Gigaset GS110 im Test – was kann das neue Gigaset für etwas mehr als 100 Euro?

Gigaset hat mit dem neuen GS110 ein neues Smartphone aus dem Einsteiger-Bereich vorgestellt und bietet die neuen neuen Modelle ab 119 Euro an. Damit tritt das Unternehmen gegen eine ganze Reihe von Konkurrenten an, denn beispielsweise auch Wiko mit dem neuen Wiko Y80, Xiaomi oder auch Honor haben Einsteigermodelle in einem vergleichbaren Preisbereich.

Gigaset schreibt zu dem neuen Modell im Original:

Ob Smartphone-Erstbesitzer, Handy-Dauerverlierer oder wechselfreudiger Trendsetter – die Einsteiger-Smartphones von Gigaset liefern viel Leistung zu einem attraktiven Preis und sehen dabei auch noch gut aus. So sind für das neue Gigaset GS110 Wechselschalen in den nicht alltäglichen, stylischen Farben British Racing Green, Azure Blue und Titanium Grey erhältlich. Auch der Akku ist austauschbar und kann im Falle eines Falles leicht ersetzt werden.

Was genau die neuen Modelle können und welche Vor- und Nachteile es gibt, gibt es hier im Test nachzulesen.

Design und Haptik

Das Gerät setzt dabei sowohl auf eine abnehmbare Rückseite als auch auf einen wechselbaren Akku. Das ist durchaus erwähnenswert, denn auch in diesem Preisbereich gibt es oft bereits Unibody-Modelle, bei denen das nicht der Fall ist. Die Rückseite lässt sich auch vergleichsweise einfach wechseln. Es ist nur wenig Druck notwendig – das ist ein deutlich Unterschied zu früheren Gigaset Modellen in diesem Preisbereich, die oft recht fingernagelmordend waren. Wechselschalen mit anderen Farben waren in unserer Packung leider nicht mit enthalten, diese muss man sich wohl extra kaufen, wenn man die Geräte auch in anderen Farben nutzen möchte.

Beim Design setzt Gigaset auf ein Notch Design. Es gibt eine kleine Aussparung mittig am oberen Rand, in dem die Selfie-Kamera untergebracht ist. Ansonsten gibt es erfreulich wenig Rand und die Modelle sind trotz des 6,1 Zoll Display auch nicht deutlich größer geworden.

Durch das Notch Display wirken die Geräte dazu sehr aktuell und machen den Eindruck, dass es sich hier durchaus auch um ein teureres Modell handeln könnte. Das Display ist allerdings ziemlich anfällig für Fingerabdrücke (im Gegensatz zur Rückseite) – hier könnte eine Folie aber Abhilfe schaffen um nicht ständig polieren zu müssen.

Leistung und Power beim Gigaset GS110

Im Leistungstest bei Geekbench sehen die Werte durchaus gut aus. Die Geräts sind schneller als die älteren GS160 oder GS170 und selbst das schon etwas ältere Topmodelle GS370 kommt damit nicht mit. Das Unternehmen hat hier also einen Prozessor verbaut, der dem Preis mehr als angemessen ist. In der Praxis macht sich das auch angenehm bemerkbar, die Bedienung ist flüssig und Apps oder auch die Kamera öffnen sich vergleichsweise schnell. Mit den Topmodellen auf dem Markt kann der Prozessor aber natürlich nicht mithalten. Dazu gibt es nur 1GB RAM. Das wirkt etwas mager, aber in der Praxis bemerkt man dies eher selten.

Die Kamera im GS110

Bei der Kamera setzt Gigaset auf ein einfacher Modell mit einer Linse. Mit der 8 MP Hauptkamera und 5 MP Frontkamera kommen dazu Sensoren mit eher durchschnittlicher Auflösung zum Einsatz, bei der Hauptkamera gibt es aber immerhin einen Autofokus.

In der Praxis funktioniert der Autofokus auch recht gut, die Bildqualität ist aber nur bei gutem Licht wirklich überzeugend. Wenn es weniger Licht gibt, lässt auch die Qualität der Aufnahmen recht schnell nach, auch bei Übergängen von Licht zu Schatten hatte unser GS110 im Test Probleme. Softwaremäßig ist zwar auch ein Nachtmodus vorhanden, dieser hat aber auch keine deutlich besseren Ergebnisse geliefert.

Dazu fehlt ein Porträt Modus, der bei vielen Nutzer sehr beliebt ist, aber so ein Modus lässt sich ohne zweites Objektiv kaum realisieren. Auch hier muss man aber natürlich wieder den Preis im Hinterkopf behalten. Das GS110 ist sicher kein Fotohandy, bietet aber solide Aufnahmen in diesem Preisbereich und Schnappschüsse und Ähnliches sind damit ohne Probleme möglich. Über die Frontkamera kann man dazu auch die Geräte entsperren.

USB-C Anschluss

Sehr erfreulich: in den Modellen ist ein moderner USB C Anschluss verbaut. Das ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich und oft findet man gerade bei den günstigeren Modellen noch den älteren Micro-USB Anschluss. Das Gigaset GS110 ist hier auf jeden Fall auf der Höhe der Zeit.

Leider muss man aber sagen, dass der Anschluss selbst eher wackelig verbaut war. Möglicherweise ist das nur ein Problem bei unserem Modell, aber wenn man das GS mit angeschlossenem Stecker bewegte, kam es durchaus vor, dass die Verbindung verloren wurde. Das sollte an sich nicht sein – vor allem bei der Aufladung ist es wichtig sich darauf verlassen zu können, dass der Anschluss die gesamte Zeit funktioniert.

