Gigaset Malware Angriff: so bereinigt man die Geräte

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Gigaset Malware Angriff: so bereinigt man die Geräte – Die Auslieferung von Schadsoftware an ältere Gigaset Smartphones ist erfreulicherweise mittlerweile gestoppt. Das Unternehmen hatte dieses Problem vor einigen Tagen bereits erkannt, aber etwas gebraucht, bis man die Quelle identifiziert hat. Über einen externen Update Server wurde Schadecode auf die Geräte gespielt, allerdings sind nur ältere Modelle betroffen. Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Nach jetzigem Informationsstand wurden aus den betroffenen Produktlinien nur einige Geräte, bei denen die in der Vergangenheit seitens Gigaset zur Verfügung gestellten Software-Updates nutzerseitig nicht ausgeführt wurden, infiziert. Auf diese Geräte wurde durch einen kompromittierten Server eines externen Update-Service-Providers Schadsoftware aufgespielt. Gigaset hat umgehend eingegriffen und Kontakt mit dem Update-Service-Provider aufgenommen. Dieser hat unmittelbare Maßnahmen ergriffen und Gigaset gegenüber bestätigt, dass die Infizierung von Smartphones am 7. April abgestellt werden konnte.

Betroffen waren dabei die Modelle GS100, GS160, GS170, GS180, GS270 (plus) sowie GS370 (plus), keine Probleme gab es dagegen bei den neueren Serien GS110, GS185, GS190, GS195, GS195LS, GS280, GS290, GX290, GX290plus, GX290 PRO, GS3 und GS4.

Dazu wurden mittlerweile saubere Update eingespielt und dafür gesorgt, dass betroffenen Geräte auch automatisch gereinigt werden. Dazu müssen die Geräte mit dem Internet verbunden sein (WLAN, WiFi oder mobile Daten). Wir empfehlen zudem, die Geräte an das Ladegerät anzuschließen. Betroffene Geräte sollten binnen 8 Stunden automatisch von der Schadsoftware befreit sein.

Die manuelle Säuberung von Malware

Wer nicht warten will, kann auch selbst aktiv werden.

Prüfen Sie, ob Ihr Gerät betroffen ist

  1. Prüfen Sie Ihre Software-Version. Die aktuelle Software-Version lässt sich unter „Einstellungen“ à „Über das Telefon“ unten unter „Build Nummer“ ablesen
  2. Ist Ihre Software-Version niedriger oder gleich der unten genannten gefetteten Versionsnummern, ist Ihr Gerät potentiell betroffen
  • GS160                  alle Softwareversionen
  • GS170                  alle Softwareversionen
  • GS180                  alle Softwareversionen
  • GS100                  bis zu Version GS100_HW1.0_XXX_V19 
  • GS270                  bis zu Version GIG_GS270_S138 
  • GS270 plus         bis zu Version GIG_GS270_plus_S139  
  • GS370                  bis zu Version GIG_GS370_S128 
  • GS370 plus         bis zu Version GIG_GS370_plus_S128 

Deinstallieren Sie die Schadsoftware manuell

  1. Starten Sie das Smartphone 
  2. Prüfen Sie, ob Ihr Gerät infiziert ist, indem Sie unter „Einstellungen“ à „App“ prüfen, ob eine oder mehrere der folgenden Apps angezeigt werden: 
    • Gem 
    • Smart 
    • Xiaoan 
    • easenf 
    • Tayase
    • com.yhn4621.ujm0317
    • com.wagd.smarter 
    • com.wagd.xiaoan
  1. Sofern Sie eine oder mehrere der oben genannten Apps finden, löschen Sie diese bitte manuell.
    • Öffnen Sie die Einstellungen (Zahnrad-Icon).
    • Tippen Sie auf Apps & Benachrichtigungen.
    • Tippen Sie auf App-Info.
    • Tippen Sie die gewünschte App an.
    • Klicken Sie auf den Deinstallieren-Button.
  2. Prüfen Sie nun erneut, ob sämtliche der oben genannten Apps deinstalliert sind. Falls die Apps immer noch vorhanden sind, kontaktieren Sie bitte den Gigaset Service unter +49 (0)2871 912 912 (Zum Festnetztarif Ihres Anbieters).
  3. Sollten keine der genannten Apps mehr installiert sein, empfehlen wir, sämtliche für Ihr Gerät zur Verfügung stehenden Software-Updates durchzuführen.

Gigaset bestätigt Malware-Probleme, nur ältere Geräte betroffen

Gigaset bestätigt Malware-Probleme, nur ältere Geräte betroffen – Die Probleme von Nutzern mit Gigaset Geräten gehen nach Angaben des Unternehmens tatsächlich auf Schadesoftware zurück, wobei aber nicht mitgeteilt wurden, wie genau die Software auf die Geräte gekommen ist. Das Unternehmen teilte dazu mit, dass wohl nur ältere Modelle betroffen sind und vor allem die aktuellen Geräte damit keine Probleme haben.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Details:

Im Rahmen von routinemäßigen Kontrollanalysen ist uns aufgefallen, dass bei einigen älteren Smartphones Probleme mit Schadsoftware aufgetreten sind. Diese Erkenntnis wurde auch durch Anfragen von einzelnen Kunden bestätigt. Wir nehmen das Thema sehr ernst und arbeiten intensiv an einer kurzfristigen Lösung für die betroffenen Nutzer.

Dabei arbeiten wir eng mit IT-Forensikern und den zuständigen Behörden zusammen. Wir werden die betroffenen Nutzer schnellstmöglich informieren und Informationen zur Lösung des Problems bereitstellen. Wir gehen davon aus, dass wir binnen 48 Stunden weitere Erkenntnisse, bzw. eine Lösung des Sachverhalts anbieten können.

