwartet. Bei Gizmondo hat man nun auch einige Details zum geplanten Start der Modellreihe veröffentlicht, wobei sich leider nicht verifizieren lässt, wie verlässlich diese Daten sind. Daher sollte man sich besser auch noch nicht zu sehr auf dieses Event freuen, es kann durchaus sein, dass es noch Änderungen gibt, denn eine offizielle Bestätigung für das Lineup der Vorstellung neuen Smartphones* fehlt bisher natürlich noch. Laut Gizmondo sieht der Terminplan von Samsung* beim Galaxy S10 wie folgt aus:

  • Die neuen Galaxy S10 Modelle sollen bereits am 20. Februar 2019 auf einem Event in San Francisco noch vor dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona vorgestellt werden. Mittlerweile ist dieser Termin auch offiziell bestätigt.
  • Danach startet auch direkt die Vorbestellung der Geräte und man kann die Modelle ab dem 20. Februar also bereits ordern.
  • Der offizielle Verkauf startet am 8. März 2019. Ab diesem Datum sollen die Modelle im Handel verfügbar sein und die Vorbesteller bekommen ihre Geräte auch zu diesem Datum geliefert.

Unklar ist dabei noch, ob es für die Vorbesteller wieder eine Sonderaktion geben wird. Samsung hatte bereits häufiger die frühe Bestellung mit Zugaben oder einem Cashback belohnt – was dieses Jahr für den Start der Galaxy S10 Modelle geplant ist, wurde bisher noch nicht geleakt.

Die Kameratechnik beim Galaxy S10

Die Kamera steht bei den kommenden Galaxy S10 Modellen besonders im Fokus, denn Huawei* wird mit dem P30 sicher wieder Neuerungen im Kamera-Bereich bringen und damit Samsung* unter Druck setzen. Wie es aussieht setzt Samsung* bei den Galaxy S10 wohl auf eine Triple Lens Technik und damit auf ein Objektiv mehr als bei den aktuellen Geräten.

Laut Leaker IceUniverse sieht das Setup bei den normalen Galaxy S10 Modellen wie folgt aus:

  • Samsung* Galaxy S10 lite: 1 Front-Kamera und Dual Lens Hauptkamera
  • Samsung Galaxy S10: 1 Front-Kamera und Triple Lens Hauptkamera
  • Samsung Galaxy S10+: Dual Lens Front-Kamera und Triple Lens Hauptkamera

Damit sieht es zumindest für die normale Modellereihe nicht so aus, als würde man die Quad Lens Kamera aus dem Samsung Galaxy A9 auch bei diesen Geräten zum Einsatz bringen. Allerdings gibt es natürlich auch noch das Topmodell Beyond X, dass als Spitzen-Premium-Modell konzipiert ist und einige Neuerungen bei der Technik mitbringen soll (und wohl auch preislich nicht Spitzenwerte erreicht). Es wäre also durchaus denkbar, dass die Quad Kamera bei diesem Spitzenmodell eingesetzt wird – konkrete Hinweise und offizielle Bestätigungen dazu gibt es aber natürlich noch nicht.

Darüber hinaus sagt die Anzahl der Objektive natürlich wenig über die Qualität der Aufnahmen selbst aus. Dies hängt vielmehr auch von der eingesetzten Technik ab und hier wird Samsung sicher auch nachlegen. Man kann also durchaus davon ausgehen, dass die Galaxy S10 Modelle im Vergleich zu den aktuellen Geräten wieder einige Verbesserungen bei den Aufnahmen vorweisen können.

 

Kirin 980 Prozessor mit beeindruckenden Werten bei Geekbench

Huawei hatte auf der IFA 2018 in Berlin bereits den neuen Kirin 980 Prozessor vorgestellt und dabei mehr Leistung und weniger Energieverbrauch versprochen. Nun gibt es auch die ersten Leistungsdaten des neuen Chipsatzes bei den Benchmark-Systemen und die Werte sehen dabei ausgesprochen gut aus. Der Kirin 980 ist der erste Prozessor, der im 7nm Fertigungsverfahren hergestellt wird und damit passen noch mehr Schaltkreise auf die gleiche Fläche. Entsprechend hoch waren und sind die Erwartungen an den Leistungsboost.

