Samsung Galaxy Note 8 – auch diesmal gibt es wieder 2Piece- und Plüsch-Hüllen

Das Galaxy Note 8 ist mittlerweile vorbestellbar und wird ab dem 15. September auch normal im Handel zu haben sein. Wer die Modelle bestellt, bekommt direkt bei Samsung auch die Möglichkeit, wieder Zubehör mit zu bestellen und wie bereit beim Galaxy S8 gibt es neben einigen sehr schickes Cases auch einige Hüllen, bei denen man sich fragt, wer so etwas eigentlich kauft.

Sa hat Samsung das Alcantara Cover mit Plüsch-Anumutung auch für das Note 8 wieder mit im Angebot. In Deutschland steht diese Hülle zwar nur in schwarz zur Verfügung, aber es werden sicher noch weitere Farben dazu kommen. Da kann man sich schon die Frage stellen, ob es sich wirklich lohnt, 50 Euro auszugeben und dafür die Geräte in eine Art Widleder zu Hülle. Offensichtlich scheint es aber einige Fans dieser Cases zu geben, sonst hätte Samsung diese wohl schon längst aus dem Programm genommen.

Das Alcantara Cover vom Samsung mit viel Plüsch

Dazu hat Samsung für das Note 8 das 2Piece Cover im Angebot, das aus zwei Teilen (für den oberen und unteren Rahmen) besteht und so die Geräte schützen soll. Beim Galaxy S8 waren diese Cover noch in knallig bunten Farben zu haben, so dass wir sie damals mit einem bunten Beißknochen verglichen haben. Beim Note 8 setzt das Unternehmen (zumindest in Deutschland) derzeit nur als Schwarz als Farbvariante. Viel besser macht diese Farbe die Hülle aber auch nicht. Die Befestigung der beiden Cover erfolgt dabei mit Saugnäpfen am Gerät. Da es keine Hülle gibt, die das gesamte Gerät umfasst, wird diese Technik notwendig um die beiden Teile der Hülle zu fixieren.

Insgesamt muss man aber nicht zum originalen Zubehör vom Samsung greifen. Neben dem fraglichen Design sind auch die Preise recht hoch, so kostet die normale Hülle mit Stand-Möglichkeit immerhin satte 60 Euro. Für das LED View Cover zahlt man sogar knapp 70 Euro. Da geht bei Drittanbieter deutlich billiger. Wie bereits beim S8 gibt es eine ganze Reihe von Angeboten, mit denen man das Handy in eine schicke Hülle packen kann. Preislich liegen die günstigsten Hüllen dabei bei etwa 10 Euro, wobei man sich schon fragen sollte, ob man das 1000 Euro Handy wirklich in eine 10 Euro Hülle packt. Ein wenig Schutz kann aber auf jeden Fall nicht schaden, denn das neue Infinity Display bei Samsung, das auch im Galaxy Note 8 zum Einsatz kommt, ist durch die geringeren Ränder etwas anfälliger für Displayschäden.

Neue Note 8 Cases im Video

Die Technik im Samsung Galaxy Note 8

Bei der Technik setzt Samsung auf den Exynos 8895 Prozessor in Verbindung mit der Mali G71 MP20 GPU und 6GB RAM. Das ist derzeit mit das Beste, was es auf den Markt an Prozessortechnik gibt und verspricht daher schnelle Anwendungen und hohe Leistungen.  Als Arbeitsspeicher wurden 6GB RAM hinzugefügt und damit 2GB mehr als beim Vorgänger, dazu gibt es 64GB internen Speicher der per microSD Karte erweitert werden kann. Die Version mit bis zu 256GB internem Speicher hat sich leider nicht bestätigt.

Bei Betriebssystem setzt Samsung auf Android* 7 – wahrscheinlich wird es aber auch noch recht zeitnah das Update auf das eben erst veröffentlichte Android 8 geben. Der Akku bietet 3.300mAh Leistung.

Besonders interessant sind die Übertragungsraten des Galaxy Note 8. Das mobile Surfen ist mit diesem Gerät mit bis zu 1Gbit/s im Download und bis zu 150Mbi/s im Upload möglich. Damit ist das Note 8 das derzeit schnellste Smartphone auf dem Markt. Allerdings unterstützen die Netze in Deutschland derzeit so hohe Geschwindigkeiten noch gar nicht. Maximal gibt es im Vodafone* Netz de 500MBit/s im Download – alle anderen Netzbetreiber sind langsamer.

Samsung Galaxy S8 – Stiftung Warentest rät zur Handyhülle

Beim Samsung Galaxy S8 hat das Unternehmen ein neues Designkonzept umgesetzt und die Ränder des Smartphones deutlich kleiner gemacht. Damit bleibt – bei gleicher Größe der Modelle – mehr Platz für den Bildschirm. Dazu sehen die Geräte auch deutlich moderner aus. Allerdings bedeuten die kleineren Ränder auch, dass die Stabilität der Modelle etwas darunter leidet. Samsung hat an dieser Stelle versucht durch das neue Gorilla Glas 5 nachzusteuern und die Empfindlichkeit des Display auszugleichen, ganz scheint es aber nicht gelungen zu sein.

Die Stiftung Warentest haben die Modelle im Belastungstest leider gezeigt, dass die Displays durchaus anfällig sind. Zum Standardtest gehört es dabei, dass die Geräte einen Falltest aus 80 Zentimeter Höhe etwa 100 Mal durchstehen müssen, ohne das es zu größeren Beschädigungen kommt. Das Galaxy S8 schaffte in der Regel nicht einmal 50 Tests ohne das es zu größeren Beschädigungen des Displays kam. Vor allem die Ecken waren anfällig und splitterten sehr leicht. Die Tester empfehlen daher, die neuen (und teuren Modelle) auf jeden Fall mit einer passenden Schutzhülle zu verwenden. Diese Empfehlung gilt natürlich auch für das Galaxy S8+, das mit einem noch größeren Display mindestens ebenso anfällig für Schäden durch Stürze ist. Im Original heißt es dazu:

Die neuen schi­cken Samsung Smartphones Galaxy S8 und S8+ haben eine große Schwäche: Sie sind außergewöhnlich empfindlich und bei einem Sturz schnell gefährdet. Immerhin bietet Samsung eine Vielzahl an passenden Schutz­hüllen als Zubehör an. Dann kommt das edle Design allerdings nicht mehr so gut zur Geltung.

Tatsächlich bietet Samsung selbst eine Reihe von Schutzhüllen an, allerdings sind diese teilweise auch etwas – nennen wir es mal merkwürdig. So gibt es beispielsweise das Alcantara Cover, mit dem man die Modelle in Plüsch einwickeln kann. Oder aber es gibt das sogenannte Two Piece Cover, das aus zwei Teilen und buntem Kunststoff besteht – und das schicke Design der Modelle komplett ins Gegenteil verkehrt. Man braucht schon einen sehr speziellen Geschmack für diese Varianten.

Man sollte daher nicht nur direkt bei Samsung suchen, wie die Tester vorschlagen. Tatsächlich bekommt man eine passende Galaxy S8 Hülle mittlerweile bei sehr vielen Anbietern. Dort ist die Auswahl in der Regel nicht nur größer, sondern man zahlt oft auch deutlich weniger als bei Samsung selbst. Dazu gibt es oft auch die Möglichkeit, die Cases für das Galaxy S8 (und natürlich auch das S8+) individuell anzupassen. Möchte man das Logo des eigenen Fußballclubs auf der Hülle haben, ist das in der Regel kein Problem. Oft kann man auch die eigenen Motive hochladen und dann direkt auf die Hülle drucken lassen. Dann hat man auf jeden Fall ein Case für das S8, dass es so weltweit nur einmal gibt. Individueller geht es also nicht.

Insgesamt sollte man den Ratschlag der Tester der Stiftung Warentest auf jeden Fall ernst nehmen. Das Galaxy S8 ist ein sehr teures Gerät und es wäre sehr ärgerlich, wenn das Smartphone aufgrund eines Sturzes beschädigt wurde. Man kann hier eventuell mit einer Handyversicherung den Schaden minimieren, der Aufwand für die Reparatur bleibt aber trotzdem. Dazu bleibt selbst mit einer Versicherung oft noch eine Selbstbeteiligung. Eine schicke Hülle ist in diesem Fall also der bessere Weg, um die Modelle zu schützen.

nexpaq Finanzierung: modulares Smartphone Case bei über 100.000 Dollar

Nachdem Fonkraft vorerst gescheitert ist bzw. beendet wurde, ruhen vielen Hoffnungen für modulare Smartphones auf dem Konzept von nexpaq. Die Macher planen eine zusätzliche Hülle für verschiedene Smartphones, die sich dann mit verschiedenen Modulen bestücken lässt. Das ist dann zwar kein wirkliches modulares Smartphone aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Der geplante Funktionsumfang ist dabei durchaus beeindruckend:

  • SD-Karten-Leser falls das Gerät keinen Slot hat
  • bessere Lautsprecher, der (je nach Smartphone-Modell) zwischen 30 und 60 Prozent mehr Lautstärke bieten soll
  • LED-Fotoleuchte und -Taschenlampe (wahlweise auch mehrfarbig)
  • ein Temperatursensor
  • Laser-Pointer zum Verwenden bei Vorträgen und Präsentationen
  • Schnelltasten für oft genutzte Funktionen
  • ein Speichermodul (wahlweise 32 oder 64 GByte) mit USB-Anschluss, um leichter große Datenmengen mit anderen Smartphones oder Computern austauschen zu können
  • ein Sensor, der gefährliche Gase in der Luft erkennen kann
  • Sensor für Atemalkohol
  • ein Laser-Pointer
  • 64-GByte-Festplatte zum Ablegen von Sicherungskopien

Die Finanzierung des Projektes läuft derzeit über kickstarter und bereits kurze Zeit nach dem Start der Kampagne wurde das geplante Ziel von 50.000 US-Dollar bereits erreicht. Wie euphorisch die potentiellen Kunden dem Projekt gegenüberstehen, zeigt der aktuelle Finanzierungsstand: bereit mehr als 100.000 US Dollar sind zusammen gekommen und die Kampagne läuft noch bis Ende Mai.  Mehr als 800 Unterstützer haben sich insgesamt gefunden und viele davon waren bereit auch höhere Beträge von um die 100 Dollar zu investieren.

Bis die modulare Hülle auf den Markt kommt wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Die ersten Module sollen Ende 2015 (Beta Version) bis Anfang 2016 ausgeliefert werden, sofern nichts dazwischen kommt und die Kampagne wie geplant beendet wird. Bei Fonkraft wurde ja auch erst nach Erreichen des Betrages fest gestellt, dass es Zweifel an der Umsetzung gibt und die Kampagne entsprechen gestoppt. Bleibt zu hoffen, dass dies bei Nexpaq besser läuft. Bisher soll die modulare Hülle mit dem iPhone 6, Samsung Falaxy S5 und S6 edge kompatibel sein. Wie es mit neuen Modellen und anderen Varianten aussieht ist noch nicht bekannt.

iPad Mini: Musterexemplar bestärkt Gerüchte über 7,85-Zoll-Display und kleinerem Dock-Connector

Die Seite GottaBeMobile hat am gestrigen Tag kräftig die Gerüchtetrommel gerührt und einige interessante Fotos in die Runde geworfen. Ein „Engineering Sample“ der nächsten iPhone-Generation hatte bereits für Aufsehen gesorgt und damit wieder einmal das spekulative Design des neuen Smartphones aus dem Hause Apple bestärkt. Kurz danach haben die amerikanischen Kollegen auch eine Art Plastikmodell des kleineren Apple-Tablets hervorgebracht. Das so genannte iPad mini geistert schon geraume Zeit durch die Gerüchteküche und ist seit einigen Monaten nicht mehr wegzudenken.

Falls es sich hierbei wirklich um ein authentisches Musterexemplar von Apple handelt und nicht über eine mutmaßliches Abbild für die Schutzhüllen-Industrie, können einige neue Informationen den Bildern entnommen werden. Im Vergleich zur aktuellen iPad-Generation wird die kleinere Variante etwas dünner ausfallen und auch den schlankeren Dock-Connector beinhaltet, der auch im nächsten iPhone zum Einsatz kommen soll. Darüber hinaus scheinen das Unternehmen aus Cupertino in Zukunft auf zwei Lautsprecher zu setzen und auch die mutmaßlichen 7,85-Zoll könnten bei diesen Ausmaßen durchaus hinkommen.

Hinsichtlich der immer dichteren Menge an Gerüchte können wir davon ausgehen, dass wirklich etwas an dem kleineren Apple-Tablet dran ist und es momentan nur noch eine Frage der Zeit ist, wann wir das iPad mini zu Gesicht bekommen.