Honor 10 – Betatest der neuen Android 9 Version gestartet

Bei Honor scheint es Bewegung beim Thema Android 9 zu geben, denn es gibt einen neuen Beta Test von Huawei, an dem auch einige Honor Modelle (unter anderem auch das Honor 10) teilnehmen. Das Unternehmen testet also bereits eine Version, die auf EMUI 9 und Android 9 basiert. Sollten sich bei diesem offizielle Beta-Test keine größeren Probleme und Bugs finden, kann man davon ausgehen, dass diese neue Version wohl auch zeitnah für die Modelle bereit gestellt wird.

Neben den Honor 10 gibt es auch noch andere Modelle, die an diesem Beta Test teilnehmen:

  • Huawei Honor 10
  • Huawei Honor V10
  • Huawei Honor Play

Es gibt allerdings auch einige Einschränkungen bei diesem neuen Test. So wurde die Zahl der Tester pro Gerät auf maximal 5.000 beschränkt. Das ist nicht sehr viel, wenn man bedenkt, dass dieser Test international durchgeführt wird. Wer zu spät kommt, kann also unter Umständen nicht mehr teilnehmen. Dazu ist unklar, ob auch deutsche Nutzer teilnehmen können. Wer am Beta-Programm teilnehmen will, findet die Informationen dazu auf dieser Seite. Allerdings sollte man auf jeden Fall ein Backup machen, bevor man zur Beta-Version wechselt um Datenverluste durch eventuelle Fehler auszuschließen.

Was jetzt noch fehlt wäre ein Datum, wann Honor plant, die finale Version von Android 9 für die Geräte auszuliefern. Leider gibt es dazu noch keine offiziellen Angaben. Sollten sich größere Probleme im Beta Test ergeben, kann es auch durchaus sein, dass sich die Auslieferung noch verzögert. Dazu ist bisher auch noch nicht klar, ob und wann Android 9 für die anderen Honor Modelle kommen wird.

Die Neuerungen bei Android 9 im Überblick

  • Steuerung: Android 9 verändert die Buttons der Steuerung und entfernt anderthalb Buttons. Es bleibt nur noch der Home-Button und in den Apps der Zurück-Button. Der Multitasking-Button dagegen wird komplett verschwinden. In Android P kann man diese Funktion zukünftig aufrufen, in dem man von unten über den Bildschirm wischt. Dann werden alle aktiven Apps angezeigt und man kann diese verwalten.
  • Nutzungskontrolle: Android P bietet dem Nutzer zukünftig deutlich umfangreiche Möglichkeit, die Nutzung der Geräte zu überwachen. Das betrifft sowohl die allgemeine Nutzungszeit als auch bestimmte Apps. So soll es bei beispielsweise auch die Möglichkeit geben, bestimmte Apps zeitweise zu sperren, wenn man sie zu viel genutzt hat. Unklar ist aber noch, ob das auch in der finalen Version enthalten sein wird.
  • Bitte nicht stören: Eine neue Funktion betrifft die automatische Deaktivierung von Benachrichtigungen. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm nach unten auf eine Oberfläche, wird automatisch „Nicht stören“ aktiv. Dann zeigen die Smartphones* keine Benachrichtigungen mehr an, bis man die Geräte wieder anhebt. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm nach oben, wird der Modus nicht gewechselt.
  • Neuer Energie-Spar-Modus: Das Thema Energieverbrauch und Akku sparen ist immer wieder wichtig bei Smartphones* und auch unter Android 9 gibt es hier eine Neuerung. Durch einen sogenannten adaptiven Akku soll Android zukünftig selbst erkennen, welche Apps wichtig sind und diese bevorzugt mit Energie versorgen. Auf diese Weise soll sich die Ausdauer der Modelle um bis zu 30 Prozent erhöhen. Ob das in der Praxis auch so zu bemerken ist, muss sich aber erst noch zeigen.
  • Automatischer Schlaf-Modus: Bei Android 9 können nun zu vorher festgelegten Zeiten der Schlafmodus teilweise oder ganz aktiviert werden. Man kann in den Nachtmodus (mit warmen Farben) gehen oder direkt in den Schlafmodus, in dem es nur noch Graustufen gibt.

Natürlich arbeitet auch Android 9 wieder mit dem Treble-Konzept. Die Ebene der Treiber ist damit weiter von Betriebssystem getrennt und das macht separate Updates möglich. Auf diese Weise soll es schneller möglich sein, neue Android Versionen aufzuspielen. Es dürfte also spannend werden, ob modernere Smartphones* wie OnePlus 5T, Huawei* P20* oder das Galaxy S9* schneller Android 9 bekommen werden, als das bei ihren Vorgängern und Android 8 der Fall war.

Honor 10 ohne Vertrag ab 345 Euro im Preis-Vergleich – wo gibt es die Topmodelle von Honor am günstigsten?

Honor 10 ohne Vertrag – wo gibt es die Topmodelle von Honor am günstigsten? – Honor hat das Honor 10 Mitte Mai 2018 vorgestellt und damit ein neues Topmodell präsentiert, dass sich aber neben der Technik und den Funktionen vor allem durch den Preis von den anderen Modellen abgrenzen soll. Die Geräte kosten nach unverbindlicher Preisempfehlung 399 bzw. 449 Euro und bieten vergleichbare Technik, die man so auch in den (deutlich teureren) Topmodellen der Konkurrenz findet. Allerdings ist Honor auch eine eher neue Marke auf dem deutschen Markt und daher gibt es im Vergleich mit den anderen Herstellern kein so umfangreiches Händlersystem. Im letzten Jahr hatte das Unternehmen eine Kooperation mit O2, das gibt es beim Honor 10 leider nicht. Man findet die Geräte daher selten mit Vertrag und auch bei Angeboten ohne Vertrag muss man suchen, dass man einen Händler dafür findet.

Honor 10 ohne Vertrag – die Preise im Vergleich

Honor selbst bietet in Deutschland einen eigenen offiziellen Shop unter HiHonor an. Das Honor 10 kann dort also direkt vom Anbieter bestellt werden. Der Versand erfolgt aus Deutschland, zusätzliche Kosten wie Zoll und Einfuhrumsatzsteuer fallen also nicht an.

24.08.2018 – Im letzten Monat ist das Honor 10 ohne Tarif und Vertrag wieder etwas günstiger geworden und man findet das Smartphone mittlerweile bei Amazon ab 345 Euro. Saturn und Mediamarkt listen die Modelle mittlerweile auch, der Preis liegt dabei einheitlich bei 369 Euro.

16.07.2018 – Amazon hat das Honor 10 ohne Vertrag nochmal im Preis gesenkt und bietet die Modelle mittlerweile ab 366 Euro an. Bei Saturn und Mediamarkt findet man die neuen Honor Smartphones mittlerweile auch – allerdings liegt der Preis für das Honor 10 bei beiden Anbietern mittlerweile immer noch bei 399 Euro und damit auf dem Niveau des Marktstarts.

Bei Amazon findet man das Honor 10 derzeit ab 388 Euro und damit etwas billiger als direkt bei HiHonor. Man kann aber wahrscheinlich durchaus davon ausgehen, dass die Preise in den nächsten Monaten noch etwas sinken werden.

 

Die neuen AI Funktionen im neuen Honor 10

Das Honor 10 nutzt den Kirin 970 Prozessor und hat damit eine eigene Einheit für die Bearbeitung von KI Prozessoren. Honor hat das im Honor 10 vor allem für den Bereich der Grafikbearbeitung genutzt. Folgende Funktionen werden durch die AI unterstützt:

  • Bilderkennung mit sehr hoher Erkennungsrate sowie automatischer Vorschlag für Optimierung und Special Effects (deutlich schneller als das iPhone X*)
  • Motiverkennung mit passenden Einstellungen (500 Szenarios mit 22 Kategorien)
  • automatische Bildzerlegung in Elemente, alle Elemente lassen sich dann separat optimieren. Honor spricht davon einer semantischen Bildteilung und ist der erste Anbieter, der dieses Feature in einem Handy so anbietet. Die Qualität soll dadurch deutlich besser werden.
  • präziser Bokeh Modus
  • 3D Modus mit verschiedenen Beleuchtungen
  • Bokeh auch bei Gruppenfotos
  • 3D Gesichtserkennung
  • Galleriesortierung durch AI

Die Kamera im Honor 10 ist ein Dual Lens System mit 24 bzw. 16MP  und jeweils einer f1,8 Blende. Das zweite Objektiv ist dabei monochrom. Auf der Vorderseite kommt ebenfalls eine 24MP Kamera zum Einsatz.