Tatsächlich schafft der Prozessor im neuen Huawei Mate 20 bessere Werte alle anderen Android-geräte auf dem Markt. Im Single Core Bereich (wenn also nur ein Kern getestet wird) liegt der Wert bei 3390 Punkten und damit etwas vor dem Galaxy S9/S9+ mit Exynos Prozessor (diese liegen bei etwa 3300 Punkten). Im Multi-Core Test des gesamten Prozessors schafft der Chipsatz sogar Werte von über 10.000 Punkten und kann damit die aktuellen Geräte deutlich abhängen. Der Unterschied beispielsweise zum OnePlus 6 liegt bei mehr als 1500 Punkten.

Die Daten sehen dabei wie folgt aus:

Insgesamt gesehen hat Huawei damit also mit dem Kirin 980 Prozessor einen sehr guten Job gemacht und vor allem bei der Leistung deutlich nachgebessert. Die kommende Modelle wie das Mate 20 oder auch das Huawei P30 im nächsten Jahr können also dank des Chipsatzes auf jeden Fall auf genug Leistung zurück greifen und brauchen wohl den Vergleich mit den Konkurrenten nicht zu scheuen.

Allerdings kann man natürlich davon ausgehen, dass auch die anderen Chiphersteller bereits die Prozessoren mit 7nm Verfahren in der Pipeline haben und auch bei diesen Modellen wohl die Performance nochmal nach oben gesteigert werden wird. Daher bleibt abzuwarten, wie sich der Kirin 980 Prozessor im Vergleich zur nächsten Generation der Snapdragon Prozessoren schlagen wird.

Die Neuerungen beim Kirin 980 Prozessor im Überblick

  • Durch die Fertigung im 7-Nanometer Verfahren wird der Prozessor deutlich leistungsfähiger und verbraucht auch weniger Strom. Huawei* spricht davon, dass der 980 im Vergleich zur Version aus dem Vorjahr etwa 75 Prozent mehr Leistung bei der CPU  bringen soll und dabei aber auch gleichzeitig 60 Prozent effizienter arbeitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Werte dann tatsächlich in den Leistungstest nieder schlagen werden.
  • Der Prozessor hat nun drei Cluster die jeweils für verschiedene Aufgaben zur Verfügung stehen. Für den normalen Einsatz gibt es 4 Low-End-Kerne mit 1,8 GHz die sehr energiesparend die normalen Aufgaben erledigen können. Dazu kommen zwei neue High-End-Kerne mit ihren maximal 1,92 GHz für Aufgaben, die etwas mehr Power erfordern und für die Spitzenleistung sind zwei weitere High-End kerne mit bis zu 2,6Ghz Leistung zuständig. Insgesamt kommt der Kirin 980 damit auch auf 8 Kerne, aber diese sind anders aufgeteilt als im Vorgänger.
  • Im Bereich der mobilen Datenübertragung unterstützt der Prozessor LTE CAT 21 und kann damit Daten mit bis zu 1,4Gbit/s (1400Mbit/s) schnell übertragen. Damit ist der Chipsatz auch der schnellste Prozessor auf dem Markt in diesem Bereich.
  • Die Zahl der NPUs hat sich im Kirin 980 Prozessor weiter erhöht und der Chipsatz stellt nun für die Verarbeitung von Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz zwei Kerne zur Verfügung. Damit soll sich die Geschwindigkeit* der Bilderkennung verdoppeln und die AI-Aufgaben werden damit noch schneller durchgeführt. Leider gibt es noch keine Hinweise ob mit diesen zwei NPU auch neue Funktionen unterstützt werden.

Nokia 9: Spitzenwerte bei der Performance – auch im Geekbench 4 Test

In den letzten Tagen machten einige Screenshots die Runde, die Leistungsdaten zeigten, die dem neuen Nokia 9 mit Android (Codename Heart) zugeordnet wurden. Dabei erreichte das Gerät sowohl beim Test nur eines Kerns des Prozessors als auch beim Test aller Kerne Spitzenwerte. Allerdings wurde diese Tests mit dem Geekbench 3 Test durchgeführt, der sich kaum mit den Ergebnissen des neuen Geekbench 4 Tests vergleichen lässt. Daher ist es umso interessanter, das nur ein Gerät mit dem Namen Heart auch auf Geekbench 4 aufgetaucht ist und auch dort sehr gute Werte erreicht hat.

