Congstar: Alle Postpaid Tarife soll bis Ende des Jahres standardmäßig LTE bekommen

Congstar: Alle Postpaid Tarife soll bis Ende des Jahres standardmäßig LTE bekommen – Neukunden bei Congstar haben bei den Allnet Flat aktuell kein Problem, denn LTE ist standardmäßig aktiv und man kann von Anfang an das LTE Netz der Telekom mit Geschwindigkeiten bis zu 25MBit/s nutzen. Bei den Bestandskunden gab es dabei aber leider immer noch Probleme und je nach Tarif stand auch 2020 weiterhin nur 3G zur Verfügung. Dieses Problem geht Congstar nun an und bietet auch für Bestandkunden in zwei weiteren Postpaid Tarifen LTE an. Dieses ist standardmäßig aktiv und muss daher weder extra freigeschaltet noch bezahlt werden.

Das Unternehmen schreibt selbst zu diesem Schritt:

… ab sofort können auch Bestandskunden der congstar Postpaid Tarife Smart und Basic LTE 25 als Standard-Einstellung und ohne Aufpreis nutzen. Die Tarife werden aktuell und bis Ende Juni umgestellt.

In den folgenden Wochen werden auch weitere Bestandskunden LTE ohne Aufpreis nutzen können, so unter anderem im Tarif congstar wie ich will. Bestandskunden in älteren Tarifgenerationen, bei denen die LTE-Nutzung nicht möglich ist, erhalten passende Alternativangebote mit LTE. Ziel ist, dass alle Postpaid-Bestandkunden bis Ende des Jahres automatisch Zugriff auf das LTE-Netz haben.

Noch besser: bis Ende des Jahres geht der Discounter davon aus, dass alle Bestandskunden mit einem Postpaid Tarif LTE standardmäßig und ohne Aufpreis nutzen können. Leider betrifft dies aber nur die Postpaid Angebote von Congstar. Im Prepaid Bereich gibt es noch keine Hinweise, wie das Unternehmen mit LTE umgehen will. Nach wie vor sind die Prepaid Karte von Congstar zwar LTE-fähig, aber nur gegen Aufpreis. Im Normafall können Kunden daher nur 3G nutzen und nur wenn sie mehr bezahlen gibt es auch 4G/LTE Zugang.

Hintergrund für diese Maßnahmen ist die Abschaltung des 3G Netzes in den kommenden Jahren. Die Telekom hat bereits angekündigt, das bis Ende 2021 diese Bereiche nicht mehr zur Verfügung stehen sollen und spätestens dann wäre 4G/LTE als Ersatz für alle Tarife ein wichtiger Schritt.

Klarmobil mit Telekom Allnet Flat ab 9.99 Euro

Klarmobil startet in den März mit einigen neuen Angeboten und hat vor allem die Allnet Flat des Unternehmens billiger gemacht. Die kleinste Allnet Flat mit 2GB Datenvolumen gibt es dabei ab 9.99 Euro monatlich, die größere 8GB Flat kostet aktuell lediglich 19.99 Euro. Die Aktion gilt dabei für alle Angebote mit 24 Monaten Vertragslaufzeit und kann noch bis zum Ende des Monats gebucht werden. wer im Aktionszeitraum bucht, erhält die günstigen Preise dabei auf die gesamte Mindestvertragslaufzeit.

Das Unternehmen schreibt dazu:

klarmobil.de gewährt allen Kunden, die ihren Vertrag über 24 Monate abschließen, einen Treue-Bonus von 10,- Euro statt der bisherigen 5,- Euro gegenüber dem Preis der jeweils monatlich kündbaren Variante. Das macht über die Vertragslaufzeit eine Gesamtersparnis von 240,- Euro. Das Angebot gilt für alle Allnet Flats mit einer gewählten Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Ab dem 25. Vertragsmonat endet das Spar-Abo automatisch. Kunden, die das klarmobil-Angebot weiter nutzen möchten, können sich dann entscheiden, entweder die monatlich kündbare Variante ihres Vertragsangebots zu nutzen oder ein neues Spar-Abo abzuschließen. Kunden, die gern LTE nutzen möchten, können zum Preis von 5,- Euro im Monat die klarmobil LTE 50 Option zu ihren Tarifen hinzubuchen.

Die Sonderaktion gilt auch dann, wenn man die LTE Option mit zu den Allnet Flat bucht. Dann surfen die Tarife mit LTE Speed bis maximal 50MBit/s im LTE Netz der Telekom, allerdings steigt dann auch der Preis an und jede Flat wird 5 Euro teurer. Den günstigen Preis von unter 10 Euro für die Flat gibt es daher nur, wenn man sich für eine Variante ohne LTE entscheidet.

Dazu sollte man die Vertragslaufzeit beachten, denn den günstigen Preis gibt es nur in der Mindestvertragslaufzeit – also in den ersten 24 Monaten. Danach fällte der Rabatt weg und Verbraucher zahlen ab dann den normalen Preis für die Klarmobil Allnet Flat. Das wäre bei der kleinsten Flat statt 9.99 Euro immerhin satte 24.99 Euro. Es hilft also auf jeden Fall rechtzeitig zu kündigen um nicht mehr zu bezahlen.

