Honor V10 bekommt Face-to-Unlock Gesichtserkennung

Es war schon eine kleine Überraschung, als Honor angekündigt hat, das ausgerechnet des Honor 7X eine Gesichtserkennung bekommen soll, mit der man die Geräte auch mit dem eigenen Gesicht entsperren kann. Bisher wurde diese Technik nur beim Apple iPhone X und beim OnePlus 5T eingesetzt. Nun hat das Unternehmen angekündigt, dass auch das aktuelle Topmodell Honor View 10 mit dieser Technik aufgerüstet werden soll. Damit können zukünftig auch diese Modelle durch einen Blick des Besitzers entsperrt werden.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Honor, die weltweit größte Smartphone-Community und führende E-Commerce-Marke für Smartphones in Deutschland, legt bei seinem neuen High-End-Gerät, dem Honor View 10, noch einen drauf und rüstet es mit einer Face-Unlock-Funktion aus. Bisher konnten über die Gesichtserkennung nur Inhalte von Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden, wenn das Honor View 10 das Gesicht des Benutzers identifiziert hat. Mit dem Update, welches in Phasen Over-the-Air ausgerollt wird, entsperren Nutzer nun ihr Honor View 10 zuverlässig und sicher mit nur einem Blick.

Allerdings hat das Unternehmen bisher nicht mitgeteilt, wann genau das Update kommt oder ob es eventuell schon verteilt wird. Bei Honor 7x hatte man von einigen Wochen gesprochen, beim Honor View 10 fehlt eine solche Zeitangabe. Es gibt lediglich den Hinweis, dass dieses Update kommen soll.

Die Technik im Honor View 10

Das Vie 1ß ist das neue Topmodell und daher setzt das Unternehmen auf Technik, die man beispielsweise vom Huawei* Mate 10* pro kennt – der Preis liegt mit 499 Euro aber deutlich darunter. Konkret findet im View 10 den neuen Kirin 970 Prozessor, der neben einem deutlichen Zuwachs an Leistung auch einen extra Kern für Prozesse der künstlichen Intelligenz enthält und daher Maschinenlearning deutlich einfacher abwickeln kann. Durch diese Technik kann nun auch das View 10 auf die AI-unterstützten Kamera-Funktionen zurückgreifen. Damit werden beispielsweise anhand des Motivs durch die KI immer die passenden Kamera-Einstellungen gesetzt. Das Unternehmen schreibt dazu:

Mit der intelligenten Dualkamera auf der Rückseite, bestehend aus einem 20 Megapixel Monochrom- und einem 16 Megapixel RGB-Sensor mit einer Blende von f/1.8 sowie einer 13 Megapixel-Frontkamera, ist das Honor View 10 für jeden Fotoeinsatz bestens gerüstet. Die integrierte AI-basierte Landschafts- und Objekterkennung unterstützt Hobbyknippser bei der Auswahl der passenden Einstellungen und erkennt Objekte und Szenarien automatisch in Echtzeit.

Man bekommt an der Stelle also Technik, die man sonst nur aus den Topmodellen der Konkurrenz kennt, zu einem deutlich günstigeren Preis. Kein Wunder, wenn die Nutzer verstärkt zu diesen Modellen greifen – immerhin scheinen bei den anderen Marken die Preise sonst nur eine Richtung zu kennen: nach oben.

Huawei P11 wird Gesichtserkennung wie Face ID beim iPhone X bekommen

Die neue Face ID Technik von Apple mit 30.000 Gesichtserkennungspunkten, die in 3D erfasst werden, gibt es so bei anderen Anbietern noch nicht. OnePlus hat zwar für das neue OnePlus 5T ein ähnliches System vorgestellt, nutzt dafür aber nur 100 Punkte und damit ist die Erkennung deutlich fehleranfälliger.

Huawei hat nun auf der Präsentation des Huawei V10 ein neues System vorgestellt, das Face ID in den Schatten stellen soll und die Erkennung von Gesichtern noch sicherer machen wird. Das Unternehmen nutzt dazu ebenfalls ein 3D System und gleich 300.000 Bildpunkte – also das Zehnfache dessen, was bei FaceID zum Einsatz kommt. Zur Auswertung braucht Huawei allerdings deutlich weniger Zeit – trotz der vielen zusätzlichen Bildpunkte soll die Erfassung und Erkennung nur etwa 400 Millisekunden in Anspruch nehmen. Damit dürfte es trotz der umfangreicheren Erfassung keine Verzögerung geben. Die

Bei engadet schreibt man im Orignal zur Vorstellung der neuen Technik:

It’s secure enough to be used for payments (unlike the OnePlus 5T), and almost as quick to sign you in as the company’s fingerprint readers at 400 milliseconds. Even the silly applications of the tech promise to be better. The company showed off a not-so-subtle Animoji clone that could tell when you were sticking out your tongue in addition to tracking the usual facial expressions.

