Google Gmail und Drive – inaktive Inhalte werden zukünftig gelöscht

Google Gmail und Drive – inaktive Inhalte werden zukünftig gelöscht – Google hat heute eine Änderung bei den Richtlinie zur Speicherplatz-Nutzung angekündigt. Diese werden ab dem 1. Juni 2021 in Kraft treten und sollen zukünftig die Nutzung von Speicherplatz innerhalb der Google Dienst gleich gestalten. Daher werden auch bei Google Drive und Gmail gespeicherte Dateien gelöscht, wenn die Accounts zwei Jahr inaktiv sind. Das gleiche gilt auch, wenn man das Speicherkontingent überschreitet. Auch dann kann es passieren, dass Google die Inhalte löscht. Die Laufzeit für die 2 Jahre startet aber auch erst ab dem 1. Juni 2021 – vor 2023 wird es also nach den neuen Richtlinien keine Löschungen geben. Die Löschung betrifft auch nur die Inhalte in den Accounts, die Accounts selbst bleiben bestehen.

Das Unternehmen schreibt in der Erklärung zu den neuen Richtlinien:

  • Du bist von diesen Änderungen nur betroffen, wenn du entweder 2 Jahre lang inaktiv warst oder 2 Jahre lang dein Speicherkontingent überschritten hast. Da diese Richtlinien ab 1. Juni 2021 gelten, werden wir frühestens am 1. Juni 2023 Maßnahmen ergreifen.
  • Wenn du ab dem 1. Juni 2021 entweder inaktiv bist oder dein Speicherkontingent überschreitest, benachrichtigen wir dich per E-Mail, bevor wir irgendwelche Inhalte löschen.
  • Selbst wenn deine Inhalte in einem dieser Dienste gelöscht werden, weil du inaktiv warst oder dein Speicherkontingent überschritten hast, kannst du dich weiterhin anmelden.
  • Hinweis: Die Richtlinien bezüglich Inaktivität und überschrittenem Speicherkontingent gelten nur für Privatnutzer der Google-Dienste. Die Richtlinien für Google Workspace, G Suite for Education und G Suite for Nonprofits bleiben vorerst unverändert. Administratoren finden Informationen zu den Speicherrichtlinien für ihre Abos in der Admin-Hilfe.

Google hat dazu angekündigt, dass es immer vorab Informationen und Warnungen zu der Löschung gibt. Das kann aber natürlich bei inaktiven Gmails ein Problem sein, wenn die Infos ohnehin keine abruft. Dennoch wird nicht gelöscht, ohne das vorher informiert wurde.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte dennoch die Daten aus den Accounts sichern und zumindest dafür sorgen, dass sie einmal pro Jahr genutzt werden, damit es erst gar keine Inaktivität gibt.

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Google Mail – was tun, wenn man den Gmail Passwort vergessen hat?

Google Mail – was tun, wenn man den Gmail Passwort vergessen hat? – was die E-Mail Dienste betrifft, so entscheiden sich viele Internetnutzer für die Seite der beliebtesten Suchmaschine Google. Gmail, oder auch Google Mail und  auch anderen E-Mailportale funktionieren dabei nach dem gleichen Prinzip. Man legt sich einen Account zu und meldet sich mit diesem an. Doch was tun, wenn man die Anmeldedaten vergisst? Das erfahren die Leser im Weiteren. 

Hilfe anfordern

Hat man nun Gmail geöffnet und merkt, dass das Passwort vergessen wurde, sollte man im nächsten Schritt nach der Anzeige „Brauchen Sie Hilfe“ suchen. Diese befindet sich in der Regel in dem Anmeldefenster. Hat man diese angeklickt, gelangt man zu der Aufschrift „Probleme bei der Anmeldung“. Hier wählt man die Option „Passwort vergessen“ und trägt die E-Mail ein, auf welche man später die Hilfe-Mail bekommen sollte. Das bestätigt man dann mit „Weiter“. Im Weiteren wird man aufgefordert das letzte Passwort einzugeben, an welches man sich erinnert, da es aber nicht möglich ist, klickt man auf „Weiß nicht“. Daraufhin öffnet sich die Seite Passworthilfe und man erhält die besagte Wiederherstellungsmail. Sollte man auch die Mail-Adresse vergessen haben, kann man eine weitere bzw. zweite angeben, falls diese vorhanden ist, über die man dann die Mail erhalten.

Wichtigen Hinweise

Die Nachrichten Dienste von Gmail informieren den Nutzer jedesmal, wenn dieser das Passwort ändert, sodass man immer weiß, ob jemand einen Versuch unternommen hat, sich in das Konto einzuhacken. Auch sollte eine ähnliche Mail bei dem Passwortwechsel ankommen, man muss sich also nicht über diese wundern. Da Gmail auch mit anderen Konten – für YouTube, Google Drive und Play Store – verbunden sein kann, ist es im weiteren Gebrauch dieser Dienste nötig, das geänderte Passwort einzugeben. Außerdem hat jeder Gmail Nutzer die Möglichkeit, sich mit der „Zwei-Schritt-Anmeldung“ für das Account zu identifizieren. Dabei erhält man zwei Bestätigungen, eine per Mail die andere über SMS, sodass der Zugang zu E-Mail Daten gesichert bleiben.

Klage gegen Googles E-Mail-Scannen – Verbraucherschützer setzen zum Kampf an

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) bereitet eine Klage gegen Google vor. Hintergrund ist dabei: Der Google Maildienst „Gmail“ analysiert die E-Mails seiner Nutzer und hierfür müssen diese explizit zustimmen, sonst kann der Dienst nicht genutzt werden.