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Blau mit neuen Allnet Flat ab 7.99 Euro

Im neuen Jahr startet Blau im Bereich der Allnet Flat Tarife mit neuen Aktionsangeboten durch und senkt die Preise für die eigenen Angebote deutlich ab. Das Unternehmen unterbietet damit sogar teilweise die Angebote der Drillisch Discounter, die in diesem Bereich bisher die tiefsten Preise angeboten haben. So gibt es bei Blau die Allnet Flat mit 3GB monatlichem Datenvolumen für nur noch 7.99 Euro – in den meisten Fällen kosten diese Angebote knapp 10 Euro. Dazu entfällt derzeit bei der Online-Bestellung der Tarife die Anschlussgebühr. Versandkosten gibt es in diesem Fall ebenfalls nicht.

Die Allnet Flat von Blau bieten dabei alle kostenlose Gespräche und SMS sowie eine Internet Flatrate mit LTE und bis zu 21,6MBit/s im Handy-Netz von O2. Das Datenvolumen liegt zwischen 3 und 8GB monatlichem Volumen und mit dem Volumen steigt natürlich auch die Grundgebühr an. Die Mindestvertragslaufzeit bei den Angeboten beträgt 24 Monate. Die Angebote sehen im Detail wie folgt aus:

Blau Allnet L für 7,99 €

  • 3 GB LTE-Volumen
  • Flatrate für Telefonie & SMS in alle deutschen Netze
  • Kein Anschlusspreis
  • Keine Versandkosten
  • 25,-€ Wechselgutschrift bei Portierung
  • zur Flat

Blau Allnet XL für 12,99 € 

  • 5 GB LTE-Volumen
  • Flatrate für Telefonie & SMS in alle deutschen Netze
  • Kein Anschlusspreis
  • Keine Versandkosten
  • 25,-€ Wechselgutschrift bei Portierung
  • zur Flat

Blau Allnet XL Plus für 22,99 €

  • 8 GB LTE-Volumen
  • Flatrate für Telefonie & SMS in alle deutschen Netze
  • Kein Anschlusspreis
  • Keine Versandkosten
  • 25,-€ Wechselgutschrift bei Portierung
  • zur Flat

Allerdings gibt es auch einige Punkte, die man beachten sollte. Blau schreibt selbst zu den weiteren Bedingungen im Kleingedruckten der Aktionstarife:

7,99 €/Monat für 24 Monate, ab dem 25. Monat 9,99 €/Monat (aus techn. Gründen wird der Tarif als „Blau Allnet L“ mit 24,99 €/Monat auf der Rechnung angegeben, Kunden erhalten jedoch auf derselben Rechnung eine Gutschrift von 17 €/Monat, ab dem 25. Monat 15 €/Monat), einmaliger Anschlusspreis von 29,99 € entfällt bei Kauf des Tarifs auf blau.de. 24 Monate Mindestvertragslaufzeit. Nationale Gespräche (außer Sonderrufnummern, Rufumleitungen) und SMS in alle dt. Fest- und Mobilfunknetze sowie 3 GB Datenvolumen pro Abrechnungszeitraum für mobiles Surfen mit bis zu 21,6 MBit/s im Download (Durchschnitt 14,4 MBit/s) und bis zu 11,2 MBit/s im Upload (Durchschnitt 8,9 MBit/s) für paketvermittelte Datennutzung im dt. Mobilfunknetz sind enthalten.

Wichtig ist vor allem, dass sich der Aktionspreis nur auf die ersten 24 Monaten (also die Mindestvertragslaufzeit) bezieht. Danach endet der Rabatt und Kunden zahlen ab dann den höheren regulären Preis (beispielsweise 9.99 statt 7.99 Euro im Blau Allnet L Tarif. Daher sollte man als Verbraucher die Allnet Flat rechtzeitig kündigen (Kündigungsfrist immerhin 3 Monate) um zu vermeiden, dass der Rabatt weg fällt und man ab dann die höheren Preise zahlt. Ohne Kündigung verlängern sich die Tarife gleich um ein ganzes Jahr und entsprechend lange zahlt man die höhere Grundgebühr.

Dazu sollte man bei diesem Tarif im Hinterkopf behalten, dass man zwar Zugang zum LTE Netz von O2 bekommt, der maximale Speed aber mit 21,6MBit/s doch eher niedrig liegt und man deutlich langsamer surft als beispielsweise in den D-Netz von Telekom und Vodafone. Gerade bei den Angeboten mit viel Datenvolumen kann das zu einem nervigen Problem werden, wenn man zwar viel Datenvolumen hat, dies aber nur langsam versurfen kann. Es lohnt auf jeden Fall auch zu prüfen, wie gut der O2 Netzausbau in der eigenen Region ist, bevor man sich für ein Angebot entscheidet.

 

 

Vodafone kündigt Vodafone Black Tarife

Die Vodafone Black Tarife waren (und sind) derzeit mit die teuersten Angebote, die man bei Vodafone bekommen kann. Neben umfangreichen Leistungen sind darin auch Handys erhalten. Um genau zu sein bekommen Nutzer mit diesem Tarif in jedem Jahr ein neues Premium-Smartphone, z.B. das neuste iPhone oder Samsung Galaxy. Das Unternehmen schreibt selbst zu den Vorteilen dieses Tarifs.

Sie surfen und mailen mit Ihrem Smartphone in Deutschland mit maximaler LTE-Geschwindigkeit. Dazu telefonieren Sie kostenlos in alle deutschen Mobilfunk-Netze. Eine SMS-Flat in alle deutschen Mobilfunk-Netze ist auch schon mit drin. Und im Ausland surfen, mailen und telefonieren Sie genauso entspannt, denn die Vodafone EasyTravel Flat ist ebenfalls inklusive – bei Buchung ab 25. November 2015. Außerdem: Freuen Sie sich jedes Jahr über ein neues Premium-Smartphone.

Das scheint sich aber für das Unternehmen nicht mehr zu rechnen, denn offensichtlich hat Vodafone einigen Verbrauchern, die den Vodafone Black Tarif mit Friends&Family Vorteil nutzen, gekündigt. Zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit würden diese Tarife damit dann nicht mehr verlängert werden.

Im Forum von iszene schreibt ein betroffener Nutzer dazu:

Ich habe seit längerem einen Black Tarif im Friends&Family Vorteil. Heute sah ich unter MeinVodafone dass ich meinen Vertrag zu Ende 2019 gekündigt habe. Da ich dies nie getan habe, habe ich sofort die Kundenhotline angerufen. Diese meinte dann nur stumpf: „Wir haben Ihnen den Vertrag gekündigt weil die Smartphones immer teurer werden und es sich für uns nicht mehr rentiert. Vielleicht bekommen sie dazu noch ein Schreiben“
Kein Gegenangebot, kein Nichts… und das obwohl ich seit fast 15 Jahren Kunde bin.
Jetzt darf ich mich wohl nach einem neuen Anbieter umsehen, zu mal ich die 1000 Minuten ins Ausland regelmäßig ausschöpfe.

Vodafone hatte bereits Anfang des Jahres die Tarife mit Friends&Family nicht mehr als Neuverträge zugelassen und auch ein Wechsel in den Black Tarif war mit Friends&Family nicht mehr möglich gewesen. Nun geht man noch einen Schritt weiter und kündigt auch die bestehenden Verträge – wahrscheinlich sind aber nur die Angebote mit Vodafone Black und Friends&Family Vorteil betroffen. Die normalen Vodafone Black Tarife dürften weiter laufen.

Es kann aber in jedem Fall nicht schaden, wenn man als Nutzer eines solchen Tarifes nochmal im Kundenbereich prüft, ob eventuell auch eine Kündigung hinterlegt ist. Bisher gibt es auch noch keine offizielle Reaktion von Vodafone zu diesen Kündigungen. Sollte das Unternehmen eine Stellungnahme schicken, werden wir sie hier mit veröffentlichen.

O2 startet ebenfalls mit einem Tarif ohne Datenbegrenzung und Drosselung

Die Telekom und auch Vodafone haben es bereits vorgemacht und einen eigenen Handytarif gestartet, mit dem man surfen kann so viel man will, ohne das es eine Drosselung gäbe oder ein Datenlimit. Ab dem 21. August ist es nun auch bei O2 so weit und das Unternehmen startet unter dem Namen O2 free unlimited ebenfalls eine Tarif, der unbegrenztes Datenvolumen enthält und der ohne Drosselung auskommt.

„Wir haben in diesem Jahr bereits zahlreiche Produktinnovationen für unsere Festnetz- und Mobilfunkkunden auf den Markt gebracht. Mit den zwei O2 Unlimited-Tarifen setzen wir jetzt einen neuen Meilenstein und untermauern den Anspruch unserer Kernmarke: O2 bietet seinen Kunden individuelle Freiheit in der digitalen Welt“, erklärt Wolfgang Metze, Privatkundenvorstand von Telefónica Deutschland.

Die maximale Geschwindigkeit beim neuen Tarif liegt dabei bei 225MBit/s und dieser Speed wird dauerhaft angeboten – auch wenn man sehr viel Datenvolumen verbraucht. Der Preis liegt bei 59.99 Euro monatlich und damit 20 Euro unter den Preisen, die man von Telekom und Vodafone her kennt. Beide Unternehmen verlangen für einen gleichwertigen Tarif etwa 80 Euro im Monat. O2 greift hier also sehr stark über den Preis an und das dürfte die beiden anderen Netzbetreiber unter Druck setzen.

