Freie WLAN und Hotspots – Tipps & Tricks zur Nutzung

Öffentliche W-LAN Netzwerke – Wie man sie findet und wie man sich sicher in ihnen bewegt. Wer kennt diese Situation nicht? Da wartet man schon ewig auf den nächsten Zug, aber es reiht sich eine Verspätung an die nächste. Langeweile kommt auf und man vertreibt sich die Zeit damit von einem Katzenvideo auf das nächste zu klicken. Doch plötzlich ist damit Schluss, aber nicht etwa weil der Zug kommt, sondern weil das Datenvolumen verbraucht ist. Die Folge: man aktiviert das W-LAN und sucht verzweifelt nach einem Netzwerk ohne Sicherung. Hier kommen öffentliche Netzwerke ins Spiel. Denn diese stellen für viele Nutzer die Möglichkeit dar außerhalb des Handyvertrags zusätzliches Datenvolumen zu ergattern, oder eigenes Datenvolumen zu sparen. Oft werden freie WLAN auch als Alternative für das mobile Surfen ohne Drosselung empfohlen. Das ist grundsätzlich auch richtig, man sollte aber einige Sicherheitshinweise beachten und diese Alternative steht natürlich auch nur dort zur Verfügung, wo es freie Netzwerke gibt. Prinzipiell sollte man im Hinterkopf behalten, dass man in Hotspots gemeinsam mit anderen Nutzern surft und diese daher unter Umständen auch die gesendeten Daten sehen. Wie man sich dagegen sichert, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Suche nach öffentlichen Netzwerken

Sucht man mit dem Handy oder Tablet nach WLANs, finden sich in Deutschland meistens viele Netzwerke. Gerade in den Städten ist die WLAN Dichte sehr hoch. Allerdings sind diese WLAN in fast allen Fällen gesichert und man benötigt ein Passwort, um sie nutzen zu können. Das ist der komplexen rechtlichen Lage in Deutschland geschuldet. Nach wie vor gilt der Grundsatz, das Betreiber von öffentlichen WLAN in Haftung genommen werden, wenn über ihr freies Netzwerk strafbare Handlungen begangen werden.

Glücklicherweise ist die Verfügbarkeit von öffentlichen Netzwerken in manchen deutschen Städten in den letzten Jahren besser geworden. Die lokale Politik wurde mit der IT-Grundversorgung betraut und seit den merkt man, dass die Verfügbarkeit von öffentlichen Netzwerken besser wird. Zu finden sind diese Hotspots meist bei vielen Fastfood Ketten, Lobbys von Hotels (Accor, A&O, etc.), Flughäfen und manchmal sogar Tankstellen. Wer jedoch genauer suchen will kann sich Apps installieren, die gezielt nach öffentlichen Netzwerken suchen. Für die Suche braucht man vorab jedoch schon mal eins, eine mobile Datenverbindung. Folgende Apps erweisen sich als gute Spürhunde:

  • FreeZone (Android): sucht Netzwerke im Umkreis, zeigt Signalstärke und prüft ob ein Login nötig ist
  • Wifi Finder (Android/iOS): funktioniert wie FreeZone ist aber auch im offline Modus verfügbar und zeigt zusätzlich kostenpflichtige Hotspots
  • WeFi Pro (Android/iOS): unterhält eigene Hotspots und zeigt nur diese an

Ohne App ist eine Suche nach Hotspots per Suchmaschine ebenfalls möglich.

Diese Auswahl ist wirklich nur eine Auswahl und nicht abschließen. Es gibt mittlerweile viele Karten und Suchmaschinen für freie WLAN und es kommen auch immer wieder neuen hinzu. Es kann sich daher lohnen, nach neuen Karten zu suchen, die eventuell auch Netzwerke abbilden, die man bisher noch nicht kennt.

Dazu gibt es in vielen Städten mittlerweile auch WLAN-Netzwerke, die von privaten öffentlich zur Verfügung gestellt werden: die sogenannten Freifunk-Netze. Die Initative setzt sich dafür ein, die Versorgung mit freiem Internet zu verbessern und die Mitglieder schaffen daher vor Ort freie Zugangsknoten. In der Selbstbeschreibung dazu heißt es:

Die freifunk-Community ist Teil einer globalen Bewegung für freie Infrastrukturen und offene Funkfrequenzen. Unsere Vision ist die Demokratisierung der Kommunikationsmedien durch freie Netzwerke. Die praktische Umsetzung dieser Idee nehmen freifunk-Communities in der ganzen Welt in Angriff.

Mittlerweile sind die Netzwerke an vielen Standorten zu finden, auch wenn natürlich die Städte hier einen Vorteil haben. Einen Überblick über Freifunk-Netzwerke gibt es hier:

Beim Surfen in freien Netzwerken sollte man auch auf eine faire Nutzung achten. Die meisten Netze werden von Privat zur Verfügung gestellt und eine massive Ausnutzung durch sehr hohe Datenvolumen sorgt meistens sehr schnell dafür, dass die Knoten wieder abgeschaltet werden.

