Braucht mein Handy einen neuen Akku?- So testet man die Abnutzung des Akkus

Braucht mein Handy einen neuen Akku?- So testet man die Abnutzung des Akkus – Man ist nach der Arbeit, Schule oder Universität auf dem Weg nach Hause und zu Hause muss man erst einmal das Handy an das Ladekabel anschließen. Dabei hat man den ganzen Tag doch kaum etwas am am Handys gemacht. Auch technische Geräte, die sich bei 30 Prozent Akkustand plötzlich herunterfahren, sind keine Seltenheit im Alltag vieler Menschen. Meist ist die Ursache für dieses Problem der Verschleiß am Akku, der durch die vielen Ladezyklen entsteht. Ständiges Entladen und wieder Laden geht an keinem Akku spurlos vorbei. Ob der Akku bald sein Lebensende erreicht hat und besser ausgetauscht werden sollte, kann man jedoch überprüfen. Dafür gibt einige Tipps und Mittel für Handy sowie Windows-Laptop und MacBook. Besonders wichtig ist es diese Tipps zu kenne, wenn man sich ein gebrauchtes Gerät kaufen möchte. So kann man im Vorhinein das Gerät überprüfen und stellt nicht nach einer Woche fest, dass der Akku nichts mehr taugt.

Smartphone-Akku auf Verschleiß testen

Beim Überprüfen des Smartphone-Akkus hat man verschiedene Möglichkeiten, die man testen kann. Zum einen kann man den Akku auf optische Schäden hin untersuchen. Das funktioniert natürlich nur, wenn man das Smartphone öffnen kann und so an den Akku gelangt. Hinweise für einen defekten Akku können zum Beispiel ausgelaufene Flüssigkeit oder Verformungen sein. Ist der Akku schon so weit, dass man ihm den Verschleiß ansieht, dann sollte man ihn so schnell wie möglich gegen einen neuen austauschen. Mit defekten Akkus ist nicht zu scherzen, vor allem nicht wenn man sie ständig im Smartphone am Körper trägt. Ein weiterer Hinweis für leichte Verformungen kann das Drehen das Akkus liefern. Dabei legt man den Akku auf eine gerade Fläche und dreht ihn um die eigene Achse. Rotiert er lange und mehrmals, dann weißt das auf leichte Verformungen hin.

Bei den meisten neueren Handys lässt sich der Akku nicht einfach entnehmen und begutachten. Hier muss man auf andere Mittel zurückgreifen. Hier können Apps oder GSM-Codes helfen. Bei GSM-Codes handelt es sich um Steuercodes, die man auf nahezu jedem Handy verwenden kann. Ein Steuercode, der in diesem Fall hilfreich sein kann ist *#*#4636#*#*. Diesen tippt man in das Tastenfeld des Handys ein als würde man die Nummer anrufen. Genau wie bei einem Anruf bestätigt man dann auf mit dem grünen Hörer. Nun erscheinen Informationen zum Akku auf dem Display. Dazu zählen zum Beispiel Temperatur und Spannung des Akkus.

Sollte der GSM-Code doch nicht funktionieren, dann muss man auf externe Apps zurückgreifen. Hier gibt es vor allem für Nutzer eines Android-Smartphone einige kostenlose Möglichkeiten. Die Apps informieren dann wie der GSM-Code über verschiedene Eigenschaften des Akkus. Dazu zählen zum Beispiel die Temperatur des Akkus und sein allgemeiner Zustand.

So geht man bei Windows-Laptops vor

Auch der Akku von Laptops ist nicht vor dem Verschleiß geschützt. Wie bei Smartphones kommt es auch hier zu Abnutzung der Akkukapazität durch häufige Ladezyklen. Unter Windows hat man die Möglichkeit systeminterne Programme zu nutzen, die Aufschluss darüber liefern, wie der Zustand des Akkus aussieht. Neben der allgemeinen Möglichkeit von Windows bieten auch manche spezifischen Hersteller wie Dell eigene Assistenten, mit welchen man den Akku überprüfen kann. Hierzu muss man jedoch im Handbuch des eigenen Laptops nachlesen, ob eine solche Funktion vorhanden ist. Die folgende Anleitung wird sich nämlich auf den allgemeinen Weg von Windows unter Windows 7 bis 10 beziehen.

Als erstes startet man den Laptop und klickt dann auf die Kachel mit dem Windows-Symbol unten links in der Ecke. Nun erscheinen die Programme des Laptops und man sucht in dieser Liste nach „Windows-System“. Klickt man darauf öffnen sich einige Unterordner, aus denen man „Eingabeaufforderung“ auswählt. Entweder erscheint nun direkt ein kleines Textfenster oder man muss zunächst noch auf „Mehr“ und „Als Administrator ausführen“ klicken. Taucht das neue Fenster auf dem Bildschirm auf, dann gibt man dort den Befehl „powercfg /energy“ ein und bestätigt mit Enter. Nun überprüft ein Programm den Akku. Ist dieser Vorgang fertig, dann erscheint eine Meldung auf dem Bildschirm.

Nun muss man die ermittelten Daten noch abrufen. Dafür klickt man wieder auf das Windows-Symbol und klickt auf „Explorer“. Hier klickt man nun auf den Ordner, der mit „(C:)“ im Namen gekennzeichnet ist. Nun erscheinen weitere Ordner, aus denen man „Windows“ auswählt und anschließend „System32“. Hier sollte nun der gesucht Ordner namens „energy-report“ zu finden sein. Sollte dies nicht der Fall sein, dann muss man den ersten Überordner nach diesem Unterordner durchsuchen über die Suchleiste. Öffnet man den Energy-Report, dann wählt man zunächst „Energieeffizienzdiagnose“ aus. Unter „Akkuinformationen“ befinden sich zwei besonders wichtige Daten. Zum einen kann man hier nämlich die ursprüngliche Akkukapazität in Milliwattstunden nachlesen. Zum anderen erhält man nun aber auch Informationen dazu, wie hoch die Kapazität bei der letzten Ladung des Akkus noch war. Sollte dieser Wert nur noch die Hälfte der ursprünglichen Kapazität betragen, dann sollte man den Akku besser austauschen.

MacBook bietet ebenfalls hauseigene Mittel

Wer den Akkuzustand seines MacBooks testen will, der kann hier auf Systeminformationen zugreifen, die das Gerät selbst liefert. Hier ist man also nicht wie bei einem Handy auf externe Apps und Programme angewiesen. Zuerst schaltet man das MacBook natürlich ein und startet einen Schnelltest des Akkus. Dafür muss man nur auf Alt auf der Tastatur drücken und dann mit der Maus auf das Batterie-Symbol klicken, welches sich in der Menüleiste oben rechts befindet. Nun werden auch schon Informationen zum Akku angezeigt. Ist der Zustand des Akkus sehr schlecht, dann zeigt das MacBook sogar die Information „Jetzt austauschen“ oder „Batterie warten“ an. In diesem Fall sollte man sich wirklich um einen neuen Akku kümmern.

Noch detaillierter werden die Informationen, wenn man die Systeminformationen des MacBook nutzt. Auch hier nutzt man wieder die Taste Alt, welche man gedrückt hält, und klickt anschließend auf das Apple-Menü. Dieses wird dargestellt durch das Apfelsymbol. Im Menü wählt man „Systeminformationen“ aus und klickt dann auf den Menüpunkt „Hardware“. Hier entscheidet man sich für die Option „Stromversorgung“. Nun erhält man weitere Informationen zum Akku wie zum Beispiel die Anzahl der Ladezyklen, die der Akku schon hinter sich hat.

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Handy-Akku zu schnell leer – Was die Gründe sind und was man tun kann

Smartphone-Akku leert sich zu schnell – Was die Gründe sind und was man tun kann – Smartphone-Akkus entladen sich meist über den Tag sehr schnell. Bei unzähligen Apps und Funktionen die im Smartphone so nebenher laufen – auch bei Nicht-Nutzung – ist das auch nicht weiter verwunderlich. Trotzdem, wenn morgens das Smartphone frisch geladen ist und bereits mittags der Akku schlapp macht, ist das natürlich ärgerlich. Die Frage ist deshalb berechtigt, ob es nicht noch mehr Gründe gibt, weshalb sich der Akku vom Smartphone so schnell entleert und vor allem was man dagegen tun kann. Im Artikel gibt es auf die Fragen Antwort.

Weshalb entleert sich der Smartphone-Akku so schnell?

Ist der Akku schneller leer, als normalerweise angegeben, kann das viele Ursachen haben. Wer darum weiß, kann sogar die Akkulaufzeit etwas verlängern. Die wichtgsten Gründe sind jedoch ressourcenfressende Apps, extreme Temperaturen und generell die Lebensdauer des Akku.

ressourcenfressende Apps

Entleert sich der Akku des Smartphone plötzlich rapide, gilt es zu prüfen, ob nicht vielleicht erst kürzlich eine neue Software installiert wurde oder vielleicht das ein oder andere Update fehlt. Mit neuem Updates einzelner Apps kommen nur neue Verbesserungen der Funktionen hinzu, sondern auch wie die App bspw. mit dem Akkuverbrauch umgeht. Sind Apps besonders schlecht programmiert oder zu sehr auf Datensammlung aus, dann sollten die Apps lieber aus dem Smartphone verbannt werden. Es lohnt ein Blick bei Antivirensoftware-Herstellern, die erstellen gerne einmal Listen mit besonders datenhungrigen Apps.

extreme Temperaturen

Die Entladegeschwindigkeit eines Akkus ist abhängig von der Temperatur, da im Inneren chemische Reaktionen ablaufen. Es gilt der allgemeine Grundsatz: Kälte vermindert die Reaktion, bei Wärme wird diese beschleunigt. Im Sommer sollte man aus diesem Grund das Smartphone nicht in die pralle Sonne legen und im Winter es lieber enger am Körper tragen, damit der Akku mehr Energie speichern kann.

Lebensdauer Akku

Akkus sind heute relativ langlebig. So können Lithium-Ionen-Akku 700 bis 1.000 Ladezyklen überstehen. Doch nach mehreren Jahren intensiver Nutzung ist ein merklicher Verlust an Akkuleistung festzustellen.

Aus welchen Gründen auch immer, sollte der Akku einfach merklich an Leistung verlieren und eine normale Nutzung fast nicht mehr möglich sein und möchte das Smartphone trotzdem behalten werden, dann sollte in Betracht gezogen werden den Akku zu wechseln.

Akku austauschen? Wenn ja, wie teuer?

Seit immer mehr Smartphonemodelle einen fest verbauten Akku besitzen, ist ein Wechsel deutlich schwerer geworden. Noch vor ein paar Jahren, war das kein Problem. Heutzutage setzen Hersteller auf ein sogenanntes Unibodygehäuse, wodurch einzelne Bauteile fest miteinander verbunden sind. Ohne passendes Werkzeug kommt man nicht mehr so leicht ans Innenleben des Smartphones. Ein Akkutausch ist trotzdem immer noch möglich. Allerdings ist dieser teuer und bei Geräten mit Unibody muss hierfür der Kundendienst kontaktiert werden. Wer technisches Wissen und Geschick hat, kann diesen auch selbst wechseln. Jedoch verliert man hierbei die Garantie und die Gefahr ist natürlich groß einzelne Bauteile zu beschädigen.

Der Weg über den Kundendienst einzelner Hersteller ist nicht billig. Beispielsweise verlangt Samsung für einen neuen Akku im Galaxy S6 oder S7 bereits 60 Euro. Und bei Apple kostet diese Dienstleistung knapp 90 Euro.

Wem das deutlich zu teuer und für den lohnt vielleicht einfach eine Powerbank. Der externe Akku kann unterwegs das Smartphone mit Energie beliefern per USB/Lightning-Anschluss beliefern. Einzelne Modell sind zudem sehr kompakt und passen in die kleine Tasche und kosten zudem viel weniger, als ein Akkutausch.

Akkulaufzeit beim Smartphone erhöhen

Um die Akkulaufzeit zu verbessern, kann man sich selbst etwas behelfen, wenn man durch Anpassungen versucht den Energieverbrauch in den Systemeinstellungen manuell zu verändern. Im Folgenden hierzu paar Tipps, wo man an den Stellschrauben für Android und iOS drehen kann.

 Android

  • Mobile Daten anpassen: Hohe Datenraten sorgen für mehr Akkuverbrauch, deswegen 3G oder LTE für schnelle Daten, bei Wenig-Nutzung eher auf 2G-Netz umstellen bspw. für WhatsApp-Nachrichten
  • Displayhelligkeit optimieren: Ein Großteil der Akkuleistung beansprucht das hochauflösende Display. Die Helligkeit je nach Umgebung einfach manuell optimieren.
  • Einzelne Datenverbindungen ausschalten: WLAN, GPS, Bluetooth – Datenverbindungen die nicht immer gebraucht werden, können ausgeschaltet werden.
  • Animationen verringern: Animationen für Menüs oder einzelne Apps verbrauchen zusätzlich Energie.
  • Energiesparmodus aktivieren: Hierüber wird die Prozessor-Leistung im Smartphone reduziert und verschiedene Hintergrunddienste, wie Standtortbestimmung eingeschränkt.
  • Tastentöne und haptisches Feedback deaktivieren
  • Konten-Synchronisation anpassen: automatisierte im Hintergrund laufende Synchronisation von Google anpassen.
  • Nicht benötige Widgets entfernen oder Sonderfunktion, wie bspw. Smart Screen oder Air View deaktivieren

Displayhelligkeit, bestimmte Widgets und einzelne ungenutzte Datenverbindungen sowie Ordnungsdienste für Apps lassen sich auch unter iOS anpassen oder deaktivieren. Bei Anwendungen die nur auf iOS laufen und bei dem sich ebenfalls Akkuenergie einsparen lässt, können folgende Tipps hilfreich sein:

iOS

  • Weißpunkt reduzieren: Helle Farben,hauptsächlich Weißtone,  werden etwas abgedunkelt.
  • Bewegung reduzieren (Parallax-Effekt deaktivieren): Option „Bewegung reduzieren“ aktivieren, um damit Akku zu sparen.
  • Automatische Displaysperre verkürzen: automatische Abschalten des Bildschirms auf 30 Sekunden einstellen
  • Mitteilungen für Apps und dessen Ortungsdienste anpassen
  • Datenabgleich personalisieren: iOS bietet eine Möglichkeit einer Personalisierung des Datenabgleichs, diese lässt sich manuell anpassen.
  • Facedown Detection aktivieren: verhindert bei eintreffenden Benachrichtigungen das Aufleuchten des Displays
  • iCloud-Schlüsselbund deaktivieren: Wird diese nicht benötigt, einfach abschalten.

Schaffen auch diese Tipps und Tricks nicht die Akkuleistung zu verbessern, muss dieser entweder wirklich ersetzt werden oder das Gerät muss einmal vollständig zurückgesetzt werden. Bei letzteren sollten vorher in jedem Fall alle Daten gesichert werden.

Video: Wenn der Akku nicht lange durchhält

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