Der neue O2 Free unlimited Tarif im Überblick

  • Telefon- & SMS-Flat in alle dt. Netze
  • EU-Roaming inklusive
  • Unbeschränktes LTE-Inklusiv-Datenvolumen im Inland (bis zu 225 MBit/s LTE)
  • 17GB Datenvolumen EU-Roaming
  • Bis zu 2 zusätzliche Multicards
    (4,99€ pro SIM)
  • kein Anschlusspreis
  • 59.99 Euro im Monat

Dazu bietet O2 noch einen weiteren Tarif: den O2 my Allin in One. Das Unternehmen schreibt dazu:

… Der neue O2Unlimited-Tarif gilt sowohl fürs Mobilfunk- als auch fürs Festnetz und bietet für 79,99 Euro im Monat unbegrenztes Surfvergnügen: Unterwegs sind Kunden mit LTE-Highspeed „always on“(2). Und in den eigenen vier Wänden surfen, streamen und vernetzen sie ihr Zuhause mit einem vollwertigen VDSL-Anschluss, der Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s bietet.(3) Zusätzlich sind im O2 my All in One eine nationale Telefonie- und SMS-Flatrate enthalten.(5) Darüber hinaus können Kunden in viele EU-Länder endlos Gespräche führen und unendlich viele SMS versenden. …

Die Frage bleibt allerdings, wie gut diese Tarife bei den Kunden ankommen werden. Zu einem großen Datenvolumen gehört auch ein schnelles Netz, das mobile Surfen mit hohen Geschwindigkeiten in vielen Bereichen unterstützt. Bei O2 gibt es auch im LTE Bereich nach wie vor viele Beschwerden von Nutzern, weil keine Verbindungen zu Stande kommen oder aber der Speed deutlich niedriger liegt als erwartet. Man kann also davon ausgehen, dass die Powernutzer eher in anderen Netzen unterwegs sein werden. Allerdings bietet O2 die Leistung auch 20 Euro billiger an – möglicherweise überzeugt das den einen oder anderen Kunden.

Simply setzt zukünftig auf teurere Allnet Flat Tarife mit mehr Datenvolumen

Simply ist ein Discounter aus der Drillisch Unternehmensgruppe und bot bisher mit einer Allnet Flat für 6.99 Euro einen der billigsten Allnet Flat Tarife auf dem deutschen Markt an. Das monatliche Datenvolumen betrugt dabei 1GB und die Geschwindigkeit lag bei 21,6Mbit/s (LTE).

Ab sofort hat das Unternehmen aber die Tarife umgestellt und setzt nun vor allem auf Allnet Flat mit viel Datenvolumen. Das billigste Angebot umfasst nun 3GB Datenvolumen und diese Allnet Flat kostet 12.99 Euro (bei 24 Monaten Laufzeit). Damit sind die Preise  etwa doppelt so hoch wie vor der Umstellung, man bekommt aber auch das Dreifache an Datenvolumen. Dazu gibt es noch zwei weitere Allnet Flat mit 5GB und 10GB monatlichem Datenvolumen und Preisen von 14.99 Euro und 22.99 Euro im Monat. Dazu beträgt der LTE Speed der Tarife jetzt immer 50Mbit/s. Langsame Allnet Flat mit nur 21,6MBit/s gibt es also nicht mehr.

Das Unternehmen schreibt zu der Änderung:

… simply erneuert sein LTE-Tarifportfolio und bietet mit dem LTE 5000 einen besonders attraktiven Tarif an: Ab 14,99 Euro im Monat sind 5 GB Highspeed-Volumen mit einer maximalen Surfgeschwindigkeit von 50 MBit/s sowie eine Allnet-Flat für Telefonie und SMS inklusive. Der Tarif ist sowohl flexibel mit einmonatiger als auch mit 24-monatiger Laufzeit erhältlich. […] Weitere Tarife: Der LTE 5000 wird von zwei weiteren neuen Tarifen flankiert, bei denen ebenfalls eine Allnet-Flat für Telefonie und SMS inklusive ist. Mit dem LTE 3000 für 12,99 Euro monatlich stehen 3 GB zur Verfügung. Satte 10 GB LTE-Volumen sind es beim LTE 10000 für 22,99 Euro im Monat. Alle Tarife sind für jeweils 2 Euro mehr im Monat auch mit einmonatiger Laufzeit erhältlich. …

Die Angebote stehen auf Wunsch auch alle mit einer monatlichen Laufzeit zur Verfügung. Man kann auf der Webseite auswählen, ob man die Flatrates mit 24 Monaten oder einem Monat Laufzeit haben möchte. An den Leistungen ändert sich nichts, allerdings steigt der monatliche Preis um jeweils 2 Euro an, wenn man sich für die flexiblere Version ohne lange Laufzeit entscheidet.

Dazu gib es derzeit eine Aktion zum Start der Tarife: Die Aktivierungsgebühr bzw. der Bereitsstellungspreis von 19.99 Euro entfällt derzeit. Man kann alle Flatrates (auch mit kurzer Laufzeit) ohne zusätzliche Kosten buchen.

Leider hat Simply aber auch bei den neuen Allnet Flat Tarife die Datenautomatik mit übernommen. Standardmäßig wird also Datenvolumen nachgebucht, wenn man das monatliche Freivolumen überschreitet. Auf diese Weise können bis zu 6 Euro Mehrkosten im Monat entstehen, wenn man das Freivolumen mehrfach überschreitet. Mittlerweile bietet das Unternehmen aber zumindest die Möglichkeit, diese Automatik zu deaktivieren. Wenn man die Automatik also nicht möchte, kann man sie im Kundenbereich oder über den Kundenservive auch abschalten.