WLAN und Hotspots – Sicherheitstipps des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

  • Schalten Sie die WLAN-Funktion nur ein, wenn Sie diese benötigen!
    Auch beim Gebrauch im öffentlichen Raum gilt: Ein abgeschaltetes WLAN bietet keine Angriffsfläche.
  • Rufen Sie vertrauliche Daten über ein fremdes WLAN-Netz am besten nicht ab.
    Falls das unvermeidbar ist, tun Sie dies möglichst nur über eine SSL gesicherte Verbindung (z.B.: https) oder ein VPN (Virtual Private Network). Ein VPN bietet Ihnen eine verschlüsselte Verbindung für sämtliche übertragenen Daten in ein vertrauenswürdiges Netzwerk, sodass unberechtigte Dritte in einem nicht vertrauenswürdigen Netz, zum Beispiel einem öffentlichen WLAN, Ihre Daten nicht mitlesen können. Viele Arbeitgeber bieten ein VPN für die sichere Anbindung externer Mitarbeiter an. Für eine private Nutzung gibt es verschiedene Angebote von Internet-Providern und spezialisierte Dienstleister.
  • Informieren Sie sich über das Sicherheitsniveau des Hotspots!
    In den meisten Hotspots wird nicht verschlüsselt. Lesen Sie die Beschreibungen des Hotspot-Leistungsangebots oder fragen Sie – etwa in einem Café – einfach den Besitzer.
  • Viele Hotspots haben eine fundamentale Schwachstelle:
    Um dem Nutzer einen möglichst unproblematischen Netzzugang zu ermöglichen, erfolgt keine Verschlüsselung auf der Luftschnittstelle. Deswegen sind die Nutzer für die Vertraulichkeit der Datenübertragung immer selbst verantwortlich. Wenn Sie in einem öffentlichen Netzwerk Zugang zu Ihrem Firmen- oder Heimnetzwerk aufbauen möchten, führen Sie den Zugang über VPN (Virtual Private Network) aus.
  • Deaktivieren Sie die Datei- und Verzeichnisfreigaben.
    Je nach Konfiguration des Hotspots kann es möglich sein, dass Ihr Gerät im Netzwerk für andere sichtbar ist.
  • Deaktivieren Sie nach Möglichkeit die automatische Anmeldung an bekannten Hotspots.
    Den Namen seines WLANs kann ein Betreiber frei wählen. Daher ist es denkbar, dass Betrüger WLANs errichten, diese „Telekom“ oder „Free Wifi“ nennen, und dann darauf warten, dass sich Smartphones einbuchen. So können sie zum einen die Zugangsdaten abgreifen, die Ihr Gerät für WLANs mit dem entsprechenden Namen abgespeichert hat. Zum anderen könnten sie den gesamten Datenverkehr mitlesen. Da sich auch verschlüsselte Verbindungen vortäuschen lassen, sollten Sie in öffentlichen WLANs auch SSL-gesicherten Websites (https://…) ein gesundes Misstrauen entgegen bringen.
  • Quelle

Gefahren und Möglichkeiten zur Sicherung

Bevor man sich mit einem Hotspot verbindet sollte man vorerst sicherstellen, dass man kein zu hohes Sicherheitsrisiko eingeht. Ansonsten läuft man Gefahr das durch etwa „Man in the Middle“-Attacken sensible persönliche Informationen (Bankverbindung, Login Daten von sozialen Netzwerken, etc.) geleaked werden und so an Dritte geraten. maps.skycure.com kann hier ein wenig Abhilfe schaffen und zeigt alle unsicheren Netzwerke in der Nähe des aktuellen Standortes an. Wem das nicht genug ist, der kann sich Droidguard Sheep besorgen. Die App läuft im Hintergrund und schaltet die Verbindung zum Hotspot automatisch ab und gibt eine Warnung aus, falls ein Angriff erfolgt.

Schutz durch Verschlüsselung

Solange man in einem fremden Netzwerk unterwegs ist, ist man auf sich allein gestellt und man muss selbst für seine Sicherheit sorgen. Es ist daher ratsam die Kommunikation mit Webservern zu verschlüsseln. HTTPS Everywhere ermöglicht genau dies und ermöglicht die Kommunikation mit der verschlüsselten Version jeder Webseite. Die Anwendung ist als Addon für Chrome, Fireforx und für Android Browser erhältlich. Firefox-Addon Force-TLS funktioniert ähnlich und verschlüsselt die Kommunikation mit Webservern auf Basis vom TLS (transport Layer Securtiy) Protokoll. Wer noch mehr Sicherheit will kann sich auch über ein VPN (Virtual Private Network) verbinden. VPNs stellen mit mehreren Netzwerken verschlüsselte Verbindungen her. Die Daten werden somit für Hacker schwerer lesbar. Hierfür kann man die kostenlose Version von CyberGhost für Notebook als auch für Android nutzen. Trotz Verschlüsselung sollte man nie davon ausgehen wirklich 100% sicher zu sein. Die Verbindung mit öffentlichen Netzwerken bleibt immer ein Sicherheitsrisiko.

WLAN und Hotspot Netze der Telekom und von Kabel Deutschland

Neben den komplett freien Netzen finden sich in Deutschland auch Hotspot-Netzwerke einiger größerer Anbieter. Besonders die Telekom und Kabel Deutschland sind hier aktiv. Diese WLAN können allerdings nicht direkt frei genutzt werden sondern es ist in der Regel eine Anmeldung mit den Kundendaten notwendig oder aber man kauft einen Zugangspass für einen Tag oder länger.Die Telekom schreibt zum Netzwerk:

Gehen Sie an über 1 Million HotSpots in Deutschland, davon über 20.000 öffentliche HotSpots der Telekom, und 45.000 Standorten weltweit ins Internet. Überall dort, wo Sie das HotSpot Zeichen entdecken, sind Sie mit wenigen Klicks online und haben Zugriff auf Ihre E-Mails und alle Informationen aus dem Internet. Sie können chatten und surfen wie zu Hause am PC.

