Festnetz Nummer fürs Handy – so kann man das Smartphone auch als Festnetztelefon nutzen

Festnetz Nummer fürs Handy – so kann man das Smartphone auch als Festnetztelefon nutzen – nach dem ein Handy den heutigen Maßstäben der Internetnutzung nicht entspricht und sich für aktuelle Apps und Spiele als unbrauchbar erweist, verspüren viele Nutzer den Impuls, das Gerät zu entsorgen und sich ein neues zu verschaffen. Auch gibt es die Variante, das alte Gerät an die Kinder zu geben, die sich dann aber beschweren, weil sie kein neues bekommen haben. Was man aber vielleicht nicht weiß, ist dass das alte Handy auch noch nützlich sein kann. Man kann daraus ein Festnetztelefon machen. Im folgenden Artikel wird  beschrieben, wie genau das gehen soll.

Handy+App = Festnetztelefon?

Sollte das Smartphone defekt sein und ob es nun an der Verbindung, der SIM-Karte oder anderen, dem Nutzer unbekannten Gründen liegt, muss dieser nicht verzweifeln, denn es besteht die Möglichkeit aus dem Handy ein Haustelefon zu machen und das nur durch eine dafür geeignete Anwendung. Diese muss nämlich durch den Router-Hersteller bereitgestellt werden. Dann funktioniert es genauso, wie mit jeder anderen App auch – installieren und nutzen. Die App oder besser gesagt das Handy baut über den Router eine Verbindung auf und kann als Festnetztelefon eingesetzt werden. Dabei kann man nicht nur anrufen, sondern auch angerufen werden, solange man mit dem Router verbunden ist. Interessanterweise kann man auch mit dem Handy Videoanrufe machen und dadurch von dem „universellen Festnetztelefon“ profitieren.

Spezielle Mobilfunk-Anbieter zur Kombination von Festnetz und Handy

Mittlerweile gibt es auch einige Anbieter, die direkt zum Mobilfunk-Vertrag eine passende Festnetz-Nummer bieten, so dass man auf dem Handy auch unter eine normalen Ortsvorwahl erreichbar ist. Leider ist die Auwswahl hier eher überschaubar, ein Anbieter, der dies nach wie vor realisiert ist Sipgate mit der eigenen Marke Simquadrat.

Das Unternehmen schreibt selbst in den FAQ dazu:

simquadrat bringt die Ortsrufnummer auf Ihr Handy. Natürlich wie gewohnt mit der Vorwahl Ihres Wohnorts. Anrufer zahlen so immer nur Festnetzpreise: ganz egal, wo man Sie erreicht. Die kostenlose Ortsrufnummer macht aus Ihrem Handy einen Allrounder für jede Gelegenheit. Auch für ausgehende Gespräche und SMS können Sie sie flexibel als Absendernummer anzeigen lassen. Die kostenlose Ortsrufnummer von simquadrat macht die Welt zu Ihrem Wohnzimmer.

In dem Fall ist die Festnetz-Nummer sogar kostenfrei mit dazu. Das ist also eine richtig interessante Alternative und dazu nach wie vor der einzige Prepaid Anbieter, der MultiSIM unterstützt. ALle Tarifdetails gibt es hier:

Anbieterliste für Haustelefon-Funktionen

Welche Anbieter geben also einem die Möglichkeit sein Handy als Haustelefon zu nutzen? Die Liste sieht wie folgt aus:

  • Fritzbox – Fritz!App Fon (für iOS und Android)
  • TPLink – tpPhone (für iOS und Android)
  • Telekom – HomeTalk (für iOS und Android) leider hat die Telekom diesen Dienst mittlerweile beendet
  • O2 – Digital Phone (für iOS und Android)

Wer als Kunde bei Vodafone ist, hat leider bis jetzt keine Gelegenheit die beschriebene Methode für sich anwendbar zu machen. Ob sich das in der Zukunft ändern sollte, wird mit der Zeit zu sehen sein.

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forsa Umfrage: 87% der Deutschen befürworten Handy-Pfand

forsa Umfrage: 87% der Deutschen befürworten Handy-Pfand – Handys beinhalten viele Ressource und teurer Rohstoffe, dennoch verschwinden die meisten Altgeräte nach einigen Jahren in einer Schublade und werden kaum dem Recycling zugeführt. Die Idee eines Handy-Pfands ist daher nicht neu. Man würde beim Kauf eines Smartphones mehr bezahlen und diesen Pfand dann wieder zurück bekommen, wenn man die Geräte zum Recycling bringt. Die meisten Bundesbürger befürworten diese Idee, laut einer forsa Umfrage sind sogar 87 Prozent der Befragten in dieser Hinsicht aufgeschlossen.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt schreibt dazu:

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen befürwortet ein Pfand auf Handys. So sollen defekte und alte Geräte zur Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe wie Kupfer, Kobalt und Tantal sowie Silber, Gold und Nickel oder Seltenerd-Metalle für eine Ressourcen-Kreislaufwirtschaft erhalten bleiben – und nicht in Schubladen verstauben oder gar illegalerweise im Hausmüll landen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „forsa Politik- und Sozialforschung“ im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Laut der forsa-Erhebung für den DBU-Umweltmonitor Circular Economy (CE) halten insgesamt 87 Prozent der Befragten ein solches Handy-Pfand für sinnvoll. 

