Huawei – mehr als 21 Millionen verkaufte Topmodelle in 2018

Huawei hat den Geschäftsbericht für das Jahr 2018 veröffentlicht und kann über das gesamte Unternehmen auf sehr starke Zahlen zurück blicken. Insgesamt konnte der Konzern den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 19.5 Prozent steigern und den Gewinn spgar um 21,5 Prozent.

Huawei selbst schreibt dazu:

At the release of its annual report, Guo Ping, Huawei’s Rotating Chairman, said, „Information communications technology is rapidly working its way into every industry. This has triggered a digital, intelligent transformation – the driving force behind our digital economy. Through heavy, consistent investment in 5G innovation, alongside large-scale commercial deployment, Huawei is committed to building the world’s best network connections. Throughout this process, Huawei will continue to strictly comply with all relevant standards to build secure, trustworthy, and high-quality products. As we work towards this goal, we have been explicitly clear: Cyber security and user privacy protection are at the absolute top of our agenda. We are confident that the companies that choose to work with Huawei will be the most competitive in the 5G era. And countries that choose to work with Huawei will gain an advantage for the next wave of growth in the digital economy.“

Diese starke Geschäftsenwicklung sieht man auch im Segment Cunsomers Business, das vor allem die Handys und Smartphones des Unternehmens umfasst. in 2018 konnte der Umsatz in diesem Bereich um mehr als 45 Prozent gesteigert werden. Daran beteiligt sind vor allem die Topmodelle des Unternehmens:

  • Beim Huawei P20 und P20 pro konnte das Unternehmen vom Marktstart bis Ende 2018 insgesamt 16 Millionen Geräte verkaufen.
  • Das Huawei Mate 20 wurde erst gegen Ende des Jahres 2018 gestartet, aber schaffte dennoch 5 Millionen verkaufte Geräte in nur 2 Monaten.

Damit kamen beide Modellreihen zusammen auf mehr als 21 Millionen Geräte in 2018 – im Vorjahr waren es bei Huawei P10 und dem Mate 9 noch 1 Millionen Einheiten weniger gewesen.

in diesem Jahr gibt es mit dem faltbaren Mate X ein neue Topmodell und es bleibt abzuwarten, wie sich diese Geräte auf den Gewinn und den Umsatz des Unternehmens auswirken werden.

O2 Jahresbericht – weniger Mobilfunk-Kunden aber mehr Handyverträge

Telefonica hat den Geschäftsbericht für das Jahr 2018 vorgestellt und gibt damit einen Einblick in die Geschäftsentwicklung des Unternehmens und natürlich vor allem in die Entwicklung von O2. Insgesamt hat die Unternehmensgruppe dabei 7,364 Miliarden Euro Umsatz gemacht und damit den Umsatz aus dem Vorjahr sehr leicht übertroffen. Allerdings gibt es nach dem Kauf von Eplus nach wie vor hohe Abschreibungen die ein positives Jahresergebnis verhindern.

Bei den Kundenzahlen sind die Entwicklungen eher durchwachsen. Die Zahl der Endkunden lag bei 47,1 Millionen (über alle Bereiche) und damit etwas unter dem Niveau aus dem Vorjahr. Vor allem im Mobilfunk-Bereich sanken die Kundenzahlen. Zum Stichtag 31.12.2018 weist das Unternehmen 42,8 Millionen Mobilfunk-Simkarten aus. Das sind etwa 350.000 Simkarten weniger als in 2017 zum gleichen Stichtag. Der Trend der sinkenden Kundenzahlen setzt sich damit auch 2018 fort.

Besonders problematisch ist der Prepaid Bereich. Viele ehemalige O2 Prepaid Anbieter (vor allem in der Drillisch Unternehmensgruppe) bieten keine Prepaid Produkte mehr an, einige wurden sogar ganz eingestellt. Die Zahl der Prepaid Simkarten im O2 Mobilfunk-Netz sank daher in 2018 um ganze 1,3 Millionen Handykarten. Im Gegenzug konnte O2 aber im Bereich der Vertragskunden punkten und dort mehr etwa 1 Millionen neue Vertragskunden dazu gewinnen. 22,276 Millionen Simkarten nutzen bei O2 mittlerweile einen Vertrag, damit steigt der Anteil der Postpaid Nutzer auf über 50 Prozent. Im O2 Netz gibt es also 2018 mehr Postpaid- als Prepaid-Kunden. Das war lange Zeit umgekehrt.

Aufgrund der vielen neuen Verträge dürfte sich O2 über die insgesamt gesunkene Zahl der Simkarten im eigenen Netz auch eher wenig ärgern, denn in der Regel sind Postpaid Kunden die besseren Kunden mit mehr Umsatz. Allerdings hat man im letzten Jahr durchaus bemerkt, dass O2 auch im Prepaid Bereich wieder aktiver werden möchte: viele Discounter wurden mit günstigen Prepaid Allnet Flat ausgestattet und der Netzclub Tarif wurde mit neuen Features aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt. Ob das ausreicht den Abwärts-Trend im Prepaid Bereich zu stoppen muss sich erst zeigen – zumindest ist O2 in diesem Segment aber nicht untätig geblieben.