Mit den Neuerungen geht die Tarifumstellung bei den Drillisch Discountern weiter und man sieht recht gut, dass die Marken immer mehr auf den teureren Tarife setzen und wirklich billige Allnet Flat die Ausnahme werden. Allerdings sind die Angebote auch immer sehr ähnlich, beispielsweise findet man vergleichbare Allnet Flat (teilweise sogar noch billiger) bei WinSIM. Auch hier gibt es die 5GB Allnet Flat für 14.99 Euro und die 10GB Allnet Flat für 22.99 Euro. Warum man diese Tarife identisch nun auch bei Simply abbilden muss, bleibt wohl ein Rätsel der Marketingexperten von Drillisch.

O2 mit neuen Handytarifen und bis zu 60GB Datenvolumen

O2 hat angekündigt, dass man ab dem 5. Juni die Handytarife umbauen wird und dabei vor allem auf Datenvolumen Wert legt. Zukünftig wird es drei O2 Free Tarife geben, die Datenvolumen zwischen 1GB und 30GB bieten. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 19.99 und 39.99 Euro. Dabei werden auch die neuen Tarife nach dem Verbrauch des monatlichen Datenvolumens mit 1Mbit/s weitersurfen können. Dann steht zwar kein LTE mehr zur Verfügung, aber die Geschwindigkeit reicht immer noch aus um im Web zu surfen oder Mails zu checken.

Die größte Änderung bei den neuen Tarifen besteht dabei vor allem in der neuen Boost Funktion. Mit dieser lässt sich das Datenvolumen in den O2 Free Tarifen gegen 5 Euro Aufpreis verdoppeln. Im größten Tarif des Unternehmens stehen damit ab Juni bis zu 60GB mit LTE Speed und 225MBit/s für 44,95 Euro monatlich zur Verfügung. Die Boost Option kann aber auch zu den kleineren Tarifen gebucht werden.

O2 selbst schreibt zum Angebot:

Doch damit nicht genug: Kunden können für nur 5 Euro zusätzlich ihr Highspeed-Datenvolumen mit dem O2 Free Boost verdoppeln. „Unsere zentrale Mobilfunkmarke O2positioniert sich in der Mitte des Marktes und spricht mit ihrem Freiheitsversprechen alle Kunden an. Große Datenpakte zum herausragenden Preis-Leistungsverhältnis sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Wir bieten maximale und bezahlbare Freiheit für den individuellen digitalen Lifestyle unserer Kunden“, kündigt Wolfgang Metze, Privatkundenvorstand bei Telefónica Deutschland, an.

Dazu gibt es mit O2 Free Connect eine weitere Funktion: Die Tarife können standardmäßig mit bis zu 10 Geräten geteilt werden. O2 rüstet damit die MultiSim Funktion deutlich auf und bietet sie kostenfrei mit an. In den Tarifen gibt es daher bis zu 10 Simkarten, die sich alle das gleiche Datenvolumen des Grundtarifs teilen. Hintergrund ist hier vor allem die Nutzung mit anderen Endgeräten wie Smartwatches oder auch einem Auto. Bis zu zehn Endgeräte können zukünftig bei den O2 Tarifen über den Grundtarif versorgt werden. Neben der Hauptkarte umfasst Connect zwei Multicards mit Allnet- und SMS-Flat sowie bis zu sieben Datacards ohne Voice- und SMS-Funktionalität speziell für smarte Endgeräte. Konkret können damit zwei Handys ausgestattet werden und 7 weitere Datengeräte (die dann aber nicht telefonieren oder SMS versenden können).

O2 Free Connect im Video

Mit der Connect Funktion erklärt sich auch das viele Datenvolumen, denn wenn man mit dem Tarif bis zu 10 Gerät mobil ins Internet bringen kann, teilen sich  natürlich auch bis zu 10 Geräte die 60GB Datenvolumen pro Monat und dann bleibt für das einzelne Gerät gar nicht mehr so viel übrig. Allerdings gilt wie oben bereits geschrieben, dass man mit den Tarifen auch nach der Drosselung noch mit 1MBit/s surfen kann – dann allerdings ohne LTE.

Interessant ist auch, dass O2 keine Tarif bietet, der LTE Geschwindigkeiten ohne Drosselung anbietet. Vodafone und die Telekom haben mittlerweile entsprechende Tarife auf den Markt gebracht (für teure 80 Euro pro Monat). O2 scheint diesen Schritt noch nicht mit gehen zu wollen – allerdings sind 60GB monatlich natürlich in der Regel für die meisten Verbraucher genug Datenvolumen, dass sie wohl selten aufbrauchen werden und daher ist der größte O2 Tarife (für etwas mehr als die Hälfte des Preises der Flats von Telekom und Vodafone) schon recht nah an einer Flatrate ohne Drosselung, auch wenn es nominell natürlich eine Drosselung gibt.

PremiumSIM bietet nun Bundles aus Smartphone und LTE-Flat an

PremiumSIM, ein Anbieter der Drillisch-Gruppe, bietet nun seine LTE-Tarife auch in Kombination mit Smartphones an. Für diese Smartphones fällt im Moment nur eine einmalige Zuzahlung von 1 Euro an. Außerdem gibt es bei einigen Tarifen zur Zeit 1 GB gratis geschenkt. Auch die Datenautomatik ist neuerdings abwählbar. So bleiben die monatlichen Kosten besser kalkulierbar.

