Testbericht: Gigaset GS4 – viele individuelle Features

Testbericht: Gigaset GS4 – viele individuelle Features – Gigaset hat im November gleich zwei neue Modelle auf den Markt gebracht: Gigaset GS3 und GS4. Die teuere Version ist dabei das GS4 und dieses Modell ist auch wieder Made in Germany. Dieses Modell hatten wir auch im test um zu prüfen, wie gut sich die neue Version im Vergleich zu den Vorgängern und zur Konkurrenz schlägt.

Gigaset hat mit den neuen GS3 und GS4 einiges anders gemacht. Der Name wurde geändert und ist nun kürzer und prägnanter, im Vergleich zum Gigaset GS290 ist aber vor allem der Preis niedriger ausgefallen. Das Gigaset GS4, das wir hier testen, kostet nur noch 229 Euro und ist damit nochmal 20 Euro billiger als die bisherigen GS290 Modelle.

Design und Verarbeitung des Gigaset GS4

Beim Design setzt Gigaset auf ein relativ schlichtes Äußeres. Es gibt wenige Effekt auf der Rückseite und auch die Vorderseite ist Sachlich gehalten. Dafür setzt das Unternehmen mit den Buttons interessante Akzente. Sowohl Schriftzug, Powerbutton als auch der Rand für den Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite sind in einem Rot-Gold Ton gehalten und haben daher einen sehr edlen Effekt, vor allem beim schwarzen Gerät.

Die Rückseite lässt sich dazu auf Wunsch (gegen 15 Euro Aufpreis) bei der Bestellung mit einem eigenen Bild gravieren. Bei unserer Testversion war das leider noch nicht machbar, daher können wir zur Qualität in dem Fall nichts schreiben.

Dazu gibt es kein abgesetztes Kamera-Modul. Die Kameras sind direkt im Gehäuse integriert und stehen auch nicht hervor. Es gibt also keinen Kamera-Buckel auf der Rückseite. Das ist ein interessantes Merkmal, das man so derzeit nur bei wenigen aktuellen Smartphones findet.

Die Rückseite des Gigaset GS 4 (schwarz) mit abgesetzten Buttons

Die Vorderseite nutzt ein Notch-Design, das man mittlerweile vor vielen anderen Geräten her kennt. Das ist okay, wirkt aber nicht mehr unbedingt absolut fortschrittlich, bei anderen Modellen findet man hier inzwischen auch bereits Punch-Hole Display ohne Notch und dafür mit einer Öffnung. Das ist aber bis zu einem gewissen Punkt auch Geschmackssache.

Wechselbarer Akku

Die Akkulaufzeit ist entspricht den Angaben und ist entsprechend lang.. Wir mussten es im Test nicht ein einziges Mal nachladen, weil der Akku zu leer geworden wäre. Letztendlich kam das Gerät nur ans Netz, weil wir das Laden und vor allem das kabellose Nachladen prüfen wollte. Dieses wird immerhin mit 15 Watt unterstützt und sorgt dafür, dass auch wieder recht schnell neue Energie in den Akku kommt.

Nicht mehr alltäglich: das Gigaset GS4 bietet einen wechselbaren Akku. Man kann als Kunden die Rückseite abnehmen und einen neuen Akku nutzen, wenn der alte Akku keine Leistung mehr bringen sollte. Dazu kann man den inneren Teil der Rückseite am rechten unteren Ende anheben und dann vorsichtig lösen. Das gibt es so kaum noch bei anderen Modelle und es wurde dazu eine Lösung gefunden, wie man die Rückseite stabil verbauen und dennoch wechselbar machen kann.

Betriebssystem und Leistung beim Gigaset GS4

Wie üblich bei Gigaset und sehr positiv: die Geräte kommen mit einem sauberen Android ohne Bloatware. Es gibt also nur die üblichen Android Apps und keine weiteren Anwendungen, die man wahrscheinlich ohnehin nicht brauchen würde. Man kann daher mit dem Gigaset GS4 starten, ohne erst aufräumen zu müssen.

Die Leistung im Leistungstest ist solide, aber erwartungsgemäß gibt es keine Höchstleistungen. Das ist für den Preis aber auch gar nicht zu erwarten. Im normalen Einsatz reagiert das GS4 aber schnell und ohne Verzögerungen, auch die Apps starten schnell – für den normalen Einsatz ist der Prozessor also absolut ausreichend dimensioniert. Im Test rangiert das Modell etwas unter dem Niveau eines Galaxy A51 und ist damit absolut konkurrenzfähig.

Gigaset GS4 Score bei Geekbench

Beim Display gibt es einen 6,3 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln. Es kommt ein LCD Display zum Einsatz, 90 oder 120Hz Technik gibt es nicht. Die Auflösung ist allgemein recht scharf und schnell, viel zu meckern gibt es nicht. Oberhalb des Display ist eine Status LED verbaut. Benachrichtigungen werden so auch optisch angezeigt, das ist auch nur noch bei wenigen Modellen zu finden.

Die verbaute 3fach Kamera ist solide, man sollte aber keine Höchstleistungen erwarten. Vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen kommt die Kamera schnell an ihre Grenzen. Andere Hersteller haben in diesem Preisbereich bereits deutlich bessere Kamerasysteme verbaut, allerdings greifen Kamerafans wohl ohnehin zu den teureren Modellen.

Made in Germany

Im Gegensatz zum G3 ist das G4 wieder „Made in Germany“ und wird von Gigaset im Werk im nordrhein-westfälischen Bocholt designt und produziert. Das Unternehmen ist damit weiterhin der einzige Hersteller im Smartphone Bereich, der auf deutsche Produktion setzt. Die Fertigung erfolgt komplett in Deutschland und auch die Zulieferer sitzen vielfach in Deutschland, wenn es um die Verpackung usw. geht.

Unser Test-Fazit zum Gigaset GS4

Das Gigaset GS4 ist eine interessante Weiterenwicklung des Gigaset Konzeptes bei den Smartphones und bietet solide Technik in einem vergleichsweise günstigen Preisbereich. Das Unternehmen punkte neben dem „Made in Germany“- Ansatz vor allem durch den wechselbaren Akku und die individualisierbare Rückseite. Das sind Features, die man so bei anderen Smartphones kaum findet. Vor allem Fans von wechselbaren Akkus finden hier endlich wieder eine Alternative.

Die technischen Daten des Gigaset GS4 im Überblick

  • Display 16,00 cm (6,30 Zoll) IPS Auflösung: 1 080 x 2 340 Pixel (409 ppi)
  • Betriebssystem Android 10
  • CPU MediaTek, Octa-Core (64 Bit) mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher (Erweiterbar durch microSD-Card um bis zu 512 GB)
  • Verbindungen: EDGE, HSPA+ (42,00 MBit/s), LTE, WLAN, Bluetooth
  • Mobilfunk (MHz) GSM 850, 900, 1800, 1900 UMTS 900, 2100 LTE 800, 850, 900, 1800, 2100, 2600
  • SIM-Kartentyp: Nano-SIM
  • Hauptkamera Triple-Kamera: 13,0 Megapixel + 5,0 Megapixel + 2,0 Megapixel
  • Front-Kamera 8,0 Megapixel
  • Akku: 4300mAh, Standby 240 Stunden (UMTS) Nutzung 25 Stunden (UMTS)
  • Abmessungen 157,0 mm x 75,0 mm x 9,8 mm
  • Gewicht 206,0 g

Gigaset GS3 und GS4 – neue Modelle mit individualisiertem Ansatz

Gigaset GS3 und GS4 – neue Modelle mit individualisiertem Ansatz – Gigaset hat neue Smartphones vorgestellt und setzt dabei auf einen neuen Namen. Statt einer dreistelligen Modellnummer gibt es nun nur noch eine Zahl: das Gigaset GS3 und Gigaset GS4. Die Modelle liegen dabei im Bereich der günstigen Mitteklasse und kostet 179.99 bzw. 229.99 Euro.

In dem Preisbereich ist es recht schwer, sich gegen die Konkurrenz in Sachen Technik abzusetzen, daher geht es das Unternehmen hier einen anderen Weg und setzt auf mehr individuelle Ansätze für die neuen Smartphones. Beide neuen Smartphones setzen auf einen wechselbaren Akku und die Rückseite der GS4 Modelle (aus Glas) ist frei gestaltbar. Man kann sie bei der Bestellung mit einem Bild der eigenen Wahl gravieren lassen. Bereits beim Vorgänger war auf diese Weise ein Schriftzug möglich, nun ist es ein komplettes Bild, das man auf der Rückseite anbringen kann. Die Rückseite des GS3 ist leider nicht gravierbar, aber man kann sie austauschen und damit die Farben ändern.

Daneben setzen die Modelle auf kabelloses Laden mit 15 Watt (10 Watt bei GS3) und NFC – das ist in dieser Preisklasse nicht unbedingt Standard. Das GS4 ist dabei auch wieder Made in Germany und eines der weniger Smartphones auf dem Markt, das in Deutshcland gefertigt wird.

Das Gigaset GS3

Je nach Modell gibt es Triple-Lens oder Dual-Lens Kamera, der Akku hat eine Leistung von 4.000 und 4.600mAh und beide Modelle haben ein Dual Sim Slot mit echter Speichererweiterung.

Leider kommen beide Modelle nur mit Android 10 auf den Markt. Für das GS3 ist auch keine weitere Android Version geplant, beim GS4 ist es noch nicht sicher, ob es eine weitere Version geben wird. Sicherheitsupdates werden für 2 Jahre angeboten.

Die technischen Daten des Gigaset GS4

o Android™ 10 Betriebssystem
o Großes 6,3″ Full HD+ V-Notch Display
o Schneller 2,1 GHz Octa-Core Prozessor
o 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher
o Triple-Kamerasystem (16 MP Hauptkamera + 5 MP Weitwinkel + 2 MP Makro)
o 13 MP Frontkamera für hochauflösende Selfies
o Schnell aufladbarer und ausdauernder 4300 mAh Akku (austauschbar) o Unterstützt kabelloses Laden bis zu 15W* (kompatibel zum Qi-Standard)
o Triple-Slots: Dual-SIM + Speichererweiterung
o Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner mit Multi-Funktionen
o Kontaktlose Datenübertragung durch NFC + Bluetooth 5.0
o Benachrichtigungs-LED

Die technischen Daten des Gigaset GS3

o Android™ 10 Betriebssystem
o 6,1″ HD+ U-Notch Display
o 1,8 GHz Octa-Core Prozessor
o 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher
o Dual-Kamerasystem (13 MP Hauptkamera + 8 MP Weitwinkel)
o 8 MP Frontkamera
o 4000 mAh (typ.) Wechsel-Akku
o Unterstützt kabelloses Laden bis zu 10W* (kompatibel zum Qi-Standard)
o Triple-Slots: Dual-SIM + Speichererweiterung
o Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner mit Multi-Funktionen
o Benachrichtigungs-LED

Das Gigaset GS3 ist ab Mitte November 2020 in Graphite Grey im stationären und Online-Handel sowie im Gigaset Onlineshop für 179 Euro (UVP) erhältlich. Die austauschbaren Rückschalen sind in den Farben Classy Rosegold, Racing Red, Arctic Blue und und Oceanic Petrol verfügbar. Das Gigaset GS4 „Made in Germany“ kommt ab Anfang November 2020 in den Farben Deep Black und Pure White für 229 Euro (UVP) in den Handel.  

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Gigaset GX290 im Test – robustes Arbeitstier mit Extrem-Akku

Gigaset GX290 im Test – robustes Arbeitstier mit Extrem-Akku – Gigaset hat mit dem GX290 ein Handy auf den Markt gebracht, das nach eigenen Angaben „für extreme Umgebungsbedingungen in Beruf, Freizeit und Outdoor“ geeignet sein soll. Grund genug, sich das neue Smartphones für etwas weniger als 300 Euro genauer anzuschauen und zu Testen, ob es hält, was es verspricht. Immerhin ist es auch eines der teuersten Geräte, die man aktuell bei Gigaset bekommen kann und daher sind die Erwartungen an das GX290 durchaus hoch.

Weitere Testberichte von Gigaset Geräten gibt es hier: Gigaset GS290 Test | Gigaset GS 190 Test | Gigaset GS110 Test

Das Gigaset GX290 im Test

Das Erste, was beim GX290 auffällt, wenn man es aus der Packung nimmt, ist das Gewicht. Die Smartphones wiegen 279 Gramm und sind damit richtig schwer – bereits beim Anfassen wird klar, dass man es hier mit einem sehr robusten Gerät zu tun hat. Hier merkt man auch den Akku: 6.200mAh sind größere und schwerer als die Akkus in anderen Geräten und das macht sich dann natürlich sowohl bei den Maßen als auch beim Gewicht bemerkbar.

Neben dem Akku hat das Gewicht und auch die Größe der Modelle auch noch einen anderen Grund: Beim Body setzt Gigaset bei GX290 auf einen mit Metallrahmen verstärktes Zwei-Komponenten TPU Spritzguss-Gehäuse. Das liest sich nicht nur sehr stabil, sondern fühlt sich auch so an und man hat den Eindruck, als könne man mit dem Smartphone unbeschadet Nägel in die Wand hämmern (das wurde aber nicht getestet). Insgesamt glaubt man dem Gerät auf jeden Fall, dass es auch mit extremen Anforderungen zurecht kommt.

Solides und verschraubtes Schutzgehäuse

Unabhängig vom Gewicht und der Größte der Modelle hat Gigaset dennoch Wert auf das Design gelegt. Das GX290 ist also kein hässlicher Klotz, den man verstecken muss, sondern sieht auch durchaus schick aus. Die Rückseite mit den gebogenen Linien, die farblich abgesetzt sind, erinnert dabei etwas an die Black Shark Modelle. Insgesamt wirkt das Modell durchaus wertig und fasst sich auch so an.

Die Front ist dagegen eher normal. Es gibt ein Notch-Design mit Kamera im oberen Bereich, aber dennoch fallen die Ränder vergleichsweise groß aus. Auch ohne die extra Schutzhülle ist der Rand des Bildschirms noch recht deutlich und weit vom einem randlosen Display entfernt. Das können andere Anbieter in diesem Preisbereich besser, andererseits braucht es für Stabilität auch viel Rand und daher kann auch Gigaset diesen nicht einfach weglassen.

Der Fingerabdruck-Sensor befindet sich als separate Einheit auf der Rückseite. Es gibt mittlerweile viele Modelle, die diesen bereits im Display integriert haben, beim GX290 ist das leider nicht der Fall. Der Sensor reagiert dafür aber recht schnell, hat aber wie die meisten Sensoren Probleme, wenn die Finger nass oder verdreckt sind. Im Outdoor-Bereich sollte man daher eventuell auf eine andere Entsperr-Möglichkeiten setzen.

Stylische Rückseite beim GX290

Richtig viel Power: der Akku beim GX290

Mit 6.200mAh übertrifft der Akku die meisten anderen Handys auf dem Markt und verspricht lange Laufzeiten. Das hat sich im Test auch so bestätigt, wir kamen selbst bei häufiger Nutzung an die 3 Tage ohne Nachladen aus. Man kann den Akku auch als Powerbank für andere Geräte nutzen, das wird automatisch erkennt.

Nachteil: mit Geräten ohne Schnellladefunktion dauert das Laden recht lange und ist nur zu empfehlen, wenn man wirklich Zeit hat. Mitgeliefert wird allerdings ein 9V 2A Schnellladegerät und damit kann man den Akku in 3 Stunden voll laden. Wir hatten allerdings einige Mühe, die Akku in annehmbarer Zeit leer zu bekommen, das volle Laden konnten wir daher nur einmal testen. Hier bemerkt man auch die eher geringe Auslösung des Display – diese braucht auch entsprechend weniger Strom zur Beleuchtung der Pixel.

Anschlüsse komplett abgedeckt

Gigaset setzt auch beim GX290 wieder auf einen USB C Anschluss und dazu gibt es noch einige andere Features, die man in dieser Preisklasse nicht immer findet. Um den Anspruch an die Outdoor-Tauglichkeit zu unterstützen haben die Geräte ein IP68 Zertifizierung und sind damit Wasser- und Staubgeprüft. Sie unterstützen auch drahtlose Aufladung und es ist ein NFC Chip mit an Bord, so dass man auch mobil bezahlen kann

Kritikpunkte sind Display und Kamera

Gigaset hat viel Wert auf den Schutz der Modelle gelegt – bei der Technik muss man dagegen einige Abstriche machen. Das Display bietet beispielsweise zwar 6,1 Zoll an, die Auflösung liegt aber nur bei 1560 x 720 Pixeln. Das ist dann doch etwas wenig und lässt Bilder teilweise etwas unscharf aussehen. Die Pixeldichte liegt daher auch nur bei 283ppi.

Der MediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763 Prozessor macht durchaus sein Arbeit, reagiert aber recht unwillig, wenn es um größere Leistungen geht. ür Highspeed und Games sind die Geräte daher nur bedingt geeignet, für die normale Nutzung reicht die Leistung aber vollkommen aus.

Das trifft so auch auf die Kamera zu. Die Bilder haben Schnappschussqualität, aber bei schlechtem Licht und schnellen Bewegungen bemerkt man die geringe Auflösung. Auch der Start der Kamera dauert vergleichsweise lang und macht unvorbereitete Aufnahmen schwierig.

Als Betriebssystem gibt es Android 9. Das ist etwas schade, denn andere Modelle haben bereits Android 10. E gibt bisher auch kein Update auf Android 10 und die Sicherheitsupdates sind auf dem Stand vom Januar 2020 – auch da könnte man nachbessern.

Das Test-Fazit beim Gigaset GX290

Das X290 hält genau das, was es verspricht: man bekommt ein robuster Smartphones für den Einsatz unter extremen Bedingungen und mit dem großen Akku auch noch ein Arbeitstier mit wirklich überdurchschnittlicher Ausdauer. Es gibt also genau das, was man von einem Outdoor- und Arbeitshandy erwarten würde.

Abstriche muss man dagegen bei der anderen verbauten Technik machen. Hier kommt das GX290 nicht an andere Modelle im gleichen Preisbereich heran, aber das war wohl auch nie das Ziel der Modelle.

Update: mittlerweile sind die Modelle mit fast 50 Euro Rabatte bei Amazon zu haben. Der Preis liegt nur noch bei 249 Euro.

Die technischen Daten des GX290

  • Stabiles 6,1“ 19,5:9 HD+ V-Notch Display mit Corning Gorilla Glas 3
  • Langlebiger 6200 mAh Akku mit 9V 2A PE+ Schnellladefunktion über USB Typ-C
  • Leistungsstarker Octa-Core Prozessor mit 4G LTE mit VoLTE und VoWiFi
  • 13 MP (SONY Sensor) + 2 MP Dual Hauptkamera mit ArcSoft® Optimierung und 8 MP Frontkamera
  • IP68 Wasser- und Staubgeprüft
  • NFC (Near Field Communication)
  • Wireless Charging bis zu 15W

Gigaset GS290 im Test – Waterdrop Notch Design und komplettes Android

Gigaset GS290 im Test – Waterdrop Notch Design und komplettes Android – Gigaset hat in diesem Jahr eine ganze Reihe von neuen Geräten auf den Markt gebracht, in der Regel allerdings im Preisbereich von unter 200 Euro. Das neue GS290 ist etwas teuer und kostet knapp 250 Euro. Das Smartphone soll dabi die Nachfolge des GS 280 (das GS280 im Test gibt es hier) antreten.

Das GS290 ist derzeit mit eines der teuersten Smartphones, die man beim Unternehmen kaufen kann und daher ist die Erwartungshaltung durchaus entsprechend höher.  Mit einem Preis von 249 Euro liegt er allerdings auch nicht so hoch wie bei den Premiummodellen anderer Hersteller – das Gigaset GS290 ist also nach wie vor ein Smartphone im Bereich der Mittelklasse Handys. Gigaset schreibt selbst dazu:

Gigaset stellt mit dem neuen GS290 zum Jahresende den Nachfolger des Erfolgs-Modells GS280 vor und präsentiert damit sein neues Flaggschiff-Modell: Neben einem starken Akku und riesigem 6,3 Zoll Full HD+ Display kann das Gerät kabellos geladen werden und verfügt über die Nahfeldkommunikation NFC – zum Beispiel für bargeldloses Zahlen. Das GS290 nimmt private und geschäftliche SIM-Karten gleichzeitig auf und ist damit der schicke und zuverlässige Begleiter für einen ereignisreichen Arbeitstag und eine lange Partynacht.

Insgesamt kann das GS290 mit einigen interessante Funktionen aufwarten:

  • die Geräte haben eine NFC Chip verbaut und sind damit auch in der Lage mobiles Bezahlen zu nutzen
  • der Akku ist mit 4.700 mAh wirklich groß und unterstützt sowohl Schnellladen (mit der MediaTek Pump Express+ Technologie PE+) und auch drahtloses Laden. Das gab es so bisher bei Gigaset noch nicht

Damit unterscheidet sich das GS290 von den meisten anderen Gigaset Smartphones, die weniger kosten, aber auch solche Funktionen nicht anbieten. Im Preisbereich von unter 200 Euro für die Handys kann man das aber auch nicht wirklich erwarten. Im nachfolgenden Test wollen wird darauf eingehen, was man beim Gigaset GS290 für das Geld bekommt und ob sich die Modelle lohnen.

Gigaset GS280 und GS290 im Vergleich

Das Design des Gigaset GS290 im Test

Das Display selbst ist flach, aber die Rückseite ist an den Längskanten deutlich abgerundet. Auf diese Weise wirken die GS290 schlanker als andere Gigaset Modelle und liegen auch besser in der Hand. Man hat dadurch das Gefühl, die Smartphones wären kleiner als beispielsweise das GS190 – das ist aber nur ein subjektiver Eindruck, denn das Display ist genau so groß.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es mehr Platz. Das GS280 kam nur auf 5,7 Zoll, nun stehen 6,3 Zoll für das Display zur Verfügung.

Beim Design setzt Gigaset auf ein modernes Waterdrop-Notch Display mit kleinen Rändern auf der Vorderseite. Das ist mittlerweile Standard geworden, heißt aber auch, dass sich die Modelle nicht von vielen anderen Geräten anderer Hersteller unterscheiden. Dennoch ist die Front gefällig und wirkt aktuell. Die Rückseite setzt diesmal auf ein irisierendes Finish, das etwas an Perlmutt erinnert. Je nach Lichteinfall gibt es andere Reflexe. Auch das ist durchaus interessant – an die Verlaufsexzesse von beispielsweise Honor kommt das GS290 aber nicht heran.

Schnelles Android

Bei vielen anderen Modellen setzt Gigaset mittlerweile auf Android One. Das ist beim GS290 nicht der Fall, hier bekommt man ein normales Android und ein MediaTek Helio P23 Octa-Core Prozessor mit 4 GB Arbeitsspeicher sorgt für die Power.

Zum Einsatz kommt Android 9 (leider noch nicht die neue 10er Version) und man merkt den Unterschied zu den Android Go Modellen bei Gigaset doch recht deutlich. Die Bedienung ist beispielsweise im Vergleich zum Gigaset GS190 schneller und flüssiger. Die Kamera öffnet sich schneller und insgesamt ist die Bedienung komfortabler als bei den etwas billigeren Modellen von Gigaset. Allein diese schnellere Bedienung ist durchaus den Aufpreis für das GS290 wert.

Wie immer setzt auch das GS290 dabei auf ein pures Android. Man findet also keine vorinstallierte Bloatware, sondern ein sehr schlankes System.

Gigaset setzt bereits seit mehreren Modell-Generationen auf einen USB C Anschluss. Das ist auch beim GS290 wieder der Fall und diesmal ist die Verarbeitungsqualität gut so dass es keine Probleme mit wackelnden Anschlüssen gibt.

Akku und Laden beim GS290

Mit 4.700mAh ist der Akku beim GS290 wirklich extrem groß und dadurch bringt es das Gerät im Test auf eine wirklich extrem gute Ausdauer. Bei normaler Nutzung war auch am Ende des zweiten Tages noch Power vorhanden. Gigaset schreibt selbst von 156 Stunden Standby Zeit und bis zu 34 Stunden Musikwiedergabe. Das hat sich im Test bestätigt, der Akku der Geräte ist wirklich kaum leer zu bekommen.

Ebenfalls sehr erfreulich: mit der Pump Express+ Technologie (PE+) laden die Geräte mit 15 Watt auf und damit ist der Akku auch recht schnell wieder voll. Das geht zwar nicht so schnell wie bei anderen Modellen, aber das liegt natürlich auch am großen Akku. Bis dieser wirklich komplett gefüllt ist, dauert es eben länger. Dennoch verbringen die Geräte dank schnellem Laden nicht zu viel Zeit an der Steckdose.

Das Gigaset unterstützt dazu USB OTG und kann damit auch als Powerbank genutzt werden. Man kann mit den GS290 also auch andere Handys wieder aufladen, falls denen die Puste ausgegangen sein sollte.

Erweiterte Garantie

Gigaset setzt bei neueren Geräten auf eine bessere Garantie. In den ersten 3 Monaten sind auch beispielsweise Wasserschäden mit erfasst. Das Unternehmen schreibt dazu:

Neben der 24-Monate-Hersteller-Garantie auf das Gerät und den Akku gibt Gigaset zusätzlich drei Monate Garantie auf Display- und Feuchtigkeitsschäden. Fällt das Gerät in eine Pfütze, wird es vom Kundenservice in Bocholt innerhalb eines Tages kostenlos repariert. Für besonders Eilige bietet Gigaset in Kooperation mit dem Partner „Phone Service Center“ in aktuell fünf Großstädten Sofortreparaturen an. Außerdem gilt ein 90-tägiges Rücknahmeversprechen – ist man Kunde unzufrieden mit dem Gerät, schickt er es einfach zurück.

Im Test traten allerdings keine solche Schäden auf, daher gibt es damit auch keine Erfahrungen.

Unser Fazit: Erfahrungen aus dem Test des Gigaset GS290

Gigaset hat mit dem GS290 ein solides und rundes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt gebracht, das vor allem durch die Ausdauer und mit dem Design überzeigen kann. Der Aufpreis im Vergleich zu anderen Geräten des Unternehmens lohnt durchaus und vor allem beim Preis-Leistungsverhältnis macht dem GS290 so schnell kein anderes Smartphones etwas vor.

Technische Daten des GS290

  • 6,3 Zoll IPS V-Notch Display (19,5:9 HD+, 2340 x 1080 Pixel)
  • MediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763
  • Rückseite: 16 MP AF + 2 MP Dual Kamera
  • Front: 16MP
  • Akku: 4700 mAh mit 9V 2A PE+ Schnellladung und Wireless Charging
  • 64 GB Speicher bei 4 GB RAM.
  • LTE Cat.6, Bluetooth 5.0, USB-Type-C
  • Fingerabdrucksensor auf Rückseite, NFC, Gesichtserkennung, Kopfhöreranschluss, Dual-SIM, microSD-Speicherkartenslot (maximal 256GB)
  • Pures Android 9.0

Gigaset GS195LS – erstes Seniorenhandy von Gigaset vorgestellt

Gigaset GS195LS – erstes Seniorenhandy von Gigaset vorgestellt – Gigaset hat 2019 eine ganze Reihe von neuen Smartphones vorgestellt und setzt diese Reihe nun mit dem neuen Gigaset GS195LS fort. Dabei hat das Unternehmen eine neue Zielgruppe im Blick, denn das Gigaset GS195LS ist speziell auf Senioren und deren Bedürfnisse zugeschnitten. Dabei wurde vor allem die Benutzeroberfläche so angepasst, dass sie von Senioren besonders einfach bedient werden kann. Das Unternehmen schreibt selbst zu diesem Ansatz:

Die sogenannten Silver Surfer sind vital und leben ihren Ruhestand aktiv aus. Sie reisen, betätigen sich sportlich und nutzen ein Smartphone, um mit ihrer Außenwelt in Kontakt zu bleiben. Sie genießen ihre Freiheit, stehen Innovationen offen gegenüber und haben den ausdrücklichen Wunsch, möglichst lange selbstständig zu bleiben. Das Smartphone ist da ein gern gesehener Begleiter. Doch spiegeln die umfangreichen Features der kleinen Alleskönner meist nicht die Bedürfnisse der Senioren wider oder sind gar klein dargestellt und schwer erkennbar. Das Gigaset GS195LS schließt nun ohne technischen Schnickschnack diese Lücke. Das Smartphone ist speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Senioren zugeschnitten.

Technisch gesehen setzt das Gigaset GS195LS dabei auf Android 9, allerdings gibt es eine extra einfache vorinstallierte Menüstruktur, welche die Bedienung besonders einfach machen soll und dazu besonders viel Kontrast hat. Auch die Tastatur wurde in diesem Zug angepasst und die Tasten besonders groß gemacht um die Eingaben zu erleichtern.

Dazu wurde auch eine spezielle Notruffunktion hinterlegt. Neben der bereits eingespeicherten Notrufnummer 112 können weitere persönliche Kontakte hinterlegt werden. In einem Notfall beziehungsweise eines Drückens des Buttons erscheint ein Pop-up Fenster mit weiteren persönlich hinterlegten Kontakten. Ein Kontakt kann hier schnell ausgewählt und angerufen werden. Nimmt dieser nicht ab, erscheint erneut der Notruf-Screen und der nächste Kontakt in der Liste kann angerufen werden. Zusätzlich unterstützt die Benutzeroberfläche des GS195LS auch die Notfall-SMS.

Das Gigaset GS195LS ist dabei ab 249 Euro zu haben. Eine genauen Termin für den Start der neuen Modelle gibt es aber bisher noch nicht.

Gigaset GS290 – neues Mittelklasse-Modell „Made in Germany“ vorgestellt

Gigaset GS290 – neues Mittelklasse-Modell „Made in Germany“ vorgestellt – Gigaset hat in diesem Jahr vor allem die Paletten bei den günstigeren Modellen deutlich aufgefrischt, nun gibt es auch bei den Topmodellen das Unternehmens einen Nachfolger. Das Gigaset GS290 soll dabei das bisherige GS280 ablösen und ist auch preislich in einem Bereich mit dem Vorgänger. Man bekommt die Modelle ab 269 Euro und damit ist das neuen Gigaset GS290 das teuerste Modell bei Gigaset, das man aktuell im Smartphone Bereich bekommen kann.

Gigaset schreibt selbst zu den neuen Modellen:

Telefonieren, chatten, Musik hören, Zeitung oder Bücher lesen, bargeldlos zahlen, Videos streamen, Termine verwalten, E-Mails schreiben, Fotos schießen, Überweisungen tätigen, Zugtickets buchen, Games zocken, Busfahrpläne checken, Car-Sharing-Autos buchen – noch vor zehn Jahren war schier unvorstellbar, was im Jahr 2019 mit einem Smartphone möglich sein wird. Die Anforderungen im Alltag steigen. Smartphones helfen, die Fülle von Aufgaben zu bewältigen und bieten gleichzeitig Entspannung und Unterhaltung. Mit dem neuen GS290 wird Gigaset den veränderten Kunden-Bedürfnissen gerecht. Die Highlights des Geräts sind, neben gewohnt starkem Akku und großem Display, Wireless Charging, NFC und die Dual Hauptkamera mit ArcSoft®-Optimierung. „Mit dem Gigaset GS290 wollen wir in unserer Klasse Akzente setzen und präsentieren zum Jahresende ein echtes Highlight“, so Andreas Merker, VP Smartphones bei Gigaset.

Das GS280 und GS290 im Vergleich


Im Vergleich mit dem Vorgänger sieht das neuen GS290 durch das Notch Design deutlich moderner aus und wirkt damit auch etwas höherwertig.Auf der Rückseite kann man die neue Dual Lens Kamera direkt erkennen. Der Fingerabdruck-Sensor ist aber weiterhin auf der Rückseite zu finden – einen Sensor im Display gibt es also auch in der neuen Version leider nicht.

Die Geräte sollen ab 269 Euro im Handel zu haben sein, Start ist dabei ab November 2019 und es wird die Gigaset GS290 in den Farben Pearl White und Titanium Grey geben. Einen genauen Termin hat das Unternehmen aber bisher noch nicht genannt.

Gigaset GS190 – Reset und Werkseinstellung

Gigaset GS190 – Reset und Werkseinstellung – Von Sommer­loch ist bei Gigaset keine Spur, der deut­sche Hersteller hat mit dem GS190 einen Monat nach dem GS110 ein weiteres Einstei­germo­dell vorge­stellt. Wie sich an der höheren Ziffer erkennen lässt, erwartet den Käufer eine bessere Ausstat­tung. So gibt es eine Dual-Kamera (13 + 0,3 Mega­pixel), einen schnel­leren Chip­satz (MediaTek Helio A22) und einen größeren Akku (4000 mAh). Die Bild­schirm­größe von 6,1 Zoll bleibt gleich. Das Gigaset GS190 wird ab Mitte Juli für 169 Euro erhält­lich sein – aber lohnt es sich?

Gigaset GS190 – Reset und Werkseinstellung

Das Smartphone ist relativ neu auf dem Markt, dementsprechend wird man ein Reset des Handys wohl nicht zeitnah benötigen. Nichtsdestotrotz ist es hilfreich für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Bei kleineren Schwierigkeiten mit dem Smartphone hilft mitunter bereits das Ausschalten des Mobilfunkgerätes und der anschließende Neustart. Stürzt das Smartphone jedoch dauerhaft ab und reagiert langsam, ist ein Zurücksetzen auf Werkseinstellung unumgänglich.

ZURÜCKSETZEN ÜBER DIE EINSTELLUNGEN

Es wurde bereits erwähnt, dass beim Reset der interne Speicher gelöscht wird. Deswegen ist es wichtig vorher alle wichtigen Daten per Backup gesichert zu haben, beispielsweise mit einer Sicherungs-App. Das Zurücksetzen auf Werkseinstellung wird im Handbuch lediglich auf zwei Zeilen beschrieben, allerdings ähnelt sich die Vorgehensweise generell bei den meisten Android-Smartphones:

  1. Das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Danach über „Nutzer“ auf „Sichern und zurücksetzen“ tippen.
  3. Anschließend die Option „Auf Werkszustand zurücksetzen“ auswählen.
  4. Abschließend auf „Telefon zurücksetzen“ klicken und die Sicherheitsabfrage bestätigen.
  5. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, startet das Smartphone neu.

DIE RECOVERY-METHODE

Die oben beschriebene Herangehensweise ist natürlich nur möglich, wenn das Gigaset GS190 angeschaltet ist. Es gibt jedoch auch Fälle, wo sich das Smartphone nicht mehr hochfahren lässt, dann hilft die Recovery-Methode weiter:

  1. Zunächst schaltet man das Gigaset GS110 aus.
  2. Danach drückt und hält man die „Lauter-Taste“ und die „Ein/Aus-Taste“ gleichzeitig für bis zu 5 Sekunden, bis das Android-Zeichen erscheint.
  3. Jetzt befindet man sich im Recovery-Modus, wo verschiedenen Optionen zur Auswahl stehen. Die Navigation erfolgt über die „Lauter“ und „Leiser“-Taste, mit der „Ein/Aus“-Taste wird die jeweilige Option bestätigt.
  4. Im Recovery-Modus navigiert man zu „wipe data/factory reset“ und bestätigt die Auswahl mit der „Ein/Aus“-Taste.
  5. Anschließend erscheint erneut der Recovery-Modus. Nun wählt man „reboot system now“aus und das Smartphone  wird neu gestartet. Das Gigaset GS110 ist danach zurückgesetzt.

WEITERE LINKS

Gigaset GS190 – SIM Karte einlegen

Gigaset GS190 – SIM Karte einlegen –Von Sommer­loch ist bei Gigaset keine Spur, der deut­sche Hersteller hat mit dem GS190 einen Monat nach dem GS110 ein weiteres Einstei­germo­dell vorge­stellt. Wie sich an der höheren Ziffer erkennen lässt, erwartet den Käufer eine bessere Ausstat­tung. So gibt es eine Dual-Kamera (13 + 0,3 Mega­pixel), einen schnel­leren Chip­satz (MediaTek Helio A22) und einen größeren Akku (4000 mAh). Die Bild­schirm­größe von 6,1 Zoll bleibt gleich. Das Gigaset GS190 wird ab Mitte Juli für 169 Euro erhält­lich sein – aber lohnt es sich?

Das GS110 ist zwar ein modern ausse­hendes Mobil­gerät, im Inneren steckt teils aber altba­ckene Technik. Wer 50 Euro mehr erüb­rigt, kann demnächst auf das Gigaset GS190 zurück­greifen. Bei diesem Modell bremst kein Spre­adtrum SC9863A mit seiner 1,6-GHz-CPU und 1 GB RAM das Handy aus, das SoC MediaTek Helio A22 bietet mit seinem 2-GHz-Takt in Kombi­nation mit 2 GB RAM mehr Leis­tungs­reserven. Anstatt einer 8-Mega­pixel-Haupt­kamera erhalten Käufer des GS190 zudem eine Dual-Kamera mit 13-Mega­pixel-Weit­winkel-Optik und VGA-Einheit für Bokeh-Effekte.

Gigaset GS190 – SIM Karte einlegen

Das ist eine Besonderheit, denn meist handelt es sich um einen Hybrid-Slot. Das heißt man musste sich beim zweiten Kartenfach entscheiden, entweder für eine zweite SIM-Karte oder eine microSD-Karte zwecks Speichererweiterung. Dieses Problem hat man beim Gigaset GS190 mit dem 3er-Kartenfach somit nicht. Das SIM-Kartenformat ist jeweils eine Nano-SIM – andere Formate werden nicht erkannt und lassen sich auch nicht einlegen. Eine Speichererweiterung mittels microSD ist bis zu 128 Gigabyte möglich.

WIE LEGT MAN DIE SIM-KARTEN EIN?

Der Kartenauswurf befindet sich aus Sicht des Nutzers auf der linken Seite des Smartphones. Das Einsetzen der SIM-Karte wird im Benutzerhandbuch beschrieben:

  1. Zunächst das Smartphone ausschalten.
  2. SIM-/SD-Karten-Einschub öffnen. Dazu einen spitzen Gegenstand in die kleine Öffnung auf dem SIM-/SD-Karten-Einschub stecken und drücken.
  3. Anschließend den Karten-Einschub herausziehen.
  4. Danach die Nano-SIM-Karte(n) und/oder Micro-SD-Karte in den Karten-Slot einsetzen.
  5. Abschließend den Karten-Einschub wieder einstecken und drücken bis er einrastet.
  6. Das Gigaset GS370 einschalten und den PIN eingeben.

Weitere Links

Gigaset GS195 – neues Smartphone „Made in Germany“ und mit Glasrückseite

Gigaset arbeitet derzeit recht intensiv an der Ausweitung der eigenen Produktpalette. In den letzten Wochen wurden neben dem Gigaset GS190 auch das GS110 vorgestellt und nun gibt es noch ein neues Modell: das Gigaset GS195. Das neue Smartphone ist dabei auch wieder ein Modell aus dem Bereich der unteren Mittelklasse und wird in Deutschland endgefertigt, daher auch die Werbung mit „Made in Germany“. Gigaset ist damit der letzte Anbieter, der die Geräte in Deutschland produziert.

„Wir sind das einzige europäische Unternehmen, das Smartphones produziert“, sagt Gigaset-CEO Klaus Weßing. „Auch das ist ein Statement. Und nur konsequent, wenn man bedenkt, dass wir seit mittlerweile sieben Jahrzehnten Telekommunikationslösungen herstellen. Die Digitalisierung hat die Menschen mobiler gemacht – und wir von Gigaset werden auch für die Kommunikation der Zukunft immer die richtigen Endgeräte anbieten.“ Die Kommunikationstechnologie-Profis aus dem nordrhein-westfälischen Bocholt setzen auch bei Smartphones auf ihre Kernkompetenz: Telefonie in HD Voice, hohe Qualitätsstandards und Top-Design.

Beim Design gibt es bei GS195 eine Neuerung. Das Unternehmen setzt nicht nur auf eine breite Notch, sondern auch auf eine Glasrückseite, mit der man die Modelle noch wertiger machen möchte.

Das Unternehmen schreibt selbst zu diesem neuen Ansatz:

Das GS195 ist aktuell das einzige Smartphone von Gigaset mit Glasrückseite. Die glatte, edle Oberfläche beherbergt den Fingerabdrucksensor zum leichten Entsperren des Geräts und die Dual-Kamera mit LED-Blitz. Die Software kombiniert die Bilder eines 13-MP- und eines 5-MP-Chips zu einem beeindruckenden Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Beim Multi-Effekt-Modus mit verschiedenen Farbeffekten kommen auch anspruchsvolle Hobby-Fotografen auf ihre Kosten und der Bokeh-Effekt bringt eine schicke Unschärfe in den Bildhintergrund. Das Gigaset-Logo in Silber wird per Lasergravur in das Glas gesetzt. Auf Wunsch lässt sich das GS195 mit individueller Gravur personalisieren. Ganz gleich ob Widmung, Name des Partners oder ein Lieblingszitat: Im modernen Werk in Bocholt ist Gigaset in der Lage, jedes einzelne Smartphone mit einer eigenen Gravur zu versehen – und das sogar in verschiedenen Farben.

Die Geräte werden ab Mitte August in den Farben Purple und Grey zur Verfügung stehen. Ein genaues Startdatum für die neuen Modelle wurde aber leider bisher noch nicht genannt. Der Preis für die neue GS195 Smartphones liegt dabei bei 195 Euro.

Gigaset GS190 – nächstes Modell im Einsteigerbereich vorgestellt

Gigaset hat gerade erst das neuen GS110 im absoluten Einsteiger-Bereich vorgestellt (unser Testbericht zum GS110) und nun wurde bereits ein Gerät angekündigt, dass etwas mehr Leistung bietet und dafür auch etwas teurer ist. Das neue Gigaset GS190 soll für 169 Euro in den Handel kommen und bietet eine Dual Lens Kamera auf der Rückseite sowie AI-Unterstützung bei den Aufnahmen. Dazu gibt es (wie mittlerweile bei Gigaset üblich) wieder das neuste Android 9 sowie einen USB-C Anschluss.

Das Unternehmen schreibt zu den Leistungen im Original:

Ein Smartphone ist nur so stark wie sein Display, Prozessor und Akku. Und da bietet das Gigaset GS190 viel fürs Geld: Besonderen Spaß macht der große HD+ Bildschirm mit 6,1 Zoll Diagonale im extrabreiten Seitenverhältnis 19,5:9. Unter dem kratzfesten und schmutzabweisenden 2,5D Glas mit abgerundeten Kanten zeigt er mit 1.560 x 720 Pixel ein besonders farbechtes und klares Bild. Die extra schmale Notch schafft noch mehr Raum fürs Display. Zentral und mittig in ihr ist die Frontkamera positioniert, die mittels Face-ID auch für das Entsperren des Geräts über Gesichtserkennung sorgt.

Im neuen Gigaset GS190 arbeitet der Mediatek Helio 22 MT6761 Quad Core Prozessor mit 2.0 GHz und sorgt mit 64-Bit-Architektur für ausreichend Leistung bei allen Anwendungen. Die vier ARM Cortext-A53 Kerne sorgen in Verbindung mit der PowerVR GE6300 GPU, die bis zu 660 MHz leisten kann, für eine reibungslose Grafikdarstellung von Gaming bis Streaming. 2 GB Arbeitsspeicher runden das Leistungspaket ab.

Beim Design setzt Gigaset wieder auf ein Notch Design mit kleiner Aussparung am oberen Rand. Damit bleibt mehr Platz für das Display – die Ränder fallen im Vergleich zu anderen Modellen aber doch noch recht dick aus.

Einen genauen Termin für den Verkaufsstart der neuen Modelle gibt es leider noch nicht. Gigaset schreibt aber, dass die Modelle ab Juli 2019 in den Handel kommen sollen, daher kann es nicht mehr so lange dauern, bis die Geräte offfiziell starten.