Gigaset GS370 – Backup erstellen, abspeichern und einspielen

Gigaset GS370 – Backup erstellen, abspeichern und einspielen Das Smartphone wurde am 16. November vorgestellt. Auf der Gigaset-Homepage ist es momentan für 279 Euro erhältlich. Das Smartphone verfügt über eine Dual Lens Kamera mit 13 und 8 Megapixeln. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixeln auf. Das GS370 kommt im18:9-Format daher, der 5,7 Zoll große Bildschirm löst mit 1.440 x 720 Pixeln auf. Außerdem setzt Gigaset beim GS370 erstmals auf ein Aluminium-Metallgehäuse, die Gehäuse der Vorgängermodelle bestehen aus Kunststoff. Als Betriebssystem kommt leider noch Android 7.0 zum Einsatz. Allerdings hat Gigaset bereits angekündigt, dass es im ersten Halbjahr 2018 ein Update – unter anderem mit Android* 8.0 – geben soll.

Gigaset GS370 – Backup erstellen, abspeichern und einspielen

Backup ist die englische Bezeichnung für Datensicherung. Es werden Kopien von Dateien erstellt, in der Absicht diese bei Datenverlust wieder einspielen zu können. Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopien bezeichnet. Mit der Zeit sammeln sich viele persönliche Daten auf dem Smartphone*, die wichtigsten Daten lohnt es daher als Backup zu sichern. Im Benutzerhandbuch wird lediglich die Datensicherung über den Android Backup Service beschrieben.

  1. Zunächst das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Anschließend über „Nutzer – Sichern & zurücksetzen“ zu „Mein Daten sichern“ navigieren.
  3. Die Funktion per Schieberegler aktivieren.
  4. Anschließend auf „Sicherungskonto“ und „Konto hinzufügen“ klicken.
  5. Die Kontodaten eingeben.

Das Einspielen erfolgt auf dem auf dem selben Weg. Unter „Sichern & zurücksetzen“ geht man jedoch zu „automatische Wiederherstellung“. Anschließend kann man das gewünschte Backup von dem Sicherungskonto auswählen und wieder einspielen.

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Gigaset GS370 – PIN und Passwort ändern

Gigaset GS370 – PIN und Passwort ändern Das deutsche Unternehmen hat das GS370 bereits am 16. November vorgestellt. Auf der Gigaset-Homepage ist das Smartphone für 279 Euro erhältlich, somit ist es preislich im unteren Bereich der Mittelklasse-Smartphones angesiedelt. Beim GS370 setzt Gigaset erstmals auf ein Aluminium-Metallgehäuse, die Vorgängermodelle bestehen aus Kunststoff. Darüber hinaus verfügt das GS370 über eine Dual Lens Kamera mit 13 und 8 Megepixeln. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixel auf. Der Arbeitsspeicher beträgt 3 und der interne Speicher 32 Gigbyte. Letzterer ist per microSD bis zu 128 Gigabyte erweiterbar. Das Dual-SIM-Smartphone besitzt drei Slots im Kartenfach, somit ist eine Speichererweiterung auch bei zwei verwendeten SIM-Karten möglich. Als Betriebssystem kommt leider noch Android* 7.0 zum Einsatz. Allerdings hat Gigaset bereits angekündigt, dass es im ersten Halbjahr 2018 ein Update – unter anderem mit Android* 8.0 – geben soll.

Gigaset GS370 – SIM-PIN ändern

Es gibt zwei Möglichkeiten eines PINs, zum einen den SIM-PIN*, zum anderen einen PIN* für den Sperrbildschirm. Zunächst wird erklärt, wie man den SIM-PIN* bei dem Gigaset GS370 ändern kann. Die Korrektur der SIM-PIN* wird eher selten benötigt, entweder man merkt sich den voreingestellten PIN* auf Anhieb oder man variiert den PIN* direkt nach dem Kauf des Smartphones*. Wer sein Mobilfunkgerät direkt im Shop kauft, kann gegebenenfalls auch einen Verkäufer bitten bei der PIN behilflich zu sein. Ansonsten wird der Vorgang Benutzerhandbuch kurz beschrieben:

  1. Zunächst öffnet man das „Einstellungen“-Menü.
  2. Anschließend navigiert man zu „Nutzer – Sicherheit“ und weiter zu „SIM-Sperre einrichten“.
  3. Unter der Rubrik „SIM-Karte sperren“ klickt man auf die Option „PIN ändern“.
  4. Den aktuellen PIN eingeben und auf „OK“ tippen.
  5. Nun den neuen PIN (vierstellig) eingeben und ebenso mit „OK“ bestätigen.