Die Tarife von PremiumSIM

PremiumSIM bietet Kunden drei verschiedenen Tarife an, die jeweils LTE mit einer Geschwindigkeit bis zu 50 MBit/s nutzen. Außerdem verfügen alle drei Tarife über Telefonie- und SMS-Flat in alle deutschen Netze. Auch das EU-Roaming ist inklusive. Die einmalige Anschlussgebühr liegt bei allen Tarifen bei 9,99 Euro. Die kleinste Flat ist der LTE 2000 Tarif. Diesen gibt es zur Zeit mit 3 GB Datenvolumen anstatt 2 GB für 9,99 Euro pro Monat. Auch beim LTE 3000 Tarif bekommen Kunden zur Zeit einen Gigabyte geschenkt. So verfügt dieser Tarif über 4 GB inklusives Datenvolumen bei einem monatlichen Preis von 12,99 Euro. Die dritte All-Net-Flat ist die LTE 1000. Diese enthält 10 GB Datenvolumen und Kunden zahlen dafür monatlich 19,99 Euro. Als SIM-Only-Varianten haben dieser Tarife jeweils eine Mindestlaufzeit von einem Monat.

Bisher arbeiteten alle Anbieter der Drillisch-Gruppe mit der Datenautomatik. Bei dieser Funktion werden bei Aufbrauchen des inklusiven Datenvolumens automatisch mobile Daten nachgebucht. Bei einer solchen Nachbuchung werden je nach Tarif 200 MB oder 300 MB für jeweils 2 Euro verbucht. Diese Nachbuchung kann bis zu dreimal pro Monat vorgenommen werden. Nun können Neukunden diese Option jedoch online in der Servicewelt deaktivieren. So geht man nicht mehr das Risiko ein, dass der monatliche Preis 6 Euro teurer wird, da dreimal nachgebucht wurde.

Leider muss man bei den Tarifen von PremiumSIM jedoch erwähnen, dass diese das O2-Netz nutzen. Dieses ist nicht so gut ausgebaut wie das Mobilfunknetz anderer Anbieter. Aufgrund der mangelnden Abdeckung wird besonders in ländlichen Regionen die maximale Datengeschwindigkeit von 50 MBit/s nicht erreicht werden.

Wer bis zum 19.02.2018 von einem Anbieter außerhalb der Drillisch-Gruppe zu PremiumSIM wechselt und seine Rufnummer mitbringt, bekommt außerdem 10 Euro Wechselbonus. Dieser Wechselbonus deckt einen Teil der Kosten ab, die bei den meisten Anbietern durch eine Rufnummernübernahme entstehen.

Bundle aus LTE-Tarif und Smartphone

Kombiniert man einend er drei Tarife mit einem Smartphone, dann liegt die Mindestlaufzeit des Vertrags bei 24 Monaten. Dies ist jedoch bei Kombinationen aus Handy und Smartphone üblich. PremiumSIM bietet verschiedene Smartphones von zum Beispiel Samsung, Huawei, Apple und Sony an. Zur Zeit liegt die einmalige Zuzahlung bei allen Geräten und allen Tarifen bei 1 Euro. Nur der monatliche Preis variiert je nach Bundle. Es können alle Tarife mit allen Smartphones kombiniert werden.

Einige Smartphones, wie das Sony Xperia XA1, gibt es in Kombination mit LTE 2000 schon zu einem monatlichen Preis von 14,99 Euro. zusätzlich fallen dann nur noch die einmalige Zahlung von 1 Euro für das Gerät und der Anschlusspreis von 9,99 Euro an. Damit liegen die gesamten Kosten über die 2 Jahre hinweg bei 370,75 Euro. Diese Kombination aus Smartphone und Tarif hat also einen monatlichen Effektivpreis von knapp 15,50 Euro. Das Sony Xperia XA1 gibt es als einzelnes Gerät bei idealo schon ab 190 Euro. Kauft man das Gerät also so, hat man noch 180,75 Euro für einen Tarif übrig. Dieser Tarif muss also einen monatlichen Effektivpreis unter 7,50 Euro haben. Sonst lohnt sich der getrennte kauf gegenüber diesem Bundle nicht. Der günstigste Tarif, der dieselben Leistungen hat, liegt jedoch schon bei 9,99 Euro monatlich. Dabei handelt es sich dann um PremiumSIM LTE 2000 als SIM-Only-Variante oder um winSIM LTE ALL 3 GB.

PremiumSIM bietet allerdings auch Smartphones aus höheren Preisklassen wie zum Beispiel das iPhone 8 von Apple an. Für die Kombination aus LTE 1000 und dem iPhone 8 liegt der monatliche Preis bei 47,99 Euro. Mit den einmaligen Zahlungen ergibt sich daraus ein Gesamtpreis von circa 1163 Euro und damit ein effektiver Monatspreis von knapp 48,50 Euro. Im Handel gibt es das iPhone 8 ab einem Preis von 645 Euro.Damit bleiben bei einem einzelnen Kauf 518 Euro für den Tarif übrig. Der monatliche Preis für den Tarif sollte also 21,50 Euro nicht überschreiten. Sucht man nach einem ähnlichen Tarif, wie dieser hier im Bundle, dann wird man unter dieser Preisgrenze auch fündig. Selbst LTE 1000 von PremiumSIM kostet als SIM-Only-Variante nur 19,99 Euro.

