iOS 6: Nutzeranstieg wegen Marktstart des iPhone 5 in China

Apple hat sich mit dem Wechsel auf iOS 6 von Google Maps getrennt und setzt seitdem auf die eigene Karten-App. Das wiederum führte zu heftigen Kritiken und die Akzeptanz des neuen Betriebssystem hat stetig abgenommen. Der Suchmaschinenriese hat nun eine native Google-Maps-App für iOS veröffentlicht und kurz nach dem Erscheinen konnte ein Nutzeranstieg von iOS 6 verzeichnet werden.

Vor einigen Tagen hat MoPub eine erste Statistik über die Verteilung des mobilen Betriebssystems veröffentlicht und einen Anstieg von knapp 29 Prozent bekannt geben. Die Steigerung hat sich allerdings auf den internationalen Markt bezogen und beinhaltet somit auch den Marktstart des iPhone 5 in China. Es ist also wahrscheinlich, dass der Anstieg durch den Chinastart entstanden ist und nicht durch die Veröffentlichung von Google Maps. Dies belegen wiederum auch die Zahlen von Chitika, die im selben Zeitraum für die USA und Kanada eine Statistik veröffentlicht haben. In den beiden Regionen konnte keine Steigerung der iOS-6-Aktivierung festgestellt werden. In China konnte Apple allerdings mehr als zwei Millionen Smartphones verkaufen und einen neuen Rekord aufstellen.

Dementsprechend scheint die Google Maps-Anwendung doch kein Grund gegen iOS 6 zu sein und niemanden von einer Installation des Betriebssystem abgehalten zu haben.

Android 4.2: Photo Sphere Panoramas in Google Maps veröffentlichen

Seit Android 4.2 hat Google die Kamera-App mit der Möglichkeit ausgestattet 360° Panoramen zu erstellen. Diese Funktion nennt sich Photo Sphere und setzt aus vielen Einzelbildern automatisch ein Foto im Stil von Google Streetview zusammen. Neben der Möglichkeit sich diese Bilder auf dem Handy oder in Google+ anzuschauen gibt es noch die etwas versteckte Funktion seine Panoramen auf Google Maps zu veröffentlichen.

Um ein Panorama zu erstellen muss man zuerst in die Kamera gehen und dort den Photo Sphere Modus aktivieren. Das Smartphone blendet daraufhin einen künstlichen Horizont ein, der einem Anweisungen gibt wohin man das Handy für das nächste Foto richten soll. Sobald man genug Bilder gemacht hat kann man die Aufnahme beenden. Das Panorama wird danach einige Sekunden berechnet und ist befindet sich dann in der Galerie. Wenn man das sein Panorama jetzt auf Google Maps hochladen möchte, geht man bei dem Foto einfach auf „Teilen“ und wählt als Anwendung Google Maps aus. Das Bild wird dann im Hintergrund hochgeladen.

Wenn das Panorama hochgeladen wurde ist es allerdings noch nicht direkt in Google Maps veröffentlicht. Google überprüft das Bild zuerst und gibt es nach ein paar Tagen frei. Wenn man zum ersten Mal ein Panorama hochgeladen hat, bekommt man bei erfolgreicher Veröffentlichung eine Benachrichtigungs Email.

Wir haben gute Neuigkeiten! Ihr Panorama kann jetzt über den Link unten in Google Maps aufgerufen werden. Sie können den Link auch mit Freunden teilen. Vielen Dank, dass Sie Nutzern weltweit dabei helfen, sich ein Bild von diesem Ort zu machen!

Zusätzlich zu dem Text ist noch ein Link zum Bild in Google Maps dabei (Beispielfoto vom Darmstädter Hauptbahnhof) und ein Link bei dem man sich sowohl alle eigenen als auch alle weltweit hochgeladenen Panoramen ansehen kann. Wer die Bilder nicht über den Direktlink aufrufen möchte findet sie auch in Google Maps, sobald er das Street View Männchen auf die Karte zieht.

Ob die privaten Photo Sphere Bilder in Zukunft auch direkt in die von Google erstellten Street View Strecken eingerechnet werden ist bisher nicht bekannt, aber innerhalb der nächsten Monate recht wahrscheinlich. Mir gefällt die Funktion sehr gut und ich bin gespannt wie viele Panoramen in den nächsten Wochen in Google Maps hochgeladen werden.

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Google Maps für iOS ist ab sofort verfügbar

Mit dem Wechsel auf iOS 6 hat sich Apple von Google Maps getrennt und eine eigene Maps-Applikation ins Leben gerufen. Die Apple Maps führte allerdings zu heftigen Kritiken und besitzt vielerorts nur mangelhaftes Kartenmaterial. Der Suchmaschinenriese hat nun reagiert und eine native Google Maps App für iOS veröffentlicht.

Ab sofort steht Google Maps im App Store kostenlos zur Verfügung und bringt das gewohnte Kartenerlebnis zurück auf die iOS-Geräte. Die 6,7 Megabyte große App besitzt eine sprachgestützte Navigation, einen Routenplaner und Informationen über die Verkehrslage oder die öffentlichen Verkehrsmittel. Die App kann ebenfalls mit eurem Google-Account gekoppelt werden, um personalisierte Ergebnisse auszugeben. Ansonsten kann man natürlich verschiedene Geschäfte, Restaurants oder Tankstellen in der Nähe ausfindig machen und einen Blick auf Street View wird auch ermöglicht.

Ein Offline-Modus sowie eine optimierte iPad-Version fehlt leider noch, soll jedoch in naher Zukunft nachgereicht werden. Ansonsten ist Google Maps für iOS kompatibel mit dem iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPhone 5, iPod touch (3. Generation), iPod touch (4. Generation), iPod touch (5. Generation) und iPad. Es wird iOS 5.1 oder neuer vorausgesetzt und die App ist für das iPhone 5 optimiert.

Google Maps für iOS befindet sich in der Testphase

Das Wall Street Journal hat aktuell darüber berichtet, dass Google die eigene Karten-App für iOS fast fertiggestellt hat und eine bereits funktionstüchtige Testversion von verschiedenen Personen ausgiebig unter die Lupe genommen wird.

Im Gegensatz zur vorherigen iOS-Version, die einstig auf jedem Apple-Gerät vorhanden war, wird die Neuauflage einen erweiterten Funktionsumfang mit sich bringen und ebenfalls eine Turn-by-Turn-Navigation sowie verschiedenen Kartenansichten mit sich bringen. Es wird ebenfalls davon ausgegangen, dass die neue Version vektorbasierende Karten enthält,um den benötigen Datentraffic zu mildern und die Performance der App zu verbessern.

Google steht also kurz vor der Finalisierung und möchte nur noch die restlichen Fehler ausmerzen, um ein positives Nutzererlebnis zu gewährleisten. Es bleibt natürlich zu hoffen, dass Apple auch ohne weitere Probleme die Google-App genehmigt, denn sicherlich warten schon einige Nutzer ungeduldig auf Google Maps für iOS. Zwischenzeitlich arbeitet auch Apple weiterhin an dem Kartenmaterial und konnte in den vergangenen Wochen einige Fortschritte erzielen.

Apple Maps: Tim Cook entschuldigt sich in offenem Brief für das schlechte Kartenmaterial

Im Zuge der Einführung des neuen mobilen Betriebssystems hat sich Apple von Google Maps auf Grund von der fehlenden Navigation verabschiedet und einen eigenen Kartendienst auf die Beine gestellt. Allerdings lässt die Qualität des Kartenmaterials zu Wünschen übrig und an allen Stellen gibt es Ungereimtheiten über die sich die Apple-Kunden in den vergangenen Tagen beschwert haben. Im Vergleich zu dem Vorgänger muss sich Apple hier eindeutig einen Rückschritt ankreiden, denn nicht nur das Kartenmaterial deckt in den meisten Gegenden nicht den gleichen Detailgrad ab, sondern auch die so genannten Points of Interest (Geschäfte, Tankstellen, Restaurants usw.) fehlen größtenteils. Die großen Kritikpunkte haben sich auch auf der Zufriedenheit der Kunden niedergeschlagen, die erstmals drastisch gesunken ist.

In Folge dessen hat sich nun Apple CEO Tim Cook erstmalig in einem offenen Brief an die Nutzer gewandt und für die schlechte Qualität der neuen Karten-App entschuldigt. Apple hat normalerweise den Anspruch die besten Produkte zu produzieren und auch das beste Benutzererlebnis für die Kunden anzubieten. Mit der neuen Apple Maps ist ihnen das allerdings nicht gelungen und das tut ihnen sehr leid. In diesen frei übersetzen Worten hat sich Cook bei der Apple-Gemeinde entschuldigt und versichert ebenfalls, dass Apple alles daran setzten wird die Karten-App zu verbessern. Dabei ist das Unternehmen aus Cupertino auf das Feedback der Kunden angewiesen, um die Missstände in dem Kartenmaterial zu identifizieren.
Im gleichen Zug hat Tim Cook überraschenderweise noch Alternativen genannt, die der Benutzer in der Zwischenzeit verwenden kann. Der Apple CEO empfiehlt entweder Bing oder Waze aus dem App Store zu verwenden oder auf die Web-Dienste Google oder Nokia zurückzugreifen. Diese Webseiten kann mit im Browser aufrufen und sich als Shortcut auf dem Homescreen ablegen.
Zum Schluss noch der komplette Brief von Tim Cook:

To our customers,

At Apple, we strive to make world-class products that deliver the best experience possible to our customers. With the launch of our new Maps last week, we fell short on this commitment. We are extremely sorry for the frustration this has caused our customers and we are doing everything we can to make Maps better.

