1&1 Allnet Flat – Preissenkungen bei mehrere Topmodellen

1&1 Allnet Flat – Preissenkungen bei mehrere Topmodellen – 1&1 ist in den März mit einer ganzen Reihe von Änderungen an den Handyverträgen gestartet. Unter anderem hat das Unternehmen die Preise für die aktuellen Topmodelle nach unten korrigiert und man findet nun die Modelle von Apple, Samsung und Google mit einigen Preisnachlässen. Dabei wurden teilweise die Kaufpreise reduziert, in einigen Fällen gab es aber auch Nachlässe auf die monatliche Grundgebühr.

Die Veränderungen und Preissenkungen sehen dabei wie folgt aus:

  •  iPhone 11 Preissenkung durch Reduktion der Einmalpreise auf 0,-€ im 1&1 All-Net Flat M Tarif sowie Reduktion auf 29,99€ im 1&1 All-Net Flat S Tarif
  • Samsung Galaxy S10+ (incl. Bundles) Preissenkung um 20,-€ in allen 1&1 All-Net Flat Tarifen
  •  Huawei P30 Pro um bis zu 382,-€ im Preis reduziert
  • iPhone XS um bis zu 382,-€ gesenkt
  • iPhone XS Max um bis zu 430,-€ im Preis reduziert

Mittlerweile kann man auch alle Modelle der neuen Galaxy S20 Serie bei 1&1 vorbestellen. Die Lieferung erfolgt dann zum 14. März, wenn die Modelle offiziell in den Handel gehen werden. Die Preise starten dabei ab 49.99 Euro für das normale Galaxy S20 bei 55,99 Euro monatlicher Gebühr für die 1&1 Allnet Flat LTE S. In den ersten 10 Monaten gibt es nochmal 20 Euro Rabatt auf die Grundgebühr. Man kann die Modelle auch ab 0 Euro haben, dann zahlt man aber mindestens 60.99 Euro monatlich (in der LTE L Allnet Flat) und es gibt 10 Monate 22 Euro Rabatt. Für Samsung Galaxy S20+ und das Premium-Modell Galaxy S20 ultra gibt es noch einige Preisaufschläge, da die Modelle auch ohne Vertrag bereits teuer sind. Preissenkungen bei diesen Smartphones gibt es bisher noch nicht, man kann aber davon ausgehen, dass in den nächsten Monaten die Preise auch für die neue Serie angepasst werden.

1&1 Allnet Flat weiterhin mit bis zu 20GB Datenvolumen im Monat

Bei den Allnet Flat ohne Hardware (simonly) gibt es weiterhin vergleichsweise viel Datenvolumen. Man bekommt je nach gewählter Flatrate bis zu 20 Gigabyte monatliches Volumen und die Allnet Flat surfen mit bis zu 225MBit/s (LTE max) im Mobilfunk-Netz von Telefonica. Die aktuellen Allnet Flat Konditionen sehen dabei wie folgt aus:

  • 1&1 All-Net-Flat LTE M: NEU – 10 GB (anstelle 5GB)
  • 1&1 All-Net-Flat LTE L: NEU – 15 GB (anstelle 10GB), 5G-ready!
  • 1&1 All-Net-Flat LTE XL: 20 GB (anstelle 15GB), 5G-ready!

Neu ist mittlerweile, dass die beiden größten Allnet Flat auch 5G-ready sind. Sie können also die 5G Netze bei Telefonica mit nutzen, sobald diese verfügbar sind.

Das Unternehmen schreibt selbst zu der „5G ready“-Option

Sobald der neue 5G Mobilfunkstandard für den Tarif verfügbar ist, kann die 5G Option über das 1&1 Control Center ohne Aufpreis zu einem bestehenden Tarif hinzugebucht werden. Diese Option ermöglicht die Nutzung des Inklusiv-Datenvolumens auch mit 5G Technologie im Rahmen der jeweils verfügbaren 5G Netzabdeckung, welche sich je nach Netzplanung und –bereitstellung ändern kann. Für die 5G Nutzung ist ein 5G-fähiges Endgerät erforderlich. Die 5G Option ist mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündbar.

Der 5G Ausbau im Telefonica Netz soll im Frühjahr 2020 starten und davon würden dann auch die 1&1 Kunden mit diesen Tarifen proftieren. Sie können dann kostenlos auch mit 5G Speed surfen – sofern sie im Ausbaugebiet wohnen und ein passendes Smartphone haben.

