HTC Desire 12S – Anleitung und Handbuch in Deutsch

HTC Desire 12S – Anleitung und Handbuch in Deutsch – Es ist nicht alles Gold was glänzt? Auf den ersten Blick wirkt das HTC Desire 12 mit seinem glänzenden Kunststoffgehäuse schlank und edel – wie ein High-End-Gerät. HTC nennt die glänzende Rückseite seiner aktuellen Geräte „Liquid Surface“, da sie sich wie Wasser spiegeln und je nach Lichteinfall unterschiedliche Farben anzeigen. Das sieht sehr schön aus, hat aber die unschöne Nebenerscheinung, dass das Smartphone schnell voll mit verunzierenden Fingerabdrücken ist. Das HTC Desire 12 ist neun Millimeter dünn, 71 mm breit und mit seinen 136 Gramm alles andere als schwer. So liegt es weitgehend angenehm in der Hand – vorausgesetzt man mag glatte Rückseiten. Diese kann einem nämlich schnell das Gefühl geben, leicht aus der Hand zu rutschen. Zudem fühlt sich das Kunststoffgehäuse nicht sehr stabil an, wenn man es drückt. Der Übergang vom Display zum Rahmen ist zwar spürbar, aber immer noch angenehm schlicht. Wasserdicht ist das HTC Desire 12 nicht.

HTC Desire 12S – Anleitung und Handbuch in Deutsch

Das 5,5-Zoll-Display im 18:9-Format löst mit 720 x 1.440 Pixeln auf – Full-HD ist also nicht drin. Die HD+-Auflösung ist akzeptabel, aber bei genauerem Hinsehen nicht bis ins letzte Detail knackig scharf. Farben und Kontraste wirken angesichts einer Farbraumabdeckung von rund 100 Prozent des sRGB-Standards nicht so lebhaft, wie bei anderen Modellen. Zudem stört der bläuliche Farbstich im Display.

Das HTC Desire 12 strahlt mit rund 400 cd/m² ausreichend hell, ein Knallerwert ist das aber nicht – im Sonnenlicht könnte das Display gerne einen Ticken heller sein, damit es aus allen Blickwinkeln gut ablesbar ist.

So richtig Spaß macht die Bedienung und das Surfen nicht. HTC setzt im Desire 12 auf einen Einsteiger-Prozessor (Mediatek MT6739), der eine Taktfrequenz von 1.300 MHz bietet und von 3 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der Performance-Unterschied zu High-End-CPUs ist deutlich spürbar. Beim Scrollen schleichen sich Ruckler ein und bei Eingaben müssen wir Verzögerungen hinnehmen. Auch das Aufrufen von Apps und großen Webseiten nimmt in unserem Benchmark einige Zeit in Anspruch.In Anbetracht der Akku-Größe von 2.730 mAh ist die Akkulaufzeit des Desire 12 in Ordnung. In unserem anspruchsvollen Online-Laufzeittest hält es rund achteinhalb Stunden durch. Dabei lädt das Smartphone ununterbrochen Videos und Webseiten aus dem Netz. Die meisten User sollten mit dem Desire 12 mit einer Ladung gut durch den Alltag kommen, aber eine Top-Leistung zeigt das Desire 12 auch hier nicht. Das HTC U11 zum Beispiel läuft mit einem 3.000-mAh-Akku über zehn Stunden. Das Desire 12 benötigt 190 Minuten bis es über einen Micro-USB-Anschluss wieder voll geladen ist, das ist für einen 2.730-mAh-Akku lang.

Anleitung und Handbuch in Deutsch

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HTC Desire 12S kommt auch nach Deutschland

HTC hat das neue HTC Desire 12S bereits vor einigen Wochen vorgestellt und nun bestätigt das Unternehmen auch, dass es das neue Einsteigermodell auch in Deutschland geben wird. Allerdings lässt HTC die wichtigen Punkte offen: es gibt leider noch keinen genauen Termin für den Marktstart der Modelle und einen Preis nennt das Unternehmen auch nicht. Daher ist schwer zu sagen, wie gut oder schlecht die technischen Daten und Features sind, denn das hängt natürlich sehr vom Preis ab, den HTC dafür aufrufen wird. Wir gehen allerdings davon aus, dass es sich im Bereich von um die 200 Euro bewegen wird.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Stärken der neuen Modelle:

  • Dual-Textur-Design. Das HTC Desire 12s übernimmt das Designkonzept der hochklassigen HTC Smartphones mit über 120 lasergravierten Linien, die glänzende und matte Texturen auf der Rückseite bilden. Die aufwendig gravierten Linien bieten nicht nur ein hervorragendes Aussehen, sondern auch ein angenehmes Gefühl bei der Nutzung des nur 150 Gramm leichten Smartphones. 
  • 13-Megapixel-Frontkamera und -Rückkamera zur Aufnahme von Selfies. Das HTC Desire 12s bietet mit einer 13-Megapixel-Frontkamera die höchste Auflösung unter allen Einsteiger-Smartphones. Es verfügt über ein LED-Blitzlicht für helle Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen sowie Gesichtserkennung. Durch einen integrierten Glättungseffekt kann der Nutzer schöne Selfies aufnehmen, ohne eine App von Drittanbietern einzusetzen. Auch die Hauptkamera verfügt über 13 Megapixel sowie zusätzlich PDAF (Phasenerkennungs-Autofokus) und eine große Blende von f/2,0. Sie bietet einen schnellen Fokus und eine ausgezeichnete Lichtempfindlichkeit, so dass der Nutzer jederzeit und überall problemlos Fotos aufnehmen kann.
  • Einstiegspreis, trotz hochwertiger Eigenschaften. Das HTC Desire 12s enthält einen Qualcomm-Achtkern-Prozessor mit hoher Leistung und Energieeffizienz. Es ermöglicht einen 4G LTE 2CA High-Speed-Internetzugang (mit Downloads bis zu 300 Mbit/s und Uploads bis zu 50 Mbit/s) für hervorragende Spiele- und Video-Erlebnisse. Zudem unterstützt es die aktuellen Telefonie-Standards VoLTE und WoWIFI sowie 4G+3G Dual-SIM-Dual-Standby und Speichererweiterung. Diese hochwertigen Eigenschaften erhalten Kunden zum Einstiegspreis wie bei früheren Produkten der HTC Desire-Serie.
  • Sicheres und schnelles Bezahlen per NFC. Das HTC Desire 12s gehört zu den wenigen Einsteiger-Smartphones mit NFC. Die integrierte Fingerabdruckerkennung verbessert die Sicherheit der elektronischen Geldbörse und ermöglicht ein komfortables mobiles Bezahlen.

Die technischen Daten des neuen HTC Desire 12S

  • 5,7 Zoll (15,42 cm) im 18:9-Format
  • HD+ (720 x 1.440 Pixel)
  • Qualcomm® Snapdragon™ 435 Octa-Core, 64-Bit
  • ROM: 3 GB /RAM: 32 GB
  • ROM: 4 GB/RAM: 64 GB
  • Erweiterbar: microSD™ (bis zu SDXC™)
  • 13 MP + f/2.0 Blende Hauptkamera
  • 13 MP + f/2.2-Blende Frontkamera
  • Android™ 8.1 mit HTC Sense™
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HTC Desire 12 und Desire 12 plus – Oberklasse Feature für Mittelklasse-Preis

Der taiwanische Hersteller HTC bringt zwei neue Smartphones auf den Markt. Das HTC Desire 12 und das Desire 12+ lassen sich bei einem Blick auf den Preis eindeutig in die Einstiegs- und Mittelklasse einordnen, denn die Preise von 199 Euro beziehungsweise 249 Euro sind relativ niedriger. HTC versucht trotzdem einige Elemente der Oberklasse umzusetzen, sodass diese Handys recht interessant werden könnten. Trotz der Ähnlichkeit im Namen haben die beiden Handys jedoch nicht viele Gemeinsamkeiten.

Das Design der Handys ist eindeutig an den derzeitigen Trends der Oberklasse orientiert. Hier haben männlich alle neuen Handys möglichst große Bildschirme, die meistens im 18:9 Format sind. Das Desire 12 bringt ein 5,5 Zoll großes Display mit sich und das Display des Desire 12+ ist sogar 6 Zoll groß. In beiden Fällen sind die Displays im 18:9 Format gestaltet. Das 18:9 Format sagt aus, dass das Handy doppelt so hoch wie breit ist. Mit diesem Format ist es möglich, ein relativ großes Display zu verbauen, ohne dass das gesamte Gerät viel größer wird. So haben die Handys große Bildschirme und liegen doch nicht komplett globig in der Hand. Die Pixeldichte der beiden Smartphones liegt bei 1.440 x 720 Pixeln. Das Display des Desire 12 wird ein wenig schärfer wirken, da das Display kleiner ist. Das Desire bringt 137 Gramm auf die Waage und der große Bruder des Einsteigermodells wiegt 156 Gramm.  Außerdem wurde bei diesen beiden Smartphones das Liquid Surface Design angewendet, welches HTC zuvor nur bei seiner U11-Serie, dem Flaggschiff von HTC, genutzt hat. Eric Matthes, Vice President Western Europe bei HTC sagt dazu:

„Unsere neue Designsprache zieht sich damit einheitlich über alle Geräte hinweg – vom Einsteiger- bis hin zum High-End-Modell HTC U11.“

Nach dem Design hört es aber auch schon auf mit den Ähnlichkeiten. Die technische Ausstattung der beiden Geräte ist nahezu komplett unterschiedlich.

Das HTC Desire 12+

Dieses Smartphone besitzt auf der Rückseite des Geräts noch einen Fingerabdrucksensor, der in das Glasgehäuse eingefasst ist. Angetrieben wird das Desire 12+ von einem Qualcomm Snapdragon 450, der aus acht Kernen besteht und mit bis zu 1,8 GHz taktet. Dem Prozessor stehen 3GB Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicherplatz für Medien beträgt 32 GB und kann über eine microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden. Nutzt man diese Speichererweiterung muss man dennoch nicht auf eine zweite SIM-Karte verzichten. Bei diesem Smartphone handelt es sich um ein echten DualSIM-Gerät. Der Akku ist mit 3.000 mAh nicht der größte Akku. Er sollte jedoch bei normaler Nutzung einen Tag ohne Probleme schaffen. Dank der Rückseite aus Acrylglas kann man den Akku über die QuickCharge-Technologie in kurzer Zeit wieder aufladen.

Als Zugabe wird das Desire 12+ sogar mit Android Oreo, Android 8.0, ausgeliefert. Dies ist die aktuellste Version des Betriebssystems von Android.

Bei der Hauptkamera des Desire 12+ handelt es sich um eine Dual-Kamera. Die Kamera besteht also aus zwei verschiedenen Sensoren, die jeweils unterschiedliche Megapixel haben. Das Bild entsteht später aus den Aufnahmen beider Sensoren. Der erste Sensor hat 13,1 MP und verfügt über einen Phasen-Autofokus (PDAF) und eine f/2.2-Blende. Der zweite Sensor ist nur noch mit 2 MP ausgestattet und hat eine f/2.4 Blende. Dieser zweite Sensor ist zum Beispiel für den Bokeh-Effekt zuständig. Beim Bokeh-Effekt wird der Hintergrund eines Bildes verschwommen dargestellt, sodass das Motiv mehr im Fokus liegt. Die Kamera hat verschiedene Modi zwischen denen die Nutzer wechseln können. Hier gibt es zum Beispiel HDR, Panorama und den Bokeh-Effekt. Mit der Hauptkamera werden bei Videoaufnahmen 30 Frames pro Sekunde aufgenommen. Auf der Vorderseite des Smartphones befindet sich dann noch die Frontkamera, die für Selfies genutzt werden kann. Diese Kamera schießt Bilder mit einem 8-Megapixel-Sensor und einer f/2.0-Blende. Auch die Frontkamera verfügt über einen eigenen LED-Blitz.

HTC Desire 12

Das HTC ist um 50 Euro billiger als das eben vorgestellte größere Serienmodell und diesen Preisunterschied merkt man in der Ausstattung auch. Hier wurde nur ein Vierkernprozessor der Firma Mediatek verbaut. Dieser schafft lediglich eine Taktrate von 1,3 GHz. Auch der Akku hat mit 2730 mAh eine etwas niedrigere Kapazität. Dies ist jedoch logisch, da er auch nur ein kleineres Display beleuchten muss. Immerhin sind der Arbeitsspeicher und der interne Speicher ebenso groß wie beim Desire 12. Auch hier verfügen Kunden über 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internem Speicher, der ebenfalls  um bis zu 2 TB erweitert werden kann. Leider läuft das HTC Desire 12 noch mit Android 7. Dies ist etwas ärgerlich, da es dieses Jahr sogar schon eine neue Android-Version geben wird, Android 9. Immerhin ist aber auch die kleinere Modellversion mit zwei SIM-Karten-Fächern und einem zusätzlichen Platz für eine microSD-Karte ausgestattet.

Auch bei der Kamera wurden gegenüber dem etwas teureren Modell eingespart und an Leistung gekürzt. Die Frontkamera verfügt hier nur noch über 5 MP und eine f/2.4 -Blende. Die Hauptkamera dieses Einsteigergeräts verfügt außerdem nur über eine Linse. Hierbei handelt es sich also nicht um eine Dual-Lense-Kamera. Die Kamera schießt Bilder mit einem 13 MP Sensor. Außerdem verfügt sie über eine f/2.2-Blende, einen LED-Blitz und PDAF. Bei Videoaufnahmen mit der Hauptkamera werden 30 Bilder pro Sekunden aufgenommen, sodass laut Hersteller Full HD-Videoaufnahmen entstehen.

Das HTC Desire 12 wird es im laufe des Aprils in der Farbe Cool Black geben. In der Farbe Warm Silber wird es erst ab Mai verfügbar sein. Der Preis für das Einsteigergerät liegt bei 199 Euro (UVP). Das Desire 12+ wird es in den gleichen Farbvarianten geben. Auch hier müssen sich Interessierte noch bis April beziehungsweise Mai gedulden. Preislich liegt das Desire 12+ bei 249 Euro (UVP). Ab dem dritten Jahresquartal soll es dann auch noch eine dritte Farbvariante, namens Royal Gold, geben

Erste Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ Beta-Version für das HTC Desire aufgetaucht

Schon vor einiger Zeit hatten wir über die ersten Fortschritte der Entwicklung von Android Ice Cream Sandwich gesprochen. Damals gab es schon einige Alpha-Versionen, welche jedoch überhaupt nicht alltagstauglich waren. Nur vereinzelt existieren Beta-Versionen, wie zum Beispiel für das HTC HD2 oder das Samsung Galaxy S2. Nach und nach erscheinen die ersten Beta-Versionen für immer mehr Geräte, teilweise sogar schon mit den speziellen Hersteller-Oberflächen, wie beispielsweise beim HTC Sensation. Dort ist schon jetzt eine Beta-Firmware mit Android 4.0.3 und HTC Sense 3.5 verfügbar.

Auch das HTC Desire hat eine erste gut funktionierende Beta-Version von „Ice Cream Sandwich“ erhalten. Obwohl die Entwickler betont haben, dass bei dieser Version noch mit Abstürzen zu rechnen ist, läuft die Beta-Firmware im Großen und Ganzen recht flüssig. Wie auch bei anderen Vorabversionen funktioniert die Kamera des Smartphones hier noch nicht, dieser Treiber verursacht am häufigsten Probleme und wird in der nächsten Zeit fertiggestellt. Ebenso haben die Entwickler des CyanogenMod 9 mit diesem Problem zu kämpfen.

Die ersten Bilder, welche im obigen Banner sehr schön zu sehen sind, zeigen das komplette Android 4.0 System in einer kurzen Übersicht. Um euch weiter von der Beta-Firmware zu überzeugen, könnt ihr euch die Vorstellung im folgenden YouTube-Video anschauen.

Bei Interesse kann diese Beta-Firmware auf dieser Seite xda-developer heruntergeladen werden. Bei dieser Firmware handelt es sich um eine Beta-Version, die noch nicht 100 Prozent alltagstauglich ist, daher sollte sie nur von Erfahrenen Nutzern verwendet werden!

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