Das Smartphone mit Android 7.1.1 und 4GB RAM schafft dabei besonders beim Test aller Kerne wirklich extrem gute Leistungen:

  • Single-Core: 1861 Punkte
  • Multi-Core: 6549 Punkte

Um dies besser einordnen zu können, kann man sich die Werte der Konkurrenz anschauen. Das Huawei P10 kommt beispielsweise auf Werte von 1883 im Singlecore und 6004 Punkte im Multicore-Test. Damit liegt das neue Nokia 9 besonders im Zusammenspiel aller Prozessoren deutlich vorn. Auch im Vergleich zum Galaxy S8 und dem S8+ kann das Nokia-Modell im Bereich der Multi-Core Leistung punkten. Allerdings ist das natürlich nur ein Test, während die Werte für die anderen Modelle bei Geekbench bereits über viele tausend Tests gemittelt wurden. Es kann sich an der Stelle also auch noch etwas verschieben. Unabhängig von den tatsächlichen Endwerten scheint aber klar, dass das neue Nokia 9 auf jeden Fall mit den Topmodellen der Konkurrenz mithalten kann, was die Performance der Geräte angeht.

Die vermuteten technischen Daten:

  • Prozessor: Qualcomm MSM8998 Snapdragon 835 Octa-core (8×2.45 GHz Kryo 280)Adreno 540 (GPU)
  • Display*: 5.5 Zoll, QHD, Corning Gorilla Glass 5
  • RAM : 6GB
  • interner Speicher: 128/256GB
  • Kamera: 22.6 MP mit ZEISS Objektiv
  • Batterie: 3500mAh (fest verbaut), Quick Charge 4.0
  • Betriebssystem: Android* 7.0 Nougat

Die neuen Kamera mit ZEISS Objektiv verspricht ebenfalls eine hohe Qualität. ZEISS hatte bereits früher sehr gute Kamerasysteme für Smartphones* entwickelt und daher werden auch für die neue Kamera wieder beste Werte erwartet. Leider gibt es zum weiteren Setup rund um die Kamera bisher noch keine weiteren Details. So ist unklar, ob Nokia hier auch auf ein Dual Lens System setzen wird oder ob es nur ein Objektiv geben soll. Bisher gab es aber noch keine Gerüchte um eine Dual Lens Kamera im Nokia P1 und daher wird es wohl auf eine normale Kamera hinaus laufen.

Unklar ist bisher noch, welche Auflösung das Display* haben wird. Die Quellen sind sich an diesem Punkt uneinig und gehen entweder von 1080 x 1920 oder von 1440 x 2560 Pixeln aus. Wenn man allerdings im Hinterkopf hat, dass Nokia mit dem P1 die Topmodelle angreifen möchte, sollte es eigentlich schon die höhere Auflösung mit 1440 x 2560 Pixeln sein. Das Aquos Xx3 (das mglicherweise die Vorlage für das Nokia 9 sein wird) setzt dazu auf ein eher gerades Display* ohne Edge-Abrundungen an den Seiten. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch beim neuen Nokia P1 eher gerade Formen vorherrschen werden und man sich nicht dem Trend hin zu Edge-Geräte mit Abrundungen an schließt. Dazu setzt das Nokia P1 wohl auch auf ein LCD Display*, bei dem Abrundungen eher schwierig umzusetzen sind.

OnePlus 5 – sind das die Geekbench Werte für das neue Modell?

Bei Krispitech hat man in der Benchmark Datenbank von Geekbench einen interessanten neuen Eintrag gefunden. Unter dem Codenamen Heart findet sich ein bisher unbekannte Gerät, das mit dem neusten Snapdragon 835 Prozessor ausgestattet ist und neben 4GB RAM als internen Speicher auch Android 7.1.1 als Betriebssystem mit bringt.

Die Werte des unbekannten Smartphones im Leistungstest sind dabei durchaus beeindruckend:

  • Single-Core: 1907 Punkte
  • Multi-Core:  6081 Punkte

Damit liegt das Gerät mit an der Spitze der aktuellen Android Geräte und kann beispielsweise auch das iPhone 7 im Multicore Test schlagen. Die Werte für das Galaxy S8+ liegen in einem ähnlichen Bereich:

  • Single-Core: 1929 Punkte
  • Multi-Core:  6084 Punkte

Man kann also durchaus davon ausgehen, dass Samsung hier einen Konkurrenten bekommt, der fast ebenso schnell ist.

Es gibt derzeit allerdings nicht viele Modelle, die mit einem Snapdragon 835 Prozessor auf den Markt kommen werden. Neben dem Galaxy S8 und dem S8+ sind das an sich nur noch das bereits vorgestellte Sony Xperia XZ Premium und das neue OnePlus 5. Allerdings wurde das XZ Premium bereits offiziell gelauncht und soll ab 1. Juni 2017 zu haben sein. Es wäre also wenig plausibel, wenn die Geräte unter einem Code-Namen die Benchmarks durchlaufen. Im Gegenteil: solche guten Werte für die Modelle wären eine gute Werbung im Vorfeld des Verkaufsstarts.

Bleibt an sich also nur noch das OnePlus 5 (ein OnePlus 4 wird es wohl nicht geben, weil die 4 in China eine Unglückszahl ist wie bei uns die 13). Bisher ist nur bekannt, dass die Geräte mit dem neuen Snapdragon 835 Prozessor kommen werden und damit ist dieses Modell ein guter Kandidat für diesen Benchmark. Dazu wurden die OnePlus Modelle für 2017 auch noch nicht vorgestellt, so dass es durchaus Sinn macht, hier noch mit einem anderen Namen zu arbeiten. Sollte es sich bewahrheiten und die Leistungsdaten zum OnePlus 5 gehören, hätte Samsung auf jeden Fall einen richtigen Konkurrenten. Die Performance beider Geräte liegt auf dem gleichen Niveau, allerdings wird das OnePlus 5 traditionell deutlich billiger sein als die Topmodelle bei Samsung. Man bekommt also wahrscheinlich für etwa die Hälfte des Preises des Samsung Galaxy S8 ein Gerät, das genau so schnell ist. Dazu wird es möglicherweise auch noch weitere Versionen des OnePlus in 2017 geben, die mit noch mehr Speicher ausgerüstet sind. Samsung bietet wohl nur die 4GB Variante in Europa an, wenn OnePlus auch ein Gerät mit 6GB Speicher auf den Markt bringen sollte, hätte das Unternehmen in diesem Bereich einen echten Vorteil.

Allerdings gibt es natürlich keine Bestätigung dafür, dass es sich bei diesem Benchmark wirklich um das OnePlus 5 handelt, auch wenn die Leistungsdaten sehr dafür sprechen. Es könnte natürlich auch ein anderer Hersteller ein bisher unbekanntes Gerät vorbereiten. Allerdings wäre das wahrscheinlich auch keine gute Nachricht für Samsung, denn es hieße in erster Linie, dass es noch einee weiteren Konkurrenten geben wird, der zumindest bei der Performance auf Augenhöhe operiert.

Benchmark-Vergleich: Apple iPad mini und Google Nexus 7 im Test

Das iPad mini ist seit einer Woche im Handel verfügbar und konnte bereits sehr positive Testberichte einfahren. Im 7-Zoll-Bereich ist die Konkurrenz allerdings groß und mit dem kleineren iPad-Bruder hat sich Apple genau gegen das Google Nexus 7 positioniert. In mehreren Benchmarktests muss nun das iPad mini beweisen, ob es auch das zusätzliche Geld wert ist.

Die Kollegen von MobileGeeks haben sich die beiden 7 Zoll Tablets geschnappt und durch verschiedene Benchmark-Anwendungen gejagt. Das iPad mini verfügt jedoch nur über einen A5 Dual-Core-Prozessor und sollte aus diesem Grund wahrscheinlich schlechter abschneiden als das Nexus 7, welches mit einem NVIDIA Tegra 3 Quad-Core ausgestattet ist. Die folgenden Tests werden zeigen, ob Apple auch mit einem veralteten Prozessor auftrumpfen kann.

Im Geekbench, der vorwiegend die Prozessor-Geschwindigkeit misst, hat das kleinere Apple-Tablet keine Chance und muss eindeutig den Kürzeren ziehen. Beim Sunspider wird die Javascript-Ladezeit (kürzer ist besser) gemessen und ist vorwiegend zur Verdeutlichung der Browsergeschwindigkeit gedacht, gleiches gilt auch für den Browsermark. Im ersten Test kann das iPad mini überzeugen und im zweiten Verfahren sind die beiden Tablets fast gleich auf. Im GL Benchmark allerdings kann das Tablet aus dem Hause Cupertino mit der verbesserten Grafikleistung punkten und das Nexus 7 ausstechen.

Insgesamt sind die beiden Tests relativ ausgeglichen und jedes besitzt Vor- und Nachteile. Allerdings muss man bedenken, dass das iPad mini nicht unbedingt einen schnelleren Prozessor benötigt, denn jegliche Anwenudngen und das System selbst laufen einwandfrei.

iPhone 5: A6-Prozessor schneller als gedacht – dynamische Taktung mit bis zu 1,3 GHz

Obwohl das iPhone 5 bereits bis ins letzte Detail auseinander genommen wurde, ist der neue A6-Prozessor immer noch für eine Überraschung gut. Die ersten Benchmark-Ergebnisse haben vor einigen Tagen bewiesen, dass das neue Apple-Smartphone eine ordentliche Leistung mit sich bringt und durchaus mit der Konkurrenz mithalten kann. Allerdings ist nun bekannt geworden, dass die bisherigen Ergebnisse nicht die richtige Geschwindigkeit des CPUs angezeigt haben, denn der von Apple entwickelte Prozessor wird dynamisch getaktet und kann bei Bedarf auf 1,3 GHz hochgetaktet werden.

Der A6-Prozessor ist in der Lage sich den Bedürfnissen des Betriebssystems anzupassen und je nach Anwendung die Taktfrequenz des CPUs dynamisch zu verändern. In der neusten Version der Benchmark-Software Geekbench wurde der Algorithmus zur Erkennung der CPU-Frequenz verbessert und kann nun die tatsächliche Megaherz-Anzahl ermitteln. Durch diese Verbesserung konnte herausgefunden werden, dass der A6-Chip bei leistungsfähigen Anwendungen auf bis zu 1,3 GHz hochgetaktet werden kann. Dahingegen kann der CPU aber auch auf eine niedrige Taktfrequenz von 550 MHz heruntergeschraubt werden. Somit passt sich der Prozessor den erforderlichen Leistungen an und spart dadurch wichtige Akkulaufzeit.

Durch diese dynamische Taktung ist es Apple gelungen den Akkuverbrauch in der neusten iPhone-Generation weiterhin zu minimieren, obwohl ein größeres Display und der schnellere Mobilfunkstandard LTE zum Einsatz kommt. In dem Prozessor steckt sicherlich noch viel Potential, sodass man davon ausgehen kann, dass im nächsten Jahr auch das iPad die neue CPU-Generation erhält.

via

 

iPhone 5: Das schnellste Smartphone in Benchmark-Tests

Das iPhone 5 ist das wohl lang ersehnteste Smartphone in diesem Jahr und steht momentan im Mittelpunkt der Medien. Die Gerüchteküche hat den Hype bereits vorhergesagt und die Verkaufszahlen bestätigen den ersten Erfolg. Die Konkurrenz ist natürlich weiterhin größer den je und können durch potente Hardware normalerweise gegenüber den iPhones auftrumpfen. Das neue Apple-Smartphone wiederum zeigt, dass ein gut konzipierter Dual-Core-Prozessor mit bis zu 1,2 GHz leistungsfähiger sein kann als die Vierkernprozessoren in den aktuellen Android-Smartphones.

Die Kombination aus angepasster Hardware und dem eigens entwickelten Prozessor hat bereits in den ersten Benchmark-Tests überzeugt, aber nun hat sich das bekannte Hardware-Magazin AnandTech die sechste iPhone-Generation genauer unter die Lupe genommen und verschiedensten Benchmarks unterzogen. Zudem haben die amerikanischen Kollegen die ersten Diagramme aufgestellt und somit nochmals bildlich dargestellt, dass das iPhone 5 momentan das weltweit schnellste Smartphone ist.