Ohne Häkchen keine Leistung – Keine Alternative

Heutzutage kennt man als Internetnutzer das Problem, wer einen Dienst nutzen möchte, der muss Häkchen setzen, also AGB, Datenschutzerklärungen, Nutzungsbestimmungen, Newsletter-Anmeldungen meist zustimmen. Damit gibt es ohne Häkchen keine Leistung. Das ist auch der Knackpunkt im aktuellen Streit. Verbraucherschützer fordern deswegen, dass Gmail-Nutzer noch einmal extra einwilligen müssen, damit Google die E-Mails für Werbezwecke analysieren darf und diese nicht einfach bereits in den Datenschutzrechtlinien vereinbart sind.

Das Verfahren hat grundsätzliche Bedeutung

Aus diesem Grund ist dieser Rechtsstreit durchaus brisant, denn es geht um eine Frage, die Juristen und Verbraucherschützer zunehmend beschäftigt: Kann eine Datenschutzerklärung unwirksam sein, obwohl ein Mensch aktiv eingewilligt hat?

Dabei ist „ein entscheidendes rechtliches Kriterium Freiwilligkeit. Wenn ich als Nutzer gar keine andere Möglichkeit habe, als zuzustimmen, handle ich nicht freiwillig“, sagt Sophie Knebel vom Hamburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht. Damit drohen außerdem Einwilligungen in bestimmten Konstellationen „zur bloßen Fiktion zu werden“, hierzu auch eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums (BMJV).

Generell: Wer willigt schon gerne ein, die eigenen E-Mails für Werbezwecke scannen zu lassen? Im Fall Google gleich seine E-Mail Adresse löschen zu müssen, weil man nicht zustimmt, ist somit viel mehr Zwang, als Freiwilligkeit. Und genau das wollen Datenschützer gerne ändern.

Dazu werden sich die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und Google bald vor dem Landgericht Berlin treffen. Bereits zuvor hatte der Verband Google abgemahnt, doch das Unternehmen weigerte sich eine Unterlassungserklärung abzugeben. So führt kein Weg an der Klage vorbei. Nur noch der Umfang der Klage müsse abgesprochen werden, teilt eine Sprecherin auf Anfrage mit.

Würden Verbraucherschützer mit ihrer Klage gegen Google durch die Gerichte gewinnen, dann hätte das gravierende Folgen für Internetdienste. Nutzer hätten dann grundsätzlich die Möglichkeit zu widersprechen und das obwohl sie zuvor in eine Datenschutzerklärung eingewilligt haben, die genau so eine Datennutzung erlaubt.

Google veröffentlicht Gmail in Version 2.0 für iOS

Im Laufe des gestrigen Abends hat Google der eigenen Gmail-Applikation ein größeres Update für iOS spendiert und eine komplette Designüberholung vollführt.

Nach der Übernahme des Sparrow-Teams hat Google erstmalig einen größeren Versionssprung veröffentlicht und einige essentielle Funktionen hinzugefügt, die einen durchaus brauchbaren Eindruck vermitteln und die negative Kritik an der vorherigen Version abmildern. Das Update bringt unter anderem eine Unterstützung von mehreren Konten und die automatische Vervollständigung von Suchbegriffen mit sich. Ebenfalls können nun Google Kalender-Einladungen direkt beantwortet werden und eine Google+ Integration verschmelzt die beiden Dienste miteinander. Ansonsten steht nun auch endlich die Push-Benachrichtigung zur Verfügung, die in Echtzeit den Benutzer über neue E-Mails informiert.

Leider können bekanntlich nur maximal fünf zusätzliche „Nicht“-Google-Accounts in Gmail hinzugefügt werden, somit fällt die App für mich persönlich schon aus dem Raster.

Microsoft startet neuen eMail Dienst Outlook.com

Microsoft hat gestern einen neuen eMail Dienst gestartet. Die neuen eMail Adressen haben die endung @outlook.com, statt wie bisher @hotmail.com oder @live.com. Der Dienst ist mit einer komplett neuen Web-Oberfläche im Metro Style ausgestattet und sieht sehr simpel und übersichtlich, aber gut aus.

Bestehende Microsoft email Adressen werden nicht für outlook.com übernommen, daher hat jeder jetzt die Chance eine gute noch freie Adresse zu bekommen. Ich habe mir bereits eine Adresse mit meinem Namen sichern können – dies war bisher bei jedem anderen eMail Anbieter nicht möglich gewesen, da sie bereits immer vergeben waren.

Die neue Oberfläche ist definitiv schöner anzusehen als die von Hotmail und ist als direkter Konkurrent zu GMail aufgebaut worden – so ist der Cloud-Speicher Skydrive integriert und man kann Word, Excel und Powerpoint Dokumente direkt im Browser öffnen und bearbeiten. Sogar Facebook Updates und Twitter Tweets kann man sich im Posteingang anzeigen lassen!

Weiterhin wurde auch ein Chat integriert, welcher über MSN funktioniert, aber auch den Chat mit Facebook Kontakten ermöglicht. Die neue Ansicht für die eigenen Kontakte ist ebenfalls sehr schön gestaltet, der Kalender ist jedoch noch derselbe wie in Hotmail Zeiten.

Microsoft hat mit dem neuen Outlook.com eine sehr gute eMail Alternative zu GMail zu verfügung gestellt und sehr viele Techniken hineingebaut. Man könnte meinen, dass sie endlich von Google lernen und auch Online endlich gute Software entwickeln.

via theverge.com