Bei der forsa-Erhebung zwischen dem 25. Februar und 9. März 2021 wurden 1.009 Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Die Ergebnisse können auf die Gesamtheit der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland übertragen werden.

Handy vibriert ohne Grund – was tun?

Handy vibriert ohne Grund – was tun? – Anstatt von dem ständigen Vogelpfeifen, Klickgeräuschen und anderen Soundeffekten, die einem nach einer Zeit störend und ärgerlich vorkommen können, jedes mal, wenn man eine Nachricht erhält, erscheint es für viele als angebracht ihr Handy auf Vibration einzustellen. Für Studenten lohnt es sich, wenn sie während der Vorlesung mit den Freunden schreiben wollen, ohne dabei von dem Professor gemerkt zu werden, den Schülern hilft es durch den langatmigen Unterricht durchzukommen, ohne die Elterneinladung befürchten zu müssen und Leuten bei der Arbeit durch den langen und anstrengenden Arbeitstag durchzukommen und immer im Klaren über die Situation Zuhause zu sein. Eine feine Erfindung in der Tat. Was jedoch weniger angenehm ist, sind die plötzlichen Vibrationen, die weder von neuen Nachrichten, noch von dem Alarm bedingt sind und ohne Grund den Nutzer aufschrecken lassen. Im Folgenden sollten unterschiedlichen Gründe für das beschriebene Problem genannt und nach eventuellen Lösungen dafür geguckt werden.

Problem mit Vibrationen erkennen

Damit man weiß, mit welcher Störung bei dem Gerät es sich handelt, sollten zunächst die Häufigkeit der Vibrationen bzw. die Intervalle zwischen den Vibrationen betrachtet werden. Kommen diese in ungefähr gleichen Abständen, handelt es sich um die eingeschaltete Funktion von Benachrichtigungserinnerung. Dabei erinnert das Gerät den Besitzer daran, dass er eine Nachricht bekommen hat, nicht nur einmal, sondern so lange, bis die Nachricht von dem Nutzer gelesen wird bzw. bis man die Benachrichtigung aus der Statusleiste entfernt hat. Das ist vor allem bei Android Betriebssystem der Fall. Dabei lässt sich das Problem auch einfach beheben. Dafür sollte man in die Einstellungen vom Handy gehen und dort, unter dem jeweiligen Punkt – des Öfteren ist es die „Eingabehilfe“ oder „Töne und Signale“ – die Benachrichtigungserinnerung ausschalten. Will man die Funktion behalten, die Häufigkeit der Vibrationen jedoch minimieren, ist es ebenfalls möglich.

Weitere Gründe für Vibration

Die oben beschriebene Vermutung und die dazugehörige Lösung sind in der Regel die häufigsten Gründe für das Vibrationsproblem. Jedoch gibt es auch Ausnahmen, die im Weiteren geschildert werden sollen. So kann es auch dazu kommen, dass nach der Durchführung von den erwähnten Lösungsansätzen, das Handy immer noch vibriert. Selbstverständlich sollte man auch die Neustart Option in Erwägung ziehen. Es ist womöglich die zweit-, wenn nicht die erstbeste Lösung gegen allerlei Hardware Probleme. Hilft auch das nicht, sollte das Gerät gründlich untersucht werden. Es kann sein, dass:

  • das Handy nass geworden ist
  • neu installierte Updates die Schuld daran tragen
  • sich Viren auf dem Handy befinden

beim ersteren kommt es dazu durch das Nutzen von dem Gerät in dem Badezimmer, zum Beispiel beim Musik hören oder YouTube anschauen. Duscht man sich und will, dass die Musik aus dem Handy abgespielt wird, sollte man bedenken, dass das Gerät die Feuchtigkeit, die in dem Raum entsteht schlecht verträgt und es zu den Problemen mit der Matrix und folglich mit dem Smartphone selbst, unter anderen – häufige Vibrationen, führen kann. Daher sollte das Handy immer in trockener Umgebung gehalten werden. Falls es doch nass werden sollte, darf man auf keinen Fall einen Fön benutzen, um es zu trocknen. Entweder auseinandernehmen und mit dem Taschentuch oder Wattestäbchen gründlich Feuchtigkeit beseitigen. Auch schreibt man davon, dass das Platzieren vom Gerät in eine Schale mit Reis als geeignete Lösung fungieren kann.

Updates und Viren

Auch sollte diese Möglichkeit nicht außer Acht gelassen werden. Die Handynutzer schreiben des Öfteren über Vibrationsprobleme nach dem sie neue Updates installiert haben. Womöglich kann das Deinstallieren von diesen jegliche Probleme beheben.Das funktioniert aber natürlich nur, wenn der Anbieter auch ein Downgrade zur Verfügung stellt. Das ist aber leider nicht immer der Fall.

Auch könnten die Viren schuld an dem Problem haben. Die Lösungsmöglichkeiten in diese Fall sind vielfältig: man kann versuchen Apps zu deinstallieren, die eventuell Probleme machen und und Umständen kann auch eine Sicherheits-App helfen. Sollte gar nicht mehr gehen kann man das Handy oder Smartphone auch auf Werkseinstellungen zurück setzen. Dann werden alle Daten auf dem Handy gelöscht und damit auch die Malware.

Falls auch das nicht der Fall ist, besteht immer noch die Variante, dass man sich an die geeigneten Techniker wendet und durch sie das Problem lösen lässt.

Video: 5 Zeichen, dass euer Handy gehackt wurde

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Bundesregierung: weitere keine Hinweise auf gesundheitliche Schäden durch Mobilfunk

Bundesregierung: weitere keine Hinweise auf gesundheitliche Schäden durch Mobilfunk – Die Bundesregierung hat den 9. Bericht zu den Forschungsergebnissen in Bezug auf die Emissionsminderungsmöglichkeiten der gesamten Mobilfunktechnologie vorgelegt und kommt darin zu kaum neuen Erkenntnissen, was möglich gesundheitliche Auswirkungen von Handy-Netze betrifft.

Im Fazit des Berichtes kommt man zum Ergebnisse, dass die aktuellen Grenzwerte einen ausreichenden Schutz vor eventuellen gesundheitlichen Problemen bieten und das hat sich auch durch die Einführung von 5G nicht geändert. Allerdings will man die fachlichen Grundlagen durch mehr Forschung noch weiter verbessern, auch wenn man nicht davon ausgeht, dass sich dadurch die gesamte Bewertung ändert.

In der Zusammenfassung heißt es zu den Ergebnissen des Berichtes:

Wie aus dem jüngsten Bericht hervorgeht, gibt es nach wie vor keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass sogenannte nicht-thermische Wirkungen bei niedrigen Intensitäten hochfrequenter Felder zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Wissenschaftliche Unsicherheiten bestünden allerdings weiter hinsichtlich der Frage, ob eine intensive Handynutzung über mehr als 15 Jahre möglicherweise Langzeitrisiken berge.

Mit der Einführung der neuen Mobilfunkgeneration 5G hätten sich in Teilen der Bevölkerung die Bedenken gegenüber möglichen gesundheitlichen Folgen des Mobilfunks verstärkt, heißt es im Bericht weiter. Ob der Netzausbau zu einer wesentlich höheren Belastung der Bevölkerung führe, bleibe zu beobachten, um gegebenenfalls rechtzeitig gegensteuern zu können.

Besonders durch die Einführung von 5G waren gesundheitliche Bedenken hinsichtlich der Strahlung von Handys und Mobilfunk-Masten wieder mehr in den Vordergrund getreten. Nach wie vor gibt es aber keine wissenschaftlichen Hinweise, dass es durch 5G zu mehr Schäden kommt. Es gelten auch mit dem neuen Standard die bekannten Grenzwerte und wer sich selbst einer möglichst geringen Dosis an elektromagnetischer Strahlung durch Mobilfunk aussetzen möchte, sollte auf Handys und Smartphones mit geringen SAR-Werten zurückgreifen.

Kein Freizeichen beim Handy – das kann man dagegen tun

Kein Freizeichen beim Handy – das kann man dagegen tun – Zwar werden Handys heute immer weniger zum Telefonieren genutzt, dennoch ist es eine zentrale Funktion eines Handys, dass man damit fast überall telefonieren kann. Umso ärgerlicher ist es, wenn das Handy mal Probleme bereitet und nach dem Wählton kein Freizeichen erscheint. Dieser Freiton zeigt eigentlich an, dass die Leitung zum Angerufenen frei ist und dieser nun angerufen wird. Man erkennt einen fehlenden Freiton, wenn es nach dem Wählton einfach ruhig bleibt. Man bekommt also auch nicht mitgeteilt, dass der angerufene Teilnehmer zur Zeit nicht erreichbar ist.  Dieses Problem kann verschiedene Gründe haben und manche davon kann man jedoch ganz einfach beheben, da es sich meist um kein großes Problem handelt.

Probleme mit dem Handy

Der erste Tipp, der bei vielen technischen Problemen hilft, ist ein Neustart des Geräts. Auch hier kann es Wunder wirken, wenn man das Handy mal herunter fährt und neu startet. Manchmal werden damit technische Probleme schon behoben. Weitere Tipps in diesem Bereich haben wir hier zusammen gestellt: kein Empfang und kein Netz | Sim wird nicht erkannt | Sim nicht eingerichtet

Möglicherweise ist auch die Version des Betriebssystem veraltet. Das kann in manchen Fällen nämlich auch zu funktionalen Problemen auf dem Smartphone führen. Man sollte also mal überprüfen, ob die aktuellste Version von Android oder iOS installiert ist. Ist dies nicht der Fall, dann sollte man ein Update herunterladen, sofern dieses auch verfügbar ist. Nach der Installation des Updates kann man dann überprüfen, ob der Fehler immer noch besteht, um dies als Ursache auszuschließen.