Wichtig ist an dieser Stelle auch zu erwähnen, dass nach aktuellem Kenntnisstand der Vorfall nur ältere Geräte betrifft. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Geräte GS110, GS185, GS190, GS195, GS195LS, GS280, GS290, GX290, GX290 plus, GX290 PRO, GS3 und GS4 nicht betroffen sind.

Innerhalb von 48 Stunden soll es für die betroffenen Nutzer auch eine Lösung geben, bis dahin bleibt es weiter bei nachfolgender Lösung (die allerdings technisches Know-How erforddert):

Man kann die Update App über ADP und den Befehl:

  • adb shell pm disable-user –user 0 com.redstone.ota.ui

abschalten, dann gibt es wohl auch keine Probleme mehr (danke an Volko aus dem Google Forum für den Hinweis). Allerdings muss man dafür die entsprechende App installieren und die Entwickleroptionen nutzen – das dürfte für die meisten Gigaset Nutzer daher kaum eine Alternative sein.

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Gigaset: Nutzer berichten über Malware Probleme auf den Smartphones

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Gigaset: Nutzer berichten über Malware Probleme auf den Smartphones – Gigaset Smartphone mit Android scheinen derzeit Probleme mit der Sicherheit zu haben, denn viele Nutzer berichten über Apps, die laufen, obwohl sie nicht installiert wurden und über Werbung im Browser sowie veränderte Startseiten. Das sind meistens deutlich Anzeichen für Malware auf den Geräten und daher sind die Nutzer ziemlich verunsichert.

UPDATE: Mittlerweile hat sich Gigaset dazu geäußert und innerhalb von 48 Stunden eine Lösung versprochen. Es sollen auch nur ältere Geräte betroffen sein. Sicher sind aktuell: GS110, GS185, GS190, GS195, GS195LS, GS280, GS290, GX290, GX290 plus, GX290 PRO, GS3 und GS4 

Im Google Forum dazu heißt es beispielsweise:

Ich habe ein Gigaset GS 270 und das gleiche Problem. Seit vorgestern ist zu easenf auch noch gem dazugekommen.
Mein Avast Virenscanner meinte, da die App als Systemapp gespeichert ist, könne man sie nicht löschen, sondern nur deaktivieren. Das funktionierte aber nicht, da der deaktivieren-Button  nur blass erschien und nich anklickbar war. Bitdefender erkennt das Problem auch und die App wird gelöscht. Zusätzlich kann man unter „Einstellungen“ ganz nach unten in die „Entwickleroptionen“ gehen und dort unter „aktive Dienste“ easenf, gim und die App namens  update deaktivieren.

und ein anderer Nutzer schreibt:

Ich kann das Verhalten bei einem Gigaset GS180 bestätigen. Zusätzlich wurden heute folgende Apps installiert:- com.wagd.smarter – com.wagd.xiaoanHabe diese Apps deinstalliert.
Zusätzlich hatte ich in mehreren Browsern (Frirefox Klar, Opera, Firefox, Brave…) als Startseite eine Werbeseite zu irgendeinem Spiel. Musste alle Caches/ Daten von den Browsern löschen – so weit ok.

Bisher ist leider unklar, wie diese Software auf die Geräte kommen konnte und ob es noch andere Schwierigkeiten gibt. Da nur Gigaset Smartphones betroffen sind, könnte es aber beispielsweise an einem Update Server liegen, der gehackt wurde und daher Malware mit ausliefert. Der Support von Gigaset war über Ostern nur schwer zu erreichen, man will aber heute weitere Infos geben.

Man kann die Update App über ADP und den Befehl:

  • adb shell pm disable-user –user 0 com.redstone.ota.ui

abschalten, dann gibt es wohl auch keine Probleme mehr (danke an Volko aus dem Google Forum für den Hinweis). Allerdings muss man dafür die entsprechende App installieren und die Entwickleroptionen nutzen – das dürfte für die meisten Gigaset Nutzer daher kaum eine Alternative sein.

Mehr zum Thema Sicherheit: Android Sicherheit | Handy gehackt – so kann man es prüfen | Sicherheitstipps

Plus und Pro – Gigaset wertet die GX290 Serie auf

Plus und Pro – Gigaset wertet die GX290 Serie auf – Das Gigaset GX 290 ist die Outdoor-Variante der Gigaset Reihe und vor allem für den Einsatz unter schweren Bedingungen konzipiert (unser Text des GX290 dazu hier). Die Modelle sind allerdings bereits seit Mitte 2020 auf dem Markt und daher schiebt das Unternehmen nun nochmal zwei Geräte nach: das Gigaset GX290 plus kommt mit mehr Speicher auf den Markt und die FGX290 pro Variante bietet zusätzlich noch die Zero Touch Funktionen um die Geräte auch im Unternehmenseinsatz individuell anpassen zu können.

Gigaset schreibt selbst dazu:

Ob man mit einem Smartphone wirklich einen Nagel einschlagen können muss, ist zugegeben mehr als fraglich. Mit dem Gigaset GX290 ist das trotzdem möglich. Die Redakteure des Magazins top agrar haben es ausprobiert. Seitdem das erste Outdoor-Smartphone von Gigaset auf dem Markt ist, wurde viel geschrieben und getestet. „Sehr gut“ urteilt das Technikmagazin CHIP. Computer Bild lobt den hellen Bildschirm und hebt den „monströsen Akku“ hervor „für lange Reisen, mit dem sich sogar andere Geräte aufladen lassen.“ Nun kommt eine verbesserte Variante des Publikumslieblings GX290 mit einem Plus an Speicher und Geschwindigkeit. „Wir wollten das Gerät in Sachen Leistung und Funktionalität noch attraktiver machen“, sagt Jörg Wissing,  Senior Product & Business Development Manager bei Gigaset.