Samsung mit deutlichen Gewinnsprung

Samsung hat die aktuellen Unternehmenszahlen für das erste Quartal 2018 veröffentlicht und kann in fast allen Bereichen deutliche Zugewinne im Vergleich zum Vorjahresquartal vermelden. Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg im Zeitraum von Januar bis März auf 60 Billionen Won an und der Gewinn betrug in diesem Quartal immerhin 15,64 Billionen Won oder umgerechnet knapp 11,85 Milliarden Euro. Das beste Ergebnis lieferte dabei der Bereich Halbleiter. 11,55 Billionen Won der 15 Billionen Gewinn entfielen allein auf diesen Sektor. Mit Chips und Prozessoren verdient Samsung derzeit also sehr gut.

Im mobilen Bereich gab es ebenfalls gute Zahlen. Der Umsatz mit Handy stieg von 23,50 Millionen Won im ersten Quartal 2017 auf 28,45 Billionen Won im letzten Quartal. Auch der Gewinn in diesem Bereich stieg deutlich an und betrug im ersten Quartal 2918 3,77 Billionen Won. Samsung bleibt also auch im Bereich der Handys und Smartphones weiter erfolgreich und kann die aktuellen Modelle sehr gut verkaufen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

While overall market demand for smartphones and tablets declined during weak seasonality, Samsung’s smartphone shipments increased QoQ due to an early release of the Galaxy S9 and S9+ as well as solid sales of the Galaxy S8. As a result of increased sales, mainly driven by premium models, revenue and profit significantly increased both QoQ and YoY. Earnings for the Networks Business also improved due to LTE investments from major overseas partners and an expansion of new solutions for optimization of network operations.

Insgesamt zeigt sich Samsung also mit den Verkäufen der Galaxy Modelle durchaus zufrieden, auch wenn man für das zweite Quartal aufgrund gestiegener Marketingkosten etwas weniger Gewinn erwartet. Dazu hat das Unternehmen angekündigt, im zweiten Halbjahr weitere Modelle im günstigeren Bereich auf den Markt bringen zu wollen und dazu will man weiter in den Sprachassistenten Bixby 2 investieren um das eigene Ökosystem zu stärken.

Die schlechtesten Zahlen lieferte der Bereich Display. Trotz der Kooperation mit Apple konnte der Umsatz im ersten Quartal kaum gesteigert werden und der Gewinn brach sogar deutlich ein und lag nur noch bei 0,41 Billionen Won. Das könnte an schleppenden iPhone X Verkäufen liegen, denn Apple ist einer der größten Abnehmen im Bereich der OLED Displays.

Huawei – 135 Millionen verkaufte Smartphones und etwas mehr Gewinn in 2016

Huawei hat die aktuellen Unternehmenszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und vor allem im Bereich der Handys und Smartphones sieht es für das Unternehmen gut aus. Mittlerweile hat es Huawie auf Platz 3 bei den internationalen Verkaufszahlen geschafft und liegt damit nur noch hinter Apple und Samsung. Insgesamt konnte das Unternehmen in 2016 etwa 135 Millionen Modelle verkaufen. Das sind etwa 30 Prozent mehr als noch im Jahr 2015.

Besonders stolz ist man dabei auf die Flaggschiffe Huawei P9 und P9 max, die im vergangenen Jahr mehr als 10 Millionen Mal verkauft wurden. Der Nachfolger Huawei P10, der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde, soll an diesen Erfolg anknüpfen.  Im Geschäftsbericht heißt es zu den Erfolgen im Smartphone Bereich im Original:

  • Huawei and Leica unveiled our dual-lens camera technology, setting a new trend in smartphone photography. The P9 series of smartphones was our first flagship device to surpass 10 million units shipped.
  • The Mate 9 series was an instant hit among business users. It combines a suite of groundbreaking innovations in chipsets, user interface, dual-lens cameras, and industrial design.
  • We launched Honor Magic, our first AIpowered concept phone – the product of targeted exploration in artificial intelligence. This model has won widespread acclaim from consumers around the world.

Der Umsatz im Bereich der Handys und Smartphones lag beim 179 Milliarden Yuan, das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von mehr als 43 Prozent.  Leider kann aber der gute Umsatz im Smartphone Bereich noch nicht direkt auf den Gewinn durchschlagen. Der Marktanteil in Euro steigt auf 10 bis 15 Prozent (je nach Land).  Stattdessen sorgen hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung der neuen Modelle, aber auch Kosten für das Marketing dafür, dass der Gewinn von Huawei nur leicht wächst.

Insgesamt konnte das Unternehmen in 2016 den Umsatz deutlich steigern. Es wurden etwa 70 Milliarden Yuan mehr erwirtschaftet, das sind mehr als 30 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Beim Reingewinn liegt das Unternehen aber nur 0.4 Prozent über den Zahlen vom Vorjahr. Damit verdient Huawei im letzten Jahr etwa 37 Milliarden Juan oder umgereichnet etwas mehr als 5 Milliarden Euro. Allerdings ist es nach wie vor eher die Netzwerksparte als Ausrüster für die Moblfunk-Netze, mit denen das Unternehmen den meisten Umsatz und Gewinn macht.