Ein weiterer Schritt ist das Entfernen der SIM-Karte, denn das kann manchmal auch Probleme mit der Mobilfunkverbindung beheben. Man entfernt die SIM-Karte am besten im laufenden Betrieb, also wenn das Handy noch angeschaltet ist und legt sie anschließend wieder ein. Natürlich ist das Herausnehmen der SIM-Karte im laufenden Betrieb nicht immer möglich, denn besonders bei älteren Smartphones kann es sein, dass man den Akku entfernen muss, um an die SIM-Karte zu gelangen. Teilweise muss man bei neuen Karten die Simkarte auch erst noch freischalten, damit sie funktioniert.

Manchmal muss man auch die Daten für den Netzbetreiber im Smartphone noch einmal manuell einstellen. Dafür geht man bei Android-Smartphones zum Beispiel auf die Einstellungen und sucht dort den Menüpunkt „Verbindungen“. Darunter gibt es eine Option „Mobile Netzwerke“, bei der man den Netzbetreiber manuell einstellen kann. Man sollte in den Einstellungen jedoch auch nach Synonymen Ausschau halten, denn die Benennung der Menüpunkte fällt je nach Hersteller und Modell unterschiedlich aus.

Probleme mit dem Netz

Zum einen kann es sein, dass man gerade keinen Empfang mit seinem Handy hat. Das kommt zwar nur noch selten vor, aber es gibt noch sogenannte Funklöcher in Deutschland, an denen telefonieren unmöglich wird. Man sollte daher mal einen Blick auf den Mobilfunkempfang werfen, um zu schauen, ob dieser vielleicht zu gering ist. Manchmal ist es hilfreich hier kurz den Flugmodus zu aktivieren und wieder auszuschalten, sodass das Handy erneut versucht sich mit dem Netz zu verbinden. Manchmal funktioniert es dann wieder, wenn kein totales Funkloch vorliegt. Weitere Hinweise, wie man den Empfang verbessern kann, haben wir hier zusammen gestellt: Empfang verbessern beim Handy.

Es könnte aber auch eine Störung beim Mobilfunkanbieter die Ursache sein. In diesem Fall könnte man selber nicht viel machen außer zu warten, bis das Problem behoben wurde. Man kann jedoch Bekannte, die den gleichen Anbieter nutzen, ob es bei diesen auch zu Problemen kam. Die meisten Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber bieten auch Internetseiten an, auf denen über aktuelle Netzstörungen informiert wird. So kann man wenigstens erfahren, ob dies die Fehlerquelle ist.

Video: Freizeichenton ändern – so geht es

Handy SAR Werte – so viel Strahlung geben aktuellen Smartphones ab

SAR-Werte beschreiben die Absorption von elektromagnetischen Feldern, die beim Telefonieren mit Handys entstehen. Nötig sind die Strahlungen, um um Sprache oder Daten zu übertragen. Leider wirken diese Strahlungen jedoch auf das Gewebe ein und erhitzen dieses. Ob diese Strahlung der Smartphones jedoch schädlich für die Gesundheit ist, ist bis heute noch nicht genau geklärt. Experten vertreten unterschiedliche Meinungen in dieser Diskussion. Es gibt zumindest noch keine wissenschaftliche Beweise für gesundheitliche Schäden durch die Strahlung. Die Weltgesundheitsorganisation gibt dennoch einen empfohlenen Grenzwert von 2,0 Watt/kg an. Wie nah aktuelle Smartphones an diesem Grenzwert liegen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz untersucht.

UPDATE: Mittlerweile gibt es einen neuen Spitzenreiter in diesem Bereich. Das Nokia 3.1 hat einen SAR Wert von 0,41 am Ohr und 0,38 am Körper. Diee Kombination gibt es sonst bei keinem anderen Smartphone. Wer auf wirklich geringe Werte angewiesen ist, findet mit dem Nokia 3.1 also eine gute Alternative.

Infografik: Die Smartphones mit der geringsten Strahlung | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Die SAR-Werte für die spezifische Absorptionsrate werden als Leistung pro Masse, also Watt/kg, gemessen. Einige Kunden werden diese Angaben vielleicht sogar schon bei Smartphones im Laden entdeckt haben. Was dabei jedoch hoch und was niedrig ist, ergibt sich meist erst im Vergleich mit anderen Smartphones. Statitstica hat auf Basis der Messung des Bundesamt für Strahlenschutz daher eine Liste der 15 Smartphones mit den höchsten SAR-Werten veröffentlicht. Diese Liste beruht auf der SAR-Werte beim Telefonieren, also wenn man das Gerät am Kopf hält.

Xiaomi und OnePlus gleich mehrfach unter den Negativ-Top-15

Deutlich an der Spitze dieser Tabelle sind das OnePlus 5T und das Xiaomi Mi A1 mit 1,68 Watt/kg und 1,75 Watt/kg. Auf dem dritten Platz findet sich das Xiaomi Mi Max 3 mit 1,58 Watt/kg wieder. Besonders Xiaomi scheint die Strahlung der Smartphones nicht als Gesundheitsrisiko zu sehen. Unter den Top-15 finden sich nämlich gleich 6 Smartphones aus dem Hause Xiaomi wieder und vier mal ein OnePlus.

