Google Nexus 4: Weiße Farbvariante im Netz gesichtet – weitere Bilder erschienen [Update]

Das Google Nexus 4 konnte am gestrigen Tag nicht nur durch die Gerüchte über eine verbesserte Version für Gesprächsstoff sorgen, sondern auch durch die lang ersehnte Verfügbarkeit im Play Store. Das Gerät ist auch noch einen Tag nach dem dritten Verkaufsstart weiterhin erhältlich und scheint nun flächendeckend zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig ist ein mutmaßliches Foto einer weißen Version des Nexus-Smartphones im Netz aufgetaucht.

Die Kollegen von PhoneArena haben ein erstes Foto zugespielt bekommen, welches ein mutmaßliches Google Nexus 4 in der Farbe Weiß zeigt. Das Bild soll angeblich keinerlei Anzeichen für eine Photoshop-Manipulation aufweisen und wurde laut den Metadaten vor ungefähr einer Woche mit dem Optimus G geschossen. Die Echtheit kann trotzdem nicht garantiert werden, aber auf dem ersten Blick macht das Foto einen authentischen Eindruck. Im unteren Bereich kann man sogar die schimmernden „Pailletten“ auf der Rückseite erkennen und eine Bearbeitung des originalen Gerätes in Schwarz wäre sicherlich ziemlich aufwendig gewesen.

Leider hat die Quelle keinerlei Informationen über den Ursprung oder ein mögliches Erscheinungsdatum mitgeliefert. Eine Präsentation auf dem Mobile World Congress ist eher unwahrscheinlich und auf der Google I/O wird sich der Suchmaschinenriese wohl eher auf die nächste Betriebssystemversion sowie die neuen Tablets konzentrieren. Es heißt also abwarten und Tee trinken, bis wir nähere Hinweise über das weiße Modell des Google Nexus 4 erhalten.

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update am 30. Januar um 12:55:
Mittlerweile sind über die vietnamesische Seite Tinhte weitere Bilder des weißen Nexus 4 erschienen, die eine Echtheit des oben gezeigten Bildes bestätigen. Wie man den neuen Bildern entnehmen kann, wird die Front des weißen Nexus 4 weiterhin in Schwarz gehalten, so dass sich die Änderungen nur auf der Rückseite bemerkbar machen. Die Seiten und auch die Rückseite hingegen sind in komplett in Weiß gehalten und machen einen sehr gut aussehenden Eindruck [/box]

Google Nexus 4: Reparaturkosten für Display belaufen sich auf 112 Euro

Google hat LG Electronics für die Herstellung des vierten Nexus-Smartphones beauftragt und erstmalig setzt das Unternehmen aus Mountain View auch bei der Rückseite auf Glas. Die Materialwahl des Gerätes gepaart mit leistungsfähiger Hardware und einem unschlagbaren Preis machen das Google Nexus 4 zu einem Kassenschlager. Die günstige Reparatur bei einem Displaybruch ist nun ein weiterer Grund für das neue Google-Smartphone.

Ein Displaybruch ist bei Smartphones keine Seltenheit und eine unvorsichtige Handhabung oder eine kurze Unachtsamkeit führt schnell zu einem tragischen Fall des teuren Gerätes. Eine Reparatur ist für gewöhnlich ausgesprochen teuer und im Durchschnitt verlangen die Elektronikkonzerne ungefähr 200 Euro für ein erneuertes Gerät. Beim Google Nexus 4 scheinen die Kosten geringer auszufallen. Ein Nutzer drüben bei Caschy hat berichtet, dass man bei der Firma w-support.com für ein brandneues Display und die anfallende Arbeitszeit schlappe 112,21 Euro auf den Tisch legen muss. Das ist im Vergleich ein überaus günstiges Angebot, wenn man bekannt, dass man beim Nokia Lumia 920 200 Euro für die Reparatur bezahlen muss und beim Samsung Galaxy S3 sogar 220 Euro fällig werden.

Aus meiner Sicht ein angemessener und gleichzeitig sehr günstiger Preis, denn sowohl der Touchscreen als auch das Corning Gorilla Glass 2 entsprechen höchster Qualität. Das heißt natürlich nicht, dass man ab sofort unvorsichtig mit seinem Gerät umgehen sollte, aber es ist gut zu wissen, dass sich bei einem solchen Fall die Kosten in Grenzen halten.

via v-i-t-t-i

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Google Nexus 4 im ersten Falltest

Google ist mit dem Nexus 4 einen anderen Weg eingeschlagen als bisher und verzichtet bei dem neuen Gerät auf eine Rückseite aus Kunststoff. Das Smartphone besteht zu 80 Prozent aus dem so genannten Gorilla Glas 2 von Corning und hebt natürlich die Wertigkeit des Gerätes um einiges an. Das Hauptmaterial hat allerdings bei den ein oder anderen Lesern die Sorge geweckt, dass das Google Nexus 4 nicht sonderlich widerstandsfähig ist und einen Sturz wohl nicht sonderlich gut übersteht. Das Material ist natürlich empfindlicher als zum Beispiel Kunststoff oder Aluminium, aber sollte trotzdem einen kleineren Sturz ohne größere Mängel überstehen.

Das folgende Video bestätigt ebenfalls diese Vermutung und führt einen zweiteiligen Falltest durch, in dem das Smartphone aus Hüfthöhe und Kopfhöhe fallen gelassen wird. Den ersten Test übersteht das Nexus 4 ohne größere Mängel, aber nach dem zweiten Tests besitzt das Glas schon einen heftigen Sprung auf der Rückseite. Im Nachhinein ist das Gerät aber immer noch voll funktionsfähig und kann weiterhin verwendet werden.

