Google Nexus 10 vs. NVIDIA Tegra 4 Tablet im Speedtest

Im Rahmen der CES in Las Vegas hat NVIDIA den neuen Tegra 4-Chipsatz vorgestellt, der auf der neuen Cortex A15-Architektur von ARM basiert und neben dem Quad-Core-Prozessor auch noch 72 Kerne für die Grafikeinheit bereitstellt. Während der Präsentation hat das Unternehmen auch einen ersten Speedtest vollführt, in dem sogar das Google Nexus 10 geschlagen wurde. 

Bei dem Tegra 4 handelt es sich um den ersten Quad-Core-Prozessor, der die Cortex A15-Architektur verwendet und für Smartphones sowie Tablets entwickelt wurde. Das Google Nexus 10 basiert ebenfalls auf der gleichen Architektur, verfügt aber nur über einen Dual-Core-Prozessor, der aber trotzdem die Konkurrenz in Sachen Benchmarks abhängen konnte. Der Tegra 4 kann nun aber die Spitzenposition für sich ergattern und besitzt ordentlich Leistung unter der Haube. Diesen Vorsprung hat das Unternehmen auch in einem ersten Vergleich während der Pressekonferenz demonstriert.

Bei einem Speedtest wurden insgesamt 25 Browser-Webseiten, die natürlich auf einem lokalen Server hinterlegt waren, auf den beiden Tablets aufgerufen. Durch das lokale Aufrufen wird nur die Geschwindigkeit der beiden Geräte getestet und nicht die Internetverbindung. Das Ergebnis ist schon sehr eindeutig, denn das Tablet mit dem NVIDIA Tegra 4-Prozessor schafft den Aufruf der Webseiten in nur 27 Sekunden. Das Google Nexus 10 benötigt hingegen 50 Sekunden.

via tabletblog.de

Google Nexus 10: Pogo-Ladeadapter in Bild und Video aufgetaucht

Ein magnetisches Ladekabel für das Google Nexus 10 ist bereits vor zwei Wochen im Netz aufgetaucht und jetzt steht dieser Adapter für die Pogo-Pins bereits bei einem italienischen Händler auf eBay zur Verfügung. Dort gibt es aber nicht nur neue Bilder des Ladekabels, sondern auch ein Video zu dem Zubehör.

Bislang war das ominöse Ladekabel nur auf einem Bild zu sehen, aber eine eBay-Auktion hat nun den Adapter endgültig bestätigt. Das Ladekabel wird über die vorhandenen Pogo-Pins an das Tablet angeschlossen und verfügt über einen magnetischen Anschluss, der für den nötigen Halt sorgt. Das Konzept kennt man ja bereits von einigen Apple-Geräten. Neben der Handlichkeit soll aber auch das Laden deutlich schneller vonstattgehen und über den Pogo Pin, der mehr Anschlüsse verwendet, mehr Strom übermitteln. Leider enthält die Artikelbeschreibung keine Angaben über die Spannung des Adapters. Das Kabel wird auf eBay für 19,99 US-Dollar angeboten. Der Händler hat zwar nicht allzu viele Bewertungen, wobei die gezeigten Bilder jedoch für sich sprechen sollten.

Im Google Play Store wird das Ladekabel aber vermutlich auch in naher Zukunft aufschlagen. Ein genaues Datum ist Google uns allerdings noch schuldig.

via TabletHype

Google Nexus 10: Einfacher zu reparieren als das iPad 4

Nachdem iFixit bereits das Google Nexus 4 in seine Bestandteil zerlegt hat, haben sich die Reparaturspezialisten von PowerbookMedic nun das neue Nexus 10 geschnappt und natürlich ebenfalls auseinandergenommen.

Das so genannte Teardown hat hervorgebracht, dass das Google-Tablet im Gegensatz zu der Konkurrenz sehr einfach zu reparieren ist. Die meisten neuen Geräte werden immer schwieriger zu reparieren und setzten statt Schrauben häufiger verklebte Komponenten ein. Beim Nexus 10 sieht es anders aus, hier wurden nur die üblichen Philips #00 Schrauben verwendet und auf den Einsatz von Kleber verzichtet. Somit kann das Tablet, um einiges einfacher repariert werden, als das iPad 4 von Apple.