Als „Strahlungsarm“ wird ein Handy bezeichnet, welches einen SAR-Wert unter 0,6 Watt/kg hat. Es schaffen jedoch nur 58 Prozent der aktuell verkauften Smartp0hones unter diesem Wert zu bleiben. Einige Anbieter haben bei den aktuellen Modellen ihrer Smartphones jedoch alles richtig gemacht und eine sehr niedrigen SAR-Wert erreicht. So hat das Lenny 4 von Wiko nur eine Strahlung von 0,15 Watt/kg. Auch das Archos 55 Diamond Selfie schafft es auf diesen Wert. Das Sony Xperia M5 schafft es sogar mit nur 0,14 im Ranking abzuschneiden. Es ist also durchaus möglich mit heutiger Technik Smartphones zu produzieren, die nicht viel Strahlung erzeugen.

Wer wissen möchte, welchen SAR-Wert das eigene Smartphone hat, kann dies beim Bundesamt für Strahlenschutz erfahren. Dort gibt es auf der Internetseite eine Liste von Handys und den dazu ermittelten SAR-Werten beim Telefonieren und am Körper tragen.

Schutz

Es gibt jedoch einige Tipps, die es ermöglichen die Strahlenwerte gering zu halten. So geht man kein zusätzliches Risiko ein, und setzt seinen Körper keiner unnötigen Strahlung aus. Man sollte zum Beispiel versuchen den Abstand zu seinem Smartphone möglichst groß zu halten. Die meisten Hersteller geben einen Mindestabstand ein. Man sollte versuchen diesen auch einzuhalten. Ermöglichen kann das zum Beispiel mitgeliefertes Tragezubehör. Auch ein Headset beim Telefonieren kann verhindern, dass die Strahlung direkt am Kopf wirken kann. Auch beim Surfen mit dem Tablet oder Smartphone sollte man auf einen gewissen Abstand achten. Denn es ist bewiesen, dass sich die Belastung durch die  hochfrequenten Felder verringert, je größer der Abstand zu dem Gerät ist.

Auch bei der Benutzung des Smartphones kann man durch einige Tipps, die Strahlung so niedrig wie möglich halten. Man sollte zum Beispiel nicht gleichzeitig Telefonieren und gleichzeitig im Internet surfen oder E-Mails abrufen. Durch diese Mehrfachnutzung steigt der SAR-Wert drastisch, da viele Daten auf einmal gesendet werden müssen. Smartphones haben zum Beispiel die Option, während des Telefonierens den Hintergrunddatenverkehr abzuschalten. Man sollte E-Mails zum Beispiel auch nur bei Bedarf und manuell Abrufen. Außerdem hält es die SAR-Werte auch geringer, wenn solche Tätigkeiten wie Surfen und E-Mails abrufen überwiegend im WLAN tut. In einem WLAN-Netzwerk ist die Sendeleistung nämlich meist niedriger als mit mobilen Daten.

Ist es einem persönlich besonders wichtig, wenig Strahlung mit seinem Smartphone zu erzeugen, dann sollte man auf diesen SAR-Wert bei dem nächsten Kauf unbedingt beachten. Schließlich gibt es auch einige aktuelle Smartphones, die eine niedrige Strahlung haben und als strahlungsarm bezeichnet werden dürfen.

Frauenhofer Institut entwickelt Handy-Reinungung mit UV-Licht

Frauenhofer Institut entwickelt Handy-Reinungung mit UV-Licht – Im Zuge der Corona-Krise gibt es auch immer wieder Frage nach der Säuberung von Handys und Smartphones um zu verhindern, dass diese Geräte eventuell Viren übertragen. Auch wenn sich diese Gefahr mittlerweile als eher gering herausgestellt hat, bleibt dennoch offen, wie man Geräte sicher und ohne größeren Aufwand reinigen kann.

Das Frauenhofer Institut in Ilmenau hat dazu nun eine interessant Lösung mit ultraviolettem Licht entwickelt. Auf diese Weise müssen keine Chemikalien eingesetzt werden. Stattdessen werden die Modelle einfach in einen Kasten eingelegt der an eine Mikrowelle erinnert und dort per Bestrahlung desinfiziert.

Das Frauenhofer Institut schreibt selbst zur Technik hinter dem System:

Insgesamt sind zwei separate UVC-LED-Module mit jeweils 10 UVC-LEDs für die Ober- und Unterseite des Smartphones verbaut. Jede UVC-LED besitzt eine Leistung von 100 Milliwatt, sodass die Gesamtstrahlleistung zwei Watt beträgt. So wird in nur wenigen Sekunden eine Bestrahlungsdosis von 800 J/m² erreicht, was eine effiziente Inaktivierung von Bakterien und Viren ermöglicht.

Smartphones werden mit der Lösung aber nicht nur einfach per Licht desinfiziert, sondern über einen NFC-Reader auch identifiziert, die applizierte Dosis über einen Sensor erfasst und protokolliert. Somit ist jeder Desinfektionsvorgang validierbar und dem jeweiligen Gerät eindeutig zuzuordnen. Ein LCD-Display informiert den Nutzer über die wichtigsten Funktionen. Weiterhin können nachgelagerte IT-Systeme per W-LAN und Webinterface integriert werden.

