Google veröffentlicht Quellcode von Android 4.0.3

Vor kurzem wurde der Quelltext einer neuen Android Version veröffentlicht, hierbei handelt es sich um die Version 4.0.3. Es ist genau die Firmware, welche auch für das Nexus S ausgerollt wurde. Diese Veröffentlichung lässt darauf schließen, dass das Galaxy Nexus ebenfalls ein baldiges Update auf diese Version erhalten wird.

Erstmalig hat Google verschiedene Builds herausgegeben, die Versionen für das Motorola Xoom, das Nexus S und für das Galaxy Nexus (GSM / LTE) beinhalten. Daher ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten stabile Custom ROMs für andere Geräte zum Download bereit stehen. Der Quellcode für Android 4.0.3 steht auf der Android Entwickler Homepage zur Verfügung.

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Google veröffentlicht Android 4.0.3 für Nexus S

Bild: NexusTalk.de

Einen Tag nach dem offiziellen Verkaufsstart des Galaxy Nexus in den USA, hat Google damit begonnen Android Ice Cream Sandwich für das Nexus S auszurollen. Hierbei bekommt das Nexus S die Android Version 4.0.3, obwohl das neuste Google-Smartphone gerade erst mit der Version 4.0.2 ausgestattet wird. Daher können wir davon ausgehen, dass die Version 4.0.3 in naher Zukunft auch für das Galaxy Nexus erhältlich sein wird.

Das Update ist vorerst nur in den Vereinigten Staaten verfügbar, wann das europäische Modell die neuste Version erhält ist leider noch nicht bekannt. Es gibt aber schon jetzt die Möglichkeit das Update bei den xda-developers manuell herunterzuladen und auf sein Gerät zu installieren. Damit kann jedes Nexus S von Hand geupdatet werden, um das Gerät bereits heute mit Android 4.0.3 zu nutzen.

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Googles Antwort auf Siri läuft unter dem Decknamen Majel

Google bietet bereits seit längerem eine Spracherkennung an und hat auch bereits eine einfache Sprachbedienung für Android veröffentlicht. Diese ist in ihrer Funktion jedoch recht stark begrenzt und verlangt die Benutzung von „Codewörtern“ um korrekt zu funktionieren. So muss man um jemanden anzurufen oder die Navigation zu starten sich an bestimmte Schemen halten: rufe [Kontakt] an beziehungsweise [Ort] ansteuern.

Der Android Hersteller arbeitet jetzt an einer verbesserten Version mit dem Codenamen Majel. Majel soll Sprache ähnlich wie Siri verstehen und so sehr viel natürlicher und besser zu steuern sein. Matias Duarte, Director of Android OS User Experience, sagte in einem Interview der Seite Slashgear über Majel:

„Our approach is more like Star Trek, right, starship Enterprise; every piece of computing surface, everything is voice-aware. It’s not that there’s a personality, it doesn’t have a name, it’s just “Computer”. And you can talk to it and you can touch it, you can interact with it at the same time as you talk with it.“

Laut ihm wäre Siri, im Gegensatz zu der Google Lösung, eher mit dem Androiden C-3PO aus Star Wars zu vergleichen. Weiterhin hat Android and Me noch eine Handvoll Gerüchte zusammengestellt, welche im groben sagen, dass Majel eine Art verbessertes Siri sei.

Der Name Majel bezieht sich übrigens auf Majel Barrett-Roddenberry, der Frau des Star Trek Erfinders Gene Roddenberry. Diese sprach in den Serien die Computerstimme, welcher auch komplett per Sprache gesteuert werden konnte.

Zum Thema passend noch das Google Video „Evolution of Search“, in dem auch kurz die Zukunft der Suche angeschnitten wird. Der Google Software Entwickler Amit Singhal lässt hier sogar verlauten „My dream has always been to build the Star Trek computer“.

[Bildquelle | via | Quelle]

Android Market-Webseite bietet neue und nützliche Funktionen


Die Webversion des Android Markets hat in den letzten Tagen ein Update spendiert bekommen. Dank dieser Überarbeitungen können Applikationen für mobile Endgeräte leichter über den heimischen Computer gefunden werden. Viele nützliche Sortierfunktionen haben auf der neuen Market-Webseite Einzug genommen und vereinfachen die Auswahl der Apps.

Mit Hilfe dieses Internetauftritts können Applikationen gleichzeitig auf mehreren Geräten installiert werden und ein komfortableres Stöbern, als auf dem Smartphone, wird ermöglicht. Zudem werden mehrere Apps um einiges schneller auf ein Gerät übertragen. Beide Nutzmöglichkeiten sind extrem zeitsparend. Außerdem können auch kostenpflichtige Apps bequem von der Couch aus erworben und auf dem eigenen Gerät installiert werden.

Damit kommen wir zu den neuen Funktionen des Markets. Dort befindet sich jetzt die Möglichkeit dem Entwickler direkte Fragen per E-Mail zu stellen, falls die Beschreibung nicht ausreichend ist. Des Weiteren wurde das Bewertungssystem weiter angepasst und lässt die vorhandenen Beurteilungen besser deuten. Mit dem neuen System können die Bewertungen nach dem eigenen Gerät, nach der Version oder Nützlichkeit der Bewertung sortiert werden. Leider können die Bewertungen nur nach dem eigenen Smartphone sortiert werden. Wünschenswert wäre es, wenn man auch nach Applikationen für sein zukünftiges Gerät stöbern könnte.

 
 
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Google+ ab sofort mit Gesichtserkennung

Google+ führt eine neue Funktion zur Gesichtserkennung namens „Find my Face“ ein. Diese soll Gesichter in Fotos erkennen und automatisch mit den Bildern anderer Nutzer vergleichen, um sie somit Personen zuweisen zu können.

Eine Gesichtserkennung kennt man bereits von Facebook, jedoch ist das soziale Netzwerk damals stark in die Kritik geraten: Die Erkennung wurde für alle Nutzer automatisch aktiviert und konnte nur im Nachhinein deaktiviert werden. Diesen Fehler möchte Google nicht begehen und verlangt daher von den Nutzern eine explizite Zustimmung für Find my Face (diese Vorgehensweise wird auch Opt-In genannt). Anschließend müssen Nutzer jedes Foto, welches ihnen zugeordnet wurde, noch freigeben – ansonsten wird es nicht auf dem eigenen Profil angezeigt.

Die Google Sprecherin Lena Wagner sagt laut tagesschau.de, dass heute Nacht etwa 10% der Google+ Nutzer für diese Funktion freigeschaltet werden und erst im Laufe der nächsten Tage alle Nutzer darauf zugreifen können.

Google geht mit der expliziten Zustimmung sicher einen besseren Weg als Facebook. Dennoch fragt es sich ob man die Funktion wirklich aktivieren oder sein Gesicht lieber ganz für sich allein „nutzen“ möchte.

Bildquelle n24.de via tagesschau.de