Gigaset GS370 – PIN und Passwort beim Sperrbildschirm festlegen

Beim Sperrbildschirm gibt es zudem noch weitere Sicherungsmaßnahmen beispielsweise das Festlegen eines Musters oder der eigene Fingerabdruck. In diesem Artikel liegt der Fokus jedoch auf dem PIN und dem Passwort. Beide Vorgehensweisen werden in der Bedienungsanleitung erklärt.

  1. Als erstes das „Einstellungen“-Menü anklicken.
  2. Danach über „Nutzer – Sicherheit“ zu „Displaysperre“ steuern.
  3. Anschließend eine Methode auswählen, in unserem Fall entweder „PIN“ oder „Passwort“.
  4. Nachfolgend den PIN oder das Passwort eingeben und auf „Weiter“ tippen. Daraufhin den PIN oder das Passwort erneut eingeben und abschließend mit „OK“ bestätigen.

Ein PIN besteht aus einer Zahlenfolge. Zur besseren Sicherheit wählt man eine lange Zahlenfolge aus Zufallszahlen aus. Bei der Erstellung eines Passwortes hat man mehr Möglichkeiten, neben Zahlen stehen dort auch Buchstaben und Sonderzeichen zur Verfügung.

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Gigaset GS370 – Reset und Werkseinstellung

Gigaset GS370 – Reset und Werkseinstellung Das Smartphone wurde am 16. November vorgestellt. Es ist für circa 270 Euro im Handel erhältlich. Gigaset setzt bei dem Smartphone* auf den „neuen Trend“ eines 18:9 Bildschirms, genauer gesagt ein 18:9 HD+ IPS Panorama-Display*. Der 5,7 Zoll große Bildschirm löst mit 1.440 x 720 Pixeln auf. Außerdem gibt es beim Gigaset GS370 erstmals ein Aluminium-Metallgehäuse, die Gehäuse der Vorgängermodelle bestehen aus Kunststoff. Für die Leistung sorgt ein MTK 6750T Prozessor, der auf 3G RAM mit 32GB Speicher zugreifen kann. Zudem handelt es sich beim GS370 um ein Dual-SIM- Smartphone. Es gibt sogar drei Slots in dem Kartenfach. Somit kann man zwei SIM-Karten und gleichzeitig eine microSD-Karte zwecks Speichererweiterung nutzen. Ein Speichererweiterung ist bis zu128 Gigabyte möglich.

Gigaset GS370 – Reset und Werkseinstellung

Das Smartphone ist relativ neu auf dem Markt, dementsprechend wird man ein Reset des Handys wohl nicht zeitnah benötigen. Nichtsdestotrotz ist es hilfreich für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Bei kleineren Schwierigkeiten mit dem Smartphone hilft mitunter bereits das Ausschalten des Mobilfunkgerätes und der anschließende Neustart. Stürzt das Smartphone* jedoch dauerhaft ab und reagiert langsam, ist ein Zurücksetzen auf Werkseinstellung unumgänglich. Diesbezüglich findet sich folgender Hinweis im Benutzerhandbuch:

Beim Zurücksetzen auf Werkseinstellungen wird der interne Speicher gelöscht, heruntergeladene Apps, Musik, Fotos usw. werden entfernt, die Anmeldung beim Google-Konto wird aufgehoben.
Nachfolgend werden zwei Weg vorgestellt, wie man das Smartphone auf die Werkseinstellung zurücksetzt.

Zurücksetzen über die Einstellungen

Es wurde bereits erwähnt, dass beim Reset der interne Speicher gelöscht wird. Deswegen ist es wichtig vorher alle wichtigen Daten per Backup gesichert zu haben, beispielsweise mit einer Sicherungs-App. Das Zurücksetzen auf Werkseinstellung wird im Handbuch lediglich auf zwei Zeilen beschrieben, allerdings ähnelt sich die Vorgehensweise generell bei den meisten Android-Smartphones:

  1. Das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Danach über „Nutzer“ auf „Sichern und zurücksetzen“ tippen.
  3. Anschließend die Option „Auf Werkszustand zurücksetzen“ auswählen.
  4. Abschließend auf „Telefon zurücksetzen“ klicken und die Sicherheitsabfrage bestätigen.
  5. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, startet das Smartphone* neu.

Die Recovery-Methode

Die oben beschriebene Herangehensweise ist natürlich nur möglich, wenn das Gigaset GS370 angeschaltet ist. Es gibt jedoch auch Fälle, wo sich das Smartphone* nicht mehr hochfahren lässt, dann hilft die Recovery-Methode weiter:

  1. Zunächst schaltet man das Gigaset GS370 aus.
  2. Danach drückt und hält man die „Lauter-Taste“ und die „Ein/Aus-Taste“ gleichzeitig für bis zu 5 Sekunden, bis das Android-Zeichen erscheint.
  3. Jetzt befindet man sich im Recovery-Modus, wo verschiedenen Optionen zur Auswahl stehen. Die Navigation erfolgt über die „Lauter“ und „Leiser“-Taste, mit der „Ein/Aus“-Taste wird die jeweilige Option bestätigt.
  4. Im Recovery-Modus navigiert man zu „wipe data/factory reset“ und bestätigt die Auswahl mit der „Ein/Aus“-Taste.
  5. Anschließend erscheint erneut der Recovery-Modus. Nun wählt man „reboot system now“ aus und das Smartphone*  wird neu gestartet. Das Gigaset GS370 ist danach zurückgesetzt.

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Gigaset GS370 – IMEI-Nummer herausfinden

Gigaset GS370 – IMEI-Nummer herausfinden Dass Gigaset GS370 wurde am 16. November vorgestellt. Das Smartphone ist für circa 270 Euro erhältlich, dementsprechend ist es im unterem Mittelklasse-Preissegment einzuordnen. Zugleich ist es das bisher teuerste Modell von Gigaset. Demzufolge setzt man beim Gehäuse des Smartphones erstmals auf Metall anstatt Kunststoff. Darüber hinaus verfügt das Gigaset GS370 über eine Dual Lens Kamera (13 und 8 Megapixel), dies ist in der Preiskategorie eine Seltenheit. Die Frontkamera löst beim GS370 mit 5 Megapixel auf. Der Arbeitsspeicher umfasst 3 und der interne Speicher 32 Gigabyte. Beim Gigaset GS370+ sind die letzten drei erwähnten Komponenten jeweils etwas größer: 8 MP-Frontkamera, 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher. Das Gigaset GS370+ kostet 20 Euro mehr als das GS370.

Was bedeutet IMEI?

IMEI seht für International Mobile Station Equipment Identity, die 16-stellige Nummer wird vom Gerätehersteller vergeben und ermöglicht die eindeutige Identifizierung von GSM- oder UMTS-fähigen Geräten. Jedes Endgerät übermittelt bei der Einwahl ins Mobilfunknetz seine IMEI. Im Falle eines Diebstahl des Smartphones* kann man somit die IMEI sperren lassen und demzufolge den Zugang zum Netz verhindern. Die IMEI-Nummer wird anschließend auf eine Blacklist im EIR (Equipment Identity Register) gesetzt. Bei der Einwahl ins Netz wird diese abgeglichen, bei einer Übereinstimmung wird der Zugang blockiert. Jedoch unterstützen nicht alle Mobilfunkanbieter diesen Dienst, zudem ist auch die IMEI-Nummer nicht hundertprozentig fälschungssicher. Es gibt Programme, welche eine Neuprogrammierung der Seriennummer ermöglichen.

Gigaset GS370 – IMEI-Nummer herausfinden

Die IMEI-Nummer ist dementsprechend nützlich und es ist ratsam diese aufzuschreiben und sicher zu verwahren. Insbesondere bei einen Diebstahl ist es wichtig, die Nummer vorher notiert zu haben, um die Nummer schneller sperren zu können. Nachfolgend werden mehrere Varianten beschrieben, die IMEI beim Gigaset GS370 zu finden:

  1. Auf dem Gerät selbst unter Einstellungen -> Über das Telefon -> Status -> Seriennummer, dort einfach die IMEI-Nummer notieren.
  2. Mit der Einwahl des Codes *#06# auf der Telefontastatur lässt sich die IMEI-Nummer ebenso anzeigen.
  3. Darüber hinaus ist die IMEI-Nummer im Einschub für die SIM-Karte hinterlegt, lediglich den SIM-Kartenslot öffnen und die Nummer notieren.
  4. Außerdem befindet sich die Nummer häufig auf der Verpackung der Geräte.
  5. Zu guter Letzt ist die IMEI-Nummer oftmals auf der Rechnung beim Handykauf hinterlegt.

Weitere Links zu Gigaset

  1. https://www.appdated.de/2017/12/gigaset-gs370-im-test-was-leistet-das-teuerste-gigaset-smartphone/
  2. https://www.appdated.de/2016/12/gigaset-gs160-anleitung-und-handbuch/
  3. https://www.appdated.de/2017/01/gigaset-gs160-screenshot-erstellen-und-speichern/

Gigaset GS370 – Welche SIM-Karte nutzt das Gerät und wie legt man sie ein?

Gigaset GS370 – Welche SIM-Karte nutzt das Gerät und wie legt man sie ein? Das Smartphone wurde am 16. November vorgestellt. Das GS370 ist für circa 270 Euro erhältlich. Somit ist es im unterem Bereich der Mittelklasse-Smartphone angesiedelt. Gigaset setzt bei dem Smartphone auf den „neuen Trend“ eines 18:9 Bildschirms, genauer gesagt ein 18:9 HD+ IPS Panorama-Display. Der 5,7 Zoll große Bildschirm löst mit 1.440 x 720 Pixeln auf. Außerdem setzt Gigaset beim GS370 erstmals auf ein Aluminium-Metallgehäuse, die Gehäuse der Vorgängermodelle bestehen aus Kunststoff. Darüber hinaus verfügt das GS370 über eine Dual Lens Kamera mit 13 und 8 Megepixeln. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixel auf.

Welche SIM-Karte wird benötigt?

Richtigerweise muss die Frage heißen: Welche SIM-Karten werden benötigt? Denn das GS370 ist Dual-SIM-fähig. Auf der Gigaset-Homepage steht diesbezüglich:

Das Karten-Triple: Dual- SIM und SDSlot. Das Gigaset GS370 bietet dank 3-fach-Einschub Platz für zwei Nano-SIM-Karten und zusätzlich für eine Micro-SDKarte. So können Sie Ihr Gigaset GS370 als Kombigerät gleichzeitig privat und beruflich nutzen.

Das ist eine Besonderheit, denn meist handelt es sich um einen Hybrid-Slot. Das heißt man musste sich beim zweiten Kartenfach entscheiden, entweder für eine zweite SIM-Karte oder eine microSD-Karte zwecks Speichererweiterung. Dieses Problem hat man beim Gigaset GS370 mit dem 3er-Kartenfach somit nicht. Das SIM-Kartenformat ist jeweils eine Nano-SIM – andere Formate werden nicht erkannt und lassen sich auch nicht einlegen. Eine Speichererweiterung mittels microSD ist bis zu 128 Gigabyte möglich.

Wie legt man die SIM-Karten ein?

Der Kartenauswurf befindet sich aus Sicht des Nutzers auf der linken Seite des Smartphones*. Das Einsetzen der SIM-Karte wird im Benutzerhandbuch beschrieben:

  1. Zunächst das Smartphone ausschalten.
  2. SIM-/SD-Karten-Einschub öffnen. Dazu einen spitzen Gegenstand in die kleine Öffnung auf dem SIM-/SD-Karten-Einschub stecken und drücken.
  3. Anschließend den Karten-Einschub herausziehen.
  4. Danach die Nano-SIM-Karte(n) und/oder Micro-SD-Karte in den Karten-Slot einsetzen.
  5. Abschließend den Karten-Einschub wieder einstecken und drücken bis er einrastet.
  6. Das Gigaset GS370 einschalten und den PIN eingeben.