Für Kunden der Anbieter sind die Hotspots oft kostenfrei, beispielweise bietet die Telekom in allen neuen MagentaMobil Tarifen einen sogenannte Hotspot Flat gleich mit inklusive an. Ähnliche Modelle gibt es auch bei Kabel Deutschland.

Sicher Surfen in offenen WLAN und Hotspots – Tipp&Tricks

Sicher Surfen in offenen WLAN und Hotspots – Tipp&Tricks – Viele Cafes, Hotels und andere Einrichtungen werben mit freiem WLAN, um Kunden anzulocken. Besonders in Urlaubsregionen mit vielen Besuchern ist das freie WLAN über Hotspots schon sehr weit verbreitet. Doch auch in Deutschland wird sich auf diesem Gebiet in Zukunft einiges tun. Die Störerhaftung wurde nun nämlich aufgehoben. Diese Regelung besagte bisher, dass der Anbieter eines WLAN-Netzes für Rechtsbrüche der WLAN-Nutzer zur Verantwortung gezogen werden kann. Bei illegalen Downloads hätte also der Anbieter die Strafe bekommen. Das hat viele bisher daran gehindert, ein öffentliches WLAN-Netz einzurichten.

Öffentliche Hotspots, die freies WLAN zur Verfügung stellen sind besonders attraktiv, wenn man unterwegs sein eigenes Datenvolumen nicht aufbrauchen möchte. Da die WLAN-Netze aber von jedem genutzt werden können, sollte man sein Handy ausreichend schützen, wenn man über einen Hotspot surft. Die Hotspots verschlüsseln die Daten nämlich nicht. Hacker, die zur gleichen Zeit das WLAN nutzen, können so verhältnismäßig leicht Ihre Daten analysieren und auch Passwörter ausspionieren. Einige Hacker eröffnen sogar eigene WLAN-Hotspots. Dafür verwenden diese gerne den Namen eines Restaurants oder Geschäfts in der Nähe. Der Nutzer denkt also er wäre in einem normalen freien WLAN eines Cafes, nutzt aber eigentlich ein WLAN-Netz von Hackern, das nur den Sinn erfüllt den Nutzer auszuspionieren. Diese falschen WLAN-Hotspots nennt man „WiFi-Honeypots“. So verlockend freie WLAN-Netze also auch sind, nutzen Sie sie nur, wenn Sie den Anbieter sicher identifizieren können.

Schalten Sie Ihr WLAN nur dann an, wenn Sie es auch aktiv nutzen. Das betrifft sowohl Handys als auch Tablet oder Laptop. Die WLAN-Schnittstelle macht es nicht nur möglich, dass Sie auf ein WLAN zugreifen können. Sie kann nämlich auch von Hackern missbraucht werden, um in Ihren Rechner oder Ihr Smartphone zu gelangen. Außerdem verkürzt die Suche nach WLAN-Netzen die Akkulaufzeit. Das gleiche gilt auch für die Nutzung von Bluetooth und GPS.

WLAN und Hotspot Sicherheitstipps des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

  • Schalten Sie die WLAN-Funktion nur ein, wenn Sie diese benötigen!
    Auch beim Gebrauch im öffentlichen Raum gilt: Ein abgeschaltetes WLAN bietet keine Angriffsfläche.
  • Rufen Sie vertrauliche Daten über ein fremdes WLAN-Netz am besten nicht ab.
    Falls das unvermeidbar ist, tun Sie dies möglichst nur über eine SSL gesicherte Verbindung (z.B.: https) oder ein VPN (Virtual Private Network). Ein VPN bietet Ihnen eine verschlüsselte Verbindung für sämtliche übertragenen Daten in ein vertrauenswürdiges Netzwerk, sodass unberechtigte Dritte in einem nicht vertrauenswürdigen Netz, zum Beispiel einem öffentlichen WLAN, Ihre Daten nicht mitlesen können. Viele Arbeitgeber bieten ein VPN für die sichere Anbindung externer Mitarbeiter an. Für eine private Nutzung gibt es verschiedene Angebote von Internet-Providern und spezialisierte Dienstleister.
  • Informieren Sie sich über das Sicherheitsniveau des Hotspots!
    In den meisten Hotspots wird nicht verschlüsselt. Lesen Sie die Beschreibungen des Hotspot-Leistungsangebots oder fragen Sie – etwa in einem Café – einfach den Besitzer.
  • Viele Hotspots haben eine fundamentale Schwachstelle:
    Um dem Nutzer einen möglichst unproblematischen Netzzugang zu ermöglichen, erfolgt keine Verschlüsselung auf der Luftschnittstelle. Deswegen sind die Nutzer für die Vertraulichkeit der Datenübertragung immer selbst verantwortlich. Wenn Sie in einem öffentlichen Netzwerk Zugang zu Ihrem Firmen- oder Heimnetzwerk aufbauen möchten, führen Sie den Zugang über VPN (Virtual Private Network) aus.
  • Deaktivieren Sie die Datei- und Verzeichnisfreigaben.
    Je nach Konfiguration des Hotspots kann es möglich sein, dass Ihr Gerät im Netzwerk für andere sichtbar ist.
  • Deaktivieren Sie nach Möglichkeit die automatische Anmeldung an bekannten Hotspots.
    Den Namen seines WLANs kann ein Betreiber frei wählen. Daher ist es denkbar, dass Betrüger WLANs errichten, diese „Telekom“ oder „Free Wifi“ nennen, und dann darauf warten, dass sich Smartphones einbuchen. So können sie zum einen die Zugangsdaten abgreifen, die Ihr Gerät für WLANs mit dem entsprechenden Namen abgespeichert hat. Zum anderen könnten sie den gesamten Datenverkehr mitlesen. Da sich auch verschlüsselte Verbindungen vortäuschen lassen, sollten Sie in öffentlichen WLANs auch SSL-gesicherten Websites (https://…) ein gesundes Misstrauen entgegen bringen.

Quelle

Keine wichtigen Daten benutzen

Nutzen Sie ein öffentliches WLAN-Netz, versuchen Sie so wenig wie möglich wichtige Daten zu nutzen. Wichtige Passwörter, Homebanking sowie Adress- oder gar Kreditkarten- Daten sollten in öffentlichen Netzwerken nicht genutzt werden. Was Sie in öffentlichen Netzwerken nicht nutzen, kann dort auch nicht von Hackern gefunden werden. Geben sie Hackern also so wenig interessante Angriffsziele wie möglich.

Viele Menschen haben an Ihren Laptops oder Smartphones eingestellt, dass sich das Gerät in jedes verfügbare WLAN-Netz einloggt. Das erspart zum Beispiel zu Hause oder auf der Arbeit, dass man sich jedes mal wieder neu in das WLAN einwählen muss. Sie können diese Funktion bei Windows 10 aber auch auf die WLAN-Netzwerke begrenzen, die Sie wirklich regelmäßig nutzen. In den WiFi-Einstellungen (Start/Einstellungen/Netzwerk & Internet/WLAN) können Sie festlegen, in welche Netze sich der Rechner automatisch einwählen soll, sobald das Netzwerk in Reichweite ist. Es wäre ratsam hier nur diese Netzwerke einzustellen, von denen Sie sicher wissen, dass sie harmlos sind. Achten Sie darauf, dass beim Menüpunkt „WLAN-Optimierung“ kein Häkchen gesetzt ist. Diese Funktion verbindet das Gerät nämlich mit vorgeschlagenen öffentlichen Hotspots, sobald diese in Reichweite sind. Dabei können jedoch auch unsichere und offene WLAN-Netze sein und diese möchte man ja vielleicht vermeiden. Windows verfügt zwar über eine Hotspot-Datenbank mit Sicherheitsanalyse, aber eine automatisierte Einwahl in ein offenes Netz ist niemals ohne Risiko.

Auch mit Passwort gesicherte Netzwerke können missbraucht werden

Neben den komplett offenen WLAN-Netzwerken, die keinerlei Anmeldung verlangen, gibt es auch noch offene WLAN-Netze mit Passwort. Dieses Passwort bekommen Sie zuvor vom Anbieter. Diese Option gibt es zum Beispiel oft in Hotels. Beim Einchecken wird dem Gast dann das WLAN-Passwort mitgeteilt. Doch auch in diesen mit Passwort gesicherten Netzwerken, sollte man nicht alles von sich preisgeben. Schließlich kann das WLAN trotzdem jemand nutzen, der es auf die Daten der anderen abgesehen hat. Achten Sie daher beim Surfen auf eine HTTPS-Verbindung. Diese Verbindungen übertragen die Daten verschlüsselt an die jeweilige Website. Besonders wichtig ist diese Datenverschlüsselung, wenn sie wichtige Seiten und Passwörter nutzen.

Halten Sie das Betriebssystem Ihres Gerätes immer auf dem aktuellsten Stand. Immer wieder werden neue Softwaren entwickelt, die die Sicherheitslücken der Betriebssysteme ausnutzen sollen. Durch regelmäßige Updates werden diese Sicherheitslücken möglichst klein gehalten und das Gerät ist nicht so anfällig. Das betrifft alle Betriebssysteme aller Geräte. Sowohl Windows als auch Android und iOS bringen immer wieder Updates heraus, die am besten umgehend und automatisch aktualisiert werden sollten. Ist der Support eines Betriebssystems oder einer Anwendung komplett ausgelaufen, so wie zum Beispiel bei Windows XP, sollten Sie es keinesfalls länger nutzen.

Samsung Galaxy A40 und A41 – WLAN und Hotspot einrichten

Samsung Galaxy A40 und A41 – WLAN und Hotspot einrichten – Samsung will sein Mittelklasse-Portfolio weiter ausbauen. So hat der koreanische Hersteller mit dem Samsung Galaxy A40 noch ein weiteres Smartphone in der A-Serie vorgestellt. Das Galaxy A40 setzt auf Android 9.0. Außerdem ist ein ein Achtkern-Prozessor, der Exynos 9610, verbaut, unterstützt durch 4 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher. Da Samsung es auch bei den anderen Vertretern der A-Serie genutzt hat, wird auch mit einem AMOLED-Display gerechnet.

Mittlerweile hat Samsung auch bereits den Nachfolger vorgestellt. Das Galaxy A41 ist etwas größer beim Display geworden, bietet eine Triple Kamera und einen Sensor für die Fingerabdrücke direkt im Display. Beim WLAN und auch beim Hotspot hat sich dagegen wenig geändert.

Samsung Galaxy A40 und A41 – WLAN und Hotspot einrichten

Über einen Hotspot kann man das eigene Internet des Smartphones schnell und einfach mit anderen Geräten teilen. Ein Pluspunkt ist dabei die relativ hohe Reichweite der Verbindung. Man kann problemlos den Hotspot in einem anderen Raum liegen haben und trotzdem mit anderen Geräten Zugriff auf das geteilte Internet haben. Ein WLAN Hotspot kann folgendermaßen für die beiden Smartphones angelegt werden.

  1. Zunächst öffnet man das „Einstellungen“-Menü und sucht den Eintrag „Verbindungen“.
  2. Anschließend navigiert man in der Rubrik „Mobiler Hotspot und Tethering“ zu „Mobile Hotspot“.
  3. Nachfolgend tippt man auf „Mobile Hotspot konfigurieren“, um den Namen des Hotspots, die Sicherheitseinstellung und das Kennwort anzuzeigen oder zu ändern.
  4. Hat man die Einrichtung abgeschlossen klickt man auf „Speichern“.
  5. Unter „Mobile Hotspot Tethering“ drückt man auf das Symbol zum Einschalten des Hotspots.

Bei einem anderen Gerät erscheint anschließend der eingerichtete Hotspot in der Liste der WLAN-Netzwerke. Somit können sich alle Nutzer mit dem entsprechenden Passwort einloggen und den Hotspot nutzen.

Beim USB-Tethering gibt man die mobile Datenverbindung des Smartphones für einen PC frei. Wenn das Gerät mit dem PC verbunden ist, wird es als drahtloses Modem für den Computer verwendet. Die Freischaltung der Funktion kann beim Galaxy kann wie folgt eingerichtet werden:

  1. Das Smartphone per USB-Kabel an den Computer anschließen.
  2. Danach stellt man sicher, das der WLAN-Schalter auf „Aus“ gestellt ist.
  3. Im Anschluss daran öffnet man das Menü „Einstellungen“.
  4. Daraufhin berührt man den Punkt „Verbindungen“ und navigiert weiter zu „Mobile Hotspot und Tethering“.
  5. Abschließend aktiviert man den Schalter „USB-Tethering“.

INFORMATIONEN  ZUM MOBILEN  HOTSPOT UND USB-TETHERING

In beiden Fällen wird auf das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages zugegriffen. Dementsprechend lohnt sich die Einrichtung nur, wenn der Mobilfunkvertrag mit entsprechend großen Datenvolumen ausgestattet ist. Bei Verträgen mit einer Datenautomatik – sprich bei aufgebrauchten Datenvolumen wird zunächst automatisch ein weiteres Datenpaket gebucht – können sogar zusätzliche Kosten entstehen. Die Nutzung von Tethering oder der Betrieb eines mobilen Hotspots ist zudem in manchen Fällen vom Mobilfunkanbieter vertraglich untersagt. Demzufolge ist es ratsam die AGBs des Anbieters vorher zu lesen, damit man die vertragliche Vereinbarungen nicht verletzt.

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WEITERE LINKS

Samsung Galaxy S10, S10+ und S10E – WLAN Hotspot einrichten und Tethering nutzen

Samsung Galaxy S10, S10+ und S10E – WLAN Hotspot einrichten und Tethering nutzen – Wie unterscheiden sich die drei Modelle? Im Wesentlichen in der Größe des Displays(und damit in der Akkukapazität) sowie in der Kameraausstattung. Offenbar kommt das Lite-Modell Galaxy S10E auf eine Display-Diagonale von 5,8 Zoll, das S10 auf 6,1 Zoll und das S10 Plus auf 6,3 Zoll. Die COMPUTER BILD-Designstudie des S10 (siehe auch Video oben) stimmt mit den neusten Gerüchten und Bildern im Internet überein. Samsungs CEO DJ Koh hatte für das nächste Galaxy-S-Modell ein grundlegend frisches Design und frische Farben versprochen. Das Display des S10 nimmt quasi die komplette Vorderseite ein. Die Frontkamera verschwindet hinter einem Loch im Display(Samsung nennt das „Infinity-o-Display“). Ein solches Display-Loch hat das Unternehmen bereits im Samsung Galaxy A8S vorgestellt, beim S10 soll die Öffnung aber kleiner ausfallen..

Samsung Galaxy S10, S10+ und S10E – WLAN Hotspot einrichten und Tethering nutzen

Über einen Hotspot kann man das eigene Internet des Smartphones schnell und einfach mit anderen Geräten teilen. Ein Pluspunkt ist dabei die relativ hohe Reichweite der Verbindung. Man kann problemlos den Hotspot in einem anderen Raum liegen haben und trotzdem mit anderen Geräten Zugriff auf das geteilte Internet haben. Ein WLAN Hotspot kann folgendermaßen für die beiden Smartphones angelegt werden.

  1. Zunächst öffnet man das „Einstellungen“-Menü und sucht den Eintrag „Verbindungen“.
  2. Anschließend navigiert man in der Rubrik „Mobiler Hotspot und Tethering“ zu „Mobile Hotspot“.
  3. Nachfolgend tippt man auf „Mobile Hotspot konfigurieren“, um den Namen des Hotspots, die Sicherheitseinstellung und das Kennwort anzuzeigen oder zu ändern.
  4. Hat man die Einrichtung abgeschlossen klickt man auf „Speichern“.
  5. Unter „Mobile Hotspot Tethering“ drückt man auf das Symbol zum Einschalten des Hotspots.

Bei einem anderen Gerät erscheint anschließend der eingerichtete Hotspot in der Liste der WLAN-Netzwerke. Somit können sich alle Nutzer mit dem entsprechenden Passwort einloggen und den Hotspot nutzen.

Beim USB-Tethering gibt man die mobile Datenverbindung des Smartphones für einen PC frei. Wenn das Gerät mit dem PC verbunden ist, wird es als drahtloses Modem für den Computer verwendet. Die Freischaltung der Funktion kann beim Galaxy kann wie folgt eingerichtet werden:

  1. Das Smartphone per USB-Kabel an den Computer anschließen.
  2. Danach stellt man sicher, das der WLAN-Schalter auf „Aus“ gestellt ist.
  3. Im Anschluss daran öffnet man das Menü „Einstellungen“.
  4. Daraufhin berührt man den Punkt „Verbindungen“ und navigiert weiter zu „Mobile Hotspot und Tethering“.
  5. Abschließend aktiviert man den Schalter „USB-Tethering“.

INFORMATIONEN  ZUM MOBILEN  HOTSPOT UND USB-TETHERING

In beiden Fällen wird auf das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages zugegriffen. Dementsprechend lohnt sich die Einrichtung nur, wenn der Mobilfunkvertrag mit entsprechend großen Datenvolumen ausgestattet ist. Bei Verträgen mit einer Datenautomatik – sprich bei aufgebrauchten Datenvolumen wird zunächst automatisch ein weiteres Datenpaket gebucht – können sogar zusätzliche Kosten entstehen. Die Nutzung von Tethering oder der Betrieb eines mobilen Hotspots ist zudem in manchen Fällen vom Mobilfunkanbieter vertraglich untersagt. Demzufolge ist es ratsam die AGBs des Anbieters vorher zu lesen, damit man die vertragliche Vereinbarungen nicht verletzt.

Weitere Links um das Galaxy S10

Congstar erhöht das Startguthaben für den Homespot auf bis zu 100 Euro

Congstar scheint derzeit immer mehr den Fokus auf den Internet-Zugang per WLAN Homespot zu legen, denn das Unternehmen hat nun eine neue Sonderaktion gestartet und bietet beim Conbstar Homespat (je nach Tarif) bis zu 100 Euro Startguthaben. Das entspricht umgerechnet etwas meh als 3 Monaten, die man ohne Kosten surfen kann – allerdings nur dann, wenn man sich für die Homespot-Variante mit Laufzeit entscheidet.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Ab sofort und nur für kurze Zeit gibt es bei Buchung des congstar Homespots, dem Highspeed-Internetanschluss auf Mobilfunkbasis, ein attraktives Extra. Bei Buchung bis zum 28. Februar erhalten Neukunden der Tarife congstar Homespot M und L ein einmaliges Startguthaben. Wer die Laufzeitvariante des congstar Homespot M für 20 Euro monatlich im Aktionszeitraum bucht, bekommt 70 Euro Startguthaben. Beim congstar Homespot L für 30 Euro monatlich beträgt das Startguthaben sogar 100 Euro.

Der Congstar Homespot ist dabei ein WLAN Router, der unabhängig vom Kabel-Netz funktioniert und die Internet-Verbindung über das Mobilfunk-Netz der Telekom herstellt. Das WLAN des Homespot kann man dann mit verschiedenen Endgeräte nutzen wie einen normalen Hotspot auch. Besonders interessant an dieser Lösung ist, dass dies die einzigen Tarife des Unternehmens sind, die aktuell mit LTE arbeiten. Je nach gewähltem Tarif sind dabei bis zu 50MBit/s möglich. In allen anderen Tarifen (sowohl bei den Congstar Prepaid Tarifen als auch bei den Allnet Flat) bietet das Unternehmen dagegen nur 3G Verbindungen an und kein LTE. Dazu ist auch die Drosselung höher als bei den anderen Tarifen – selbst wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist, surft man mit dem Homespot immer noch mit 384kBit/s und damit etwa 10 Mal so schnell wie bei den anderen Handytarifen.

Allerdings ist der Homespot für den mobilen Einsatz nicht wirklich geeignet, da er in einer festen Funkzelle angemeldet wird und dann auch nur dort den Internet-Zugang bietet. Verlässt man die Funkzelle ist kein Surfen mehr möglich. Es wird vermutet, das Congstar hier vermeiden möchte, dass der Hotspot als mobile Datenflatrate verwendet wird. Immerhin gibt es bis zu 50GB LTE Datenvolumen, das hätten viele Congstar Nutzer gerne auch für ihr Handy bzw. Smartphone.