Keine Unterschiede gibt es dagegen am robusten Gehäuse und auch beim Akku. Dieser ist mit  6.200 mAh einer der größten Akkus auf dem Markt und unterstützt 15 Watt Schnellladen – man kann den großen Akku also auch vergleichsweise schnell wieder aufladen. Das Unternehmen spricht von 3 Stunden Ladezeit, bis der Akku wieder volle Leistung hat.

Das Gigaset GX290 plus in Titanium Grey mit silberfarbenen Designlinien ist ab Anfang März 2021 im Handel und im Gigaset Onlineshop für 329 Euro (UVP) erhältlich. Das ebenfalls neue Gigaset GX290 PRO für Unternehmen kostet 399 Euro (UVP). Wann genau der Marktstart der neuen Modelle sein wird, wurde leider noch nicht mitgeteilt.

Die technischen Daten der neuen Modelle

  • IP68 Wasser- und Staubgeprüft
  • 6,1″, Tageslicht adaptives 19,5:9 HD+ V-Notch Display mit
  • Corning Gorilla Glas 3
  • Octa-Core Prozessor mit 4G LTE, unterstützt VoLTE und VoWiFi*
  • 4 GB RAM + 64 GB interner Speicher
  • 13 MP (SONY Sensor) + 2 MP Dual Hauptkamera mit
  • ArcSoft® Optimierung und 8 MP Frontkamera
  • 6200 mAh Lithium Polymer Akku mit 9V 2A PE+ Schnellladung
  • Gesichtserkennung und Fingerprint Sensor mit Multi-Funktionen
  • Bis zu 15W** Wireless Charging und NFC
  • USB Typ-C mit On-The-Go Funktion

Testbericht: Gigaset GS4 – viele individuelle Features

Testbericht: Gigaset GS4 – viele individuelle Features – Gigaset hat im November gleich zwei neue Modelle auf den Markt gebracht: Gigaset GS3 und GS4. Die teuere Version ist dabei das GS4 und dieses Modell ist auch wieder Made in Germany. Dieses Modell hatten wir auch im test um zu prüfen, wie gut sich die neue Version im Vergleich zu den Vorgängern und zur Konkurrenz schlägt.

Gigaset hat mit den neuen GS3 und GS4 einiges anders gemacht. Der Name wurde geändert und ist nun kürzer und prägnanter, im Vergleich zum Gigaset GS290 ist aber vor allem der Preis niedriger ausgefallen. Das Gigaset GS4, das wir hier testen, kostet nur noch 229 Euro und ist damit nochmal 20 Euro billiger als die bisherigen GS290 Modelle.

Design und Verarbeitung des Gigaset GS4

Beim Design setzt Gigaset auf ein relativ schlichtes Äußeres. Es gibt wenige Effekt auf der Rückseite und auch die Vorderseite ist Sachlich gehalten. Dafür setzt das Unternehmen mit den Buttons interessante Akzente. Sowohl Schriftzug, Powerbutton als auch der Rand für den Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite sind in einem Rot-Gold Ton gehalten und haben daher einen sehr edlen Effekt, vor allem beim schwarzen Gerät.

Die Rückseite lässt sich dazu auf Wunsch (gegen 15 Euro Aufpreis) bei der Bestellung mit einem eigenen Bild gravieren. Bei unserer Testversion war das leider noch nicht machbar, daher können wir zur Qualität in dem Fall nichts schreiben.

Dazu gibt es kein abgesetztes Kamera-Modul. Die Kameras sind direkt im Gehäuse integriert und stehen auch nicht hervor. Es gibt also keinen Kamera-Buckel auf der Rückseite. Das ist ein interessantes Merkmal, das man so derzeit nur bei wenigen aktuellen Smartphones findet.

Die Rückseite des Gigaset GS 4 (schwarz) mit abgesetzten Buttons

Die Vorderseite nutzt ein Notch-Design, das man mittlerweile vor vielen anderen Geräten her kennt. Das ist okay, wirkt aber nicht mehr unbedingt absolut fortschrittlich, bei anderen Modellen findet man hier inzwischen auch bereits Punch-Hole Display ohne Notch und dafür mit einer Öffnung. Das ist aber bis zu einem gewissen Punkt auch Geschmackssache.

Wechselbarer Akku

Die Akkulaufzeit ist entspricht den Angaben und ist entsprechend lang.. Wir mussten es im Test nicht ein einziges Mal nachladen, weil der Akku zu leer geworden wäre. Letztendlich kam das Gerät nur ans Netz, weil wir das Laden und vor allem das kabellose Nachladen prüfen wollte. Dieses wird immerhin mit 15 Watt unterstützt und sorgt dafür, dass auch wieder recht schnell neue Energie in den Akku kommt.

Nicht mehr alltäglich: das Gigaset GS4 bietet einen wechselbaren Akku. Man kann als Kunden die Rückseite abnehmen und einen neuen Akku nutzen, wenn der alte Akku keine Leistung mehr bringen sollte. Dazu kann man den inneren Teil der Rückseite am rechten unteren Ende anheben und dann vorsichtig lösen. Das gibt es so kaum noch bei anderen Modelle und es wurde dazu eine Lösung gefunden, wie man die Rückseite stabil verbauen und dennoch wechselbar machen kann.

Betriebssystem und Leistung beim Gigaset GS4

Wie üblich bei Gigaset und sehr positiv: die Geräte kommen mit einem sauberen Android ohne Bloatware. Es gibt also nur die üblichen Android Apps und keine weiteren Anwendungen, die man wahrscheinlich ohnehin nicht brauchen würde. Man kann daher mit dem Gigaset GS4 starten, ohne erst aufräumen zu müssen.