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Gigaset GS370 im Test – was leistet das teuerste Gigaset Smartphone?

Gigaset hat das neue GS370 am 16. November vorgestellt und wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausführlich getestet. Das Modell war dabei im täglichen Einsatz als Handy und damit gibt es einen guten Blick auf die Stärken und die Schwächen des Gerätes. Zur Einordnung muss man sagen, dass der Preis des Gigaset GS 370 mittlerweile bei etwa 270 Euro liegt und das Modell damit das teuerste Smartphone aus der eigenen Produktion des Unternehmens ist. Damit fällt die Ausrede des Preises bei einigen Punkten weg – allerdings muss man auch sehen, dass die Topmodelle mittlerweile mehrere hundert Euro mehr Kosten. Das iPhone X ist beispielsweise sogar bis zu 1000 Euro teurer – entsprechend sollte man auch die Ansprüche an das Gerät formulieren.

Design und das neue Gehäuse

Beim Design hat Gigaset auch beim GS370 keine Experimente gemacht. Das Gerät ist von außen weitgehend kontrastlos, die Ecken sind abgerundet und auch die Kanten haben wieder eine leichte Abrundung. Das kennt man bereits von den Gigaset-Vorgänger Modellen. Die Rückseite wird nun von der Dual Lens Kamera dominiert, die im oberen Bereich zu finden ist und dazu sind die Antennenbändern im oberen und unteren Bereich der Rückseite etwas abgehoben – darüber hinaus gibt es bis auf den Scanner für den Fingerabdruck (mittig im oberen Drittel) auch auf der Rückseite keine weiteren Kontraste. Im Vergleich zu den Vorgänger gibt es beim Design nur eine auffällige Kleinigkeit: die Powertaste ist mit einem roten Rand versehen. Insgesamt wirken die Geräte damit erfreulich zurückhaltend. Das muss man natürlich mögen, aber wer sich damit anfreuden kann, findet beim GS370 ein Gerät, das vergleichsweise neutral und unauffällig bleibt.

Nimmt man die Geräte dagegen in die Hand, wird der Unterschied zum Vorgänger sofort deutlich. Bisher hatte das Unternehmen lediglich auf Gehäuse aus Kunststoff gesetzt. Beim GS370 kommt zum ersten Mal Metall als Material zum Einsatz und das macht sich sofort positiv bemerkbar. Die Geräte fassen sich wertig an und liegen gut in der Hand. Auch bei den Vorgänger hatte man die Oberfläche bearbeitet – der Eindruck des GS370 bei der Haptik ist aber aufgrund der besseren Materialien trotzdem um Längen besser.

Die neue Wertigkeit des GS370 schlägt sich auch an anderer Stelle nieder. Mußte man bei den Vorgänger-Modellen noch fingernagelmordend die Rückseite aufstemmen, wenn man die Simkarte einlegen oder wechseln wollte, gibt es nun ein bequemes Schubfach samt Öffner an der Seite, wie man es auch von den Modellen der Konkurrenz gewohnt ist. Gigaset verabschiedet sich also auch auf diese Weise von der Einsteiger-Klasse.

Die Technik im Gigaset GS370

Bei der Technik wurde ebenfalls im Vergleich zu den aktuellen Modellen zugelegt. Für die Leistung sorgt ein MTK 6750T Prozessor, der auf 3G RAM mit 32GB Speicher oder 4GB RAM mit 64GB Speicher (GS370+) zurück greifen kann. Die Modelle bieten dazu echtes Dual Sim Modell mit zwei Simkarten Slots und zusätzlich einen dritten Slot für die SD Karte (mit bis zu 128GB Speicher). Wie bei den Vorgängern gibt es wieder einen Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite, der wieder bis zu 5 Abdrücke speichern kann.