Natürlich hat auch Huawie ein passende Animoji System vorgestellt, dass die Gesichtsausdrücke übernimmt – wie man es eben auch im iPhone X kennt.

Leider wurde nicht mitgeteilt, wann genau die neue Technik am Markt zum Einsatz kommen wird. Es ist damit nicht klar, welche der kommenden Modelle in 2018 von Huawei mit diesem System ausgestattet sein werden. In Frage kommen dabei wohl in erster Linie die Topmodelle des Unternehmens, denn es ist unwahrscheinlich, dass Huawei diese Technik bei den Low-Cost Modellen zum Einsatz bringen wird. Die nächsten Flaggschiffe 2018 wären dann das Huawei P11 und das Huawei Mate 11, wobei das P11 bereits Anfang 2018 zur Verfügung stehen wird, während das Mate 11 wohl erst wieder gegen Ende 2018 auf den Markt kommt. Mit etwas Glück könnte die neue Gesichtserkennung bei Huawei also bereits in einigen Monaten zum Einsatz kommen.

Das wäre dann auf jeden Fall eine Neuerung beim Huawei P11, mit der man anderen Android-Modelle Konjkurrenz machen könnte, denn wuie bereits oben geschrieben gibt es diese Technik aktuell bei den Android-Modellen in dieser Form noch nicht. Allerdings soll auch Samsung bereits an einer Form der Gesichtserkennung arbeiten, die auf 3D Technik setzt. Sollte das Unternehmen diese Technik bereits beim Galaxy S9 (das bereits im Januar vorgestellt werden soll) einsetzen, wäre man Huawei und dem Huawei P11 wieder einen Schritt voraus. Allerdings hat Samsung (im Gegensatz zu Huawei) bisher noch keine Technik in dieser Richtung präsentiert und daher ist unklar, ob das Galaxy S9 bzw. S9+ wirklich mit dieser Form der Nutzerkennung ausgestattet sein wird. Es scheint aber auf jeden Fall so, dass Gesichtserkennung zukünftig die Fingerabdrücke zu Identifizierung immer weiter ablösen wird. Der Vorteil ist dabei klar: es wird kein weiterer Sensor gebraucht, sondern man kann diese Entsperung direkt über die ohnehin vorhandenen Selfie-Cam vornehmen.

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LG G6 wird mit Gesichtserkennung aufgerüstet

Das LG G6 ist schon einige Monate auf dem Markt und das Unternehmen hat nun ein neues Feature hinzugefügt, dass bei einigen der neueren LG Modelle bereits vorhanden ist: die Gesichtserkennung. Damit können Nutzer das LG G6 nun einfach mit einem Blick auf die Kamera entsperren, ohne das eine Taste bestätigt werden muss oder das man den Finger auflegen müsste. Andere Unternehmen setzen mittlerweile auch verstärkt auf diese Technik, denn sie spart (wie beim iPhone 8) den Button für den Fingerabdruck Scanner.

Im Original schreibt das Unternehmen dazu:

… über ein Software-Update hat LG Electronics sein aktuelles Smartphone-Flaggschiff LG G6 mit dem Feature der Gesichtserkennung ausgestattet. Wie beim Q6 und dem im November startenden Spitzenmodell V30 kann das G6 ab sofort mit der Gesichtserkennungsfunktion der Selfie-Kamera auch bei ausgeschaltetem Bildschirm sehr schnell entsperrt werden, ohne dass weitere Tasten betätigt werden müssen. Um das Sicherheitsniveau zusätzlich maßgeblich zu erhöhen, bietet LG auch für das G6 die erweiterte Gesichtserkennung an, die mithilfe eines hochentwickelten Algorithmus feststellen kann, ob es sich um eine reale Person oder um ein Bild handelt. …

Die neue Funktion wird dabei per Software-Update an alle Geräte verteilt. Änderungen bei der Hardware sind dabei nicht notwendig – es wird die normale Selfie Kamera im LG G6 genutzt.

DAS KANN DAS LG G6

Bei der Technik setzt das Unternehmen in diesem Jahr auch auf eine Dual Lens Kamera, die verschiedene Modi unterstützt und unter anderem mit dem neuen Display* zusammenarbeitet. Auf diese Weise ist es möglich, das Display* in zwei separate quadratische Bereiche aufzuteilen. Nutzer können Fotos im 1:1 Seitenverhältnis in einem Fenster schießen, während sie im anderen Bilder direkt nach der Aufnahme kontrollieren, bearbeiten und hochladen können. Darüber hinaus können Nutzer GIFs erstellen, indem sie zwei bis 100 Fotos aus der Galerie kombinieren.

Das Unternehmen schreibt zu Kamera:

Nutzer des G6 müssen ihre Fotoobjekte nicht mehr fragen, sich anders aufzustellen, zusammenzurücken oder eine andere Location zu finden, um alle wichtigen Elemente ins Bild zu bekommen. Sie können einfach zwischen Standard- und Weitwinkelmodus wählen. Mit seiner dualen 13 Megapixel Hauptkamera, inklusive 125 Grad Weitwinkellinse, kann das G6 Panoramafotos aufnehmen, zu denen gewöhnliche Smartphones nicht in der Lage sind. Das G6 bietet ein hervorragendes und einzigartiges Kameraerlebnis, indem es nahtlose Übergänge beim Hinein- und Hinauszoomen zwischen den Weitwinkel- und Standard-Kameraobjektiven auch während der 4K-Videoaufnahme ermöglicht. Die 5 Megapixel Selfie-Kamera des G6 verfügt über einen 100 Grad Winkel. Das bedeutet, dass Nutzer keinen Selfie-Stick mehr einsetzen müssen, um Selfies oder Wefies zu schießen. Darüber hinaus reduziert die Weitwinkelkamera Verzerrungen am Bildrand und sorgt so für natürlichere Fotos.

Beim Schutz der Geräte setzt LG wieder auf eine hohe Schutzklasse. Die Geräte sind gemäß Schutzklasse IP68 vollkommen wasser- und staubgeschützt und können bis zu 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter tiefes Wasser getaucht werden.

Ansonsten sind die technischen Daten aber eher Standard, vor allem beim Prozessor setzt das Unternehmen auf den (nach wie vor schnellen) Snapdragon 821 aus dem letzten Jahr. Ob das aber reicht, um die Kunden von dem Topmodell zu überzeugen, bleibt abzuwarten.

  • CPU: Qualcomm Snapdragon 821 Processor
  • Bildschirm: 14,5 cm (5,7“) 18:9 QHD+ FullVision Display* mit einer Auflösung von 2880 x 1440 Pixeln
  • Speicher: 4 GB LPDDR4 RAM, 32 GB oder 64 GB UFS 2.0 ROM, MicroSD (bis zu 2 TB)
  • Kameras:
  • 5 Megapixel Selfie-Kamera mit Weitwinkel (f/2,2 / 100°)
  • Duale Hauptkamera: 13 Megapixel Weitwinkel (f/2,4 / 125°), 13 Megapixel Standardwinkel OIS 2.0 (f/1,8 / 71°)
  • Akku: 3300 mAh (fest verbaut)
  •  Betriebssystem: Android* 7.0 Nougat
  • Abmessungen: 148,9 x 71,9 x 7,9 mm
  • Gewicht: 163 g
  • Netzwerkunterstützung: LTE-A 3 Band CA
  • Verbindungstechnologien: WLAN 802.11 a, b, g, n, ac, Bluetooth 4.2 BLE, NFC, USB Type-C 2.0 (kompatibel mit 3.1)
  • Farben: Astro Black, Ice Platinum, Mystic White
  • Weitere Merkmale: Wasser- und staubgeschützt gemäß IP68, Fingerabdrucksensor, UX 6.0, Dolby Vision, HDR10, Qualcomm Quick Charge 3.0.

Als Betriebssystem kommt Android* 7 zum Einsatz und LG setzt ebenfalls auf den Google Assistant. Damit ist das LG G6 nach dem Google Pixel das zweite Smartphone*, dass diesen Sprachassistenten von Anfang an unterstützt.

Google+ ab sofort mit Gesichtserkennung

Google+ führt eine neue Funktion zur Gesichtserkennung namens „Find my Face“ ein. Diese soll Gesichter in Fotos erkennen und automatisch mit den Bildern anderer Nutzer vergleichen, um sie somit Personen zuweisen zu können.

Eine Gesichtserkennung kennt man bereits von Facebook, jedoch ist das soziale Netzwerk damals stark in die Kritik geraten: Die Erkennung wurde für alle Nutzer automatisch aktiviert und konnte nur im Nachhinein deaktiviert werden. Diesen Fehler möchte Google nicht begehen und verlangt daher von den Nutzern eine explizite Zustimmung für Find my Face (diese Vorgehensweise wird auch Opt-In genannt). Anschließend müssen Nutzer jedes Foto, welches ihnen zugeordnet wurde, noch freigeben – ansonsten wird es nicht auf dem eigenen Profil angezeigt.

Die Google Sprecherin Lena Wagner sagt laut tagesschau.de, dass heute Nacht etwa 10% der Google+ Nutzer für diese Funktion freigeschaltet werden und erst im Laufe der nächsten Tage alle Nutzer darauf zugreifen können.

Google geht mit der expliziten Zustimmung sicher einen besseren Weg als Facebook. Dennoch fragt es sich ob man die Funktion wirklich aktivieren oder sein Gesicht lieber ganz für sich allein „nutzen“ möchte.

Bildquelle n24.de via tagesschau.de