Die Leistung im Leistungstest ist solide, aber erwartungsgemäß gibt es keine Höchstleistungen. Das ist für den Preis aber auch gar nicht zu erwarten. Im normalen Einsatz reagiert das GS4 aber schnell und ohne Verzögerungen, auch die Apps starten schnell – für den normalen Einsatz ist der Prozessor also absolut ausreichend dimensioniert. Im Test rangiert das Modell etwas unter dem Niveau eines Galaxy A51 und ist damit absolut konkurrenzfähig.

Gigaset GS4 Score bei Geekbench

Beim Display gibt es einen 6,3 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln. Es kommt ein LCD Display zum Einsatz, 90 oder 120Hz Technik gibt es nicht. Die Auflösung ist allgemein recht scharf und schnell, viel zu meckern gibt es nicht. Oberhalb des Display ist eine Status LED verbaut. Benachrichtigungen werden so auch optisch angezeigt, das ist auch nur noch bei wenigen Modellen zu finden.

Die verbaute 3fach Kamera ist solide, man sollte aber keine Höchstleistungen erwarten. Vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen kommt die Kamera schnell an ihre Grenzen. Andere Hersteller haben in diesem Preisbereich bereits deutlich bessere Kamerasysteme verbaut, allerdings greifen Kamerafans wohl ohnehin zu den teureren Modellen.

Made in Germany

Im Gegensatz zum G3 ist das G4 wieder „Made in Germany“ und wird von Gigaset im Werk im nordrhein-westfälischen Bocholt designt und produziert. Das Unternehmen ist damit weiterhin der einzige Hersteller im Smartphone Bereich, der auf deutsche Produktion setzt. Die Fertigung erfolgt komplett in Deutschland und auch die Zulieferer sitzen vielfach in Deutschland, wenn es um die Verpackung usw. geht.

Unser Test-Fazit zum Gigaset GS4

Das Gigaset GS4 ist eine interessante Weiterenwicklung des Gigaset Konzeptes bei den Smartphones und bietet solide Technik in einem vergleichsweise günstigen Preisbereich. Das Unternehmen punkte neben dem „Made in Germany“- Ansatz vor allem durch den wechselbaren Akku und die individualisierbare Rückseite. Das sind Features, die man so bei anderen Smartphones kaum findet. Vor allem Fans von wechselbaren Akkus finden hier endlich wieder eine Alternative.

Die technischen Daten des Gigaset GS4 im Überblick

  • Display 16,00 cm (6,30 Zoll) IPS Auflösung: 1 080 x 2 340 Pixel (409 ppi)
  • Betriebssystem Android 10
  • CPU MediaTek, Octa-Core (64 Bit) mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher (Erweiterbar durch microSD-Card um bis zu 512 GB)
  • Verbindungen: EDGE, HSPA+ (42,00 MBit/s), LTE, WLAN, Bluetooth
  • Mobilfunk (MHz) GSM 850, 900, 1800, 1900 UMTS 900, 2100 LTE 800, 850, 900, 1800, 2100, 2600
  • SIM-Kartentyp: Nano-SIM
  • Hauptkamera Triple-Kamera: 13,0 Megapixel + 5,0 Megapixel + 2,0 Megapixel
  • Front-Kamera 8,0 Megapixel
  • Akku: 4300mAh, Standby 240 Stunden (UMTS) Nutzung 25 Stunden (UMTS)
  • Abmessungen 157,0 mm x 75,0 mm x 9,8 mm
  • Gewicht 206,0 g

Gigaset GS3 und GS4 – neue Modelle mit individualisiertem Ansatz

Gigaset GS3 und GS4 – neue Modelle mit individualisiertem Ansatz – Gigaset hat neue Smartphones vorgestellt und setzt dabei auf einen neuen Namen. Statt einer dreistelligen Modellnummer gibt es nun nur noch eine Zahl: das Gigaset GS3 und Gigaset GS4. Die Modelle liegen dabei im Bereich der günstigen Mitteklasse und kostet 179.99 bzw. 229.99 Euro.

In dem Preisbereich ist es recht schwer, sich gegen die Konkurrenz in Sachen Technik abzusetzen, daher geht es das Unternehmen hier einen anderen Weg und setzt auf mehr individuelle Ansätze für die neuen Smartphones. Beide neuen Smartphones setzen auf einen wechselbaren Akku und die Rückseite der GS4 Modelle (aus Glas) ist frei gestaltbar. Man kann sie bei der Bestellung mit einem Bild der eigenen Wahl gravieren lassen. Bereits beim Vorgänger war auf diese Weise ein Schriftzug möglich, nun ist es ein komplettes Bild, das man auf der Rückseite anbringen kann. Die Rückseite des GS3 ist leider nicht gravierbar, aber man kann sie austauschen und damit die Farben ändern.

Daneben setzen die Modelle auf kabelloses Laden mit 15 Watt (10 Watt bei GS3) und NFC – das ist in dieser Preisklasse nicht unbedingt Standard. Das GS4 ist dabei auch wieder Made in Germany und eines der weniger Smartphones auf dem Markt, das in Deutshcland gefertigt wird.

Das Gigaset GS3

Je nach Modell gibt es Triple-Lens oder Dual-Lens Kamera, der Akku hat eine Leistung von 4.000 und 4.600mAh und beide Modelle haben ein Dual Sim Slot mit echter Speichererweiterung.

Leider kommen beide Modelle nur mit Android 10 auf den Markt. Für das GS3 ist auch keine weitere Android Version geplant, beim GS4 ist es noch nicht sicher, ob es eine weitere Version geben wird. Sicherheitsupdates werden für 2 Jahre angeboten.