Ebenfalls erfreulich: das Gigaset GS110 kommt mit einem 3-fach-Kartensteckplatz. Man kann also sowohl 2 Nano-Simkarten gleichzeitig nutzen und auch noch zusätzlich eine Micro-SD Speicherkarte. Das ist nicht immer selbstverständlich, bei vielen Geräten muss man sich zwischen 2. Sim oder SD Karte entscheiden, einige Modelle bieten auch gar keinen SD Platz mehr an.

Android 9 ohne Bloatware

Das GS110 läuft auf dem aktuellen Android 9 in der Go-Edition und setzt dabei auf ein reines Android ohne größere Veränderungen durch das Unternehmen. Konkret bedeutet dies, dass Gigaset keine eigenen Apps aufgespielt hat und man lediglich die Standardausstattung direkt von Google bekommt. Es gibt also keine Bloatware oder Ähnliches, die das Betriebssystem vollmüllen und langsam machen. Das ist sehr erfreulich, denn bei den preisgünstigen Geräten findet man leider auch immer wieder Modelle, die bereits von Haus aus mit viel vorinstallierter Software kommen.  Hier macht das GS110 auf jeden Fall eine gute Figur.

Dazu ist die Go-Edition von Android speziell darauf ausgelegt, auch mit etwas schwächerer Hardware arbeiten zu können und das erklärt möglicherweise die durchaus flüssige Bedienung und die gute Ergebnisse in den Leistungstests. Ansonsten sind die Unterschied zu einem normalen Android eher gering – wer bereits Android kennt wird sich also auch auf dem Gigaset GS110 ohne größere Probleme zurecht finden.

Fazit: So schlägt sich das GS110 im Test

Das Gigaset GS110 ist ein sehr reduziertes Smartphone im unteren Preisbereich, dass sich vor allem auf das wesentliche konzentriert und keine Spielereien mitbringt. Man bekommt ein frisches Design und einen gutes Prozessor, dazu Android 9 go in der aktuellen Version ohne Schnickschnack. Minuspunkte gibt es in Teilen für die Verarbeitung (vor allem beim Anschluss) und bei der Kamera. Vor allem im Kamerabereich sind andere Hersteller besser. Wer aber ohnehin Aufnahmen nicht im Fokus hat, findet hier ein solides Smartphones mit vergleichsweise viel Technik für wenig Geld.

Gigaset GS 110 – Reset und Werkseinstellung

Gigaset GS 110 – Reset und Werkseinstellung – Das Gigaset GS100 hat ein stattliche 6,1 Zoll großes IPS-Display, das im 19,5:9-Format gehalten ist und mit 1200×600 Pixeln arbeitet. Die Auflösung macht bereits deutlich, dass es sich um ein Low-End-Gerät handelt, denn Alternativen wie das Xiaomi Redmi 7 bieten bei ähnlicher Größe und gleichem Preis mehr. Der Bildschirm hat eine V-förmige „Notch“, in der man die 5-Megapixel-Frontkamera unterbringt. Unter der Haube geht es ebenfalls recht sparsam zu, denn dort sitzt ein neuer SoC – der Speadtrum SC9863A Octacore. Der Chip hat acht aktuelle ARM Cortex-A55-Kerne mit maximalen Taktraten von bis zu 1,6 Gigahertz und bringt ein integriertes LTE-Modem mit, dank dem Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s möglich sind.

Die insgesamt doch recht spärliche Ausstattung hat nur einen Vorteil: das Gigaset GS110 ist mit Android 9.0 in der Go Edition ausgerüstet, die innerhalb der nächsten Jahre immer wieder Updates erfahren dürfte und anders als vom Hersteller angepasste Varianten des mobilen Betriebssystems fast vollständig in Reinform gehalten ist. Das GS110 soll ab Juli mit einer UVP von 119 Euro in den deutschen Handel kommen, wobei der Preis schnell fallen dürfte.

Gigaset GS 110 – Reset und Werkseinstellung

Das Smartphone ist relativ neu auf dem Markt, dementsprechend wird man ein Reset des Handys wohl nicht zeitnah benötigen. Nichtsdestotrotz ist es hilfreich für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Bei kleineren Schwierigkeiten mit dem Smartphone hilft mitunter bereits das Ausschalten des Mobilfunkgerätes und der anschließende Neustart. Stürzt das Smartphone jedoch dauerhaft ab und reagiert langsam, ist ein Zurücksetzen auf Werkseinstellung unumgänglich.

ZURÜCKSETZEN ÜBER DIE EINSTELLUNGEN

Es wurde bereits erwähnt, dass beim Reset der interne Speicher gelöscht wird. Deswegen ist es wichtig vorher alle wichtigen Daten per Backup gesichert zu haben, beispielsweise mit einer Sicherungs-App. Das Zurücksetzen auf Werkseinstellung wird im Handbuch lediglich auf zwei Zeilen beschrieben, allerdings ähnelt sich die Vorgehensweise generell bei den meisten Android-Smartphones:

  1. Das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Danach über „Nutzer“ auf „Sichern und zurücksetzen“ tippen.
  3. Anschließend die Option „Auf Werkszustand zurücksetzen“ auswählen.
  4. Abschließend auf „Telefon zurücksetzen“ klicken und die Sicherheitsabfrage bestätigen.
  5. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, startet das Smartphone neu.

DIE RECOVERY-METHODE

Die oben beschriebene Herangehensweise ist natürlich nur möglich, wenn das Gigaset GS370 angeschaltet ist. Es gibt jedoch auch Fälle, wo sich das Smartphone nicht mehr hochfahren lässt, dann hilft die Recovery-Methode weiter:

  1. Zunächst schaltet man das Gigaset GS110 aus.
  2. Danach drückt und hält man die „Lauter-Taste“ und die „Ein/Aus-Taste“ gleichzeitig für bis zu 5 Sekunden, bis das Android-Zeichen erscheint.
  3. Jetzt befindet man sich im Recovery-Modus, wo verschiedenen Optionen zur Auswahl stehen. Die Navigation erfolgt über die „Lauter“ und „Leiser“-Taste, mit der „Ein/Aus“-Taste wird die jeweilige Option bestätigt.
  4. Im Recovery-Modus navigiert man zu „wipe data/factory reset“ und bestätigt die Auswahl mit der „Ein/Aus“-Taste.
  5. Anschließend erscheint erneut der Recovery-Modus. Nun wählt man „reboot system now“aus und das Smartphone  wird neu gestartet. Das Gigaset GS110 ist danach zurückgesetzt.

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Gigaset GS 110 – SIM Karte einlegen

Gigaset GS 110 – SIM Karte einlegen – Das Gigaset GS100 hat ein stattliche 6,1 Zoll großes IPS-Display, das im 19,5:9-Format gehalten ist und mit 1200×600 Pixeln arbeitet. Die Auflösung macht bereits deutlich, dass es sich um ein Low-End-Gerät handelt, denn Alternativen wie das Xiaomi Redmi 7 bieten bei ähnlicher Größe und gleichem Preis mehr. Der Bildschirm hat eine V-förmige „Notch“, in der man die 5-Megapixel-Frontkamera unterbringt. Unter der Haube geht es ebenfalls recht sparsam zu, denn dort sitzt ein neuer SoC – der Speadtrum SC9863A Octacore. Der Chip hat acht aktuelle ARM Cortex-A55-Kerne mit maximalen Taktraten von bis zu 1,6 Gigahertz und bringt ein integriertes LTE-Modem mit, dank dem Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s möglich sind.

Die insgesamt doch recht spärliche Ausstattung hat nur einen Vorteil: das Gigaset GS110 ist mit Android 9.0 in der Go Edition ausgerüstet, die innerhalb der nächsten Jahre immer wieder Updates erfahren dürfte und anders als vom Hersteller angepasste Varianten des mobilen Betriebssystems fast vollständig in Reinform gehalten ist. Das GS110 soll ab Juli mit einer UVP von 119 Euro in den deutschen Handel kommen, wobei der Preis schnell fallen dürfte.

Gigaset GS 110 – SIM Karte einlegen

Der Kartenauswurf befindet sich aus Sicht des Nutzers auf der linken Seite des Smartphones. Das Einsetzen der SIM-Karte wird im Benutzerhandbuch beschrieben:

  1. Zunächst das Smartphone ausschalten.
  2. SIM-/SD-Karten-Einschub öffnen. Dazu einen spitzen Gegenstand in die kleine Öffnung auf dem SIM-/SD-Karten-Einschub stecken und drücken.
  3. Anschließend den Karten-Einschub herausziehen.
  4. Danach die Nano-SIM-Karte(n) und/oder Micro-SD-Karte in den Karten-Slot einsetzen.
  5. Abschließend den Karten-Einschub wieder einstecken und drücken bis er einrastet.
  6. Das Gigaset GS370 einschalten und den PIN eingeben.

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Gigasetz setzt zukünftig auch auf Smart Speaker

Smarte Assistenten für zuhause sind derzeit stark im Trend und ab sofort bietet auch Gigaset ein passendes Gerät an. Der neue Gigaset smart speaker L800HX ist ein sprachgesteuertes Freisprechtelefon und ermöglicht unter anderem auch, DECT Festnetztelefonie über Alexa durchzuführen. Auf diese Weise kann man über die Sprechsteuerung selbst Gespräche führen oder auch eingehende Anrufe annehmen oder ablehnen – je nachdem was man möchte. Im Gerät sind sowohl Lautsprecher als auch Mikrofone verbaut und die Leistung reicht aus, um irgendwo im Raum zu telefonieren und dennoch verstanden zu werden und auch den Gegenüber zu verstehen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Der Gigaset smart speaker L800HX lässt sich wie ein Mobilteil an jeder DECT-Basisstation nutzen – ganz gleich ob an der eines normalen Schnurlostelefons oder direkt an einem Router mit entsprechender Funktionalität. Um Gespräche zu führen, braucht es kein zusätzliches Gerät und keine Erweiterung mit Anschluss an die Telefondose. Beim Gegenüber reicht ein normales Telefon oder Handy aus. Mit der Gigaset smart speaker App für Android und iOS lässt sich ganz einfach die Verbindung zu WLAN, Amazon Alexa und DECT-System einrichten. Danach werden auf Wunsch die Smartphone-Kontakte in den Amazon-Dienst importiert und es kann losgehen. Per Sprachbefehl stellt der Gigaset smart speaker eine Telefonverbindung her: „Alexa, ruf Tom an.“ Auch das Diktieren kompletter Telefonnummern ist möglich: „Alexa, rufe 0171 123 456 an.“ Eingehende Gespräche können auf Zuruf entgegengenommen werden („Alexa, nimm ab.“ und „Alexa, lege auf.“) – das ist besonders praktisch, wenn man zum Beispiel gerade in der Küche alle Hände voll zu tun hat. Ist der Anrufer im Telefonbuch hinterlegt, nennt Alexa ihn sogar beim Namen. Übrigens, Anrufe ignorieren geht auch: „Alexa, Anruf ablehnen.“

 

Der Gigaset smart speaker L800HX erweitert damit sowohl auf der einen Seite die Funktionalität von Alexa, lässt sich aber ohne Alexa nutzen – sowohl für normale Telefongespräche über das Netz als auch für Gespräche im eigenen Heimnetz wenn mehrere Speaker vorhanden sind.

Der Gigaset smart speaker L800 HX ist ab Mitte Mai 2019 zu einem Preis von 199,90 Euro (UVP) im Handel sowie im Gigaset Online-Shop erhältlich.

Gigaset GS280 – Backup erstellen und aufspielen

Gigaset GS280 – Backup erstellen und aufspielen – Die Smartphones der Marke Gigaset heben sich durch eine Besonderheit von der Konkurrenz ab: Ihre Herstellung erfolgt in Deutschland – wenn auch mit Bauteilen aus Fernost. Das gilt auch für das nun angekündigte GS280. Wie beim GS185 richtet sich das Unternehmen mit seinem neuen Handy an Einsteiger und verbaut eher unspektakuläre Komponenten. Trotzdem sticht das GS280 durch einige Merkmale hervor. So kommt etwa ein 5.000 Milliamperestunden (mAh) starker Akku zum Einsatz. Der soll zehn Stunden Videostreaming oder 80 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen. Zum Vergleich: Im Samsung Galaxy S9 verrichtet ein Akku mit 3.000 mAh seinen Dienst.

Gigaset GS280 – Backup erstellen und aufspielen

Backup ist die englische Bezeichnung für Datensicherung. Es werden Kopien von Dateien erstellt, in der Absicht diese bei Datenverlust wieder einspielen zu können. Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopien bezeichnet. Mit der Zeit sammeln sich viele persönliche Daten auf dem Smartphone, die wichtigsten Daten lohnt es daher als Backup zu sichern. Im Benutzerhandbuch wird lediglich die Datensicherung über den Android Backup Service beschrieben.

  1. Zunächst das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Anschließend über „Nutzer – Sichern & zurücksetzen“ zu „Mein Daten sichern“ navigieren.
  3. Die Funktion per Schieberegler aktivieren.
  4. Anschließend auf „Sicherungskonto“ und „Konto hinzufügen“ klicken.
  5. Die Kontodaten eingeben.

Das Einspielen erfolgt auf dem auf dem selben Weg. Unter „Sichern & zurücksetzen“ geht man jedoch zu „automatische Wiederherstellung“. Anschließend kann man das gewünschte Backup von dem Sicherungskonto auswählen und wieder einspielen.

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Gigaset GS280 – Reset und Werkseinstellung

Gigaset GS280 – Reset und Werkseinstellung – Die Smartphones der Marke Gigaset heben sich durch eine Besonderheit von der Konkurrenz ab: Ihre Herstellung erfolgt in Deutschland – wenn auch mit Bauteilen aus Fernost. Das gilt auch für das nun angekündigte GS280. Wie beim GS185 richtet sich das Unternehmen mit seinem neuen Handy an Einsteiger und verbaut eher unspektakuläre Komponenten. Trotzdem sticht das GS280 durch einige Merkmale hervor. So kommt etwa ein 5.000 Milliamperestunden (mAh) starker Akku zum Einsatz. Der soll zehn Stunden Videostreaming oder 80 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen. Zum Vergleich: Im Samsung Galaxy S9 verrichtet ein Akku mit 3.000 mAh seinen Dienst.

Gigaset GS280 – Reset und Werkseinstellung

Das Smartphone ist relativ neu auf dem Markt, dementsprechend wird man ein Reset des Handys wohl nicht zeitnah benötigen. Nichtsdestotrotz ist es hilfreich für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Bei kleineren Schwierigkeiten mit dem Smartphone hilft mitunter bereits das Ausschalten des Mobilfunkgerätes und der anschließende Neustart. Stürzt das Smartphone jedoch dauerhaft ab und reagiert langsam, ist ein Zurücksetzen auf Werkseinstellung unumgänglich.

ZURÜCKSETZEN ÜBER DIE EINSTELLUNGEN

Es wurde bereits erwähnt, dass beim Reset der interne Speicher gelöscht wird. Deswegen ist es wichtig vorher alle wichtigen Daten per Backup gesichert zu haben, beispielsweise mit einer Sicherungs-App. Das Zurücksetzen auf Werkseinstellung wird im Handbuch lediglich auf zwei Zeilen beschrieben, allerdings ähnelt sich die Vorgehensweise generell bei den meisten Android-Smartphones:

  1. Das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Danach über „Nutzer“ auf „Sichern und zurücksetzen“ tippen.
  3. Anschließend die Option „Auf Werkszustand zurücksetzen“ auswählen.
  4. Abschließend auf „Telefon zurücksetzen“ klicken und die Sicherheitsabfrage bestätigen.
  5. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, startet das Smartphone neu.

DIE RECOVERY-METHODE

Die oben beschriebene Herangehensweise ist natürlich nur möglich, wenn das Gigaset GS370 angeschaltet ist. Es gibt jedoch auch Fälle, wo sich das Smartphone nicht mehr hochfahren lässt, dann hilft die Recovery-Methode weiter:

  1. Zunächst schaltet man das Gigaset GS370 aus.
  2. Danach drückt und hält man die „Lauter-Taste“ und die „Ein/Aus-Taste“ gleichzeitig für bis zu 5 Sekunden, bis das Android-Zeichen erscheint.
  3. Jetzt befindet man sich im Recovery-Modus, wo verschiedenen Optionen zur Auswahl stehen. Die Navigation erfolgt über die „Lauter“ und „Leiser“-Taste, mit der „Ein/Aus“-Taste wird die jeweilige Option bestätigt.
  4. Im Recovery-Modus navigiert man zu „wipe data/factory reset“ und bestätigt die Auswahl mit der „Ein/Aus“-Taste.
  5. Anschließend erscheint erneut der Recovery-Modus. Nun wählt man „reboot system now“aus und das Smartphone  wird neu gestartet. Das Gigaset GS370 ist danach zurückgesetzt.

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Gigaset GS280 – Screenshot erstellen und abspeichern

Gigaset GS280 – Screenshot erstellen und abspeichern –  Die Smartphones der Marke Gigaset heben sich durch eine Besonderheit von der Konkurrenz ab: Ihre Herstellung erfolgt in Deutschland – wenn auch mit Bauteilen aus Fernost. Das gilt auch für das nun angekündigte GS280. Wie beim GS185 richtet sich das Unternehmen mit seinem neuen Handy an Einsteiger und verbaut eher unspektakuläre Komponenten. Trotzdem sticht das GS280 durch einige Merkmale hervor. So kommt etwa ein 5.000 Milliamperestunden (mAh) starker Akku zum Einsatz. Der soll zehn Stunden Videostreaming oder 80 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen. Zum Vergleich: Im Samsung Galaxy S9 verrichtet ein Akku mit 3.000 mAh seinen Dienst.

Gigaset GS280 – Screenshot erstellen und abspeichern

Der Screenshot ist eine unterschätze aber sehr hilfreiche Funktion. Viele kennen diese Funktion möglicherweise vom PC oder Laptop daheim. Wie der Name schon sagt, fotografiert er den Bildschirm des Smartphones im Jetzt-Zustand. Dies ermöglicht die Aufnahme eines Beweisfotos vom persönliche Punkterekord bei einer Spiele-App oder von wichtigen Daten, Dokumente, Tabellen, Artikel  oder ähnliches, welche so im Fotoordner hinterlegt sind.

Das Gigaset GS160 bietet gleich zwei Möglichkeiten einen Screenshot zu erstellen:

Entweder

  • Bildschirm öffnen von dem man ein Screenshot machen will und gleichzeitig die Ein/Aus-Taste und die Lautstärke-Taste drücken

oder

  • den entsprechenden Bildschirm öffnen und mit drei Fingern von oben nach unten über den Bildschirm wischen

Letztere Variante muss allerdings vorher aktiviert werden. Zunächst über die Rubrik „Einstellung“ weiter zum Untermenü „Nutzer Smart Features“ klicken. Danach sieht man den Button „Motion Gesture“. Wenn man diesen betätigt, öffnet sich die Rubrik „3-Punkt-Berührung“, wo man die entsprechende Funktion aktivieren oder deaktivieren kann.

Bei beiden Varianten wird der Bildschirminhalt im internen Speicher abgelegt. In der Benachrichtungsleiste erscheint ein Symbol – zwei Dreiecke in einem Quadrat – durch entsprechendes Anklicken kann man den Screenshot auch direkt ansehen.

HINWEISE ZUM SCREENSHOT

Screenshots werden meistens gemacht, um sie zu veröffentlichen. Teilweise werden sie dabei nur an Freunde und Bekannte geschickt (beispielsweise über WhatsApp) aber oft wird ein Screenshot mehr oder weniger öffentlich ins Netz gestellt (auf Facebook, Instagramm oder auch Twitter).

Das ist in vielen Fällen auch kein Problem, aber man sollte sich bewußt sein, dass ein Screenshot auch immer eine ganze Reihe von Daten über das eigene Smartphone und dessen Nutzung enthält. So werden bei einem Screenshot auch die Statussymbole mit erfasst und daher sieht man auf dem Screenshot auch, welchen Netzbetreiber man nutzt, ob man im WLAN eingeloggt ist und ob andere Systeme (NFC oder Bluetooth) aktiviert sind.

Einige Messenger (zum Beispiel bei Facebook) blenden auch direkt auf dem Bildschirm die Bilder bzw. Avatare der Kontakte ein, die gerade aktiv sind. Auch das würde auf dem Screenshot mit erscheinen und Auskunft darüber bieten, mit wem man in Kontakt ist.

Als dritten Punkt zeigt ein Screenshot (je nachdem wo man ihn aufnimmt) auch einen Teil der Apps auf dem Gerät und wenn man die Einstellungen aufnimmt können auch dort Daten enthalten sein, die ein Dritter ansonsten nicht kennen könnte.

Man sollte daher prüfen, welche Daten man über den Screenshot wirklich frei geben möchte und welche nicht. Im Zweifel kann man den Screenshot bearbeiten und beispielsweise die Statusleiste abschneiden. Das geht mit fast allen Standard-Bearbeitungsprogrammen recht gut. Alternativ kann man auch Sticker über Bereiche legen, die man nicht zeigen möchte.

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Gigaset GS280 – Anleitung und Handbuch in Deutsch

Gigaset GS280 – Anleitung und Handbuch in Deutsch – Die Smartphones der Marke Gigaset heben sich durch eine Besonderheit von der Konkurrenz ab: Ihre Herstellung erfolgt in Deutschland – wenn auch mit Bauteilen aus Fernost. Das gilt auch für das nun angekündigte GS280. Wie beim GS185 richtet sich das Unternehmen mit seinem neuen Handy an Einsteiger und verbaut eher unspektakuläre Komponenten. Trotzdem sticht das GS280 durch einige Merkmale hervor. So kommt etwa ein 5.000 Milliamperestunden (mAh) starker Akku zum Einsatz. Der soll zehn Stunden Videostreaming oder 80 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen. Zum Vergleich: Im Samsung Galaxy S9 verrichtet ein Akku mit 3.000 mAh seinen Dienst.

Das 5,7 Zoll große Display löst mit scharfen 2.160×1.080 Pixeln auf. Den 32 Gigabyte (GB) umfassenden internen Speicher erweitern Sie bei Bedarf mit Micro-SD-Karten. Praktisch: Via „USB on the go“ laden Sie per USB-Kabel andere Geräte am GS280 und nutzen das Smartphone so als Powerbank. Dank LTE und 5-Gigahertz-WLAN surfen Sie mit anständigem Tempo durchs Netz. Bei dem Prozessor und Arbeitsspeicher setzt Gigaset allerdings die Sparschere an und lässt etwas Dampf vermissen.

Die Rechenarbeit übernimmt ein günstiger, aber eher schwacher Snapdragon-430-Prozessor. Der erhält Rückendeckung von gerade einmal 3 GB RAM. Auch in Sachen Betriebssystem ist das GS280 nicht auf der Höhe der Zeit. Ab Werk erhalten Kunden das Handy mit Android 8.1 Oreo. Ob und wann ein Umstieg auf die aktuelle Version Android Pie geplant ist, bleibt unklar. Dafür punktet das Smartphone mit einem guten Preis: 249 Euro blättern Sie für das solide ausgestattete Telefon „Made in Germany“ hin. Das GS280 erscheint im März 2019 in den Farben Gold und Braun.

Gigaset GS280 – Anleitung und Handbuch in Deutsch

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android* besonders einfach machen sollen. Diese funktionieren in der Regel für alle Modelle, da diese alle mit Android* arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung* für das Android* Betriebssystem:

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Gigaset GS280 – neues Handy aus Deutschland mit 5.000mAh Akku angekündigt

Gigaset produziert als einziges Unternehmen mit dem GS185 bereits ein Handy in Deutschland und nun soll ein weiteres Modell folgen: das Gigaset GS280. Das Unternehmen hat dieses Modell dabei vor alle für Streaming vorgesehen und bietet ein großes 5,7 Zoll Display im 18:9 Format und einen Akku mit 5.000mAh, damit man das Display und das Handys auch möglichst lange ohne Nachladen nutzen kann.

Gigaset selbst schreibt zur Produktion:

„Wir bauen das GS280 in unserem Werk in Bocholt. Damit sind wir das einzige Unternehmen, das in Europa Smartphones herstellt“, so Andreas Merker weiter. „Wir haben unsere Fertigungslinie erweitert. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten Hand in Hand mit hochmodernen Robotern – das senkt die Fehler- und Ausschussquote.“

Im zweiten Stock des Gebäudes gleich an der Zufahrt zum Werksgelände produziert Gigaset auch das Einsteiger-Smartphone GS185. Die Maschinen bereiten die Komponenten vor, die Mitarbeiter übernehmen die feinmotorischen Tätigkeiten. Die Produktion in Deutschland ist für Gigaset ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal: In Bocholt können die Geräte weiterentwickelt, repariert oder beispielsweise mit Gravuren individualisiert werden. „Ein Smartphone ist ein sehr persönlicher Gegenstand, zu dem man so etwas wie eine Beziehung aufbaut. Fans der Marke Gigaset überlassen nichts dem Zufall – sie vertrauen auf die Qualität und die Zuverlässigkeit aller Produkte, die unser Haus verlassen“, so Merker.

Der Preis der Modelle liegt dabei nur bei 249 Euro und damit ordnet sich das neue Gigaset GS280 im Bereich der Mittelklasse-Modelle ein. Bei der weiteren Technik gibt es einen Octa-Core-Prozessor, 3GB RAM und 32GB internen Speicher. Dieser ist per microSD Karte erweiterbar und dazu gibt es noch zwei Slots für Simkarten. Beim Anschluss setzt das GS280 auf eine USB C Anschluss.

Die Streamingkapazitäten des GS280 in der Grafik:

Etwas schade ist die Version des Betriebssystem. Mittlerweile kommen viele Modelle direkt mit Android 9 auf den Markt. Das GS280 setzt dagegen noch auf Android 8.1 und damit auf die Version des Vorjahres.

Die neuen Gigaset GS 280 Modelle sollen ab März 2019 im Handel zu haben sein. Der Preis beträgt anfangs 249 Euro und Gigaset repariert in den ersten 3 Monaten alle Schäden durch eventuellen Glasbruch oder Feuchtigkeit kostenlos als zusätzliche Garantieleistung.

Die technischen Daten des neuen Gigaset GS280

  • 5,7″, 18:9 Full HD plus IPS Display, rahmenlose Vision, 2,5D Glas
  • 5000 mAh Lithium Polymer Akku mit QC3.0 Schnellladung
  • Face ID und Fingerprint Sensor mit Multi-Funktionen
  • Qualcomm Octa-Core Prozessor mit 4G LTE, unterstützt VoLTE und VoWiFi
  • 13 MP Front Kamera und 16 MP PDAF Hauptkamera
  • 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB interner Speicher
  • Dual-SIM (2 Nano-SIM Karten) plus eine MicroSD-Karte
  • USB Type-C mit On-The-Go Funktion
  • Pure AndroidTM 8.1 Oreo

Gigaset GS185 im Test – was kann das neue Smartphone „made in Germany“?

Gigaset GS185 im Test – was kann das neue Smartphone „made in Germany“? – „Bocholt, ich komm´ aus dir“, das ist sehr frei nach einem Hit von Herbert Grönemeyer. Das Gigaset GS185 wird komplett in Bocholt zusammengesetzt und ist somit nach langer Zeit wieder das erste Handy beziehungsweise in dem Fall Smartphone Made in Germany. Grönemeyer besang natürlich Bochum und nicht Bocholt, aber in Bochum (bei Nokia) lief vor zehn Jahren das letzte deutsche Handy vom Band, somit schließt sich der Kreis.

Wobei letztlich nur die Verpackung und die gedruckte Anleitung komplett in Deutschland hergestellt werden. Die elektronischen Bauteile stammen indes von Zulieferbetrieben in Asien. Neben der Montage, werden in Bocholt auch die Smartphones entworfen und an spezielle Anforderungen von Großkunden und Netzbetreibern angepasst. Darüber hinaus wird bei Gigaset in Bocholt hauptsächlich auf Roboter gesetzt. Die Produktionslinie benötigt nur acht Mitarbeiter pro Schicht, also insgesamt 24 bei einem 3-Schicht-Betrieb. (Quelle) Nichtsdestotrotz ist das Gigaset GS185 mit „Made in Germany“ sehr gut vermarktbar. Diesbezüglich gab es kürzlich einen Bericht im ARD Mittagsmagazin, welcher hier eingebunden ist:

Gigaset hat uns freundlicherweise das GS185 zum Test bereitgestellt. Allerdings bin ich kein „Smartphone-Freak“, somit wird es vielmehr aus einer Smartphone-Einsteiger-Perspektive betrachtet. Ich habe bisher lediglich zwei Smartphones genutzt, wobei mein aktuelles (Samsung Galaxy S5 neo) auch bereits „veraltet“ ist.

Verpackungsinhalt des Gigaset GS 185

Die Verpackung ist relativ unspektakulär und vergleichsweise simpel. Man muss eine Lasche abreißen und kann dann die Verpackung aufklappen. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Produkt und nicht der Verpackung. Nichtsdestotrotz ist beispielweise die Verpackung des Gigaset GS170 edler. Das Smartphone wurde in einer Box mit abnehmbaren Deckel – wie beim iPhone – verpackt, so dass man die Verpackung bei Bedarf auch in ein Regal stellen könnte.

Auf der Rückseite der Verpackung sind die technischen Eckdaten des GS185 aufgelistet. Das Wichtigste ist natürlich das Smartphone selbst. Das Gigaset GS185 ist dort zunächst mit einer Display-Schutzfolie versehen. Die Folie dient zugleich als „Wegweiser“, denn darauf wird angezeigt, wo sich beispielsweise der SIM-Kartenslot, die Ein/Aus-Taste oder das Mikrofon befinden. Des Weiteren befindet sich ein Ladegerät nebst microUSB zu USB-A-Kabel in der Verpackung. Das ist ein kleiner Kritikpunkt, denn mittlerweile gibt bereits USB-C-Kabel. Darüber hinaus sind Kopfhörer und eine Nadel zum Öffnen des SIM-Faches mitgeliefert. Das Kartenfach bietet Platz für zwei SIM-Karten plus eine microSD-Karte zwecks Speichererweiterung. Es ist sehr gut diese Option zu haben, denn der interne Speicher von 16 GB ist zwar ausreichend, aber dennoch nicht allzu üppig.

Zu guter Letzt befindet sich noch eine sehr kurze Anleitung anbei, welche jedoch mit einen QR-Code versehen ist. Leider führt diese Verbindung nicht direkt zum Handbuch des Gigaset GS185, sondern lediglich zum Service-Bereich von Gigaset. Wenn man dort jedoch nach dem GS185 sucht, dann findet man die Bedienungsanleitung des Smartphones.

Design und Handhabung des Gigaset GS185

Das Smartphone besteht aus Kunststoff und ist in den Farben Midnight Blue und Metal Cognac erhältlich. Es besitzt kratzfestes 2,5D-Glas mit einer schmutzabweisenden Oberfläche. Die Vorderseite ist abgerundet und das GS185 liegt sehr gut in der Hand. Zum einen ist es mit 5,5 Zoll noch nicht zu groß, zum anderen gehört es mit 149 Gramm zu den „Leichtgewichten“.

Das Smartphone im 18:9-Format löst mit 1.440 x 720 Pixel zwar „nur“ in HD+ auf, aber die Pixeldichte von 293 PPI ist in der allgemeinen Handhabung und bei Spiele-Apps oder Youtube-Videos vollkommen ausreichend. Im Freien liefert das Gigaset GS185 eine solide Leistung, bei direkter Sonneneinstrahlung gerät das Smartphone jedoch an seine Grenzen. Das Smartphone arbeitet natürlich weiter, aber man erkennt wenig auf dem Display und muss sich entsprechend einen schattigeren Platz suchen. Das Problem tritt jedoch mitunter auch bei anderen Smartphones auf.

Technische Daten zum Gigaset GS185

Für die Leistung des Gigaset GS185 sorgt der Qualcomm Quad-Core Prozessor Snapdragon 425. Der Prozessor ist aus dem Jahr 2016. Die vier Kerne sind mit maximal 1,4 Gigahertz getaktet. In diesem Bereich wäre noch ein wenig Luft nach oben, allerdings ist das GS185 mit 179 Euro vergleichsweise günstig. Dementsprechend kann man natürlich nicht überall mit den neuesten Stand der Technik rechnen. Als Betriebssystem fungiert die Android-Version 8.1 Oreo.

Der Arbeitsspeicher beträgt  2 und der interne Speicher 16 Gigabyte. Letzterer ist per microSD-Karte um 256 GB erweiterbar. Das Dual-SIM-Smartphone verfügt über einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Smartphones. Dieser befindet sich mittig im oberen Drittel, die Einrichtung des Fingerabdruckes ging erstaunlich schnell. Es können bis zu fünf Fingerabdrücke gespeichert werden. Darüber hinaus gibt es einen UKW-Radioempfänger und Bluetooth 4.2, allerdings verzichtet man auf NFC (Near Field Communication). Das Gigaset GS185 unterstützt VoLTE (Voice over LTE) und VoWiFi (Voice over Wifi) und setzt auf HD Voice. Somit wird eine hohe Sprachqualität erreicht und Hintergrund- oder Störgeräusche werden unterdrückt.

Die Kameras des Gigaset GS185

Sowohl die Hauptkamera mit einer f2.0-Blende, als auch die Selfie-Kamera mit LED-Blitz lösen mit 13 Megapixel auf. Beide Kameras machen gute Bilder. Je besser die Lichtverhältnisse, desto besser die Aufnahme. Bei unterschiedlichen Lichtsituationen, wird jedoch der helle Bereich meist etwas überbelichtet.

Die Farbdarstellung ist sehr gut. Sonnenuntergangsaufnahmen mögen zwar mit meinem Samsung Galaxy S5 neo (16 MP Kamera) etwas besser aussehen, aber die Farbgestaltung beim Gigaset GS185 entsprach eher der Realität. Es gibt zwar drei MP Unterschied zwischen den beiden Kameras, nichtsdestotrotz sind die Bildauflösungen relativ gleich. Ein Vorteil beim GS185 ist die Dateigröße, viele Aufnahmen sind zwischen ein und zwei Megabyte groß. Bei meinem Galaxy S5 neo benötigen solche Fotos meist zwischen 2 bis zu 5 MB Speicherplatz.

Die Hauptkamera befindet sich auf der Rückseite des GS185, in der oberen linken Ecke. Anfangs hatte ich bei Fotos mitunter meinen Finger darauf. Ich halte das Smartphone bei Aufnahmen zwischen Daumen und Zeigefinger, so dass ein Teil meines Fingers vor der Linse war. Dies ist selbstverständlich nur eine Gewohnheitsfrage und es gibt andere Smartphones, wo die Kamera ähnlich sitzt. Die Kamera beim GS170 befindet sich hingegen auf der Rückseite, mittig im oberen Drittel, das finde ich persönlich etwas besser.

Akkuleistung des Gigaset GS185

Das Smartphone ist mit einem leistungsstarken 4.000 mAh Lithium Polymer Akku ausgestattet. Auf der Homepage von Gigaset wird angegeben, dass der Akku bis zu 550 Stunden im Standby hält oder man mit einer Akkuladung bis zu 80 Stunden Musik hören kann. Als weitere Referenzbeispiele dienen, bis zu 35 Stunden Sprechzeit oder 10 Stunden Videowiedergabe. Ich habe natürlich weder 35 Stunden telefoniert, noch 80 Stunden Musik gehört. Bei meinem ersten Test musste ich jedoch sehr viele Youtube-Videos anschauen (habe aber keine 10 Stunden geschaut) und gefühlt einen Tag „nonstop“ eine Spiele-App nutzen, um den Akku zu leeren. Mit einem herkömmlichen Verbrauch hält der Akku allerdings locker mindestens drei bis vier Tage.

Auf der Rückseite der Verpackung steht „Fast charging 4000 mAh battery“, da bin ich von etwas mehr ausgegangen oder anders ausgedrückt eine Ladezeit  von dreieinhalb Stunden ist für mich nicht unbedingt schnell. Anderseits kann man sich natürlich darauf einstellen. Zudem lädt man das Smartphone häufig über Nacht, da spielt die Ladezeit keine Hauptrolle.

Fazit

Im Test hat das Gigaset GS185 überzeugt. Der 4.000 mAh Akku sticht etwas heraus, wie auch die Tatsache das man zwei SIM-Karten und gleichzeitig eine microSD-Karte nutzen kann. Nichtsdestotrotz gibt es kein Feature, wo man sagen muss „Boah ey“, das muss ich unbedingt haben. Allerdings gibt es auch keinen Bereich, wo das Gigaset GS185 komplett abfällt. Ein etwas neuerer Prozessor wäre nett gewesen, aber der „ältere“ erfüllt auch seine Aufgabe. Gleiches gilt für das „veraltete“ USB-Kabel. Ansonsten ist das Smartphone sehr solide, was ich durchweg im positiven Sinne meine. So ist die Kamera beispielsweise nicht top, aber dennoch überraschend gut. Mit Ausnahme der Panorama-Funktion, diese konnte nicht wirklich überzeugen.

Das Smartphone liegt sehr gut in der Hand und das HD+ Display reicht bei 5,5 Zoll aus. Außerdem muss man sich vor Augen halten, dass das Gigaset GS185 nur 179 Euro. Mittlerweile kosten High-End-Smartphone knapp unter oder teilweise gar über 1.000 Euro. Wobei das GS185 natürlich vielmehr ein Mittelklasse-Smartphone ist, dennoch möchte ich anzweifeln ob die High-End-Smartphones fünf- oder sechsmal so gut sind wie das Gigaset GS185. Es bleibt festzuhalten, dass man nicht nur in Fernost, sondern auch „Tief im Westen“ – in dem Fall Bocholt statt Bochum – gute Smartphones fertigt!