iPhone 5: Dummy-Modell in Deutschland aufgetaucht

In China fliegen nicht nur Unmengen von Bauteiles des iPhone 5 durch die Gegend, sondern auch erste Dummys des neuen Apple-Smartphones sind im Umlauf und spiegeln die aktuelle Lage der Gerüchteküche wider. In diesem Jahr sind ja bekanntlich die Sicherheitsvorkehrungen bei Apple sowie deren Zulieferanten nicht gerade berauschend und es konnten bereits detaillierte Informationen über das neue iPhone in Erfahrung gebracht haben. Die fleißigen Chinesen haben daraufhin erste Dummys anhand der Hinweise entwickelt.

Ein solcher iPhone-Mockup hat es mittlerweile nach Deutschland in die Hände des deutschen Apple-Online-Shops Arktis.de geschafft. Die Jungs haben den Dummy direkt vor die Linse gepackt und ein paar Vergleichsbilder sowie einige Nahaufnahmen angefertigt. Zusehen ist, was bereits seit geraumer Zeit in der Blogosphäre suggeriert wird und generell bringen die gezeigten Bilder auch keine neuen Erkenntnisse mit sich. Dennoch ist es sehr interessant und eigentlich undenkbar, dass bereits so viele Informationen über die nächste Generation durchgesickert sind.

Das Mockup enthält natürlich das langgezogene Display mit 4 Zoll, welches in einem so genannten Unibody-Gehäuse steckt. Das neue Gehäuse soll aus Aluminium bestehen und merklich dünner ausfallen. Den traditionelle Dock-Connector wird es so, wie wir ihn seit 10 Jahren kennen, nicht mehr geben. In Zukunft wird der Anschluss statt 30 Pins nur noch über 9 Pins das Gerät mit Strom oder neuen Daten versorgen. Dadurch wird der Connector um einiges schmaler ausfallen und weniger Platz im Inneren des Smartphones beanspruchen. Die NanoSIM wird auch zum Einsatz kommen und weiteren Raum für anderen Komponenten aufzubringen. Darüber hinaus wird auch über eine weltweite LTE-Unterstützung gemunkelt und ein NFC-Chip könnte vielleicht auch noch die digitale Geldbörse für Apple-Benutzer mit sich bringen. Insgesamt wird Apple so gut wie jede Komponente neu überdenken und entsprechend optimieren. Aus diesem Grund gehen die Analysten davon aus, dass das iPhone 5 das bisher größte Upgrade in der Smartphone-Geschichte von Apple sein wird.

Natürlich muss man solch einen Dummy mit Skepsis betrachten, denn bereits im letzten Jahr sind einige Mockups und bereits physische Gehäuse des angeblichen iPhone 5 aufgetaucht. Damals war noch von einer tropfenartigen Form die Rede, die sich aber im Nachhinein als falsch erwiesen hat. Nur eins ist sicher. Apple muss nachlegen und ein rundum erneuertes Smartphones auf den Markt bringt, um mit der Konkurrenz gleichzuziehen.

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iPhone 5: In-Cell-Touchscreen und Quad-Core-Prozessor kommen angeblich zum Einsatz

Obwohl das neue iPhone wohl noch einige Monate auf sich warten lässt, tauchen in regelmäßigen Abständen weitere Hinweise über die Spezifikationen und Funktionen auf. Dieses Mal konzentriert sich die asiatische Berichterstattung abermals auf den zukünftigen Prozessor und auf die verwendete Display-Technologie.

Der taiwanesische Branchendienst DigiTimes hat mal wieder ein neues Gerücht in die Runde geworfen und aktuell darüber berichtet, dass Apple in der nächsten iPhone-Generation doch auf einen Quad-Core-Prozessor setzen wird, anstatt auf den bereits vorhandenen A5X-Prozessor vom iPad 3. Ursprünglich wurde bereits der A6-Prozessor mit vier Kernen für das neue iPad erwartet, aber das Unternehmen aus Cupertino stattete das Tablet mit einem aufgebohrten A5-Prozessor aus. Demnach ist der Schritt auf die Quad-Core-Variante bereits überfällig und im Vorfeld wurden auch einige Spuren des neuen Prozessors in iOS 5 gefunden. Ebenfalls möchten die Taiwaner erfahren haben, dass der neue Chip auf der Exynos 4-Architektur von Samsung basieren soll.

Darüber hinaus könnte Apple im nächsten iPhone auch auf eine andere Touchscreen-Technologie wechseln, um weiteren Platz einzusparen und das Smartphone dünner zu konzipieren oder den zusätzlichen Platz für einen größeren Akku zu verwenden. Für den Wechsel spricht die aktuelle Entwicklung des Touchscreen-Hersteller und Apple-Zulieferer Wintek, dieser musste momentan einen deutlichen Umsatzrückgang von 33,6 Prozent verzeichnen und vom kompletten Umsatz ist Apple für rund 50 Prozent verantwortlich. Demnach lässt dieser Trend vermuten, dass Apple die neusten Aufträge an einen anderen Zulieferanten vergeben hat. In Zukunft könnten die iPhone-Displays von größeren Herstellern wie Sony, Sharp und Toshiba stammen, die seit geraumer Zeit die Produktion von In-Cell-Touchscreens durchführen.

Die aktuellen Anzeichen deuten daraufhin, dass Apple eine Rundumerneuerung für das neue iPhone plant und nicht nur das Design verändern möchte, sondern auch wichtige Bestandteile mit neueren Technologien ersetzen wird. Im Allgemeinen wird erwartet, dass die sechste Generation des iPhones ein größeres Display, einen NFC-Chip und den schnelleren Mobilfunkstandard LTE implementieren wird. Das Ganze soll auch von einem neuen Design aufgefrischt werden und für neue Verkaufsrekorde sorgen.

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