Insgesamt ist der Homespot damit in erster Linie für den Einsatz dort gedacht, wo es kein Internet per Kabel gibt oder die Geschwindigkeiten zu gering sind. Dann kann man mit dem Homespot versuchen, schneller Verbindungen über das Mobilfunk-Netz zu bekommen und sie ganz normal als WLAN zur Verfügung stellen, in das sich dann Endgeräte wie Smartphones oder auch Tablets einwählen können. Rein theoretisch kann man auch die Funkzelle wechseln, allerdings ist das kostenpflichtig und muss über den Support des Unternehmens durchgeführt werden. Für einen häufigen Wechsel ist das also leider nicht zu empfehlen – 10 Euro für einen Wechsel der Funkzelle ist das auf die Dauer doch eher teuer. Der Homespot ist daher eher für den stationären Einsatz (vergleichbar mit einem DSL Router) angedacht.

Vodafone bietet mittlerweile 2 Millionen WLAN Hotspots deutschlandweit

Die mobilen Daten sind aufgebraucht und das Smartphone braucht ewig um die gewünschte Internetseite zu öffnen. Das kennt jeder. Und es ist besonders ärgerlich, wenn es doch eigentlich schnell gehen muss. Um so etwas zu verhindern gibt es überall in größeren Städten WLAN-Hotspots die man nutzen kann. Vodafone betreibt mittlerweile 2 Millionen WLAN-Hotspots in 13 Bundesländern. Es ist ein schöner Gedanke einfach auf einem öffentlichen Platz ins WLAN zu kommen, um zum Beispiel schnell nach der nächsten Bahn zu schauen. Doch ganz so einfach ist es meist doch nicht.

Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es?

Ist man nicht bei Vodafone Kunde und möchte sich dort auch nicht registrieren, bleiben einem von diesen 2 Millionen Hotspots lediglich 5000 übrig. Denn nur ein Bruchteil aller Hotspots lassen sich ohne Registrierung nutzen. An diesen Hotspots bleiben einem dann auch nur rund 30 Minuten täglich zum surfen. Wird das Zeitlimit überschritten wird die Verbindung zum WLAN automatisch beendet. Das kann sehr ärgerlich sein, wenn man zum Beispiel in einem Hotel ist, welches einen Vodafone Hotspot hat. Diesen kann man dann nämlich nicht nach Belieben nutzen.

Vodafone Kunden, die sich am Homespot-Service beteiligen, können ohne Kosten andere Vodafone Homespots nutzen. Diese Homespots machen den größten Teil des WLAN-Hotsspot-Netzes aus, so Vodafone. Der Homespot bedeutet, dass der Router von Vodafone neben dem herkömmlichen WLAN für den Nutzer, auch ein WLAN-Netz für die Menschen rundherum bereitstellt. Dadurch verliert das eigene WLAN jedoch nicht an Sicherheit und Geschwindigkeit. Denn für den Homespot-Service stellt Vodafone Kabel Deutschland zusätzliche Bandbreite zur Verfügung. Wer diese Option also für seinen Router nutzt, profitiert von den anderen Homespots in ganz Deutschland.

Wer unlimitiert an allen Hotspots surfen will braucht eine WLAN-Hotspot Flat oder ein Hotspot-Ticket. Das Hotspot-Ticket kann jeder für den Zeitraum seiner Wahl kaufen. So gibt es Stunden-, Tages-, Wochen- und Monatstickets. Ein Stundenticket kostet zum Beispiel 1,99 Euro und für einen Monat bezahlt man 29,99. Das Ticket gilt dann im auswählten Zeitraum für alle Hotspots. Über die Tickets können die Zeiträume einfach verlängert werden und flexibel je nach Zeitraum gebucht werden. Die WLAN-Hotspot-Flat gibt es ab 4,99 Euro monatlich für Vodafone Kunden. Diese Flat ermöglicht es, dass drei zusätzliche Logins genutzt werden können. Entweder können davon weitere Familienmitglieder profitieren oder man kann mit mehreren Geräten gleichzeitig im Hotspot sein.  Kaufen kann man die Tickets oder die Flat per Kreditkarte oder Paypal.

Surfen ohne Datenbegrenzung

Ein Vorteil der Hotspots ist die Tatsache, dass man ohne Volumenbegrenzung surfen kann. Es gibt keine Beschränkung in der Geschwindigkeit und sie wird auch nicht gedrosselt, wenn ein bestimmtes Volumen erreicht ist. Außerdem ist das surfen in den Hotspots deutlich schneller als das über mobile Daten. Das ist möglich, da die WLAN-Hotspots aus dem Kabel-Glasfasernetz gespeist werden. Man surft also mit seinem Handy in der vollen Festnetzqualität. Darüber hinaus sind die Hotspots ja nicht nur für Smartphones gedacht. Da sie über WLAN funktionieren, kann jedes WLAN-fähige Endgerät damit verbunden werden. Das macht es zum Beispiel möglich in einem Café zu sitzen und mit dem Laptop im Internet zu sein.

Dass es bei 2 Millionen Hotspots aber nicht in jeder Stadt einen Hotspot gibt ist klar. Immerhin gibt es sogar 3 Bundesländer, die komplett ohne Hotspot geblieben sind. Um herauszufinden, wo der nächstgelegene WLAN-Hotspot ist, gibt es von Vodafone eine App. Diese Hotspot-Finder App ist kostenlos und ist sowohl für Geräte von Apple als auch für Android-Geräte verfügbar.

