Homespot im Vergleich – die Vor- und Nachteile der deutschen WLAN Cube im Überblick

Homespot im Vergleich – die Vor- und Nachteile der deutschen WLAN Cube im Überblick – Mittlerweile wollen Verbraucher überall online sein und das kann ein Problem werden, denn nicht überall gibt es Festnetz und WLAN um schnelles Internet ohne Limit auch wirklich an jedem Standort nutzen zu können. Die Anbieter haben mittlerweile darauf reagiert und bieten mobile WLAN Router an, die gleich viel Datenvolumen mitbringen: die sogenannten Homespot. Damit kann man das mobile Handy-Netz nutzen um eine Internet-Verbindung aufzubauen und diese dann über ein WLAN auch für andere Geräte zur Verfügung zu stellen. Homespot bieten also mobilen WLAN Hotspots an, die man auch ohne Kabelanschluss und Festnetz nutzen kann. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel.

Die Konzepte und Tarife bei den Homespot sind aber noch recht unterschiedlich und daher haben wir in diesem Artikel den Homespot Vergleich zusammengestellt und Stärken und Schwächen der einzelnen Internet Cubes beleuchtet.

Congstar Homespot im Vergleich

Congstar war einer der ersten Anbieter mit einem eigenen Homespot auf dem Markt und hat diesen Trend damit faktisch begründet. Das Unternehmen bietet einen vergleichsweise günstigen Homespot mit Tarifen ab 20 Euro monatlich an. Dazu gibt es den Homespot auch ohne Laufzeit – das ist eher selten auf dem deutschen Markt. Der Congstar Homespot hat aber auch ein paar Nachteile, die es so bei den anderen Internet Cubes eher selten gibt:

  • der Congstar Homespot ist an einen bestimmten Standort gebunden und damit nicht wirklich mobil einsetzbar. Man kann ihn aber beispielsweise auf den Garten anmelden und dann dort den Cube als Internet-Ersatz nutzen. Die Ummeldung der Nutzungsadresse ist kostenpflichtig.
  • Der Congstar Homespot bietet vergleichsweise wenig Speed von nur 50MBit/s und hat auch keine 5G Unterstützung.
  • die Tarifdetails gibt es direkt bei Congstar.

Der Congstar Homespot ist daher vor allem für den stationären Einsatz gedacht und keine Alternative für den mobilen Bereich. Der Datenspeed ist für die Nutzung allein auch hoch genug, je mehr Nutzer surfen, desto schwieriger wird es aber, wirklich schnell surfen zu können.

Vodafone GigaCube Homespot im Vergleich

Der Vodafone GigaCube hat mit der Flex Variante eine besondere Version, die es so nur bei Vodafone gibt. Diese wird nur abgerechnet, wenn man den Cube auch nutzt. Ohne Datennutzung ist der Cube im jeweiligen Monat kostenfrei. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die den Cube beispielsweise nur im Sommer brauchen.

Die normalen Tarife des Vodafone Homespot, die es neben der Flex-Variante gibt, haben alle eine feste Laufzeit von 24 Monaten und bietet wahlweise LTE oder 5G Speed, für die 5G Nutzung ist aber ein Aufpreis notwendig. Es gibt bei Vodafone auch keine Stadort-Begrenzung, man kann den Cube also einsetzen, wo man möchte.

Preislich gesehen liegt der Vodafone Cube recht hoch. Im günstigsten Fall zahlt man 35 Euro monatlich, für unbegrenztes Datenvolumen geht der Preis dann bis 85 Euro pro Monat hoch. Generell ist der Vodafone Homespot dann interessant, wenn man ihn an unterschiedlichen Standorten nutzen will und viel Leistung braucht. Dafür ist dann aber auch der Preis entsprechend hoch.