Die Anwendungsgebiete der Handydesinfektion reichen dabei vom klinischen Bereich über die private und gewerbliche Nutzung bis hin zum Eventmarkt. Der Prototyp wird voraussichtlich im September 2020 auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft in München, präsentiert werden.

Bisher gibt es aber noch keine Partner aus der Wirtschaft, die dieses System eventuell produzieren könnten und daher bleibt offen, wann diese Technik auf dem Markt verfügbar ist und wann man sie eventuell auch für den privaten Bereich kaufen kann.

Bild: © Thomas Westerhoff/Fraunhofer IOSB-AST

Ein kritischer Blick auf die Handyversicherung – lohnt sich das überhaupt?

Ein kritischer Blick auf die Handyversicherung – lohnt sich das überhaupt? – Wichtige Gegenstände versichert man gerne. So ist man im Schadensfall abgesichert und braucht sich nicht so viele Gedanken machen. Einige Menschen denken, dass dies vor allem bei neuen Handys sinnvoll ist. Diese sind schließlich häufig teuer, wenn es sich um Produkte teurer Marken handelt und werden viel beansprucht. Wahrscheinlich gibt es kaum einen Menschen, dem das Handy noch nicht aus der Hand gefallen ist. Problematisch bei Handyversicherungen ist jedoch, dass einige Schadensfälle nicht abgedeckt werden und sie dennoch sehr teuer sind. In diesem Artikel geht es daher darum, warum man lieber auf eine Handyversicherung verzichten sollte und was es sonst zu beachten gibt.

Darum sollte man besser keine Handyversicherung abschließen

Besonders problematisch ist bei Handyversicherungen der äußerst hohe Preis. Häufig ist es so, dass die Versicherung auf eine Dauer von zwei Jahren teurer ist als eine Reparatur des Displays oder ähnliches.Der Preis einer Handyversicherung richtet sich nach dem Neuwert des Smartphones. Der Betrag für die Versicherung pro Jahr liegt dann zwischen 10 und 20 Prozent des Neuwerts des Handys. Diesen bezahlt man dann in der Regel zwei Jahre lang, obwohl das Gerät natürlich an Wert verliert. Das ist verhältnismäßig sehr teuer. Nimmt man an, man kauft sich ein Smartphone im Wert von 750 Euro, was zur Zeit ungefähr eine Samsung Galaxy S9 entspricht. Dann muss man bei einem Prozentsatz von 15 Prozent pro Jahr zusätzlich 112,5 Euro pro Jahr bezahlen. Liegt die Laufzeit der Versicherung bei zwei Jahren sind das 225 Euro. Die Reparatur eines defekten Displays beim S9 hingegen kostet zum Beispiel auch nicht viel mehr. Hier liegt der Preis bei rund 250 Euro. Sicherlich gibt es auch noch deutlich günstigere Angebote. Die Versicherung muss man jedoch sicherlich zahlen. Die Kosten für die Reparatur fallen nur an, wenn tatsächlich ein Schaden vorliegt.

Zusätzlich werden viele Situationen, durch die ein Handy zu schaden kommt, nicht berücksichtigt und abgedeckt. Dazu zählen zum Beispiel Diebstahl, Liegenlassen oder falsches Bedienen. Was wirklich von der Versicherung übernommen wird, hängt sehr stark von der Versicherung ab. Oft werden Leistungen auch angepriesen und am Ende heißt es, dass die beschriebene Situation doch nicht dadurch abgedeckt wird. Bei vielen Leistungen gibt es also auch Ausschlüsse. 

Wahrscheinlich  schleißen die meisten Menschen eine Handyversicherung ab, aus der Angst das Handy könnte herunterfallen und großen Schaden mit sich tragen. Bei dieser Beschädigung durch Herunterfallen hat die Versicherung jedoch sehr viel Interpretationsspielraum. Häufig steht in den Produktbeschreibungen dann auch nur „Unfall“. Nennt man in der Meldung des Schadens dann, dass ein anderer an diesem Fall beteiligt war, dann kann sich die Versicherung hier schon heraus winden. Finanztip und die Fernsehsendung Akte haben zusammen mit versteckter Kamera überprüft, wie der Kauf einer Handyversicherung und weitere Fälle, die damit zusammen hängen, ablaufen. Finanztip berichtet, dass eine Handyversicherung die Zahlung sogar verweigerte, da ein Fall des Handys aus beschriebener Höhe angeblich nicht für die entstandenen Schäden ausgereicht hätte.

Ein weiterer Punkt der in vielen Versicherungen enthalten ist sind Feuchtigkeitsschäden. Hier kommt es jedoch ebenfalls darauf an, wie und wieso das Wasser in das Handy gelangt ist. Ist das Handy aus Versehen in das Waschbecken gefallen, dann wird die Versicherung wahrscheinlich bezahlen. Ist die Ursache des Schadens jedoch das Wetter, dann wird die Versicherung die Zahlung eventuell verweigern. Witterungseinflüsse werden von vielen Versicherungen nämlich nicht abgedeckt.

Diebstahl ist ebenfalls ein Versicherungspunkt, der häufig zu streit zwischen Versicherung und Kunde führen kann. Hier kommt es nämlich in machen Fällen sehr darauf an, wo sich das Handy zum Zeitpunkt des Diebstahls befunden hat. War der Ort dem Dieb eher leicht zugänglich, dann kann es sein, dass die Versicherung nicht für den Schaden einspringt. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn das Handy in der Seitentasche des Rucksacks oder in einer abgestellten Tasche war. Das gerät sollte also besser wirklich immer im Körper getragen werden wie zum Beispiele einer Innentasche oder der Hosentasche. So ist es für Diebe weniger zugänglich und die Versicherung wird im Ernstfall wahrscheinlicher bezahlen.

Sollte man eine Versicherung abgeschlossen haben, ohne diese wirklich zu wollen, dann kann man diese innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Dafür kann man ein Einschreiben oder eine E-Mail schreiben und darin den Widerruf mitteilen. Dazu sollte man außerdem die Versicherungsnummer angeben. Sinnvoll ist es auch, wenn man sich den Erhalt des Widerrufs bestätigen lässt, sodass man nachweisen kann, dass dieser fristgerecht war. Ist der Zeitraum der Widerrufsfrist vorbei, dann muss man wohl oder übel für die Dauer der Mindestvertragslaufzeit zahlen. In einem solchen Fall sollte man wenigstens dann an eine fristgerechte Kündigung denken, sodass sich die Versicherung nicht verlängern kann.

Auf was man bei einer Handyversicherung achten sollte

Wer dennoch eine Handyversicherung abschließen möchte, kann das natürlich gerne tun. Dabei sollte man jedoch auf einiges achten, damit man nicht viel zu viel bezahlt. Als erstes ist es am besten, wenn man die Versicherung nicht direkt beim Kauf abschließt. Meist sind diese Angebote nicht die günstigsten und die Verkäufer versuchen Druck zu erzeugen. Es gibt auch einige Maschen der Handyverkäufer. So wird manchmal ein Komplettpreis genannt, bei dem die Versicherung angeblich schon enthalten ist. So hat man das Gefühl, dass keine zusätzlichen Kosten durch die Versicherung entstehen und man diese nehmen muss. Andere Verkäufer bieten hingegen einen Rabatt auf den Handyvertrag an, wenn man eine Versicherung hinzu bucht. Die Kosten für die Versicherung sind dann jedoch in der Regel teuer als das Ersparnis durch den Rabatt. Man sollte also nicht auf solche Maschen hereinfallen und sich nicht unter Druck setzen lassen. Es lohnt sich also, wenn man sich Zeit lässt und zwischen verschiedenen Angeboten vergleicht. Meist hat man bis zu 30 Tage nach Kauf oder sogar länger Zeit, um eine Versicherung für das Smartphone abzuschließen.

Zum Vergleichen der Versicherungen kann man Onlineportale nutzen. Hier sollte man zum Beispielsweise herausfinden, ob ein Diebstahlschutz preislich viel Unterschied macht. Außerdem sollte man mit einer Dauer der Versicherung von 24 Monaten planen, da dies auch die Mindestvertragslaufzeit der meisten Tarife ist. Wichtig ist es außerdem einen genauen Blick auf die Versicherungsbedingungen zu haben. So kann man überprüfen, welche Schäden die Versicherung wirklich übernimmt. Man sollte auf keinen Fall eine Versicherung abschließen, bevor man sich nicht genau die Bedingungen angeguckt hat. Nur so kann man entschieden, ob die Versicherung die relevanten Situationen abdeckt.

Man sollte auch darauf achten, dass die Handyversicherung keine Garantieverlängerung enthält. Diese lohnen sich häufig nicht, da der Wert des Handys sowieso sinkt. Ein weiterer relevanter Aspekt ist die Frage, ob die Versicherung den Neuwert oder den Zeitwert bezahlt. Hier gibt es zwischen Versicherungen sehr großen Unterschied, wie viel Geld und was für Leistungen man noch bekommt. Nutzt die Versicherung zum Beispiel den Zeitwert, dann kann es sein, dass man bei einem Gerät, welches ein halbes Jahr alt ist, nur noch 80 Prozent des Kaufpreises erhält. Hier hilft ein Blick in die detaillierte Beschreibung der Versicherungsleistungen.

In manchen Fällen benötigt man aber auch gar keine Versicherung, die nur für das Handy greift. Hat man zum Beispiel eine Hausratsversicherung, die in der Regel alle Gegenstände abdeckt, die man besitzt, dann benötigt man keine Handyversicherung. Das Handy ist dann in einigen Fällen schon mit versichert. So greift die Hausratsversicherung zum Beispiel, wenn in die Wohnung eingebrochen wird und das Handy gestohlen wird. Hier sollte man also überprüfen, ob der Schutz der Hausratsversicherung nicht vielleicht sogar schon ausreicht.

Tesla Phone – kommt doch noch ein Handy von Elon Musk?

Tesla Phone – kommt doch noch ein Handy von Elon Musk? – Baut Tesla zukünftig auch Handys und Smartphones? Es gab in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte, dass das Unternehmen in diesem Bereich aktiv werden könnte, bisher haben sie sich aber immer als nicht zutreffend heraus gestellt.

UPDATE: Auch diesmal ist es leider kein Tesla Phone. Stattdessen ist es ein Konzeptentwurf von Jonas Daehnert.

Nun sind auf Weibo neue Bilder aufgetaucht, die angeblich ein neues Tesla Smartphone zeigen sollen und die das Gerät aus mehrere Perspektiven zeigen. Man sieht dabei ein recht kantiges Design, dass sich deutlich von den abgerundeten Modellen anderer Anbieter abgrenzt. Die Rückseite ist dazu nicht glatt, sondern in verschiedenen Winkeln abgeschrägt und am unteren Ende mit Rillen versehen (möglicherweise um die Griffigkeit zu erhöhen). Die Hauptkamera scheint 3 Objektive zu haben.

Leider gibt es kaum Hinweise, wie das Display und die Ränder auf der Front gestaltet sind. Es scheint eine Kamera für Selfies zentral im oberen Bereich des Displays zu geben, ob als Öffnung im Display oder als Notch bleibt aber offen. Die Software des Tesla Phones basiert dabei wahrscheinlich auf Android, denn man sieht die Google Suchleiste am unteren Rand.

Insgesamt bleibt aber offen, ob es sich bei diese Modellen wirklich um ein Gerät von Tesla handelt. Es fehlen Logo oder Namenszug. Das Design erinnert zwar etwas an den gerade erst vorgestellten Tesla Truck, aber viel mehr Hinweise auf Tesla lassen sich leider nicht erkennen. Selbst wenn also dieses Smartphone in den Handel kommen sollte, bleibt offen, ob es wirklich viel mit Tesla zu tun haben wird.

Insgesamt könnte es sich bei den Bilder auch nur um ein gut gemachtes Konzept handeln, wobei sich die Qualität schon von anderen Rendern deutlich unterscheidet. Daher ist auch denkbar, dass es sich hier um einen Prototypen handelt bei dem man ausprobiert hat, was möglich sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Handy als Tesla-Phone in den Handel kommen wird, ist daher eher gering – es ist aber dennoch recht schön zu sehen, dass moderne Handys nicht immer abgerundet sein müssen.

Kaspersky: 116,5 Millionen Malware Angriffe auf mobile Geräte in 2018

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky haben ihre Auswertung für das Jahr 2018 vorgelegt und vor allem im mobilen Bereich gab es dabei eine deutliche Zunahme von Angriffen auf Handys und Smartphones. So identifizierten die Experten von Kaspersky Lab im vergangenen Jahr weltweit insgesamt 116,5 Millionen mobile
Malware-Angriffe; im selben Zeitraum des Vorjahres waren es lediglich 66,4 Millionen. Obwohl mehr mobile Geräte und Nutzer attackiert wurden, ist die Anzahl der schädlichen Installationspakete im mobilen Bereich um  sieben Prozent zurückgegangen (2017: 5.730.916; 2018: 5.321.142). Das  bedeutet: Mobile Schadprogramme sind qualitativ hochwertiger geworden, sind präziser und richten schlussendlich mehr Schaden an.

Die Zahlen von Kaspersky im Detail:

  • Doppelt so viele Malware-Angriffe: Während es im Jahr 2017 noch 66,4 Millionen mobile Angriffe waren, stieg die Zahl im vergangenen Jahr 
    auf 116,5 Millionen an.
  • Mehr attackierte Unique Users: Die Anzahl der Nutzer, die von mobiler Malware betroffen waren, nahm im Vergleich zum Vorjahr 2017 zu, von 774.000 auf 9.895.774.
  • Doppelte so viele Trojan-Droppers: Trojan-Droppers umgehen den Systemschutz und können alle Arten von Malware bereitstellen, von Banktrojanern bis hin zu Ransomware. Es wurde ein Anstieg von 8,63 Prozent auf 17,21 Prozent verzeichnet
  • Anstieg bei Erpressern: Kaspersky-Produkte schützten 80.638 Anwender in 150 Ländern vor mobiler Erpressersoftware; dabei wurden 
    60.176 mobile Ransomware-Trojaner-Samples entdeckt.
  • Fünfmal so viele Angriffe durch Kryptominer
  • Mehr mobile Banking-Trojaner: Es wurden 151.359 Installationspakete  für mobile Banking-Trojaner entdeckt, 1,6-mal mehr als im Vorjahr.

Die extrem gestiegene Zahlt der Kryptominer dürfte dabei mehrere Ursachen haben. Zum einen haben die steigenden Kurse von Kryptowährungen diese Angriffe im letzten Jahr wesentlich lukrativer gemacht und auf der anderen Seite gab es vorher eine recht geringe Zahl an Fällen, so dass vergleichsweise wenige absolute Fälle einen hohen prozentualen Anstieg bewirkt haben.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass auch 2018 die Zahl der Angriffe auf mobile Endgeräte wieder gestiegen ist und sich der Trend aus den letzten Jahren fortgesetzt hat. Handys und Smartphones geraten immer mehr in den Fokus von Angreifern und daher ist es wichtig, die Geräte auf dem aktuellen Stand zu halten und die wichtigsten Sicherheitsregeln für Handys einzuhalten.