Die Technik im neuen Honor 10

Für die Leistung im Honor 10 sorgt der Kirin 970 Prozessor. Diesen kennt man bereits aus 2017 vom Mate 10* und auch die Huawei* P20* Modelle kommen mit dem Prozessor auf den Markt. Damit setzt das Smartphone* an sich auf einen Prozessor, der schon fast ein Jahr auf den Markt ist und in den Benchmarks wird auch deutlich, dass die Snapdragon 945 Prozessoren der Konkurrenz mittlerweile schneller sind. Dafür kommt der Kirin 970 mit eigenem AI Kern und damit steht für künstliche Intelligenz mehr Power zur Verfügung.

Bei der Software setzt Honor natürlich auf Android* 8 Oreo in Verbindung mit der EMUI Benutzeroberfläche, die man auch bereits von Huawei* her kennt.. Damit unterstützen die Modelle auch Treble* und die zukünftigen Updates auf neue Versionen des Betriebssystem sollten deutlich schneller gehen.

Es gibt an der Stelle aber auch einige Kritikpunkte. Die Geräte haben keine Schutzklassen-Zertifizierung. Laut Hersteller sind sie zwar gegen Spritzwasser geschützt, ein offizielles IP Zertifikat gibt es aber nicht. Dazu verzichtet auch Honor beim Honor 10 auf eine Erweiterung des Speichers per SD-Karte. Man kann zwar zwei LTE Simkarten nutzen, aber keine zusätzliche Speicherkarte.

Video: Das Honor 10 im Test

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Honor verlängert die Aktionen rund um das Honor 10

Das Honor 10 ist das neue Flaggschiff der Marke Honor, einem Tochterunternehmen von Huawei. Das Smartphone versucht Funktionen der Oberklasse mit dem preis eines Mittelklasse-Smartphones zu vereinen. So bietet das Smartphone zum Beispiel eine Dual-Kamera, die von Künstlicher Intelligenz unterstützt wird, sowie einen Fingerabdrucksensor unter dem Glas. Nun hat Honor die Aktionen rund um das Honor 10 bis einschließlich 17.Juni verlängert. Außerdem gibt es das Honor nun auch mit 128 Gigabyte internem Speicherplatz.

Honor 10

Eine Neuheit fällt vielleicht schon beim Design des Smartphones auf. Hier wurde in letzter Zeit immer versucht das Display möglichst groß zu machen, sodass es möglichst die ganze Vorderseite bedeckte. Am besten war es, wenn kaum noch Ränder vorhanden waren. Honor hat beim Honor 10 am unteren Ende der Vorderseite wieder etwas Rand gelassen, denn dort befindet sich der Fingerabdrucksensor. Dieser ist jedoch nicht in den Home-Knopf oder ähnliches integriert. Der Fingerabdrucksensor des Honor 10 befindet sich unter dem Glas. Das Display ist dennoch 5,84 Zoll groß und hat am oberen Ende eine kleine Aussparung, Notch genannt, in der unter anderem die Frontkamera untergebracht ist. Bei der Rückseite des Smartphones hat Honor mit Glas gearbeitet und damit einen Aurora-Effekt erzeugt. Bei diesem Effekt schimmert das Glas je nach Winkel und Lichteinfall unterschiedlich. Das Honor 10 in Blau ist also nicht nur blau, sondern schimmert manchmal auch lila.

Im Inneren des Smartphones arbeitet ein NPU-Prozessor, der die künstliche Intelligenz ermöglicht. Der Arbeitsspeicher des Honor 10 beträgt 4 GB und beim internen Speicher können Kunden zwischen 64 GB oder 128 GB wählen. Der Akku des Smartphones umfasst 3.400 mAh und verfügt über eine Schnellladetechnologie. Nach Angaben des Herstellers kann das Honor 10 mit der Honor Super Charge Technologie innerhalb von 25 Minuten um bis zu 50% aufgeladen werden.

Ein besonderes Merkmal ist beim Honor 10 natürlich die Hauptkamera, welche aus zwei Sensoren besteht. Hier kommen 24 MP und 16 MP zusammen und werden noch durch die Künstliche Intelligenz unterstützt. Au8ch die semantische Bildaufteilung ist eine Neuheit beim Honor 10. Diese Funktion ermöglicht, dass ein aufgenommener Schnappschuss in einzelne Szenen aufgeteilt wird. Steht zum Beispiel ein Mensch vor einem See und man sieht den wolkenlosen Himmel, dann teilt das Honor 10 dieses Bild in die Objekte „Person“, „Landschaft“ und „Himmel“ ein. Diese Objekte werden dann einzeln bearbeitet und am Ende wieder zusammengefügt. So soll jedes Objekt die optimale Bearbeitung bekommen.Die Erkennung der einzelnen Objekte erfolgt durch die Künstliche Intelligenz. Das Honor 10 ist das erste Smartphone weltweit, welches mit dieser semantischen Bildaufteilung arbeitet.

Aktionen rund um das Smartphone

Wer das Smartphone zur Zeit in der kleineren Speicherausstattung, also 64 GB internem Speicher möchte, der bezahlt im offiziellen Shop von Honor 399,99 Euro. Außerdem gibt es von Honor noch eine Powerbank von Huawei, AP007, in grau oder silber kostenlos dazu. Die Powerbank bietet zusätzlich 13.000 mAh Ladung, sodass der Akku des Smartphones bei langen Tagen unterstützt werden kann. Die kleinere Ausstattung gibt es in den Farben schwarz, grau und blau.

Wer das Smartphone mit 128 GB internem Speicher möchte, der muss dafür 449,90 Euro auf den Tisch legen. Hier hat man die Auswahl zwischen den Farben schwarz, Blau und Grün. Hier gibt es keine Powerbank oder andere Zusätze von Honor.

Dennoch bietet Honor eine Aktion an, bei der man noch einiges sparen kann. Honor hat nämlich zur Zeit ein Trade-In-Programm, welches man auch mit dem Kauf des Honor 10 kombinieren kann. Bei diesem Programm kann man sein altes Smartphone einschicken und bekommt dafür Geld, welches man zum Beispiel beim Kauf eines Honor 10 einsetzen kann. Der Vorteil dieser Aktion ist, dass das Smartphone nicht von Honor sein muss, damit man es einschicken kann. Das Programm funktioniert für die Handys aller Hersteller. An diesem Programm kann man sogar teilnehmen, wenn man kein neues Smartphone bei Honor kauft. Auf der Internetseite des Trade-In-Programms kann man den vorläufigen Wert seines Handys schon einmal kalkulieren lassen.

Auch andere Firmen, die das Honor 10 vermarkten, haben sich einige Rabattaktionen einfallen lassen. Kauft man das Smartphone zum Beispiel bei Amazon, dann bekommt man eine SIM-Karte von WhatsApp SIM mit 15€ Guthabenwert gratis dazu. Bei Notebooksbilliger und Cyberport.de gibt es zum Kauf eines Honor 10 einen Google Home Mini zusätzlich dazu. Bei Otto.de hingegen bekommen Kunden das Smartphone mit einem Jahr extra Garantie, sodass die Garantiedauer bei 3 Jahren liegt. Auch eine 0%-Finanzierung ist bei Otto.de möglich.

Honor 10 – Screenshot erstellen und abspeichern

Honor 10 – Screenshot erstellen und abspeichern Das Honor 10 wurde am 15. Mai 2018 in London vorgestellt und ist bereits im Handel erhältlich. Es ist in den Farben Phantom Grey, Midnight Black, Phantom Blue und Phantom Green verfügbar. Das Smartphone besitzt ein 5,84 Zoll großes Display, welches in FullHD+ auflöst (2.280 x 1.080 Pixel). Das Honor 10 kostet in der 64 GB Ausstattung 399 Euro und in der 128 Gigbyte Variante 449  Euro. Allerdings ist keine Speichererweiterung per microSD-Karte möglich. Das Smartphone besitzt eine Dual-Hauptkamera mit 24 und 16 Megapixel. Die Frontkamera löst mit 24 Megapixel auf. Als Betriebssystem fungiert Android 8.1 Oreo zusammen mit der 8.1 Version von EMUI. Für die Leistung sorgt der Kirin 970 Octa-Core-Prozessor, wobei jeweils vier Kerne mit 2,36 beziehungsweise 1,8 Gigahertz getaktet sind.

Was ist ein Screenshot?

Bei einem Screenshot wird der aktuell dargestellte Inhalt auf dem Handy-Display festgehalten und als Bilddatei gespeichert. Diese Funktion ist durchaus sinnvoll, so kann man beispielsweise Fehlermeldungen auf dem Smartphone per Screenshot festhalten, dies erleichtert die Problemlösung für den Support oder den Kundendienst von Apple. Außerdem lassen sich Highscores aus Spiele-Apps festhalten oder man kann Auszüge aus interessanten Artikel schnell und einfach speichern und gegebenenfalls mit anderen teilen. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie man einen Screenshot beim Honor 10 erstellen kann.

Honor 10 – Screenshot erstellen und abspeichern

Es gibt drei Möglichkeiten eine Bildschirmfotografie mit dem Honor 10 anzufertigen.

Screenshot per Tastenkombination

  1. Zunächst den entsprechenden Inhalt auf dem Display öffnen.
  2. Anschließend die „Ein/Aus-Taste“ und „Leiser“-Taste gleichzeitig drücken.
  3. Solange gedrückt halten bis eine Bestätigung auf dem Bildschirm oder ein akustisches Signal erfolgt.
  4. Der Screenshot ist nun im gleichnamigen Ordner unter „Fotos“ zu finden.

Screenshot per Statusleiste

  1. Erneut die gewünschte Seite aufrufen.
  2. Danach die Statusleiste nach unten ziehen.
  3. Daraufhin das Symbol „Bildschirm mit Schere“ klicken.
  4. Der Screenshot wird standardmäßig in der Galerie gespeichert.

Screenshot per Fingerknöchel

  1. Wie gehabt als erstes die gewünschte Homepage aufrufen.
  2. Danach mit dem Fingerknöchel zweimal auf den Bildschirm klopfen.
  3. Die Bildschirmfotografie ist nun ebenfalls im Ordner „Screenshots“ in der Galerie des Honor 10 zu finden.

Alle Screenshot werden direkt nach der Aufnahme zusätzlich in der Statusleiste angezeigt, von dort kann man bei Bedarf das Foto schnell bearbeiten, mit Freunden teilen oder gegebenenfalls direkt wieder löschen. Darüber hinaus gibt es beim Honor 10 zudem die Möglichkeit einen Scrollshot anzufertigen.

Honor 10 – Scrollshot erstellen

Bei einem Scrollshot wird ein seitenübergreifender Screenshot angefertigt. Dies erfolgt ebenso über die Statusleiste oder per Fingerknöchel.

Scrollshot mithilfe der Statusleiste

  1. Zu Beginn den gewünschten Artikel o.ä. auf dem Bildschirm öffnen.
  2. Daraufhin die Statusleiste nach unten ziehen und auf das Symbol „Bildschirm mit Schere“ tippen, um einen herkömmlichen Screenshot zu erstellen.
  3. Anschließend berührt man – innerhalb von maximal 3 Sekunden – das „Verknüpfung“-Symbol welches die Umrisse eine Smartphones* zeigt, wobei in der Mitte links und rechts jeweils drei Striche sind. Diese sollen den erweiterten Bildschirm darstellen.
  4. Der Bildschirm scrollt danach selbstständig nach unten und nimmt den kompletten Artikel als Screenshot auf.

Scrollshot mithilfe des Fingerknöchel

  1. Die entsprechende Seite oder den Artikel aufrufen.
  2. Nun mit dem Fingerknöchel einmal auf das Display* klopfen.
  3. Nachfolgend mit dem Fingerknöchel den Buchstaben „S“ auf dem Bildschirm zeichnen, ohne dabei den Fingerknöchel vom
    Display zu nehmen.
  4. Der Bildschirm scrollt automatisch nach unten und nimmt den ganzen Inhalt auf.

Hinweise zum Screenshot

Screenshots werden meistens gemacht, um sie zu veröffentlichen. Teilweise werden sie dabei nur an Freunde und Bekannte geschickt (beispielsweise über WhatsApp) aber oft wird ein Screenshot mehr oder weniger öffentlich ins Netz gestellt (auf Facebook, Instagramm oder auch Twitter).

Das ist in vielen Fällen auch kein Problem, aber man sollte sich bewußt sein, dass ein Screenshot auch immer eine ganze Reihe von Daten über das eigene Smartphone und dessen Nutzung enthält. So werden bei einem Screenshot auch die Statussymbole mit erfasst und daher sieht man auf dem Screenshot auch, welchen Netzbetreiber man nutzt, ob man im WLAN eingeloggt ist und ob andere Systeme (NFC oder Bluetooth) aktiviert sind.

Einige Messenger (zum Beispiel bei Facebook) blenden auch direkt auf dem Bildschirm die Bilder bzw. Avatare der Kontakte ein, die gerade aktiv sind. Auch das würde auf dem Screenshot mit erscheinen und Auskunft darüber bieten, mit wem man in Kontakt ist.

Als dritten Punkt zeigt ein Screenshot (je nachdem wo man ihn aufnimmt) auch einen Teil der Apps auf dem Gerät und wenn man die Einstellungen aufnimmt können auch dort Daten enthalten sein, die ein Dritter ansonsten nicht kennen könnte.

Man sollte daher prüfen, welche Daten man über den Screenshot wirklich frei geben möchte und welche nicht. Im Zweifel kann man den Screenshot bearbeiten und beispielsweise die Statusleiste abschneiden. Das geht mit fast allen Standard-Bearbeitungsprogrammen recht gut. Alternativ kann man auch Sticker über Bereiche legen, die man nicht zeigen möchte.

Weitere Links zu Honor

Honor 10 – Anleitung und Handbuch in Deutsch

Honor 10 – Anleitung und Handbuch in Deutsch Die Huawei-Tochter Honor präsentierte des Honor 10 am 15. Mai 2018 in London. Beim Honor 10 handelt es sich um ein Highend-Smartphone, welches vergleichsweise „wenig“ Geld kostet. Es ist in zwei Speichervariationen erhältlich. Die Ausstattung mit einem internen Speicher von 64 Gigabyte kostet 399 Euro, die mit 128 GB ROM ist für 449 Euro erhältlich. Allerdings ist beim Honor 10 keine Speichererweiterung per microSD möglich. Wer also viel Speicherplatz benötigt sollte gleich zur 128 GB Variante greifen. Das Smartphone kam unmittelbar nach der Präsentation in den Handel.

Honor 10

Als Betriebssysteme fungieren Android 8.1 Oreo und das EMUI 8.1 von Huawei. Das Display ist 5,84 Zoll groß und verfügt über eine FullHD+ Auflösung (2.280 x 1.080 Pixel). Für die Leistung sorgt der Octa-Core-Prozessor Kirin 970, wobei jeweils vier Kerne mit 2,36 beziehungsweise 1,8  Gigahertz getaktet sind. Des Weiteren bewirbt Honor das 10 auf seiner Homepage wie folgt:

Die AI-Kamera erkennt mehrere Themen und wendet individuelle Optimierungen in einem Bild an. Die neueste AI-Technologie sorgt dafür, dass Themen mit optimalen Kameraeinstellungen sofort gepaart/erfasst werden und so den Zusammenhang des Bildes perfekt ins Licht rücken. Schnellere und leistungsstärkere AI Performance unterstützt durch eine eingenständige Neural Processing Unit (NPU).

und

24 MP AI-Front-Kamera für perfekte Selfies. Das Honor 10 nimmt Selfies ernst. Das Resultat kann sich sehen lassen. Scharf, fokussiert und wunderschön. Professionell und natürlich.

Bei der Hauptkamera handelt es sich um eine Dualkamera mit 24 und 16 Megapixel. Das Honor 10 ist ein Dual-SIM-Smartphone, wobei jeweils das Nano-Format benötigt wird. Die Akkuleistung beträgt 3.400 mAh.

Honor 10 – Anleitung und Handbuch auf Deutsch

Erfreulicherweise ist das Handbuch für das Honor 10 bereits online verfügbar. Dies ist keine Selbstverständlichkeit zumal das Smartphone erst kürzlich auf dem Markt kam.

Darüberhinaus hinaus ist es zudem eine Schnellstartanleitung abrufbar:

Weitere Links zu Honor

Honor 10 – Highend-Features für 399 Euro

Wie angekündigt hat Honor heute das neue Honor 10 in London vorgestellt und damit der Öffentlichkeit das neue Topmodell des Unternehmens für 2018 präsentiert.  Spannend war dabei vor allem die Frage wie sich das neue Honor 10 vom Huawei P20 (aus der gleichen Unternehmensgruppe) abgrenzen würde. Die Spannung war allerdings schon etwas gewichen, denn Honor hatte in China das Glory 10 präsentiert, das baugleich mit dem Honor 10 ist.

Tatsächlich legt Honor in diesem Jahr den Fokus auf zwei wesentliche Bereiche: Das Design der neuen Modelle und die AI Unterstützung bei den Kameras.

Das Design – Notch Design und unterschiedliche Farben

Bei Design setzt Honor auf ein Notch Design. Dieses kennt man mittlerweile auch bereits von einigen Android Modellen. Honor hat bei Honor 10 aber einen Button verbaut, mit dem man den Notch auch abschalten kann. Dann gibt es am oberen Rand einen deutlich stärkeren schwarzen Streifen (rechts im Bild). Die Funktion dürfte vor allem für Nutzer interessant sein, die mit dem Notch nichts anfangen können. Diese können dann einfach in den normalen Modus umschalten.

Die Rückseite ist beim Honor 10 inzwischen aus Glas und wurde aufwendig nachbearbeitet. Auf diese Weise gibt es die Geräte nicht nur mit einer Farbe, sondern sie schimmern je nach Blickwinkel in unterschiedlichen Farben. Das grüne Modell bietet beispielsweise auch noch Blau und Purple. Insgesamt wird es die Modelle in 4 Farben geben: Phantom Green (mit Blau und Purple), Phantom Blue (Purple), Glacier Grey (mit Blau), Midnight Black (ohne Farbwechsel)

Die neuen AI Funktionen

Das Honor 10 nutzt den Kirin 970 Prozessor und hat damit eine eigene Einheit für die Bearbeitung von KI Prozessoren. Honor hat das im Honor 10 vor allem für den Bereich der Grafikbearbeitung genutzt. Folgende Funktionen werden durch die AI unterstützt:

  • Bilderkennung mit sehr hoher Erkennungsrate sowie automatischer Vorschlag für Optimierung und Special Effects (deutlich schneller als das iPhone X)
  • Motiverkennung mit passenden Einstellungen (500 Szenarios mit 22 Kategorien)
  • automatische Bildzerlegung in Elemente, alle Elemente lassen sich dann separat optimieren. Honor spricht davon einer semantischen Bildteilung und ist der erste Anbieter, der dieses Feature in einem Handy so anbietet. Die Qualität soll dadurch deutlich besser werden.
  • präziser Bokeh Modus
  • 3D Modus mit verschiedenen Beleuchtungen
  • Bokeh auch bei Gruppenfotos
  • 3D Gesichtserkennung
  • Galleriesortierung durch AI

Die Kamera im Honor 10 ist ein Dual Lens System mit 24 bzw. 16MP  und jeweils einer f1,8 Blende. Das zweite Objektiv ist dabei monochrom. Auf der Vorderseite kommt ebenfalls eine 24MP Kamera zum Einsatz.

Die Technik im neuen Honor 10

Für die Leistung im Honor 10 sorgt der Kirin 970 Prozessor. Diesen kennt man bereits aus 2017 vom Mate 10 und auch die Huawei P20 Modelle kommen mit dem Prozessor auf den Markt. Damit setzt das Smartphone an sich auf einen Prozessor, der schon fast ein Jahr auf den Markt ist und in den Benchmarks wird auch deutlich, dass die Snapdragon 945 Prozessoren der Konkurrenz mittlerweile schneller sind. Dafür kommt der Kirin 970 mit eigenem AI Kern und damit steht für künstliche Intelligenz mehr Power zur Verfügung.

Bei der Software setzt Honor natürlich auf Android 8 Oreo in Verbindung mit der EMUI Benutzeroberfläche, die man auch bereits von Huawei her kennt.. Damit unterstützen die Modelle auch Treble und die zukünftigen Updates auf neue Versionen des Betriebssystem sollten deutlich schneller gehen.

Es gibt an der Stelle aber auch einige Kritikpunkte. Die Geräte haben keine Schutzklassen-Zertifizierung. Laut Hersteller sind sie zwar gegen Spritzwasser geschützt, ein offizielles IP Zertifikat gibt es aber nicht. Dazu verzichtet auch Honor beim Honor 10 auf eine Erweiterung des Speichers per SD-Karte. Man kann zwar zwei LTE Simkarten nutzen, aber keine zusätzliche Speicherkarte.

Die Preise des Honor 10

Bei den Preisen geht Honor in diesem Jahr wieder klar auf Angriff. Das Honor 10 wird es in zwei Versionen gebe. Die Variante mit 64GB internen Speicher wird dabei nur 399 Euro kosten, die  Version mit 128GB Speicher kostet 449 Euro.  Damit unterbietet Honor die meisten anderen Topmodelle auf dem Markt deutlich und setzt beim Preis-Leistungsverhältnis wohl eine neue Bestmarke. Die Geräte sind in Deutschland ab sofort erhältlich.