Die Tarife im Detail direkt bei Vodafone.*

O2 Homespot im Vergleich

Der O2 Homespot hat in den letzten Jahren einige Veränderungen durchgemacht. Mittlerweile hat O2 den Cube bei den normalen Internet-Tarifen mit eingebunden und das hat beispielsweise den Vorteil, dass man den Homespot auch Anrufen kann und sich darüber Telefonate führen lassen. Der Cube hat eine eigenen Rufnummer und das ist eine Ausnahmen in diesem Bereich. Dazu gibt es beim Cube unbegrenztes Datenvolumen zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Leider gibt es aber auch negative Punkte:

  • Wie Congstar setzt auch O2 auf eine Standortbindung und lässt die Nutzung nur an vorher angemeldeten Standorten zu.
  • Der Speed beginnt bei ur 10MBit/s und das ist noch langsamer als bei Congstar. Mehr Speed als 100MBit/s gibt es nicht, meistens ist bei 50MBit/s Schluss. Wirklich viel Speed bietet der O2 Homespot daher auch in den größeren Tarifen nicht.
  • Zum O2 Homespot Angebot*

Telekom Speedbox Homespot im Vergleich

Die Telekom Speedbox ist das Homespot Angebot der Telekom und der Tarif bietet im D1 Netz der Telekom die Vorteile, die man bei Congstar vergeblich sucht: es gibt keine Standortbeschränkung, LTE max und 5G Zugang, wenn man dies möchte. Die Telekom Speedbox ist also die leistungsfähigere und flexiblere Version des COngsatr Homespots.

Dafür zahlt man im Homespot Vergleich bei der Telekom auch einen deutlichen Aufpreis. Der billigste Tarif mit 100 Gigabyte Datenvolumen startet ab 40 Euro und eine flexible Version gibt es nur mit jeweils 100 Gigabyte Datenvolumen für 45 Euro – man zahlt also nochmal mehr. Der Preisunterschied zu den Congstar Homespot Tarifen ist also schon deutlich und man sollte sich überlegen ob die Vorteil der Telekom Speedbox den Aufpreis wert sind. Vor allem für Nutzer, die viel Leistung brauchen, dürfte sich die Speedbox aber lohnen.

Mobilcom-Debitel Homespot im Vergleich

Mobilcom-Debitel hat relativ lange gewartet, bis man einen eigenen Homespot auf den Markt gebracht hat, aber mittlerweile gibt es auch bei MD so einen Tarif. Das Unternehmen kombiniert dabei eine FRITZ!Box 6820 LTE mit einem Free LTE unlimited Tarif von O2. Der MD Cube nutzt also das O2 Netz und bietet unlimitiertes Datenvolumen. Im Vergleich zum originalen O2 Angebot hat der MD Homespot an sich nur Vorteile, denn er ist preislich auf gleichem Niveau, bietet aber mehr Datenvolumen, mehr Speed (bis 225MBit/s) und vor allem keine Standortbegrenzung. Man kann den Cube des Unternehmens also überall und auch mobil einsetzen, wenn man das möchte. 5G steht aber leider nicht zur Verfügung.

Kann man die Homespot Sim auch im Handy nutzen?

Die Homespot Simkarten lassen sich auch in ein Handy einlegen und dort nutzen. Dann hat man das viele Datenvolumen, dass Homespot bieten, auch im Smartphone. Allerdings gibt es Einschränkungen, denn Congstar und O2 bieten den Homespot nur an bestimmten Adressen an. Die mobile Nutzung ist dann nicht möglich. Bei Vodafone geht die Nutzung zwar technisch überall, das Unternehmen hat aber im Kleingedruckten einen Passus, der den mobilen Einsatz verbietet – wer die Sim im Handy unterwegs nutzt, kann also gekündigt werden. Mobilcom-Debitel nutzt für den Homespot gleich einen Handytarif ohne Limit, in dem Fall gibt es beim Einsatz im Handy also gar keine Einschränkungen. Das gleiche gilt auch für andere Endgeräte, man kann die Homespot Tarife auch als Tablet Tarife nutzen.