Daneben hat das Zerlegen auch enthüllt, dass vorwiegend Samsung-Komponente verbaut sind. Sowohl der 9000 mAh Akku, der Exynos-Prozessor und der Flash-Speicher wurde von dem südkoreanischen Unternehmen hergestellt.

iPad 3, Nexus 10 und Surface RT: Videovergleich der 10-Zoll-Tablets

Die Tablets sind immer mehr auf dem Vormarsch und zu diesem Weihnachtsgeschäft haben die verschiedenen Hersteller eine große Auswahl dem Kunden zur Verfügung gestellt. Mit dem Surface RT hat Microsoft ein erstes Tablet auf den Markt geworfen, welches mit dem Betriebssystem Windows RT ausgestattet ist. Gleichzeitig hat auch Google das eigene Sortiment aufgefrischt und ein 10-Zoll-Gerät auf den Markt gebracht, dass nicht nur eine bisher unerreichte Auflösung beinhaltet, sondern auch sehr preisgünstig ist. Daneben hat überraschenderweise auch Apple das iPad der vierten Generation im letzten Monat vorgestellt und damit einige vor den Kopf gestoßen.

Eliot Weisberg von Readwrite hat sich die beliebtesten 10-Zoll-Tablets näher angeschaut und in einem Videovergleich gegenübergestellt. Allerdings wurde hier nicht das neuste iPad verwenden, sondern das iPad der dritten Generation. Das Video richtet sich aber vorwiegend nicht auf die Performance, sondern hat das Augenmerkt auf die Benutzeroberfläche und zeigt die Vor- und Nachteile der jeweiligen Geräte auf. Insgesamt kommt Weisberg zum Schluss, dass das iPad ein nutzerfreundliches User Interface besitzt, aber in Sachen Kompatibilität mit Druckern und generell im Büro das Microsoft Surface punkten kann. Das Nexus 10 positioniert sich laut seiner Meinung irgendwo dazwischen.

via tabtech

Google Nexus 10: Die ersten Reviews sind eingetroffen

Google hat am vergangenen Montag das Nexus 10 offiziell vorgestellt. Mit diesem Schritt hat der einstige Suchmaschinengigant ein neues 10-Zoll-Tablet ins Leben gerufen und die Messlatte sehr hoch gesetzt. In Kooperation mit Samsung konnte man nicht nur ein preisgünstiges Gerät auf die Beine stellen, sondern auch gleichzeitig überragende Hardware verbauen. Eine Kombination, die sich auch auf die Bewertungen der ersten Testberichte auswirkt.

Das Nexus 10 ist bei den ersten Tests der amerikanischen Blogosphäre sehr gut angekommen und konnte durch eine wahnsinnige Auflösung von 2560 x 1600 Pixel (300 ppi) auftrumpfen. Die Verarbeitung des Tablets, die guten Lautsprecher und auch die Performance haben die Kollegen positiv bewertet. Darüber hinaus kann aber auch die Akkulaufzeit und natürlich der günstige Preis von 399 Euro überzeugen. Allerdings gibt es auch einige Nachteile beim Google-Tablet. Das Ökosystem verfügt nicht über genügend Tablet-Apps und die meisten Anwendungen verwenden nur ein Smartphone-Layout, welches einfach hochskaliert wird. Daneben wird auch bemängelt, dass eine 3G- beziehungsweise LTE-Unterstützung fehlt.

Insgesamt sollte man sich also überlegen, für welchen Einsatzzweck man das Tablet verwenden möchte. Fotos und Videos sind allem Anschein nach ein wahrer Genuss auf dem Display, aber eine produktive Benutzung kann mit den verfügbaren Apps nicht unbedingt bewerkstelligt werden. Die vollständigen Testberichte könnt ihr direkt bei The Verge und bei Engadget durchlesen, ansonsten stehen auch noch zwei Videos über das Gerät zur Verfügung: