HTC Desire 12S kommt auch nach Deutschland

HTC hat das neue HTC Desire 12S bereits vor einigen Wochen vorgestellt und nun bestätigt das Unternehmen auch, dass es das neue Einsteigermodell auch in Deutschland geben wird. Allerdings lässt HTC die wichtigen Punkte offen: es gibt leider noch keinen genauen Termin für den Marktstart der Modelle und einen Preis nennt das Unternehmen auch nicht. Daher ist schwer zu sagen, wie gut oder schlecht die technischen Daten und Features sind, denn das hängt natürlich sehr vom Preis ab, den HTC dafür aufrufen wird. Wir gehen allerdings davon aus, dass es sich im Bereich von um die 200 Euro bewegen wird.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Stärken der neuen Modelle:

  • Dual-Textur-Design. Das HTC Desire 12s übernimmt das Designkonzept der hochklassigen HTC Smartphones mit über 120 lasergravierten Linien, die glänzende und matte Texturen auf der Rückseite bilden. Die aufwendig gravierten Linien bieten nicht nur ein hervorragendes Aussehen, sondern auch ein angenehmes Gefühl bei der Nutzung des nur 150 Gramm leichten Smartphones. 
  • 13-Megapixel-Frontkamera und -Rückkamera zur Aufnahme von Selfies. Das HTC Desire 12s bietet mit einer 13-Megapixel-Frontkamera die höchste Auflösung unter allen Einsteiger-Smartphones. Es verfügt über ein LED-Blitzlicht für helle Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen sowie Gesichtserkennung. Durch einen integrierten Glättungseffekt kann der Nutzer schöne Selfies aufnehmen, ohne eine App von Drittanbietern einzusetzen. Auch die Hauptkamera verfügt über 13 Megapixel sowie zusätzlich PDAF (Phasenerkennungs-Autofokus) und eine große Blende von f/2,0. Sie bietet einen schnellen Fokus und eine ausgezeichnete Lichtempfindlichkeit, so dass der Nutzer jederzeit und überall problemlos Fotos aufnehmen kann.
  • Einstiegspreis, trotz hochwertiger Eigenschaften. Das HTC Desire 12s enthält einen Qualcomm-Achtkern-Prozessor mit hoher Leistung und Energieeffizienz. Es ermöglicht einen 4G LTE 2CA High-Speed-Internetzugang (mit Downloads bis zu 300 Mbit/s und Uploads bis zu 50 Mbit/s) für hervorragende Spiele- und Video-Erlebnisse. Zudem unterstützt es die aktuellen Telefonie-Standards VoLTE und WoWIFI sowie 4G+3G Dual-SIM-Dual-Standby und Speichererweiterung. Diese hochwertigen Eigenschaften erhalten Kunden zum Einstiegspreis wie bei früheren Produkten der HTC Desire-Serie.
  • Sicheres und schnelles Bezahlen per NFC. Das HTC Desire 12s gehört zu den wenigen Einsteiger-Smartphones mit NFC. Die integrierte Fingerabdruckerkennung verbessert die Sicherheit der elektronischen Geldbörse und ermöglicht ein komfortables mobiles Bezahlen.

Die technischen Daten des neuen HTC Desire 12S

  • 5,7 Zoll (15,42 cm) im 18:9-Format
  • HD+ (720 x 1.440 Pixel)
  • Qualcomm® Snapdragon™ 435 Octa-Core, 64-Bit
  • ROM: 3 GB /RAM: 32 GB
  • ROM: 4 GB/RAM: 64 GB
  • Erweiterbar: microSD™ (bis zu SDXC™)
  • 13 MP + f/2.0 Blende Hauptkamera
  • 13 MP + f/2.2-Blende Frontkamera
  • Android™ 8.1 mit HTC Sense™

VIVE Focus Plus – HTC stellt VR-Headset für Unternehmenskunden vor

HTC zeigt auf dem MWC 2019 in Barcelona neue Wege im Bereich der Virtual-Reality-Technik und Anwendungen. Konkret präsentiert das Unternehmen das VIVE Focus Plus Headset  eigenständige Premium-VR-Hardware für Unternehmenskunden. Neben neuen Controllern hat man die Geräte auch deutlich bequemer gemacht – damit lassen sich die Headset länger tragen, ohne dass es Probleme gibt und das ist natürlich für einen Arbeitsalltag mit 8 Stunden durchaus wichtig und nicht zu unterschätzen.

HTC schreibt selbst dazu:

Vive Focus Plus unterstreicht unser Engagement, den VR-Markt sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher schnell weiterzuentwickeln und zu verbessern“, sagt Paul Brown, General Manager, HTC Europe. „Die neue Lösung Vive Focus Plus ermöglicht ein tieferes Eintauchen in virtuelle Welten, realistischeres Training und Simulationen sowie eine einfachere Portierung von Angeboten vom PC auf eigenständige VR-Hardware.“

Für die Steuerung der VR Umgebung und die Durchführung der Arbeitsaufgaben in diesem System gibt es zwei Controller (6DoF-Ultraschall-Controller ), die mit dazu geliefert werden. Damit können Nutzer Objekte oder Interaktionen mit drucksensitiven Eingaben steuern. So werden die Angebote wirklich immersiv. Darüber hinaus wird die Portierung von PC-basierten VR-Inhalten auf Vive Focus Plus mit Hilfe der WAVE-Plattform und SDK-Tools für Entwickler relativ einfach sein.

Unternehmen auf der ganzen Welt wie SimforHealth und Immersive Factory setzen Vive Focus Plus bereits für medizinische Schulungen und Sicherheitssimulationen ein. Diese All-in-One-Lösung basiert auf der Qualcomm® Snapdragon™ 835 Mobile VR-Plattform. Damit können Unternehmen auf neue und effektive Weise zusammenarbeiten und Aufgaben erledigen. Das Headset verfügt außerdem über zahlreiche weitere Funktionen für den Unternehmenseinsatz wie Blickauswahl und Gerätemanagement-Tools, um mehrere Headsets gleichzeitig aus der Ferne zu registrieren, zu überwachen und zu verwalten.

Die Geräte sollen dabei ab Sommer 2019 erhältlich sein. Leider hat HTC aber noch keinen genauen Termin genannt, wann die Modelle zu haben sein werden und es fehlt bisher noch ein Preis – man kann aber davon ausgehen, dass die Kosten für das Vive Focus Plus (inklusive der Controller) deutlich über den Preisen eines normales Vive VR Headsets liegen werden.

HTC Exodus 1 im Test – was kann das neue Krypto-Handy von HTC?

HTC Exodus 1 im Test – was kann das neue Krypto-Handy von HTC? – HTC hatte 2018 kein gutes Jahr und die Umsätze mit den normalen Handys und Smartphones sind (erneut) drastisch eingebrochen. Daher liegen auf dem HTC Exodus 1 viele Erwartungen, denn das Handy bedeutet mit dem Krypto-Funktionen einen neuen Ansatz bei HTC, der hoffentlich wieder mehr Kunden von den Geräten überzeugt. Die Frage ist daher, ob das Exodus 1der neue Heiland ist, der HTC wird retten können oder nicht.

Wir hatten das Gerät jetzt etwas mehr als 1 Woche im Test und konnten uns so ein Bild vom neuen Modell machen. Große Überraschungen blieben dabei aus.

Ganz grundsätzlich: Die technische Basis ist daher das HTC U12 plus und daher sollte man sich auch nicht wundern, wenn die technischen Leistungen weitgehend identisch sind. HTC hat hier also in erster Linie ein bestehendes Gerät mit weiteren Funktionen ausgestattet aber das HTC U12+ als Plattform ist ja auch keine schlechte Wahl.

Speed und Performance beim HTC Exodus 1

Bei der Leistung setzt das HTC Exodus 1 auf den Snapdragon 845 Prozessor und man scheint bei der Optimierung alles richtig gemacht zu haben, denn die Geräte liegen in den Benchmarks in der Regel bei den Top5 der Android Geräte auf dem Markt – teilweise sogar noch vor dem auf Leistung getrimmten OnePlus 6.

In der täglichen Bedienung mehr man diese Leistung dabei durchaus, das Geräte reagiert sehr schnell auf Eingaben und Anforderungen. Apps werden schnell geöffnet und das gilt auch für Kamera und Browser. Die gute Leistung ist also nicht nur ein theoretischer Wert im Benchmark, sondern macht sich auch in der tagtäglichen Nutzung bemerkbar. Sehr deutlich kann man sagen, dass das HTC Exodus 1 derzeit mit das schnellste Gerät bei Bedienung und Nutzung ist, das wir in der Redaktion haben. Die kommenden Geräte in 2019 werden wahrscheinlich noch schneller sein, aber auch mit dem HTC Exodus macht man bei Speed nichts verkehrt.

Die Kamera im HTC Exodus 1

Das Gerät verfügt über 4 Kameras: Sowohl auf der Front als auch auf der Rückseite gibt es jeweils eine Dual Lens Kamera und die Qualität ist durchaus vorzeigbar. Im DXOmark Test liegen die Geräte beispielsweise mit 103 Punkten auf Platz 3 der aktuellen Bestenliste und nur iPhone XS max und das Huawei P20 pro kommen auf bessere Werte bei der Kamera.

Im Test konnten wir das so bestätigen, die Aufnahmen sind wirklich gut und die Kamera reagiert schnell und solide. Auch die Voreinstellungen sind brauchbar, auf KI Funktionen wie bei anderen Geräten muss man aber weitgehend verzichten. Unabhängig davon konnten wir aber auch mit den normalen Voreinstellungen sehr gute Aufnahmen machen, der Profi-Modus erlaubt dann aber noch deutlich mehr Optimierungen.

Sowohl bei den Details als auch auf die Entfernung sind die Aufnahmen wirklich sehr gut und lediglich bei geringem Licht gibt es erste Probleme. Mit der Qualität des Huawei P20 pro können die Bilder aber natürlich nicht mit halten, die Kamera ist aber auch nicht unbedingt im Fokus der Exodus 1 Geräte.

Einige Beispielbilder des HTC Exodus 1

Das Design des HTC Exodus 1

Auch das Design des HTC Exodus 1 kennt man bereits vom HTC U12 plus her und daher gibt es auch hier wenig Überraschungen. Der Eindruck des Gerätes bleibt aber zwiegespalten: die Rückseite mit dem halbtransparenten Deckel und dem Blick auf die Technik (auch wenn der teilweise geschönt ist) sieht wirklich gut aus und zieht zumindest die Blicke auf sich. Im Vergleich zum HTC U12+ scheint man sogar noch etwas mehr Technik sichtbar gemacht zu haben. Die Front dagegen ist eher langweilig. HTC setzt auf vergleichsweise große Ränder und sowohl am oberen und unteren Rand ist so viel Platz wie man es von anderen Handys in diesem Preisbereich an sich nicht mehr gewöhnt ist. Im besten Fall lässt man das Handy also immer mit der Rückseite nach oben liegen – auf diese Weise kann es seine Stärken am besten ausspielen.

Rückseite nach oben hilft auch bei einem anderen Problem: wie bei vielen anderen aktuellen Geräte ist die Rückseite sehr glatt und etwas abgerundet – die Geräte neigen daher dazu, von Tischen zu rutschen, wenn man nicht aufpasst. Daher sollte man entweder ein Case verwenden, dass nicht ganz so rutschig ist, oder die Modelle immer auf das Display legen, dann gibt es diese Schwierigkeiten auch nicht.

Ansonsten gibt es in Sachen Verarbeitung kaum etwas zu meckern. Das Exodus 1 liegt gut in der Hand, hat eine hohe Schutzklasse (IP68) und die Rückseite ist in Sachen Fingerabdrücke nicht ganz so anfällig wie befürchtet. Durch die Sense Edge Technik (der Rand ist druckempfindlich und man kann damit Aktionen auslösen) wirkt das Modell aber etwas dicker als die Konkurrenz und bei verschiedenen Buttons bewegt sich teilweise auch der Sense Edge Bereich mit. Das ist ungewohnt und man befürchtet erstmal, dass sich etwas gelöst hat und defekt ist, obwohl es an sich nur der druckempfindliche Bereich ist. Mit der Zeit bemerkt man dies aber gar nicht mehr.

Die Krypto-Fähigkeiten des HTC Exodus 1

Besonderes Augenmerk haben wir natürlich auf den Einsatz mit Kryptowährungen gelegt, denn immerhin ist dies das Feature, mit dem HTC die Geräte herausstellt. Tatsächlich finden sich auf den Modellen gleiche eine ganze Reihe von Features in diesem Bereich:

  • das Gerät wird gleich von Anfang an verschlüsselt. Das kann an sich jedes moderne Android-Handy, aber beim HTC Exodus 1 wird dies direkt bei der Einrichtung der Geräte durchgeführt (und lässt sich auch nicht abbrechen)
  • die Zion Wallet App ist verlinkt und man kann diese direkt auf dem Gerät zum Speicher der eigenen Crypto-Einheiten nutzen. Die Software nutzt dabei eine Kombination aus Software und Hardware um die Coins zu speichern und zu schützen. Hier wird wahrscheinlich der Sicherheitsbereich des Snapdragon 845 genutzt (Secure Processing Unit aka SPU), auf den Android keinen Zugriff hat – das wirkt durchaus durchdacht.
  • daneben gibt es noch eine App, mit der man die aktuellen Kurse der Währungen verfolgen kann.

Die Zion Wallet wurde dabei mit einem weiteren Merkmal ergänzt: Wallets haben immer das Problem, dass sie in der Regel so sicher sind, dass auch ein Besitzer keinen Zugriff mehr hat, wenn er die Zugangsdaten vergessen hat. HTC baut daher für die Zion App noch eine Art Recovery ein, die man nutzen kann, falls man die Zugangsdaten doch nicht mehr haben sollte. Man kann ein sogenanntes Social Key Recovery einrichten, mit dem man den Zugriff auf das Wallet wieder herstellen kann, wenn der Schlüssel verloren gegangen sein sollte. Damit sind die Coins nicht verloren, auch wenn man den Schlüssel vergisst. Wenn das Handy verloren geht, sind aber natürlich auch die Coins in jedem Fall weg und die neue Form der Recovery ist unter Umständen auch eine Möglichkeit für Dritte, zu versuchen, Zugang zu bekommen.

Das Unternehmen schreibt dazu:

HTC has developed a unique Social Key Recovery mechanism in case your phone is lost or stolen, or you forget your keys. It is an easy and secure way to recover keys lost in the hardware. It also ensures that HTC does not hold your keys in a central location at any point – you maintain full custody at all times. HTC allows you to pick a few trustworthy contacts, and each one of those must download a key management app. Your seed then gets split using a secret sharing algorithm and is sent to the trusted contacts. Should the need arise, you can successfully regain access to your funds.

Abgesehen davon ist das HTC Exodus 1 ein ganz normales Android Handy, das ein paar mehr Apps an Bord hat als andere Handys. Wer diese Angebote ignoriert, kann das Exodus 1 auch als einfaches Smartphone nutzen. Man kann beispielsweise auch den normalen Google Play Store nutzen – die Fähigkeiten von Blockchains und anderen Methoden der Authentifizierung werden also nicht genutzt. Man hat eher das Gefühl, das Krypto hier eher als Marketing eingebaut wurde ohne einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

Interessant ist dagegen ein Punkt bei der Wiederherstellung des Zugriffs. Wallets haben immer das Problem, dass sie in der Regel so sicher sind, dass auch ein Besitzer keinen Zugriff mehr hat, wenn er die Zugangsdaten vergessen hat. HTC baut daher für die Zion App noch eine Art Recovery ein, die man nutzen kann, falls man die Zugangsdaten doch nicht mehr haben sollte.

HTC macht den Kauf des Exodus schwer

Den Krypto-Ansatz merkt man allerdings an einer Stelle dann doch deutlich: beim Kauf. HTC bietet das exodus 1 derzeit nicht gegen normale Währung an, sondern man muss es mit Bitcoins. Litecoins oder Etherum kaufen. Wer keine dieser Krypto-Währungen hat, kann die Geräte leider nicht bestellen. Das ist natürlich eine recht hohe Hürde, denn wahrscheinlich werden nur wenige Kunden wirklich die Infrastruktur haben, um schnell entsprechende Coins kaufen zu können und es werden sich auch nur wenige Nutzer dafür extra ein Wallet usw. einrichten.

Das Unternehmen schränkt den Kauf der Geräte also vor allem auf Krypto-Nutzer ein. Ein wirkliches Problem ist das aber nicht, denn für den normalen Verbraucher steht mit dem HTC U12+ natürlich ein vergleichbares Gerät zur Verfügung, dass man auch mit neuen Euro kaufen kann.

Unser Fazit zum HTC Exodus 1

Nach einiger Zeit mit dem HTC Exodus 1 fällt das Fazit zum neuen Geräte gemischt aus. Der Ansatz mit dem Krypto-Handy als Marketing ist durchaus interessant, aber nicht wirklich zu Ende gedacht. Die Geräte zielen dank des Kaufes in Krypto-Währungen vor allem auf Fans aus diesem Bereich und die werden durch die eher überschaubaren Krypto-Fähigkeiten des Modells wohl eher enttäuscht sein. Die Ausstattung richtet sich eher auf Einsteiger in diesem Bereich, diese werden allerdings durch den Kaufpreis in BTC, ETH oder LTC auf eine harte Probe gestellt. Von daher bleibt offen, wer genau die Zielgruppe des neuen Modells sein soll. Durch den doch recht volatilen Kurs der Währungen kann man aber durchaus auch ein Schnäppchen machen.

Unabhängig vom Kypto-Ansatz ist das HTC Exodus 1 ein solides Gerät. Beim Design gibt es aber durchaus Kritikpunkte und auch der Akku könnte besser sein, aber es ist schnell, hat eine gute Kamera und eine hohe Schutzklasse, die es recht unanfällig bei der täglichen Nutzung macht. Ob das aber rechen wird, um die Geräte wirklich an den Kunden zu bringen, bleibt zu bezweifeln, denn diese Punkte findet man auch bei anderen Anbietern und Herstellern und damit ist das HTC ein Gerät, dass sich vor allem durch den Krypto-Ansatz aus der Masse heraushebt und der ist leider nicht ganz so weit entwickelt, wie man das eventuell erwartet hätte.

Ganz konkret scheint das HTC Exodus 1 leider nicht der Heiland zu sein, der HTC aus der Krise führen wird – hier fehlt einfach die Eigenständigkeit der Geräte und auch ein Feature, dass für den Massenmarkt wirklich attraktiv ist und das man bei anderen Anbietern so nicht findet.

Die technischen Details des HTC Exodus 1

  • Speicher: 128 GB Festspeicher
  • RAM: 6 GB
  • Betriebssystem: Android 9 Oreo
  • Prozessor: Snapdragon 845 Mobile Plattform von Qualcomm
  • Staub- und wasserdicht (Schutzklasse IP68 – bis zu 30 Minuten in 1,5 Meter Wasser)
  • Bildschirm: 6“ (15,24 cm) Quad HD+ Display* mit 18:9-Verhältnis
  • Kamera: 12 + 16 MP Dual-Hauptkamera mit hochwertigem Zoom; 8 MP Dual-Frontkamera mit natürlichem Bokeh Effekt und 4k Videoaufnahmen mit 60 FPS
  • Akku: 3.500 mAh
  • Kosten: 0,15 BTC oder 4,78 ETH (schwankt je nach Kurs)

Video: das HTC Exodus 1

 

Krypto-Handy HTC Exodus 1 – Bestellungen werden auch in Deutschland ausgeliefert

Aktueller Stand: Das Warten auf die Modelle scheint vorbei zu sein, denn HTC hat in einer Mail an alle Kunden verkündet, dass die Geräte ab sofort ausgeliefert werden und damit wohl in der nächsten Woche bei den Kunden ankommen werden. Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

We are excited to let you know that your order is now being processed and it will be shipped between now and the beginning of next week. You will receive a shipping confirmation email once your tracking number has been generated.


EXODUS 1 von HTC ab sofort vorbestellbar – der taiwanesische Smartphoneentwickler präsentiert heute seinen ersten Blockchain-Smartphone „EXODUS 1“, den man schon jetzt unter www.htcEXODUS.com in 34 Ländern der Welt – inklusive Deutschland – vorbestellen kann. Doch so einfach ist es nicht. Wer das Handy erwerben will, muss für diesen nicht mit der üblichen, sondern zum ersten Mal in der Smartphone Industrie ausschließlich mit der Kryptowährung zahlen. Es werden also nur diejenigen das Gerät kaufen können, die ausreichend Bitcoin oder Ethereum aufweisen können. Der Preis für den Smartphone? Nach aktuellem Dollar-Bitcoin Kurs, sollte dieser im Bereich zwischen 950 Us-Dollar und 960 Us-Dollar liegen. Die Lieferung erfolgt voraussichtlich im Dezember 2018. Mehr dazu im folgenden Bericht.

Was kann das neue Exodus 1

Neben dem einzigartigen Design fragt man sich, was der EXODUS 1 Smartphone sonst noch an Spezifikationen aufweist. So bietet das Handy eine sichere und transparente Blockchain-Technologie an, die mit der entsprechenden Software für die neusten Kryptowährungtrends und sich weiterentwickelnden dezentralen Datenbanken sicher einsetzen lässt. Mit der sogenannten eingebauten „Enklave“ sorgt das Gerät für die Sicherheit der Kundendaten, ob es Kryptoschlüssel, Währung oder nicht austauschbare Tokens (Kryptowährung) sind, wobei auch Android zu dem Schutzmechanismus einen großen Teil der Arbeit beiträgt.

Sicherheit geht vor

Ebenso die Sicherheit betreffend, weist das neue EXODUS 1 einen fortgeschrittenen Social Key Recovery-Mechanismus. Dabei handelt es sich um einen Code, der im Falle eines Diebstahls oder Verlust des Gerätes die Daten auf dem Handy und die Hardware selbst effektiv schützen kann. Dieser Schlüssel wird zudem nicht an einem zentralen Ort gespeichert. Vielmehr haben die Nutzer die Möglichkeit einige vertrauenswürdige Kontakte auszuwählen, die ihrerseits eine Key Management App herunterladen müssen. Die App ermöglicht es den Zahlengenerator aufzuteilen. Dadurch bekommt dann der Nutzer den generierten Code und kann den Zugang zu den Daten wiedererlangen.

Ökosystem der Blockchain

Diejenigen, die sich für den EXODUS 1 entscheiden sollten, erhalten zu dem auch die Möglichkeit Teil von dem Ökosystem der Blockchain zu sein. Dabei wird es einem ermöglicht an unterschiedlichen Transaktionen im Kypto-Bereich und Weiterentwicklung der Sicherheit im Blockchain teilzunehmen. Dabei bietet HTC jedem Interessenten die Gelegenheit an, Teil dieses Systems zu werden und zu dem Fortschritt dieser beizutragen. Mit der HTC Community wird es ermöglicht Feedback, Tipps und Verbesserungsideen vorzuschlagen, damit die „Kette“ noch größer und fester werden kann! Folgendes sagt Phil Chen, der Decentralized Chief Officer von HTC zum EXODUS:

„Vor 10 Jahren hat HTC das erste Android Smartphone vorgestellt, zeitgleich erfolgte die Markteinführung von Bitcoin und dem Genesis Block. EXODUS 1 ist ein grundlegendes Element des Krypto-Internets. Damit digitale Assets und dezentrale Apps ihr Potenzial ausschöpfen können, muss unserer Meinung nach das mobile Endgerät der wichtigste Vertriebskanal sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Entwicklern in der Blockchain-Community, um diese Vision zu verwirklichen“

Newsfeed

Damit man auch weiter informiert bleibt, lohnt es sich den Twitter Accounts von Phil Chen und dem HTC EXODUS zu folgen. Auch über diesen Link kann man mehr zu dem neuen HTC Produkt aus dem Vlog von Phil Chen erfahren!

Die technischen Details des HTC Exodus 1

  • Speicher: 128 GB Festspeicher
  • RAM: 6 GB
  • Betriebssystem: Android O(reo)
  • Prozessor: Snapdragon 845 Mobile Platform von Qualcomm
  • Staub- und wasserdicht (Schutzklasse IP68 – bis zu 30 Minuten in 1,5 Meter Wasser)
  • Bildschirm: 6“ (15,24 cm) Quad HD+ Display mit 18:9-Verhältnis
  • Kamera: 12 + 16 MP Dual-Hauptkamera mit hochwertigem Zoom; 8 MP Dual-Frontkamera mit natürlichem Bokeh Effekt und 4k Videoaufnahmen mit 60 FPS
  • Akku: 3.500 mAh
  • Kosten: 0,15 BTC oder 4,78 ETH

Video: das HTC Exodus

Firefox Reality – HTC VIVE, Mozilla und AWS arbeiten an neuem VR Browser

In Zukunft soll auch die Navigation per virtueller Realtität einfacher werden und um das zu realisieren haben sich  Mozilla Firefox, AWS Amazon Sumerian und Fidelity Investments zusammen geschlossen um einen neuen Browser zu realisieren, der sowohl die Sicherheit gewährleistet als auch eine einfache Navigation bietet. Unter dem Namen Firefox Reality soll dieser neue Browser zukünftig der native Browser auf den HTC Vive Systemen werden und den aktuellen Browser von HTC ablösen. Mozilla hatte den Browser bereits vor einigen Monaten angekündigt, nun scheint HTC das Potential erkannt zu haben und man geht gemeinsam in die weitere Entwicklung

Die Unternehmen schreiben im Original dazu:

Heute sind VR-Web-Browser unübersichtlich und umständlich zu bedienen. Im Rahmen der Partnerschaft mit HTC Vive ermöglicht Mozilla Firefox in VR eine schnelle und einfache Suche und Recherche, den Zugriff auf Lieblings-Websites, Surfen, Ansehen von Videos und vieles mehr. Firefox wird der Standard-Internetbrowser für Vive, Vive Pro und den kommenden VIVE Cosmos sein.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Amazon und HTC, denn damit stellen wir sicher, dass das Web der beste Weg ist, um 3D-Inhalte aus dem Internet auf den marktführenden VR-Geräten zu erleben“, sagt Sean White, Chief R&D Officer, Mozilla. „Wir bringen Firefox Reality auf diese Plattform. So gewährleisten wir eine sichere, schnelle und private Nutzung der nächsten Hardware-Generation.“

Mit dem Browser soll auch eine Technik vorgestellt werden, mit der es zukünftig möglich sein soll, sehr einfach Webseiten zu erstellen, die für VR optimiert sind. Man kennt jetzt bereits responsive Webseiten, die sich auf das jeweilige Endgerät einstellen und für Handys und Smartphones optimierte Versionen ausliefern. Zukünftig könnte es zusätzliche auch noch passende VR Versionen geben, die erkennen, wann ein Nutzer mit einer entsprechenden Brille unterwegs ist und dann eine passende Version samt angepasster Navigation liefern.

„Viele Branchen setzen XR-Technologien für eine Vielzahl von Anwendungen ein, darunter Trainingssimulationen, Virtual Concierge Services, Online-Shopping oder virtuelle Touren“, sagt Kyle Roche, General Manager, Amazon Sumerian, AWS. „Bisher erforderte die Erstellung realistischer XR-Erlebnisse spezielle Programmierkenntnisse. Zudem mussten Entwickler den Umgang mit einzigartigen Spezifikationen und Bereitstellungsverfahren lernen. Gemeinsam mit HTC und Mozilla erleichtern wir Entwicklern die schnellere Erstellung und Verteilung von VR-Anwendungen – nur per Browser und URL.“

Firefox Reality im Video

HTC U12, U12+ und U12 life – Anleitung und Handbuch in deutsch

HTC U12, U12+ und U12 life – Anleitung und Handbuch in deutsch – Bei den neuen Smartphones von HTC handelt es sich um Smartphones, die im preislichen Bereich im mittlerem Bereich sind und dafür einiges an Technik für den Smartphone Fan mitbringen. Die 3 neuen Smartphones von HTC sind alle für einen etwas unterschiedlichen Preis zu ergattern, wesentliche Unterschiede bei Bedienung und Technik gibt es keine. Die Smartphones decken die Zielgruppe ab, die auch etwas mehr Geld in ein Smartphone investieren wollen und so auch einige coole Features mit an Bord haben wollen und denen schlichtweg 900€ für ein High-End Smartphone zu teuer ist.

Das neuste Modell aus dieser Serie ist das HTC 12 life, das zwar den gleichen Namen wie die Topmodelle trägt, aber sowohl von der Technik her als auch vom Preis eher in der Mittelklasse angesiedelt ist. Statt 900 Euro ist das HTC U12 life ab 349 Euro zu haben und das bedeutet aber natürlich auch, dass man bei der Technik einige Abstriche machen muss. In den ersen Tests wurde beispielweise die Kamera kritisiert, die etwas langsam reagiert und mit den Objektiven in den beiden Premium-Modellen nicht mithalten kann.

HTC U12, U12+ und U12 life – Anleitung und Handbuch in deutsch

Bisher hat HTC die Dokumente noch nicht für alle neuen Smartphones zur Verfügung gestellt. Sobald diese verfügbar sind, werden wir sie aber hier nachtragen:

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android besonders einfach machen sollen. Diese funktionieren in der Regel für alle HTC U12 Modelle, da diese alle mit Android arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung für das Android Betriebssystem:

Video: Zum HTC U12+

Weitere Links rund um die HTC U12 Serie

HTC Exodus – das Unternehmen setzt auf das Blockchain Handy

Die Konkurrenz unter den Smartphoneherstellern wird immer größer. Immer mehr Hersteller etablieren sich hier und können ihre Geräte unter die Leute bringen. In jüngster Zeit leidet besonders die ehemalige Größe HTC sehr darunter. Die Verkaufszahlen und Umsätze des taiwansichen Herstellers sind in den letzten Monaten drastisch eingebrochen. Für Juni meldete das Unternehmen einen Rückgang des Umsatz von fast 70 Prozent. Während der Umsatz im Juni 2017 noch 190 Millionen betrug, was jedoch auch kein Spitzenwert ist, sahen die Zahlen im Juni dieses Jahres sehr düster aus. In diesem Monat lag der Umsatz nämlich nur noch bei 62 Millionen Euro. Die Entwicklung hatte sich in den vergangenen Monaten jedoch schon angekündigt, denn die Zahlen sanken beständig.

Zuletzt hatte man jedoch an eine Besserung geglaubt, denn  seit Mitte Juni 2018 ist das neue Flaggschiff HTC U12+ auf dem Markt. Den Verkaufszahlen nach fand dieses Smartphone bisher jedoch keinen großen Anklang unter den potentiellen Kunden. Denn der Umsatz lag im Juni noch unter den Zahlen des Vormonats. Wahrscheinlich ist dies zumindest zum Teil dem Preis des Smartphones zu zu schreiben, denn die UVP beträgt stolze 799 Euro. Damit ist das HTC U12+ ziemlich teuer und übertrifft sogar die Flaggschiffmodelle von Samsung oder Huawei. Das Samsung Galaxy S9 oder Huawei P20 liegen preislich nämlich mittlerweile schon zwischen 550 Euro und 600 Euro. Viele Kunden werden daher bei einem Preis von 799 Euro eher abgeneigt gewesen zu sein, sich mit dem Smartphone überhaupt auseinander zu setzen.

HTC schlägt neue Richtung ein- Exodus soll erstes Blockchain-Smartphone werden

Durch das Internet entstehen immer neue Gefahren für unsere persönlichen Daten, die wir auf unserem Smartphone gespeichert haben. Wie oft liest man Berichte über Hackerangriffe oder Identitätsdiebstahl. HTC versucht daher ein neues Smartphone zu entwickeln, dass den Sicherheitsbedürfnissen besser gerecht wird und somit persönliche Daten schützt. Das neue Smartphone wird Exodus heißen und wird mit einer ganz neuen Software ausgestattet sein, denn es soll das erste Blockchain-Smartphone überhaupt werden.

Bei der Blockchain geht es darum, dass Veränderungen an einem Produkt, wie zum Beispiel eine App, besser nachvollzogen werden können. Wer Mitglied einer Blockchain ist, besitzt einen speziellen Zugangsschlüssel. Wird zum Beispiel etwas an einer App, Software oder etwas anderem verändert, dann ist diese mit dem Schlüssel, des letzten Beteiligten versehen. Man kann also immer nachvollziehen, wer an einem Vorgang beteiligt war. Das ermöglicht einen besseren Überblick darüber, wer etwas getan hat und ob derjenige dazu berechtigt war. Hat man zum Beispiel die Möglichkeit für eine App ein Update zu installiere, dann kann man darüber nachvollziehen, von wem dieses Update stammt. So lässt man wirklich nur auf sein Smartphone, was man für vertrauenswürdig hält.

Ein weiteres Ziel des neuen Smartphones ist es die digitale Identität zu sichern. Passwörter können geknackt werden und so kann eine Online-Identität wie zum Beispiel ein E-Mail-Account auch mal schnell geklaut werden. Mit den Zugangsschlüsseln für die Blockchain wird dies erschwert. Hier hat jedes Mitglied der Blockchain nämlich sowohl einen privaten als auch öffentlichen Zugangsschlüssel. Mit dem privaten Schlüssel ist eine viel sichere Identifizierung der Person auch in der Online-Welt möglich. Somit soll die digitale Identität besser geschützt werden. Phil Chen, HTCs Chief Crypto Officer, sagt dazu:

„Im neuen Internetzeitalter sind sich die Menschen der Bedeutsamkeit ihrer Daten im Allgemeinen bewusster, dies ist eine perfekte Gelegenheit, den Benutzer in die Lage zu versetzen, seine digitale Identität wirklich zu besitzen. Das Exodus ist ein großartiger Ausgangspunkt, denn das Smartphone ist das persönlichste Gerät, und es ist auch der Ort, von dem alle Daten stammen. Ich bin begeistert von der Möglichkeit, das Internet zu dezentralisieren und für den modernen Anwender umzugestalten.“

Eng verbunden mit der Blockchain sind natürlich auch Kryptowährungen. Daher soll das Exodus auch ein Portemonnaie für Krypot-Währungen besitzen. Dieses sogenannte Cold Wallet wird dann nicht mit dem Internet verbunden sein, sodass hier keine Möglichkeit besteht diese Krypto-Währungen über das Internet zu entwenden. HTC hat daher auch eine Partnerschaft mit Criptokitties bekannt gegeben, welche bisher Apps mit Krypotwährungen vermarktet haben. Das bezeiht sich auch alle Apps, die entweder mit Kryptowährungen gekauft werden oder innerhalb der App Kryptowährungen nutzen. Zusammen mit dem Exodus soll ein Crypto Gaming App Store entstehen, indem solche Angebote gesammelt werden sollen. Eine weitere Kooperation besteht nun auch mit Bitmark, dem kryptobasierten digitalen Eingentumsprojekt.

Wahrscheinlich ist dies auch ein Versuch von HTC sich mit technischen Neuerungen wieder von der Menge abzuzeichnen. Wie gut das gelingen wird hängt von der Umsetzung ab. Es gilt abzuwarten, wie handhabbar das neue Smartphone wird. Bedeutet der Identitätsschutz und die zusätzliche Sicherheit jedoch auch viel zusätzliche Arbeit, dann ist es fraglich, ob HTC damit seine Krise beenden kann. Das neue Smartphone soll im dritten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.

HTC – Verkäufe brechen dramatisch ein

HTC hatte in den letzten Jahren immer wieder mit schlechten Zahlen zu kämpfen. Die Modelle und vor allem die Flaggschiffe kamen nicht wirklich gut bei den Kunden an und daher sanken Umsatz aber auch die Verkäufe selbst. Nun scheint es nochmal deutlich schlechtere Zahlen zu geben, denn das Unternehmen meldet für den Juni einen Rückgang der Verkäufe um fast 70 Prozent. Im Juni des letzten Jahres konnte das Unternehmen immer noch 190 Millionen Umsatz machen. In diesem Jahr waren es im Juni nur noch etwa 62 Millionen Euro Umsatz – ein extrem drastischer Rückgang. Die Zahlen hatten sich aber bereits angedeutet, denn im Mai lag der Umsatz auch nur bei 69 Millionen Euro.

Konkret heißt es bei Reuters dazu:

HTC said its June sales fell to T$2.2 billion ($72 million), from T$6.9 billion a year ago and T$2.45 billion in May. “In the high-end segment, the sales of their flagship phone this year has been lower than expected, leading to lower market share,” said an analyst at market research firm Trendforce who declined to be named. “As for HTC’s middle-end and entry-level series, the new models feature neither new specs nor high performance-price ratio, influencing the sales,” the analyst said.

Dabei haben sich die Hoffnungen des Unternehmens auf das neue HTC U12+ wohl nicht erfüllt. Die neuen HTC Topmodelle sind seit Mitte Juni 2018 auf dem Markt und hätten eigentlich den Umsatz ankurbeln sollen. Offensichtlich kommen die Modelle aber bei den Verbrauchern weniger gut an – statt einen Push nach oben liegen die Verkaufszahlen sogar noch unter dem Vormonat.

Ein Grund für den schleppenden Absatz könnte der Preis sein. HTC hatte für die HTC U12+ eine unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro heraus gegeben und damit liegen die Geräte doch in einem recht teuren Preisbereich. Die Spitzenmodelle der Konkurrenz gibt es mittlerweile deutlich billiger. Beispielsweise bekommt man das Galaxy S9 aktuell für um die 550 Euro und auch das Huawei P20 ist in diesem Bereich zu haben. Honor setzt mit dem Honor 10 sogar bei nur 399 Euro an. Offensichtlich sind die Kunden nicht bereit, für das durchaus technisch ausgereifte HTC U12+ diesen Aufpreis zu zahlen.

Bleibt abzuwarten, wie HTC mit diesem Rückschlag umgehen wird. Das Unternehmen hatte die eigene Produktion bereits deutlich reduziert und möglicherweise denkt man auch darüber nach, sich ganz aus dem Smartphone Bereich zurück zu ziehen.

Neues HTC-Flaggschiff HTC U12+ ab sofort erhältlich

Das neue Flaggschuiff von HTC, das HTC U12+, ist nun auf dem Markt erhältlich. Das Smartphone ist trotz seiner Displaygröße von 6 Zoll leicht zu bedienen, da es eine verbesserte Edge-Sense-Funktion nutzt. Die Bedienung kann also teilweise über Druckpunkte im Rahmen des Smartphone geschehen. Auch bemerkenswert sind die Kameras, da es sich sowohl bei Haupt- als auch Frontkamera um Kameras mit zwei Linsen handelt. Die UVP des Herstellers liegt bei 799 Euro.

Das Gehäuse des Smartphones besteht aus Aluminium und Glas. Das Aluminium wurde im Rahmen verbaut und das Glas fand bei der Vorder- und Rückseite Verwendung. Bei der Rückseite des Smartphones hat HTC ein Liquid Surface-Design eingesetzt, sodass die Farben je nach Blinkwinkel und Licht variieren. Das wurde ermöglicht, indem mehrere Schichten gefärbtes Glas zum Gehäuse zusammengesetzt wurden. Es gibt verschiedene Farben, wobei besonders Translucent Blue etwas besonderes ist, da man bei diesem Modell das technische Innenleben des Smartphones sehen kann.  Auf der Rückseite wurden außerdem auch die Hauptkamera, der Blitz sowie ein Fingerabdrucksensor vertikal unter einander angeordnet.

Auf der Vorderseite des Smartphones ist das 6 Zoll große Display, welches im zur Zeit beliebten 18:9 Format gehalten ist. Dieses Display hat eine Quad HD+ Auflösung und schafft es somit auf eine Pixeldichte von 537 Pixel pro Zoll. Der Bildschirm verfügt außerdem auch über eine Always-On-Funktion. Neben dem Display ist nur noch wenig Rand auf der Vorderseite des Smartphones. Der Display geht fast vollständig zu den Seiten und lediglich oben und unten wurde ein schmaler Rand gelassen. Im oberen Rand sind dann unter anderem die Kameras verbaut.

Trotz dieser Größe einfach zu bedienen

Edge Sense ist eine Funktion, die von HTC in einigen seiner Smartphone verwendet wird. Nun wurde sie überarbeitet und die verbesserte Version Edge Sense 2 wurde beim HTC U12+ verwendet. Die Edge Sense Funktion ermöglicht, dass man das Smartphone trotz der Größe seines Displays gut bedienen kann. Man hat verschiedene drucksensible Punkte in den Rahmen des Smartphones eingebaut, über die sich verschiedene Befehle geben lassen. Man kann selber festlegen, welche Berührung welche Bedeutung hat. So kann man zum Beispiel über das Drücken auf beiden Seiten des SMartphones ein Foto auslösen, wenn man in der Kamera ist. Das ermöglicht die Bedienung mit nur einer Hand. Auch das Zoomen in einer Karte wäre ein denkbares Anwendungsbeispiel. So soll ein großes Displays kein Nachteil mehr sein, mit dem man sich arrangieren muss.

Angetrieben wird das Smartphone von einem Qualcomm Snapdragon 845 Prozessor. Diesem stehen 6 GB RAM und 64 GB interner Speicherplatz zur Seite. Der Prozessor hat eine Taktrate von bis zu 2,8 GHz. Natürlich ist der interne Speicher auch noch durch eine zusätzliche SD-Karte erweiterbar. Die mögliche Größe des externen SD-Karte liegt wohl bei bis zu 2.000 Gigabyte. Der Akku umfasst 3.500 mAh und ist damit ziemlich groß. Natürlich muss er auch ein großes Display mit Strom versorgen, doch man kann davon ausgehen, dass der Akku einen ganzen Tag halten sollte. Außerdem unterstützt der Akku eine Schnelllade-Funktion.

Gleich zwei Dual-Kameras

Eine weitere Besonderheit an diesem Smartphone sind die vier Kamera, die eingebaut wurden. Die Hauptkamera besteht aus einer 12-MP-Weitwinkelkamera und einem 16-Mp-Teleobjektiv. Die Linsen der Frontkamera haben beide 8 MP. Außerdem sind mit den Kameras verschiedene Funktionen und Modi möglich wie Bokeh, AR-Sticker oder Gesichtserkennung. Die Frontkamera verfügt keinen eigenen LED-Blitz, sondern nutzt ein helles Aufleuchten des Displays vor dem Schnappschuss. Die Hauptkamera hat neben einem dualen LED-Blitz noch einen UltraSpeed Autofokus 2 und 2-fach optischen sowie 10-fach digitalen Zoom. Weitere Funktionen sind Sonic Zoom. Dabei kann bei der AUfnahme von Videos an verschiedene Töne oder Stimmen herangezoomt werden, sodass diese besser zu hören sind. Im DxOMark-Score erzielte die Kamera einen Wert von 103,womit das U12+ auf dem zweiten Platz in dieser Bewertung landet.

Das Smartphone gibt es in drei verschiedenen Farben. Zum einen gibt es Translucent Blue und Ceramic Black. Diese beiden Farben sind nun schon im freien Handel erhältlich. Über HTC wird man die Geräte erst im Laufe des Junis erwerben können. Der Preis liegt zur zeit bei 799 Euro. Wer noch etwas warten will, kann dann im Laufe des Juli auch die Farbe Flame Red erhalten.

HTC U12+ kommt mit verbesserter Edge-Sense-Funktion auf den Markt

Die Auswahl auf dem Smartphone-Markt wird immer größer und so versuchen Hersteller mit immer neuen Innovationen die Kunden von ihren Produkten zu überzeugen. Auch HTC wird dieses Jahr mit dem HTC U12+ wieder ein neues Smartphone auf den Markt bringen, welches das neue Flaggschiff des Unternehmens werden soll. Dieses Smartphone fällt besonders wegen der verbesserten Benutzerfreundlichkeit und den Dual-Kameras auf, welche bei der Haupt- und Frontkamera zum Einsatz kommen. Die Benutzerfreundlichkeit wurde hier zum Beispiel durch Edge Sense 2 verbessert, welches eine Funktion ist, bei der über das Ausüben von Druck auf die Ränder des Smartphones, dieses bedient werden kann.

Auf der Vorderseite des Smartphones befindet sich das 6 Zoll große Display, welches im 18:9 Format ist. Das heißt, dass das Display doppelt so hoch wie breit ist. Damit ist HTC nicht mit dem neusten Trend, welcher 19:9 Formate nutzt mitgegangen. Auch die Notch am oberen Rand, in der sich meist die Frontkamera und Lautsprecher befinden, wurde bei diesem Handy nicht genutzt. Die Pixeldichte des Displays erreicht 537 Pixel pro Zoll, da das Display in Quad HD+ auflöst.

Liquid Surface-Design

Wie auch beim Vorgängermodell U11 ist auch die Rückseite des Smartphones aus Glas gefertigt. Auch hier wendet HTC wieder die vorherige Technik an und legt mehrere Glasschichten übereinander, sodass die Farben je nach Winkel und Lichteinfall unterschiedlich wirken. Diesen Effekt findet man bei zwei Farbvarianten des U12+. Bei der Farbe Translucent Blue hingegen wirkt die Rückseite fast transparent, sodass man einen Blick auf das Innenleben des Smartphones erhaschen kann.  Lediglich der Metallrahmen des Smartphones ist nicht aus Glas gefertigt, wurde dafür aber zwischen zwei Glasflächen verbaut. Leider merkt man den Metallrahmen als Kante etwas und die Rückseite ist empfindlich, wenn es um Fingerabdrücke geht.

HTC arbeitet beim HTC U12+ mit Edge Sense 2. Diese überarbeitete Technologie, sorgt dafür, dass man über verschiedene Berührungsinteraktionen am seitlichen Rand des Handys steuern kann. So kann man das Smartphone bei vielen Anwendungen auch mit einer Hand bedienen und muss nicht immer beide Hände am Smartphone haben. Einige Funktionen, die sich über Druck-Befehle ausführen lassen, sind zum Beispiel das Zoomen in Anwendungen und Karten oder das Auslösen von Bildern. Mit Edge Sense 2 kann man ganz individuell festlegen, welche Gesten in welcher App was zu bedeuten haben. Man kann also selber entscheiden was passiert, wenn man mit einer Hand drückt, doppelt tippt oder gedrückt hält. Außerdem erkennt die neue Version sogar, mit welcher Hand das Handy gerade gehalten wird. Eric Matthes, Vice President Western Europe bei HTC, sagt zum neuen Edge Sense 2:

„Nachdem HTC mit dem HTC U11 den weltweiten Trend für 3D-Glasgehäuse bei Highend-Smartphones eingeleitet hat, setzt das neue Flaggschiff HTC U12+ jetzt neue Impulse in Bezug auf intuitive Interaktion zwischen Mensch und Smartphone. Das Potenzial für verschiedene Optionen der intuitiven Bedienung eines Smartphones ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Edge Sense 2 begeistert durch einen überragenden Bedienkomfort und gibt Anwendern eine freie Hand zurück.“

Im Inneren des Smartphones arbeitet die Qualcomm Snapdragon 845 Mobile-Plattform, welcher 6 GB RAM und 64 GB interner Speicher zur Seite stehen. Die Kapazität des Speichers kann man über eine SD-Karte erweitern. Es gibt jedoch noch keine Informationen, um wie viel GB sich der Speicher erweitern lässt. Außerdem gibt es das Gerät auch als DualSIM Variante. Ob man sich bei dieser DualSIM-Variante jedoch immer zwischen einer zweiten SD-Karte und der Speichererweiterung entscheiden muss, ist noch nicht genau bekannt.

Gleich vier Kameras im Smartphone verbaut

HTC hat gleich sowohl Front- als auch Hauptkamera in Dual-Kameras verwandelt. Die Hauptkamera hat zum einen ein Weitwinkel-Objektiv mit 12 MP und einer f/1.75 Blende. Dieser Linse steht eine Tele-Kamera zur Seite, die sogar 16 MP schafft und deren Blende eine Öffnung von f/2.6 besitzt. Die Hauptkamera ist zusätzlich mit einem Dual LED-Blitz, optischem Bildstabilisator und verschiedenen Modi ausgestattet. Außerdem findet hier ein UltraSpeed Autofocus 2 Verwendung, damit die relevanten Objekte des Bildes schnell fokussiert werden können. Beim Zoom kann die Kamera auf einen 2-fach optischen Zoom und einen 10-fach digitalen Zoom zurückgreifen. Weitere Funktionen sind zum Beispiel Sonic Zoom, wobei man in Videos auf eine bestimmte Stimme Zoomen kann, sodass diese klarer und lauter wird. Im DxOMark-Score hat es die Kamera sogar auf über 100 Punkte geschafft. Damit ist das die beste Bewertung für eine Dual-Kamera, die in einem Smartphone verbaut ist.

Die Frontkamera verfügt über zwei Kameras mit jeweils 8 MP. Außerdem sind Funktionen wie Bokeh-Effekt, AR Sticker, Selfie-Panorama und Live Make-up bei dieser Kamera verfügbar. Die Blende der Frontkamera beträgt f/2.6.

Das neue Smartphone von HTC wird voraussichtlich Mitte Juni auf den Markt kommen. Es wird in drei farblichen Varianten verfügbar sein: Translucent Blue, Ceramic Black und Flame Red. Bisher liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 799 Euro. Interessierte können das Smartphone sogar schon jetzt auf der Internetseite von HTC vorbestellen. Wer HTC Club-Mitglied ist, bekommt sogar 10% Rabatt auf die UVP. Wer bis zum Verkaufstsart warten möchte, kann das Smartphone dann im Handel und über die Internetseiten von HTC und O2 erwerben.