Man sollte also immer durchrechnen, ob sich das gewünschte Bundle lohnt oder ob es ein ähnliches Bundle bei einem anderen Anbieter gibt.

Die neuen 1&1 Allnet Flat – bis zu 15GB Datenvolumen und 225Mbit/s Speed

Die neuen Tarife haben dabei auch eine neue Bezeichnung bekommen: durch den neuen Speed lautet die Bezeichnung jetzt (gestaffelt nach dem verfügbaren Datenvolumen) All-Net-Flat LTE S, M, L und XL. Die bisherigen Tarife mit den Zusätzen Pro usw. sind zwar weiter nutzbar, können aber nicht mehr neu gebucht werden.

Das Unternehmen hat dabei neben dem Namen aber noch mehr umgestellt und bietet im Vergleich zu den bisherigen Flatrates noch mehr Datenvolumen und mehr Speed. Dazu muss man allerdings auf die Netzauswahl verzichten. Bisher gab es die Tarife wahlweise im Vodafone-Netz und im Netz von O2, die neuen Tarife sind nur noch bei O2 zu bekommen haben aber dafür einige Vorteile:

  • Der maximale Speed wurde in den Tarifen auf 225MBit/s LTE Geschwindigkeit erhöht. Die Allnet Flat von 1&1 nutzen also nicht nur das O2 LTE Netz, sondern surfen auch mit der maximal verfügbaren Geschwindigkeit. In den älteren Tarifen waren maximal 21,6MBit/s zu bekommen – das hat sich durch die neuen Angebote verzehnfacht.
  • Die Tarife bieten mittlerweile auch mehr Datenvolumen. Insgesamt stehen im größten Tarif mittlerweile bis zu 15GB Datenvolumen zur Verfügung und für etwa 25 Euro monatlich bekommt man bereits eine Internet Flatrate mit 10GB Datenvolumen.

Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt auf der Webseite von 1&1*

Besonders erfreulich: Trotz des Wechsels in das Mobilfunk-Netz von O2 bietet 1&1 nach wie vor alle Allnet Flatrates ohne Datenautomatik an. Sobald das monatliche Datenvolumen aufgebraucht ist, wird der Tarif damit gedrosselt. Eine kostenpflichtige Nachbuchung von Datenvolumen findet nicht statt. Daher gibt es auch keine Mehrkosten, wenn man das monatliche Freivolumen überschreitet.

Kritisch muss man dagegen anmerken, dass 1&1 auf günstigste Einstiegstarife setzt, die nach 13 Monaten allerdings deutlich teurer werden. So gibt es die kleinste Flat bereits ab 9.99 Euro im Monat, ab dem 13. Monat steigt der Preis aber auf 19.99 Euro an – ohne das die Möglichkeit zur Kündigung besteht, denn die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Allerdings sind die Angebote auch im Durchschnitt (mit den erhöhten Kosten nach einem Jahr) im Vergleich mit anderen Allnet Flat durchaus noch preiswert. Man sollte nur im Hinterkopf behalten, dass der Einstiegspreis nicht dauerhaft so preiswert bleibt.

Die aktuellen Tarife bei 1&1 im Überblick:

  • 1&1 All-Net-Flat LTE S All-Net-Flat, EU-Flat, Datenvolumen 2GB/Monat, 50 Mbit/s
  • 1&1 All-Net-Flat LTE M All-Net-Flat, EU-Flat, Datenvolumen: 5 GB/Monat, mit LTEmax
  • 1&1 All-Net-Flat LTE L All-Net-Flat, EU-Flat, SMS-Flat, Datenvolumen: 10 GB/Monat, mit LTEmax
  • 1&1 All-Net-Flat LTE XL All-Net-Flat, EU-Flat, SMS-Flat, Datenvolumen: 15 GB/Monat , mit LTEmax und zusätzlicher SIM – Karte

Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt auf der Webseite von 1&1*

Aktuelle Hardware-Angebote bei 1&1

1&1 bietet in der Regel alle Flatrates auch mit passenden Smartphones an und das hat sich auch mit der Tarifumstellung nicht geändert. Es gibt die aktuellen Topmodelle (wie das Galaxy S8 oder das iPhone X), aber auch weniger teure Geräte. Dazu bekommt man zu den jeweiligen Smartphones oft auch Sonderaktionen wie aktuell die Zeiss-VR-One Brille in Verbindung mit dem Nokia 5 oder dem Nokia 8. Die Preise pro Monat liegen bei den Hardware-Angeboten des Unternehmens aber natürlich meistens etwas höher als bei den reinen Tarifen, dazu gibt es die Modelle (hier als Beispiel die Nokia-Deals) oft auch bereits ab 0 Euro:

  • In Verbindung mit der 1&1 All-Net-Flat LTE XL (ab 54,99 Euro im Monat) oder der 1&1 All-Net-Flat LTE L (ab 39,99 Euro im Monat) gibt es das Nokia 8 für 0 Euro.
  • Mit der 1&1 All-Net-LTE M (ab 24,99 Euro im Monat) ist das Nokia 8 für 99 Euro zu haben.
  • Mit dem Tarif 1&1 All-Net-Flat LTE S (für 19,99 Euro im Monat) ist das Nokia 8 für 249,99 Euro erhältlich
  • Das Nokia 5 ist in Verbindung mit allen 1&1 All-Net-Flat Tarifen für 0 Euro Einmalzahlung zu haben

Die kompletten Angebote gibt es direkt auf der Webseite von 1&1*

Kein Vodafone Netz bei den neuen LTE Tarifen – ist das ein Problem?

Bei den neuen Tarifen LTE Tarifen bietet 1&1 nur noch das O2 Netz als Mobilfunk-Netz an und das finden einige Nutzer schade, da Vodafone bei den meisten Netztests die besseren Noten bekommen hat. Allerdings muss man dazu sagen, dass es bei 1&1 (wie bei allen Drittanbietern im Vodafone Netz) nie das gesamte Vodafone Netz gegeben hat, sondern immer nur die 3G Bereich. LTE war also bei den Vodafone Tarife nie möglich. Man kann diese Tarife auch weiterhin buchen, allerdings firmieren sie jetzt unter der Bezeichnung D-Netz Tarife und sind in einer extra Rubrik zu finden. Im Vergleich hat das O2 Netz mittlerweile (dank der Fusion mit Eplus) sogar die meisten Funkmasten.

Video: Rufnummermitnahme zu 1&1

Die bestehende Rufnummer lässt sich mit zu 1&1 nehmen. Das Unternehmen vergütet für Neukunden, die ihre Rufnummer mitbringen, diesen Wechsel mit 25 Euro. Allerdings verlangt der alte Anbieter in der Regel etwa 25 bis 30 Euro für die Freigabe der Rufnummer. Wie man den Wechsel am besten einleitet, kann man hier im Video sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=94PIHmD-FKY

Simfinity beendet die Partnerprogamm Vermarktung

Simfinity ist ein Mobilfunk-Anbieter, hinter dem neben O2 bzw. Telefonica auch die ProSiebenSat.1 Gruppe steht und daher wurde der Anbieter und die Tarife des Unternehmens auch sehr häufig im TV bei den entsprechenden Sendern der Mediengruppe eingeblendet. Das scheint aber nicht mehr so gut funktioniert zu haben, denn wie das Unternehmen mitteilt, will man die Vermarktung im Online-Bereich über Partner zukünftig ganz einstellen. Damit dürfte sich die Präsenz der Marke im Internet verringern und wahrscheinlich auch die Zahl der Neukunden.

Im Original heißt es dazu:

… ab Dezember geht die Partnerschaft von ProSiebenSat.1 und Telefónica Deutschland in die nächste Runde. Im Rahmen der veränderten Zusammenarbeit wird die Vermarktung der bisher im Mittelpunkt der Partnerschaft stehenden Marke simfinity eingestellt. …

Dieser Schritt an sich ist noch kein wirkliches Problem, denn natürlich werden die bestehenden Tarife weiter geführt, auch wenn sich die Zahl der Neukunden zukünftig in einem überschaubaren Rahmen halten dürfte. Allerdings ist Simfinity nicht die erste Marke, bei der die Vermarktung eingestellt wurde und in der Regel deutet dieser Schritt darauf hin, dass es Probleme gab und gibt und diese sogar zum Aus führen können. So wurden bei O2 in den letzten Jahren (im Zuge der Fusion mit Eplus) bereits viele Marke auf diese Weise beendet. Einige Angebote führen noch eine Art Zombiedasein (man denke in diesem Zusammenhang an Netzclub oder Fonic). Die Marken sind zwar noch vorhanden und können genutzt werden (man kann auch noch Tarife bestellen) aber sie wurde bereits länger nicht mehr auf dem neusten Stand gebracht und werden damit immer weniger attraktiv, bis irgendwann alle Kunden zu den anderen Marken gewechselt haben.

Ob dieses Schicksal auch Simfinity bevor stehen wird, ist bisher noch nicht gar klar. Das Unternehmen hat keine weiteren Angaben dazu gemacht, daher ist für die weitere Entwicklung viel möglich. Bei Simyo wurden die Kunden beispielsweise direkt zu Blau umgestellt, weil die Marke komplett eingestellt wurde – das scheint aber bei Simfinity zumindest derzeit noch nicht bevor zu stehen. Unklar ist auch, wie es mit FYVE weiter geht.  Das Unternehmen ist ebenfalls eine Marke der ProSiebenSat.1 Digital GmbH und damit auch ein möglicher Kandidat für eine Abwicklung. Allerdings gab es bei FYVE im letzten Jahr durchaus Update und neue Tarife, daher kann es durchaus sein, dass FYVE auch zukünftig aktiv bleiben wird.

Der Simfinity Spot

https://www.youtube.com/watch?v=vLM7aLWKEGU