Die technischen Daten des Gigaset GS4

o Android™ 10 Betriebssystem
o Großes 6,3″ Full HD+ V-Notch Display
o Schneller 2,1 GHz Octa-Core Prozessor
o 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher
o Triple-Kamerasystem (16 MP Hauptkamera + 5 MP Weitwinkel + 2 MP Makro)
o 13 MP Frontkamera für hochauflösende Selfies
o Schnell aufladbarer und ausdauernder 4300 mAh Akku (austauschbar) o Unterstützt kabelloses Laden bis zu 15W* (kompatibel zum Qi-Standard)
o Triple-Slots: Dual-SIM + Speichererweiterung
o Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner mit Multi-Funktionen
o Kontaktlose Datenübertragung durch NFC + Bluetooth 5.0
o Benachrichtigungs-LED

Die technischen Daten des Gigaset GS3

o Android™ 10 Betriebssystem
o 6,1″ HD+ U-Notch Display
o 1,8 GHz Octa-Core Prozessor
o 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher
o Dual-Kamerasystem (13 MP Hauptkamera + 8 MP Weitwinkel)
o 8 MP Frontkamera
o 4000 mAh (typ.) Wechsel-Akku
o Unterstützt kabelloses Laden bis zu 10W* (kompatibel zum Qi-Standard)
o Triple-Slots: Dual-SIM + Speichererweiterung
o Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner mit Multi-Funktionen
o Benachrichtigungs-LED

Das Gigaset GS3 ist ab Mitte November 2020 in Graphite Grey im stationären und Online-Handel sowie im Gigaset Onlineshop für 179 Euro (UVP) erhältlich. Die austauschbaren Rückschalen sind in den Farben Classy Rosegold, Racing Red, Arctic Blue und und Oceanic Petrol verfügbar. Das Gigaset GS4 „Made in Germany“ kommt ab Anfang November 2020 in den Farben Deep Black und Pure White für 229 Euro (UVP) in den Handel.  

Gigaset GX290 im Test – robustes Arbeitstier mit Extrem-Akku

Gigaset GX290 im Test – robustes Arbeitstier mit Extrem-Akku – Gigaset hat mit dem GX290 ein Handy auf den Markt gebracht, das nach eigenen Angaben „für extreme Umgebungsbedingungen in Beruf, Freizeit und Outdoor“ geeignet sein soll. Grund genug, sich das neue Smartphones für etwas weniger als 300 Euro genauer anzuschauen und zu Testen, ob es hält, was es verspricht. Immerhin ist es auch eines der teuersten Geräte, die man aktuell bei Gigaset bekommen kann und daher sind die Erwartungen an das GX290 durchaus hoch.

Weitere Testberichte von Gigaset Geräten gibt es hier: Gigaset GS290 Test | Gigaset GS 190 Test | Gigaset GS110 Test

Das Gigaset GX290 im Test

Das Erste, was beim GX290 auffällt, wenn man es aus der Packung nimmt, ist das Gewicht. Die Smartphones wiegen 279 Gramm und sind damit richtig schwer – bereits beim Anfassen wird klar, dass man es hier mit einem sehr robusten Gerät zu tun hat. Hier merkt man auch den Akku: 6.200mAh sind größere und schwerer als die Akkus in anderen Geräten und das macht sich dann natürlich sowohl bei den Maßen als auch beim Gewicht bemerkbar.

Neben dem Akku hat das Gewicht und auch die Größe der Modelle auch noch einen anderen Grund: Beim Body setzt Gigaset bei GX290 auf einen mit Metallrahmen verstärktes Zwei-Komponenten TPU Spritzguss-Gehäuse. Das liest sich nicht nur sehr stabil, sondern fühlt sich auch so an und man hat den Eindruck, als könne man mit dem Smartphone unbeschadet Nägel in die Wand hämmern (das wurde aber nicht getestet). Insgesamt glaubt man dem Gerät auf jeden Fall, dass es auch mit extremen Anforderungen zurecht kommt.

Solides und verschraubtes Schutzgehäuse

Unabhängig vom Gewicht und der Größte der Modelle hat Gigaset dennoch Wert auf das Design gelegt. Das GX290 ist also kein hässlicher Klotz, den man verstecken muss, sondern sieht auch durchaus schick aus. Die Rückseite mit den gebogenen Linien, die farblich abgesetzt sind, erinnert dabei etwas an die Black Shark Modelle. Insgesamt wirkt das Modell durchaus wertig und fasst sich auch so an.

Die Front ist dagegen eher normal. Es gibt ein Notch-Design mit Kamera im oberen Bereich, aber dennoch fallen die Ränder vergleichsweise groß aus. Auch ohne die extra Schutzhülle ist der Rand des Bildschirms noch recht deutlich und weit vom einem randlosen Display entfernt. Das können andere Anbieter in diesem Preisbereich besser, andererseits braucht es für Stabilität auch viel Rand und daher kann auch Gigaset diesen nicht einfach weglassen.

Der Fingerabdruck-Sensor befindet sich als separate Einheit auf der Rückseite. Es gibt mittlerweile viele Modelle, die diesen bereits im Display integriert haben, beim GX290 ist das leider nicht der Fall. Der Sensor reagiert dafür aber recht schnell, hat aber wie die meisten Sensoren Probleme, wenn die Finger nass oder verdreckt sind. Im Outdoor-Bereich sollte man daher eventuell auf eine andere Entsperr-Möglichkeiten setzen.

Stylische Rückseite beim GX290

Richtig viel Power: der Akku beim GX290

Mit 6.200mAh übertrifft der Akku die meisten anderen Handys auf dem Markt und verspricht lange Laufzeiten. Das hat sich im Test auch so bestätigt, wir kamen selbst bei häufiger Nutzung an die 3 Tage ohne Nachladen aus. Man kann den Akku auch als Powerbank für andere Geräte nutzen, das wird automatisch erkennt.