We launched Maps initially with the first version of iOS. As time progressed, we wanted to provide our customers with even better Maps including features such as turn-by-turn directions, voice integration, Flyover and vector-based maps. In order to do this, we had to create a new version of Maps from the ground up.

There are already more than 100 million iOS devices using the new Apple Maps, with more and more joining us every day. In just over a week, iOS users with the new Maps have already searched for nearly half a billion locations. The more our customers use our Maps the better it will get and we greatly appreciate all of the feedback we have received from you.

While we’re improving Maps, you can try alternatives by downloading map apps from the App Store like Bing, MapQuest and Waze, or use Google or Nokia maps by going to their websites and creating an icon on your home screen to their web app.

Everything we do at Apple is aimed at making our products the best in the world. We know that you expect that from us, and we will keep working non-stop until Maps lives up to the same incredibly high standard.

Tim Cook
Apple’s CEO

Google hat noch keine Karten-App für iOS 6 eingereicht

Die Karten-Anwendung von Apple, die mit iOS 6 Einzug genommen hat, wird seit der Einführung heftig kritisiert und zahlreiche Benutzer hoffen nun auf eine native Maps-App von Google. Allerdings könnte diese Anwendung noch etwas auf sich warten lassen, denn entgegen der meisten Berichte hat Google die eigene Karten-Applikation noch nicht zur Begutachtung in den App Store eingereicht. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte diese Information in einem Gespräch mit Eric Schmidt von Google entlocken:

“We have not done anything yet, we’ve been talking with Apple for a long time. We talk to them every day.”

Eric Schmidt verrät, dass Apple und Google momentan tägliche Diskussionen führen, um die ganze Geschichte wohl zu lösen. Es könnte durchaus sein, dass Google möglicherweise ihr Kartenmaterial zur Verfügung stellt und somit die Defizite von Apple bereinigt. Andererseits macht eine eigene Google-App für den Suchmaschinengiganten mehr Sinn und würde eigenständige Daten für die Werbeplattform sammeln.

Alles in allem ist die momentane Situation für den Benutzer nicht perfekt und als Alternative kann man nur auf die beiden Web-basierten Karten von Google und Nokia zurückgreifen.

Kartenvergleich: iOS 6 3D-Maps vs. Google Earth 3D

Im vergangenen Jahr hat Apple einige kleinere Unternehmen sowie Technologien aufgekauft, um einen eigenen Kartendienst auf die Beine zu stellen und sich langsam von den Google-Anwendungen zu trennen. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC in diesem Jahr hat Apple den neuen Dienst inklusive 3D-Ansicht vorgestellt und damit zahlreiche neue Features für den iOS-Bereich in Aussicht gestellt. Einige Tage zuvor hat Google aber auch die eigenen 3D-Maps der Öffentlichkeit präsentiert und ist damit dem Unternehmen aus Cupertino zuvorgekommen.

Der Suchmaschinengigant betreibt schon seit einigen Jahren einen Kartenservice und hat diesbezüglich mehr Erfahrungen in diesem Bereich. Apple konnte aber kluge Investitionen tätigen und einen Lizenzdeal mit TomTom abschließen, um auf einen schnellen Weg die eigene Maps-App mit Daten zu befüttern.

Mittlerweile versuchen die beiden Unternehmen die eigenen Karter weiter zu optimieren und die 3D-Darstellung noch zu verfeinern. Obwohl sich beide Dienste noch im Beta-Status befinden, haben sich die amerikanischen Kollegen von iDownloadBlog die beiden 3D-Maps genauer angeschaut und im Detail miteinander verglichen.

Im nachfolgenden Video werden die beiden 3D-Ansichten von Apple Maps und Google Earth nebeneinander betrachtet und es ganz klar zu erkennen, dass Apple wieder mal viel Liebe zum Detail gezeigt hat und sehr hohe Qualitätsansprüche gestellt hat.In Sachen Detailgrad hat Apple die Nase momentan noch vorn, aber das Google-Pendant bietet insgesamt eine schnellere Performance an. Außerdem kann das Unternehmen aus Cupertino zu diesem Zeitpunkt noch mit einer größeren Auswahl an 3D-Städten auftrumpfen. Das kann sich aber natürlich noch in den nächsten Monaten ändern.

via Stereopoly