Huawei Mate 20 Serie – EMUI 11 Update bis spätestens März

Huawei Mate 20 Serie – EMUI 11 Update bis spätestens März – Huawei hat mittlerweile einen groben Fahrplan für das kommende EMUI 11 Update veröffentlicht und nun gibt es Hinweis, die diesen Zeitplan nochmal konkretisieren. Wenn das stimmt, soll das EMUI 11 Update im März stattfinden, mit etwas Glück bereits auch etwas früher. Allerdings gibt es wirklich nur EMUI 11 und kein Android 11 mit diesem Update.

Das betrifft folgende Geräte:

  • Huawei Mate 20
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Huawei Mate 20 RS Porsche Design
  • Huawei Mate 20X 4G
  • Huawei Mate 20X 5G

Bei Huaweicentral schreibt man dazu im Original:

According to the EMUI 11 official rollout roadmap, the stable EMUI 11 for Mate 20 lineup is scheduled for the first quarter of 2021 but the company has not announced any inputs on the actual release date. However, our source suggests that the EMUI 11 rollout for the Huawei Mate 20 smartphones likely to begin in March but does not deny a possibility for an early rollout process.

Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings noch nicht.

Huawei Mate 20 Serie – Android 11 Update mit EMUI 11 soll bis Mitte November kommen

Die Modelle der Huawei 20 und 20X Serie werden in diesem Jahr ein Update auf die neuste Android Version bekommen, das ist bereits sicher. Trotz dem Problemen rund um das Android Embargo bringt das Unternehmen die neuen Versionen als Updates. Bisher war allerdings unklar, welchen Zeitrahmen das Unternehmen dafür plant.

UPDATE: Mittlerweile hat Huawei einen offiziellen Fahrplan für die kommenden Updates veröffentlicht. Die Huawei Mate 20 Serie wird demnach EMUI 11 bis März 2021 bekommen. Android 11 ist aber aller Wahrscheinlichkeit nicht enthalten.

Nicht mehr aktuell

Auf Weibo wurde nun aber eine Art Fahrplan veröffentlicht, der auch die Mate 20 Modelle von Huawei beinhaltet. Danach sollten die Smartphones bis Mitte November 2020 ein Update auf Android 11 inklusive EMUI 11 bekommen. Das wäre also gar nicht mehr so lange, bis die neuste Android Version auf den Modellen zur Verfügung steht. Das betrifft alle Modelle der Huawei Mate 20 Serie: Huawei Mate 20, Huawei Mate 20 Pro, Huawei Mate 20 RS, Huawei Mate 20X und Huawei Mate 20X 5G. Wann genau der Download der neusten Version starten soll, wurde bisher aber noch nicht bekannt gegeben.

Die Daten stammen dabei auch aus dem offiziellen EMUI Account – dürften also recht verlässlich sein. Allerdings können auftretende Probleme und größere Bugs natürlich dennoch zu Verzögerungen führen.

Die Neuerungen und Verbesserungen in Android 11

  • Konversationsbenachrichtigungen werden in einem speziellen Bereich oben im Schatten mit einem People-Forward-Design und konversationsspezifischen Aktionen angezeigt, z. B. Öffnen der Konversation als Blase, Erstellen einer Konversationsverknüpfung auf dem Startbildschirm oder Festlegen einer Erinnerung.
  • Blasen – Mit Blasen können Benutzer Konversationen im Blick behalten und auf sie zugreifen, während sie auf ihren Geräten Multitasking ausführen. Messaging- und Chat-Apps sollten bei Benachrichtigungen die Bubbles-API verwenden , um dies in Android 11 zu aktivieren.
  • Mit konsolidierten Tastaturvorschlägen können Autofill-Apps und Eingabemethoden-Editoren (IMEs) Benutzern kontextspezifische Entitäten und Zeichenfolgen direkt im Vorschlagsstreifen eines IME sicher anbieten, wo sie für Benutzer am bequemsten sind.
  • Mit der Gerätesteuerung können Benutzer schneller und einfacher als je zuvor auf ihre angeschlossenen Geräte zugreifen und diese steuern. Durch einfaches langes Drücken des Netzschalters können sie jetzt die Gerätesteuerung sofort und an einem Ort aufrufen. Apps können eine neue API verwenden, um in den Steuerelementen angezeigt zu werden..
  • Mithilfe der Mediensteuerung können Benutzer das Ausgabegerät schnell und bequem auf Audio- oder Videoinhalte umstellen, unabhängig davon, ob es sich um Kopfhörer, Lautsprecher oder sogar um ihren Fernseher handelt.
  • Einmalige Berechtigung – Jetzt können Benutzer einer App nur einmal Zugriff auf das Gerätemikrofon, die Kamera oder den Standort gewähren. Die App kann bei der nächsten Verwendung der App erneut Berechtigungen anfordern.
  • Hintergrundspeicherort – Der Hintergrundspeicherort erfordert jetzt zusätzliche Schritte vom Benutzer, die über die Erteilung einer Laufzeitberechtigung hinausgehen. Wenn Ihre App einen Hintergrundspeicherort benötigt, stellt das System sicher, dass Sie zuerst nach dem Vordergrundspeicherort fragen. Sie können dann Ihren Zugriff auf den Hintergrundspeicherort durch eine separate Berechtigungsanforderung erweitern , und das System führt den Benutzer zu Einstellungen, um die Berechtigungsgewährung abzuschließen.
  • Beachten Sie außerdem, dass wir im Februar angekündigt haben, dass Google Play-Entwickler eine Genehmigung für den Zugriff auf den Hintergrundspeicherort in ihrer App benötigen, um Missbrauch zu verhindern. Wir geben Entwicklern mehr Zeit, um Änderungen vorzunehmen, und werden die Richtlinie für vorhandene Apps erst 2021 durchsetzen.
  • Automatisches Zurücksetzen von Berechtigungen – Wenn Benutzer eine App über einen längeren Zeitraum nicht verwendet haben, setzt Android 11 alle mit der App verknüpften Laufzeitberechtigungen automatisch zurück und benachrichtigt den Benutzer. Die App kann die Berechtigungen bei der nächsten Verwendung der App erneut anfordern.
  • Speicherbereich – Wir haben unsere Arbeit fortgesetzt, um App- und Benutzerdaten im externen Speicher besser zu schützen, und weitere Verbesserungen vorgenommen, um Entwicklern die Migration zu erleichtern.
  • Google Play-Systemaktualisierungen – Die im letzten Jahr eingeführten Google Play-Systemaktualisierungen helfen uns, die Aktualisierung der Kernkomponenten des Betriebssystems auf Geräten im Android-Ökosystem zu beschleunigen. In Android 11 haben wir die Anzahl der aktualisierbaren Module mehr als verdoppelt, einschließlich 12 neuer Module, die dazu beitragen, den Datenschutz, die Sicherheit und die Konsistenz für Benutzer und Entwickler zu verbessern.
  • BiometricPrompt-API – Entwickler können jetzt die BiometricPrompt-API verwenden , um die biometrische Authentifizierungsstärke anzugeben, die ihre App zum Entsperren oder Zugreifen auf sensible Teile der App benötigt. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität haben wir diese Funktionen gerade zur Jetpack Biometric-Bibliothek hinzugefügt . Wir werden im Verlauf der Arbeiten weitere Updates veröffentlichen.
  • Identity Credential API – Hiermit werden neue Anwendungsfälle wie mobile Führerscheine, nationale ID und digitale ID freigeschaltet. Wir arbeiten mit verschiedenen Regierungsbehörden und Industriepartnern zusammen, um sicherzustellen, dass Android 11 für Digital-First-Identity-Erlebnisse bereit ist.
  • Neue Bildschirmtypen – Gerätehersteller setzen ihre Innovationen fort, indem sie aufregende neue Gerätebildschirme wie Locher- und Wasserfallbildschirme auf den Markt bringen. Android 11 bietet Unterstützung für diese auf der Plattform mit APIs, mit denen Sie Ihre Apps optimieren können. Mit den vorhandenen APIs für Anzeigeausschnitte können Sie sowohl Loch- als auch Wasserfallbildschirme verwalten . Sie können ein neues Fensterlayoutattribut festlegen , um den gesamten Wasserfallbildschirm zu verwenden, und eine neue API für Wasserfalleinsätze hilft Ihnen bei der Verwaltung der Interaktion in der Nähe der Ränder.
  • Unterstützung bei der Anrufüberprüfung – Android 11 unterstützt Anrufüberprüfungs-Apps bei der Verwaltung von Robocalls. Apps können den STIR / SHAKEN-Status eines eingehenden Anrufs (Standards, die vor Spoofing der Anrufer-ID schützen) als Teil der Anrufdetails überprüfen und einen Grund für die Ablehnung eines Anrufs melden. Apps können auch einen vom System bereitgestellten Bildschirm* nach dem Anruf anpassen , damit Benutzer Aktionen ausführen können, z. B. einen Anruf als Spam markieren oder Kontakte hinzufügen.

Mehr dazu: Android 11 Handbuch und Anleitung

Huawei Mate 20 und Mate 20 pro – Dreifachkamera und InDisplay Fingerabdruck-Sensor

Huawie hat gestern die neuen Huawei Mate 20 und Mate 20 pro Modelle vorgestellt und damit auch das aktuelle Topmodell für das nächste halbe Jahr präsentiert. Eine ganze Reihe von Details war dabei bereits bekannt gewesen und wurden gestern dann noch mal bestätigt. Huawei selbst schreibt zu den neuen Modellen:

“Smartphones are an important entrance to the digital world. The HUAWEI Mate 20 Series is designed to be the best ‘mate’ of consumers, accompanying and empowering them to enjoy a richer, more fulfilled life with their higher intelligence, unparalleled battery lives and powerful camera performance,” said Richard Yu, CEO of Huawei Consumer BG.

Damit ist ist mittlerweile aber auch offiziell, dass Huawei sich beim Design des Huawei Mate 20 und Mate 20 pro doch recht deutlich bei der Konkurrenz bedient hat. Die Geräte haben die stark abgerundeten Kanten die man eher vom Samsung Galaxy S9 kennt und das Notch-Design des Apple iPhone X oder XS. wirklich eigenständig wirkt nur das Kamera-Modul auf der Rückseite: Huawei hat die Objektive in einem Quadrat zusammen gefasst und dieses hebt sich nicht nur leicht hervor, sondern ist auch durch den schwarzen Hintergrund farblich abgesetzt.

Die Technik im neuen Huawei Mate 20

Erfreulicherweise geht Huawei bei der Technik eigenständigere Wege und setzt auf Lösungen, die man so bei den großen Konkurrenten bisher noch nicht hat.

So ist der Sensor für die Fingerabdrücke mittlerweile ins Display gewandert. Das Unternehmen nennt diese Technik DPS (Dynamic Pressure Sensing) und sie wird ergänzt durch eine Entsperrung durch 3D Gesichtsscans. Dabei setzt Huawei auf eine Infrarot-LED die 30.000 Punkte auf das Gesicht projiziert, vermisst und in ein 3D Modell umwandelt. Allerdings gibt es diese Technik nur im Mate 20 pro, das normale Mate 20 kommt mit einer 2D Gesichtserkennung aus.

Beim Akku setzen die neuen Geräte auf 4.000 zw. 4200mAh und haben damit sogar etwas mehr Leistung als das Samsung Galaxy Note 9. Dazu bietet Huawei nun auch drahtloses Laden per Qi Standard an und es gibt eine SuperCharge genannte Schnellladetechnik, mit der man die Modelle in nur 30 Minuten auf 70% Kapazität laden kann. Als weitere Neuerung gibt es die „Wireless Reverse Charging“ genannte Technik, mit der man andere Qi-fähige Geräte laden kann. Das Mate 20 kann also auch als Ladestation genutzt werden.

Beim Display gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Versionen. Das normale Mate 20 ist mit 6,5 Zoll das größere, hat aber nur ein LCD Display mit 2240 × 1080 Pixel  Auflösung. Beim Mate 20 pro setzt das Unternehmen dagegen auf ein OLED Display und die Auflösung liegt mit 3120 × 1440 Pixeln deutlich höher. Allerdings ist das Display auch etwas kleiner und hat nur eine Diagonale mit 6,4 Zoll.