Google Wifi – Das einfache WLAN für Zuhause

Google Wifi – Das einfache WLAN für Zuhause – In den USA kann man schon seit längerer Zeit Googles Routersystem namens Google Wifi kaufen, nun kommt man auch in Deutschland in den Genuss der einfachen Google Technik. Oft sind für Otto-Normal-Kunden WLAN-Router nicht einfach zu bedienen, dass möchte Google mit seinem Google Wifi anders machen und gleichzeitig eine gute WLAN-Abdeckung bieten. Das funktioniert, weil der Router beliebig um sogenannte WiFi Points in einer Art Baukastensystem erweitert werden kann.

Was ist Google Wifi?

Google schreibt:

„Google Wifi ist ein neues vernetztes WLAN-System, das deinen bisherigen WLAN-Router ersetzt, mit deinem Modem und Internetanbieter kompatibel ist und bei dir zu Hause ein starkes Signal sendet. So kannst du schnelles WLAN auf jedem Gerät nutzen.“

Wichtig dabei: auch wenn die Geräte ähnlich aussehen, ist Google Wifi kein mobiler Router. Man kann also keine Verbindung über das Mobilfunk Netz herstellen wie beispielsweise beim Vodafone Gigacube oder dem Congstar Homespot. Stattdessen wird immer ein fester Netzanschluss benötigt.

Wie funktioniert Google Wifi?

Google gibt Kunden das Versprechen „schnelles WLAN in jedem Raum und auf jedem Gerät“ stellen zu können. Denkt man an den Frust, um ausreichend WLAN in großen Wohnungen und Häusern bereitzustellen – mit vielen Zimmern, am besten mit dicken Wänden und vielleicht sogar mehreren Stockwerken – So stellt das Google Wifi eine praktische und einfach Lösung dar. Und die funktioniert schnell und ist für den Laien unkompliziert einzustellen, ohne sich groß vorher mit der Komplexität der Einrichtung des WLANs auseinandersetzen zu müssen.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

Einfach den Router beziehungsweise das DSL-Modem mit einem LAN-Kabel an einen WiFi Point anschließen. Anschließend benötigt man ein Smartphone worauf die Google-Wifi-App (für iOS und Android) installiert ist. Mit der einfachen Google-App wird das WLAN konfiguriert. In einer kleinen Wohnung ist damit bereits alles getan, in größeren Wohnungen oder Häusern benötigt man zusätzliche Google Wifi, die beliebig in anderen Räumen verteilt werden können. Diese verbinden sich untereinander bzw. finden sich automatisch und erweitern so das Netzwerk („Mesh“). Das so entstandene WLAN-Netz, soll laut Google stabil und stark sein. Denn im regulären Betrieb prüft eine Software kontinuierlich die Verbindung zwischen allen Wifi Points. Diese sorgt dafür, dass jedes Gerät für sich die beste Verbindung hat, d.h. jedem Gerät wird auf Basis des Standorts im Haus automatisch das passende Frequenzband 2,4 oder 5 Gigahertz zugeteilt.

Mit der Smartphone-App lässt sich zudem das Heimnetz stetig überwachen sowie ein Netzwerk für Gäste erstellen. Auch eine Kindersicherung lässt sich einrichten. Praktisch ist auch, dass sich vorübergehend Prioritäten auf einzelnen Google Wifi-Geräten zuweisen lassen, damit kann man dem Laptop, welcher gerade einen 4K-Film auf Netflix streamt, größere Priorität einräumen, als dem iPad.

Google Wifi im Video

Das Design und der Preis

Das Google Wifi ist nicht nur praktisch, sondern auch vom Design ansprechend. Mit der runden weißen Form und der dezenten Beleuchtung, überholt es das rein funktionale Design von herkömmlichen Routern.

Allerdings hat das Google Wifi auch seinen Preis. Das Einzel-Pack mit einem WiFi Point kostet 139 Euro, für das Kit mit zwei WiFi Points werden bereits 239 Euro fällig. Man bekommt die Technik direkt bei Google, aber auch bei anderen Shops sind die Geräte mittlerweile verfügbar.

MeinFernbus: Ab sofort kostenlose WLAN Hotspots in jedem Reisebus

Ab dem 1. Januar 2013 wird in Deutschland eine Beschränkung aufgehoben, welche Fernreisebussen bislang untersagte auf Strecken zu fahren, welche auch die Deutsche Bahn mit ihren Zügen befährt. Dieses über 70 Jahre alte Gesetz fällt dann weg und wird der Bahn ab nächstem Jahr einige neue Konkurrenten bringen. Im Zuge dessen bietet MeinFernbus als erstes deutsches Reisebusunternehmen ab sofort kostenlosen WLAN Internetzugang in all ihren Bussen an.

In jedem Bus hat das Unternehmen zwei Wi2U public hotspots verbaut, welche über das Vodafone Netz eine Internetverbindung mit bis zu 7,2 Mbit/s Up- und 5,7 Mbit/s Download bereitstellen. Auf jeden Hotspot können dabei maximal 8 Nutzer zugreifen, womit pro Bus maximal 16 Personen gleichzeitig surfen können. Das WLAN ist dabei (leider) unverschlüsselt und Nutzer können sich über eine Login Seite mit einem Klick ins Internet einwählen.

MeinFernbus geht hier einen vorbildlichen Weg und lässt hoffen, dass auch andere Unternehmen diesen Schritt gehen und die Fahrgäste in Zukunft mit einem kostenlosen Internetzugang versorgen werden. Mit kostenlosem Internet wäre das Zuspätkommen mit der Bahn doch sehr viel leichter zu ertragen.

Quelle lesswire.com via onlinekosten.de