Google Pixel 3a und 3a XL – Backup erstellen und aufspielen

Google Pixel 3a und 3a XL – Backup erstellen und aufspielen – Google hat auf der Google I/O 2019 die beiden neuen Smartphones Pixel 3a und Pixel 3a XL vorgestellt. Die Geräte sind die ersten von Google selbst gebauten Mittelklasse-Smartphones, die bisherigen Pixel-Modelle waren stets in der Oberklasse angesiedelt. Bei Preisen ab 400 Euro sollen Nutzer auf möglichst wenig des Pixel-Erlebnisses verzichten müssen, besonders bei der Kamera, die gleich gute Bilder wie das Pixel 3 oder Pixel 3 XL schießen soll. Dieses Ziel erreicht Google, wie wir im Test feststellen können – und auch die restlichen Hardware-Abstriche sind im Alltag zu verschmerzen. Auf den ersten Blick sehen die beiden neuen Pixel-Modelle dem Pixel 3 und Pixel 3 XL zum Verwechseln ähnlich. Das obere Fünftel der Rückseite ist glänzend, der Rest mattiert. Anders als bei den Pixel-3-Modellen ist die Rückwand allerdings aus Kunststoff und nicht aus Glas. Das verwendete Material fühlt sich aber hochwertig an, die Smartphones sind gut verarbeitet.

Google Pixel 3a und 3a XL – Backup erstellen und aufspielen

Automatische Sicherung bei Google Pixel

Die Geräte bieten die Möglichkeit, Daten automatisch zu sichern und bei Google zu hinterlegen. Dort sind sie mit dem Passwort des verknüpften Google Kontos verschlüsselt und damit ist der Zugriff darauf nur für Berechtigte möglich. Die Einrichtung ist dabei sehr einfach möglich:

Google selbst schreibt dazu in den FAQ:

  • Öffnen Sie auf Ihrem Gerät die App „Einstellungen“ .
  • Tippen Sie auf System => Erweitert => Sicherung.
  • Schalten Sie In Google Drive sichern ein oder aus

Wichtig dabei: Pro App werden dabei nur maximal 25MB gesichert. Das betrifft:

  • Apps und App-Daten
  • Anrufliste
  • Geräteeinstellungen
  • SMS-Textnachrichten (nicht MMS)

Kontakte, Fotos und Videos und auch der Kalender werden unbegrenzt gespeichert.

Daten wiederherstellen beim Google Pixel

Die Wiederherstellung der Daten ist genau so einfach möglich und klappt ebenfalls mit wenigen Klicks. Allerdings muss immer das gleiche Google Konto genutzt werden.

Google selbst schreibt dazu in den FAQ:

  • Stellen Sie eine Verbindung zu einem WLAN oder Mobilfunknetz her.
  • Wenn Sie „Apps und Daten kopieren“ sehen, tippen Sie auf Weiter und dann Altes Smartphone nicht verfügbar.
  • Tippen Sie unter „Auf andere Weise kopieren“ auf OK und dann Sicherung aus der Cloud.
  • Melden Sie sich in dem Google-Konto an, das Sie zur Sicherung Ihrer Daten verwendet haben.
  • Folgen Sie der Anleitung auf dem Bildschirm.

Weitere Links

Unbekannte Google-Smartphone mit Arbeitsnamen Coral und Snapdragon 855 Prozessor aufgetaucht

In den Leistungstest von Geekbench ist ein unbekannte Google-Smartphone aufgetaucht, dass einige interessante Details beinhaltet und unter dem Namen Coral gelistet ist. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass dies nur ein Arbeitsname ist. Aktuell wird vor allem das Google Pixel 3 lite erwartet, aber das neue Gerät scheint damit wenig zu tun zu haben, denn bei der Technik wird sowohl Android Q als Betriebssystem aufgeführt als auch der neue Snapdragon 855 Prozessor, der eigentlich erst für die Geräte im laufenden Jahr zur Verfügung stehen sollte. Ein Pixel 3 Lite mit dieser Ausstattung hätte bessere Technik als die normalen Modelle und ist daher eher unwahrscheinlich.

Es sieht daher eher so aus, als würde man in diesem Test einen ersten Protoytpen der kommende Google Pixel 4 Modelle sehen. Diese werden wieder gegen Ende des Jahres erwartet und wahrscheinlich testet das Unternehmen derzeit die ersten Setups und Ideen für die neuen Modelle.

Bei mysmartprice schreibt man dazu:

We expect the Google “Coral” to be introduced alongside the other 2019 Pixel devices sometime in October this year. Apart from the successors to Pixel 3 and Pixel 3 XL smartphones, Google is expected to release two mid-range Pixel handsets this year. The two smartphones are expected to be launched as the Pixel 3 Lite and Pixel 3 XL Lite in spring this year. The Pixel 3 Lite could be powered by an octa-core Qualcomm Snapdragon 670 chipset, while the bigger Pixel 3 XL Lite will be powered by a more powerful Snapdragon 710 SoC instead.

Die Leistungsdaten des neuen Gerätes sind aber eher durchschnittlich und liegen in dem Bereich, den man für Geräte mit dem Sanpdragon 855 Prozessor erwarten kann. Allerdings hat Google natürlich auch nich mehrere Monate Zeit um in diesem Bereich zu optimieren – durchaus denkbar also, dass die marktreifen Geräte an dieser Stelle andere Werte erreichen werden.

Die neuen Möglichkeiten des Snapdragon 855

  • Für den neuen Snapdragon Top-Prozessor setzt das Unternehmen auf die Fertigungstechnik im 7nm Verfahren. Damit können auf der gleichen Fläche noch mehr Schaltkreise untergebracht werden und der Prozessor wird eine deutlich höhere Leistung haben. Der aktuellen Snapdragon 845 Prozessor, den man in den derzeitigen Smartphone*-Topmodellen auf dem Markt findet, war noch im 10nm Verfahren hergestellt.
  • Der Prozessor arbeitet wieder mit 8 Kernen, aber die Aufteilung wurde im neuen Modell verändert. Der Snapdragon 855 arbeitet nun mit einem Prime Core, der mit 2,84 GHz ist und 512 KByte L2 Cache hat. Dazu kommen 3 Kerne im Gold-Cluster, die 2,42 GHz schaffen und 4 Kerne im sogenannten Silver-Cluster, die 1,8Ghz schnell sind und vor allem dann aktiv sind, wenn es eher auf stromsparenden Einsatz ankommt und weniger auf die Leistung. Der Prime Core spricht dafür, dass es in den Benchmarks neue Bestwerte geben könnte, bleibt abzuwarten, wie groß der Leistungssprung sein wird.
  • Im KI Bereich arbeiten die GPU Adreno 640 und der neue Signalprozessor Hexagon 690 zusammen mit der CPU. Einen extra Bereich für die KI gibt es daher nicht – hier unterscheidet sich der Snapdragon 855 Prozessor doch deutlich vom den Ansätzen der Konkurrenz in diesem Bereich.
  • Im Chipsatz wird das neue Qualcomm Snapdragon X24 Modem verbaut sein, so dass Geräte mit dem neuen Snapdragon-Topmodell auch in der Lage sein werden, 5G Verbindungen herzustellen. Noch gibt es keine wirklich nutzbaren 5G Netze und wahrscheinlich wird das auch 2019 noch nicht viel anders sein, aber die Smartphones* sollen ja über mehrere Jahre genutzt werden und daher ist dieser Schritt durchaus sinnvoll. Leider schreibt das Unternehmen noch nicht dazu, welche maximalen Geschwindigkeiten zu erwarten sind. Dazu hat sich nun gezeigt, dass der Prozessor zwar „5G ready“ ist, für 5G Verbindungen aber noch zusätzliche Hardware benötigt. Der Prozessor alleine unterstützt also noch keine 5G Verbindungen.

Pixel 2 und 2 XL – Livestream ab 18 Uhr verfügbar

Google wird heute Abend die neusten Pixel Modelle vorstellen und wie es aussieht, präsentiert dabei das Unternehmen zwei deutlich unterschiedliche Smartphones: das Pixel 2 mit etwas kleineren Abmessungen und dem Design aus dem Vorjahr und das größere Pixel 2 XL mit einem weitgehend randlosen Design, dass sich beim Aussehen am Galaxy S8, dem Note 8 und dem LG G6 orientiert. Die Vorstellung der neuen Hardware (und auch der anderen Neuerungen, die das Unternehmen vorbereitet hat) startet dabei ab 18 Uhr deutscher Zeit und kann direkt im Livestream mit verfolgt werden:

Neben der Hardware wird auch erwartet, dass Google einige Neuerungen beim Google Assisant präsentiert. Eventuell bekommt der Sprachassisten dabei eine männliche Stimme.

Die Technik im Google Pixel 2 und 2 XL

Nach den neusten wird das Google Pixel 2 XL vom Qualcomm’s Snapdragon 835 mit 4GB RAM angetrieben und haben wahlweise 64GB oder 128GB internen Speicher. Dazu gibt es ein Curved QHD-Display* mit einer Displayfläche von 80 bis 85 Prozent. Damit haben sich die Gerüchte bestätigt, dass auch Google in diesem Jahr beim Design auf ein weitgehend randloses Aussehen setzen wird. Allerdings werden die Werte von Mi Mix 2 oder auch dem iPhone 8* nicht ganz erreicht. Für den Schutz sorgt Gorilla Glass 5 beim Display*.

Eine Überraschung gibt es allerdings bei den Kameras. Google scheint nicht auf Dual Lens Technik zu setzen, sondern wird wohl in beiden Modellen auf eine Kamera mit nur einem Objektiv setzen.

Die Unterschiede zwischen den beiden Versionen scheinen in diesem Jahr größer zu sein. Das Pixel 2 soll auf dem Design des Vorjahres basieren und damit kein randloses Display* haben. Dazu ist der Akku mit 2700 mAh etwas kleiner (3520 mAh im Pixel 2 XL) und das Display soll nur mit Full HD auflösen. Darüber hinaus ist die Technik aber identisch. Es wirkt aber so, als wäre das Pixel 2 XL die interessantere Variante der beiden Modelle.

Google Ultra Pixel – kommt ein iPhone X Killer?

Die Vorstellung der neuen Google Pixel Modelle wird am 4. Oktober sein und bisher sind schon sehr viele Details zu den beiden erwarteten neuen Modellen bekannt. Nun gibt es aber Hinweise, das Google möglicherweise im Oktober noch ein drittes Modell vorstellen wird. Dazu gibt es aber leider weder Details noch technische Hinweise, lediglich auf den Präsentationsfolien für die Google Pixel 2 Modelle ist der Name „Ultra Pixel“ aufgetaucht. Das könnte auf ein drittes Modell hindeuten und die Bezeichnung Ultra Pixel macht deutlich, dass es sich hier wohl um eine technisch sehr gut ausgestattet Version handeln könnte.

Bei Indiaexpress schreibt man dazu im Original:

Google is expected to launch the Pixel 2 and Pixel 2 XL early next week, but a new leak suggests the company could  unveil a third smartphone called the ‘Ultra Pixel’ on October 4. YouTuber Arun Maini, better known as Mrwhosetheboss on YouTube, received a leaked slide that allegedly come from a Google presentation. The slide shows the words “Ultra Pixel. Made by Google” alongside the image of the device, flaunting a bezel-less display.

Tatsächlich wirkt das Setup der beiden bisher bekannten Pixel 2 Geräte eher bieder. Google setzt zwar auf die beste Technik am Markt, wirkliche Features oder Knaller fehlen allerdings. Das Pixel 2 XL wird zwar auch ein weitgehend randloses Design bekommen, aber das haben mittlerweile viele Topmodelle auf dem Markt und daher ist es kein Feature, das wirklich aus der Masse hervor sticht.

Ein neues Ultra Pixel könnte technisch noch etwas weiter gehen und vor allem mit Hinblick auf das kommende iPhone X konkurrenzfähig sein. Die neuen A11 Prozessoren im iPhone X haben jetzt schon gezeigt, dass die Snapdragon 835 Konkurrenz beim Speed kaum mithalten kann und auch die Kamera dürfte (geht man von den Werten des iPhone 8 aus) neue Bestwerte setzen. Daher würde ein Ultra Pixel Modell durchaus Sinn machen.

Allerdings gibt es nur sehr wenige Hinweise auf ein drittes Modell und das schmälert die Chancen, dass Google wirklich ein weiteres Pixel launchen wird. Es liegt wohl näher, das Google bei der Bezeichnung der Modelle etwas ändert. Wahrscheinlich wird das normale Pixel 2 mit dem Design des letzen Jahres unter der bekannten Bezeichnung Pixel 2 auf den Markt kommen und die bisherige Pixel 2 XL Version mit dem verbesserten Design bekommt den Namen Ultra-Pixel. Das ist zwar langweiliger als ein drittes, bisher unbekanntes Modell, scheint aber insgesamt die plausiblere Erklärung für diesen Namen zu sein.

Google Pixel 2 – Event am 4. Oktober 2017

Bisher waren die meisten Quellen davon ausgegangen, dass Google die nächste Generation der Pixel-Modell am 5. Oktober vorstellen wird. Nun gibt es allerdings in Boston bereits eine große Reklametafel, auf der das Unternehmen auf den 4. Oktober verweist und dazu auch den neuen Claim „Ask more of your phone“ preis gibt. Man kann daher davon ausgehen, dass Google die Pixel 2 und  Pixel 2 XL Modelle bereits einen Tag früher vorstellen wird. Allerdings fehlt über dieses Plakat hinaus eine Bestätigung von Google. Es gibt also noch keine offiziellen Presseeinladung für diesen Termin – man kann allerdings davon ausgehen, dass diese in den nächsten Tagen noch eintreffen werden.

Bei Droid-Life schreibt man im Original dazu:

Of course, the billboard could mean something else, but the timing certainly matches up well to an expected Q4 Google product event. And again, last year’s Pixel event took place on October 4, so this would make a lot of sense. The billboard is also talking about asking more of your phone, rather than promoting a special Boston-specific Google event of some sort.

Man kann davon ausgehen, dass es auch in diesem Jahr wieder 2 Modelle des Google Pixel geben wird. Das normale Modell kommt dabei wohl von HTC und die größere Version Google 2 XL wird von LG gefertig.

Die Technik in den kommenden Pixel 2 Modellen

Neben den offiziellen Infos gibt es aber auch bereits eine ganze Reihe von Leaks und Spekulationen über die neuen Google Smartphones*.

So soll das Pixel XL 2 (bisheriger Codename Taimen) in diesem Jahr über ein 6 Zoll Display* mit AMOLED* Technik verfügen und man setzt dabei auf sehr dünne Ränder. Sowohl an den Seiten als auch oben und unten werden die Ränder deutlich reduziert und damit erinnert die Front wahrscheinlich an die Modelle von Samsung* und das LG G6. Das Display* hat dabei ein 18:9 Format – auch das setzt sich mittlerweile bei den Topmodelle immer weiter durch.

Mit den kleineren Rändern ist auf der Vorderseite kein Platz mehr für einen Home-Button oder einen Fingerabdruck Sensor. Das ist beim Pixel aber weniger ein Problem, denn auch beim Vorgänger war dieser Sensor bereits auf der Rückseite und das soll beim Pixel XL 2 so beibehalten werden.

Interessant ist, das Google bei der Kamera wohl nur auf ein Modell mit einem Objektiv setzt. Auf den Bildern ist zumindest nichts von einer Dual Lens Technik zu erkennen und damit scheint wohl klar, dass zumindest Google sich diesem Trend verweigert. Möglicherweise nutzt das Unternehmen (wie bereits Samsung* beim S8) die Kamera aus dem Vorjahr weiter. Das wäre kein wirkliches Problem, denn dieses Modell hat in den meistens Test Bestwerte bei der Aufnahmequalität erreicht und liegt auch jetzt noch weit vorn unter den Handykameras im Bereich der Topmodelle.

Google Pixel 2017 – wohl nur mit Snapdragon 835 Prozessor

Google setzt bei den Google Pixel Modellen auf die neuste Technik und im letzten Jahr gab es daher für die neuen Modelle nicht nur den normalen Snapdragon 820 Prozessor (den auch anderen Topmodelle nutzten), sondern gleich die verbesserte Version Snapdragon 821 mit etwas mehr Leistung. Damit konnte Google die eigenen Smartphones auch von der Leistung her etwas von der Konkurrenz abgrenzen.

Das scheint in diesem Jahr nicht der Fall zu sein und die neuen Pixel Modelle (die wahrscheinlich im Herbst auf den Markt kommen werden), nutzen wohl den Snapdragon 835 Prozessor, der mittlerweile bereits im Galaxy S8 zu haben ist. Es sieht damit so aus, als gäbe es für die Pixel in diesem Jahr keinen extra Performance-Schub. Hintergrund für diese Vermutung ist der aktuelle ASOP-Code für die Entwicklung der Geräte in dem explizit die Modell-Nummer MSM8998 des bisherigen Snapdragon 835 Prozessor auftaucht. Die neue Modelle werden also für diesen Chip angepasst, es ist daher auch davon auszugehen, dass der Qualcomm Snapdragon 835 Prozessor bei den neuen Pixel Geräten zum Einsatz kommen wird.

Prinzipiell setzt Google damit auf die beste Technik am Markt, denn dieser Chip ist natürlich durchaus gut ausgestattet und bietet gute Leistung. Allerdings dürften bis zum dritten Quartal 2017 einige weitere Modelle mit dem Snapdragon 835 Prozessor auf den Markt kommen und damit gibt es kaum mehr die Möglichkeit für Google, die Pixel-Smartphones von der Leistung her abzugrenzen. Bleibt daher abzuwarten, was sich Google einfallen lässt, um die Pixel stattdessen den eigenen Ansprüchen entsprechend zu positionieren.

Dazu wird derzeit auch an drei Modelle gearbeitet, die mit diesem Code ausgestattet sein werden. Das dürfte das normale Google Pixel 2 sein, das Google Pixel 2 XL und wie es aussieht noch ein dritte Gerät, das die Modellpalette von Google möglicherweise erweitert. Der Codename für das neue Gerät lautet dabei „Taimen“. Die Spekulationen laufen in die Richtung eines neuen Tablets, das Google mit dem neuen Prozessor auf den Markt bringen könnte. Immerhin ist es schon eine ganze Weile her, seit dem Google ein eigenen Tablet auf den Markt gebracht hat. Das könnte sich 2017 mit ein wenig Glück ändern.

Wahrscheinlich wird es in den nächsten Wochen und Monaten noch einige weitere Details geben und es wird sich zeigen, ob sich die Informationen aus dem Code auch so in der Praxis bestätigen. Noch wird ja einige Zeit vergehen, bis die Modelle tatsächlich auf dem Markt verfügbar sind und bis dahin besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Modelle auch nochmal weiter entwickelt und eventuell auch an einen neuen Prozessor angepasst werden. Allerdings scheint das eher unwahrscheinlich, es sieht tatsächlich so aus, als würde Google diesmal mit dem normalen Snapdragon 835 Prozessor planen.

Speedtest: Galaxy S8 gegen iPhone 7 Plus gegen LG G6 gegen Google Pixel gegen OnePlus 3T

Die Hersteller gegen sich immer große Mühe, die Leistung der Geräte mit jeder neuen Generation weiter nach oben zu schrauben. Besonders bei den Topmodellen ist dabei die Leistung und die Performance im Fokus und wird gerne auch als Vergleichsmaßstab genommen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.

Bei EverythingApplePro hat man sich die aktuellen Topmodelle (sowohl die neuen Geräte aus 2017 als auch die Flaggschiffe aus 2016) vorgenommen und sie in einem Praxistest gegeneinander antreten lassen. Dabei wurden eine vorher festgelegte Zahl an Apps geöffnet und dabei die Zeit gemessen. Dieser Vorgang wurde zweimal wiederholt um auch zu testen, wie gut die Apps aus dem Speicher geladen werden können, wenn sie bereits geöffnet waren.

Insgesamt haben die Macher dabei 5 Geräte gegeneinander antreten lassen:

  • Galaxy S8 (Snapdragon 835) von 2017
  • iPhone 7 Plus (A10) aus 2016
  • LG G6 (Snapdragon 821) von 2017
  • Google Pixel (Snapdragon 821) aus 2016
  • OnePlus 3T (Snapdragon 821) aus 2016

Die Ergebnisse des Speedtest: Galaxy S8 gegen iPhone 7 Plus gegen LG G6 gegen Google Pixel gegen OnePlus 3T

Wer sich das Video nicht zu Ende anschauen möchte, kann hier auch direkt die Ergebnisse im Detail nachlesen. Das iPhone 7 plus hat den Test deutlich dominiert und hat die Aufgaben doppelt so schnell abgeschlossen wie das schnellste Android Smartphone. In der zweiten Runde (beim Laden der Apps aus dem Cache) war das Ergebnis sogar noch deutlicher. Das iPhone schaffte diesen Durchlauf in nur 33 Sekunden, während alle anderen Geräte deutlich länger braucht – in der Regel mehr als 2 Minuten. Die Ausnahme war hier nur das OnePlus 3T, das auch unter 1 Minute lag – hier scheint sich die Optimierung der Software durch OnePlus bemerkbar zu machen.

Das Galaxy S8 war zumindest in der erste Runde das schnellste Android Gerät, lag mit 5 Minuten und 36 Sekunden aber trotzdem deutlich hinter dem iPhone 7. Der Powerschub durch den Snapdragon 835 Prozessor scheint aber eher mäßig zu sein – zumindest in diesem Testszenario. Die Geräte mit dem Snapdragon 821 Prozessor waren zwar langsamer, der Unterschied lag aber nur in bei wenigen Sekunden. Ausnahme war hier das Google Pixel. Dieses Smartphone war bei dieser Aufgabe gleich eine ganze Minute langsamer als das Galaxy S8.

Achtungssieger in diesem kleinen Test ist auf jeden Fall das OnePlus 3T – das Gerät kann auch mit Snapdragon 821 Prozessor mit den 2017er Modellen mit halten und bei Laden aus dem Speicher (was bei Smartphones sehr oft vorkommt) hat das Modell sogar richtige Vorteile.

 

Google Pixel (XL) – Widgets löschen

Weitere Anleitungen und Infos rund um Google

50 Prozent schneller: iPhone 7 plus vs. Google Pixel XL

Das Google Pixel ist mittlerweile auf den Markt und bei PhoneBuff hat man die Chance genutzt und geschaut, wie gut sich das Gerät im Praxis-Einsatz schlägt. Dazu wurden sowohl auf dem Google Pixel XL als auch auf einem Apple iPhone 7 plus die gleichen Apps in zwei Runden nacheinander geöffnet und wieder geschlossen und dabei die Zeit gestoppt. Das iPhone 7 plus bewältigte diese Aufgaben in 1 Minute und 55 Sekunden, das Pixel XL brauchte dafür 3 Minuten und 5 Sekunden und damit über eine Minute mehr.

Besonders in der zweiten Runde braucht das Pixel deutlich länger als das iPhone, aber auch beim ersten Durchgang lagen die Geräte mit 1,24 Minute (iPhone) zu 1,47 Minuten (Pixel) weit auseinander.

Auch in anderen Benchmarks mit schlechterer Performance

Die ersten Benchmarks hatten es bereits angedeutet, dass man bei Pixel in Sachen Performance noch Optimierungsbedarf hat. Allerdings sind Bechmarks zum Teil durchaus realitätsfern und sagen nur wenig über die Performance im Alltag aus. Der Testaufbau von Phonebuff ist vielleicht nicht ganz so standardisiert, ist aber deutlich näher am realen Nutzungsverhalten, denn Apps öffnen und wieder schließen und zur nächsten App wechseln ist dass, was User den ganzen Tag machen.

Speedtest: Google Pixel XL vs. iPhone 7 plus

Möglicherweise ist der Test nicht ganz fair, weil man nicht sagen kann, ob die Performance-Unterschiede wirklich am Gerät selbst oder an Android liegen. Es wäre daher wahrscheinlich sinnvoll gewesen, das Pixel XL mit einem anderen Android Geräte zu vergleichen. Auf der anderen Seite hat Google das Pixel explizit als Topmodell vorgestellt um die derzeitigen Spitzenmodelle anzugreifen und da muss es natürlich auch mit dem iPhone 7 mithalten können. Den Nutzern ist ja letztendlich egal, warum das Gerät langsamer ist. Ein „Naja im Vergleich zu anderen Android Geräten sind wir doch schnell.“ dürfte wohl niemanden zufrieden stellen.

Zu wenig Speicher?

Bisher ist unklar, warum das Gerät hier so viel langsamer ist. Am Prozessor an sich kann es nicht liegen, denn der neue Qualcomm® Snapdragon™ 821 Prozessor mit 2,15 Ghz + 1,6 Ghz Leistung sollte an sich genug Power haben, um diese Aufgaben zu bewältigen.

Die Tester im Video gehen eher davon aus, dass es mit dem Arbeitsspeicher zusammen hängen könnte. Das Pixel kommt mit 4GB LPDDR4-RAM und die Android Speicherverwaltung ist in diesem Bereich weniger effizient als bei Apple. Durchaus denkbar, dass die Bereinigung des Arbeitsspeichers für neuen Anwendungen hier ein Problem darstellt und für den Leistungsabfall besonders im zweiten Durchlauf verantwortlich ist. Bei PhoneBuff rät man daher Google auch eher, bei den nächsten Modellen auf 6GB RAM zu setzen um Probleme mit einem eventuell zu knappen Arbeitsspeicher von Anfang an auszuschließen.

Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, Android insgesamt einen etwas intelligenteren Einsatz des RAM beizubringen, davon würden nicht nur die Google Pixel sondern alle Android Modelle profitieren.

Ein Topmodell mit zu wenig Top-Leistungen?

Bleibt die Frage, ob sich Google solche Schwächen leisten kann. Das Pixel wird immerhin mit 759 Euro aufgerufen, beim Pixel XL steigt der Preis sogar auf 899 Euro. Das sind stolze Preise und dafür können Kunden auch im technischen Bereich einiges an Leistung erwarten. Ob es die Kunden akzeptieren, dass sie dafür gerade bei der Performance keine Top-Leistung bekommen, bleibt abzuwarten. Letztendlich gibt es aber auf dem Markt einige Geräte, die das besser können und sogar etwas billiger sind.