In den Kategorien Browser und Grafik haben sich die Hardware-Experten das iPhone mit älteren Generation, aber auch mit der Konkurrenz verglichen. Sowohl im Browserbereich als auch in der Grafikleistung kann das iPhone 5 überzeugen und lässt die anderen Geräte alt aussehen. Zusätzlich hat auch PCMag einen ähnlichen Vergleich auf die Beine gestellt, aber zusätzlich noch andere Benchmark-Tests durchgeführt. Die Ergebnisse wiederum bestätigen die Daten von Anandtech und kommen auch zum Schluss, dass das iPhone 5 durch den deutlich schnelleren Zugriff auf den Speicher einen erheblichen Leistungszuwachs erhält. Die anderen Smartphones können damit momentan noch nicht mithalten und hinken hinterher. In der unteren Vergleichstabelle wurde jedoch die nordamerikanische Version des Galaxy S3 verwendet, die auch einen Dual-Core-Prozessor besitzt. Die Quad-Core-Variante, die hierzulande verkauft wird, kommt auf bis zu 1900 Punkte im Geekbench-Test.

Um die Werte der beiden Magazine zu bestätige, haben ich noch mal ein kleines Video angefertigt, in dem ich einige Benchmarks durchführe. Den BrowserMark konnte ich leider auf Grund von Serverproblemen bei dem Dienst nicht durchführen. Ansonsten bin ich im Geekbench-Test auf einen Wert von 1649 Punkte gekommen und der SunSpider hat 908,2 Millisekunden ausgespuckt. Beim 3D Benchmark komme ich auf 60,27 Frames pro Sekunde. Die Werte können sich durchaus sehen lassen und stimmen mit den Angaben von AnandTech sowie PCMag überein. Ein Vergleichstest in Videoform zwischen dem Samsung Galaxy S3, HTC One X und iPhone 5 folgt in der kommenden Woche.

iPhone 5 schlägt die Konkurrenz in ersten Geekbench-Tests

Obwohl das iPhone 5 vor knapp vier Tagen der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde, gibt es immer noch einige Ungereimtheiten im Inneren des neuen Apple-Smartphones. Wie gewohnt hat nämlich das Unternehmen aus Cupertino keinerlei Informationen über den neuen A6-Prozessor und den Arbeitsspeicher rausgerückt. Die Blogosphäre hat bereits über die beiden Komponenten ausgiebig spekuliert und herausgefunden, dass Apple dieses Mal ein eigenes ARM-Design entwickelt hat und somit in Augenhöhe mit anderen Chip-Herstellern steht.

Die Eigenentwicklung hat natürlich einige Vorteile gegenüber den standardisierten ARM-Prozessoren, die sich erstmalig in einem ersten Geekbench-Resultat niederschlagen. Das iPhone5,2 mit einem ARMv7 Dual-Core bei 1,02 GHz und einem Gigabyte an Arbeitsspeicher konnte einen beachtlichen Score von 1601 erreichen. Im direkten Vergleich erzielt die neue iPad-Generation nur einen Wert von 800 und das iPhone 4S befinden sich mit 630 Punkten an dritter Stelle.

Mit diesem Ergebnis kann das iPhone 5 sogar die High-End-Geräte im Android-Bereich knapp überbieten. Das Samsung Galaxy S3 erreicht zum Beispiel einen Punktestand von 1560, wobei das Update auf Jelly Bean noch mal einen Performancezuwachs auf 1710 Punkte mit sich bringen wird. Das Nexus 7 mit dem verbreiteten Tegra 3 kommt auf einen Wert von 1591 Punkten. Somit muss sich die neue iPhone-Generation nicht hinter der Konkurrenz verstecken und durch die perfekte Anpassung an die restliche Hardware dürfte das Benutzererlebnis definitiv überzeugen.

Am kommenden Freitag werden wir uns das iPhone 5 natürlich noch mal genauer anschauen und einige Benchmark-Tests durchführen. Ebenfalls werden sich auch die zahlreichen Reparaturspezialisten das Gerät schnappen, auseinanderbauen und nähere Details über den Prozessor hervorbringen.

Zum Vergleich noch mal die Übersicht von den bisherigen iOS-Geräten:

Zum Schluss noch die Werte der Android-Konkurrenz:

via MacRumors