iFixIt zu Besuch im europäischen Parlament

iFixIt zu Besuch im europäischen Parlament – Die Jungs von iFixIt haben vor einigen Tagen den Mitgliedern des EU Parlamentes einen Besuch abgestattet. Vom europäischen Hauptquartier des Unternehmens ging es nach Brüssel um dem MEPs (Mitgliedern des europäischen Parlamentes) zu zeigen, wie sie ihre Handys und Geräte selbst reparieren können.

Dabei ging es nicht nur darum, die Geräte wirklich wieder ganz zu machen, sondern der Besuch hatte einen ernsteren Hintergrund. Man wollte die EU-Abgeordneten für den Sinn von Reparaturen sensibilisieren. Derzeit werden defekte Elektro-Geräte in vielen Fällen einfach weggeworfen und nur zum Teil recycelt. Das verursacht einen gigantischen Müllberg, der aufgrund der verbauten Materialien teilweise auch noch umweltschädlich oder giftig ist.

Bei iFixIt setzt man auf einen anderen Ansatz: Reparieren wird hier als zentraler Ansatz einer Kreislauf-Wirtschaft gesehen, bei der es darum geht, Produkte herzustellen, die wiederverwendbar oder reparierbar sind. Im Blog schreibt man daher auch dazu:

„ … A circular economy champions goods that are made to be re-made—whether by reuse, remanufacturing, or recycling. Of course, repair is central to that goal. Fixing stuff is our first line of defense against waste. Plus, it saves people money and creates local jobs. So, repair is a win for the economy and a win for the environment. …“

Dabei ist es natürlich nicht in erster Linie das Ziel, das jeder alle seine Produkte selbst reparieren kann. Gerade bei komplexeren Systemen fehlt da oft neben den Werkzeugen auch das Know-How. Die Aktion im EU-Parlament war aus diesem Grund auch eher symbolisch zu sehen. Gerade im öffentlichen Bereich, aber auch in kleineren und größeren Unternehmen können Reparaturen natürlich auch von Fachleuten vorgenommen werden, die sowohl die Erfahrung als die passende Technik dafür haben. Doch gerade im Business-Bereich sollten Software und IT nicht einfach von technikaffinen Mitarbeitern aus dem Verkauf oder der Produktion gewartet werden, sondern von professionellen Spezialisten, empfiehlt das IT-Dienstleistungsunternehmen Sentinel-IT aus Hamburg.

 

Damit Reparaturen aber möglich sind, müssen Produkte entsprechend entwickelt sein und dies wäre ein Bereich in dem die EU aktiv werden könnte. So sind beispielsweise fest verbaute Akkus ein richtiges Problem für Reparaturen, da hier bereits ein defekter Akku das Ende für ein ansonsten funktionsfähiges Gerät sein kann. Modulare Ansätze sind daher in diesem Bereich eine deutlich bessere und nachhaltige Lösung und das war auch für die EU Abgeordneten ein interessanter Ansatz.

Ob sich der Besuch gelohnt hat wird man erst in den kommenden Jahren und Monaten sehen, wenn solche Strategie-Entscheidungen zu nachhaltiger Technik auf die Agenda des Parlamentes genommen werden – oder eben auch nicht.

Der Besuch im Video:

 

Bild: ifixit

Google Nexus 4 in seine Einzelteile zerlegt – LTE-Chip mit an Bord

In gewohnter Manier hat iFixit das brandneue Google Nexus 4 in seine Einzelteile zerlegt und den kompletten Prozess mit hochauflösenden Fotos dokumentiert. Bis in kleinste Detail haben sich die Reparaturspezialisten das Smartphone angeschaut und die ein oder andere Überraschung herausgekramt.