Nachteil: mit Geräten ohne Schnellladefunktion dauert das Laden recht lange und ist nur zu empfehlen, wenn man wirklich Zeit hat. Mitgeliefert wird allerdings ein 9V 2A Schnellladegerät und damit kann man den Akku in 3 Stunden voll laden. Wir hatten allerdings einige Mühe, die Akku in annehmbarer Zeit leer zu bekommen, das volle Laden konnten wir daher nur einmal testen. Hier bemerkt man auch die eher geringe Auslösung des Display – diese braucht auch entsprechend weniger Strom zur Beleuchtung der Pixel.

Anschlüsse komplett abgedeckt

Gigaset setzt auch beim GX290 wieder auf einen USB C Anschluss und dazu gibt es noch einige andere Features, die man in dieser Preisklasse nicht immer findet. Um den Anspruch an die Outdoor-Tauglichkeit zu unterstützen haben die Geräte ein IP68 Zertifizierung und sind damit Wasser- und Staubgeprüft. Sie unterstützen auch drahtlose Aufladung und es ist ein NFC Chip mit an Bord, so dass man auch mobil bezahlen kann

Kritikpunkte sind Display und Kamera

Gigaset hat viel Wert auf den Schutz der Modelle gelegt – bei der Technik muss man dagegen einige Abstriche machen. Das Display bietet beispielsweise zwar 6,1 Zoll an, die Auflösung liegt aber nur bei 1560 x 720 Pixeln. Das ist dann doch etwas wenig und lässt Bilder teilweise etwas unscharf aussehen. Die Pixeldichte liegt daher auch nur bei 283ppi.

Der MediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763 Prozessor macht durchaus sein Arbeit, reagiert aber recht unwillig, wenn es um größere Leistungen geht. ür Highspeed und Games sind die Geräte daher nur bedingt geeignet, für die normale Nutzung reicht die Leistung aber vollkommen aus.

Das trifft so auch auf die Kamera zu. Die Bilder haben Schnappschussqualität, aber bei schlechtem Licht und schnellen Bewegungen bemerkt man die geringe Auflösung. Auch der Start der Kamera dauert vergleichsweise lang und macht unvorbereitete Aufnahmen schwierig.

Als Betriebssystem gibt es Android 9. Das ist etwas schade, denn andere Modelle haben bereits Android 10. E gibt bisher auch kein Update auf Android 10 und die Sicherheitsupdates sind auf dem Stand vom Januar 2020 – auch da könnte man nachbessern.

Das Test-Fazit beim Gigaset GX290

Das X290 hält genau das, was es verspricht: man bekommt ein robuster Smartphones für den Einsatz unter extremen Bedingungen und mit dem großen Akku auch noch ein Arbeitstier mit wirklich überdurchschnittlicher Ausdauer. Es gibt also genau das, was man von einem Outdoor- und Arbeitshandy erwarten würde.

Abstriche muss man dagegen bei der anderen verbauten Technik machen. Hier kommt das GX290 nicht an andere Modelle im gleichen Preisbereich heran, aber das war wohl auch nie das Ziel der Modelle.

Update: mittlerweile sind die Modelle mit fast 50 Euro Rabatte bei Amazon zu haben. Der Preis liegt nur noch bei 249 Euro.

Die technischen Daten des GX290

  • Stabiles 6,1“ 19,5:9 HD+ V-Notch Display mit Corning Gorilla Glas 3
  • Langlebiger 6200 mAh Akku mit 9V 2A PE+ Schnellladefunktion über USB Typ-C
  • Leistungsstarker Octa-Core Prozessor mit 4G LTE mit VoLTE und VoWiFi
  • 13 MP (SONY Sensor) + 2 MP Dual Hauptkamera mit ArcSoft® Optimierung und 8 MP Frontkamera
  • IP68 Wasser- und Staubgeprüft
  • NFC (Near Field Communication)
  • Wireless Charging bis zu 15W

Gigaset GS290 im Test – Waterdrop Notch Design und komplettes Android

Gigaset GS290 im Test – Waterdrop Notch Design und komplettes Android – Gigaset hat in diesem Jahr eine ganze Reihe von neuen Geräten auf den Markt gebracht, in der Regel allerdings im Preisbereich von unter 200 Euro. Das neue GS290 ist etwas teuer und kostet knapp 250 Euro. Das Smartphone soll dabi die Nachfolge des GS 280 (das GS280 im Test gibt es hier) antreten.

Das GS290 ist derzeit mit eines der teuersten Smartphones, die man beim Unternehmen kaufen kann und daher ist die Erwartungshaltung durchaus entsprechend höher.  Mit einem Preis von 249 Euro liegt er allerdings auch nicht so hoch wie bei den Premiummodellen anderer Hersteller – das Gigaset GS290 ist also nach wie vor ein Smartphone im Bereich der Mittelklasse Handys. Gigaset schreibt selbst dazu:

Gigaset stellt mit dem neuen GS290 zum Jahresende den Nachfolger des Erfolgs-Modells GS280 vor und präsentiert damit sein neues Flaggschiff-Modell: Neben einem starken Akku und riesigem 6,3 Zoll Full HD+ Display kann das Gerät kabellos geladen werden und verfügt über die Nahfeldkommunikation NFC – zum Beispiel für bargeldloses Zahlen. Das GS290 nimmt private und geschäftliche SIM-Karten gleichzeitig auf und ist damit der schicke und zuverlässige Begleiter für einen ereignisreichen Arbeitstag und eine lange Partynacht.

Insgesamt kann das GS290 mit einigen interessante Funktionen aufwarten:

  • die Geräte haben eine NFC Chip verbaut und sind damit auch in der Lage mobiles Bezahlen zu nutzen
  • der Akku ist mit 4.700 mAh wirklich groß und unterstützt sowohl Schnellladen (mit der MediaTek Pump Express+ Technologie PE+) und auch drahtloses Laden. Das gab es so bisher bei Gigaset noch nicht

Damit unterscheidet sich das GS290 von den meisten anderen Gigaset Smartphones, die weniger kosten, aber auch solche Funktionen nicht anbieten. Im Preisbereich von unter 200 Euro für die Handys kann man das aber auch nicht wirklich erwarten. Im nachfolgenden Test wollen wird darauf eingehen, was man beim Gigaset GS290 für das Geld bekommt und ob sich die Modelle lohnen.

Gigaset GS280 und GS290 im Vergleich

Das Design des Gigaset GS290 im Test

Das Display selbst ist flach, aber die Rückseite ist an den Längskanten deutlich abgerundet. Auf diese Weise wirken die GS290 schlanker als andere Gigaset Modelle und liegen auch besser in der Hand. Man hat dadurch das Gefühl, die Smartphones wären kleiner als beispielsweise das GS190 – das ist aber nur ein subjektiver Eindruck, denn das Display ist genau so groß.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es mehr Platz. Das GS280 kam nur auf 5,7 Zoll, nun stehen 6,3 Zoll für das Display zur Verfügung.

Beim Design setzt Gigaset auf ein modernes Waterdrop-Notch Display mit kleinen Rändern auf der Vorderseite. Das ist mittlerweile Standard geworden, heißt aber auch, dass sich die Modelle nicht von vielen anderen Geräten anderer Hersteller unterscheiden. Dennoch ist die Front gefällig und wirkt aktuell. Die Rückseite setzt diesmal auf ein irisierendes Finish, das etwas an Perlmutt erinnert. Je nach Lichteinfall gibt es andere Reflexe. Auch das ist durchaus interessant – an die Verlaufsexzesse von beispielsweise Honor kommt das GS290 aber nicht heran.

Schnelles Android

Bei vielen anderen Modellen setzt Gigaset mittlerweile auf Android One. Das ist beim GS290 nicht der Fall, hier bekommt man ein normales Android und ein MediaTek Helio P23 Octa-Core Prozessor mit 4 GB Arbeitsspeicher sorgt für die Power.

Zum Einsatz kommt Android 9 (leider noch nicht die neue 10er Version) und man merkt den Unterschied zu den Android Go Modellen bei Gigaset doch recht deutlich. Die Bedienung ist beispielsweise im Vergleich zum Gigaset GS190 schneller und flüssiger. Die Kamera öffnet sich schneller und insgesamt ist die Bedienung komfortabler als bei den etwas billigeren Modellen von Gigaset. Allein diese schnellere Bedienung ist durchaus den Aufpreis für das GS290 wert.

Wie immer setzt auch das GS290 dabei auf ein pures Android. Man findet also keine vorinstallierte Bloatware, sondern ein sehr schlankes System.

Gigaset setzt bereits seit mehreren Modell-Generationen auf einen USB C Anschluss. Das ist auch beim GS290 wieder der Fall und diesmal ist die Verarbeitungsqualität gut so dass es keine Probleme mit wackelnden Anschlüssen gibt.

Akku und Laden beim GS290

Mit 4.700mAh ist der Akku beim GS290 wirklich extrem groß und dadurch bringt es das Gerät im Test auf eine wirklich extrem gute Ausdauer. Bei normaler Nutzung war auch am Ende des zweiten Tages noch Power vorhanden. Gigaset schreibt selbst von 156 Stunden Standby Zeit und bis zu 34 Stunden Musikwiedergabe. Das hat sich im Test bestätigt, der Akku der Geräte ist wirklich kaum leer zu bekommen.

Ebenfalls sehr erfreulich: mit der Pump Express+ Technologie (PE+) laden die Geräte mit 15 Watt auf und damit ist der Akku auch recht schnell wieder voll. Das geht zwar nicht so schnell wie bei anderen Modellen, aber das liegt natürlich auch am großen Akku. Bis dieser wirklich komplett gefüllt ist, dauert es eben länger. Dennoch verbringen die Geräte dank schnellem Laden nicht zu viel Zeit an der Steckdose.

Das Gigaset unterstützt dazu USB OTG und kann damit auch als Powerbank genutzt werden. Man kann mit den GS290 also auch andere Handys wieder aufladen, falls denen die Puste ausgegangen sein sollte.

Erweiterte Garantie

Gigaset setzt bei neueren Geräten auf eine bessere Garantie. In den ersten 3 Monaten sind auch beispielsweise Wasserschäden mit erfasst. Das Unternehmen schreibt dazu:

Neben der 24-Monate-Hersteller-Garantie auf das Gerät und den Akku gibt Gigaset zusätzlich drei Monate Garantie auf Display- und Feuchtigkeitsschäden. Fällt das Gerät in eine Pfütze, wird es vom Kundenservice in Bocholt innerhalb eines Tages kostenlos repariert. Für besonders Eilige bietet Gigaset in Kooperation mit dem Partner „Phone Service Center“ in aktuell fünf Großstädten Sofortreparaturen an. Außerdem gilt ein 90-tägiges Rücknahmeversprechen – ist man Kunde unzufrieden mit dem Gerät, schickt er es einfach zurück.

Im Test traten allerdings keine solche Schäden auf, daher gibt es damit auch keine Erfahrungen.

Unser Fazit: Erfahrungen aus dem Test des Gigaset GS290

Gigaset hat mit dem GS290 ein solides und rundes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt gebracht, das vor allem durch die Ausdauer und mit dem Design überzeigen kann. Der Aufpreis im Vergleich zu anderen Geräten des Unternehmens lohnt durchaus und vor allem beim Preis-Leistungsverhältnis macht dem GS290 so schnell kein anderes Smartphones etwas vor.

Technische Daten des GS290

  • 6,3 Zoll IPS V-Notch Display (19,5:9 HD+, 2340 x 1080 Pixel)
  • MediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763
  • Rückseite: 16 MP AF + 2 MP Dual Kamera
  • Front: 16MP
  • Akku: 4700 mAh mit 9V 2A PE+ Schnellladung und Wireless Charging
  • 64 GB Speicher bei 4 GB RAM.
  • LTE Cat.6, Bluetooth 5.0, USB-Type-C
  • Fingerabdrucksensor auf Rückseite, NFC, Gesichtserkennung, Kopfhöreranschluss, Dual-SIM, microSD-Speicherkartenslot (maximal 256GB)
  • Pures Android 9.0

Gigaset GS195LS – erstes Seniorenhandy von Gigaset vorgestellt

Gigaset GS195LS – erstes Seniorenhandy von Gigaset vorgestellt – Gigaset hat 2019 eine ganze Reihe von neuen Smartphones vorgestellt und setzt diese Reihe nun mit dem neuen Gigaset GS195LS fort. Dabei hat das Unternehmen eine neue Zielgruppe im Blick, denn das Gigaset GS195LS ist speziell auf Senioren und deren Bedürfnisse zugeschnitten. Dabei wurde vor allem die Benutzeroberfläche so angepasst, dass sie von Senioren besonders einfach bedient werden kann. Das Unternehmen schreibt selbst zu diesem Ansatz:

Die sogenannten Silver Surfer sind vital und leben ihren Ruhestand aktiv aus. Sie reisen, betätigen sich sportlich und nutzen ein Smartphone, um mit ihrer Außenwelt in Kontakt zu bleiben. Sie genießen ihre Freiheit, stehen Innovationen offen gegenüber und haben den ausdrücklichen Wunsch, möglichst lange selbstständig zu bleiben. Das Smartphone ist da ein gern gesehener Begleiter. Doch spiegeln die umfangreichen Features der kleinen Alleskönner meist nicht die Bedürfnisse der Senioren wider oder sind gar klein dargestellt und schwer erkennbar. Das Gigaset GS195LS schließt nun ohne technischen Schnickschnack diese Lücke. Das Smartphone ist speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Senioren zugeschnitten.

Technisch gesehen setzt das Gigaset GS195LS dabei auf Android 9, allerdings gibt es eine extra einfache vorinstallierte Menüstruktur, welche die Bedienung besonders einfach machen soll und dazu besonders viel Kontrast hat. Auch die Tastatur wurde in diesem Zug angepasst und die Tasten besonders groß gemacht um die Eingaben zu erleichtern.

Dazu wurde auch eine spezielle Notruffunktion hinterlegt. Neben der bereits eingespeicherten Notrufnummer 112 können weitere persönliche Kontakte hinterlegt werden. In einem Notfall beziehungsweise eines Drückens des Buttons erscheint ein Pop-up Fenster mit weiteren persönlich hinterlegten Kontakten. Ein Kontakt kann hier schnell ausgewählt und angerufen werden. Nimmt dieser nicht ab, erscheint erneut der Notruf-Screen und der nächste Kontakt in der Liste kann angerufen werden. Zusätzlich unterstützt die Benutzeroberfläche des GS195LS auch die Notfall-SMS.

Das Gigaset GS195LS ist dabei ab 249 Euro zu haben. Eine genauen Termin für den Start der neuen Modelle gibt es aber bisher noch nicht.

Gigaset GS290 – neues Mittelklasse-Modell „Made in Germany“ vorgestellt

Gigaset GS290 – neues Mittelklasse-Modell „Made in Germany“ vorgestellt – Gigaset hat in diesem Jahr vor allem die Paletten bei den günstigeren Modellen deutlich aufgefrischt, nun gibt es auch bei den Topmodellen das Unternehmens einen Nachfolger. Das Gigaset GS290 soll dabei das bisherige GS280 ablösen und ist auch preislich in einem Bereich mit dem Vorgänger. Man bekommt die Modelle ab 269 Euro und damit ist das neuen Gigaset GS290 das teuerste Modell bei Gigaset, das man aktuell im Smartphone Bereich bekommen kann.

Gigaset schreibt selbst zu den neuen Modellen:

Telefonieren, chatten, Musik hören, Zeitung oder Bücher lesen, bargeldlos zahlen, Videos streamen, Termine verwalten, E-Mails schreiben, Fotos schießen, Überweisungen tätigen, Zugtickets buchen, Games zocken, Busfahrpläne checken, Car-Sharing-Autos buchen – noch vor zehn Jahren war schier unvorstellbar, was im Jahr 2019 mit einem Smartphone möglich sein wird. Die Anforderungen im Alltag steigen. Smartphones helfen, die Fülle von Aufgaben zu bewältigen und bieten gleichzeitig Entspannung und Unterhaltung. Mit dem neuen GS290 wird Gigaset den veränderten Kunden-Bedürfnissen gerecht. Die Highlights des Geräts sind, neben gewohnt starkem Akku und großem Display, Wireless Charging, NFC und die Dual Hauptkamera mit ArcSoft®-Optimierung. „Mit dem Gigaset GS290 wollen wir in unserer Klasse Akzente setzen und präsentieren zum Jahresende ein echtes Highlight“, so Andreas Merker, VP Smartphones bei Gigaset.

Das GS280 und GS290 im Vergleich


Im Vergleich mit dem Vorgänger sieht das neuen GS290 durch das Notch Design deutlich moderner aus und wirkt damit auch etwas höherwertig.Auf der Rückseite kann man die neue Dual Lens Kamera direkt erkennen. Der Fingerabdruck-Sensor ist aber weiterhin auf der Rückseite zu finden – einen Sensor im Display gibt es also auch in der neuen Version leider nicht.

Die Geräte sollen ab 269 Euro im Handel zu haben sein, Start ist dabei ab November 2019 und es wird die Gigaset GS290 in den Farben Pearl White und Titanium Grey geben. Einen genauen Termin hat das Unternehmen aber bisher noch nicht genannt.