Video: Samsung Galaxy S20 Ultra im Test

 

Handyverträge von Drittanbieter im Test – billiger aber oft mit Problemen beim Support

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien hat sich den großen Bereich von Drittanbieter und Providern näher angeschaut und näher geprüft, welche Vorteile und Nachteile diese Anbieter im Mobilfunk-Bereich haben. Diese Unternehmen vermitteln dabei in der Regel die Tarife von Netzbetreibern weiter und kombinieren diese mit eigenen Hardwareangeboten. Teilweise liegen die Preise dabei deutlich unter denen bei der Telekom, Vodafone oder auch O2. Im Test konnte die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien diese Preisunterschiede auch bestätigen und kommt für einigen Tarif zu einer Ersparnis von mehr als 1.000 Euro über die gesamte Vertragslaufzeit von 24 Monaten.

Zu den wichtigsten Ergebnissen schreiben die Tester:

  • Im Vergleich zum Direktkauf beim Mobilfunkanbieter kann teils ordentlich gespart werden.
    • Beispiel 1: Für ein Samsung Galaxy S9 mit dem Tarif Free L zahlt man bei O2 im 24-Monats-Vertrag insgesamt 1.235,74 €, d.h. pro Monat effektiv (also inkl. anteiliger Einmalzahlungen) 51,49 €. Wer dieselbe Kombination aus Handy und Vertrag bei preis24.de kauft, spart gut 100 € in und zahlt in 2 Jahren nur 1.135,68 € bzw. effektiv 47,32 € monatlich.
    • Beispiel 2: Beim iPhone X 64 GB mit Vodafone Red L liegt der Unterschied gar bei 1.823,65 € (Vodafone) vs. 1.583,77 € (logitel.de).
  • Der im Mittel über alle getesteten Smartphones und Tarife günstigste Anbieter war preis24.de.
  • Man sollte für den eigenen, individuellen Fall stets mehrere Anbieter vergleichen, denn nicht für jede Smartphone-Tarif-Kombination ist derselbe Online-Mobilfunkshops der günstigste.
  • Wer noch nicht auf einen bestimmten Tarif und/oder Provider festgelegt ist, kann v.a. bei preis24.de, mobildiscounter.de und modeo.de noch deutlich mehr sparen, weil hier auch günstige Tarife abseits der großen Netzbetreiber zum gewünschten Smartphone angeboten werden.
  • Vorsicht vor Gebührenfallen: Nicht bei allen Online-Mobilfunkshops werden die Kosten transparent ausgewiesen. Teils wird nur in Fußnoten darauf hingewiesen, dass sich bspw. ab dem 13. Monat die Grundgebühr erhöht oder einmalige Kosten wie Anschluss- oder Bereitstellungsgebühren anfallen. Vorbildlich bei der Transparenz: handy-deutschland.de, preis24.de, modeo.de.
  • Eine gute und kompetente Beratung sucht man angesichts der teils großen Vielfalt an Tarifen und Smartphones bei den Online-Mobilfunkshops leider oft vergebens.

Die Tester bestätigen damit teilweise die Ergebnisse aus anderen Tests zu Handyverträgen von anderen Organisationen. Allerdings sind die Ergebnisse auch bei den Discountern recht unterschiedlich – man sollte also auch bei den Drittanbietern dringend die Preise für die Modelle und Tarife vergleichen.

Kritisch muss man zumindest den letzten Punkt sehen. Der Support war in allen Fällen ein Problem und das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass man hier an sich zwei Ansprechpartner hat: den Tarifanbieter für die Probleme mit dem Tarif und den Provider als Ansprechpartner für die Hardware. Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien schreibt zu den Problemen in diesem speziellen Bereich:

Schon den Kundendienst zu erreichen gestaltete sich für die Tester zum Teil als Herausforderung. 7mobile.de bot im gesamten Testzeitraum keine telefonische Beratung und auch bei mobildiscounter.de wurden nur 40% der Anrufversuche überhaupt entgegengenommen. Hatten die Tester jedoch einen Mitarbeiter erreicht, war dieser stets höflich und vermittelte meist den Eindruck, am Anliegen der Kunden interessiert zu sein. Jedoch konnten die Fragen trotz aller Bemühungen der Mitarbeiter nicht immer zufriedenstellend und korrekt beantwortet werden.

Dazu sollte man bei diesen Angeboten auch immer im Hinterkopf behalten, dass man in jedem Fall einen Vertrag über 24 Monate eingeht. Handyangebote mit kurzer Laufzeit gibt es nur in sehr seltenen Ausnahmefällen.

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