Bei dem so genannten „Teardown“ kam unter anderem ans Licht, dass man den Akku mit ein paar Schritten doch austauschen kann. Das Ganze ist natürlich weitaus komplizierter als bei Geräten mit austauschbaren Akku, allerdings steht wenigstens eine relativ einfache Methode zur Verfügung. Daneben konnte iFixit auch entdecken, dass das Nexus 4 doch einen LTE-Chip besitzt. Google hat das neue Nexus-Smartphone nur mit einer Unterstützung von HSPA+ und anderen Mobilfunkstandards vorgestellt, aber ein LTE-Support wurde nicht in der Präsentation genannt. Der zugehörige Chip ist allerdings vorhanden und scheint ein Überbleibsel vom LG Optimus G zu sein, auf dem das Nexus 4 basiert. Leider konnte man ebenfalls feststellen, dass der LTE-Chip nicht verwendet werden kann, denn ein passender Leistungssverstärker und eine kompatible Antenne fehlt dem Gerät. Somit ist die Grundvoraussetzung gegeben, aber aus welchen Gründen auch immer hat Google sich gegen eine LTE-Unterstützung entschieden.

Ansonsten sind die Spezialisten zum Schluss gekommen, dass das Nexus 4 eine gute Reparierbarkeit besitzt. Nach 15 Schrauben konnte das Gerät schon auseinander genommen werden und es gibt nur einige Schwachstellen, die Frustrationen hervorgerufen haben. Aus diesem Grund hat iFixit dem Smartphone auch 7 von 10 Punkte auf der Skala verpasst.

iPad mini: iFixit zerlegt das kleinere Apple-Tablet

Der bekannte Reparatur-Dienst iFixit hat sich das iPad mini natürlich passend zum offiziellen Verkaufsstart geschnappt und dem traditionellen Zerlegen unterzogen. Der komplette Prozess wurde wie gewohnt in hochauflösenden Bildern festgehalten, die nicht nur das Auseinandernehmen dokumentieren, sondern darüber hinaus auch noch die ein oder andere Erkenntnis hervorbringen.

Bis ins letzte Detail haben die Reparaturspezialisten das kleinere iPad zerlegt und konnten dabei rausfinden, dass Apple weiterhin sehr viele Bauteile bei kompakten Geräten verklebt. Somit ist die Reparatur des Apple-Tablets äußerst kompliziert und kann nur von erfahrenen Personen durchgeführt werden. Die einzige gute Nachricht ist, dass man die Frontscheibe sehr einfach austauschbar kann. Insgesamt hat das iPad mini eine ziemliche schlechte Punktzahl von 2/10 auf der DIY-Skala erreicht. Daneben konnte iFixit herausfinden, dass das iPad mini wirklich Stereo-Lautsprecher enthält und die 32nm-Version des A5-Prozessors enthält, die im Vergleich zum originalen iPad der zweiten Generation energieeffizienter ist.

Bad news: due to the placement of connectors, you’ll need to remove the LCD prior to removing the digitizer. Great news: the LCD and front glass are two separate components. This contrasts the fused glass-LCD assemblies in both the Kindle Fire HD and Nexus 7. Thanks for the repairability, Apple!

iFixit zerlegt das iPhone 5 in seine Einzelteile

Das iPhone 5 feiert am heutigen Tag seinen Verkaufsstart und das traditionelle Auseinandernehmen der neuen Generation hat bereits begonnen. Nach jedem Produktstart schnappen sich die Reparaturspezialisten von iFixit das Apple-Gerät und zerlegen es in ihre Einzelteile. In Australien konnten die Kollegen das neue iPhone bereits erwerben und haben das Innere kurz darauf erkundet. Bis ins letzte Detail wurde der Vorgang in einer übersichtlichen Reparaturanleitung beschrieben und für jedermann zugänglich gemacht.

Den Reparatur-Experten ist positiv aufgefallen, dass sich das Display im Gegensatz zum Vorgängermodell leichter austauschen lässt. Denn der Bildschirm wird bereits zu Beginn abgenommen und ist somit der erste Schritt um das iPhone 5 auseinanderzubauen. In Zukunft können wir daher davon ausgehen, dass die Apple Retail Stores die zersprungenen Bildschirme direkt austauschen werden und die Reparatur womöglich günstiger für den Kunden ausfallen wird.