Die Neuerungen beim Kirin 980 Prozessor im Überblick

Der Kirin 980 Prozessor wurde bereits zur IFA 2018 vorgestellt und daher gibt es auch keine größeren Überraschungen, was die Leistung und die Technik des Chipsatzes betrifft:

  • Durch die Fertigung im 7-Nanometer Verfahren wird der Kirin 980 Prozessor deutlich leistungsfähiger und verbraucht auch weniger Strom. Huawei* spricht davon, dass der 980 im Vergleich zur Version aus dem Vorjahr etwa 75 Prozent mehr Leistung bei der CPU  bringen soll und dabei aber auch gleichzeitig 60 Prozent effizienter arbeitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Werte dann tatsächlich in den Leistungstest nieder schlagen werden.
  • Der Prozessor hat nun drei Cluster die jeweils für verschiedene Aufgaben zur Verfügung stehen. Für den normalen Einsatz gibt es 4 Low-End-Kerne mit 1,8 GHz die sehr energiesparend die normalen Aufgaben erledigen können. Dazu kommen zwei neue High-End-Kerne mit ihren maximal 1,92 GHz für Aufgaben, die etwas mehr Power erfordern und für die Spitzenleistung sind zwei weitere High-End kerne mit bis zu 2,6Ghz Leistung zuständig. Insgesamt kommt der Kirin 980 damit auch auf 8 Kerne, aber diese sind anders aufgeteilt als im Vorgänger.
  • Im Bereich der mobilen Datenübertragung unterstützt der Prozessor LTE CAT 21 und kann damit Daten mit bis zu 1,4Gbit/s (1400Mbit/s) schnell übertragen. Damit ist der Chipsatz auch der schnellste Prozessor auf dem Markt in diesem Bereich.
  • Die Zahl der NPUs hat sich im Kirin 980 Prozessor weiter erhöht und der Chipsatz stellt nun für die Verarbeitung von Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz zwei Kerne zur Verfügung. Damit soll sich die Geschwindigkeit* der Bilderkennung verdoppeln und die AI-Aufgaben werden damit noch schneller durchgeführt. Leider gibt es noch keine Hinweise ob mit diesen zwei NPU auch neue Funktionen unterstützt werden.

Preis und Verfügbarkeit das Mate 20 und Mate 20 pro

Erfreulicherweise sollen in diesem Jahr beide Modelle in Deutschland zu haben sein und preislich verlangt das Unternehmen für das normale Huawei Mate 20 799 Euro und für die Pro-Version 999 Euro. Damit ordnen sich die Geräte etwa im Bereich der Samsung Galaxy Note 9 Modelle ein. Voraussichtlich sind die neuen Smartphones ab Ende Oktober im Handel zu haben einen konkreten Termin für den Marktstart nannte das Unternehmen bisher noch nicht.

Die technischen Daten von Huawei Mate 20 und Mate 20 pro

Modell
Huawei Mate 20
Huawei Mate 20 Pro
Betriebssystem / Bedienoberfläche
Android 9.0 / EMUI 9.0
Prozessor / Kerne
Kirin 980 / 2 x Cortex-A76 2,6 GHz + 4 x Cortex-A76 1,92 GHz + 4 x Cortex-A55 1,8 GHz
Grafik
Mali-A76 GPU
Arbeitsspeicher / Flash-Speicher
4 GByte / 128 GByte
6 GByte / 128 GByte
Wechselspeicher
Nano-SD
Mobile Datenverbindung
LTE Cat. 16 (1000 MBit/s)
LTE Cat. 21 (1400 MBit/s)
Akku
4.000mAh
4.200mAh
USB-Anschluss / Schnellladetechnik
Typ-C / -
Typ-C / SuperCharge
Abmessungen (H × B × T)
158,2 x 77,1 x 8,3 mm
157,8 x 72,3 x 8,6 mm
Gewicht
188 g
189 g
Schutzart
IP53
IP65/68
Kamera-Auflösung Weitwinkel / Superweitwinkel / Tele
12 MP / 16 MP / 8 MP
40 MP / 20 MP / 8 MP
Frontkamera-Auflösung
24 MP
Technik / Diagonale (Größe)
LCD / 6,53 Zoll
OLED / 6,39 Zoll
Auflösung / Seitenverhältnis
2240 × 1080 Pixel (381 dpi) / 19,5:9
3120 × 1440 Pixel (538 dpi) / 19,5:9
Preis
799 €
999 €

Video: Offizielles Unboxing direkt von Huawei

https://www.youtube.com/watch?v=n865Zh15uV0

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter