iCloud – erneuter Hack von Prominenten-Accounts?

In Großbritannien sind Fotos aufgetaucht, die angeblich aus dem iCloud Account von Pippa Middleton stammen und private Momente der Schwester der britischen Herzogin Kate Middleton zeigen. Unter anderem sind auch Aufnahmen der Kinder der Herzogin – Prinz George und Prinzessin Charlotte – mit dabei. Das wäre schon wieder ein Fall von Fotos aus iCloud Accounts, die gegen den Willen der Besitzer an die Öffentlichkeit dringen.

Die Fotos wurden für 50.000 Pfund einer britischen Boulevardzeitung angeboten. Die Zeitung gibt aber auf den Deal nicht ein und informierte stattdessen die Polizei. Es wurde in diesem Zusammenhang auch bereits ein Verdächtiger fest genommen.

Bisher ist allerdings noch unklar, wie der Zugriff auf den iCloud Account geschehen sein könnte. In Frage kommen beispielsweise zu einfache Zugangsdaten oder auch ein erfolgreicher Phishing-Angriff auf  Pippa Middleton, bei dem die Passwörter erbeutet wurden. In Frage käme rein theoretisch auch eine Sicherheitslücke, wobei das die Variante ist, die am unwahrscheinlichsten ist.

via heise

Apple und Motorola: Einigung in Deutschland erzielt

Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten musste Apple in einigen Ländern auch immer wieder Niederlagen verschmerzen. In Deutschland hatte ein Gerichtsprozess mit Motorola Mobility zur Folge, dass seit geraumer Zeit der Push-Benachrichtigungsdienst von E-Mails über die iCloud nicht mehr möglich ist. Apple konnte sich aber allem Anschein nach mit Motorola einigen und eine Lizensierung der Motorola-Patente erwirken.

Dabei gesteht das Unternehmen aus Cupertino auch ein, dass die Patente von Motorola in der Vergangenheit verletzt wurden. Die Höhe der Zahlung und weitere Rahmendetails der Vereinbarung sind bislang aber nicht bekannt. Eventuell wird Apple auch noch einige Lizensierungs-Abgaben rückwirkend leisten müssen. Ebenso könnte Apple gleich ein ganzes Patent-Paket von Motorola lizensiert haben, um sich auch vor weiteren Gerichtsverfahren zu schützen.

Bislang funktionieren die Push-Benachrichtungen für die iCloud-Mails noch nicht und auch ein Statement seitens Apple fehlt noch, um Reaktivierung des Dienstes zu bestätigen. Nichtsdestotrotz ist die Einigung zwischen den Parteien ein guter Schritt in die richtige Richtung.

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Apple könnte neuen Foto-Sharing-Dienst auf der WWDC vorstellen

Die Worldwide Developer Conference von Apple rückt jeden Tag näher und die Gerüchteküche bringt regelmäßig neue Informationen über die Entwicklerkonferenz ans Tageslicht. Mittlerweile konnten einige Eckdaten der WWDC in Erfahrung gebracht werden und es konnte im Vorfeld schon eine Übersicht möglicher Funktionen aufgestellt werden. Jetzt hat sich auch das renommierte Wall Street Journal dazugesellt und bisher unbekannte Informationen hervorgebracht.

Laut den Angaben der amerikanischen Zeitung soll Apple nicht nur die aus iOS sowie OS X bekannten Apps „Erinnerungen“ und „Notizen“ als Web-Apps auf iCloud.com einführen, sondern auch die aktuelle Fotostream-Anwendung weiter aufbohren. Angeblich wird Apple eine Art Foto-Sharing-Dienst auf der diesjährigen WWDC vorstellen und zukünftig iCloud-Benutzer erlauben, ihre Bilder mit anderen Benutzer zu teilen sowie sie zu kommentieren. Diese Funktion wird dann voraussichtlich auch in OS X Mountain Lion und iOS 6 zu finden sein. Damit würde Apple eine weitere Lösung für ihre Benutzer anbieten und die Funktionen des eigenen Ökosystems erneut erweitern.

Anscheinend möchte Apple etwas vom Foto-Sharing-Kuchen ab haben und den aktuellen Größen in diesem Bereich einen Strick durch die Rechnung machen. Denn momentan können die Dienste wie zum Beispiel Instagram einen rasanten Wachstum verzeichnen und spätestens nach der Übernahme von Facebook, sollte jeder wissen, dass die Dienst bares Geld wert sind.

Apple deaktiviert Push-E-Mail-Service in Deutschland wegen Patentklage von Motorola

Aufgrund von einer verlorenen Patentklage gegen Motorola am 03. Februar 2012 musste Apple in Deutschland den Push-E-Mail-Service über die iCloud einstellen. Diesbezüglich hat Apple ein entsprechendes Support-Dokument veröffentlicht und beschreibt die Problematik folgendermaßen:

Aufgrund einer kürzlichen Patentklage von Motorola Mobility können Benutzer von iCloud und MobileMe ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail derzeit nicht auf ihre iOS-Geräte pushen lassen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen Deutschlands befinden.

Natürlich werden betroffene Kunden weiterhin mit E-Mails versorgt, allerdings wird als vorübergehende Lösung von Apple empfohlen, die E-Mail-Abfrage in bestimmten Zeitintervallen einzustellen oder manuell abzurufen. Jedoch hält das Unternehmen aus Cupertino das Patent von Motorola für ungültig und man hat daher bereits angekündigt, Berufung einzulegen.

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Apple veröffentlicht Support-Dokument zu iTunes in der Cloud und iTunes Match

Nach der plötzlichen Veröffentlichung von iTunes Match und iTunes in der Cloud in Deutschland, hat Apple ein offizielles Support-Dokument freigegeben mit detaillierten Informationen zu den beiden Funktionen. Dabei werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Medientypen und verfügbaren Ländern aufgezeigt. Zusätzlich können wir dem Dokument entnehmen, dass iTunes Match offiziell in 17 Ländern verfügbar ist. Apple nennt Australien, Belgien, Kanada, Zypern, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Irland, Luxemburg, Malta, Mexiko, Neuseeland, Slovakei, Spanien, Schweiz, Großbritannien und die USA.

In dem entsprechenden Hilfe-Dokument “iTunes in the Cloud and iTunes Match Availability” befasst sich Apple mit den Länder-spezifischen Cloud-Angeboten und bietet nähere Details darüber, welche Inhalte in der digitalen Wolke gespeichert werden. In einer Übersichtstabelle werden die Medieninhalte: Musik, TV-Serien, Bücher oder Apps aufgeteilt und entsprechend markiert, falls die Inhalte im jeweiligen Land in der Cloud gespeichert werden. In Deutschland fehlt momentan noch die Cloud-Unterstützung von TV-Sendungen.

Mit Hilfe von iTunes in der Cloud können gekaufte Medieninhalte auf allen angemeldeten Geräten heruntergeladen werden, ohne eine Synchronisation mit dem Computer durchzuführen.

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Apple sucht neuen Entwickler für weitere iCloud-Apps

Durch eine neue Stellenausschreibung bestätigt der Konzern aus Cupertino indirekt die Entwicklung von weiteren Web-Applikationen für die eigene digitale Wolke. Der gesuchte Entwickler soll über fünf Jahre Erfahrung mit sich bringen und fortgeschrittene Kenntnisse mit der Entwicklungsumgebung vom iPhone und iPad besitzen. Dabei soll der Software-Ingenieur ein wichtiger Bestandteil eines Teams werden, welches “Anwendungen auf dem neusten Stand für Apple-Produkte” erstellen soll. Als Ergebnis soll dabei die  “nächste Generation an Cocoa-basierten Client-Anwendungen” herauskommen, welche eng mit dem iCloud-Dienst zusammenarbeiten soll.

Demnach sind einige interessante Anwendungen in der Planung und könnten uns bereits im zweiten Quartal 2012 auf der WWDC vorgestellt werden. Das nächste Jahr wird zeigen, welche Überraschungen für die Endverbraucher geplant sind.

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Apple veröffentlicht deutsche Version vom Siri- und iCloud-Video

Bisher konnten die Videos zum eigenen Sprachassistenten und der digitalen Wolke von Apple nur als amerikanische Version mit deutschen Untertitel betrachtet werden. Doch seit dem gestrigen Tag hat Apple die deutsche Version der beiden Clips auf der Webseite freigegeben.

In 100 Sekunden werden die Einsatzmöglichkeiten des persönlichen Assistenten präsentiert und sollen einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten von Siri gewähren. Der Siri-Clip befasst sich mit dem Verfassen von Kurznachrichten, den ortungsabhängigen Erinnerungen und dem Starten eines Timers. Dagegen zeigt das Video über die iCloud den automatischen iTunes Song-Download auf den iOS-Geräten, die Fotostream-Funktion und die Zusammenarbeit mit iWorks auf dem iPhone und iPad.

Beim kleinen Filmchen über Siri wurden sogar einige Sequenzen der deutschen Ausgabe angepasst und entsprechend synchronisiert. Hingegen wurde das Video zum Theme iCloud nur auf Deutsch übersetzt und entsprechend „vorgelesen“.

Zum Schluss beide Videos hintereinander:

Plant Apple eine neue Serverfarm in Oregon?

Bereits Anfang des Jahres eröffnete Apple ein neues Datenzentrum in North Carolina, um ihren Cloud-Dienst mit genügend Ressourcen zu versorgen. Mittlerweile steht eine weitere Serverfarm auf der Tagesordnung und soll angeblich im US-Bundesstaat Oregon entstehen. Durch die Einführung von iTunes Match benötigt Apple zusätzliche Kapazitäten, die momentan von anderen Anbieten zur Verfügung gestellt werden. Eine weitere Serverfarm würde die Abhängigkeit an diese Anbieter vermindern.

Von diesen Plänen will die örtliche Nachrichtenseite Oregonlive, über Kontakte aus dem Umfeld von Apple, erfahren haben. Diesen Informationen zufolge soll ein Angebot über 65 Hektar Land in Prineville dem Konzern aus Cupertino vorliegen. Bis Ende dieses Jahres muss Apple sich entscheiden, ob die Location ihren Ansprüchen gerecht wird.

Passen würde die Auswahl des Standortes definitiv, denn bereits zahlreiche andere Unternehmen wie Amazon, Facebook und Google haben ihre Datenzentren in dieser Region errichtet. Zudem vermindert das milde Klima und die niedrigen Strompreise in Oregon den Unterhalt für diese Serverfarm. Außerdem gewährt der Bundesstaat jede Menge Steuervergünstigungen, welche die Entscheidung vereinfachten sollten.

Die anfallenden Datenmengen werden in nächster Zukunft noch weiter in die Höhe schießen und Apple wird vermutlich noch andere Datenzentren auf die Beine stellen, um nicht weiter abhängig von Drittanbietern zu sein.

via Schimanke

Apple-Updates: iCloud für Windows 1.0.1 und Keynote 5.1.1

In der vergangenen Nacht wurden zwei neue Updates von Apple freigeben. Darunter befinden sich kleinere Verbesserungen für die Präsentationssoftware Keynote und die iCloud Systemsteuerung in Windows. Keynote 5.1.1 und die iCloud Systemsteuerung für Windows 1.0.1 können entweder über die Apple-Support-Seiten oder über die Softwareaktualisierung heruntergeladen werden.

Keynote 5.1.1 behebet unter anderem Probleme beim Arbeiten mit großen Keynote-Präsentationen auf OS X Lion. Es enthält außerdem Verbesserungen der Stabilität und den Bedienungshilfen von Keynote. Natürlich wird dieses Update allen Benutzern von Keynote 5.1 empfohlen. Der kleine Versionssprung ist ungefähr 36 MB groß und benötigt Mac OS X 10.6.6 (oder neuer) bzw. Mac OS X 10.7 (oder neuer).

Die Schnittstelle zur Nutzung der iCloud unter Windows hat ebenfalls ein 40 Megabyte großes Update erhalten und kann unter Windows Vista SP2 oder Windows 7 installiert werden. Das iCloud-Kontrollfeld wird benötigt, um die Nutzung von Fotostream und die Synchronisation von Kontakten, Kalendern und Lesezeichen zu ermöglichen. Zudem empfiehlt Apple die Software Microsoft Outlook 2007 oder 2010 für die Verwaltung von Kontakten und dem Kalender zu verwenden. Nähere Informationen zum Update verrät Apple leider nicht, daher sind wahrscheinlich nur kleinere Fehlerbehebungen implementiert.

Bildquelle und via giga.de