Google Nexus 4 in seine Einzelteile zerlegt – LTE-Chip mit an Bord

In gewohnter Manier hat iFixit das brandneue Google Nexus 4 in seine Einzelteile zerlegt und den kompletten Prozess mit hochauflösenden Fotos dokumentiert. Bis in kleinste Detail haben sich die Reparaturspezialisten das Smartphone angeschaut und die ein oder andere Überraschung herausgekramt.

Bei dem so genannten „Teardown“ kam unter anderem ans Licht, dass man den Akku mit ein paar Schritten doch austauschen kann. Das Ganze ist natürlich weitaus komplizierter als bei Geräten mit austauschbaren Akku, allerdings steht wenigstens eine relativ einfache Methode zur Verfügung. Daneben konnte iFixit auch entdecken, dass das Nexus 4 doch einen LTE-Chip besitzt. Google hat das neue Nexus-Smartphone nur mit einer Unterstützung von HSPA+ und anderen Mobilfunkstandards vorgestellt, aber ein LTE-Support wurde nicht in der Präsentation genannt. Der zugehörige Chip ist allerdings vorhanden und scheint ein Überbleibsel vom LG Optimus G zu sein, auf dem das Nexus 4 basiert. Leider konnte man ebenfalls feststellen, dass der LTE-Chip nicht verwendet werden kann, denn ein passender Leistungssverstärker und eine kompatible Antenne fehlt dem Gerät. Somit ist die Grundvoraussetzung gegeben, aber aus welchen Gründen auch immer hat Google sich gegen eine LTE-Unterstützung entschieden.

Ansonsten sind die Spezialisten zum Schluss gekommen, dass das Nexus 4 eine gute Reparierbarkeit besitzt. Nach 15 Schrauben konnte das Gerät schon auseinander genommen werden und es gibt nur einige Schwachstellen, die Frustrationen hervorgerufen haben. Aus diesem Grund hat iFixit dem Smartphone auch 7 von 10 Punkte auf der Skala verpasst.

Google Nexus 4: Google verlängert Lieferzeit teilweise auf bis zu drei Wochen

Vor Kurzem hat Google erstmalig mit der E-Mail-Benachrichtigung über die Lieferverzögerung auf Grund von den vielen Mehrfachbestellungen für Aufsehen gesorgt und am gestrigen Abend hat sich der Suchmaschinengigant schon wieder den nächsten Patzer erlaubt. Zahlreiche Käufer, die erfolgreich eine Bestellung durchführen konnten, haben nun eine E-Mail erhalten, dass die Auslieferung doch nicht sofort stattfinden kann und erst in ungefähr drei Wochen erfolgen wird.

Durch die verschiedenen Server-Problemen und die generelle Überlastung während der Bestellphase hat Google anscheinend mehr Geräte verkauft als überhaupt verfügbar sind und die Nachfrag wohl maßlos überschätzt. Aus diesem Grund muss das amerikanische Unternehmen nun einige Besteller vertrösten, denn die Geräte sollen voraussichtlich erst in den nächsten drei Wochen verschickt werden. Als kleine Entschädigung hat Google den Betroffenen die Versandkosten erstattet. Für die lange Wartezeit aber wahrscheinlich ein schwacher Trost.

Vielen Dank für Ihre Bestellung bei Google Play. Aufgrund der hohen Nachfrage kommt es zu Lieferverzögerungen. Ihr Nexus 4 wird voraussichtlich in den nächsten drei Wochen verschickt. Wir werden Sie über den Versand Ihres Nexus 4 benachrichtigen und Ihnen die Versandkosten für diese Bestellung gutschreiben.

Man kann ebenfalls davon ausgehen, dass in drei Wochen auch die Interessenten, die am 13. November kein Gerät ergattern konnten, erneut eine Chance  erhalten. Bis dahin wird Google vermutlich nochmal ein offizielles Datum verkünden, um die potentiellen Kunden vorzubereiten. Der Ansturm wird sehr wahrscheinlich wieder enorm sein und man sollte sich dieses Mal noch mehr beeilen.

Update:
Google konnte anscheinend noch die ein oder anderen Geräte im Lager finden, denn beim Caschy wird momentan berichtet, dass einige Besteller, die am gestrigen Abend per E-Mail vertröstet wurden, doch schon heute eine Versandbestätigung erhalten  haben. Das gilt vermutlich aber nur für einen kleinen Kreis und nicht für jeden Käufer. Es bleibt zu hoffen, dass Google bald die ernorme Nachfrage stillen kann und auch Neukunden das Nexus 4 bald erwerben können.

Google Nexus 4: Vorbestellungen bei Media Markt gestartet – Lieferung erst 15. Dezember

Am 29. September hat Google das Nexus 4 offiziell vorgestellt und kurze Zeit später ebenfalls den Play Store mit dem neuen Sortiment aktualisiert. Das neue Smartphone steht ab dem 13. November im eigenen Store zur Verfügung und kann ab einem Preis von 299 Euro erworben werden. Bis dato gab es jedoch noch keinerlei Informationen darüber, ob das Gerät auch in anderen Online-Shops oder im Handel verfügbar sein wird. Der Media Markt hat jetzt aber das neue Google-Smartphone im eigenen Online-Store gelistet und ebenfalls die Vorbestellungen begonnen. Allerdings wird das Nexus 4 erst ab dem 15. Dezember verfügbar sein und darüber hinaus noch 46 Euro mehr kosten als im Google Play Store. Kunden, die nicht per Kreditkarten zahlen können, müssen also die Alternative verwenden und 395 Euro für die 16 Gigabyte-Variante berappeln.

via mobiflip