Die detaillierte Schritt für Schritt Anleitung mit allen nötigen Details über die verbauten Chips und anderen Bestandteile könnt ihr direkt bei iFixit einsehen. Insgesamt haben die Spezialisten dem iPhone 5 sieben von insgesamt zehn möglichen Punkten gegeben.

via MobiFlip

iFixit nimmt das neue iPad auseinander – genauer Blick in das Innere des Gerätes

Gewohntes Spiel aber auch dieses Mal eine Erwähnung wert. Der Ersatzteil-Händler iFixit konnte das neue iPad in der LTE-Version in die Finger bekommen und nimmt das Gerät detailliert auseinander. Die Prozedur wird dabei ausführlich dokumentiert und mit exklusiven Bildern versehen. Wie gewohnt bietet die ausführliche Anleitung einen ersten Blick in das Innere des Gerätes und beschreibt die einzelnen Bestandteile. Große Überraschungen sind bislang noch nicht bekannt, aber die Zerlegung ist zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht ganz abgeschlossen.

Der Vorgang ähnelt natürlich dem Vorgängermodell. Als erstes wird der Kleber der Frontscheibe mit dem Fön gelöst und anschließend vorsichtig abgehoben. Danach wird das Retina-Display freigelegt und entsprechend ausgebaut. Bereits zu diesem Zeitpunkt kann erkannt werden, dass die Anschlüsse des Displays sich zum iPad 2 leicht verändert haben. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass das Display von koreanischen Hersteller Samsung stammt.

Anschließend konnte das Logic Board und die jeweiligen Chips sowie der Prozessor freigelegt werden. Auf dem kompakten Logic Board befindet sich neben dem A5X-Prozessor von Apple auch noch eine Vielzahl von anderen Chips. Unter anderem findet auch ein Broadcom-Chips für die Funk-Kommunikation und ein Chip von Texas-Instruments, der für die Mulitouch-Funktion verantwortlich ist. Ansonsten verbraucht der 42,5 Wattstunden starke Akku im Inneren des neuen iPads den meisten Platz.

Quelle iFixit via iFun

Top 10 News der Woche – Wochenrückblick 08/2012

Dies ist ein Überblick über die populärsten Artikel, die wir auf AppDated diese Woche veröffentlicht haben. Hier könnt ihr euch überzeugen, dass ihr diese Woche keine wichtigen Neuigkeiten verpasst habt.

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iFactory: Inside Apple – US-Sender ABC zeigt heute exklusive Eindrücke über Foxconn
iPhone 5 möglicherweise erst im Herbst – Apple übernimmt neuen Produktzyklus?
Aufgetauchte Vergleichsfotos zeigen Unterschiede zwischen iPad 2 und iPad 3
iPad 3 Verkaufsstart in Deutschland am 23. März oder erst im April?
iOS 5.1: Gerüchte über erweiterte Textformatierung in der Notizen-App im Umlauf
iPhone 4S Unlock mit Gevey Ultra S – SIM-Lock ohne Jailbreak entfernen
iPhone 5: Neues Design-Konzept kombiniert Smartphone mit Magic Mouse
Apple deaktiviert Push-E-Mail-Service in Deutschland wegen Patentklage von Motorola
Neuer Dock-Connector für das iPhone 5 und iPad 3 – Apple plant angeblich kleineren Anschluss
iFixit nimmt das angebliche Retina-Display des iPad 3 genauer unter die Lupe

Diesen Wochenrückblick wird jede Woche von uns angeboten, damit ihr immer auf dem aktuellsten Stand seid und keine News verpasst.

iFixit nimmt das angebliche Retina-Display des iPad 3 genauer unter die Lupe

Bereits jetzt verbinden die meisten Endverbraucher das iPad 3 mit einem Retina-Display und entsprechend hoch sind auch die Erwartungen an das Gerät. Denn in der Vergangenheit war immer wieder von einem hochauflösenden Display mit 2048 x 1536 Pixeln die Rede und eine schlechtere Auflösung würde bei zahlreichen Kunden für Enttäuschung sorgen. Nach zahlreichen Gerüchten konnte die amerikanische Webseite MacRumors ein angebliches Retina-Display näher untersuchen und die vermutete Auflösung bestätigen.

Jedoch konnte das Display nicht zum Laufen gebracht werden und aus diesem Grund wurde der Bildschirm an die Reparaturspezialisten iFixit geschickt. In Folge dessen hat iFixit versucht mit den Bauteilen des Vorgängermodells das Display anzuschließen und mit Strom zu versorgen. Das angebliche Retina-Display besitzt aber einen anderen Anschluss als die älteren Modelle und konnte demnach nicht angeschaltet werden. Immerhin konnten die Reparaturspezialisten die Behauptungen von MacRumors untermauern und haben dazu ein ausführliches Video veröffentlicht.

Spätestens am Mittwoch, den 7. März 2012, erfahren wir nähere Informationen über das iPad 3 und dessen Bildschirm.

Das Innere des Galaxy Nexus – iFixit hat das Handy zerlegt und präsentiert das Innenleben

Die Internetseite iFixit hat wieder ein aktuelles Top Handy komplett auseinander genommen. Dieses Mal präsentieren Sie uns mit vielen gelungenen Fotos das Innenleben des neuen Samsung Galaxy Nexus, angefangen von der deckellosen Rückseite bis zu den kleinsten Komponenten.

Die Platine des Galaxy Nexus

Ein komplett auseinander genommenes Smartphone gibt viel von sich preis und so konnten die wichtigsten Bauteile aufgelistet werden. Dies ist für Leute, für die ein Handy mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand ist, sicher ein besonders spannender Punkt.

So hat zum Beispiel der mitgelieferte Akku eine Besonderheit – in ihm ist eine NFC Antenne integriert. Nach dem Entfernen der Schutzhülle sieht man die Antenne, welche sich über die gesamte Größe erstreckt.

Akku mit NFC Antenne - die Schutzhülle wurde entfernt

Auf beiden Seiten der Platine befindet sich eine große Anzahl diverser Chips. Auf der einen Seite gibt iFixit folgende Bestandteile an:

  • RFMD RF6260 Quad-band Multimode Power Amplifier Module
  • Samsung KMVYL000LM Multichip Memory Package, which we believe to house 512 MB of RAM in addition to the main processor.
  • Samsung K3PE7E700M 512 MB DDR2 SDRAM
  • Samsung SWB-B42 BT 4.0 Dual Band Wlan FM Tx/Rx. Chipworks says the module is actually manufactured by Murata, and houses a Broadcom BCM4330 die inside.
  • NXP 65N00 Smart Card IC. According to Chipworks, this two-die package houses an MCU and a PN544 NFC controller.
  • Silicon Image 9244 MHL transmitter

Auf der anderen Seite befinden sich die anderen Chips, inklusive dem neuen Barometer („Pressure Sensor“):

  • Texas Instruments TWL6040 8-Channel High Quality Low-Power Audio Codec
  • Texas Instruments TWL6030 Fully Integrated Power Management with Switch Mode Charger
  • Invensense MPU-3050 Motion Processing Unit
  • Intel XG626 Baseband Modem
  • Bosch BMP180 MEMS Pressure Sensor
Das Barometer ohne Schutzhülle - man kann gut erkennen wie winzig seine Strukturen sind.

Dank den Bildern und Informationen von iFixit wird die lange Wartezeit auf das Galaxy Nexus etwas erleichtert und gleichzeitig die Vorfreude noch weiter erhöht.

[cf]iFixit_Galaxy_Nexus[/cf]

Wer noch mehr sehen möchte gelangt hier zum Originalartikel.