Bei der Performance gibt es Fortschritte, aber natürlich keine Topleistungen. Man sieht bereits am Screnshot vom Geekbench Benchmark, dass die Geräte mit den aktuellen Topmodellen nicht mithalten können. Das ist aber auch gar nicht zu erwarten gewesen. Im täglichen Einsatz bemerkt man diese Unterschiede aber kaum. Das GS370 reagiert sehr schnell auf alle Befehle und Eingaben und hatte auch mit vielen geöffneten Apps kaum Probleme. Gößere Grafikanwendungen und schnelle Spiele sind dagegen nicht das Revier des GS370.

Die Kamera beim GS370

Die Dual Lens Kamera war bei der Vorstellung der neuen Geräte eine echte Überraschung, denn bisher gab es diese Modelle in diesem Preisbereich nur selten. Damit bieten die Modelle nun auch Funktionen wie die Hintergrund-Unschärfe. Diese muss man allerdings selbst einstellen und sie funktioniert nicht so gut, wie man es von Apple, Huawei und anderen Anbietern in diesem Bereich her kennt. Es wird grob gesagt immer ein (einstellbarer) Bereich scharf gestellt, der Rest bleibt unscharf. Das ist immer etwas ungenau, da meistens mehr scharf bleibt, als man eigentlich haben möchte.

Beim normalen Einsatz gibt es allerdings wenig zu meckern, die Kamera macht solide Bilder, lediglich bei wenig Licht gibt es schnell ein Farbrauschen.

Android 7.0 auf den Modellen

Bei der Software kommt beim Gigaset GS370 Android 7.0 zum Einsatz. Das ist ein wenig enttäuschend, denn immerhin ist der Nachfolger Androi 8 Oreo bereits seit einigen Monaten auf dem Markt und daher war die Hoffnung durchaus da, dass die neuen Modelle gleich mit Android 8 ausgeliefert werden. Allerdings hat das Unternehmen angekündigt, dass es hier im ersten Halbjahr 2018 ein Update geben soll, so dass ab dann auch Android 8 auf den GS370 Modellel zur Verfügung stehen wird. Einen genauen Termin dazu gibt es aber noch nicht.

Ein weiterer Punkt: Gigaset setzt auf dem Modell ein reines Android ein. Es gibt also keine Veränderungen durch den Hersteller und das Unternehmen hat (sehr erfreulich) auch darauf verzichtet, eigene Apps vorzuinstallieren. Es gibt lediglich die Giagset App als Handbuch auf dem Gerät – ansonsten ist der Speicher erfreulich leer (bis auf die Android-Standard-Anwendungen).

Akkulaufzeit

Für den Einsatz in der Praxis ist auch immer wichtig, wie lange die Geräte ohne Nachzuladen durchhalten und welchen Zeitraum sie an der Ladestation verbringen müssen. Im Giagset GS370 ist ein 3.600mAh Akku verbaut und damit hat das Gerät im Vergleich zum GS270 (immerhin 5.000mAh) etwas weniger Ausdauer. Allerdings ist der Akku im Vergleich mit anderen Modellen aus dem Bereich trotzdem recht großzügig dimensioniert. Beispielsweise gibt es im Galaxy A3 2017 nur einen Akku mit 2350mAh und im größeren A5 beträgt die Leistung des Akku auch nur 3.000mAh. Das GS370 hat hier also deutliche Vorteile und auch beim normalen Arbeiten merkt man das durchaus: die Geräte halten den Tag über gut durch und können daher ohne Nachladen durchaus für 24 Stunden genutzt werden.

Unser Fazit zum Gigaset GS370

In der Gesamtbetrachtung des Modells muss man natürlich den Preis doch wieder mit einbeziehen und insgesamt hat es das Unternehmen geschafft ein sehr interessantes Smartphone im Bereich der unteren Mittelklasse auf den Markt zu bringen. Mit Dual Lens Kamera und Metallbody kann es durchaus mit den anderen Geräten auf dem Markt mit halten und setzt durch die Kamera sogar noch einen neuen Standard für diesen Preisbereich. Schade ist dagegen, dass es mit Android 7 noch nicht die neuste Betriebssystem-Version gibt – aber das soll sich 2018 schnell ändern.